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[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3576 'Bey dem <i>Masenio<i> sein etzliche artige <i>Exempla Symbolorum<i>, als da er aus dem Wapen des <i>Fabii Chisii<i> einen Adler nimt/ worauß er <i>50. Symbola<i> macht/ und auß der <i>Pamphiliorum<i> Wapen/ eine Taube und Oelbaum/ von welchen er gleichfalls <i>50. Symbola<i> erfunden. Der <i>Index Masenii<i>, darin er alle Ordnungen der Dinge durchgeht/ uud von jeden kürtzlich die Eygenschafft setzt/ am Rande aber den <i>sensum moralem<i>, nützt treflich zu den Erfindungen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3576 'Bey dem <i>Masenio<i> sein etzliche artige <i>Exempla Symbolorum<i>, als da er aus dem Wapen des <i>Fabii Chisii<i> einen Adler nimt/ worauß er <i>50. Symbola<i> macht/ und auß der <i>Pamphiliorum<i> Wapen/ eine Taube und Oelbaum/ von welchen er gleichfalls <i>50. Symbola<i> erfunden. Der <i>Index Masenii<i>, darin er alle Ordnungen der Dinge durchgeht/ uud von jeden kürtzlich die Eygenschafft setzt/ am Rande aber den <i>sensum moralem<i>, nützt treflich zu den Erfindungen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3577 'Im Englischen hat <i>Franciscus Quarles<i> Geistliche <i>Emblemata<i> geschrieben/ wie auch <i>Epigrammata<i>, die er <i>divine fancies<i>, nennet. Aber die <i>Emblemata<i> sein mehrentheils aus des <i>Hermani Hugonis piis desideriis<i> genommen/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> da er doch derselben mit keinem Worte gedencket.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3577 'Im Englischen hat <i>Franciscus Quarles<i> Geistliche <i>Emblemata<i> geschrieben/ wie auch <i>Epigrammata<i>, die er <i>divine fancies<i>, nennet. Aber die <i>Emblemata<i> sein mehrentheils aus des <i>Hermani Hugonis piis desideriis<i> genommen/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> da er doch derselben mit keinem Worte gedencket.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3578 'Die Rätzel gehören auch zu den Sinnbildern/ welche gleichfalls ihre <i>fontes inventionum<i> in den vorigen <i>locis<i> haben und bestehen theils in Bildern/ theils in Schrifften. Von jenen handelt <i>Masenius<i> weitläufftig in <i>Speculo Imaginum<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3578 'Die Rätzel gehören auch zu den Sinnbildern/ welche gleichfalls ihre <i>fontes inventionum<i> in den vorigen <i>locis<i> haben und bestehen theils in Bildern/ theils in Schrifften. Von jenen handelt <i>Masenius<i> weitläufftig in <i>Speculo Imaginum<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3446 'Bey den Ißländern hat man ein sonderlich Buch die <i>Edda<i> gehabt/ welches war die <i>Mythologia Poetica<i> der alten Nordischen Völcker/ oder vielmehr ihre <i>Theologia, Physica<i> und <i>Ethica<i>. Es sind zweyerley <i>Eddae<i> gewesen/ die eine als die älteste/ ist in alte unverständliche Verse verfasset von Sämund Sigfuson/ der mit dem Zunahmen Froda/ daß ist/ der Weise genant worden/ und <i>An. 1077<i>. zu Odde in Ißland Prediger gewesen. Die neue <i>Edda<i> hat gemacht Snorrre Sturläson/ ein Vornehmer kluger Mann/ und Ober-Richter über Ißland im Jahr <i>1222<i>. und auß der ältern des Sämunden zusammen gezogen/ welche <i>Petrus Resenius<i> mit sehr nützlichen Anmerckungen/ und einer weitläufftigen Vorrede heraußgegeben/ darinnen er mit mehren von diesen beyden <i>ddis<i> handelt. In der Königlichen Schwe-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>dischen <i>Bibliothec<i> soll noch eine andere und besser verhanden sein/ wie Herr <i>Rudbeck<i> meldet. Dieser Snorre Sturleson hat die alte <i>Eddam<i> etwas verändert/ und auff ihre Poeterey gerichtet. Wie nun die <i>Edda<i> ihre <i>Mythologia<i>, so ist die <i>Scalda<i> ihre <i>Metrica<i> und <i>Prosodia<i> gewesen. <i>Arngrimus<i> sagt von dieser also: <i>Scalda est liber de arte Poëticâ Islandorum, qui est quasi praxis Eddae ut Edda inventionem, Scalda usum vel artem adiuvet<i>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3446 'Bey den Ißländern hat man ein sonderlich Buch die <i>Edda<i> gehabt/ welches war die <i>Mythologia Poetica<i> der alten Nordischen Völcker/ oder vielmehr ihre <i>Theologia, Physica<i> und <i>Ethica<i>. Es sind zweyerley <i>Eddae<i> gewesen/ die eine als die älteste/ ist in alte unverständliche Verse verfasset von Sämund Sigfuson/ der mit dem Zunahmen Froda/ daß ist/ der Weise genant worden/ und <i>An. 1077<i>. zu Odde in Ißland Prediger gewesen. Die neue <i>Edda<i> hat gemacht Snorrre Sturläson/ ein Vornehmer kluger Mann/ und Ober-Richter über Ißland im Jahr <i>1222<i>. und auß der ältern des Sämunden zusammen gezogen/ welche <i>Petrus Resenius<i> mit sehr nützlichen Anmerckungen/ und einer weitläufftigen Vorrede heraußgegeben/ darinnen er mit mehren von diesen beyden <i>ddis<i> handelt. In der Königlichen Schwe-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>dischen <i>Bibliothec<i> soll noch eine andere und besser verhanden sein/ wie Herr <i>Rudbeck<i> meldet. Dieser Snorre Sturleson hat die alte <i>Eddam<i> etwas verändert/ und auff ihre Poeterey gerichtet. Wie nun die <i>Edda<i> ihre <i>Mythologia<i>, so ist die <i>Scalda<i> ihre <i>Metrica<i> und <i>Prosodia<i> gewesen. <i>Arngrimus<i> sagt von dieser also: <i>Scalda est liber de arte Poëticâ Islandorum, qui est quasi praxis Eddae ut Edda inventionem, Scalda usum vel artem adiuvet<i>,'] <br> <br> | ||
<h1>Kornfeld, Theodor</h1> | <h1>Kornfeld, Theodor</h1> | ||
<h2>Selbst-Lehrende Alt-Neue Poësîe Oder Vers-Kunst Der Edlen Teutschen-Helden-Sprache</h2> | <h2>Selbst-Lehrende Alt-Neue Poësîe Oder Vers-Kunst Der Edlen Teutschen-Helden-Sprache</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q727 'als: Göttliches/ Himlisches/ leibliches/ nützliches/ Tapfferkeit/ Mäßigkeit/ gnädiglich/ himlische/ höllische/ irdische <i>& c<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q727 'als: Göttliches/ Himlisches/ leibliches/ nützliches/ Tapfferkeit/ Mäßigkeit/ gnädiglich/ himlische/ höllische/ irdische <i>& c<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q728 'als: göttliche/ geistliche/ heilige'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q728 'als: göttliche/ geistliche/ heilige'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q729 'als: -vv Göttliches/ himlisches/ höllisches/ tägliches/ sterbliches/ heyligkeit/ fröligkeit/ seeligkeit <i>&c<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q729 'als: -vv Göttliches/ himlisches/ höllisches/ tägliches/ sterbliches/ heyligkeit/ fröligkeit/ seeligkeit <i>&c<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q730 'als: Ewigkeit/ seeligkeit; ewiglich/ seliglich'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q730 'als: Ewigkeit/ seeligkeit; ewiglich/ seliglich'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q731 'Mein Herr Jesu durch dein Blut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q731 'Mein Herr Jesu durch dein Blut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q732 'Mein JEsu meiner Seelen Schatz'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q732 'Mein JEsu meiner Seelen Schatz'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q733 'Himlischer Vater erlaß mir die Schulde/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q733 'Himlischer Vater erlaß mir die Schulde/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q734 'Ach Vater in des Himmels-Thron/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q734 'Ach Vater in des Himmels-Thron/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q735 'Gott geb‘ uns allen seinen Segen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q735 'Gott geb‘ uns allen seinen Segen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q736 'Gottes Hand/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q736 'Gottes Hand/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q737 'Mein Tugend-Kleid/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q737 'Mein Tugend-Kleid/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q738 'Das Laster-Lebend werffet weg/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q738 'Das Laster-Lebend werffet weg/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q739 'Ich singe meinem Gott dis Liedlein zu Ehren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q739 'Ich singe meinem Gott dis Liedlein zu Ehren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q740 'Kommet ihr Völcker und singet mit Freuden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q740 'Kommet ihr Völcker und singet mit Freuden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q741 'Dieser vorgedachten Jahr-zeits-Versen <i>Exempla<i> habe ich zwar offt gesetzet/ besonders aber in meiner <i>Decuriâ Acclamationum Votivarum primâ<i>, so ich in <i>Jena anno 1666<i>. habe drücken lassen/ da unter vielen anderen <i>Poêti<i>schen Kunst-stücklein sich finden der Jahrzahlen <i>(1) Per num: pronunciationem<i>: ¶ Gott Mehre DoCh Lehre/ VerWahre sIe gantz! <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q741 'Dieser vorgedachten Jahr-zeits-Versen <i>Exempla<i> habe ich zwar offt gesetzet/ besonders aber in meiner <i>Decuriâ Acclamationum Votivarum primâ<i>, so ich in <i>Jena anno 1666<i>. habe drücken lassen/ da unter vielen anderen <i>Poêti<i>schen Kunst-stücklein sich finden der Jahrzahlen <i>(1) Per num: pronunciationem<i>: ¶ Gott Mehre DoCh Lehre/ VerWahre sIe gantz! <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q742 'Ey lasset uns den Herren loben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q742 'Ey lasset uns den Herren loben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q743 'Gott segne nun der Christen Waffen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q743 'Gott segne nun der Christen Waffen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q744 'Laß den höchsten Gott nur walten/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q744 'Laß den höchsten Gott nur walten/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q745 'Ach! mein Gott/ hilff mir besingen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q745 'Ach! mein Gott/ hilff mir besingen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q746 'Ein Exempel des Sonnets/ So ich dem Wollbohrnen Herrn Fride-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>rich Ulrich von Münchhausen/ da er mit J. Anna Dorothea vom Busch Hochzeit zu Ippenburg machete/ <i>anno 1661<i>. zu Ehren/ unter andern Gedichten/ gesetzet habe/ und zu Rinteln drücken lassen/ also lautend. ¶ Als Jacob in der Fremb von jederman verlassen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q746 'Ein Exempel des Sonnets/ So ich dem Wollbohrnen Herrn Fride-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>rich Ulrich von Münchhausen/ da er mit J. Anna Dorothea vom Busch Hochzeit zu Ippenburg machete/ <i>anno 1661<i>. zu Ehren/ unter andern Gedichten/ gesetzet habe/ und zu Rinteln drücken lassen/ also lautend. ¶ Als Jacob in der Fremb von jederman verlassen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q747 'Solch ein Wandelgedicht setze Ich hier im Gebeth gegen die in der Nähe herümb wandelende Rühr/ also: ¶ Wandelt itzt herümb die Plag‘/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q747 'Solch ein Wandelgedicht setze Ich hier im Gebeth gegen die in der Nähe herümb wandelende Rühr/ also: ¶ Wandelt itzt herümb die Plag‘/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q748 'Wie irret doch herümme/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q748 'Wie irret doch herümme/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q749 'Exempel der Echo. ¶ Was hat uns Gott gegeben? Leben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q749 'Exempel der Echo. ¶ Was hat uns Gott gegeben? Leben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q750 'das solche 6. Reigen offtmahln Strophen machen. als: ¶ Lasst uns den HErren singen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q750 'das solche 6. Reigen offtmahln Strophen machen. als: ¶ Lasst uns den HErren singen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q751 '<i>Exemp<i>. der doppelgängigen. ¶ Des Himmels Zorn'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q751 '<i>Exemp<i>. der doppelgängigen. ¶ Des Himmels Zorn'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q752 'An Gläubigen scheint herlich die Frömmigkeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q752 'An Gläubigen scheint herlich die Frömmigkeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q753 'Was wird uns der Höchste geben? Leben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q753 'Was wird uns der Höchste geben? Leben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q754 'O reicher Gott! du kanst uns wol ernehren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q754 'O reicher Gott! du kanst uns wol ernehren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q755 'Der Höchste kan den Krieg erregen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q755 'Der Höchste kan den Krieg erregen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q756 'Trauen geistlich/ ist auf festen Grunde bauen;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q756 'Trauen geistlich/ ist auf festen Grunde bauen;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q757 'Ein Creutz: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> dessen <i>Exempel<i> mir beliebet aus meiner Geistl: Verlöbniß <i>pag. 13<i>. so <i>anno 1664<i>. zu Giessen habe drücken lassen/ hieher zu setzen/ <i>juxta Matth. 16. V. 24<i>. ¶ Das Creutz nim auff'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q757 'Ein Creutz: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> dessen <i>Exempel<i> mir beliebet aus meiner Geistl: Verlöbniß <i>pag. 13<i>. so <i>anno 1664<i>. zu Giessen habe drücken lassen/ hieher zu setzen/ <i>juxta Matth. 16. V. 24<i>. ¶ Das Creutz nim auff'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q758 'Ein <i>Pocal<i>; Aus eben-selbigen kurtzen Tractätlein meiner Geistl: Verlöbnüß. <i>p. 29. Ex. Joh. 7. V. 3<i>. Trauet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q758 'Ein <i>Pocal<i>; Aus eben-selbigen kurtzen Tractätlein meiner Geistl: Verlöbnüß. <i>p. 29. Ex. Joh. 7. V. 3<i>. Trauet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q759 'Ein Baum des Lebens. Aus ebenselbiger Geistl: Verlöbnüß. <i>p: 15<i>. ¶ Ich bin dein grosser Lohn.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q759 'Ein Baum des Lebens. Aus ebenselbiger Geistl: Verlöbnüß. <i>p: 15<i>. ¶ Ich bin dein grosser Lohn.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q760 'Ein Laute; so <i>anno 1664<i>. auff Herrn Henr. Klostermans <i>J.U.L<i>. Hochzeit von mir gesetzet/ und gegeben. ¶ Ihr Lauten itzt klinget/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q760 'Ein Laute; so <i>anno 1664<i>. auff Herrn Henr. Klostermans <i>J.U.L<i>. Hochzeit von mir gesetzet/ und gegeben. ¶ Ihr Lauten itzt klinget/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q761 'Ein Licht aufn Leuchter/ von <i>p. 24<i>. oben gemelter Geist-Verlöbnüß. ¶ Drümb gehet Chrißt Braut zum Himmel richtig fort. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <i>Joh. 8. V. 12. Psalm. 119. V. 105<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q761 'Ein Licht aufn Leuchter/ von <i>p. 24<i>. oben gemelter Geist-Verlöbnüß. ¶ Drümb gehet Chrißt Braut zum Himmel richtig fort. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <i>Joh. 8. V. 12. Psalm. 119. V. 105<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q762 'Apffel. Und zwar ein Apffel vom Baum des Lebens/ von <i>p. 16<i>. Ebenselbiges meines Tractätleins. ¶ Allhier ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>Gen: 3. V. 22. & 24<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q762 'Apffel. Und zwar ein Apffel vom Baum des Lebens/ von <i>p. 16<i>. Ebenselbiges meines Tractätleins. ¶ Allhier ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Gen: 3. V. 22. & 24<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q763 'Ein Denck- und Danck-Seule des Wienischen Siegs. ¶ Als man schrieb achtzig drey/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q763 'Ein Denck- und Danck-Seule des Wienischen Siegs. ¶ Als man schrieb achtzig drey/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q764 'Figur eines Eyes; und zwar/ Eines Pasch-Eyes. ¶ Ich wünsch‘ an diesem Oster-Tage'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q764 'Figur eines Eyes; und zwar/ Eines Pasch-Eyes. ¶ Ich wünsch‘ an diesem Oster-Tage'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q765 'Ein anders; Auff eine andere Weise. ¶ Ein Ey'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q765 'Ein anders; Auff eine andere Weise. ¶ Ein Ey'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q766 'Ein Sand-Uhr. ¶ Das du in letzter Stund kanst gute Rechnung machen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q766 'Ein Sand-Uhr. ¶ Das du in letzter Stund kanst gute Rechnung machen'] <br> <br> | ||
<h1>Männling, Johann Christoph</h1> | <h1>Männling, Johann Christoph</h1> | ||
<h2>Europäische Parnassus, Oder kurtze und deutliche Anweisung Zu der Deutschen Dicht-Kunst</h2> | <h2>Europäische Parnassus, Oder kurtze und deutliche Anweisung Zu der Deutschen Dicht-Kunst</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q192 'Ein kluger <aq>Darius<aq> nimt offt so lieb die armselig-doch treumeinend gegebene Gabe an/ als eine von grosser Phariseer Hand überreichte Heichel <aq>Jubele<aq>, die den Werth zum Grunde und Zeige-Mutter/ den Betrug aber zum Vorhange hat.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q192 'Ein kluger <aq>Darius<aq> nimt offt so lieb die armselig-doch treumeinend gegebene Gabe an/ als eine von grosser Phariseer Hand überreichte Heichel <aq>Jubele<aq>, die den Werth zum Grunde und Zeige-Mutter/ den Betrug aber zum Vorhange hat.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q194 'also sage ich: Gott ist das beste Heyl in dieser Sterbligkeit/ oder auch: GOtt ist in dieser Sterbligkeit das beste Heyl.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q194 'also sage ich: Gott ist das beste Heyl in dieser Sterbligkeit/ oder auch: GOtt ist in dieser Sterbligkeit das beste Heyl.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q195 'Die Beywörter werden offt gantz wiedrigen Sachen zugelegt/ als die schöne Sünde/ da doch keine Sünde schön'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q195 'Die Beywörter werden offt gantz wiedrigen Sachen zugelegt/ als die schöne Sünde/ da doch keine Sünde schön'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q196 'als: Glied/ Glück/ Gnade/ gnau/ grade/ vor Gelücke/ Genade etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q196 'als: Glied/ Glück/ Gnade/ gnau/ grade/ vor Gelücke/ Genade etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q197 'als: Eh’mann/ Weih’rauch'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q197 'als: Eh’mann/ Weih’rauch'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q198 'Wenn ein Wort sich mit einem Jod anfänget/ als Jerusalem etc. und das vorhergehende Wort sich mit einem e geendiget hat/ so kan das e doch stehen bleiben/ als: das liebe Jericho.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q198 'Wenn ein Wort sich mit einem Jod anfänget/ als Jerusalem etc. und das vorhergehende Wort sich mit einem e geendiget hat/ so kan das e doch stehen bleiben/ als: das liebe Jericho.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q199 'Den Himmels-Schlüssen wiederspricht kein Mensch.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q199 'Den Himmels-Schlüssen wiederspricht kein Mensch.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q200 'Die Wollust bahnt auff Schwanen küssen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q200 'Die Wollust bahnt auff Schwanen küssen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q201 'GOtt wird von uns geliebt und auch gepreiset.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q201 'GOtt wird von uns geliebt und auch gepreiset.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q202 'Verstrichner Glantz/ gebleichte Pracht/ verweißtes Heiligthum etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q202 'Verstrichner Glantz/ gebleichte Pracht/ verweißtes Heiligthum etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q203 'Wer hier die Ewigkeit sucht/ muß noch eh‘ vergehn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q203 'Wer hier die Ewigkeit sucht/ muß noch eh‘ vergehn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q204 'wiewohl <aq>Zesius<aq> solches <aq>pag.<aq> 99 seines <aq>Helicons<aq> nicht will gar wohl zulassen/ daß man GOtt und Gebot/ solle reimen/ doch finde ich keine erhebliche Ursachen/ warumb solches nicht solte angehen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q204 'wiewohl <aq>Zesius<aq> solches <aq>pag.<aq> 99 seines <aq>Helicons<aq> nicht will gar wohl zulassen/ daß man GOtt und Gebot/ solle reimen/ doch finde ich keine erhebliche Ursachen/ warumb solches nicht solte angehen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q205 'wie wohl der berühmte <aq>Zesius Loc. cit. p.<aq> 95. und <aq>p.<aq> 107. es verwirfft/ so hat doch Hoffmanswaldau/ <aq>Caspari<aq> und andere gar offt solches gebraucht/ daß sie Leid mit Ewigkeit reimen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q205 'wie wohl der berühmte <aq>Zesius Loc. cit. p.<aq> 95. und <aq>p.<aq> 107. es verwirfft/ so hat doch Hoffmanswaldau/ <aq>Caspari<aq> und andere gar offt solches gebraucht/ daß sie Leid mit Ewigkeit reimen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q206 'als Barmhertzigkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q206 'als Barmhertzigkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q207 'deßgleichen geht es auch an mit dem i und ui/ als Sünden finden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q207 'deßgleichen geht es auch an mit dem i und ui/ als Sünden finden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q208 'Süsser JEsu wertheste Himmels-Sonne'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q208 'Süsser JEsu wertheste Himmels-Sonne'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q209 'Zur Anweisung eines Exempels ist folgendes Carmen/ auff die Leiche/ Herr Müllers/ <aq>Medicinae Doct.<aq> in Wittenberg Anno 1684. den 22. <aq>Novembris<aq>, in eines andern Nahmen von mir gemacht. ¶ Ist mehr kein Perlen Tranck? nicht kräfftige <aq>Asphalten<aq>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q209 'Zur Anweisung eines Exempels ist folgendes Carmen/ auff die Leiche/ Herr Müllers/ <aq>Medicinae Doct.<aq> in Wittenberg Anno 1684. den 22. <aq>Novembris<aq>, in eines andern Nahmen von mir gemacht. ¶ Ist mehr kein Perlen Tranck? nicht kräfftige <aq>Asphalten<aq>,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q210 'Es werden diese <nowiki>[</nowiki>vers communs, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> am meisten zu Glückwünschungen/ zu Freuden-Zeiten angewendet/ wie ich dergleichen Verße bey Einweihung der <aq>Catheder Lutheri<aq> in Wittenberg/ so Ihro <aq>Magnificentz<aq> Herr <aq>D. Joh. Frid.<aq> Mayer/ mein vielgeehrter Patron/ und an Vater Statt geliebter Gönner/ den GOtt mit zeitlichem und ewigen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Seegen beschütte/ anstellete/ Anno 1685. den 23. ¶ April/ unter eines andern Nahmen setzte. ¶ Auff kluge Welt/ betrachte Zeit und Glantz/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q210 'Es werden diese <nowiki>[</nowiki>vers communs, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> am meisten zu Glückwünschungen/ zu Freuden-Zeiten angewendet/ wie ich dergleichen Verße bey Einweihung der <aq>Catheder Lutheri<aq> in Wittenberg/ so Ihro <aq>Magnificentz<aq> Herr <aq>D. Joh. Frid.<aq> Mayer/ mein vielgeehrter Patron/ und an Vater Statt geliebter Gönner/ den GOtt mit zeitlichem und ewigen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Seegen beschütte/ anstellete/ Anno 1685. den 23. ¶ April/ unter eines andern Nahmen setzte. ¶ Auff kluge Welt/ betrachte Zeit und Glantz/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q211 'und <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> habe ich solches in meinem verlohrnen Kinde gewiesen/ so ich zu ehren Herr <aq>D.<aq> Mayern verfertiget; anietzo aber ein Exempel zu setzen/ soll folgendes Rätzel oder <aq>Aenigma<aq> seyn/ von einem Flohe. Vom Fleisch gebohren seyn/ und von dem Fleische leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q211 'und <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> habe ich solches in meinem verlohrnen Kinde gewiesen/ so ich zu ehren Herr <aq>D.<aq> Mayern verfertiget; anietzo aber ein Exempel zu setzen/ soll folgendes Rätzel oder <aq>Aenigma<aq> seyn/ von einem Flohe. Vom Fleisch gebohren seyn/ und von dem Fleische leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q212 'deßgleichen <aq>Halman<aq> in seinen Begräbnüß-Gedichten <aq>pag. 83<aq>. gar artlich weiset/ daher ich bin bewogen worden/ eben dergleichen Exempel zu setzen/ von den Worten Fall und Fallen/ also: ¶ Sonnet. ¶ Diß Leben ist ein Fall wo nichts als Fallen wachet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q212 'deßgleichen <aq>Halman<aq> in seinen Begräbnüß-Gedichten <aq>pag. 83<aq>. gar artlich weiset/ daher ich bin bewogen worden/ eben dergleichen Exempel zu setzen/ von den Worten Fall und Fallen/ also: ¶ Sonnet. ¶ Diß Leben ist ein Fall wo nichts als Fallen wachet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q213 'Ein Exempel soll folgendes Leichen-Gedichte seyyn: ¶ Mein Pilgram eile nicht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q213 'Ein Exempel soll folgendes Leichen-Gedichte seyyn: ¶ Mein Pilgram eile nicht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q214 'Wer meine Meinung nicht sattsam kan fassen/ der beliebe folgendes Exempel einer ,<i>Sextinne<i> auff eine Hochzeit anzunehmen/ von dem Liebes-Kusse. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ 1. Der Zucken den die Welt vor ihre Freunde trägt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q214 'Wer meine Meinung nicht sattsam kan fassen/ der beliebe folgendes Exempel einer ,<i>Sextinne<i> auff eine Hochzeit anzunehmen/ von dem Liebes-Kusse. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ 1. Der Zucken den die Welt vor ihre Freunde trägt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q215 'Wie diß Exempel einer Ode auff Pfingsten weiset. ¶ 1. ¶ Die Andacht rufft/ HErr fülle meine Sinnen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q215 'Wie diß Exempel einer Ode auff Pfingsten weiset. ¶ 1. ¶ Die Andacht rufft/ HErr fülle meine Sinnen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q216 'Ich bin vorwitzig gewesen solches Irrgedichte also vorzustellen: ¶ Wie irret doch der Menschen Sinn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q216 'Ich bin vorwitzig gewesen solches Irrgedichte also vorzustellen: ¶ Wie irret doch der Menschen Sinn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q217 'Diese Form-Reime werden auff zweyerley Arten gemacht (a) wenn der erste Buchstabe einer ieden Zeile von oben biß unten wieder zusammen gesetzt wird als: JESUS. ¶ In mein Hertze soll kein GOtt/ als mein süsser Jesus kommen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q217 'Diese Form-Reime werden auff zweyerley Arten gemacht (a) wenn der erste Buchstabe einer ieden Zeile von oben biß unten wieder zusammen gesetzt wird als: JESUS. ¶ In mein Hertze soll kein GOtt/ als mein süsser Jesus kommen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q218 'Wann die ersten Buchstaben aller Wörter/ so in den Verßen auff einander folgen/ zusammen gelesen werden e.g. in dem Worte JESUS. ¶ Jch Erquicke Sinn Und Seele.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q218 'Wann die ersten Buchstaben aller Wörter/ so in den Verßen auff einander folgen/ zusammen gelesen werden e.g. in dem Worte JESUS. ¶ Jch Erquicke Sinn Und Seele.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q219 'wie folgender Buß-Seuffzer den Nahmen JESUS heraus bringet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q219 'wie folgender Buß-Seuffzer den Nahmen JESUS heraus bringet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q220 '1. ¶ JCh steh unter deinem Kreutz/ ach mein JEsu gantz verlassen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q220 '1. ¶ JCh steh unter deinem Kreutz/ ach mein JEsu gantz verlassen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q221 'Zum Exempel soll seyn der Nahme ¶ Daniel von Helmrich/ ¶ meines hochgeehrten <aq>Patronis<aq>, aus solchem kommt nach dem Buchstaben Wechsel heraus: ¶ In Leid kam Ruhe Lohn. ¶ Solches kan in folgende Verße gebracht werden: ¶ Der Morgen folgt auff die Betrübte Nacht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q221 'Zum Exempel soll seyn der Nahme ¶ Daniel von Helmrich/ ¶ meines hochgeehrten <aq>Patronis<aq>, aus solchem kommt nach dem Buchstaben Wechsel heraus: ¶ In Leid kam Ruhe Lohn. ¶ Solches kan in folgende Verße gebracht werden: ¶ Der Morgen folgt auff die Betrübte Nacht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q222 'Also ein Hertz. ¶ Treue Hertzen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q222 'Also ein Hertz. ¶ Treue Hertzen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q223 'Die andere wird also gemacht/ als zu einem Paten-Zettel: ¶ JEsus soll der Morgen-Stern liebster Pate stetig bleiben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q223 'Die andere wird also gemacht/ als zu einem Paten-Zettel: ¶ JEsus soll der Morgen-Stern liebster Pate stetig bleiben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q224 'Mit Gegenhaltung der Worte <aq>Augustini<aq>. ¶ 63 40 128 4 52 26 76 ¶ <aq>Inter Brachia Salvatoris D. Jesu mei, vivere<aq>, ¶ 26 52 61 39 22 19 44 640. ¶ <aq>& mori cupio, ut in eo maneam<aq> ¶ Worauff hernach die Verße können eingerichtet werden also: ¶ So donnre Hagel/ Blitz/ auff meine Scheitel zu/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q224 'Mit Gegenhaltung der Worte <aq>Augustini<aq>. ¶ 63 40 128 4 52 26 76 ¶ <aq>Inter Brachia Salvatoris D. Jesu mei, vivere<aq>, ¶ 26 52 61 39 22 19 44 640. ¶ <aq>& mori cupio, ut in eo maneam<aq> ¶ Worauff hernach die Verße können eingerichtet werden also: ¶ So donnre Hagel/ Blitz/ auff meine Scheitel zu/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q225 'Ein Exempel einer <aq>Parodie<aq> giebt Herr <aq>D.<aq> Müller in seiner Creutz- und Leidens-Schule über die Worte des weltlichen Liedes: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Lebt iemand so wie ich/ so lebt er kümmerlich etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q225 'Ein Exempel einer <aq>Parodie<aq> giebt Herr <aq>D.<aq> Müller in seiner Creutz- und Leidens-Schule über die Worte des weltlichen Liedes: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Lebt iemand so wie ich/ so lebt er kümmerlich etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q226 'Uns soll alhier zum Exempel seyn/ eine Aufmunterung des Gemüthes: ¶ 1. ¶ Was wilstu dich mein Hertze selbst verzehren?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q226 'Uns soll alhier zum Exempel seyn/ eine Aufmunterung des Gemüthes: ¶ 1. ¶ Was wilstu dich mein Hertze selbst verzehren?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q227 'so soll folgendes Begräbniß-Gedichte unsre Meinung vorstellen. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q227 'so soll folgendes Begräbniß-Gedichte unsre Meinung vorstellen. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Der Port ist wohl erreicht/ itzt still ich mein Verlangen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q228 'wie zur Anweisung dieses ist/ von Abscheidung eines guten Freudes: ¶ 1. ¶ Fahr wohl geliebter Freund/ diß seuffzet noch mein Hertze/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q228 'wie zur Anweisung dieses ist/ von Abscheidung eines guten Freudes: ¶ 1. ¶ Fahr wohl geliebter Freund/ diß seuffzet noch mein Hertze/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q229 'Ein Exempel von 2. Strophen soll uns geben die Bewillkommnung der Stadt Wittenberg/ als wenn der Durchl. Churfürst zu Sachsen darinn seinen Einzug hielte. ¶ 1. Satz. ¶ O Himmel schmücke dich/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q229 'Ein Exempel von 2. Strophen soll uns geben die Bewillkommnung der Stadt Wittenberg/ als wenn der Durchl. Churfürst zu Sachsen darinn seinen Einzug hielte. ¶ 1. Satz. ¶ O Himmel schmücke dich/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q230 'Ein Exempel soll folgende <aq>Sententz<aq> machen/ aus dem <aq>Ambrosio, Epist.<aq> 60. so ich <aq>Anno<aq> 1681. den 19. <aq>Augusti<aq> zu Wittenberg Herrn <aq>Thebesio<aq> in sein Stammbuch geschrieben. ¶ <aq>Sobriam à turbis gravitatem, Severam vitam, singulare pondus Dignitas sibi vendicat Sacerdotalis.<aq> ¶ Der Laster-Mackel muß nicht am Gespinste kleben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q230 'Ein Exempel soll folgende <aq>Sententz<aq> machen/ aus dem <aq>Ambrosio, Epist.<aq> 60. so ich <aq>Anno<aq> 1681. den 19. <aq>Augusti<aq> zu Wittenberg Herrn <aq>Thebesio<aq> in sein Stammbuch geschrieben. ¶ <aq>Sobriam à turbis gravitatem, Severam vitam, singulare pondus Dignitas sibi vendicat Sacerdotalis.<aq> ¶ Der Laster-Mackel muß nicht am Gespinste kleben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q231 'Zum Vorbilde soll diese geistliche Ode seyn. ¶ 1. ¶ Welt ade! Gehab dich wohl!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q231 'Zum Vorbilde soll diese geistliche Ode seyn. ¶ 1. ¶ Welt ade! Gehab dich wohl!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q232 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> I. Zeit-Verkürtzung'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q232 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> I. Zeit-Verkürtzung'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q233 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> 2. Schertz-Gedancken.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q233 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 2. Schertz-Gedancken.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q234 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> 7. Eines Spaniers.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q234 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 7. Eines Spaniers.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q235 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> 8. Eines Welt-weisen Geistlichen oder Jesuiten.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q235 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 8. Eines Welt-weisen Geistlichen oder Jesuiten.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q236 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> 9. Eines tadelhafften Mönches.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q236 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 9. Eines tadelhafften Mönches.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q237 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> </nowiki> 10. Einer Nonnen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q237 '<nowiki>[</nowiki>Hoffmannswaldau:<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 10. Einer Nonnen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q178 'Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie <aq>Georgius Sabinus<aq> redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der Spiegel/ so den Menschen in geist- und weltlichem Leben alles vorstellete/ was ihnen zur Sitten und Tugend lehre/ ja selbst zur Gottesfurcht vonnöthen solte seyn. ¶ §. 4. <aq>Marcellinus Lib. 5.<aq> und <aq>Strabo Lib. 5. Geograph.<aq> schreiben: Es waren dreyerley Leute/ die man in höchsten Ehren hielt: <aq>Bardi, Vates<aq>, und <aq>Druiden<aq>. Die <aq>Bardi<aq>, welche Sachsen und die <aq>Lombardeu<aq> bewohneten/ so hernach von <aq>Carolo M<aq>.sind bekehret worden/ die sungen ihre Lob-Gedichte/ und waren Poeten/ welche <aq>Nonius, Nobilitatis Cantores<aq>, und <aq>Diodorus Siculus, Poetas Melodiarum<aq> nennen <aq>Lib. 16.<aq> Von diesen kamen hernach die Meister-Sänger. Die Vates opfferten und betrachteten die Natur aller Dinge. Die Druiden pflegten über die natürliche Wissenschafft auch von guten Sitten zu unterrichten. Besiehe hievon <aq>Lucanum L. 1.<aq> von bürgerlichem Kriege. <aq>Polydorum Virgilium<aq>. Herr <aq>D. Scharffens<aq>, meines hochgeehrten <aq>Patro-<aq> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <aq>nis<aq>, welchen Gott mit Segen kröne/ seine <aq>Disputation, de Gallorum Druidis<aq>. ¶ §. 5. <aq>Zoroaster, Eumulphus, Museus, Orpheus, Homerus, Plato, Johannes Grammaticus<aq> und andere vornemlich Grichen/ die sind die ersten Anherren dieser Kunst gewesen/ daß man also wohl sagen kan: die Dichter waren eher als die Redner und Geschicht-Schreiber: welchem <aq>Lactantius<aq> selbst und <aq>Strabo Lib. I. Geograph.<aq> Beyfall giebet: Die Poeterey sey nach der Alten Sprichwort/ die erste <aq>Philosophi<aq>, daher sie in den grichischen Städten zu erst die Knaben in der Dichterey unterweisen ließen/ daß sie theils Sittsamkeit lehreten/ theils auch desto grössere Lust zum Studiren schöpfften; und hielten die Heyden die Poeten vor Propheten wie die Schrifft weiset <aq>Act. 17. 28. Tit. I. 12. I. Cor. 15. 33<aq>. besiehe Sr. <aq>Excellentz<aq> Herr <aq>D. Scharffens Problemata Poetica<aq>. ¶ §. 6. <aq>Aristoteles, Cicero<aq>, die gaben zu erst ihre Meinungen in gebundener Rede heraus; Ja wie <aq>Livius<aq> und <aq>Cicero<aq> selbst gedencket/ so habe man alles damahls abgesungen. Und so wir das Zeit-Maß von Adam anziehen/ so will <aq>Polydorus Virgilius Lib. I. c. 14. de rerum invent<aq>. daß die Reim-Kunst dem Adam wäre von GOtt nebst andern Wissenschafften mitseinem Leben eingeblasen worden/ welcher sie den dem Seth, und der folgends seinen Nachkommen beygebracht hätte. Daher hernach Moses/ als er durch das rothe <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Meer glücklich gegangen wäre/ Gott zu Ehren/ in Versen sein Danck-Opffer gebracht; nach <aq>Josephi<aq> Bericht <aq>Lib. 2. Antiquit. Judaic<aq>. welchem David hernach mit seinen Psalmen/ Assaph mit seinen Liedern/ Salomon mit seinem Hohenliede/ und andere mehr gefolget. Besiehe Herr <aq>M. Küpffenders Disput<aq>. vom Lob der Poesie/ desgleichen <aq>Meisnerum de Leg. p. 8<aq>. ¶ §. 7. Was <aq>Homerus<aq>, der zur Zeit des Königes Assä lebte/ und also noch vor Elia/ vor Erfindungen gehabt/ davon will noch nicht der Ruhm schweigen. Von den Griechen worde solche Kunst in dem ersten <aq>Seculo<aq> durch <aq>Livium Andronicum<aq>, und <aq>Paccuvium<aq> zu den Römern gebracht& biß sie nach und nach solche <aq>Maecenates<aq>, und Augustos erweckte/ die sie beföderten/ und es hernach <aq>Seculo X. XII. & :III<aq>. so hoch darinnen kam/ daß man es die goldene Zeit der Poeten nennete.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q178 'Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie <aq>Georgius Sabinus<aq> redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der Spiegel/ so den Menschen in geist- und weltlichem Leben alles vorstellete/ was ihnen zur Sitten und Tugend lehre/ ja selbst zur Gottesfurcht vonnöthen solte seyn. ¶ §. 4. <aq>Marcellinus Lib. 5.<aq> und <aq>Strabo Lib. 5. Geograph.<aq> schreiben: Es waren dreyerley Leute/ die man in höchsten Ehren hielt: <aq>Bardi, Vates<aq>, und <aq>Druiden<aq>. Die <aq>Bardi<aq>, welche Sachsen und die <aq>Lombardeu<aq> bewohneten/ so hernach von <aq>Carolo M<aq>.sind bekehret worden/ die sungen ihre Lob-Gedichte/ und waren Poeten/ welche <aq>Nonius, Nobilitatis Cantores<aq>, und <aq>Diodorus Siculus, Poetas Melodiarum<aq> nennen <aq>Lib. 16.<aq> Von diesen kamen hernach die Meister-Sänger. Die Vates opfferten und betrachteten die Natur aller Dinge. Die Druiden pflegten über die natürliche Wissenschafft auch von guten Sitten zu unterrichten. Besiehe hievon <aq>Lucanum L. 1.<aq> von bürgerlichem Kriege. <aq>Polydorum Virgilium<aq>. Herr <aq>D. Scharffens<aq>, meines hochgeehrten <aq>Patro-<aq> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <aq>nis<aq>, welchen Gott mit Segen kröne/ seine <aq>Disputation, de Gallorum Druidis<aq>. ¶ §. 5. <aq>Zoroaster, Eumulphus, Museus, Orpheus, Homerus, Plato, Johannes Grammaticus<aq> und andere vornemlich Grichen/ die sind die ersten Anherren dieser Kunst gewesen/ daß man also wohl sagen kan: die Dichter waren eher als die Redner und Geschicht-Schreiber: welchem <aq>Lactantius<aq> selbst und <aq>Strabo Lib. I. Geograph.<aq> Beyfall giebet: Die Poeterey sey nach der Alten Sprichwort/ die erste <aq>Philosophi<aq>, daher sie in den grichischen Städten zu erst die Knaben in der Dichterey unterweisen ließen/ daß sie theils Sittsamkeit lehreten/ theils auch desto grössere Lust zum Studiren schöpfften; und hielten die Heyden die Poeten vor Propheten wie die Schrifft weiset <aq>Act. 17. 28. Tit. I. 12. I. Cor. 15. 33<aq>. besiehe Sr. <aq>Excellentz<aq> Herr <aq>D. Scharffens Problemata Poetica<aq>. ¶ §. 6. <aq>Aristoteles, Cicero<aq>, die gaben zu erst ihre Meinungen in gebundener Rede heraus; Ja wie <aq>Livius<aq> und <aq>Cicero<aq> selbst gedencket/ so habe man alles damahls abgesungen. Und so wir das Zeit-Maß von Adam anziehen/ so will <aq>Polydorus Virgilius Lib. I. c. 14. de rerum invent<aq>. daß die Reim-Kunst dem Adam wäre von GOtt nebst andern Wissenschafften mitseinem Leben eingeblasen worden/ welcher sie den dem Seth, und der folgends seinen Nachkommen beygebracht hätte. Daher hernach Moses/ als er durch das rothe <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Meer glücklich gegangen wäre/ Gott zu Ehren/ in Versen sein Danck-Opffer gebracht; nach <aq>Josephi<aq> Bericht <aq>Lib. 2. Antiquit. Judaic<aq>. welchem David hernach mit seinen Psalmen/ Assaph mit seinen Liedern/ Salomon mit seinem Hohenliede/ und andere mehr gefolget. Besiehe Herr <aq>M. Küpffenders Disput<aq>. vom Lob der Poesie/ desgleichen <aq>Meisnerum de Leg. p. 8<aq>. ¶ §. 7. Was <aq>Homerus<aq>, der zur Zeit des Königes Assä lebte/ und also noch vor Elia/ vor Erfindungen gehabt/ davon will noch nicht der Ruhm schweigen. Von den Griechen worde solche Kunst in dem ersten <aq>Seculo<aq> durch <aq>Livium Andronicum<aq>, und <aq>Paccuvium<aq> zu den Römern gebracht& biß sie nach und nach solche <aq>Maecenates<aq>, und Augustos erweckte/ die sie beföderten/ und es hernach <aq>Seculo X. XII. & :III<aq>. so hoch darinnen kam/ daß man es die goldene Zeit der Poeten nennete.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q179 'Alle Künste so nicht einen Nutzen sollen nach sich ziehen/ die verdienen mehr geflohen als geliebt zu werden; Allein unsre edle Poesie erzeiget einen dreyfachen Nutzen; Da ist sie (1) nützlich wegen GOttes/ (2) wegen unsers Nechsten (3) wegen unser selbsten. ¶ §. 2. Nützlich ist diese annehmliche Wissenschafft wegen Gottes/ denn da kan ein verpflichteter Mensch die Ehre seines Schöpffers ausbreiten/ wie Rist/ Opitz und andere gethan. Kayser Ludwig der Gottselige genannt/ wolte diesen Nutzen im Wercke weisen/ in dem er aus Liebe zu der Poesie die Biebel in Reime bringen ließ/ wie das Register <aq>Testium Veritatis pag. 1035<aq>. berichtet / und <aq>Otfridus Wissemburgensis<aq>, wie eben daselbst <aq>pag. 934<aq>. zu finden ist/ ließ ein Theil des Evangelien-Buches in deutsches Verse bringen/ um seine <aq>Devotion<aq> gegen GOtt zu bezeugen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q179 'Alle Künste so nicht einen Nutzen sollen nach sich ziehen/ die verdienen mehr geflohen als geliebt zu werden; Allein unsre edle Poesie erzeiget einen dreyfachen Nutzen; Da ist sie (1) nützlich wegen GOttes/ (2) wegen unsers Nechsten (3) wegen unser selbsten. ¶ §. 2. Nützlich ist diese annehmliche Wissenschafft wegen Gottes/ denn da kan ein verpflichteter Mensch die Ehre seines Schöpffers ausbreiten/ wie Rist/ Opitz und andere gethan. Kayser Ludwig der Gottselige genannt/ wolte diesen Nutzen im Wercke weisen/ in dem er aus Liebe zu der Poesie die Biebel in Reime bringen ließ/ wie das Register <aq>Testium Veritatis pag. 1035<aq>. berichtet / und <aq>Otfridus Wissemburgensis<aq>, wie eben daselbst <aq>pag. 934<aq>. zu finden ist/ ließ ein Theil des Evangelien-Buches in deutsches Verse bringen/ um seine <aq>Devotion<aq> gegen GOtt zu bezeugen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q188 'Der erste Urheber ist im Jahr 1560. gewesen <aq>Michael Stivelius<aq>, ein Prediger in Sachsen/ der solche erfunden/ diesem ist anietzt nachgefolget <aq>M. Johann Henningius<aq> in Quedlinburg/ welcher nicht allein die einfache/ sondern auch die andern Sorten in einem sonderbahren Tractätchen/ so er <aq>Cabbalogiam<aq> nennt/ gar deutlich angewiesen/ deßgleichen <aq>Paschasius in Poesi artificiali<aq>, und andere mehr.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q188 'Der erste Urheber ist im Jahr 1560. gewesen <aq>Michael Stivelius<aq>, ein Prediger in Sachsen/ der solche erfunden/ diesem ist anietzt nachgefolget <aq>M. Johann Henningius<aq> in Quedlinburg/ welcher nicht allein die einfache/ sondern auch die andern Sorten in einem sonderbahren Tractätchen/ so er <aq>Cabbalogiam<aq> nennt/ gar deutlich angewiesen/ deßgleichen <aq>Paschasius in Poesi artificiali<aq>, und andere mehr.'] <br> <br> | ||
<h1>Stieler, Kaspar von</h1> | <h1>Stieler, Kaspar von</h1> | ||
<h2>Die Dichtkunst des Spaten 1685</h2> | <h2>Die Dichtkunst des Spaten 1685</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3692 'Süßbitter, lasterfeind, hochpralend, nimmerbleich, ¶ unsterblich, göttlich, frisch, wundheilend, Tugendreich,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3692 'Süßbitter, lasterfeind, hochpralend, nimmerbleich, ¶ unsterblich, göttlich, frisch, wundheilend, Tugendreich,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3693 'Mensch Gott, entmenschter Mensch, ein Ziel, so nie getroffen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3693 'Mensch Gott, entmenschter Mensch, ein Ziel, so nie getroffen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3694 'Als: Wie die fremde Schuld in Adam uns verhönet: ¶ So hat die fremde Huld in Jesu uns versöhnet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3694 'Als: Wie die fremde Schuld in Adam uns verhönet: ¶ So hat die fremde Huld in Jesu uns versöhnet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3695 'Ein Affe von Gestalt, ein Teufel vom Gemüte,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3695 'Ein Affe von Gestalt, ein Teufel vom Gemüte,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3696 "So heißt ein OhneGott ein Heyd' und Atheiste. ¶ Ein Unding ist gar nichts, ein Folgekreuz ein Christe."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3696 "So heißt ein OhneGott ein Heyd' und Atheiste. ¶ Ein Unding ist gar nichts, ein Folgekreuz ein Christe."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3697 'Der Leib: das Gelt und Guht: der Seelen Seeligkeit:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3697 'Der Leib: das Gelt und Guht: der Seelen Seeligkeit:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3698 'Wenn Höflichkeit und Zucht einander Schwestern heißen, ¶ Verstand und Wille sich auf Frömmichkeit befleißen;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3698 'Wenn Höflichkeit und Zucht einander Schwestern heißen, ¶ Verstand und Wille sich auf Frömmichkeit befleißen;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3699 'So weit dein Kasten langt, soweit auch langt dein Glauben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3699 'So weit dein Kasten langt, soweit auch langt dein Glauben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3700 'Ein Fortsteig ist auch der: Jerusalem, die kränket ¶ ihr Herz ohn unterlaß, wenn sie zurücke denket ¶ wer sie für weilen war und wer sie nun muß seyn, ¶ die edle wehrte Stadt: Es frißt ihr Mark und bein ¶ daß sie ihr Volk soll sehn zu ihres Feindes Füßen ¶ und niemand hilft ihr nicht: kein Mensch will von ihr wißen: ¶ Sie ist der Feinde Lust; sie spotten Ihr darzu, ¶ und lachen hönisch aus die heilge Satbatsruh.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3700 'Ein Fortsteig ist auch der: Jerusalem, die kränket ¶ ihr Herz ohn unterlaß, wenn sie zurücke denket ¶ wer sie für weilen war und wer sie nun muß seyn, ¶ die edle wehrte Stadt: Es frißt ihr Mark und bein ¶ daß sie ihr Volk soll sehn zu ihres Feindes Füßen ¶ und niemand hilft ihr nicht: kein Mensch will von ihr wißen: ¶ Sie ist der Feinde Lust; sie spotten Ihr darzu, ¶ und lachen hönisch aus die heilge Satbatsruh.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3701 'Um Gottes willen, denkt! ¶ spricht er, aus Schalkheit nur, wie geht doch so vermengt ¶ in dieser Stadt, daher:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3701 'Um Gottes willen, denkt! ¶ spricht er, aus Schalkheit nur, wie geht doch so vermengt ¶ in dieser Stadt, daher:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3702 'Ists Sünde, daß mich brennt der Liebe süßer Brand, ¶ daß drob der Himmel zörnt, weß ich mich unterwinde; ¶ So ists ein schöner Brand und eine schöne Sünde, ¶ die, ob das strenge Recht gleich arme Menschen schreckt, ¶ man streite wie man will, in Herz und Adern steckt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3702 'Ists Sünde, daß mich brennt der Liebe süßer Brand, ¶ daß drob der Himmel zörnt, weß ich mich unterwinde; ¶ So ists ein schöner Brand und eine schöne Sünde, ¶ die, ob das strenge Recht gleich arme Menschen schreckt, ¶ man streite wie man will, in Herz und Adern steckt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3703 "die Seele solte seyn ein reiner Gottes Tempel, ¶ so ist sie eine Höl' ergrimmter Drachen Zucht, ¶ ein heßlichs Rattennest, in dem die schnöde Sucht <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ der schwarzen Lüste heckt."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3703 "die Seele solte seyn ein reiner Gottes Tempel, ¶ so ist sie eine Höl' ergrimmter Drachen Zucht, ¶ ein heßlichs Rattennest, in dem die schnöde Sucht <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ der schwarzen Lüste heckt."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3704 'Unchristlich ist mit Recht das Christentum zunennen, ¶ worinnen leider! kaum ein Christ ist zuerkennen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3704 'Unchristlich ist mit Recht das Christentum zunennen, ¶ worinnen leider! kaum ein Christ ist zuerkennen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3705 "So muß mans laßen gehen ¶ wenn ein Poete schreibt; der Schlachtordnung Geschick ¶ hab ein verherrlicht, schön, und prächtigen Anblick. ¶ der eing' und ewge Gott, und reimet mit begehren, ¶ verklären, Zähren gar: beschweeren, mehren, hören, ¶ wenns nur kein Handwerk wird, noch weh den ohren tuht."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3705 "So muß mans laßen gehen ¶ wenn ein Poete schreibt; der Schlachtordnung Geschick ¶ hab ein verherrlicht, schön, und prächtigen Anblick. ¶ der eing' und ewge Gott, und reimet mit begehren, ¶ verklären, Zähren gar: beschweeren, mehren, hören, ¶ wenns nur kein Handwerk wird, noch weh den ohren tuht."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3706 'Geschicht ist Sünde, ¶ reimt man es vor geschieht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3706 'Geschicht ist Sünde, ¶ reimt man es vor geschieht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3707 'Himmelreich sagt man noch endlich Reich ¶ des Himmels;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3707 'Himmelreich sagt man noch endlich Reich ¶ des Himmels;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3708 "Ein Misbrauch ist gemeine ¶ auch in der mehrern Zahl mit n, als wann vor seine <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ man seinen, frommen schreibt vor fromm'. Ein anders ist, ¶ wann in der Gebendung man denen Frommen liest. ¶ Man sagt die Geistliche, nicht Geistlichen, nicht Blinden ¶ vor Blinde läßet sich schon allezeit nicht binden ¶ alhier der Feder trutz."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3708 "Ein Misbrauch ist gemeine ¶ auch in der mehrern Zahl mit n, als wann vor seine <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ man seinen, frommen schreibt vor fromm'. Ein anders ist, ¶ wann in der Gebendung man denen Frommen liest. ¶ Man sagt die Geistliche, nicht Geistlichen, nicht Blinden ¶ vor Blinde läßet sich schon allezeit nicht binden ¶ alhier der Feder trutz."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3709 "Also gefällt mir nicht: <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ hin- nach der Kirche -gehn, zum Gotteshaus' hingehen, ¶ wie hin- zur Kirche -gehn<nowiki>[</nowiki>., Anm. i.O.<nowiki>] <br> </nowiki>"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3709 "Also gefällt mir nicht: <nowiki>[</nowiki>S.i.O.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ hin- nach der Kirche -gehn, zum Gotteshaus' hingehen, ¶ wie hin- zur Kirche -gehn<nowiki>[</nowiki>., Anm. i.O.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3710 'So klinget auch sehr hart: Indem die fromme Seele ¶ aus ihrem Miethause, des keuschen Leibes höle, ¶ Nicht tüchtig aber ist zum Vers: bereitfertig, ¶ unwiederersetzlich, wie auch Naturmäßig, ¶ Gelindmütig und mehr. So machen dem Gehöre, ¶ wiewol mans dulden muß, die Springer viel Beschweere. ¶ Als: lebendiger Gott! Ihr arme Sterbliche!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3710 'So klinget auch sehr hart: Indem die fromme Seele ¶ aus ihrem Miethause, des keuschen Leibes höle, ¶ Nicht tüchtig aber ist zum Vers: bereitfertig, ¶ unwiederersetzlich, wie auch Naturmäßig, ¶ Gelindmütig und mehr. So machen dem Gehöre, ¶ wiewol mans dulden muß, die Springer viel Beschweere. ¶ Als: lebendiger Gott! Ihr arme Sterbliche!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3711 'als: ein Kamin, Zibeht, Altar, Panket, Pokal, ¶ Arrest, kompaß, klavier, Blanket, Komet, Kanal, ¶ und wie sie heißen mehr.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3711 'als: ein Kamin, Zibeht, Altar, Panket, Pokal, ¶ Arrest, kompaß, klavier, Blanket, Komet, Kanal, ¶ und wie sie heißen mehr.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3712 'Man höre nur wie schlecht der dattelvers hier klingt: ¶ die Welt und das Fleisch das will ich ietzt verachten ¶ und Gott, den will ich mir stets recht wol betrachten. ¶ Ach Gott! wie sind wir doch immer nicht klug?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3712 'Man höre nur wie schlecht der dattelvers hier klingt: ¶ die Welt und das Fleisch das will ich ietzt verachten ¶ und Gott, den will ich mir stets recht wol betrachten. ¶ Ach Gott! wie sind wir doch immer nicht klug?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3713 "so bringet auch der Schluß ¶ der Zeilen solcher Art nicht weniger Verdruß, ¶ wenn ich so schreiben wolt': Es bleibet doch Gott mein bester ¶ Trost, wenn mich noht bestürmt und ketten schlingen fester: ¶ Der ist mein Meisterling, mein Urteilfinder, und ¶ sucht, wo der Wetterhan ümgeht, des Hauses Grund:"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3713 "so bringet auch der Schluß ¶ der Zeilen solcher Art nicht weniger Verdruß, ¶ wenn ich so schreiben wolt': Es bleibet doch Gott mein bester ¶ Trost, wenn mich noht bestürmt und ketten schlingen fester: ¶ Der ist mein Meisterling, mein Urteilfinder, und ¶ sucht, wo der Wetterhan ümgeht, des Hauses Grund:"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3714 'Die Wollust, Müßiggang, Gelt, Freyheit, Stand und Macht ¶ hat oft den frömsten Sinn zu einem Schalk gemacht.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3714 'Die Wollust, Müßiggang, Gelt, Freyheit, Stand und Macht ¶ hat oft den frömsten Sinn zu einem Schalk gemacht.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3715 "Wenn Gott uns soll verzeihen, ¶ so muß, wer uns erzürnt, sich unsrer Gnad' auch freuen."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3715 "Wenn Gott uns soll verzeihen, ¶ so muß, wer uns erzürnt, sich unsrer Gnad' auch freuen."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3716 "Fleuch du die Welt! es ist ¶ die Welt ein Bubenstall und Fallstrick iede frist ¶ Wer seines Tuhns wart ab, hält Fried', auf Gott sich steiffet ¶ der hat die rechte kunst zu leben schön ergreiffet ¶ weil es ergriffen heißt."] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3716 "Fleuch du die Welt! es ist ¶ die Welt ein Bubenstall und Fallstrick iede frist ¶ Wer seines Tuhns wart ab, hält Fried', auf Gott sich steiffet ¶ der hat die rechte kunst zu leben schön ergreiffet ¶ weil es ergriffen heißt."] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3660 'Wenn Josef wird verkauft, versucht und kommt in Banden, ¶ bald Landesvater wird, zeugt Kinder, schüttet auf ¶ redt mit den Brüdern hart bey dem GetreydeKauf, <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ versöhnt sich, weint und gibt sich endlich zuerkennen. ¶ Ist so ein Mischmach wol ein Schauspiel zubenennen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3660 'Wenn Josef wird verkauft, versucht und kommt in Banden, ¶ bald Landesvater wird, zeugt Kinder, schüttet auf ¶ redt mit den Brüdern hart bey dem GetreydeKauf, <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ versöhnt sich, weint und gibt sich endlich zuerkennen. ¶ Ist so ein Mischmach wol ein Schauspiel zubenennen?'] <br> <br> | ||
<h1>Spengler, Johann Friedrich</h1> | <h1>Spengler, Johann Friedrich</h1> | ||
<h2>Wittenbergischer Poeten-Steig</h2> | <h2>Wittenbergischer Poeten-Steig</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3800 'Uberreichung. ¶ OBschon ein Pisga zeigt das ferne Canaan: ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki><nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki><nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ | |||
<h1>Händel, Christoph Christian</h1> | <h1>Händel, Christoph Christian</h1> | ||
<h2>Deo. O. M. Clementer</h2> | <h2>Deo. O. M. Clementer</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3956 'himmlischer Bräutigam'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3956 'himmlischer Bräutigam'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3957 'Eiver/ Täuffer etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3957 'Eiver/ Täuffer etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3958 'himmlische/ lustige/ fröliche etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3958 'himmlische/ lustige/ fröliche etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3959 'Christus uns weisset die Pforte des etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3959 'Christus uns weisset die Pforte des etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3961 '<i>Nempe ego, cùm, solenni ante annum ritu, Philosophiae Magister, & Poëta Caesareus, in hac Alma nostra Musarum Sede, crearer, actis, variô Carmine, Gratiis, DEO T. O. M. Reliquisque, queis post DEUM grates debui; Studiosis denique & Hospitibus easdem, ceu mos fasque erat, sequenti solvi Echo, omnemque eâdem Actum clausi<i>: ¶ Annon jam satis imbibêre prata?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3961 '<i>Nempe ego, cùm, solenni ante annum ritu, Philosophiae Magister, & Poëta Caesareus, in hac Alma nostra Musarum Sede, crearer, actis, variô Carmine, Gratiis, DEO T. O. M. Reliquisque, queis post DEUM grates debui; Studiosis denique & Hospitibus easdem, ceu mos fasque erat, sequenti solvi Echo, omnemque eâdem Actum clausi<i>: ¶ Annon jam satis imbibêre prata?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3962 'Liebe deinen GOtt von Herzen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3962 'Liebe deinen GOtt von Herzen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3963 '<i>tale est illud, quando ex venerabili Nomine sacratissimae Caesareae Majestatis, (Cui Immortale summumque Numen Vitam, Fortunam, Prolem, Gloriam & Victorias indies magis magisque adaugere velit clementissime!)<i> ¶ <i>LEOPOLDUS<i>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3963 '<i>tale est illud, quando ex venerabili Nomine sacratissimae Caesareae Majestatis, (Cui Immortale summumque Numen Vitam, Fortunam, Prolem, Gloriam & Victorias indies magis magisque adaugere velit clementissime!)<i> ¶ <i>LEOPOLDUS<i>,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3964 'Gottfried/ <i>in voces<i> Gott & Fried etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3964 'Gottfried/ <i>in voces<i> Gott & Fried etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3965 'Dib/ Dinst/ dinen/ Fiber/ gissen/ liblich/ Licht/ Mitpferd/ nimahl/ niren/ belen/ nenen/ Datel/ falen/ Himel/ from/ Man etc. <i>pro<i> Dieb/ Dienst/ dienen/ Fieber/ giessen/ lieblich/ Liecht/ Mietpferd/ niemahl/ Nieren/ bellen/ nennen/ Dattel/ fallen/ Himmel/ fromm/ Mann etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3965 'Dib/ Dinst/ dinen/ Fiber/ gissen/ liblich/ Licht/ Mitpferd/ nimahl/ niren/ belen/ nenen/ Datel/ falen/ Himel/ from/ Man etc. <i>pro<i> Dieb/ Dienst/ dienen/ Fieber/ giessen/ lieblich/ Liecht/ Mietpferd/ niemahl/ Nieren/ bellen/ nennen/ Dattel/ fallen/ Himmel/ fromm/ Mann etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3966 'Tausend-Schön/ Leichen-Predigt/ Purpur-Roht/ Abend-Mahlzeit etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3966 'Tausend-Schön/ Leichen-Predigt/ Purpur-Roht/ Abend-Mahlzeit etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3967 'Emsig- und Gerechtigkeit/ GOtt- und Gewissenloß/ Schwind- und Schlaffsucht/ <i>pro<i>, Emsigkeit und Gerechtigkeit/ Gottloß und Gewissenloß/ Schwindsucht und Schlaffsucht;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3967 'Emsig- und Gerechtigkeit/ GOtt- und Gewissenloß/ Schwind- und Schlaffsucht/ <i>pro<i>, Emsigkeit und Gerechtigkeit/ Gottloß und Gewissenloß/ Schwindsucht und Schlaffsucht;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3968 'Ich kan den Katechismum: Er will einen Medicum aus sich machen; liess den <i>Virgilium &c. Sed meliùs<i>: Ich kan den Katechismus/ Er will einen Medicus aus sich machen/ lies den Virgilius etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3968 'Ich kan den Katechismum: Er will einen Medicum aus sich machen; liess den <i>Virgilium &c. Sed meliùs<i>: Ich kan den Katechismus/ Er will einen Medicus aus sich machen/ lies den Virgilius etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3969 'ehrlichs/ nüzzlichs/ trefflichs/ seeligster/ grösster/ <i>pro<i> ehrliches/ nüzzliches/ treffliches/ seeligester/ grössester etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3969 'ehrlichs/ nüzzlichs/ trefflichs/ seeligster/ grösster/ <i>pro<i> ehrliches/ nüzzliches/ treffliches/ seeligester/ grössester etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3970 'gütge/ gnädge/ glaubge/ barmherzge etc. <i>pro<i> gütige/ gnädige/ glaubige/ barmherzige. <i>Ita etiam<i>, Kindsche/ Aberglaubsche/ Marckgräffsche/ Nürnbergsche/ <i>pro<i> Kindische/ Aberglaubische/ Marckgräffische/ Nürnbergische.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3970 'gütge/ gnädge/ glaubge/ barmherzge etc. <i>pro<i> gütige/ gnädige/ glaubige/ barmherzige. <i>Ita etiam<i>, Kindsche/ Aberglaubsche/ Marckgräffsche/ Nürnbergsche/ <i>pro<i> Kindische/ Aberglaubische/ Marckgräffische/ Nürnbergische.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3951 '<i>Quid enim? annon ignarus sermonis nostri, summae nos verborum inopiae, ubi tot tantaque ac tàm varia sarcimenta animadvertit, accusabit? annon pauperrimam credet Linguam nostram? quae tamen plures quàm Hebreae radices, majorem, vel certè non minorem verborum copiam, quàm Graeca, & plus suavitatis habet, quàm Latina, omnesque quae inde originem ducunt: ceu sub initium Disputationis jam diximus. Atenim verò quemadmodum nulla regula sine exceptione est, ita & haec suis circumscribitur terminis, easque peregrinarum Linguarum Voces, quae dudum vel in Ecclesia, vel communi Vita, & Re inprimis Militari recepta, & unicuique nota satis sunt superque, neque absque scandalo & grandi difficultate abrogari possunt, non excludit: nam in tali casu Consuetudo pro Lege valet. Sunt autem ejusmodi Voces<i>, Testament/ Sacrament/ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> </nowiki> absolviren/ Apostel/ Epistel/ Evangelium/ Katechismus/ Sanct/ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> </nowiki> Engel'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q3951 '<i>Quid enim? annon ignarus sermonis nostri, summae nos verborum inopiae, ubi tot tantaque ac tàm varia sarcimenta animadvertit, accusabit? annon pauperrimam credet Linguam nostram? quae tamen plures quàm Hebreae radices, majorem, vel certè non minorem verborum copiam, quàm Graeca, & plus suavitatis habet, quàm Latina, omnesque quae inde originem ducunt: ceu sub initium Disputationis jam diximus. Atenim verò quemadmodum nulla regula sine exceptione est, ita & haec suis circumscribitur terminis, easque peregrinarum Linguarum Voces, quae dudum vel in Ecclesia, vel communi Vita, & Re inprimis Militari recepta, & unicuique nota satis sunt superque, neque absque scandalo & grandi difficultate abrogari possunt, non excludit: nam in tali casu Consuetudo pro Lege valet. Sunt autem ejusmodi Voces<i>, Testament/ Sacrament/ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> absolviren/ Apostel/ Epistel/ Evangelium/ Katechismus/ Sanct/ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Engel'] <br> <br> | ||
<h1>Frohne, Johann Adolph</h1> | <h1>Frohne, Johann Adolph</h1> | ||
<h2>Kurtze und leichte METHODE Grammaticam Latinam durch meistentheils Teutsche Regeln der zarten Jugend beyzubringen</h2> | <h2>Kurtze und leichte METHODE Grammaticam Latinam durch meistentheils Teutsche Regeln der zarten Jugend beyzubringen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q796 'Gottheit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q796 'Gottheit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q797 'Gottlos/ Gottlose'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q797 'Gottlos/ Gottlose'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q798 'Gottlos'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q798 'Gottlos'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q799 'Gnaden Werk'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q799 'Gnaden Werk'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q800 'Der Mensch ist gottloß und verflucht.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q800 'Der Mensch ist gottloß und verflucht.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q801 'Sion ist gar fest gebauet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q801 'Sion ist gar fest gebauet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q802 'Sion ist fest gebauet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q802 'Sion ist fest gebauet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q803 'Engelverstand'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q803 'Engelverstand'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q804 'Ich hof auf dich ô HErr. Nicht aber: Ich hoffe auf den HErrn.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q804 'Ich hof auf dich ô HErr. Nicht aber: Ich hoffe auf den HErrn.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q805 'from/ nicht fromb'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q805 'from/ nicht fromb'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q806 'Hör‘ Himmel/ was ich dir itzt vor-wil bringen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q806 'Hör‘ Himmel/ was ich dir itzt vor-wil bringen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q807 'Ein Sünder: Der mit dem Sünden Rokk der Laster überlumpt. <i>Franc<i>. L. R. ¶ Die Sünde: Das rechte Werk der Nacht. Flem. ¶ Der Sünden Stank und Wust.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q807 'Ein Sünder: Der mit dem Sünden Rokk der Laster überlumpt. <i>Franc<i>. L. R. ¶ Die Sünde: Das rechte Werk der Nacht. Flem. ¶ Der Sünden Stank und Wust.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q808 'Der Herr hat mein Gebet genommen auf und an.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q808 'Der Herr hat mein Gebet genommen auf und an.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q809 'Mein Trost/ mein Hülf/ ist nur bey GOtt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q809 'Mein Trost/ mein Hülf/ ist nur bey GOtt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q810 'O JEsu Christ Am Creutzes Stamm'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q810 'O JEsu Christ Am Creutzes Stamm'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q811 'Der Christen täglich Brodt/ ist Wermuht/ weh und ach/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q811 'Der Christen täglich Brodt/ ist Wermuht/ weh und ach/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q812 'Der Himmel ist mein Dach/ GOtt ist mein steter Schild/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q812 'Der Himmel ist mein Dach/ GOtt ist mein steter Schild/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q813 'Die Nacht ist hin/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q813 'Die Nacht ist hin/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q814 'Baut einer auf der Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q814 'Baut einer auf der Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q815 'Wer auf die Hülfe GOttes traut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q815 'Wer auf die Hülfe GOttes traut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q816 'Wir schauen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q816 'Wir schauen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q817 'Ein ieder Christ kan HimmelSchlüssel bringen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q817 'Ein ieder Christ kan HimmelSchlüssel bringen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q818 '1. Ich wünsche ein rein und gut Gewissen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q818 '1. Ich wünsche ein rein und gut Gewissen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q819 'Ich sorg und sorge nicht. Denn der mir hat das Leben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q819 'Ich sorg und sorge nicht. Denn der mir hat das Leben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q820 'Es pfleget auf den Krieg die Pestilentz zukommen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q820 'Es pfleget auf den Krieg die Pestilentz zukommen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q821 'O Schützer Israel u. meiner Väter Gott/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q821 'O Schützer Israel u. meiner Väter Gott/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q822 'Es wird ja endlich in der Welt der güldne Friede wieder kommen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q822 'Es wird ja endlich in der Welt der güldne Friede wieder kommen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q823 'Lauter Sünd und Eitelkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q823 'Lauter Sünd und Eitelkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q824 'Wer sich Christo wil vertrauen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q824 'Wer sich Christo wil vertrauen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q825 '(die Tochter Jephte klagt:) ¶ Meine Zeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q825 '(die Tochter Jephte klagt:) ¶ Meine Zeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q826 'Höchster GOtt im Himmels Throne'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q826 'Höchster GOtt im Himmels Throne'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q827 'Nun ô HErrGOtt kom laß ein Ende seyn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q827 'Nun ô HErrGOtt kom laß ein Ende seyn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q828 'Meiner Sünden grosse Last drükt und quälet mich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q828 'Meiner Sünden grosse Last drükt und quälet mich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q829 'So verkehret ist die Welt daß sie GOtt nicht achtet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q829 'So verkehret ist die Welt daß sie GOtt nicht achtet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q830 'GOtt ist unser Lebens Heil unser feste Zuversicht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q830 'GOtt ist unser Lebens Heil unser feste Zuversicht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q831 'Wer der Tugend sich ergiebet/ und auf GOttes Hülffe traut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q831 'Wer der Tugend sich ergiebet/ und auf GOttes Hülffe traut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q832 'JEsus bittres Creutz und Leiden öfnet uns den Weg zur Seligkeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q832 'JEsus bittres Creutz und Leiden öfnet uns den Weg zur Seligkeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q833 'GOtte vertrau’n'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q833 'GOtte vertrau’n'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q834 'Rechte Vergnügung die wohnet nicht hier/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q834 'Rechte Vergnügung die wohnet nicht hier/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q835 'Heiliger/ heiliger/ starker/ barmhertziger GOtt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q835 'Heiliger/ heiliger/ starker/ barmhertziger GOtt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q836 'Reichthum nur lieben und zeitliche Güter besitzen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q836 'Reichthum nur lieben und zeitliche Güter besitzen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q837 'Der Eitelkeit Macht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q837 'Der Eitelkeit Macht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q838 'Wer liebet Erbarmen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q838 'Wer liebet Erbarmen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q839 '1. Komt tretet herzu/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q839 '1. Komt tretet herzu/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q840 'Das Menschliche Leben geht hin/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q840 'Das Menschliche Leben geht hin/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q841 'Die Sterblichen schauen auf Leibes Gezier/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q841 'Die Sterblichen schauen auf Leibes Gezier/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q842 'Ach/ GOtt/ wie kanst du uns doch gäntzlich so verlassen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q842 'Ach/ GOtt/ wie kanst du uns doch gäntzlich so verlassen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q843 'Ach GOtt/ mein Hort/ wie werd ich doch geplaget/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q843 'Ach GOtt/ mein Hort/ wie werd ich doch geplaget/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q844 'Ob gleich grosse Noth'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q844 'Ob gleich grosse Noth'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q845 'Weißheit ist Himmel auf niedriger Erden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q845 'Weißheit ist Himmel auf niedriger Erden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q846 'JEsus ist das rechte Leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q846 'JEsus ist das rechte Leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q847 'Satz <nowiki>[</nowiki><i>Stropha<i>.) ¶ Es wechselt alles in der Zeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q847 'Satz <nowiki>[</nowiki><i>Stropha<i>.) ¶ Es wechselt alles in der Zeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q848 'Der Edle Held erblast/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q848 'Der Edle Held erblast/'] <br> <br> | ||
<h1>Weise, Christian</h1> | <h1>Weise, Christian</h1> | ||
<h2>Curiöse Gedancken Von Deutschen Versen</h2> | <h2>Curiöse Gedancken Von Deutschen Versen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4022 'Wol dem/ der zehlen lernt/ der auch mit klugen Messen/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4023 'Ist es kein <i>Superintendent<i>'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4024 'Ans Creutz geschlagen mit Nägelen/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4025 'Ich habe mich verlobt/ nun weicht die Liebe nicht/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4026 'Dergleichen setzte ich auff eine Kirchen-Music unserer Raths-Wahl: ¶ <i>I<i>. | |||
<h1>Wagenseil, Johann Christoph</h1> | <h1>Wagenseil, Johann Christoph</h1> | ||
<h2>Praecepta De Poesi Germanica</h2> | <h2>Praecepta De Poesi Germanica</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q862 'Mein Gott/ mein Gott/ warum dann hastu mich'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q862 'Mein Gott/ mein Gott/ warum dann hastu mich'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q863 'Nur der ist ohne Sünde/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q863 'Nur der ist ohne Sünde/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q864 'Der ist nur ohne Sünde.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q864 'Der ist nur ohne Sünde.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q865 'Langmüthig ist zwar GOtt/ doch strafft er schröcklich hart.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q865 'Langmüthig ist zwar GOtt/ doch strafft er schröcklich hart.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q866 'Lasset uns Liebeste/ lasset uns lencken/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q866 'Lasset uns Liebeste/ lasset uns lencken/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q867 'Schau doch/ wie mancherley/ hat diese Eitelkeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q867 'Schau doch/ wie mancherley/ hat diese Eitelkeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q868 'Wird nur der Himmel mich immer begnädigen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q868 'Wird nur der Himmel mich immer begnädigen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q869 'Meine Wünsche/ mein Begehren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q869 'Meine Wünsche/ mein Begehren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q870 'Was ist doch der Koth/ der KlippenEingeweid/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q870 'Was ist doch der Koth/ der KlippenEingeweid/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q871 'Ach Mensch betracht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q871 'Ach Mensch betracht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q872 'Den Höchsten lieben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q872 'Den Höchsten lieben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q873 'Ein Job sey in der Noth/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q873 'Ein Job sey in der Noth/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q874 'GOtt leidet Noth/ und ich bin hold'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q874 'GOtt leidet Noth/ und ich bin hold'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q875 'Die starcke Donner-Lufft Kartaune/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q875 'Die starcke Donner-Lufft Kartaune/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q876 'Der Glaub ist tod/ die Treue geht auf Krücken;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q876 'Der Glaub ist tod/ die Treue geht auf Krücken;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q877 'Wir leben in der Welt/ die Welt ist unser Handel/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q877 'Wir leben in der Welt/ die Welt ist unser Handel/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q878 'Dort in des Lebens-Baumes Rinden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q878 'Dort in des Lebens-Baumes Rinden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q879 'Himmlische Freud/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q879 'Himmlische Freud/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q880 'Schönheit in Eile vergehet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q880 'Schönheit in Eile vergehet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q881 'Fürsten sind Menschen bey Fürstlichen Macht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q881 'Fürsten sind Menschen bey Fürstlichen Macht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q882 'Die Himmlische Freud/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q882 'Die Himmlische Freud/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q883 'Von dem Wasser poetisiret der Spielende: ¶ Zerfliessender Spiegel sanftwallende Flut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q883 'Von dem Wasser poetisiret der Spielende: ¶ Zerfliessender Spiegel sanftwallende Flut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q884 'Ein Beyspiel wird mitgetheilet/ wie ich es aus der edlen Hand/ der an Schönheit des Gemüths und Leibes höchstgezierten Fräulein Margaretha Maria von Bubingshausen/ empfangen/ welches Gedicht von ihr/ nach den zu Münster und Osnabruck glücklich geschlossenen Teutschen Frieden sinnreich verfertiget worden. ¶ Was war doch wol die Welt/ in dreymal zehen Jahren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q884 'Ein Beyspiel wird mitgetheilet/ wie ich es aus der edlen Hand/ der an Schönheit des Gemüths und Leibes höchstgezierten Fräulein Margaretha Maria von Bubingshausen/ empfangen/ welches Gedicht von ihr/ nach den zu Münster und Osnabruck glücklich geschlossenen Teutschen Frieden sinnreich verfertiget worden. ¶ Was war doch wol die Welt/ in dreymal zehen Jahren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q885 'Hie steh ich gantz voll Thränen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q885 'Hie steh ich gantz voll Thränen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q886 'Als: Altar/ Fenster/ Pfeffer.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q886 'Als: Altar/ Fenster/ Pfeffer.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q887 'Ewger/ für ewiger.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q887 'Ewger/ für ewiger.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q888 'Schlaff/ feire nun von aller Plag/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q888 'Schlaff/ feire nun von aller Plag/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q889 'Der König David kan heissen/ der braune/ tapfere/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> süß-spielende/ herrschende David.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q889 'Der König David kan heissen/ der braune/ tapfere/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> süß-spielende/ herrschende David.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q890 'Als/ wann ich sage: Der Hirt von Betlehem/ der Mann nach GOttes Hertzen/ der Jesse Sohn/ und darunter den David verstehe.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q890 'Als/ wann ich sage: Der Hirt von Betlehem/ der Mann nach GOttes Hertzen/ der Jesse Sohn/ und darunter den David verstehe.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q891 'Zum Beyspiel kan dienen die verwunderbare That des tugendlichen Jünglings <i>Nicetae<i> aus dem H. <i>Hieronymo<i>. Diesen hat der Tyrann <i>Decius<i> in eines lieblichen Gartens Sommerhaus führen/ und durch eine angestellte Hur zur Wollust verleiten lassen: nachdem er aber kein Gehör geben wollen/ hat man ihm Hände und Füsse gebunden/ und als hierauf die geile Dirne sich zu ihm gemacht/ biß er ihm selbst die Zunge ab/ und speyte solche der Metzen in das Angesicht. Dieses hat der Edle Herr Harßdörffer Seel. in ein solches Heldenlied abgefasset: ¶ <i>Neceta<i> geht uns vor/ er kan uns lehren kriegen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q891 'Zum Beyspiel kan dienen die verwunderbare That des tugendlichen Jünglings <i>Nicetae<i> aus dem H. <i>Hieronymo<i>. Diesen hat der Tyrann <i>Decius<i> in eines lieblichen Gartens Sommerhaus führen/ und durch eine angestellte Hur zur Wollust verleiten lassen: nachdem er aber kein Gehör geben wollen/ hat man ihm Hände und Füsse gebunden/ und als hierauf die geile Dirne sich zu ihm gemacht/ biß er ihm selbst die Zunge ab/ und speyte solche der Metzen in das Angesicht. Dieses hat der Edle Herr Harßdörffer Seel. in ein solches Heldenlied abgefasset: ¶ <i>Neceta<i> geht uns vor/ er kan uns lehren kriegen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q892 'Sonnet/ von der Göttlichen Wunder-Regierung. ¶ Wer kan deinen Sinn ersinnen/ unersinnter Gottheit-Schluß?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q892 'Sonnet/ von der Göttlichen Wunder-Regierung. ¶ Wer kan deinen Sinn ersinnen/ unersinnter Gottheit-Schluß?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q893 'Zum Beyspiel sey/ das unvergleichliche Schäfferische Abendlied/ der/ mehr wegen hohen und Himmelanflammenden Geistes/ als Standes/ preißwürdigsten Frauen Catharina Regina/ Frauen von Greiffenberg/ Freyherrin von Seysenegg/ u. a. m. deren geneigte Gewogenheit/ und Uberschickung der so vielen fürtreflichen Bücher/ zugleich mit gebührenden Danck erkannt wird. ¶ <i>1<i>. ¶ Ietzund in der Schatten-Stille/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q893 'Zum Beyspiel sey/ das unvergleichliche Schäfferische Abendlied/ der/ mehr wegen hohen und Himmelanflammenden Geistes/ als Standes/ preißwürdigsten Frauen Catharina Regina/ Frauen von Greiffenberg/ Freyherrin von Seysenegg/ u. a. m. deren geneigte Gewogenheit/ und Uberschickung der so vielen fürtreflichen Bücher/ zugleich mit gebührenden Danck erkannt wird. ¶ <i>1<i>. ¶ Ietzund in der Schatten-Stille/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q894 'Zum Beyspiel kan angeführet werden/ des Hoch-Edlen Spielenden Gespräch/ zwischen Uranio und Ergasto/ deren jener das Landleben verwirfft/ dieser aber lobet/ so/ daß er des ersten Schluß-Reimen mehrentheils behält/ und damit seine EInwürffe zugleich beantwortet. ¶ Uranio. ¶ Wem kan doch das Bauerleben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q894 'Zum Beyspiel kan angeführet werden/ des Hoch-Edlen Spielenden Gespräch/ zwischen Uranio und Ergasto/ deren jener das Landleben verwirfft/ dieser aber lobet/ so/ daß er des ersten Schluß-Reimen mehrentheils behält/ und damit seine EInwürffe zugleich beantwortet. ¶ Uranio. ¶ Wem kan doch das Bauerleben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q895 'Reitzt den Menschen sein Beginnen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q895 'Reitzt den Menschen sein Beginnen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q896 'Der Nahme Floridan wird in folgendem Lied/ durch die Anfangs-Buchstaben der Gesätze ausgedruckt: ¶ Feige Seelen die sind feige;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q896 'Der Nahme Floridan wird in folgendem Lied/ durch die Anfangs-Buchstaben der Gesätze ausgedruckt: ¶ Feige Seelen die sind feige;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q897 'Gern wolt ich ja/ O Himmel! deinen Willen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q897 'Gern wolt ich ja/ O Himmel! deinen Willen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q898 'Satz. ¶ Glück der Seelen/ Wunsch der Zeiten/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q898 'Satz. ¶ Glück der Seelen/ Wunsch der Zeiten/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q899 'Zum Beyspiel dient folgendes Gespräch/ zwischen JEsu/ und der Seele/ die sich ihm zur Braut ergibt: ¶ S. Gönn mir/ daß ich dir erzehle'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q899 'Zum Beyspiel dient folgendes Gespräch/ zwischen JEsu/ und der Seele/ die sich ihm zur Braut ergibt: ¶ S. Gönn mir/ daß ich dir erzehle'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q900 'Ein ungemeines Beyspiel eines viersylbigen Wiederhalls/ weiset diese Anredung/ an die Abgestorbene eines Kirch-Hoffes: ¶ Leiber! die ihr seyd gestorben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q900 'Ein ungemeines Beyspiel eines viersylbigen Wiederhalls/ weiset diese Anredung/ an die Abgestorbene eines Kirch-Hoffes: ¶ Leiber! die ihr seyd gestorben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q901 'Was sträubt man sich/ diß Leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q901 'Was sträubt man sich/ diß Leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q902 'Ein Kreutz stellen folgende Reimzeilen für: ¶ Ach! diese Stätt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q902 'Ein Kreutz stellen folgende Reimzeilen für: ¶ Ach! diese Stätt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q903 'WIrD nICht JesUs eInst VoM Bösen/ ¶ Vns erlösen? macht <i>1679<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q903 'WIrD nICht JesUs eInst VoM Bösen/ ¶ Vns erlösen? macht <i>1679<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q904 'Folgendes Beyspiel wird aus Herrn Gottfried von Peschwitz Hoch-Teutschen Parnaß entlehnet: ¶ Herr Gottfried von Peschwitz. ¶ Versetzt. ¶ Du recht frewdiger Opitz-Sohn. ¶ Sonnet. ¶ Die Teutsche Reinligkeit lag damals gantz verlohren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q904 'Folgendes Beyspiel wird aus Herrn Gottfried von Peschwitz Hoch-Teutschen Parnaß entlehnet: ¶ Herr Gottfried von Peschwitz. ¶ Versetzt. ¶ Du recht frewdiger Opitz-Sohn. ¶ Sonnet. ¶ Die Teutsche Reinligkeit lag damals gantz verlohren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q905 'Zum Beyspiel hat <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> der Herr von Bircken aus dem Opitz folgendes Gedicht zusamm gestickelt. ¶ Wir sehen/ wie der Leib des Menschen muß verderben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q905 'Zum Beyspiel hat <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> der Herr von Bircken aus dem Opitz folgendes Gedicht zusamm gestickelt. ¶ Wir sehen/ wie der Leib des Menschen muß verderben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q906 "Es gibt auch in ungebundener Rede <i>versus fortuitos<i>, oder zufällige Verse/ wie Luc. <i>2/38<i>. ¶ Sih' ich bin des HErren Magd/"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q906 "Es gibt auch in ungebundener Rede <i>versus fortuitos<i>, oder zufällige Verse/ wie Luc. <i>2/38<i>. ¶ Sih' ich bin des HErren Magd/"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q907 'Ein Beyspiel gibt der Herr von Bircken/ des Gelehrten <i>Emanuelis Thesauri<i> Rätsel von Adam/ dem Ersten Menschen nachahmend: ¶ Stehe/ Wanderer! du wirst Wunder lesen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q907 'Ein Beyspiel gibt der Herr von Bircken/ des Gelehrten <i>Emanuelis Thesauri<i> Rätsel von Adam/ dem Ersten Menschen nachahmend: ¶ Stehe/ Wanderer! du wirst Wunder lesen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q908 'Herr Christian Hofmann von Hofmannswaldau hat dergleichen auf einen falschen Freund gemacht/ dieses Inhalts: ¶ Was ist doch ingemein ein Freund in dieser Welt?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q908 'Herr Christian Hofmann von Hofmannswaldau hat dergleichen auf einen falschen Freund gemacht/ dieses Inhalts: ¶ Was ist doch ingemein ein Freund in dieser Welt?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q909 'Herrn Paul Flemmings Christ-Geburts-Lied gehöret hieher: ¶ Thaue doch/ O Himmel/ thaue!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q909 'Herrn Paul Flemmings Christ-Geburts-Lied gehöret hieher: ¶ Thaue doch/ O Himmel/ thaue!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q910 '<i>1<i>. ¶ Weint über mich/ ich habe nun verlohren/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q910 '<i>1<i>. ¶ Weint über mich/ ich habe nun verlohren/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q911 'Ein Beyspiel ist in Heiliger Schrifft der Heldin <i>Deborae<i> Ruhm-Lied/ welches Herr Rist/ folgender Gestalt/ sehr herrlich in Teutsche Reimen gebracht. ¶ <i>1<i>. ¶ Ihr Völcker kommt mit mir/ kommt zu der Singer-Orden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q911 'Ein Beyspiel ist in Heiliger Schrifft der Heldin <i>Deborae<i> Ruhm-Lied/ welches Herr Rist/ folgender Gestalt/ sehr herrlich in Teutsche Reimen gebracht. ¶ <i>1<i>. ¶ Ihr Völcker kommt mit mir/ kommt zu der Singer-Orden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q912 'Dergleichen <nowiki>[</nowiki>Soteria, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> hat Herr <i>Kempius<i> dem Erwachsenen/ da er nach seinem ausgestandenen Lager/ der wieder erlangten Gesundheit benachrichtiget worden/ zugeschickt: ¶ <i>Clio<i>! sey mit mir erfreut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q912 'Dergleichen <nowiki>[</nowiki>Soteria, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> hat Herr <i>Kempius<i> dem Erwachsenen/ da er nach seinem ausgestandenen Lager/ der wieder erlangten Gesundheit benachrichtiget worden/ zugeschickt: ¶ <i>Clio<i>! sey mit mir erfreut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q913 'Herr! abermal Geschenck? Ihr habt mir schon erwiesen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q913 'Herr! abermal Geschenck? Ihr habt mir schon erwiesen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q914 'Von dem Berühmten Herrn Andreas Tscherning wird folgendes entlehnet. ¶ Für gerechter Pein und Schmertzen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q914 'Von dem Berühmten Herrn Andreas Tscherning wird folgendes entlehnet. ¶ Für gerechter Pein und Schmertzen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q915 'Die Zierde des Gedichts/ nicht/ daß man mit einem übermässigen Lobausspruch (sintemalen ohne das bekannt/ daß die Poeten der Sach meistentheils entweder zu viel oder zu wenig thun) prangen wolte/ machet/ daß folgendes/ mit dem meine werthe Tischgenossen/ als ich das Ampt eines <i>Rectoris<i> der Hohen-Schule Altdorf angetretten/ mich beehret/ zum Beyspiel angeführet wird. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Fürtrefflichster! den je der Erden-Kreyß verehret/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q915 'Die Zierde des Gedichts/ nicht/ daß man mit einem übermässigen Lobausspruch (sintemalen ohne das bekannt/ daß die Poeten der Sach meistentheils entweder zu viel oder zu wenig thun) prangen wolte/ machet/ daß folgendes/ mit dem meine werthe Tischgenossen/ als ich das Ampt eines <i>Rectoris<i> der Hohen-Schule Altdorf angetretten/ mich beehret/ zum Beyspiel angeführet wird. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Fürtrefflichster! den je der Erden-Kreyß verehret/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q916 'Zum Beyspiel eines Chors/ wollen wir folgenden aus dem <i>Pastor Fido<i> entnehmen/ und ihn auch zugleich dieser Belehrungen von der Teutschen Dicht-Kunst/ Schluß-Chor seyn lassen: ¶ O Edel-göldne Zeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q916 'Zum Beyspiel eines Chors/ wollen wir folgenden aus dem <i>Pastor Fido<i> entnehmen/ und ihn auch zugleich dieser Belehrungen von der Teutschen Dicht-Kunst/ Schluß-Chor seyn lassen: ¶ O Edel-göldne Zeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q859 'Ein Bild oder Figur Gedicht ist/ dessen Zeilen nach der Kürtze oder Länge also eingeordnet/ daß sie eine gewisse Figur/ als einen Becher/ Kreutz/ Birn/ Hertz/ oder dergleichen zeigen. Zum Beyspiel. ¶ Trinck-becher von <i>Anapaestischen<i> Reimen. ¶ Im'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q859 'Ein Bild oder Figur Gedicht ist/ dessen Zeilen nach der Kürtze oder Länge also eingeordnet/ daß sie eine gewisse Figur/ als einen Becher/ Kreutz/ Birn/ Hertz/ oder dergleichen zeigen. Zum Beyspiel. ¶ Trinck-becher von <i>Anapaestischen<i> Reimen. ¶ Im'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q860 'Die Sinnbilder/ <i>Emblemata<i>, sind ein Gleichnuß-Gemähl/ welches durch das Beywort erkläret wird. Solche Gemähl erzeigen sich vernünfftiger/ wann sie keine Menschenbilder vorstellen: weil das verglichene <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> und gleichende nicht einerley seyn soll. Doch werden <i>Genii<i>, Knaben/ oder Engel mit Tauben- und Mucken-Flügeln zugelassen: Etwan auch wol Frauenbilder/ wann man Tugenden und Laster wil vorstellig werden. Die Beyschrifft je in wenigern Worten sie bestehet/ je schöner und schicklicher ist sie: und soll sie allein in der ersten und dritten/ nicht aber in der zweyten Person reden. Und wird eine sonderbare Zierde darinnen gesuchet/ wann ein <i>Hemistichion<i> oder Halbverse aus einem bekannten Poeten/ oder ein kurtzer Spruch aus heiliger Schrifft dazu genommen wird.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q860 'Die Sinnbilder/ <i>Emblemata<i>, sind ein Gleichnuß-Gemähl/ welches durch das Beywort erkläret wird. Solche Gemähl erzeigen sich vernünfftiger/ wann sie keine Menschenbilder vorstellen: weil das verglichene <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> und gleichende nicht einerley seyn soll. Doch werden <i>Genii<i>, Knaben/ oder Engel mit Tauben- und Mucken-Flügeln zugelassen: Etwan auch wol Frauenbilder/ wann man Tugenden und Laster wil vorstellig werden. Die Beyschrifft je in wenigern Worten sie bestehet/ je schöner und schicklicher ist sie: und soll sie allein in der ersten und dritten/ nicht aber in der zweyten Person reden. Und wird eine sonderbare Zierde darinnen gesuchet/ wann ein <i>Hemistichion<i> oder Halbverse aus einem bekannten Poeten/ oder ein kurtzer Spruch aus heiliger Schrifft dazu genommen wird.'] <br> <br> | ||
<h1>Hübner, Johann</h1> | <h1>Hübner, Johann</h1> | ||
<h2>Poetisches Handbuch</h2> | <h2>Poetisches Handbuch</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q922 'GOtt du hast mich auf der Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q922 'GOtt du hast mich auf der Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q923 '3. Das Amt der rechten Prediger'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q923 '3. Das Amt der rechten Prediger'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q924 'Wenn mich Leute frageten/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q924 'Wenn mich Leute frageten/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q925 'Wenn ich auf eines Freundes fragen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q925 'Wenn ich auf eines Freundes fragen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q926 '3. Laster sind der Seelen Wunden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q926 '3. Laster sind der Seelen Wunden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q927 'Mancher Pfarr muß auf dem Dorffe'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q927 'Mancher Pfarr muß auf dem Dorffe'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q928 'Mancher Pfarr muß bey den Bauern'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q928 'Mancher Pfarr muß bey den Bauern'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q929 'Der HErr ist meine Stärcke/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q929 'Der HErr ist meine Stärcke/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q929 'Der HErr ist meine Stärcke/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q929 'Der HErr ist meine Stärcke/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q931 'Die Braut hat biß anher den Rosen gleich geblühet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q931 'Die Braut hat biß anher den Rosen gleich geblühet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q932 'Was sind die allerschönsten Damen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q932 'Was sind die allerschönsten Damen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q933 '1. Man soll in allen Sachen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q933 '1. Man soll in allen Sachen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q934 '2. Ob man gleich den Leib begräbt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q934 '2. Ob man gleich den Leib begräbt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q935 '3. Wird GOtt nicht die Sache führen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q935 '3. Wird GOtt nicht die Sache führen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q936 '4. Welchen GOttes Macht erhöht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q936 '4. Welchen GOttes Macht erhöht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q937 '2. Wer niemahls in die Kirche kömmt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q937 '2. Wer niemahls in die Kirche kömmt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q938 '2. Geräth der Mensch in keine Noth/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q938 '2. Geräth der Mensch in keine Noth/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q939 '4. Wir haben GOttes Ebenbild'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q939 '4. Wir haben GOttes Ebenbild'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q940 '1. Die nur bloß auf Reichthum sehen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q940 '1. Die nur bloß auf Reichthum sehen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q941 '4. Bistu hier nicht fromm gewesen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q941 '4. Bistu hier nicht fromm gewesen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q942 '2. Die Gottvergeßne Wellet'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q942 '2. Die Gottvergeßne Wellet'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q943 '1. Ach straffte GOtt nach seinem Zorn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q943 '1. Ach straffte GOtt nach seinem Zorn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q944 '1. Dergleichen Laster Sünd und Schand’'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q944 '1. Dergleichen Laster Sünd und Schand’'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q945 '1. GOtt hat sehr viel guts gethan'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q945 '1. GOtt hat sehr viel guts gethan'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q946 '2. Der Sonntag ist sehr heilig/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q946 '2. Der Sonntag ist sehr heilig/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q947 '<i>VALIERE<i> schreibt an <i>LUDOVICUM XIV<i>. ¶ VErdammter Ludewich/ so schreibet <i>Valiere<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q947 '<i>VALIERE<i> schreibt an <i>LUDOVICUM XIV<i>. ¶ VErdammter Ludewich/ so schreibet <i>Valiere<i>'] <br> <br> | ||
<h1>Hofmann, Johann</h1> | <h1>Hofmann, Johann</h1> | ||
<h2>Lehr-mässige Anweisung/ Zu der Teutschen Verß- und Ticht-Kunst</h2> | <h2>Lehr-mässige Anweisung/ Zu der Teutschen Verß- und Ticht-Kunst</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4259 'Alle Menschen müssen sterben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4259 'Alle Menschen müssen sterben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4260 'GOtt den HErrn von Hertzen lieben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4260 'GOtt den HErrn von Hertzen lieben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4261 'Siehe daas ist GOttes Lamm.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4261 'Siehe daas ist GOttes Lamm.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4262 'Die Menschen Lügen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4262 'Die Menschen Lügen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4263 'GOttes Wort ist wahr/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4263 'GOttes Wort ist wahr/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4264 'Wann tobt der Bößen Rott/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4264 'Wann tobt der Bößen Rott/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4265 'Ach wir arme Kinder'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4265 'Ach wir arme Kinder'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4266 'Ach Gott laß dichs erbarmen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4266 'Ach Gott laß dichs erbarmen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4267 'Gottes Gnade steht mir bey/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4267 'Gottes Gnade steht mir bey/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4268 'Erhalt uns Herr bey deinem Wort/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4268 'Erhalt uns Herr bey deinem Wort/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4269 'Laß uns deine Gnad geniessen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4269 'Laß uns deine Gnad geniessen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4270 'Wer Gott allein mit Ernst vertrauet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4270 'Wer Gott allein mit Ernst vertrauet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4271 'Jesus ists/ der mich also liebet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4271 'Jesus ists/ der mich also liebet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4272 'Gott ist mein Trost in Trübsal Angst u. Noth/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4272 'Gott ist mein Trost in Trübsal Angst u. Noth/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4273 'Gott ist mein Schuld an meinem letzten Ende'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4273 'Gott ist mein Schuld an meinem letzten Ende'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4274 'Meiner Sünden Schuld ist mir schon vergeben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4274 'Meiner Sünden Schuld ist mir schon vergeben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4275 'Gott schick uns wiederum den edlen Frieden zu!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4275 'Gott schick uns wiederum den edlen Frieden zu!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4276 'O mein Lebens Aufenthalt nimm mich auf zu dir'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4276 'O mein Lebens Aufenthalt nimm mich auf zu dir'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4277 'O Gott! du bist gerecht und hältst auch recht Gerichte'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4277 'O Gott! du bist gerecht und hältst auch recht Gerichte'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4278 'Durch viel Elend Angst und Noth kommen wir zum Leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4278 'Durch viel Elend Angst und Noth kommen wir zum Leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4279 'Wir müssen fort Gott hat es so beschlossen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4279 'Wir müssen fort Gott hat es so beschlossen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4280 'Meiner Sünden Schuld ist mir nun vergeben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4280 'Meiner Sünden Schuld ist mir nun vergeben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4281 'JEsu meiner SeelenLust laß mich dich anbeten'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4281 'JEsu meiner SeelenLust laß mich dich anbeten'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4282 'Ich komm’ O GOtt mit klagen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4282 'Ich komm’ O GOtt mit klagen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4283 'Höchster GOtt und HErr der Himmel!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4283 'Höchster GOtt und HErr der Himmel!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q551 'Mitten wir im Leben sind.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q551 'Mitten wir im Leben sind.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4285 'Das blinde Göttelein'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4285 'Das blinde Göttelein'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4286 'Wer gottloß ist hat diese Welt bezwungen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4286 'Wer gottloß ist hat diese Welt bezwungen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4287 'GOtt wendet offtermahl viel Unglücks von uns ab/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4287 'GOtt wendet offtermahl viel Unglücks von uns ab/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4288 'Gekräncktes Mutter Hertz! wisch’ ab die bittre Zähren!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4288 'Gekräncktes Mutter Hertz! wisch’ ab die bittre Zähren!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4289 'Uber das bittre Leyden und Sterben unsers HErrn JE-Christi.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4289 'Uber das bittre Leyden und Sterben unsers HErrn JE-Christi.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4290 'Könnt’ ich ein Madrigal/ wie ichs verlang’ aufsetzen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4290 'Könnt’ ich ein Madrigal/ wie ichs verlang’ aufsetzen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4291 'was ich dort <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> nach Anleitung des Englischen Lob-Gedichts <i>ex Esa. VI<i>. auf die Bahn gebracht habe. ¶ 1. ¶ Komm liebste Seel! Und lerne hier/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4291 'was ich dort <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> nach Anleitung des Englischen Lob-Gedichts <i>ex Esa. VI<i>. auf die Bahn gebracht habe. ¶ 1. ¶ Komm liebste Seel! Und lerne hier/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4292 'Ein Exempel wollen wir sonstwoher (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Von Hn. Buchholtz aus seinem Poetischen Psalter.<nowiki>] <br> </nowiki> entlehnen: nemlich den 130. Psalmen <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Aus der Tieffe meiner Sünden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4292 'Ein Exempel wollen wir sonstwoher (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Von Hn. Buchholtz aus seinem Poetischen Psalter.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> entlehnen: nemlich den 130. Psalmen <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Aus der Tieffe meiner Sünden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4293 '7. Damit ich aber auch etwas von meiner eigenen Arbeit hinzu thue/ will ich ein paar Strophen aus der trostreichen Betrachtung der himmlischen Gnaden Gaben des H. Geistes (<i>d<i>. <nowiki>[</nowiki>= In meinen Christlichen Fest-Gedancken <i>p. m. 39<i>.<nowiki>] <br> </nowiki> hierbey setzen <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Fünffzig Tage sind verflossen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4293 '7. Damit ich aber auch etwas von meiner eigenen Arbeit hinzu thue/ will ich ein paar Strophen aus der trostreichen Betrachtung der himmlischen Gnaden Gaben des H. Geistes (<i>d<i>. <nowiki>[</nowiki>= In meinen Christlichen Fest-Gedancken <i>p. m. 39<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> hierbey setzen <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Fünffzig Tage sind verflossen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4294 '8. Solte aber ein Gottliebende Seele sich etwan lieber mit geistlichen Gedancken ergetzen wollen? So stellen wir ihm einige Verse von Dactylischer Art/ welche der also genannte <i>Prutenius<i> dort (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Mich. Kongehl in der Belust. bey der Unl. <i>Part. I. p. 200<i>.<nowiki>] <br> </nowiki> gesetzt <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Jauchzet ihr Himmel/ ihr Himmels-Verwandten!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4294 '8. Solte aber ein Gottliebende Seele sich etwan lieber mit geistlichen Gedancken ergetzen wollen? So stellen wir ihm einige Verse von Dactylischer Art/ welche der also genannte <i>Prutenius<i> dort (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Mich. Kongehl in der Belust. bey der Unl. <i>Part. I. p. 200<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> gesetzt <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Jauchzet ihr Himmel/ ihr Himmels-Verwandten!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4295 'Auf meine Gedancken seyd lustig von Hertzen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4295 'Auf meine Gedancken seyd lustig von Hertzen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4296 'Dem setzen wir zu Lieb etzliche schöne Verse aus unserem angezogenen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Hrn. <i>Prutenio<i> (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Mich. Kongehl <i>Libro allegato p.m. 145<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>) wann er den wiederlebenden und triumphirenden Todes Tod besinget mit diesen Gegen-rollenden Versen/ die er auch nicht in gewissen Strophen abgefasset hat: ¶ Es hatten die Hirten die Hürden verlassen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4296 'Dem setzen wir zu Lieb etzliche schöne Verse aus unserem angezogenen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Hrn. <i>Prutenio<i> (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Mich. Kongehl <i>Libro allegato p.m. 145<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) wann er den wiederlebenden und triumphirenden Todes Tod besinget mit diesen Gegen-rollenden Versen/ die er auch nicht in gewissen Strophen abgefasset hat: ¶ Es hatten die Hirten die Hürden verlassen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4297 '7. Solches zu beweisen will ich einige Strophe von meiner Arbeit allhier mit anfügen/ worinn die siegende Jael eine Aufmunterung thut zu einem frölichen Lob- und Danck-Lied. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Höret ihr Himmel und fasset zu Ohren!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4297 '7. Solches zu beweisen will ich einige Strophe von meiner Arbeit allhier mit anfügen/ worinn die siegende Jael eine Aufmunterung thut zu einem frölichen Lob- und Danck-Lied. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Höret ihr Himmel und fasset zu Ohren!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4298 'Liebe'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4298 'Liebe'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4299 '4. Zu einem Exempel eines nachdencklichen Vornlaufs hat sich vorbemeldter Herr <i>Schottel<i> den holdseligen <i>JESUS<i> Nahmen dienen lassen. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>I<i>. n der Welt einer ist allein'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4299 '4. Zu einem Exempel eines nachdencklichen Vornlaufs hat sich vorbemeldter Herr <i>Schottel<i> den holdseligen <i>JESUS<i> Nahmen dienen lassen. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>I<i>. n der Welt einer ist allein'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4300 '6. Es sind auch die Sibyllinischen Vornläuffe nicht ohne Verwunderung anzusehen/ als: <nowiki>[</nowiki>griech.<nowiki>] <br> </nowiki>, wie auch <nowiki>[</nowiki>griech.<nowiki>] <br> </nowiki>, wo mit wir aber nicht länger aufhalten wollen/ sondern verweisen den Leser sonst wohin. (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki><i>vid. Giess. Maj. loco cit. & D<i>. Samuel Langen/ Christselige Sterb-Kunst/ <i>XLVIII<i>. Andacht <i>p. 705<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>)'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4300 '6. Es sind auch die Sibyllinischen Vornläuffe nicht ohne Verwunderung anzusehen/ als: <nowiki>[</nowiki>griech.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>, wie auch <nowiki>[</nowiki>griech.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>, wo mit wir aber nicht länger aufhalten wollen/ sondern verweisen den Leser sonst wohin. (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki><i>vid. Giess. Maj. loco cit. & D<i>. Samuel Langen/ Christselige Sterb-Kunst/ <i>XLVIII<i>. Andacht <i>p. 705<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>)'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4301 '<i>CHRISTO SOLI LAUS ET HONOR<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4301 '<i>CHRISTO SOLI LAUS ET HONOR<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4302 'Prospera <i>in JOSEPHO<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4302 'Prospera <i>in JOSEPHO<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4303 'Adversa <i>in JOBO<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4303 'Adversa <i>in JOBO<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4304 'Vom Joseph wird gerühmt/ daß er aufs Königs Wagen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4304 'Vom Joseph wird gerühmt/ daß er aufs Königs Wagen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4305 'Das Unglück überfiel den Job mit vollen Wagen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4305 'Das Unglück überfiel den Job mit vollen Wagen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4306 'Unser HErr JEsus CHrist'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4306 'Unser HErr JEsus CHrist'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4307 'Ey! Sey uns tausend mahl Willkommen!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4307 'Ey! Sey uns tausend mahl Willkommen!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4308 'Nimm Freude/ und springe O Troherbach!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4308 'Nimm Freude/ und springe O Troherbach!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4228 '7. Ist also wohl war/ was oben angezogener berühmte Mann (<i>d<i> <nowiki>[</nowiki>Herr. Harsdörffer im <i>CLI<i>. Gespräch Spiel.<nowiki>] <br> </nowiki> schreibet/ wann er sagt: Die edle Poeterey ist eine keusche Jungfrau/ welche alle Unreinigkeit hasset/ und Anfangs sonderlich zu dem GOttesdienst gewidmet/ auch von den Völckern/ die sonst aller Wissenschafften und Künsten unwissend gewesen. Nun aber wird sie zum öfftern (welches zu betrauren und zu beklagen ist) als eine gemeine Metze zur Wollust und Uppichkeit mißbraucht!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4228 '7. Ist also wohl war/ was oben angezogener berühmte Mann (<i>d<i> <nowiki>[</nowiki>Herr. Harsdörffer im <i>CLI<i>. Gespräch Spiel.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> schreibet/ wann er sagt: Die edle Poeterey ist eine keusche Jungfrau/ welche alle Unreinigkeit hasset/ und Anfangs sonderlich zu dem GOttesdienst gewidmet/ auch von den Völckern/ die sonst aller Wissenschafften und Künsten unwissend gewesen. Nun aber wird sie zum öfftern (welches zu betrauren und zu beklagen ist) als eine gemeine Metze zur Wollust und Uppichkeit mißbraucht!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4229 '4. Und ist demnach kein Wunder/ daß denen Poeten sonderliche Nahmen beygeleget werden/ welche bedeuten/ daß Sie von den Musen oder Göttinnen der freyen Künste gleichsam angefeuret werden/ und daß Phoebus selbst ihr Gemüth entzünde/ indem sie sagen: (<i>e<i>. <nowiki>[</nowiki>= <i>Ovidius Lib. VI. Fastorum. vers. 5<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>) ¶ <i>Est Deus in nobis, agitante calescimus illo<i>, ¶ <i>Impetus hic sacrae femina mentis habet<i>. ¶ Welches ich dorten (<i>f<i>. <nowiki>[</nowiki><i>In Viridario meo Poëtico Parte II. p. m. 35<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>) also teutsch gegeben. ¶ Es ist ein GOtt in uns/ so sagen die Poeten/ ¶ Wann der sich in uns regt/ so wird uns warm gemacht; ¶ Und was durch dessen Trieb von uns wird vorgebracht/ ¶ Ist anders nicht/ als wanns herkäm von den Propheten. ¶ 5. Und ist dieses Orts nicht zu verschwei-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>gen/ daß etzliche von denen alten Vättern und Lehrern der ersten Christlichen Kirchen die Poeten anders nicht genennt haben als Propheten-Diebe: Weil sie nemlich viel aus der H. Schrifft gestohlen oder genommen haben/ wie fürnemlich in des <i>Ovidii<i> Buch/ <i>Metamorphosis<i> genannt/ oder die Verwandelung/ aus welchem es scheint/ daß er viel mit unter sein Fabelwerck/ und erdichtete Schrifft mit eingemenget habe. ¶ 6. Sonst werden sie auch Brüder der Natur genennt; Weil sie nemlich nicht allein ein Ding klug und sinn-reich erfinden und fürstellig machen/ als wann sichs in der That und Wahrheit also befände; sondern auch/ weil sie der Zeuge-Mutter aller Dinge/ der Natur/ dergestalt nachahmen/ daß sie alles eigentlich u. natürlich vorstellen/ wie es an sich selbst ist'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4229 '4. Und ist demnach kein Wunder/ daß denen Poeten sonderliche Nahmen beygeleget werden/ welche bedeuten/ daß Sie von den Musen oder Göttinnen der freyen Künste gleichsam angefeuret werden/ und daß Phoebus selbst ihr Gemüth entzünde/ indem sie sagen: (<i>e<i>. <nowiki>[</nowiki>= <i>Ovidius Lib. VI. Fastorum. vers. 5<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) ¶ <i>Est Deus in nobis, agitante calescimus illo<i>, ¶ <i>Impetus hic sacrae femina mentis habet<i>. ¶ Welches ich dorten (<i>f<i>. <nowiki>[</nowiki><i>In Viridario meo Poëtico Parte II. p. m. 35<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) also teutsch gegeben. ¶ Es ist ein GOtt in uns/ so sagen die Poeten/ ¶ Wann der sich in uns regt/ so wird uns warm gemacht; ¶ Und was durch dessen Trieb von uns wird vorgebracht/ ¶ Ist anders nicht/ als wanns herkäm von den Propheten. ¶ 5. Und ist dieses Orts nicht zu verschwei-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>gen/ daß etzliche von denen alten Vättern und Lehrern der ersten Christlichen Kirchen die Poeten anders nicht genennt haben als Propheten-Diebe: Weil sie nemlich viel aus der H. Schrifft gestohlen oder genommen haben/ wie fürnemlich in des <i>Ovidii<i> Buch/ <i>Metamorphosis<i> genannt/ oder die Verwandelung/ aus welchem es scheint/ daß er viel mit unter sein Fabelwerck/ und erdichtete Schrifft mit eingemenget habe. ¶ 6. Sonst werden sie auch Brüder der Natur genennt; Weil sie nemlich nicht allein ein Ding klug und sinn-reich erfinden und fürstellig machen/ als wann sichs in der That und Wahrheit also befände; sondern auch/ weil sie der Zeuge-Mutter aller Dinge/ der Natur/ dergestalt nachahmen/ daß sie alles eigentlich u. natürlich vorstellen/ wie es an sich selbst ist'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4235 '7. Exempel <nowiki>[</nowiki>zu den Sonetten, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> finden sich hin- und wieder/ sonderlich bey dem Hrn. <i>Gryphio<i>, deme sie sonderlich beliebet/ daher ich dann auch grossen Lusten darzu bekommen/ so daß ich alle Evangelia/ so durchs ganze Jahr hindurch gefunden werden/ auf gewisse Maaß in Sonneten gebracht habe. Uber das hatte ich zu Speyer/ eine geistliche Kunst Kammer aus der H. Schrifft zusammen getragen/ welche in 400. Sonneten bestunden. Aber! Ach leyder! Aber diese nutzliche Sachen haben kein ander Licht gesehen/ als daß sie mit der grausamen Einäscherung der Marggräfflichen Residenz Durlach zugleich verbrennet worden/ und sind also jämmerlich zu Grund gegangen. ¶ 8. Damit aber doch etwas von meiner Arbeit dieses Orts mit eingeruckt werde/ so will ich ein geistliches/ und zwar ein Passions-Sonnet/ und zwar nach diesem unterzeichneten <i>Schemate<i> verfertiget worden ist/ auf die Bahn bringen. ¶ 9. Wer aber andere Gattungen/ als von funffzehen-Sylbigen lang-gekürtzte Reymen/ über Gottes unbegreiffliche Regierung aus (<i>Tit<i>.) Fräuleins <i>Catharinae Reginae<i> von Greiffen-Berg etc. genommen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4235 '7. Exempel <nowiki>[</nowiki>zu den Sonetten, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> finden sich hin- und wieder/ sonderlich bey dem Hrn. <i>Gryphio<i>, deme sie sonderlich beliebet/ daher ich dann auch grossen Lusten darzu bekommen/ so daß ich alle Evangelia/ so durchs ganze Jahr hindurch gefunden werden/ auf gewisse Maaß in Sonneten gebracht habe. Uber das hatte ich zu Speyer/ eine geistliche Kunst Kammer aus der H. Schrifft zusammen getragen/ welche in 400. Sonneten bestunden. Aber! Ach leyder! Aber diese nutzliche Sachen haben kein ander Licht gesehen/ als daß sie mit der grausamen Einäscherung der Marggräfflichen Residenz Durlach zugleich verbrennet worden/ und sind also jämmerlich zu Grund gegangen. ¶ 8. Damit aber doch etwas von meiner Arbeit dieses Orts mit eingeruckt werde/ so will ich ein geistliches/ und zwar ein Passions-Sonnet/ und zwar nach diesem unterzeichneten <i>Schemate<i> verfertiget worden ist/ auf die Bahn bringen. ¶ 9. Wer aber andere Gattungen/ als von funffzehen-Sylbigen lang-gekürtzte Reymen/ über Gottes unbegreiffliche Regierung aus (<i>Tit<i>.) Fräuleins <i>Catharinae Reginae<i> von Greiffen-Berg etc. genommen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4237 '3. Mit diesem stimmet ein anderer (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki><i>Guil. Blancus Tractatu de Anagrammatibus referente Poët. Maj. Giessenâ Lib. II. cap. 5. p. 293<i>.<nowiki>] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4237 '3. Mit diesem stimmet ein anderer (<i>c<i>. <nowiki>[</nowiki><i>Guil. Blancus Tractatu de Anagrammatibus referente Poët. Maj. Giessenâ Lib. II. cap. 5. p. 293<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) überein/ welcher auch der Meynung ist/ daß es eine alte Erfindung seye/ welche sonder Zweiffel von den Hebräern und ihrer Cabala herkomme/ wann er also setzet: <i>Illi enim (Hebraei) juxta primam partem Cabalae per GEMATRIA literas transponunt<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4238 '<nowiki>[</nowiki>zu den <i>Paragrammatibus<i>, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> 7. Dieses Orts kan ich mit unverantwortlichem Stillschweigen nicht vorbey gehen daß dieses tiefsinnige Kunst-Stück sich in unserm H. Bibel-Buch auch blicken lässet/ indem an seinem Ort ein recht wunderns-würdiges Exempel (<i>b<i>.<nowiki>[</nowiki>= <i>Apocal. 13. vers. 18<i>.<nowiki>] <br> </nowiki> gelesen wird: Dann wann Johannes vom Antichrist redet/ so bricht er unter andern in diese nachdenckliche Wort heraus/ und sagt: Hier ist Weißheit. Wer Verstand hat/ der überlege die Zahl des Thiers; dann es ist eines Menschen Zahl/ und seine Zahl ist. 666. ¶ 8. Wann man nun diese beyde Wort: Römischer Pabst/ nach denen <i>numeris monadicis<i> ausrechnet/ so kommt/ welch sich zu verwundern ist/ die angeregt Zahl 666. vollkommlich heraus/ welches wir aber auf sich beruhen lassen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4238 '<nowiki>[</nowiki>zu den <i>Paragrammatibus<i>, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 7. Dieses Orts kan ich mit unverantwortlichem Stillschweigen nicht vorbey gehen daß dieses tiefsinnige Kunst-Stück sich in unserm H. Bibel-Buch auch blicken lässet/ indem an seinem Ort ein recht wunderns-würdiges Exempel (<i>b<i>.<nowiki>[</nowiki>= <i>Apocal. 13. vers. 18<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> gelesen wird: Dann wann Johannes vom Antichrist redet/ so bricht er unter andern in diese nachdenckliche Wort heraus/ und sagt: Hier ist Weißheit. Wer Verstand hat/ der überlege die Zahl des Thiers; dann es ist eines Menschen Zahl/ und seine Zahl ist. 666. ¶ 8. Wann man nun diese beyde Wort: Römischer Pabst/ nach denen <i>numeris monadicis<i> ausrechnet/ so kommt/ welch sich zu verwundern ist/ die angeregt Zahl 666. vollkommlich heraus/ welches wir aber auf sich beruhen lassen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4239 '3. Was ihren <nowiki>[</nowiki>der Romane, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> Ursprung anbetrifft/ so können wir zwar dieses Orts keine verläßliche Nachricht davon vorstellig machen; Daß es aber keine neue/ sondern ziemlich alte Erfindung seye/ will fast daher erscheinen/ weil sich auch dergleichen in den Biblischen Historien finden lassen. ¶ 4. Dann als der Prophet und königliche Hof-Prediger der <i>Nathan<i> dort (<i>a<i>. <nowiki>[</nowiki>= <i>2. Samuel XII. vers. 1. seqq<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>) eine recht gefährliche <i>Commission<i> an den König David bekäme/ welchen er seine Laster vortragen sollte/ so ware er nicht so einfältig und so thöricht/ daß er ihm gesagt hätte: Höre Herr König! Dir soll ich sagen: Du seyest ein Ehbrecher und Mörder; sondern es bediente sich dieser kluge Prophet einer Nachdencklichen Geschicht Gedicht/ durch welche er den König gar artlich dahin brachte/ daß er sich selbst sein eigen Urthel fällte/ und er also zur Erkänntniß seiner Sünden gebracht wurde. ¶ 5. Die Sache verhält sich kürtzlich also: als <i>Nathan<i> vor den König kame/ erzehlte er ihm/ daß zween Männer/ ein reicher der sehr viel Schaf und Rin-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>der gehabt; und ein Armer/ der nur ein eintziges Schäflein gehabt/ an welchem er all seine Freude gesehen/ die er sich in der gantzen Welt hätte wünschen mögen. Nun aber habe sichs zu getragen/ daß dem reichen Mann ein Gast zu Hauß kommen; dem er gern hätte etwas zu richten lassen wollen. Ob er nun zwar besagter massen sehr viel Schaf und Rinder gehabt/ so habe er doch derselbigen allmiteinander verschonet/ und habe dem armen Mann sein einziges und recht liebes Schäflein genommen/ habe dasselbige geschlachtet/ und habe dasselbige vor seinen Gast zu gerichtet. Als David dieses recht unbilliche Verfahren angehöret/ ist er wieder diesen recht gewalthätigen reichen Mann im Eyffer entbrannt/ und hat ihm ein ziemlich schwehres Urtheil gefället/ und gesagt: so wahr der HErr lebt/ der Mann ist ein Kind des Todes/ der das gethan hat. Darzu soll er das Schaf vierfältig wiedergeben/ darum/ daß er solches gethan/ und nicht verschonet hat. Kaum David diese Wort außgeredet/ da zog der <i>Nathan<i> die Larve vom Gesicht/ redete den König getrost an und sprach: Du bist derselbige Mann! Du hast das Wort des HErrn verachtet! <i>Uriam<i> den Hethiter hastu erschlagen mit dem Schwerdt! Sein Weib hastu dir zum Weib genommen/ ihn aber hastu erwürget mit dem Schwerdt der KinderAmmon. Hierdurch hat <i>Nathan<i> den König so mürb gemacht/ daß er in sich gegangen/ sein Unrecht erkennt/ bitterlich geweinet/ und GOtt seine Sünde abgebetten. ¶ 8. Ein ander recht bedenckliches Exempel wird uns an seinem Ort (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki><i>Judic. IX. 7. seqq<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>) vorgestellt an den Bäumen/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> was dieselbige vor merckwürdige Reden unter sich gehalten haben/ da sie einen König unter sich haben erwehlen wollen. Dann als <i>Jotham<i> der jüngste Sohn <i>Jerub Baal<i>, (der von siebenzig Brüdern/ so alle erwürget worden/ übergeblieben war) den Sichemitern ihre Undanckbarkeit/ so sie am Hause Gideon begangen/ nachdrücklich verweisen wolte/ bediente er sich folgenden Geschicht Gedichts/ indem er die Bäume/ als redende Personen aufgeführet/ welche den Oelbaum mit freundlichen Worten angesprochen/ daß er ihr König seyn solte. Als aber dieser eine abschlägliche Antwort von sich gegeben; Seyen sie zum Feigen-Baum gegangen/ und (weil auch dieser nicht gewolt) von dem zum Weinstock. Als nun alle sich mit ehrlichen Ursachen entschuldiget/ und keiner unter ihnen die königliche Regierung übernehmen wollen; seyen alle Bäum zum Dornbusch gegangen/ und gesagt: ists wahr/ daß ihr mich zum König salbet über euch? So kommt und vertrauet euch unter meinen Schatten! Wo aber nicht? So gehe Feuer auf vom Dornbusch und verzehre die Zedern Libanon! ¶ 9. Allhier muß man nun nicht meynen daß es ein blosses Mährlein/ lächerliche Fabel/ oder ein ersonnenes Gedicht seye; sondern es wird unter diesem Gedicht eine merckliche Geschicht bemäntelt/ welche sich wahrhafftig begeben/ als die Sichemiter so viel Königs inder unrechtmässiger Weise erwürget/ und den Abimelech umgebracht haben/ wie dann solches die Historie mit mehrern Umständen ausfündig macht. ¶ 10. Ob nun diese Exempel nicht vor eine Roman <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> oder ein sinnreiches Geschicht Gedicht/ könne gehalten werden/ lasse ich andere verständige Leut urtheilen. ¶ 11. Gesetzt aber? Es werde widersprochen! daß dergleichen Geschicht Gedichte in der H. Schrifft gefunden werden/ wie wir uns deswegen mit keinem Menschen in einigen Wort-Streit uns einzulassen gedencken; (sondern wir lassen einem jeglichen seine Gedancken) so kan doch dieses durchaus nicht geläugnet werden/ daß die geschickteste Leute sich dergleichen Art zu schreiben gemeiniglich bedienen/ indem sie nemlich gleichsam in einem Gedicht eine wahrhafftig geschehene Sache in annehmlicher Erzehlung vorstellen/ und der gantzen Welt kund machen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4239 '3. Was ihren <nowiki>[</nowiki>der Romane, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Ursprung anbetrifft/ so können wir zwar dieses Orts keine verläßliche Nachricht davon vorstellig machen; Daß es aber keine neue/ sondern ziemlich alte Erfindung seye/ will fast daher erscheinen/ weil sich auch dergleichen in den Biblischen Historien finden lassen. ¶ 4. Dann als der Prophet und königliche Hof-Prediger der <i>Nathan<i> dort (<i>a<i>. <nowiki>[</nowiki>= <i>2. Samuel XII. vers. 1. seqq<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) eine recht gefährliche <i>Commission<i> an den König David bekäme/ welchen er seine Laster vortragen sollte/ so ware er nicht so einfältig und so thöricht/ daß er ihm gesagt hätte: Höre Herr König! Dir soll ich sagen: Du seyest ein Ehbrecher und Mörder; sondern es bediente sich dieser kluge Prophet einer Nachdencklichen Geschicht Gedicht/ durch welche er den König gar artlich dahin brachte/ daß er sich selbst sein eigen Urthel fällte/ und er also zur Erkänntniß seiner Sünden gebracht wurde. ¶ 5. Die Sache verhält sich kürtzlich also: als <i>Nathan<i> vor den König kame/ erzehlte er ihm/ daß zween Männer/ ein reicher der sehr viel Schaf und Rin-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>der gehabt; und ein Armer/ der nur ein eintziges Schäflein gehabt/ an welchem er all seine Freude gesehen/ die er sich in der gantzen Welt hätte wünschen mögen. Nun aber habe sichs zu getragen/ daß dem reichen Mann ein Gast zu Hauß kommen; dem er gern hätte etwas zu richten lassen wollen. Ob er nun zwar besagter massen sehr viel Schaf und Rinder gehabt/ so habe er doch derselbigen allmiteinander verschonet/ und habe dem armen Mann sein einziges und recht liebes Schäflein genommen/ habe dasselbige geschlachtet/ und habe dasselbige vor seinen Gast zu gerichtet. Als David dieses recht unbilliche Verfahren angehöret/ ist er wieder diesen recht gewalthätigen reichen Mann im Eyffer entbrannt/ und hat ihm ein ziemlich schwehres Urtheil gefället/ und gesagt: so wahr der HErr lebt/ der Mann ist ein Kind des Todes/ der das gethan hat. Darzu soll er das Schaf vierfältig wiedergeben/ darum/ daß er solches gethan/ und nicht verschonet hat. Kaum David diese Wort außgeredet/ da zog der <i>Nathan<i> die Larve vom Gesicht/ redete den König getrost an und sprach: Du bist derselbige Mann! Du hast das Wort des HErrn verachtet! <i>Uriam<i> den Hethiter hastu erschlagen mit dem Schwerdt! Sein Weib hastu dir zum Weib genommen/ ihn aber hastu erwürget mit dem Schwerdt der KinderAmmon. Hierdurch hat <i>Nathan<i> den König so mürb gemacht/ daß er in sich gegangen/ sein Unrecht erkennt/ bitterlich geweinet/ und GOtt seine Sünde abgebetten. ¶ 8. Ein ander recht bedenckliches Exempel wird uns an seinem Ort (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki><i>Judic. IX. 7. seqq<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>) vorgestellt an den Bäumen/ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> was dieselbige vor merckwürdige Reden unter sich gehalten haben/ da sie einen König unter sich haben erwehlen wollen. Dann als <i>Jotham<i> der jüngste Sohn <i>Jerub Baal<i>, (der von siebenzig Brüdern/ so alle erwürget worden/ übergeblieben war) den Sichemitern ihre Undanckbarkeit/ so sie am Hause Gideon begangen/ nachdrücklich verweisen wolte/ bediente er sich folgenden Geschicht Gedichts/ indem er die Bäume/ als redende Personen aufgeführet/ welche den Oelbaum mit freundlichen Worten angesprochen/ daß er ihr König seyn solte. Als aber dieser eine abschlägliche Antwort von sich gegeben; Seyen sie zum Feigen-Baum gegangen/ und (weil auch dieser nicht gewolt) von dem zum Weinstock. Als nun alle sich mit ehrlichen Ursachen entschuldiget/ und keiner unter ihnen die königliche Regierung übernehmen wollen; seyen alle Bäum zum Dornbusch gegangen/ und gesagt: ists wahr/ daß ihr mich zum König salbet über euch? So kommt und vertrauet euch unter meinen Schatten! Wo aber nicht? So gehe Feuer auf vom Dornbusch und verzehre die Zedern Libanon! ¶ 9. Allhier muß man nun nicht meynen daß es ein blosses Mährlein/ lächerliche Fabel/ oder ein ersonnenes Gedicht seye; sondern es wird unter diesem Gedicht eine merckliche Geschicht bemäntelt/ welche sich wahrhafftig begeben/ als die Sichemiter so viel Königs inder unrechtmässiger Weise erwürget/ und den Abimelech umgebracht haben/ wie dann solches die Historie mit mehrern Umständen ausfündig macht. ¶ 10. Ob nun diese Exempel nicht vor eine Roman <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> oder ein sinnreiches Geschicht Gedicht/ könne gehalten werden/ lasse ich andere verständige Leut urtheilen. ¶ 11. Gesetzt aber? Es werde widersprochen! daß dergleichen Geschicht Gedichte in der H. Schrifft gefunden werden/ wie wir uns deswegen mit keinem Menschen in einigen Wort-Streit uns einzulassen gedencken; (sondern wir lassen einem jeglichen seine Gedancken) so kan doch dieses durchaus nicht geläugnet werden/ daß die geschickteste Leute sich dergleichen Art zu schreiben gemeiniglich bedienen/ indem sie nemlich gleichsam in einem Gedicht eine wahrhafftig geschehene Sache in annehmlicher Erzehlung vorstellen/ und der gantzen Welt kund machen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4240 'Dahero dann auch hochgelehrte Leute diesen Rath geben/ daß welche sich auf die H. Schrifft/ und derselbigen Vortragung zu legen Willens sind/ die sollen sich von Jugend an in der Ticht-Kunst <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>ü<nowiki>] <br> </nowiki>ben damit sie hernach in hurtiger Erfingung allerhand schöner Gleichnüssen desto fertiger und geschickter seyn möchten'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4240 'Dahero dann auch hochgelehrte Leute diesen Rath geben/ daß welche sich auf die H. Schrifft/ und derselbigen Vortragung zu legen Willens sind/ die sollen sich von Jugend an in der Ticht-Kunst <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>ü<nowiki>] <br> <br> </nowiki>ben damit sie hernach in hurtiger Erfingung allerhand schöner Gleichnüssen desto fertiger und geschickter seyn möchten'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4242 '<i>Biblia<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4242 '<i>Biblia<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4251 'Hrn. Harsdörffer in seiner großmüthigen Judith.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4251 'Hrn. Harsdörffer in seiner großmüthigen Judith.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4252 'Ach Gott mein HErr wie werd’ ich doch genaget/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4252 'Ach Gott mein HErr wie werd’ ich doch genaget/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4253 'in der Theatralischen Darstellung des König Davids von jenem belobten Poeten (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Herr <i>Schottelius Lib. III. Cap. 3. p. 928<i>.<nowiki>] <br> </nowiki>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4253 'in der Theatralischen Darstellung des König Davids von jenem belobten Poeten (<i>b<i>. <nowiki>[</nowiki>= Herr <i>Schottelius Lib. III. Cap. 3. p. 928<i>.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4254 'Hrn. Harsdörffer in seiner bescheidenen Thamar/ wie auch in dem reuigen Cain'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4254 'Hrn. Harsdörffer in seiner bescheidenen Thamar/ wie auch in dem reuigen Cain'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4256 'was dort (<i>d<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Michael Kongehl in der Belustigung bey der Unlust. <i>Part. I. p. m. 187<i>.) der Hr. Kongehl in seinem Pfingst-Gesang <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Ergeistert euch ihr blöden Seelen!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4256 'was dort (<i>d<i>. <nowiki>[</nowiki>= Hr. Michael Kongehl in der Belustigung bey der Unlust. <i>Part. I. p. m. 187<i>.) der Hr. Kongehl in seinem Pfingst-Gesang <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Ergeistert euch ihr blöden Seelen!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4258 '14. Dieser Titel/ gleichwie gedruckt worden ist/ lautet also: Der Christlichen Teutschen Wahrheit gehabte Audientz bey dem Allerchristlichsten König Ludwig XIV. zu Versailles am Tag des H. Apostels <i>Thomae<i> den 21. Decembris 1689. Worinn/ im Nahmen des Christlichen <i>EUROPAE<i>, der König seines bißherigen Verfahrens erinnert/ und deswegen Rechenschafft von ihm begehrt wird. Freyburg gedruckt im Jahr 1690.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4258 '14. Dieser Titel/ gleichwie gedruckt worden ist/ lautet also: Der Christlichen Teutschen Wahrheit gehabte Audientz bey dem Allerchristlichsten König Ludwig XIV. zu Versailles am Tag des H. Apostels <i>Thomae<i> den 21. Decembris 1689. Worinn/ im Nahmen des Christlichen <i>EUROPAE<i>, der König seines bißherigen Verfahrens erinnert/ und deswegen Rechenschafft von ihm begehrt wird. Freyburg gedruckt im Jahr 1690.'] <br> <br> | ||
<h1>Dunckelberg, Conrad</h1> | <h1>Dunckelberg, Conrad</h1> | ||
<h2>Zur Teutschen Prosodi Vierstuffichte Lehr-Bahn</h2> | <h2>Zur Teutschen Prosodi Vierstuffichte Lehr-Bahn</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4333 'Ein/ der/ die/ das/ GOtt/ Fürst /Printz / Graff.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4333 'Ein/ der/ die/ das/ GOtt/ Fürst /Printz / Graff.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4334 'Mein Gott/ wie hast du mich verlassen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4334 'Mein Gott/ wie hast du mich verlassen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4335 'Samaritanische'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4335 'Samaritanische'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4336 'Also <i>in Propriis: Pharo, Aron, Isac, aus Pharao, Aaron, Isaac<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4336 'Also <i>in Propriis: Pharo, Aron, Isac, aus Pharao, Aaron, Isaac<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4337 'Gleits-Mann/ Gnüge/ gnug/ gnau/ Gnade/ für Geleits-Mann/ Genüge/ genug/ genau/ Genade.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4337 'Gleits-Mann/ Gnüge/ gnug/ gnau/ Gnade/ für Geleits-Mann/ Genüge/ genug/ genau/ Genade.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4337 'Gleits-Mann/ Gnüge/ gnug/ gnau/ Gnade/ für Geleits-Mann/ Genüge/ genug/ genau/ Genade.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4337 'Gleits-Mann/ Gnüge/ gnug/ gnau/ Gnade/ für Geleits-Mann/ Genüge/ genug/ genau/ Genade.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4338 'Im <i>Adjectivo<i>: sündlichs/ erbärmlichs.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4338 'Im <i>Adjectivo<i>: sündlichs/ erbärmlichs.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4339 '<i>It<i>. In des <i>Columbi<i> Grab-Schrifft/ so Herr HoffmannsWaldau aufgesetzet: ¶ Der Wind trieb meinen Leib/ die Ehre meine Sinnen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4339 '<i>It<i>. In des <i>Columbi<i> Grab-Schrifft/ so Herr HoffmannsWaldau aufgesetzet: ¶ Der Wind trieb meinen Leib/ die Ehre meine Sinnen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4340 'Die Liebe hat dich/ GOtt/ vom Thron herab gezogen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4340 'Die Liebe hat dich/ GOtt/ vom Thron herab gezogen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4341 'Heilgen/ seelgen/ ewgen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4341 'Heilgen/ seelgen/ ewgen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4342 'Augustin'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4342 'Augustin'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4343 'Was bring’ ich? was sing’ ich ietzt JEsu zu Ehren?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4343 'Was bring’ ich? was sing’ ich ietzt JEsu zu Ehren?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4344 'Gebeth'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4344 'Gebeth'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4345 'Gut: Barmhertzigkeit/ Leid. Nicht: Barmhertzigkeit/ Zufriedenheit.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4345 'Gut: Barmhertzigkeit/ Leid. Nicht: Barmhertzigkeit/ Zufriedenheit.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4346 'Jesulein'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4346 'Jesulein'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4347 'Doch rennet <i>Opitius<i> in Klagl. <i>p.m. 51<i>. hinaus/ aus.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4347 'Doch rennet <i>Opitius<i> in Klagl. <i>p.m. 51<i>. hinaus/ aus.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4348 'Hat auch der Herr von Bircken in seiner Anweisung zur Teutschen Poesie <i>C. S. n. 33<i>. eine Probe gestellet/ woraus dieses: ¶ Wird mich der Himmel noch immer begnädigen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4348 'Hat auch der Herr von Bircken in seiner Anweisung zur Teutschen Poesie <i>C. S. n. 33<i>. eine Probe gestellet/ woraus dieses: ¶ Wird mich der Himmel noch immer begnädigen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4349 '<i>Philippus Caesius in Helicone p.m. 11<i>. setzet diesen <i>Hexametrum<i>: ¶ Als Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4349 '<i>Philippus Caesius in Helicone p.m. 11<i>. setzet diesen <i>Hexametrum<i>: ¶ Als Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4350 'Geld/ Welt/ hinweg! der Himmel nimt mich auff.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4350 'Geld/ Welt/ hinweg! der Himmel nimt mich auff.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4352 'GOtt schick auff diese Stadt den güldnen Friedens-Schein.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4352 'GOtt schick auff diese Stadt den güldnen Friedens-Schein.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4353 'Schau/ Juda/ wie dein Löw den Teuffel überwunden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4353 'Schau/ Juda/ wie dein Löw den Teuffel überwunden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4354 'Wiewohl hat JEsus dort zu Canaan gehandelt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4354 'Wiewohl hat JEsus dort zu Canaan gehandelt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4355 'Ob gleich das wilde Meer mit Wasser-Wellen droht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4355 'Ob gleich das wilde Meer mit Wasser-Wellen droht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4356 'Wohl dem/ der seinen Geist in GOttes Hand befielt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4356 'Wohl dem/ der seinen Geist in GOttes Hand befielt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4357 'Komm/ werther Geist/ von deinen Himmels Zinnen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4357 'Komm/ werther Geist/ von deinen Himmels Zinnen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4358 'Ob gleich kein einig Stern noch Liecht am hohen Himmel wacht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4358 'Ob gleich kein einig Stern noch Liecht am hohen Himmel wacht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4359 'Höchster Fürst des Friedens/ gib den Ländern Ruhe.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4359 'Höchster Fürst des Friedens/ gib den Ländern Ruhe.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4360 'Starcker Simson/ Heiden-Zwinger/ schlag zu Boden deinen Feind.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4360 'Starcker Simson/ Heiden-Zwinger/ schlag zu Boden deinen Feind.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4361 'Bleibe deinem GOTT getreu bis zur Sterbe-Zeit.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4361 'Bleibe deinem GOTT getreu bis zur Sterbe-Zeit.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4362 'JESU/ süssester Nectar meiner Seelen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4362 'JESU/ süssester Nectar meiner Seelen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4363 'Seuffze zu GOtt!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4363 'Seuffze zu GOtt!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4364 'Jauchtzet/ ihr Bürger/ es kommet der Heyland herbey.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4364 'Jauchtzet/ ihr Bürger/ es kommet der Heyland herbey.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4365 'Doch wird ein vierzehn-sylbichter beliebt/ welcher nach Art eines Lateinischen <i>Pentametri<i>, wie <i>Caes. in Helic. p. 13<i> zeiget nach der <i>Caesur<i> eingerichtet. ¶ Vierzehn-sylbichte: ¶ Preise/ Jerusalem/ GOtt/ welcher die Thore beschützt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4365 'Doch wird ein vierzehn-sylbichter beliebt/ welcher nach Art eines Lateinischen <i>Pentametri<i>, wie <i>Caes. in Helic. p. 13<i> zeiget nach der <i>Caesur<i> eingerichtet. ¶ Vierzehn-sylbichte: ¶ Preise/ Jerusalem/ GOtt/ welcher die Thore beschützt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4366 'Jerusalem/ melde die herrliche Freude.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4366 'Jerusalem/ melde die herrliche Freude.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4367 'Verlaß das wilde Welt Getümmel/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4367 'Verlaß das wilde Welt Getümmel/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4368 'Wie selig stirbt ein Simeon?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4368 'Wie selig stirbt ein Simeon?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4369 'Ey nu! Es mag der Himmel fallen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4369 'Ey nu! Es mag der Himmel fallen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4370 'Den wird Vernunfft gar nicht betriegen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4370 'Den wird Vernunfft gar nicht betriegen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4371 'O Thor/ o schnöder Wollust Sclav/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4371 'O Thor/ o schnöder Wollust Sclav/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4372 'Wem ist das beste Haus gebaut?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4372 'Wem ist das beste Haus gebaut?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1655 'Die Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1655 'Die Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4374 'Was wiltu heute sorgen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4374 'Was wiltu heute sorgen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4375 'Mein JEsu/ wie verbirgstu dich'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4375 'Mein JEsu/ wie verbirgstu dich'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4376 'Willkommen/ Himmels-Printz/ in deinem Eigenthum.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4376 'Willkommen/ Himmels-Printz/ in deinem Eigenthum.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4377 'Ach! was ist doch Herren-Gnade/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4377 'Ach! was ist doch Herren-Gnade/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4378 'JEsus bleibet doch mein Leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4378 'JEsus bleibet doch mein Leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4379 'JEsu/ ich gedenck ietzt deiner/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4379 'JEsu/ ich gedenck ietzt deiner/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4380 'JEsu/ faß du meinen Sinn:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4380 'JEsu/ faß du meinen Sinn:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4381 'wie <i>Opitius in Holoferne<i>: ¶ O/ ihr Götter/ saget mir/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4381 'wie <i>Opitius in Holoferne<i>: ¶ O/ ihr Götter/ saget mir/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4382 'Lobe mir Zimbeln der ob allen Himmeln'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4382 'Lobe mir Zimbeln der ob allen Himmeln'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4383 'Wer sich in die Weite wagt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4383 'Wer sich in die Weite wagt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4384 'Alles/ was dieß Welt-Gebäude'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4384 'Alles/ was dieß Welt-Gebäude'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4385 'Fügen hinzu aus <i>Lucae cap. 16<i>. ¶ I. Der verdammliche Höll-Bruder. ¶ Ich leide Pein! Die Pein ist unbeschreiblich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4385 'Fügen hinzu aus <i>Lucae cap. 16<i>. ¶ I. Der verdammliche Höll-Bruder. ¶ Ich leide Pein! Die Pein ist unbeschreiblich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4386 'II. Der im Himmel getröstete Lazarus. ¶ O Himmels-Stand! Wie wohl ist meiner Seelen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4386 'II. Der im Himmel getröstete Lazarus. ¶ O Himmels-Stand! Wie wohl ist meiner Seelen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4387 'Ein Exempel siehe sonderlich in <i>Opitii<i> Judith.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4387 'Ein Exempel siehe sonderlich in <i>Opitii<i> Judith.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4388 'Sein GOtt: Ein GOtt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4388 'Sein GOtt: Ein GOtt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4389 'Kleiden: Leiden/ Heiden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4389 'Kleiden: Leiden/ Heiden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4390 'Sünde: Winde.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4390 'Sünde: Winde.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4391 'Ein Himmlisches Echo: ¶ Gegrüsset/ Wald und Thal! Gegrüsset Einsamkeit!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4391 'Ein Himmlisches Echo: ¶ Gegrüsset/ Wald und Thal! Gegrüsset Einsamkeit!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4392 'Laster und Creutz mit Dornen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4392 'Laster und Creutz mit Dornen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4393 'Paßion-Creutz. ¶ O'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4393 'Paßion-Creutz. ¶ O'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4394 'Himmel sende gutes Glücke'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4394 'Himmel sende gutes Glücke'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4395 'Hertz/ Hertz/ zu GOtt!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4395 'Hertz/ Hertz/ zu GOtt!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4396 'TTOGUZZTZZUGOTT'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4396 'TTOGUZZTZZUGOTT'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4397 '§. 134. Ein Gottes-Mann schrieb auff ein Täfelein/ so ein <i>Parallelegrammum<i> vorstellet/ dieses Wort <i>JOHANNES<i>, welches von der Mitten auswarts 44mahl zu lesen. ¶ SENNAHANNES'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4397 '§. 134. Ein Gottes-Mann schrieb auff ein Täfelein/ so ein <i>Parallelegrammum<i> vorstellet/ dieses Wort <i>JOHANNES<i>, welches von der Mitten auswarts 44mahl zu lesen. ¶ SENNAHANNES'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4398 'Er heisset Johannes. ¶ ERHEIS'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4398 'Er heisset Johannes. ¶ ERHEIS'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4399 'SENNAHOJOHANNES'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4399 'SENNAHOJOHANNES'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4400 '§. 137. In Form eines <i>Rhombi<i>, oder geschobenen <i>Quadrate<i> möchte die Englische Weynacht-Freude also abgebildet werden. ¶ E <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>Praesenti<i>ret nach der inwendigen Länge und Breite ein Creutz/ welches den gecreützigten Frieden-Fürst/ oder Friede-Sprächer/ JEsum/ andeutet: Von aussen wird die Figur von dem E/ auff unsern Emanuel deutenden/ rings umher geschlossen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4400 '§. 137. In Form eines <i>Rhombi<i>, oder geschobenen <i>Quadrate<i> möchte die Englische Weynacht-Freude also abgebildet werden. ¶ E <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Praesenti<i>ret nach der inwendigen Länge und Breite ein Creutz/ welches den gecreützigten Frieden-Fürst/ oder Friede-Sprächer/ JEsum/ andeutet: Von aussen wird die Figur von dem E/ auff unsern Emanuel deutenden/ rings umher geschlossen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4401 'Fügen noch hierzu einen Stern/ womit am heiligen Stern-Feste iemanden zu <i>gratuli<nowiki>] <br> </nowiki>/aqren: ¶ <i>Fiatur<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4401 'Fügen noch hierzu einen Stern/ womit am heiligen Stern-Feste iemanden zu <i>gratuli<nowiki>] <br> <br> </nowiki>/aqren: ¶ <i>Fiatur<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4402 'Endlich fügten sich die 12 Heilige JEsus-Legaten auff einem <i>Dodecaëdio<i>, dessen iede <i>hedra<i> einen der Apostel nach seiner erduldeten Todes-Marter in einem <i>Hexametro Latino<i> auffführete.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4402 'Endlich fügten sich die 12 Heilige JEsus-Legaten auff einem <i>Dodecaëdio<i>, dessen iede <i>hedra<i> einen der Apostel nach seiner erduldeten Todes-Marter in einem <i>Hexametro Latino<i> auffführete.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4403 'So hat auch die Dichter-Kunst unsere Vorfahren angetrieben/ daß sie bey Freud- und Leid Wesen mit Sprach-Vermischung einige Reime auffgeführet/ dergleichen zur Urkunde in dem Dobberianischen Closter in Mecklenburg auff Peters Wiesen Grab-Schrifft zu lesen. Hiervon lauten die ersten <i>Heroici<i> also:<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Hier Peter Wiese <i>tumba requiescit in ista<i>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4403 'So hat auch die Dichter-Kunst unsere Vorfahren angetrieben/ daß sie bey Freud- und Leid Wesen mit Sprach-Vermischung einige Reime auffgeführet/ dergleichen zur Urkunde in dem Dobberianischen Closter in Mecklenburg auff Peters Wiesen Grab-Schrifft zu lesen. Hiervon lauten die ersten <i>Heroici<i> also:<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Hier Peter Wiese <i>tumba requiescit in ista<i>,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4404 'Solche Art hat auch gefallen jenem <i>Petro Dresdensi<i>, welcher etwa <i>Anno 1410<i>/ oder noch wol eher/ die feine Weynachts-Ode: <i>In dulci jubilo &c<i>. mit vermischten Versen auffgesetzet und unserer Kirchen überlassen. Diesem zur Nachfolge setzen wir folgende vermischte Strophen aus dem wohl-bekannten Jesus-Liede: ¶ 1. ¶ Ach mein Hertz-liebes JEsulein!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4404 'Solche Art hat auch gefallen jenem <i>Petro Dresdensi<i>, welcher etwa <i>Anno 1410<i>/ oder noch wol eher/ die feine Weynachts-Ode: <i>In dulci jubilo &c<i>. mit vermischten Versen auffgesetzet und unserer Kirchen überlassen. Diesem zur Nachfolge setzen wir folgende vermischte Strophen aus dem wohl-bekannten Jesus-Liede: ¶ 1. ¶ Ach mein Hertz-liebes JEsulein!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4405 'Und eben so gab auch der darauff gerichtete Neu-Jahrs-Wunsch dieses: ¶ 43. 46. 513. 61. 159. 187. 443. 250.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4405 'Und eben so gab auch der darauff gerichtete Neu-Jahrs-Wunsch dieses: ¶ 43. 46. 513. 61. 159. 187. 443. 250.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4406 'Aus der Hochgebohrnen Fr. Antonien Sibyllen/ geb. Gräfin von Barby <i>&c<i>. Ihrem <i>Symbolo<i>: Wie GOtt wil/ ist mein Ziel/ fasseten wir diese Worte <i>Cabbalisticè<i> erwogen: ¶ 12 10.10 89 352 349 143 84'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4406 'Aus der Hochgebohrnen Fr. Antonien Sibyllen/ geb. Gräfin von Barby <i>&c<i>. Ihrem <i>Symbolo<i>: Wie GOtt wil/ ist mein Ziel/ fasseten wir diese Worte <i>Cabbalisticè<i> erwogen: ¶ 12 10.10 89 352 349 143 84'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4407 'Und eben so viel kömmt aus JA JESU Freude.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4407 'Und eben so viel kömmt aus JA JESU Freude.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4408 'SChVVartzbVrg/ DeIne FVrsten-SChVVester sChLäffet sChon.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4408 'SChVVartzbVrg/ DeIne FVrsten-SChVVester sChLäffet sChon.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4409 'Lutheraner: Lauter Ehren.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4409 'Lutheraner: Lauter Ehren.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4410 'Lobet den Herren/ alle Heyden!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4410 'Lobet den Herren/ alle Heyden!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4411 'Ey was wollen die Fluthen bellen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4411 'Ey was wollen die Fluthen bellen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4412 '1. Ach! wenn soll es doch geschehen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4412 '1. Ach! wenn soll es doch geschehen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4413 'Es sey die <i>Propositio<i>: Ich verlasse die Welt/ weil ich den Himmel funden. Die <i>Elaboratio<i> führet dieses zum Wandel-Gedichte: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Weg du schnödes Weltgetümmel/ Weg/ du schnödes Weltgetümmel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4413 'Es sey die <i>Propositio<i>: Ich verlasse die Welt/ weil ich den Himmel funden. Die <i>Elaboratio<i> führet dieses zum Wandel-Gedichte: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Weg du schnödes Weltgetümmel/ Weg/ du schnödes Weltgetümmel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4414 'Trochaische Jesus-Kette: ¶ Schaue/ Zion/ Auserkohrne/ wie ich mich mit dir vertraue.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4414 'Trochaische Jesus-Kette: ¶ Schaue/ Zion/ Auserkohrne/ wie ich mich mit dir vertraue.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4415 '1. Der Leib/ 2. das Geld und Gut 3. der Seelen Seeligkeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4415 '1. Der Leib/ 2. das Geld und Gut 3. der Seelen Seeligkeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4416 'Es ist die Nacht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4416 'Es ist die Nacht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4417 '<i>J<i>esus ist mein höchstes Guth.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4417 '<i>J<i>esus ist mein höchstes Guth.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4418 'Wie Es GOtt Gefällt/ zeigen die Anfangs-Littern den Nahmen: ¶ <i>Wilhelmus Emmanuel Gutmann/ Gothanus<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4418 'Wie Es GOtt Gefällt/ zeigen die Anfangs-Littern den Nahmen: ¶ <i>Wilhelmus Emmanuel Gutmann/ Gothanus<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4419 'Steht/ Sünder! haltet Fuß! Wir gehen in der Irre'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4419 'Steht/ Sünder! haltet Fuß! Wir gehen in der Irre'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4420 'Als in dem Liede: Da JESUS an dem Creutze stund etc. muß der vierte Vers Gatten-los stehen. Also in diesem schillert der andere: ¶ Gesamte Jünger flohen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4420 'Als in dem Liede: Da JESUS an dem Creutze stund etc. muß der vierte Vers Gatten-los stehen. Also in diesem schillert der andere: ¶ Gesamte Jünger flohen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4421 '§. 186 <i>Carmen Antithetico-Amphibolicum<i>: ¶ Ich sage gäntzlich ab = = Wollüsten anzukleben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4421 '§. 186 <i>Carmen Antithetico-Amphibolicum<i>: ¶ Ich sage gäntzlich ab = = Wollüsten anzukleben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4422 'Auff einen prahlichten Eisen-Fresser. ¶ Da/ da/ du Wunder-Thier! Du grosser Eisen-Fresser:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4422 'Auff einen prahlichten Eisen-Fresser. ¶ Da/ da/ du Wunder-Thier! Du grosser Eisen-Fresser:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4423 '<i>Antanaclasis<i>: Die GOttes-Macht macht alles gut.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4423 '<i>Antanaclasis<i>: Die GOttes-Macht macht alles gut.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4424 '<i>Epanalepsis<i>. Der Himmel war sein Verlangen/ drum nahm ihn der Himmel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4424 '<i>Epanalepsis<i>. Der Himmel war sein Verlangen/ drum nahm ihn der Himmel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4425 '<i>Epanodos<i>. Er verläßt die Erde/ daß er den Himmel gewinne und gewinnet den Himmel/ daß er die Erde verlassen könne.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4425 '<i>Epanodos<i>. Er verläßt die Erde/ daß er den Himmel gewinne und gewinnet den Himmel/ daß er die Erde verlassen könne.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4426 '<i>Paregmenon<i>. Der Sterbenden sterbliche Leib wird durch seeliges Absterben zur ewigen Unsterbligkeit befördert/ daß er nicht mehr ersterben kan.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4426 '<i>Paregmenon<i>. Der Sterbenden sterbliche Leib wird durch seeliges Absterben zur ewigen Unsterbligkeit befördert/ daß er nicht mehr ersterben kan.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4427 '<i>Homoeopt<i>. Ich bin die Welt zu verlassen willig: das Himmlische zu betreten begierig: GOtt zu schauen freüdig.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4427 '<i>Homoeopt<i>. Ich bin die Welt zu verlassen willig: das Himmlische zu betreten begierig: GOtt zu schauen freüdig.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4428 'Exempel einer Grabes-Inschrifft: ¶ Hier/ Wandrer!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4428 'Exempel einer Grabes-Inschrifft: ¶ Hier/ Wandrer!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4321 '§. 142. <i>Cabbala<i> <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> </nowiki> bedeutet in Ebräischer Sprache eine Nehmung/ da man ieden Alphabets-Buchstab in gewisser Geltung angesetzt/ daß er so oder so viel gelten soll/ als: <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Dieses Alphabets Cabbala dienete jenem Simon Wolff Branden/ Schutz-Jüden in Berlin/ daß er aus dem 21. Psalm Davids eine Weissagung erfunden/ worinnen er die Köngliche Crönung des Durchlauchtigsten/ Großmächtigsten Herrn Friederichs III. Chur-Fürsten zu Brandenburg/ So den <i>18. Januar. Anno 1701<i>. zu Königsberg in <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Preüssen <i>celebr<i>iret wurde/ sehr genau untersuchet/ daß auch der Gecrönete/ der Crönungs-Ort und die Salbungs-Zeit in Wunder-voller <i>Cabbala<i> heraus gebracht worden/ so artig/ als wenn in solcher Davidischen Ode gäntzlich auff die Hohe Friedrichs-Crönung der David gezielet hätte: Denn aus des Psalms Worte/ <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> </nowiki>, <i>Melech<i>, das ist/ König/ bringt er <i>Cabbalisticè 90<i>. heraus/ und eben so viel trägt auch die <i>Vocula<i>, <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> </nowiki>, <i>Ducs<i>, womit die Ebräer einen Chur-Fürsten zu benennen pflegen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4321 '§. 142. <i>Cabbala<i> <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> bedeutet in Ebräischer Sprache eine Nehmung/ da man ieden Alphabets-Buchstab in gewisser Geltung angesetzt/ daß er so oder so viel gelten soll/ als: <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Dieses Alphabets Cabbala dienete jenem Simon Wolff Branden/ Schutz-Jüden in Berlin/ daß er aus dem 21. Psalm Davids eine Weissagung erfunden/ worinnen er die Köngliche Crönung des Durchlauchtigsten/ Großmächtigsten Herrn Friederichs III. Chur-Fürsten zu Brandenburg/ So den <i>18. Januar. Anno 1701<i>. zu Königsberg in <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Preüssen <i>celebr<i>iret wurde/ sehr genau untersuchet/ daß auch der Gecrönete/ der Crönungs-Ort und die Salbungs-Zeit in Wunder-voller <i>Cabbala<i> heraus gebracht worden/ so artig/ als wenn in solcher Davidischen Ode gäntzlich auff die Hohe Friedrichs-Crönung der David gezielet hätte: Denn aus des Psalms Worte/ <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>, <i>Melech<i>, das ist/ König/ bringt er <i>Cabbalisticè 90<i>. heraus/ und eben so viel trägt auch die <i>Vocula<i>, <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> <br> </nowiki>, <i>Ducs<i>, womit die Ebräer einen Chur-Fürsten zu benennen pflegen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4322 'Dergleichen Cabbalisches Werck hat auch Herr <i>Daniel<i> Ernst Bablonski Ihro Königl. Majestät in Preüssen Hoff-Prediger/ nachsinnlich eben solche Darids-Ode in <i>Cabbala<i> befunden. ¶ Denn er <i>calcul<i>irt aus des Psalms Uberschrifft: ¶ 40.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4322 'Dergleichen Cabbalisches Werck hat auch Herr <i>Daniel<i> Ernst Bablonski Ihro Königl. Majestät in Preüssen Hoff-Prediger/ nachsinnlich eben solche Darids-Ode in <i>Cabbala<i> befunden. ¶ Denn er <i>calcul<i>irt aus des Psalms Uberschrifft: ¶ 40.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4329 'Daß auch hoch-treibende Palm-Zweige vor diesem Sieges-Zeichen/ tapffere Helden zu beehren/ gewesen/ ist aus <i>1. Macch. 13. vers. 51. 2. Macch. 10. v. 7. Joh. 12. v. 13. Apoc. 7. 9<i>. und anders woher sattsam bekannt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4329 'Daß auch hoch-treibende Palm-Zweige vor diesem Sieges-Zeichen/ tapffere Helden zu beehren/ gewesen/ ist aus <i>1. Macch. 13. vers. 51. 2. Macch. 10. v. 7. Joh. 12. v. 13. Apoc. 7. 9<i>. und anders woher sattsam bekannt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4330 'Gönnet GOtt das Leben/ so mögen auch noch Evangelische Sonn- und Fest-Tages-Madrigalien durchs gantze Jahr ausgeliefert werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4330 'Gönnet GOtt das Leben/ so mögen auch noch Evangelische Sonn- und Fest-Tages-Madrigalien durchs gantze Jahr ausgeliefert werden.'] <br> <br> | ||
<h1>Ludwig, Gottfried</h1> | <h1>Ludwig, Gottfried</h1> | ||
<h2>Deutsche Poesie dieser Zeit</h2> | <h2>Deutsche Poesie dieser Zeit</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4485 'Und wenn du noch so sehr auff deine Wohlfarth denckst/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4486 'Bleib bey dem/ was GOtt befohlen/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4487 'Ein Christen-Kind zu seyn/ sind warlich grosse Sachen;'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4488 'Wenn uns der Neider will schädlich seyn/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4489 'Scheint dir der Neider am hefftigsten/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4490 'Hier gehts den Frommen wunderlich/'] <br> <br> | |||
<h1>Uhse, Erdmann</h1> | <h1>Uhse, Erdmann</h1> | ||
<h2>Wohl-informirter Poët</h2> | <h2>Wohl-informirter Poët</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4707 '3. <i>Comparata<i>, oder dergleichen Dinge/ worinnen ich zwey Personen oder zwey Sachen miteinander vergleiche. z.e. Den Cardinal <i>Portocarero<i> mit dem Cardinal <i>Richelieu<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4707 '3. <i>Comparata<i>, oder dergleichen Dinge/ worinnen ich zwey Personen oder zwey Sachen miteinander vergleiche. z.e. Den Cardinal <i>Portocarero<i> mit dem Cardinal <i>Richelieu<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4708 'Wir wollen einiges Exempel auf den so beruffenen Polter-Hanß verfertigen: ¶ Stehe stille!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4708 'Wir wollen einiges Exempel auf den so beruffenen Polter-Hanß verfertigen: ¶ Stehe stille!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4709 'Wer wahre Busse thut/ der kan vor seine Sünden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4709 'Wer wahre Busse thut/ der kan vor seine Sünden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4710 'Allein das kan man nicht <i>passi<i>ren lassen/ wenn einer mit den alten Meister-Sängern die Worte Sack/ und Stab/ fein und heim/ Greiß und Geist etc. oder mit dem unvergleichlichen <i>Poët<i>en/ Hanß Sachsen/ aus dem Liede: Warum betrübstu dich mein Hertz/ folgendes mit einander reimen wolte. ¶ Weil du mein GOtt und Vater bist/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4710 'Allein das kan man nicht <i>passi<i>ren lassen/ wenn einer mit den alten Meister-Sängern die Worte Sack/ und Stab/ fein und heim/ Greiß und Geist etc. oder mit dem unvergleichlichen <i>Poët<i>en/ Hanß Sachsen/ aus dem Liede: Warum betrübstu dich mein Hertz/ folgendes mit einander reimen wolte. ¶ Weil du mein GOtt und Vater bist/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4711 'Die viel erlitten han/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4711 'Die viel erlitten han/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4712 'Also machte ich vor einiger Zeit auf das stetige Regenwetter zur Erndte-Zeit folgende Zeilen: ¶ Mein GOTT/ so trauret dann der Himmel alle Stunden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4712 'Also machte ich vor einiger Zeit auf das stetige Regenwetter zur Erndte-Zeit folgende Zeilen: ¶ Mein GOTT/ so trauret dann der Himmel alle Stunden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4713 'Als der damahlige Herr <i>Licentiat<i> Ittig zum <i>Superintendent<i>en in Leipzig bestätiget ward/ verband sich eine gewisse <i>Compagnie<i> daß ein jeder etwas <i>Poëti<i>sches auf diesen Hochgelehrten Mann verfertigen solte/ und da brachte einer folgende Arbeit: ¶ Ihr edlen Leipziger/ wischt eure Thränen ab/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4713 'Als der damahlige Herr <i>Licentiat<i> Ittig zum <i>Superintendent<i>en in Leipzig bestätiget ward/ verband sich eine gewisse <i>Compagnie<i> daß ein jeder etwas <i>Poëti<i>sches auf diesen Hochgelehrten Mann verfertigen solte/ und da brachte einer folgende Arbeit: ¶ Ihr edlen Leipziger/ wischt eure Thränen ab/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4714 'So schrieb eine <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> gewisse Person von den Leipzigischen Gärten folgender Gestalt: ¶ Zu Leipzig lacht alles von aussen und innen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4714 'So schrieb eine <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> gewisse Person von den Leipzigischen Gärten folgender Gestalt: ¶ Zu Leipzig lacht alles von aussen und innen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4715 'Es sind unterschiedne Sachen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4715 'Es sind unterschiedne Sachen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4716 'Frisch auff mein Hertz!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4716 'Frisch auff mein Hertz!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4717 'Wir nützen durch Sitzen und Schwitzen nicht viel/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4717 'Wir nützen durch Sitzen und Schwitzen nicht viel/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4718 'Wer wolte doch von uns im Creutze traurig seyn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4718 'Wer wolte doch von uns im Creutze traurig seyn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4719 'So lang’ ich dieses weiß: GOtt will mein Vater seyn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4719 'So lang’ ich dieses weiß: GOtt will mein Vater seyn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4720 'Ey! was solt’ ich traurig seyn?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4720 'Ey! was solt’ ich traurig seyn?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4721 'Wer fromm und lustig ist/ der hat das höchste Gut.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4721 'Wer fromm und lustig ist/ der hat das höchste Gut.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4722 'Ach lieber GOtt beschütze ferner unser Land/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4722 'Ach lieber GOtt beschütze ferner unser Land/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4723 'Beschütze lieber GOtt/ noch ferner unser Land.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4723 'Beschütze lieber GOtt/ noch ferner unser Land.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4724 'Wen JEsus liebet/ darff in keiner Noth verzagen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4724 'Wen JEsus liebet/ darff in keiner Noth verzagen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4725 'Der liebe GOtt versorgt uns/ und hilfft aus den Nöthen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4725 'Der liebe GOtt versorgt uns/ und hilfft aus den Nöthen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4726 'Wer seinen JEsum liebt/ darff nimmermehr verzagen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4726 'Wer seinen JEsum liebt/ darff nimmermehr verzagen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4727 'Der HErr versorget uns/ und hilfft aus allen Nöthen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4727 'Der HErr versorget uns/ und hilfft aus allen Nöthen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4728 'Also kan ich vor Brüder und Schwester/ Christlich und Ehrlich sagen: Brüd- und Schwester/ Christ- und Ehrlich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4728 'Also kan ich vor Brüder und Schwester/ Christlich und Ehrlich sagen: Brüd- und Schwester/ Christ- und Ehrlich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4729 'Wolte ich diese Worte: Meinen JEsum laß ich nicht: in eine Arie durchführen/ so würde ich das <i>Genus Trochaicum<i>nehmen. Hätten mir diese Worte zu meinem Grunde gefallen: Lieben hat allen der Himmel befohlen: So würde ich das <i>Genus Dactylicum<i> darzu anwenden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4729 'Wolte ich diese Worte: Meinen JEsum laß ich nicht: in eine Arie durchführen/ so würde ich das <i>Genus Trochaicum<i>nehmen. Hätten mir diese Worte zu meinem Grunde gefallen: Lieben hat allen der Himmel befohlen: So würde ich das <i>Genus Dactylicum<i> darzu anwenden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4730 'Mit GOtt gewagt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4730 'Mit GOtt gewagt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4731 'GOtt stärckt die Hertzen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4731 'GOtt stärckt die Hertzen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4732 'Muß gleich die Welt vergehn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4732 'Muß gleich die Welt vergehn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4733 'Wem JEsus nicht im Hertzen schwebet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4733 'Wem JEsus nicht im Hertzen schwebet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4734 'Der Mensch lebt auf der Erden eine kurtze Zeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4734 'Der Mensch lebt auf der Erden eine kurtze Zeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4735 'Denckt einer/ weil er lebt/ fein fleißig an das Sterben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4735 'Denckt einer/ weil er lebt/ fein fleißig an das Sterben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4736 'Komm/ edle <i>Poësie<i>, du schönste/ komm gegangen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4736 'Komm/ edle <i>Poësie<i>, du schönste/ komm gegangen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4737 'Weicht/ Trauer-Geister/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4737 'Weicht/ Trauer-Geister/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4738 'Irrdische Schätze vergehen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4738 'Irrdische Schätze vergehen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4739 'Merckt auf ihr Sterblichen/ was GOtt in Welschland thut!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4739 'Merckt auf ihr Sterblichen/ was GOtt in Welschland thut!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4740 'Es sieht zwar übel aus/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4740 'Es sieht zwar übel aus/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4741 'Wer nach GOtt nicht fragt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4741 'Wer nach GOtt nicht fragt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4742 'Also <i>gratulir<i>te <i>An. 1703<i>. ein beliebter Leipziger dem jetzo mit Ruhm regierenden Herrn Burgemeister Herrn <i>D<i>. Johann <i>Alexander<i> Christen in Leipzig zu der nach Würden erlangten Burgermeisterlichen Ehre folgender massen: ¶ 1. ¶ Betrübtes Leipzig/ freue dich/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4742 'Also <i>gratulir<i>te <i>An. 1703<i>. ein beliebter Leipziger dem jetzo mit Ruhm regierenden Herrn Burgemeister Herrn <i>D<i>. Johann <i>Alexander<i> Christen in Leipzig zu der nach Würden erlangten Burgermeisterlichen Ehre folgender massen: ¶ 1. ¶ Betrübtes Leipzig/ freue dich/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4743 'Also ward unlängst ein neu-gebohrnes Töchtergen folgender massen bewillkommet. ¶ 1. ¶ Willkommen/ liebstes Kind/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4743 'Also ward unlängst ein neu-gebohrnes Töchtergen folgender massen bewillkommet. ¶ 1. ¶ Willkommen/ liebstes Kind/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4744 'Also verfertigte ein guter Freund folgendes/ als Se. königl. Majest. in Preussen <i>An. 1701<i>. von der Crönung aus Preussen wieder in die Marck zurücke kam/ und einem Ritterschlage zu Sonnenburg beywohnen wolte. ¶ 1. ¶ Grosser König nimm mit Gnaden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4744 'Also verfertigte ein guter Freund folgendes/ als Se. königl. Majest. in Preussen <i>An. 1701<i>. von der Crönung aus Preussen wieder in die Marck zurücke kam/ und einem Ritterschlage zu Sonnenburg beywohnen wolte. ¶ 1. ¶ Grosser König nimm mit Gnaden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4745 'Ach sagt mir nichts von Gold und Schätzen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4745 'Ach sagt mir nichts von Gold und Schätzen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4746 'Was ist doch diese Welt?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4746 'Was ist doch diese Welt?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4747 'es ist solches ein Leichen-Gedichte: ¶ Mein Bilgram eile nicht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4747 'es ist solches ein Leichen-Gedichte: ¶ Mein Bilgram eile nicht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4748 'Erster Satz. ¶ Nun/ Schwester/ du gehst hin/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4748 'Erster Satz. ¶ Nun/ Schwester/ du gehst hin/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4749 'Ob uns gleich die Menschen neiden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4749 'Ob uns gleich die Menschen neiden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4750 'Also ward <i>An. 1694<i>. bey ei-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>ner gewissen Vermählung ein Gespräch zwischen Cleandern und Florinen vorgestellet/ da sich in des <i>Cleanders<i> Anrede alle <i>Strophen<i> mit den Worten: Vergnüge mich mein Kind; in der <i>Florinen<i> Antwort aber alle <i>Strophen<i> mit den Worten: Du schertzest nur mit mir! anfiengen und beschlossen. Die gantzen Oden können in der ersten <i>Entée<i> des Musen-Cabinets <i>pag. 13<i>. und <i>15<i>. gelesen werden. Wir behalten allhier zur Probe von einer jedweden Ode nur die erste <i>Strophe<i>: ¶ <i>Cleander<i>: ¶ Vergnüge mich mein Kind!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4750 'Also ward <i>An. 1694<i>. bey ei-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>ner gewissen Vermählung ein Gespräch zwischen Cleandern und Florinen vorgestellet/ da sich in des <i>Cleanders<i> Anrede alle <i>Strophen<i> mit den Worten: Vergnüge mich mein Kind; in der <i>Florinen<i> Antwort aber alle <i>Strophen<i> mit den Worten: Du schertzest nur mit mir! anfiengen und beschlossen. Die gantzen Oden können in der ersten <i>Entée<i> des Musen-Cabinets <i>pag. 13<i>. und <i>15<i>. gelesen werden. Wir behalten allhier zur Probe von einer jedweden Ode nur die erste <i>Strophe<i>: ¶ <i>Cleander<i>: ¶ Vergnüge mich mein Kind!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4751 'So könte ich selbige folgender Gestalt auf etwas Geistliches richten: ¶ 1. ¶ Ich rede nur mit Steinen/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Wiewohl bey solcher <i>Application<i> muß man sich wohl hüten/ daß man nicht etwan liederliche und garstige Sachen auf etwas Göttliches richte/ denn das würde ein Gespötte werden. Sonst wäre zu wünschen/ daß mancher aus seinen Liebes-Liedergen dergleichen Geistliche Oden machte und statt jener absänge.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4751 'So könte ich selbige folgender Gestalt auf etwas Geistliches richten: ¶ 1. ¶ Ich rede nur mit Steinen/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Wiewohl bey solcher <i>Application<i> muß man sich wohl hüten/ daß man nicht etwan liederliche und garstige Sachen auf etwas Göttliches richte/ denn das würde ein Gespötte werden. Sonst wäre zu wünschen/ daß mancher aus seinen Liebes-Liedergen dergleichen Geistliche Oden machte und statt jener absänge.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4752 'Also machte <i>Anno 1702<i>. auf den Tod des weitberühmten Kauff-Herrn zu Leipzig/ Hn. Johann Grafens/ ein werther Freund/ mit dessen Erlaubnüß ich seine Arbeit allhier anführen werde/ folgenden Vers-Brief. Der Titul lautete also: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Es soll ¶ diß wenige ¶ Herrr Grafens Hauß ¶ bekommen/ ¶ Das ¶ einen blauen Stern ¶ zum Zeichen ¶ angenommen. ¶ Der Inhalt dieses Briefes war folgender: ¶ Du hochbetrübtes Hauß'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4752 'Also machte <i>Anno 1702<i>. auf den Tod des weitberühmten Kauff-Herrn zu Leipzig/ Hn. Johann Grafens/ ein werther Freund/ mit dessen Erlaubnüß ich seine Arbeit allhier anführen werde/ folgenden Vers-Brief. Der Titul lautete also: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Es soll ¶ diß wenige ¶ Herrr Grafens Hauß ¶ bekommen/ ¶ Das ¶ einen blauen Stern ¶ zum Zeichen ¶ angenommen. ¶ Der Inhalt dieses Briefes war folgender: ¶ Du hochbetrübtes Hauß'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4753 'Herr ¶ <i>Doctor N<i>. ¶ soll ¶ Diß Brieffgen selbst ¶ erbrechen/ ¶ Ein andrer ¶ möchte sich vielleicht ¶ ins Siegel ¶ stechen. ¶ Der Inhalt lautete folgender massen: ¶ Mein Herr/ Er ladet mich zu seiner Hochzeit ein/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4753 'Herr ¶ <i>Doctor N<i>. ¶ soll ¶ Diß Brieffgen selbst ¶ erbrechen/ ¶ Ein andrer ¶ möchte sich vielleicht ¶ ins Siegel ¶ stechen. ¶ Der Inhalt lautete folgender massen: ¶ Mein Herr/ Er ladet mich zu seiner Hochzeit ein/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4754 'Wer sonst einen kurtzen Abriß von einem <i>Epigrammate<i> haben will/ der mercke nur die zwey Verse des <i>Masenii<i>, Omne Epigramma sit instar apis, sit aculeus isti'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4754 'Wer sonst einen kurtzen Abriß von einem <i>Epigrammate<i> haben will/ der mercke nur die zwey Verse des <i>Masenii<i>, Omne Epigramma sit instar apis, sit aculeus isti'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4755 'Fast lauter gantze <i>Strophen<i> kamen auf eine Person/ in demjenigen artigen Gespräche/ welches dem Durchl. Printzen <i>Eugenio<i> von Savoyen und dem in <i>Cremona<i> gefangenen <i>Duc de Villeroy<i> vor weniger Zeit angedichtet worden. Weil nun dasselbe gar <i>curieus<i> und lustig (ob es gleich etwas reiner seyn könte und solte) ist/ und zeiget/ wie schwer die Teutsche Sprache den Frantzosen zu reden vorkommt/ wird es dem munteren Leser nicht mißfallen/ wenn sich solches gantze Gespräch allhier <i>praesenti<i>ret. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>Villeroy<i>. ¶ <i>Allons par force! Ha!<i> Was mak dock die Fransose?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4755 'Fast lauter gantze <i>Strophen<i> kamen auf eine Person/ in demjenigen artigen Gespräche/ welches dem Durchl. Printzen <i>Eugenio<i> von Savoyen und dem in <i>Cremona<i> gefangenen <i>Duc de Villeroy<i> vor weniger Zeit angedichtet worden. Weil nun dasselbe gar <i>curieus<i> und lustig (ob es gleich etwas reiner seyn könte und solte) ist/ und zeiget/ wie schwer die Teutsche Sprache den Frantzosen zu reden vorkommt/ wird es dem munteren Leser nicht mißfallen/ wenn sich solches gantze Gespräch allhier <i>praesenti<i>ret. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Villeroy<i>. ¶ <i>Allons par force! Ha!<i> Was mak dock die Fransose?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4756 'Exempel eines reinen <i>Echo<i>: ¶ Bistu ein Barbar/ oder Christ?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4756 'Exempel eines reinen <i>Echo<i>: ¶ Bistu ein Barbar/ oder Christ?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4757 'Exempel eines noch reinern <i>Echo<i>: ¶ Bistu ein <i>Jesuita<i>?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4757 'Exempel eines noch reinern <i>Echo<i>: ¶ Bistu ein <i>Jesuita<i>?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4758 '<i>Cabbala Triangularis<i>: ¶ 1. 3. 6. 10. 15. 21. 28. 36.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4758 '<i>Cabbala Triangularis<i>: ¶ 1. 3. 6. 10. 15. 21. 28. 36.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4759 '<i>Cabbala Quadrangularis<i>: ¶ 1. 4. 9. 16. 25. 36. 49. 64.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4759 '<i>Cabbala Quadrangularis<i>: ¶ 1. 4. 9. 16. 25. 36. 49. 64.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4760 '<i>Cabbala Naturalis<i>. ¶ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4760 '<i>Cabbala Naturalis<i>. ¶ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4761 '<i>Cabbala Naturalissima sed minus usitata<i>. ¶ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4761 '<i>Cabbala Naturalissima sed minus usitata<i>. ¶ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4762 'Armuth ist ein grosses Leyden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4762 'Armuth ist ein grosses Leyden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4763 'Gesetzt ich wolte über das Bekäntnüß <i>Petri Matth. 16<i>. Du bist Christus des lebendigen GOttes Sohn! Verse machen/ so könte ich aus den Anfangs-Buchstaben der Zeilen den Namen <i>Petrus<i> folgender Gestalt herausbringen: ¶ Prellt Höllen-Pforten weit zurücke/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4763 'Gesetzt ich wolte über das Bekäntnüß <i>Petri Matth. 16<i>. Du bist Christus des lebendigen GOttes Sohn! Verse machen/ so könte ich aus den Anfangs-Buchstaben der Zeilen den Namen <i>Petrus<i> folgender Gestalt herausbringen: ¶ Prellt Höllen-Pforten weit zurücke/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4764 'Also machte ein Gefangener auf Pabst <i>Pium II<i>. folgendes <i>Epigramma<i>: ¶ <i>Laus tua, non tua fraus, virtus, non copia rerum<i> ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Wenn solches zurück gelesen wird/ so hat es einen gantz anderen Verstand und lautet also: ¶ <i>Eximium decus hoc fecit te scandere rerum<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4764 'Also machte ein Gefangener auf Pabst <i>Pium II<i>. folgendes <i>Epigramma<i>: ¶ <i>Laus tua, non tua fraus, virtus, non copia rerum<i> ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Wenn solches zurück gelesen wird/ so hat es einen gantz anderen Verstand und lautet also: ¶ <i>Eximium decus hoc fecit te scandere rerum<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4765 'JEsus soll dein Morgen-Stern/ liebster Pathe/ stets verbleiben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4765 'JEsus soll dein Morgen-Stern/ liebster Pathe/ stets verbleiben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4766 'Auf solche Art verfertigte unlängst zu Leipzig eine gewisse Person ein Begräbnüß-<i>Carmen<i> auf die Frau Schubartin/ gebohrne von Hardtmannin/ welches sich also verhielt: ¶ 1. ¶ So reißt der Himmel etwas ein/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4766 'Auf solche Art verfertigte unlängst zu Leipzig eine gewisse Person ein Begräbnüß-<i>Carmen<i> auf die Frau Schubartin/ gebohrne von Hardtmannin/ welches sich also verhielt: ¶ 1. ¶ So reißt der Himmel etwas ein/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4767 'Bey der Beerdigung Herrn Burgemeister Falckners zu Leipzig <i>An. 1703<i>. ward der Leipzigische <i>Moses<i> und <i>Atlas<i>durchgeführet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4767 'Bey der Beerdigung Herrn Burgemeister Falckners zu Leipzig <i>An. 1703<i>. ward der Leipzigische <i>Moses<i> und <i>Atlas<i>durchgeführet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4768 'Nimm vor dieses alles meinen Danck/ mein Gebet/ meinen Gehorsam an.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4768 'Nimm vor dieses alles meinen Danck/ mein Gebet/ meinen Gehorsam an.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4769 'Gott segne ferner deine Verrichtungen bey der Jugend.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4769 'Gott segne ferner deine Verrichtungen bey der Jugend.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4770 '2) <i>Probatio<i>. Denn man findet an Ihr schöne und mancherley Farben/ wie auch einen angenehmen Geruch/ welches ihre Frömmigkeit/ Keuschheit/ Sittsamkeit und Manierligkeit ist.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4770 '2) <i>Probatio<i>. Denn man findet an Ihr schöne und mancherley Farben/ wie auch einen angenehmen Geruch/ welches ihre Frömmigkeit/ Keuschheit/ Sittsamkeit und Manierligkeit ist.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4771 '<i>Amplif. ab Exemplo<i>. Käyser <i>Ferdinandus<i> besuchte seiner Gemahlin Grab gar offte/ weinete dabey und sagte: Hier liegt nechst GOTT mein liebster Schatz auf dieser Welt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4771 '<i>Amplif. ab Exemplo<i>. Käyser <i>Ferdinandus<i> besuchte seiner Gemahlin Grab gar offte/ weinete dabey und sagte: Hier liegt nechst GOTT mein liebster Schatz auf dieser Welt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4772 '<i>Conclusio<i>. Nun GOtt tröste/ stärcke/ beschütze und segne ihn anderweit.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4772 '<i>Conclusio<i>. Nun GOtt tröste/ stärcke/ beschütze und segne ihn anderweit.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4773 '<i>Votum<i>. GOtt segne den Jäger und das Rehe/ er lasse beyde fruchtbar/ und ihr Hauß stets einen schönen Wald seyn.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4773 '<i>Votum<i>. GOtt segne den Jäger und das Rehe/ er lasse beyde fruchtbar/ und ihr Hauß stets einen schönen Wald seyn.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4774 '1) <i>Dei erga homines<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4774 '1) <i>Dei erga homines<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4775 '<i>Votum<i>. GOTT lasse diese Liebe auch in dem Ehestande starck seyn.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4775 '<i>Votum<i>. GOTT lasse diese Liebe auch in dem Ehestande starck seyn.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4776 '<i>Elaboratio<i>. ¶ Die Liebes-Krafft ist starck! wer in der Welt gewesen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4776 '<i>Elaboratio<i>. ¶ Die Liebes-Krafft ist starck! wer in der Welt gewesen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4777 'nicht Jungfern-Zwinger/ sondern Kloster'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4777 'nicht Jungfern-Zwinger/ sondern Kloster'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4778 'Ich bin gar sehr erfreut/ wenn ich an GOTT gedencke/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4778 'Ich bin gar sehr erfreut/ wenn ich an GOTT gedencke/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4779 'Es hat der weise GOtt den reichen Mann veracht’t/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4779 'Es hat der weise GOtt den reichen Mann veracht’t/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4780 'Du hast/ gerechter GOtt den reichen Mann veracht’t/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4780 'Du hast/ gerechter GOtt den reichen Mann veracht’t/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4781 'Solcher gestalt klang die Leichen-<i>Inscription<i>, welche <i>Friderico Severo<i>, Marggrafen zu Meissen/ gemacht ward/ nicht gar zu zielich: ¶ Hier liegt ein Fürste löbelich/ <i>quem vulgus flebile plangit<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4781 'Solcher gestalt klang die Leichen-<i>Inscription<i>, welche <i>Friderico Severo<i>, Marggrafen zu Meissen/ gemacht ward/ nicht gar zu zielich: ¶ Hier liegt ein Fürste löbelich/ <i>quem vulgus flebile plangit<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4782 '2. <i>Metonymia<i>: ¶ Wenn ein frommer Christ die Hände zu dem Himmel ausgebreit’t'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4782 '2. <i>Metonymia<i>: ¶ Wenn ein frommer Christ die Hände zu dem Himmel ausgebreit’t'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4783 '4. <i>Interrogatio<i>: ¶ Wer tadelt GOttes Rath? Er meyn’t es immer gut/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4783 '4. <i>Interrogatio<i>: ¶ Wer tadelt GOttes Rath? Er meyn’t es immer gut/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4784 '5. <i>Exclamatio<i>: ¶ O Schmertzens volles Wort! Die Christen führen Krieg/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4784 '5. <i>Exclamatio<i>: ¶ O Schmertzens volles Wort! Die Christen führen Krieg/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4785 '<i>Partcula Nam absens<i>: ¶ Ich warte meiner Pflicht/ so mir GOtt auferlegt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4785 '<i>Partcula Nam absens<i>: ¶ Ich warte meiner Pflicht/ so mir GOtt auferlegt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4786 '<i>Antecendens, post Consequens<i>: ¶ Wenn die Noth am grösten ist/ und uns GOtt mit Rath erscheinet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4786 '<i>Antecendens, post Consequens<i>: ¶ Wenn die Noth am grösten ist/ und uns GOtt mit Rath erscheinet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4787 '<i>Consequens, post Antecedens<i>: ¶ Da verspüret man/ wie gut es der Höchste mit uns meynet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4787 '<i>Consequens, post Antecedens<i>: ¶ Da verspüret man/ wie gut es der Höchste mit uns meynet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4788 '<i>Aetiologia distinctè posita<i>: ¶ David greifft den Goliath'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4788 '<i>Aetiologia distinctè posita<i>: ¶ David greifft den Goliath'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4789 '<i>Aetiologia occulta<i>: ¶ Der kleine David greifft mit GOtt den Riesen an/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4789 '<i>Aetiologia occulta<i>: ¶ Der kleine David greifft mit GOtt den Riesen an/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4790 '<i>Exemplum 1) clare positum<i>: ¶ Die Brüder pflegen sich nicht allemahl zu lieben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4790 '<i>Exemplum 1) clare positum<i>: ¶ Die Brüder pflegen sich nicht allemahl zu lieben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4791 '<i>2) occulte positum<i>: ¶ Wie mancher Esau stellt jetzt seinem Jacob nach/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4791 '<i>2) occulte positum<i>: ¶ Wie mancher Esau stellt jetzt seinem Jacob nach/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4792 'Wenn einer bey Beerdigung eines einigen geliebten Sohnes: den seinen Isaac opffernden Abraham durchgeführet hätte'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4792 'Wenn einer bey Beerdigung eines einigen geliebten Sohnes: den seinen Isaac opffernden Abraham durchgeführet hätte'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4793 'Hingegen/ wenn einer bey Beerdigung einer geliebten Tochter: den seine <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Tochter beweinenden Jephtha vorgestellet hätte/ könte man durch Veränderung der Personen bey Beerdigung eines geliebten Sohnes: den seinen Joseph beweinenden Jacob aufführen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4793 'Hingegen/ wenn einer bey Beerdigung einer geliebten Tochter: den seine <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Tochter beweinenden Jephtha vorgestellet hätte/ könte man durch Veränderung der Personen bey Beerdigung eines geliebten Sohnes: den seinen Joseph beweinenden Jacob aufführen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4794 'Wer GOtt/ der ihn geliebt/ aus seinen Liebes-Thaten'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4794 'Wer GOtt/ der ihn geliebt/ aus seinen Liebes-Thaten'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4795 'Wie eine Henne pflegt die Jungen zu beschützen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4795 'Wie eine Henne pflegt die Jungen zu beschützen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4796 '1. ¶ Es wird dabey wohl bleiben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4796 '1. ¶ Es wird dabey wohl bleiben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4797 '<i>Conclusio<i>: Es bleibet dabey: Man kan die Seinen nicht ohne Klagen von sich lassen. Doch müssen die Christen ihre Klagen mäßigen. ¶ <i>Probatio<i>: Denn die selig-Verstorbenen leben in grosser Herrlichkeit.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4797 '<i>Conclusio<i>: Es bleibet dabey: Man kan die Seinen nicht ohne Klagen von sich lassen. Doch müssen die Christen ihre Klagen mäßigen. ¶ <i>Probatio<i>: Denn die selig-Verstorbenen leben in grosser Herrlichkeit.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4798 'Wolte man nun eine <i>Imitation<i> hierauf machen/ so wäre die <i>Disposition<i> dazu folgende: ¶ <i>Protasis<i>: Es ist kein Mensch ohne alle Sünde. ¶ <i>Amplif. â Confut. ubi<i> ¶ 1. <i>Object. Thes<i>. Man höret aber in der heiligen Schrifft von vielen heiligen Leuten. ¶ <i>Amplif. ab Exemplo<i>: Dergleichen war Enoch/ Johannes/ Maria. ¶ 2. <i>Respons<i>. Allein alle diese Personen sind nicht ohne alle Sünde gewesen/ sondern haben nur nicht so grobe Sünden begangen. ¶ <i>Amplif. â Chria Accessor. ubi<i> ¶ <i>1. Thes. Accessor<i>. Ein Mensch ist zwar frömmer/ als der ander/ doch kan er nicht ohne alle Sünde seyn. ¶ <i>2. Amplif. â Simili<i>: Auch der reineste Atlas ist nicht ohne alle Flecke. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>Conclusio<i>: Es bleibet wohl wahr: Kein Mensch ist ohne Sünde. Doch müssen rechtschaffene Christen der übrigen Sünde aufs möglichste widerstehen. ¶ <i>Probatio<i>: Denn das will ihre Christen-Pflicht haben. ¶ Die Elaboration soll folgende seyn: ¶ <i>Kein Mensch ist ohne Sünde<i>;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4798 'Wolte man nun eine <i>Imitation<i> hierauf machen/ so wäre die <i>Disposition<i> dazu folgende: ¶ <i>Protasis<i>: Es ist kein Mensch ohne alle Sünde. ¶ <i>Amplif. â Confut. ubi<i> ¶ 1. <i>Object. Thes<i>. Man höret aber in der heiligen Schrifft von vielen heiligen Leuten. ¶ <i>Amplif. ab Exemplo<i>: Dergleichen war Enoch/ Johannes/ Maria. ¶ 2. <i>Respons<i>. Allein alle diese Personen sind nicht ohne alle Sünde gewesen/ sondern haben nur nicht so grobe Sünden begangen. ¶ <i>Amplif. â Chria Accessor. ubi<i> ¶ <i>1. Thes. Accessor<i>. Ein Mensch ist zwar frömmer/ als der ander/ doch kan er nicht ohne alle Sünde seyn. ¶ <i>2. Amplif. â Simili<i>: Auch der reineste Atlas ist nicht ohne alle Flecke. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Conclusio<i>: Es bleibet wohl wahr: Kein Mensch ist ohne Sünde. Doch müssen rechtschaffene Christen der übrigen Sünde aufs möglichste widerstehen. ¶ <i>Probatio<i>: Denn das will ihre Christen-Pflicht haben. ¶ Die Elaboration soll folgende seyn: ¶ <i>Kein Mensch ist ohne Sünde<i>;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4700 'VIII. Die Namen der heydnischen Götter kan man zwar in Politischen/ nicht aber in <i>Theologi<i>schen Materien brauchen. z. e. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Dieses ist recht: ¶ In Ungarn hört man jetzt nicht viel von Krieges-Waffen/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Dieses aber ist unrecht: ¶ <i>Jupiter<i> giebt Sonnenschein'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4700 'VIII. Die Namen der heydnischen Götter kan man zwar in Politischen/ nicht aber in <i>Theologi<i>schen Materien brauchen. z. e. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Dieses ist recht: ¶ In Ungarn hört man jetzt nicht viel von Krieges-Waffen/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Dieses aber ist unrecht: ¶ <i>Jupiter<i> giebt Sonnenschein'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4705 '2.) Fromm. <i>Amplificatio â simili<i>. Gelehrsamkeit ohne Frömmigkeit ist ein Mond/ der zwar licht/ aber keine Wärme giebet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4705 '2.) Fromm. <i>Amplificatio â simili<i>. Gelehrsamkeit ohne Frömmigkeit ist ein Mond/ der zwar licht/ aber keine Wärme giebet.'] <br> <br> | ||
<h1>Reimmann, Jacob Friedrich</h1> | <h1>Reimmann, Jacob Friedrich</h1> | ||
<h2>Poesis Germanorum Canonica & Apocrypha Bekandte und Unbekandte Poesie der Teutschen</h2> | <h2>Poesis Germanorum Canonica & Apocrypha Bekandte und Unbekandte Poesie der Teutschen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4823 'Der Teuffelische Geitz vergifftet/ schwächet/ tödtet.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4824 'Der rennet sporenstreichs ins euserste Verderben/'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q4825 'Wo der verfluchte Geitz das Hertze eingenommen/'] <br> < | |||
<h1>Omeis, Magnus Daniel</h1> | <h1>Omeis, Magnus Daniel</h1> | ||
<h2>Gründliche Anleitung zur Teutschen accuraten Reim- und Dicht-Kunst</h2> | <h2>Gründliche Anleitung zur Teutschen accuraten Reim- und Dicht-Kunst</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5022 'auch ihres <nowiki>[</nowiki>der ‚Winßbeckin‘, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Gemahls des Herrn Winßbecken Erinnerung an seinen Sohn <i>in Praefat. Taubmanni ad Culic. Virgil<i>. zu lesen; da die andere Strofe also anfänget: ¶ <i>Sun/ minne minneklichen GOtt<i>/ ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Sohn/ liebe inniglich GOtt<i>/ ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki | |||
<h1>Redtel, Friderich</h1> | <h1>Redtel, Friderich</h1> | ||
<h2>Ein Nohtwendiger Unterricht von der Teutschen Verskunst Entworffen</h2> | <h2>Ein Nohtwendiger Unterricht von der Teutschen Verskunst Entworffen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5200 'alß: Abram/ für Abraham/ Pharo/ für Pharao/ Isac für Isaac/ Aron für Aaron/ etc.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5201 'alß: der Höchst’ ist groß und reich. Ich lob und preise GOtt.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5202 'Derohalben muß ich nicht sagen: Göttelich für Göttlich'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5203 'Wenn aber Herr Opitz setzet im 94. Ps. Frömdeling für Frömdling; im | |||
<h1>Hunold, Christian Friedrich</h1> | <h1>Hunold, Christian Friedrich</h1> | ||
<h2>Die Allerneueste Art/ Zur Reinen und Galanten Poesie zu gelangen</h2> | <h2>Die Allerneueste Art/ Zur Reinen und Galanten Poesie zu gelangen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5431 'Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. ¶ Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese <i>Dame<i> hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5432 'Was kanst du doch darzu/ daß du so schöne bist?'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5433 'Stets ohne GOtt | |||
<h1>Weise, Johann Ernst</h1> | <h1>Weise, Johann Ernst</h1> | ||
<h2>Unvorgreiffliche Gedancken von Von Teutschen Versen</h2> | <h2>Unvorgreiffliche Gedancken von Von Teutschen Versen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q982 'Wer wünscht nicht diß und das/ der zielt auf Gold und Geld/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q982 'Wer wünscht nicht diß und das/ der zielt auf Gold und Geld/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q983 '<i>Mel<i>. Ich will seiner Gewogenheit mißbrauchen/ und denselben um ein Beyspiel ersuchen. Hier werden sich unter meinen Büchern Herrn <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Weisens reiffe Gedancken finden/ vielleicht können wir wol eine Probe antreffen. ¶ <i>Ursent<i>. Nachdem er das Buch genommen/ und aufgeschlagen. Gar wohl/ und eben findet sich auf dem 179. Blat ein kurtzes Leich-<i>Carmen<i>, welches also heißt: ¶ „Nur einmal ist zu viel/ wenn eine Liebste stirbt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q983 '<i>Mel<i>. Ich will seiner Gewogenheit mißbrauchen/ und denselben um ein Beyspiel ersuchen. Hier werden sich unter meinen Büchern Herrn <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Weisens reiffe Gedancken finden/ vielleicht können wir wol eine Probe antreffen. ¶ <i>Ursent<i>. Nachdem er das Buch genommen/ und aufgeschlagen. Gar wohl/ und eben findet sich auf dem 179. Blat ein kurtzes Leich-<i>Carmen<i>, welches also heißt: ¶ „Nur einmal ist zu viel/ wenn eine Liebste stirbt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q984 'Satzte sich <nowiki>[</nowiki>Melintes, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> also an seinen Studier-Tische/ nahm Herrn Weisens reiffe Gedancken/ und in selbigen unter den Lehr-Gedichten das fünff und sechzigste vor sich/ und brachte nach vielfältigem Nachsinnen und grosser Mühe wegen der <i>Construction<i> diese <i>Arie<i> zuwegen: ¶ I. ¶ Ich spiele nicht! ich habe mich verbunden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q984 'Satzte sich <nowiki>[</nowiki>Melintes, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> also an seinen Studier-Tische/ nahm Herrn Weisens reiffe Gedancken/ und in selbigen unter den Lehr-Gedichten das fünff und sechzigste vor sich/ und brachte nach vielfältigem Nachsinnen und grosser Mühe wegen der <i>Construction<i> diese <i>Arie<i> zuwegen: ¶ I. ¶ Ich spiele nicht! ich habe mich verbunden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q985 'Wer GOttes Liebe sucht/ der zeige seinen Fleiß.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q985 'Wer GOttes Liebe sucht/ der zeige seinen Fleiß.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q986 '<i>Tene ergo lacessere flamma<i> ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Also schreckte dich das Feuer/ biß das trotzige Gewässer/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q986 '<i>Tene ergo lacessere flamma<i> ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Also schreckte dich das Feuer/ biß das trotzige Gewässer/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q987 'I. ¶ Ach du Blume grüner Jugend/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q987 'I. ¶ Ach du Blume grüner Jugend/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q988 'I. ¶ Auf die nichtige Welt-Freude!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q988 'I. ¶ Auf die nichtige Welt-Freude!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q989 'II. ¶ Hochzeit-<i>Arie<i>!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q989 'II. ¶ Hochzeit-<i>Arie<i>!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q990 'V. ¶ Studenten-Andacht.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q990 'V. ¶ Studenten-Andacht.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q991 'Was meinem GOtt beliebt (das will ich gerne sehen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q991 'Was meinem GOtt beliebt (das will ich gerne sehen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q992 'I. ¶ Er mag nicht eitel seyn.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q992 'I. ¶ Er mag nicht eitel seyn.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q993 'II. ¶ Er nimmt Abschied von der Erden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q993 'II. ¶ Er nimmt Abschied von der Erden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q994 'III. ¶ Er mag nicht lieben.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q994 'III. ¶ Er mag nicht lieben.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q995 'Die <i>Allusiones<i> wollen wir ebenfalls an einem <i>Exempel<i> weisen/ und zwar an einem geist-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>lichen <i>Exempel<i>, da man auf Biblische <i>Historien<i> und Sprüche abzielet. ¶ Auf den Tod eines alten Mannes.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q995 'Die <i>Allusiones<i> wollen wir ebenfalls an einem <i>Exempel<i> weisen/ und zwar an einem geist-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>lichen <i>Exempel<i>, da man auf Biblische <i>Historien<i> und Sprüche abzielet. ¶ Auf den Tod eines alten Mannes.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q996 'I. ¶ HImmels-König süsse Freude!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q996 'I. ¶ HImmels-König süsse Freude!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q997 'HIer endet sich mein Fleiß! Ist irgend was versehen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q997 'HIer endet sich mein Fleiß! Ist irgend was versehen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q977 'Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die <i>Allusiones<i> hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q977 'Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die <i>Allusiones<i> hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q978 'Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem <i>galanten<i> Lehrer hat legen lassen/ vor dessen <i>Gloir<i> und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ <i>O mihi tam longae maneat pars ultima vitae<i> ¶ <i>Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta<i>. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q978 'Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem <i>galanten<i> Lehrer hat legen lassen/ vor dessen <i>Gloir<i> und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ <i>O mihi tam longae maneat pars ultima vitae<i> ¶ <i>Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta<i>. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q980 'Allein ich möchte schier dasjenige umgekehrt hieher ziehen/ was der berühmte <i>Doctor<i> Herr Riemer in der Vorrede seines verblümten Christenthums einem Ungeistlichen vorleget/ da er sagt: <i>Dicunt sed non faciunt<i>, daß ich verändert sage: <i>Dicunt sed non probant<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q980 'Allein ich möchte schier dasjenige umgekehrt hieher ziehen/ was der berühmte <i>Doctor<i> Herr Riemer in der Vorrede seines verblümten Christenthums einem Ungeistlichen vorleget/ da er sagt: <i>Dicunt sed non faciunt<i>, daß ich verändert sage: <i>Dicunt sed non probant<i>.'] <br> <br> | ||
<h1>Grüwel, Johann</h1> | <h1>Grüwel, Johann</h1> | ||
<h2>Hochteutsche kurze/ deutliche und gründliche Vers- Reim- Und Dicht-Kunst</h2> | <h2>Hochteutsche kurze/ deutliche und gründliche Vers- Reim- Und Dicht-Kunst</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5667 'Wer Himmel-Schlüssel hat/ der kan den Himmel schlîssen;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5667 'Wer Himmel-Schlüssel hat/ der kan den Himmel schlîssen;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5668 'Und mittelst sein Gebät des Himmels-Gunst genîssen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5668 'Und mittelst sein Gebät des Himmels-Gunst genîssen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5669 'Also inn dem Wôrte: Heilige/ ist die Erhebung auf der Syllbe: Hei/ und der Fall ist auf den Syllben: li und ge.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5669 'Also inn dem Wôrte: Heilige/ ist die Erhebung auf der Syllbe: Hei/ und der Fall ist auf den Syllben: li und ge.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5670 'Also höret man bald/ daß inn dem Wôrte: Heilige/ die erste Syllbe erhoben/ dy beide andere fallend sind. Darüm ist die erste lang; die andern beide aber sind kurz. Doch kan die letzte Syllbe inn: heilige/ auch ohn Ubellaut lang außgesprochchen/ und darüm lang gebrauchet werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5670 'Also höret man bald/ daß inn dem Wôrte: Heilige/ die erste Syllbe erhoben/ dy beide andere fallend sind. Darüm ist die erste lang; die andern beide aber sind kurz. Doch kan die letzte Syllbe inn: heilige/ auch ohn Ubellaut lang außgesprochchen/ und darüm lang gebrauchet werden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5671 'Ermuntre dich O Mensch/ und trage grôß Verlangen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5671 'Ermuntre dich O Mensch/ und trage grôß Verlangen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5672 '8. Allezeit sind 1. die Einsyllbige ein gewisses bedeutende Wörter/ als: GOtt/ Haus/ Lid/ Wôrt. e. g. ¶ GOtt hat sein Härt und Haus/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Inn disem Reim ist das einsyllbige Wort: GOtt kurz <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki>. Hingegen in dem folgendem Reim: ¶ GOtt hat bey uns Härt und Haus/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5672 '8. Allezeit sind 1. die Einsyllbige ein gewisses bedeutende Wörter/ als: GOtt/ Haus/ Lid/ Wôrt. e. g. ¶ GOtt hat sein Härt und Haus/ ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Inn disem Reim ist das einsyllbige Wort: GOtt kurz <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki>. Hingegen in dem folgendem Reim: ¶ GOtt hat bey uns Härt und Haus/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5673 'Wir erfaren inn der Taht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5673 'Wir erfaren inn der Taht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5674 'Ob wîr anitzo zwâr geldlose Zeiten haben:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5674 'Ob wîr anitzo zwâr geldlose Zeiten haben:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5675 'Also wird der geneigte Leser bey meinem nachfolgendem 16. geistlichen Lide inn acht nemen dy Reime: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> klebet/ hebet. Häßlich/ greßlich. Borgen/ sorgen. Tüchtig/ züchtig. Hiher gehören inn den bekanten Lidern: Wy schön leuchtet der Morgen Stern/ und des Herrn Schirmers: O heiliger Geist kehr bey uns ein etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5675 'Also wird der geneigte Leser bey meinem nachfolgendem 16. geistlichen Lide inn acht nemen dy Reime: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> klebet/ hebet. Häßlich/ greßlich. Borgen/ sorgen. Tüchtig/ züchtig. Hiher gehören inn den bekanten Lidern: Wy schön leuchtet der Morgen Stern/ und des Herrn Schirmers: O heiliger Geist kehr bey uns ein etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5676 'Wen tödt’t die Gicht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5676 'Wen tödt’t die Gicht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5677 'GOtt hat sein Härt und Haus/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5677 'GOtt hat sein Härt und Haus/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5678 'Münch’ und böse Pfaffen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5678 'Münch’ und böse Pfaffen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5679 'Nichts ist GOttes Segen gleich/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5679 'Nichts ist GOttes Segen gleich/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5680 'Wir erfaren inn der Taht'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5680 'Wir erfaren inn der Taht'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5681 'Tunkelheit bitet der Sünde die Hand.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5681 'Tunkelheit bitet der Sünde die Hand.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5682 'Ein geistlich Mann ist von der Welt geschiden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5682 'Ein geistlich Mann ist von der Welt geschiden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5683 'Durch Gedult das Kreuz u. die Beschwerde'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5683 'Durch Gedult das Kreuz u. die Beschwerde'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5684 'Wer straks wil seyn ein Herr/ der wird zuletzt ein Knecht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5684 'Wer straks wil seyn ein Herr/ der wird zuletzt ein Knecht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5685 'Libet Billigkeit und Recht/ laßt euch auch bald weisen: ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Dise beyde Verse haben sechs volle <i>Trochaeos<i>; inn der Mitten haben sie zum Durchschnitt das Wort: Recht und GOtt; (so man einen Nachsatz/ oder Zusatz kan nennen) und klingen daher besser.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5685 'Libet Billigkeit und Recht/ laßt euch auch bald weisen: ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Dise beyde Verse haben sechs volle <i>Trochaeos<i>; inn der Mitten haben sie zum Durchschnitt das Wort: Recht und GOtt; (so man einen Nachsatz/ oder Zusatz kan nennen) und klingen daher besser.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5686 'Darüm klinget es lange so lîblich nicht/ als das fünfte/ das Zusatzwort: Recht und GOtt/ dem Vers einen angenemeren Durchschnitt gibet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5686 'Darüm klinget es lange so lîblich nicht/ als das fünfte/ das Zusatzwort: Recht und GOtt/ dem Vers einen angenemeren Durchschnitt gibet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5687 'JEsus ist mein/ Trost/ den ich weiß.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5687 'JEsus ist mein/ Trost/ den ich weiß.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5688 'Der Maz ist ein verruchter glauben-loser Mann'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5688 'Der Maz ist ein verruchter glauben-loser Mann'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5689 '3. Weil auch gute Poëten das kurze e vôr dem <i>Vocali<i> im Verse nicht <i>elidir<i>en/ als Hofmannswaldo inn dem Tränen der Tochter Jephte <i>pag. 20. v. 2<i>. Ich zittere und etc. <i>vers<i>. 5. und 12.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5689 '3. Weil auch gute Poëten das kurze e vôr dem <i>Vocali<i> im Verse nicht <i>elidir<i>en/ als Hofmannswaldo inn dem Tränen der Tochter Jephte <i>pag. 20. v. 2<i>. Ich zittere und etc. <i>vers<i>. 5. und 12.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5690 'Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5690 'Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5691 '<i>S. V. Birk<i>. 119. L. v. 4. Beut’ der Wölfe. v. 13. Sünd’ mir: Mühd’ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> genug.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5691 '<i>S. V. Birk<i>. 119. L. v. 4. Beut’ der Wölfe. v. 13. Sünd’ mir: Mühd’ <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> genug.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5692 'heil’ge'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5692 'heil’ge'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5693 'Genade oder Gnade'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5693 'Genade oder Gnade'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5694 'wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5694 'wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5695 'Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. <i>Reg<i>. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. <i>Reg<i>. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. <i>Sam<i>. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5695 'Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. <i>Reg<i>. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. <i>Reg<i>. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. <i>Sam<i>. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5696 'Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> reimen schôn <i>No<i>. 3. <i>Lit. B<i>. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab <i>Jer<i>. 29. <i>v<i>. 22. I. <i>Reg<i>. 16. <i>v<i>. 29. <i>& seqq<i>. Eliab (GOTT Vater/ I. <i>Reg<i>. II. <i>v<i>. 23.) Joaab (gelîbter <i>Num<i>. 10. <i>V<i>. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier <i>Gen<i>. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. <i>Reg<i>. 10. <i>v<i>. 15. <i>&c. &c<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5696 'Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> reimen schôn <i>No<i>. 3. <i>Lit. B<i>. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab <i>Jer<i>. 29. <i>v<i>. 22. I. <i>Reg<i>. 16. <i>v<i>. 29. <i>& seqq<i>. Eliab (GOTT Vater/ I. <i>Reg<i>. II. <i>v<i>. 23.) Joaab (gelîbter <i>Num<i>. 10. <i>V<i>. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier <i>Gen<i>. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. <i>Reg<i>. 10. <i>v<i>. 15. <i>&c. &c<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5697 'Nach diser Vôrstellung lautet von meinen geistlichen Lidern das achtzehende/ also anfangend: ¶ JEsu Sohn Davids! laß dich gnädig finden/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5697 'Nach diser Vôrstellung lautet von meinen geistlichen Lidern das achtzehende/ also anfangend: ¶ JEsu Sohn Davids! laß dich gnädig finden/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5698 'Zu dergleichen Exempel sey das erste von meinen geistlichen Lidern/ also anfangend <i>No. 1<i>. ¶ Dîr Christe GOttes Sone'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5698 'Zu dergleichen Exempel sey das erste von meinen geistlichen Lidern/ also anfangend <i>No. 1<i>. ¶ Dîr Christe GOttes Sone'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5699 'Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5699 'Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5700 'Mîr ging/ mîr geht/ mîr wird es gehen inn der Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5700 'Mîr ging/ mîr geht/ mîr wird es gehen inn der Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5701 'Feu’r/ Erde/ Wasser Luft dy Element mich nären/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5701 'Feu’r/ Erde/ Wasser Luft dy Element mich nären/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5702 'Der Anfang sey von GOtt/ der selbst der Anfang ist/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5702 'Der Anfang sey von GOtt/ der selbst der Anfang ist/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5703 '<i>No<i>. 29. der Geistl. ¶ Es ist gewiß ein Ding/ das über alles ist/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5703 '<i>No<i>. 29. der Geistl. ¶ Es ist gewiß ein Ding/ das über alles ist/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5704 'Also <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> findet man inn meinem geistlichen Lîde <i>No. 16<i>. also anfangend: ¶ Vom Himmel sä’t der Akkers-Mann etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5704 'Also <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> findet man inn meinem geistlichen Lîde <i>No. 16<i>. also anfangend: ¶ Vom Himmel sä’t der Akkers-Mann etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5705 'Großer Menschen Freund hast von Ewigkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5705 'Großer Menschen Freund hast von Ewigkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5706 'Zudem ist Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit besser ein <i>Trochaeus<i> mit einer übrigen Syllbe/ als <i>Dactylus<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5706 'Zudem ist Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit besser ein <i>Trochaeus<i> mit einer übrigen Syllbe/ als <i>Dactylus<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5707 'Darüm kan Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit kein <i>Dactylus<i> hîr seyn'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5707 'Darüm kan Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit kein <i>Dactylus<i> hîr seyn'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5708 'zum Exempel sey die erste Strophe von meinem geistlichem Lîde <i>No<i>. 12. der Geistl. ¶ Wol dem! der inn der Ehe libet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5708 'zum Exempel sey die erste Strophe von meinem geistlichem Lîde <i>No<i>. 12. der Geistl. ¶ Wol dem! der inn der Ehe libet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5709 'Also ist mein geistl. Lîd vermischt: <i>No. II<i>. ¶ Last uns mit den dreyen Weisen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5709 'Also ist mein geistl. Lîd vermischt: <i>No. II<i>. ¶ Last uns mit den dreyen Weisen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5710 'Ein Exempel über dy/ so aus denen Kling-Ge-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>dichten genommen sind/ sey auß meinem Geistlichen <i>No<i>. 16. ¶ Vom Himmel sät der Akkermann'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5710 'Ein Exempel über dy/ so aus denen Kling-Ge-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>dichten genommen sind/ sey auß meinem Geistlichen <i>No<i>. 16. ¶ Vom Himmel sät der Akkermann'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5711 'Dergleichen Strophen sind inn meinen Geistl. zu sehen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5711 'Dergleichen Strophen sind inn meinen Geistl. zu sehen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5712 'Auf dem kürzsten Tag im Jahr. ¶ NNn freut euch meine Glieder/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5712 'Auf dem kürzsten Tag im Jahr. ¶ NNn freut euch meine Glieder/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5713 'Dergleichen ist zu finden inn meinen Geistlichen <i>No. 61. 70. 73<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5713 'Dergleichen ist zu finden inn meinen Geistlichen <i>No. 61. 70. 73<i>.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5714 'Dergleichen ist inn meinem Geistl. Lîde/ also anfangend: <i>No. 2<i>. ¶ Wachcht auf ihr Menschen insgesammt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5714 'Dergleichen ist inn meinem Geistl. Lîde/ also anfangend: <i>No. 2<i>. ¶ Wachcht auf ihr Menschen insgesammt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5715 'Was ist das/ dem man stäts nachstellt? Echo/ Geld.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5715 'Was ist das/ dem man stäts nachstellt? Echo/ Geld.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5716 'Ein rein Echo: ¶ Ihr Zänker/ was bringt eure Sachch? Echo. Ach.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5716 'Ein rein Echo: ¶ Ihr Zänker/ was bringt eure Sachch? Echo. Ach.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5717 'Von Noä Zeit wahr diß der Gang:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5717 'Von Noä Zeit wahr diß der Gang:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5718 'Also hören dy Ringel-Verse da auf/ wo sy angefangen haben/ als: Homerus <i>Iliad<i> 13. ¶ Welchen GOtt mit milder Hand'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5718 'Also hören dy Ringel-Verse da auf/ wo sy angefangen haben/ als: Homerus <i>Iliad<i> 13. ¶ Welchen GOtt mit milder Hand'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5719 'Ein gleiches Exempel ist befindlich inn meinem 24. Geistlichen Lide.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5719 'Ein gleiches Exempel ist befindlich inn meinem 24. Geistlichen Lide.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5720 'Die Raute. ¶ Dy'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5720 'Die Raute. ¶ Dy'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5721 'Der Circul. ¶ Der'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5721 'Der Circul. ¶ Der'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5722 'Das Herz. ¶ Herz! schmerz'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5722 'Das Herz. ¶ Herz! schmerz'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5723 'als/ der Name <i>JOHANNES<i> kommt auß den ersten Buchstaben der folgenden Verse: ¶ Ich befinde inn der That/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5723 'als/ der Name <i>JOHANNES<i> kommt auß den ersten Buchstaben der folgenden Verse: ¶ Ich befinde inn der That/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5724 'Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ <i>No<i>. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5724 'Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ <i>No<i>. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5725 'Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5725 'Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5726 'Erklärung. ¶ O König Friderich! dein Name zeigt es an/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5726 'Erklärung. ¶ O König Friderich! dein Name zeigt es an/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5727 'Zum Exempel sey dise Pindarische Ode ¶ Vom Garten-Lob. ¶ Strophe oder Satz: ¶ DEn Gärten gibt man billig Preiß/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5727 'Zum Exempel sey dise Pindarische Ode ¶ Vom Garten-Lob. ¶ Strophe oder Satz: ¶ DEn Gärten gibt man billig Preiß/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5728 'Sein <nowiki>[</nowiki>Neumarks, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> herauß gegebenes Exempel lautet also: ¶ Grôsser GOTT ¶ STreue deinen güldnen Rêgen auf diß Pâr und sy erfreue/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5728 'Sein <nowiki>[</nowiki>Neumarks, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> herauß gegebenes Exempel lautet also: ¶ Grôsser GOTT ¶ STreue deinen güldnen Rêgen auf diß Pâr und sy erfreue/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5729 'Als ich bey flîßender Poëtischen Ader einen Versuch that/ folgeten dise ¶ Ketten-Verse: ¶ Sorgen wil ich nicht für den andern Morgen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5729 'Als ich bey flîßender Poëtischen Ader einen Versuch that/ folgeten dise ¶ Ketten-Verse: ¶ Sorgen wil ich nicht für den andern Morgen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5730 'Also reimet sich inn disen Ketten-Versen das kurze o inn Sorgen/ Morgen/ Borgen: inn soll/ voll/ wol: inn GOtt/ oth/ Spott/ und der vorhergehende <i>Consonans<i>, als Reim-Richter/ hat seinen gebührlichen Unterscheid inn den Reim-Wörtern.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5730 'Also reimet sich inn disen Ketten-Versen das kurze o inn Sorgen/ Morgen/ Borgen: inn soll/ voll/ wol: inn GOtt/ oth/ Spott/ und der vorhergehende <i>Consonans<i>, als Reim-Richter/ hat seinen gebührlichen Unterscheid inn den Reim-Wörtern.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5731 '<i>Item<i>: das kurze i inn nicht/ bricht/ Christ/ ist.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5731 '<i>Item<i>: das kurze i inn nicht/ bricht/ Christ/ ist.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5732 'O Unbestand!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5732 'O Unbestand!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5733 'DEin Ruhm/ <i>Arate<i>, ist bekant/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5733 'DEin Ruhm/ <i>Arate<i>, ist bekant/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5735 'Christentlich/ für Christlich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5735 'Christentlich/ für Christlich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5736 'Fromb/ für fromm.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5736 'Fromb/ für fromm.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5737 'Lobesam/ daß der <i>M<i>. J. Sprenge oft mißbrauchet/ als: ¶ Des Nachts mir bald im Traum vorkam/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5737 'Lobesam/ daß der <i>M<i>. J. Sprenge oft mißbrauchet/ als: ¶ Des Nachts mir bald im Traum vorkam/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5738 'Und abgehalten auch darvon/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5738 'Und abgehalten auch darvon/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5739 'Nur dises bitt ich für und für:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5739 'Nur dises bitt ich für und für:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5740 'als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5740 'als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5741 'Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn <i>in futuro<i> stehet dy <i>Praepositio<i> allzeit vorn. ¶ <i>J. Franc<i>, 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5741 'Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn <i>in futuro<i> stehet dy <i>Praepositio<i> allzeit vorn. ¶ <i>J. Franc<i>, 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5742 'Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5742 'Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5743 'Wenn uns der Himmel auf- wird nêmen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5743 'Wenn uns der Himmel auf- wird nêmen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5744 'heilger für heiliger'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5744 'heilger für heiliger'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5745 'Im Himmel/ von: inn dem Himmel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5745 'Im Himmel/ von: inn dem Himmel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5746 'Vom Himmel hôch da komm ich her/ das ist: von dem Himmel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5746 'Vom Himmel hôch da komm ich her/ das ist: von dem Himmel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5747 'Du solst Gott liben von ganzem Herzen/ und von ganzer Selen/ das ist: von dem ganzen Herzen: und der ganzen Sele.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5747 'Du solst Gott liben von ganzem Herzen/ und von ganzer Selen/ das ist: von dem ganzen Herzen: und der ganzen Sele.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5748 'Lazarus für einen Armen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5748 'Lazarus für einen Armen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5749 'Der Apostel/ d.i. Paulus.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5749 'Der Apostel/ d.i. Paulus.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5750 'Sey gegrüßet du König der Juden!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5750 'Sey gegrüßet du König der Juden!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5751 'Behüte uns GOtt für Forchen-Stiche/ dy machchen vîl Löchcher.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5751 'Behüte uns GOtt für Forchen-Stiche/ dy machchen vîl Löchcher.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5752 'Oft ist der Jünger Judas ein Judas.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5752 'Oft ist der Jünger Judas ein Judas.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5753 'Er empfing vîl Wunden/ Wundern dy uns heilen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5753 'Er empfing vîl Wunden/ Wundern dy uns heilen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5754 'Kan ich den Himmel nicht durch mein Gebet bewegen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5754 'Kan ich den Himmel nicht durch mein Gebet bewegen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5755 'Wy hat doch GOtt dy Menschen so lîb!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5755 'Wy hat doch GOtt dy Menschen so lîb!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5756 'Der im dritten Himmel unterrichte Apostel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5756 'Der im dritten Himmel unterrichte Apostel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5757 'O der unendlichen Barmherzigkeit GOttes gegen dy Sünder!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5757 'O der unendlichen Barmherzigkeit GOttes gegen dy Sünder!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5758 '18. Wenn dy Sonne inn dy Hölle scheinet. d.i. Nimahls.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5758 '18. Wenn dy Sonne inn dy Hölle scheinet. d.i. Nimahls.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5648 'DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <i>Homerus<i> Gelegenheit genommen/ seine <i>Rhapsodias<i> von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des <i>Homeri<i> Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5648 'DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <i>Homerus<i> Gelegenheit genommen/ seine <i>Rhapsodias<i> von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des <i>Homeri<i> Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5652 'Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5652 'Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5656 'Solche Beschaffenheit haben auch alle Strophen oder Reim-Schlüße/ dergestalt/ daß dy folgende Strophen/ dy man auch einen Vers nennet/ (wy denn auch dy <i>Periodi<i> inn der Heil. Schrifft Verse genant werden/ darüm das Wôrt: Vers/ ein <i>aequivocum<i> ist/ das bißweilen eine auß gewissen Füßen verbun-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki>dene Reie/ bißweilen eine Strophe/ dy aus gewissen zahlbaren Versen bestehet; Dan einen Vers des Capittels in der Bibel bedeutet) eben so vîl Verse/ und der Vers so vîl Füße müsse haben/ als dy erste Strophe.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5656 'Solche Beschaffenheit haben auch alle Strophen oder Reim-Schlüße/ dergestalt/ daß dy folgende Strophen/ dy man auch einen Vers nennet/ (wy denn auch dy <i>Periodi<i> inn der Heil. Schrifft Verse genant werden/ darüm das Wôrt: Vers/ ein <i>aequivocum<i> ist/ das bißweilen eine auß gewissen Füßen verbun-<nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki>dene Reie/ bißweilen eine Strophe/ dy aus gewissen zahlbaren Versen bestehet; Dan einen Vers des Capittels in der Bibel bedeutet) eben so vîl Verse/ und der Vers so vîl Füße müsse haben/ als dy erste Strophe.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5658 '24. <i>Sententiae<i>, Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. <i>No<i>. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5658 '24. <i>Sententiae<i>, Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. <i>No<i>. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5659 '(a) Dyjenigen/ welche schôn längst inn der Teutschen Sprache gebräuchlich gewesen/ und so bekant/ daß sy auch das gemeine Volk verstehet. e.g. <i>Contributiôn, Quartîr, Servîs, Cavallier<i>, Monath/ Testament/ Firmament/ Cathechismus/ Calender/ Religiôn/ Exempel/ Sacrament/ Altâr/ Prophêt/ Tempel/ Evangelium/ Capitel/ Vers/ Absolution/ Epistel/ Apostel/ Music/ Captain/ Prinz/ <i>Domina<i>, Aebtißinn/ <i>Prior, Cantor, Rector, Pastor<i>, Cüster/ diese und dergleichen ob sy gleich aus einer fremden Sprache entstanden/ so haben sy doch das Teutsche Bürger-Recht längst erhalten/ und müssen nicht verstôßen werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5659 '(a) Dyjenigen/ welche schôn längst inn der Teutschen Sprache gebräuchlich gewesen/ und so bekant/ daß sy auch das gemeine Volk verstehet. e.g. <i>Contributiôn, Quartîr, Servîs, Cavallier<i>, Monath/ Testament/ Firmament/ Cathechismus/ Calender/ Religiôn/ Exempel/ Sacrament/ Altâr/ Prophêt/ Tempel/ Evangelium/ Capitel/ Vers/ Absolution/ Epistel/ Apostel/ Music/ Captain/ Prinz/ <i>Domina<i>, Aebtißinn/ <i>Prior, Cantor, Rector, Pastor<i>, Cüster/ diese und dergleichen ob sy gleich aus einer fremden Sprache entstanden/ so haben sy doch das Teutsche Bürger-Recht längst erhalten/ und müssen nicht verstôßen werden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5660 'II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von <i>D<i>. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5660 'II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von <i>D<i>. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5661 'Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5661 'Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5662 '2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5662 '2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5666 'An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5666 'An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden!'] <br> <br> | ||
<h1>Wahll, Johann Samuel</h1> | <h1>Wahll, Johann Samuel</h1> | ||
<h2>Poetischer Wegweiser</h2> | <h2>Poetischer Wegweiser</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5793 'Vater unser in Himmelreich etc. desgleichen in diesen Verse: Unser lieber Vater du bist etc.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5794 'Ist also der Vers aus einem bekannten Kirchen-Gesange falsch: Denn deer Tod kömmt uns gleicher Weiß etc | |||
<h1>Rottmann, Johann Friedrich</h1> | <h1>Rottmann, Johann Friedrich</h1> | ||
<h2>Lustiger Poete</h2> | <h2>Lustiger Poete</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6055 'Ich wünsche alles Guts/ euch vielgeehrte Braut;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6055 'Ich wünsche alles Guts/ euch vielgeehrte Braut;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6056 'ICh grüsse euch mein lieber Vater/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6056 'ICh grüsse euch mein lieber Vater/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6057 'Mein lieber ältester und einiger Sohn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6057 'Mein lieber ältester und einiger Sohn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6058 'Wären demnach folgende Wort-Wechselungen unrichtig: ¶ Vor Papst ----- Der fromme Ertz-Vater. ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Jungfern-Kloster -- GOttes Thier-Garte oder Jungfern-Zwang.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6058 'Wären demnach folgende Wort-Wechselungen unrichtig: ¶ Vor Papst ----- Der fromme Ertz-Vater. ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Jungfern-Kloster -- GOttes Thier-Garte oder Jungfern-Zwang.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6059 'Das Pincksen-Pulver meiner Frömmigkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6059 'Das Pincksen-Pulver meiner Frömmigkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6060 'Der Bogen Papier Christlicher Liebe'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6060 'Der Bogen Papier Christlicher Liebe'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6061 'Der Honig des Creutzes'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6061 'Der Honig des Creutzes'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6062 'Man pflegt im Winter zwar nicht wohl ins Feld zu rücken/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6062 'Man pflegt im Winter zwar nicht wohl ins Feld zu rücken/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6063 "Min Fründ jie hevet geht ind't <i>Corpus Juris<i> kecken/"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6063 "Min Fründ jie hevet geht ind't <i>Corpus Juris<i> kecken/"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6064 'Solcher gestalt ist vormahls die <i>Invention à tempore<i> genommen/ als einer an <i>Sanct Martini<i> Abend/ die gewöhnigliche Märtens-Ganß/ mit diesem Versen beehrte: ¶ <i>Thema<i>: ¶ Die verzehrte Märtens-Ganß: ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Neulich wie ich tieff in Sorgen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6064 'Solcher gestalt ist vormahls die <i>Invention à tempore<i> genommen/ als einer an <i>Sanct Martini<i> Abend/ die gewöhnigliche Märtens-Ganß/ mit diesem Versen beehrte: ¶ <i>Thema<i>: ¶ Die verzehrte Märtens-Ganß: ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Neulich wie ich tieff in Sorgen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6065 '<i>II. A causa materiali<i>, dann so etwa ein Leichen-Gedicht zu verfertigen vorfiele/ könte es genennet werden: Die glücklich geendete Schiffahrt des Lebens/ der nunmehro in GOTT ruhenden etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6065 '<i>II. A causa materiali<i>, dann so etwa ein Leichen-Gedicht zu verfertigen vorfiele/ könte es genennet werden: Die glücklich geendete Schiffahrt des Lebens/ der nunmehro in GOTT ruhenden etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6066 '<i>Thema<i>: ¶ Die Lobens-würdigen Jungfern. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Jungfern seynd die Liebsten Leute/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6066 '<i>Thema<i>: ¶ Die Lobens-würdigen Jungfern. <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Jungfern seynd die Liebsten Leute/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6067 '<i>Ergo mihi uxorem qualem ducam, anne Puellam<i>?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6067 '<i>Ergo mihi uxorem qualem ducam, anne Puellam<i>?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6068 'SOlcher Gestalt hat auch jener Griechischer Poet <i>Simonides<i> sein Thema <i>à persona<i> genommen/ in dem Gedicht/ worinnen er die mancherley Arten des Frauenzimmers darstellet/ welches ein anderer in folgende teutsche Verse gebracht: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6068 'SOlcher Gestalt hat auch jener Griechischer Poet <i>Simonides<i> sein Thema <i>à persona<i> genommen/ in dem Gedicht/ worinnen er die mancherley Arten des Frauenzimmers darstellet/ welches ein anderer in folgende teutsche Verse gebracht: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ <i>Thema<i>. ¶ Die mancherley Art des Frauenzimmers. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Herzu/ herzu/ herzu! Hat jemand nicht vernommen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6069 '<i>Thema<i>: ¶ Die sich jetzt närrisch-aufführende Welt/ in einem Hochzeit-Gedicht dargestellet etc. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Man sieht/ Herr Bräutigam/ nichts hilfft das grosse Prangen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6069 '<i>Thema<i>: ¶ Die sich jetzt närrisch-aufführende Welt/ in einem Hochzeit-Gedicht dargestellet etc. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Man sieht/ Herr Bräutigam/ nichts hilfft das grosse Prangen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6070 'Weswegen er <nowiki>[</nowiki>Augustin Paoletti, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> dann die frommen und tugendhafften Weiber/ welche aber zu diesen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Zeiten sehr rar/ mit nachgesetztem Gedicht beehret. Dessen <i>Disposition<i> folgende: ¶ <i>Protasis<i>. Ein Weib ist das Beste auf der gantzen Welt. ¶ <i>AEtiologia<i>: Denn sie 1. zum Beschluß von GOTT/ aus Fleisch und nicht aus Erden gemacht. 2. Sie kan des Mannes Hertz/ wie sie nur immer will/ wenden.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6070 'Weswegen er <nowiki>[</nowiki>Augustin Paoletti, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> dann die frommen und tugendhafften Weiber/ welche aber zu diesen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Zeiten sehr rar/ mit nachgesetztem Gedicht beehret. Dessen <i>Disposition<i> folgende: ¶ <i>Protasis<i>. Ein Weib ist das Beste auf der gantzen Welt. ¶ <i>AEtiologia<i>: Denn sie 1. zum Beschluß von GOTT/ aus Fleisch und nicht aus Erden gemacht. 2. Sie kan des Mannes Hertz/ wie sie nur immer will/ wenden.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6071 "<i>Thema<i>. ¶ Das Beste auff Erden/ ein tugendhafftes Weib. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Ein' andre Feder her! Ich wil die Weiber preisen/"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6071 "<i>Thema<i>. ¶ Das Beste auff Erden/ ein tugendhafftes Weib. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Ein' andre Feder her! Ich wil die Weiber preisen/"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6072 '<i>Protasis I<i>. Weiset den Liebes-Gott zurück. ¶ <i>AEtiologia I<i>. Weilen er fromm und keusch.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6072 '<i>Protasis I<i>. Weiset den Liebes-Gott zurück. ¶ <i>AEtiologia I<i>. Weilen er fromm und keusch.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6073 '<i>Thema<i>: ¶ Die fast alles bezwingende Liebe. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Wie so/ Herr Bräutigam/ wer wolte Euch mißgönnen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6073 '<i>Thema<i>: ¶ Die fast alles bezwingende Liebe. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Wie so/ Herr Bräutigam/ wer wolte Euch mißgönnen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6074 '<i>Thema<i>: ¶ VOTIVA ACCLAMATIO IN NUPTIAS. &c. ¶ Elaboratio. ¶ <i>Sic Tibi totum<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6074 '<i>Thema<i>: ¶ VOTIVA ACCLAMATIO IN NUPTIAS. &c. ¶ Elaboratio. ¶ <i>Sic Tibi totum<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6075 '<i>Thema<i>. ¶ Das wanckelbahre Frauen-Volck. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Wie dem Meer gantz nicht zu trauen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6075 '<i>Thema<i>. ¶ Das wanckelbahre Frauen-Volck. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Wie dem Meer gantz nicht zu trauen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6076 '<i>Thema<i>: ¶ Der in seinem Leben und Sterben einem Käse gleichender Mensch: Bey dem seligen Absterben des etc. dargestellet. ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Die menschliche Geburth/ der Menschen Thun und Leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6076 '<i>Thema<i>: ¶ Der in seinem Leben und Sterben einem Käse gleichender Mensch: Bey dem seligen Absterben des etc. dargestellet. ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Die menschliche Geburth/ der Menschen Thun und Leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6077 '<i>Thema<i>: ¶ Die gefährliche Liebe in einem Hochzeit-Gedicht dargestellet. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Der starcke Simson hat fast jederzeit gesieget/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6077 '<i>Thema<i>: ¶ Die gefährliche Liebe in einem Hochzeit-Gedicht dargestellet. ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Der starcke Simson hat fast jederzeit gesieget/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6078 'weswegen denn hier hergesetzet/ und von allen <i>poëtisirenden<i> Anfängern/ wegen seiner Zierlichkeit/ und trefflichen Redens-Arten/ gelesen zu werden verdienet/ des <i>Andreae Gryphii<i> Gedicht/ so er zu Lobe der teutschen <i>Arianen<i> verfertiget/ und der <i>Edition<i> so <i>1644<i>. zu Leyden gedruckt vorgesetzt. Es lautet aber folgender massen: ¶ Ihr/ die ihr auff der See der kümmerreichen Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6078 'weswegen denn hier hergesetzet/ und von allen <i>poëtisirenden<i> Anfängern/ wegen seiner Zierlichkeit/ und trefflichen Redens-Arten/ gelesen zu werden verdienet/ des <i>Andreae Gryphii<i> Gedicht/ so er zu Lobe der teutschen <i>Arianen<i> verfertiget/ und der <i>Edition<i> so <i>1644<i>. zu Leyden gedruckt vorgesetzt. Es lautet aber folgender massen: ¶ Ihr/ die ihr auff der See der kümmerreichen Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6079 'Uns Jungfern ist nunmehr auch die Gedult entrissen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6079 'Uns Jungfern ist nunmehr auch die Gedult entrissen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6080 'Ach heiliger <i>Andres<i>! Ach mach uns doch zu Weibern/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6080 'Ach heiliger <i>Andres<i>! Ach mach uns doch zu Weibern/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6081 '<i>Quicunque vult esse frater<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6081 '<i>Quicunque vult esse frater<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6082 'Der gute Schweiß mochte vielleicht ehmahlen gehöret haben/ daß man die Schneider Böcke nennete/ derohalben er denn auff solche Version gerathen/ welches doch einen solchen jungen Menschen noch eher zu <i>perdoniren<i>/ als jenem Münche/ welcher aus der Bibel diese Worte <i>vertiren<i> solte: ¶ <i>Et comedit Adam de Pomo vetito<i>; ¶ Welches er solcher Gestalt that: <i>Adam comedit<i> Adam hat umher benagt/ <i>de pomo vetito<i> von einem stinckenden Apffel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6082 'Der gute Schweiß mochte vielleicht ehmahlen gehöret haben/ daß man die Schneider Böcke nennete/ derohalben er denn auff solche Version gerathen/ welches doch einen solchen jungen Menschen noch eher zu <i>perdoniren<i>/ als jenem Münche/ welcher aus der Bibel diese Worte <i>vertiren<i> solte: ¶ <i>Et comedit Adam de Pomo vetito<i>; ¶ Welches er solcher Gestalt that: <i>Adam comedit<i> Adam hat umher benagt/ <i>de pomo vetito<i> von einem stinckenden Apffel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6083 '<i>Thema<i>: ¶ Wittwen-Lob. ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Verzeih mir Jungfern-Volck/ es soll in meinem Schreiben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6083 '<i>Thema<i>: ¶ Wittwen-Lob. ¶ <i>Elaboratio<i>: ¶ Verzeih mir Jungfern-Volck/ es soll in meinem Schreiben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6084 '<i>Thema<i>: ¶ Wittwer-Leben ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Ihr armes Wittwer-Volck! Die ihr alleine lieget/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6084 '<i>Thema<i>: ¶ Wittwer-Leben ¶ <i>Elaboratio<i>. ¶ Ihr armes Wittwer-Volck! Die ihr alleine lieget/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6085 'Wer schmäht das schnöde Volck doch mehr als <i>Advocaten<i>?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6085 'Wer schmäht das schnöde Volck doch mehr als <i>Advocaten<i>?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6086 'Ihr dürfft nicht gleich/ Ihr klugen Damen/ gläuben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6086 'Ihr dürfft nicht gleich/ Ihr klugen Damen/ gläuben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6087 'An den Rübezahl: ¶ König der Riesen! Monarche der Höhen!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6087 'An den Rübezahl: ¶ König der Riesen! Monarche der Höhen!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6088 'Weicht nichtige Grillen/ weich Einsamkeit hin!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6088 'Weicht nichtige Grillen/ weich Einsamkeit hin!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6089 'Herr Baltzar Koch ist guter Art/ <i>Patritius, Senator<i>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6089 'Herr Baltzar Koch ist guter Art/ <i>Patritius, Senator<i>,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6090 'Hochzeit-Verse: ¶ <i>Quid VVelhamerum Leuti de nomine dicunt<i>?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6090 'Hochzeit-Verse: ¶ <i>Quid VVelhamerum Leuti de nomine dicunt<i>?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6091 'O Schönstes Bild der Schönen!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6091 'O Schönstes Bild der Schönen!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6092 '<i>PUrgantius ein Mediciner<i>/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6092 '<i>PUrgantius ein Mediciner<i>/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6093 'TReu und Beständigkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6093 'TReu und Beständigkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6094 'MAn sagt ich sey versprochen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6094 'MAn sagt ich sey versprochen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6095 'DEr gute Bruder <i>Studeo<i> sey dennoch gut genug/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6095 'DEr gute Bruder <i>Studeo<i> sey dennoch gut genug/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6096 'SOlt ich mich länger noch mit Thränen quälen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6096 'SOlt ich mich länger noch mit Thränen quälen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6097 'WEr mit dem Liebes-Band recht ist umgeben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6097 'WEr mit dem Liebes-Band recht ist umgeben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6098 'ICh laß die Leute klagen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6098 'ICh laß die Leute klagen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6099 'O Göttin meiner Augen-Lust/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6099 'O Göttin meiner Augen-Lust/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6100 'EIn Weib hat zwar das Unglück eingeführt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6100 'EIn Weib hat zwar das Unglück eingeführt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6101 'SO soll Vernunfft und Freyheit gantz verschwinden?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6101 'SO soll Vernunfft und Freyheit gantz verschwinden?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6102 'ACh ich arme Magd!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6102 'ACh ich arme Magd!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6103 'MEin Gemüth ist gantz verirret'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6103 'MEin Gemüth ist gantz verirret'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6104 'NIchts ist so <i>galant<i> gebohren'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6104 'NIchts ist so <i>galant<i> gebohren'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6105 'UNter allen Glückes-Schätzen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6105 'UNter allen Glückes-Schätzen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6106 'ISt ein Leben in der Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6106 'ISt ein Leben in der Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6107 'NIemand weiß wir schwer mirs fällt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6107 'NIemand weiß wir schwer mirs fällt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6108 'UNglückliche Stunden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6108 'UNglückliche Stunden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6109 'WAs bringt es doch ein'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6109 'WAs bringt es doch ein'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6110 "VOrmahls hab' ich jederzeit"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6110 "VOrmahls hab' ich jederzeit"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6111 'MEin Engel gute Nacht! der Himmel wills nicht gönnen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6111 'MEin Engel gute Nacht! der Himmel wills nicht gönnen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6112 'SPrich mein Hertze dich zufrieden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6112 'SPrich mein Hertze dich zufrieden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6113 'ZAchäe komm nur an/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6113 'ZAchäe komm nur an/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6114 'ACh Rosilis! des Unglücks Unterthan/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6114 'ACh Rosilis! des Unglücks Unterthan/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6115 'Hochzeit-Gedicht. ¶ <i>Propositio Major<i>. ¶ WEr in seiner Lebens-Zeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6115 'Hochzeit-Gedicht. ¶ <i>Propositio Major<i>. ¶ WEr in seiner Lebens-Zeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6116 'AUff eine nicht Liebens-würdige. ¶ ICh wolte wol dein Lob/ O Mädgen! hier beschreiben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6116 'AUff eine nicht Liebens-würdige. ¶ ICh wolte wol dein Lob/ O Mädgen! hier beschreiben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6117 'An die jungen Freyer. ¶ WIlt du ein Ehmann seyn und deine Liebe zeigen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6117 'An die jungen Freyer. ¶ WIlt du ein Ehmann seyn und deine Liebe zeigen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6118 'EUr Faß ist angezapfft; Ihr müsset euch nun schämen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6118 'EUr Faß ist angezapfft; Ihr müsset euch nun schämen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6119 'ICh wünsche/ daß der Bräutigam vielfältge seinen Nahmen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6119 'ICh wünsche/ daß der Bräutigam vielfältge seinen Nahmen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6120 'Klage/ einer betagten Jungfer. ¶ DU wiederruffend Bild/ ach! Höre doch mein Klagen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6120 'Klage/ einer betagten Jungfer. ¶ DU wiederruffend Bild/ ach! Höre doch mein Klagen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6121 'Vespottungs-Gespräch zwischen einer höhnischen Jungfer/ und losen Junggesellen. ¶ Er. GOtt gebe Euch/ O schöne Jungfer! Glücke!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6121 'Vespottungs-Gespräch zwischen einer höhnischen Jungfer/ und losen Junggesellen. ¶ Er. GOtt gebe Euch/ O schöne Jungfer! Glücke!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6122 'Gespräch zweyer verliebten Zwerginnen/ als sie beyde von <i>Galans<i> verlassen wurden. ¶ <i>Bellis<i>. ¶ ACh! Siehe Hertzens-Kind/ wie mich der Himmel quälet!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6122 'Gespräch zweyer verliebten Zwerginnen/ als sie beyde von <i>Galans<i> verlassen wurden. ¶ <i>Bellis<i>. ¶ ACh! Siehe Hertzens-Kind/ wie mich der Himmel quälet!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6123 'Nonne. ¶ <i>ME tibi, teque mihi genus, aetas & decor aequant<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6123 'Nonne. ¶ <i>ME tibi, teque mihi genus, aetas & decor aequant<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6124 'Auff die <i>Courtesirende<i> Jungfern. ¶ JUngfern Volck hat diese Sinnen: Der zuerst ihr Kräntzlein nimmt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6124 'Auff die <i>Courtesirende<i> Jungfern. ¶ JUngfern Volck hat diese Sinnen: Der zuerst ihr Kräntzlein nimmt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6125 'Veränderung der Ehe. ¶ Als jener Amtmann starb/ sprach er zu seiner Frauen:'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6125 'Veränderung der Ehe. ¶ Als jener Amtmann starb/ sprach er zu seiner Frauen:'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6126 'Eine Frau die schwereste Last. ¶ Als jener Sturm das Schiff wolt in den Abgrund reissen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6126 'Eine Frau die schwereste Last. ¶ Als jener Sturm das Schiff wolt in den Abgrund reissen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6127 'Ein faul Weib. ¶ CAjus hat ein zierlich Weib; Was nur ist von ihr die Sage;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6127 'Ein faul Weib. ¶ CAjus hat ein zierlich Weib; Was nur ist von ihr die Sage;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6128 'An einem Pater und der Nonne. ¶ WIe stehet ihr so nah/ Herr Pater/ bey der Nonnen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6128 'An einem Pater und der Nonne. ¶ WIe stehet ihr so nah/ Herr Pater/ bey der Nonnen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6129 'An eine Nonne. ¶ EIne Nonne war nicht müßig/ eh sie wolte müßig seyn/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6129 'An eine Nonne. ¶ EIne Nonne war nicht müßig/ eh sie wolte müßig seyn/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6130 'Auff einen Münch. ¶ DEs Münches Vater ist gewiß ein Mönch gewesen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6130 'Auff einen Münch. ¶ DEs Münches Vater ist gewiß ein Mönch gewesen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6131 'Auff die drey <i>Facultäten<i>. ¶ DIe Seel hat Adams-Fall den Priestern untergeben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6131 'Auff die drey <i>Facultäten<i>. ¶ DIe Seel hat Adams-Fall den Priestern untergeben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6132 'Oder. ¶ <i>Juristen<i>/ Aertzte/ Prediger/ seynd alle drey beflissen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6132 'Oder. ¶ <i>Juristen<i>/ Aertzte/ Prediger/ seynd alle drey beflissen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6133 'An die <i>Advocaten<i>. ¶ IM Himmel brauchen wir nun einen <i>Advocaten<i>;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6133 'An die <i>Advocaten<i>. ¶ IM Himmel brauchen wir nun einen <i>Advocaten<i>;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6134 'Ein Scheeren-Schleiffer an seine Frau. ¶ FRau/ die ihr durch den Spruch des Priesters mich gewonnen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6134 'Ein Scheeren-Schleiffer an seine Frau. ¶ FRau/ die ihr durch den Spruch des Priesters mich gewonnen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6135 'Auff einen reitenden Pennal. ¶ STax/ ein Pennal/ wolt auch mit andern Burschen reiten/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6135 'Auff einen reitenden Pennal. ¶ STax/ ein Pennal/ wolt auch mit andern Burschen reiten/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6136 'Eines Juden. ¶ DIe Christen sollen einst dafür die Hölle haben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6136 'Eines Juden. ¶ DIe Christen sollen einst dafür die Hölle haben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6137 'Eine andere <i>poëtisirende<i> Dorffschafft/ machte ihren verblichenen Prediger diese: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ HIer liegt begraben Herr Melcher/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6137 'Eine andere <i>poëtisirende<i> Dorffschafft/ machte ihren verblichenen Prediger diese: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ HIer liegt begraben Herr Melcher/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6138 'Ein Niedersächsischer/ und in der <i>Poësie<i> nicht tieff verstiegener Schulmeister/ setzte seinem Sauff-Bruder zu Ehren dieses: ¶ RAhet tau/ wer ligt in düssen Dreck?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6138 'Ein Niedersächsischer/ und in der <i>Poësie<i> nicht tieff verstiegener Schulmeister/ setzte seinem Sauff-Bruder zu Ehren dieses: ¶ RAhet tau/ wer ligt in düssen Dreck?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6139 'Ein Ey. ¶ ES ist ein kleines Klösterlein/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6139 'Ein Ey. ¶ ES ist ein kleines Klösterlein/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6140 'Hieher gehöret auch die <i>Inscription<i>, so jener fromme Bürger über seine neue Hauß-Thür hat setzen lassen/ nemlich: ¶ Das Wirths-Haus steht allhier/ und heißt tom schwarten Schwänicken/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6140 'Hieher gehöret auch die <i>Inscription<i>, so jener fromme Bürger über seine neue Hauß-Thür hat setzen lassen/ nemlich: ¶ Das Wirths-Haus steht allhier/ und heißt tom schwarten Schwänicken/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6141 'Sey demnach das <i>I<i>. welches man im <i>II<i>. Theil des <i>L. R<i>. auff einen verstorbenen Scharffrichter findet. ¶ *** ¶ KOmmt herbey'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6141 'Sey demnach das <i>I<i>. welches man im <i>II<i>. Theil des <i>L. R<i>. auff einen verstorbenen Scharffrichter findet. ¶ *** ¶ KOmmt herbey'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6142 'Das <i>III<i>. welches einer auff das bißher widerwärtige Glück des Königs von Franckreich setzte. ¶ STerblicher!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6142 'Das <i>III<i>. welches einer auff das bißher widerwärtige Glück des Königs von Franckreich setzte. ¶ STerblicher!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6046 'Auch glaube ich/ daß/ falls den <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Urschreiber obigen Gedichts/ die Worte des <i>Augusti Paoletti<i>, welche in dessen <i>Discursib. pag. 168<i>. zu lesen/ wären beygefallen/ er solche gar bequem hätte anbringen/ und seine Sachen noch mehr damit bekräfftigen können. Es schreibet aber derselbe folgender Gestalt: <i>Legisse memini in Artemidoro somniorum Interprete, explicationem somni admirandam. Somniat quispiam se crucifigi: Praesagium est nuptiarum. Brevi Nuptiae sunt futurae. Ut sic forte ostenderet, nunquam posse melius, quàm Cruce statum conjugalem & Nuptias exprimi. Viro celebri in somnis crucifigi, Nuptias designat. Quidam cum adhuc esset liber, credere non potuit, ad postquam expertus, fateri ultro compellebatur. ¶ Ut potiar, patior, memini me dicere nuper. ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Theodorus antiquus Philosophus, Nuptias senectuti comparabat, fortassis, quia sicut ea inter aetates hominis miserrima est. Crediderim etiam, Larvae infernalis hoc stratagema fuisse, quo Jobum aggrederetur, mulierem interire non est passus. Credite, nunquam Job in majori fuit periculo, ut caderet, patientiam amitteret & animam, quàm dum eum invasit mulier. Diabolus ergo uxorem non occidit, quia uti eâ voluit, ut ultimum faceret insultum, ut bene hoc expressum à Poeta: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Divitias Jobo, sobolemque ipsamque salutem ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Narratur quoque, in patria longinqua hoc factum, ubi homines simplices erant valde. Audiebant è Suggestu Religiosum, dicentem verba ista Salvatoris: Qui vult venire post me, abneget semet ipsum, & tollat crucem suam, & sequatur me. Singuli ponderosam fabricant sibi crucem, & humeris imponunt: Unus è reliquis loco crucis uxorem bajulabat &c<i>. Aber hievon genug/ und mag sich/ das so sehr angegriffene Frauenzimmer mit jener 72. jährigen Jungfer trösten/ welche/ als sie einst von verschiedenen lustigen Brüder aufgezogen wurde/ mit diesem Worten aufffuhr: Der Gerechte muß viel leyden/ und der Gottlose hat viel Plage! Vermeynend sie hätte sich dadurch treflich verantwortet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6046 'Auch glaube ich/ daß/ falls den <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Urschreiber obigen Gedichts/ die Worte des <i>Augusti Paoletti<i>, welche in dessen <i>Discursib. pag. 168<i>. zu lesen/ wären beygefallen/ er solche gar bequem hätte anbringen/ und seine Sachen noch mehr damit bekräfftigen können. Es schreibet aber derselbe folgender Gestalt: <i>Legisse memini in Artemidoro somniorum Interprete, explicationem somni admirandam. Somniat quispiam se crucifigi: Praesagium est nuptiarum. Brevi Nuptiae sunt futurae. Ut sic forte ostenderet, nunquam posse melius, quàm Cruce statum conjugalem & Nuptias exprimi. Viro celebri in somnis crucifigi, Nuptias designat. Quidam cum adhuc esset liber, credere non potuit, ad postquam expertus, fateri ultro compellebatur. ¶ Ut potiar, patior, memini me dicere nuper. ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Theodorus antiquus Philosophus, Nuptias senectuti comparabat, fortassis, quia sicut ea inter aetates hominis miserrima est. Crediderim etiam, Larvae infernalis hoc stratagema fuisse, quo Jobum aggrederetur, mulierem interire non est passus. Credite, nunquam Job in majori fuit periculo, ut caderet, patientiam amitteret & animam, quàm dum eum invasit mulier. Diabolus ergo uxorem non occidit, quia uti eâ voluit, ut ultimum faceret insultum, ut bene hoc expressum à Poeta: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Divitias Jobo, sobolemque ipsamque salutem ¶ <nowiki>[</nowiki>...<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Narratur quoque, in patria longinqua hoc factum, ubi homines simplices erant valde. Audiebant è Suggestu Religiosum, dicentem verba ista Salvatoris: Qui vult venire post me, abneget semet ipsum, & tollat crucem suam, & sequatur me. Singuli ponderosam fabricant sibi crucem, & humeris imponunt: Unus è reliquis loco crucis uxorem bajulabat &c<i>. Aber hievon genug/ und mag sich/ das so sehr angegriffene Frauenzimmer mit jener 72. jährigen Jungfer trösten/ welche/ als sie einst von verschiedenen lustigen Brüder aufgezogen wurde/ mit diesem Worten aufffuhr: Der Gerechte muß viel leyden/ und der Gottlose hat viel Plage! Vermeynend sie hätte sich dadurch treflich verantwortet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6047 'Bey welchem Gedicht mir eben einfält/ dasjenige/ womit vormahls die Jüden/ die teutsche Version ihres <i>Ritual<i>-Buchs/ mit Teutsch-Ebräischen Buchstaben/ zu Amsterdam gedruckt/ öffentlich <i>recommendiret<i>. Es klinget aber solches also: ¶ <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Ihr alle Manen und Frauen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6047 'Bey welchem Gedicht mir eben einfält/ dasjenige/ womit vormahls die Jüden/ die teutsche Version ihres <i>Ritual<i>-Buchs/ mit Teutsch-Ebräischen Buchstaben/ zu Amsterdam gedruckt/ öffentlich <i>recommendiret<i>. Es klinget aber solches also: ¶ <nowiki>[</nowiki>hebr.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Ihr alle Manen und Frauen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6050 'daß er <nowiki>[</nowiki>Opitz, J. T.<nowiki>] <br> </nowiki> die teutsche Poesie/ wo nicht zur höchsten Vollkommenheit/ jedoch so weit und so hoch gebracht/ daß die vorhergehende/ wie eine Finsterniß gegen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> diesem neu aufgehenden Licht zu achten/ wie Hr. <i>Lic. Feller<i>. in der Vorrede der teutschen Ubersetzung der <i>Meditationum Gerhardi<i> von <i>Tob<i>. Richtern/ meldet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6050 'daß er <nowiki>[</nowiki>Opitz, J. T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> die teutsche Poesie/ wo nicht zur höchsten Vollkommenheit/ jedoch so weit und so hoch gebracht/ daß die vorhergehende/ wie eine Finsterniß gegen <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> diesem neu aufgehenden Licht zu achten/ wie Hr. <i>Lic. Feller<i>. in der Vorrede der teutschen Ubersetzung der <i>Meditationum Gerhardi<i> von <i>Tob<i>. Richtern/ meldet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6053 '<i>§. XV<i>. ¶ WIeweit aber obiger <i>Pamphilus in Geometricis profunditatem Virginum<i> erforschet/ erhellet aus der <i>Multiplicatione Prolis<i>, deren bereits fünff vorhanden; Woraus dann zu schliessen/ daß er nicht/ wie er zum ersten mahl den Brey verschüttet/ mit des <i>Jephtae<i> Tochter seine Jungfrauschafft beweinet/ sondern mit dem Pabst <i>AEnea Sylvio<i> sich vielmehr über den Auszug aus dem zwei-blättrichten Schuld-Buche der Liebe müsse gefreuet haben/ angesehen er sonst die Finger nicht wieder an den Ort würde hingestecket haben/ wo er sie bereits einmahl verbrandt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6053 '<i>§. XV<i>. ¶ WIeweit aber obiger <i>Pamphilus in Geometricis profunditatem Virginum<i> erforschet/ erhellet aus der <i>Multiplicatione Prolis<i>, deren bereits fünff vorhanden; Woraus dann zu schliessen/ daß er nicht/ wie er zum ersten mahl den Brey verschüttet/ mit des <i>Jephtae<i> Tochter seine Jungfrauschafft beweinet/ sondern mit dem Pabst <i>AEnea Sylvio<i> sich vielmehr über den Auszug aus dem zwei-blättrichten Schuld-Buche der Liebe müsse gefreuet haben/ angesehen er sonst die Finger nicht wieder an den Ort würde hingestecket haben/ wo er sie bereits einmahl verbrandt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6054 'Wie dann solche Art auch jenem <i>Petro Dresdensi<i> gefallen/ indem er etwa <i>Anno 1410<i>. die Weyhnachts-Ode: <i>In dulci jubilo<i>, mit vermischter Sprache verfertiget.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6054 'Wie dann solche Art auch jenem <i>Petro Dresdensi<i> gefallen/ indem er etwa <i>Anno 1410<i>. die Weyhnachts-Ode: <i>In dulci jubilo<i>, mit vermischter Sprache verfertiget.'] <br> <br> | ||
<h1>Weißenborn, Christoph</h1> | <h1>Weißenborn, Christoph</h1> | ||
<h2>gründliche Einleitung zur Teutschen und Lateinischen ORATORIE wie auch POESIE</h2> | <h2>gründliche Einleitung zur Teutschen und Lateinischen ORATORIE wie auch POESIE</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1012 'wie das Lied: Vater Unser im Himmel-Reich etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1012 'wie das Lied: Vater Unser im Himmel-Reich etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1013 'Der verliebt sich in das Geld'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1013 'Der verliebt sich in das Geld'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1014 '2. Die traurigen Gemüther'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1014 '2. Die traurigen Gemüther'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1015 '3. Dahin gehet mein Verlangen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1015 '3. Dahin gehet mein Verlangen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1016 '2. Siehstu mein liebster JEsu nicht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1016 '2. Siehstu mein liebster JEsu nicht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1017 '3. Mein Gott-geweyhter Sinn'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1017 '3. Mein Gott-geweyhter Sinn'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1018 '4. Die Frommen sind der Bösen Spott.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1018 '4. Die Frommen sind der Bösen Spott.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1019 '2. Wer des Himmels Kleinod liebet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1019 '2. Wer des Himmels Kleinod liebet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1020 '3. Wer kan doch bey seinen Sünden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1020 '3. Wer kan doch bey seinen Sünden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1021 '3. Wer weiß bey seinen Sünden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1021 '3. Wer weiß bey seinen Sünden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1022 'GOtt ist der Mann'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1022 'GOtt ist der Mann'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1023 'Die Weißheit und Tugend'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1023 'Die Weißheit und Tugend'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1024 'O JEsu/ meine Wonne/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1024 'O JEsu/ meine Wonne/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1025 'Ich höre/ das die Glocken'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1025 'Ich höre/ das die Glocken'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1026 'Wer seinen JEsum redlich liebet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1026 'Wer seinen JEsum redlich liebet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1027 'Mein JEsus ist der tapffre Held/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1027 'Mein JEsus ist der tapffre Held/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1028 'Wie mancher ist vertrieben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1028 'Wie mancher ist vertrieben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1029 '3. Gottloser Leuthe Freude'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1029 '3. Gottloser Leuthe Freude'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1030 '4. Wer seinen frommen GOtt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1030 '4. Wer seinen frommen GOtt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1031 '5. Was führt die Welt im Wappen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1031 '5. Was führt die Welt im Wappen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1032 'Seegen und Vergnüglichkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1032 'Seegen und Vergnüglichkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1033 'Zum Exempel diese <i>Proposition<i>: Gott ist allmächtig. Will ich/ beliebter Kürtze halber/ nur 12. mahl anders geben: ¶ 1. Kan wohl der höchsten Macht etwas unmüglich seyn?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1033 'Zum Exempel diese <i>Proposition<i>: Gott ist allmächtig. Will ich/ beliebter Kürtze halber/ nur 12. mahl anders geben: ¶ 1. Kan wohl der höchsten Macht etwas unmüglich seyn?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1034 'Zum Exempel diese <i>Sentens<i>: Gott hilfft uns in der Noth. Lässet sich nach den nachfolgenden Reim-Wörtern 15. mahl verändern: ¶ 1. Gott läst sein Gnaden-Oel in unsre Wunden fliessen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1034 'Zum Exempel diese <i>Sentens<i>: Gott hilfft uns in der Noth. Lässet sich nach den nachfolgenden Reim-Wörtern 15. mahl verändern: ¶ 1. Gott läst sein Gnaden-Oel in unsre Wunden fliessen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1035 'So ists der blaße Todt pflegt noch nicht nachzulassen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1035 'So ists der blaße Todt pflegt noch nicht nachzulassen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1036 'Die Sünden sind recht hoch gestiegen;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1036 'Die Sünden sind recht hoch gestiegen;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1037 'Die Menschen/ welche hier als Christen leben/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1037 'Die Menschen/ welche hier als Christen leben/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1038 'Es stinckt die gantze Welt nach Gott-verhasten Sünden?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1038 'Es stinckt die gantze Welt nach Gott-verhasten Sünden?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1039 'Christen leben ohne Sorgen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1039 'Christen leben ohne Sorgen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1040 'Wer dem Himmel allezeit vertrauet'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1040 'Wer dem Himmel allezeit vertrauet'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1041 'Weil dein hohes Nahmens-Fest mit verneutem Seegen lachet/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1041 'Weil dein hohes Nahmens-Fest mit verneutem Seegen lachet/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1042 'Bringet ihr werthesten Söhne/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1042 'Bringet ihr werthesten Söhne/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1043 'JEsu mein Licht/ Leben und Wonne'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1043 'JEsu mein Licht/ Leben und Wonne'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1044 'Singet und springet vor Lust/ lasset die Seiten erklingen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1044 'Singet und springet vor Lust/ lasset die Seiten erklingen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1045 '1. Befreuet die Hertzen'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1045 '1. Befreuet die Hertzen'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1046 'Erfreut dich das holde und günstige Glücke/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1046 'Erfreut dich das holde und günstige Glücke/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1047 'Nun komm/ du süsser Todt/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1047 'Nun komm/ du süsser Todt/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1048 'Das erste Sonnetto auf eine Leiche: ¶ Welt/ trutze nicht so sehr auf deine Herrlichkeiten!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1048 'Das erste Sonnetto auf eine Leiche: ¶ Welt/ trutze nicht so sehr auf deine Herrlichkeiten!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1049 'Das andre Sonnetto auf Herrn Rosanders <i>Magisterium<i>. ¶ Frühling/ deine Lieblichkeit'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1049 'Das andre Sonnetto auf Herrn Rosanders <i>Magisterium<i>. ¶ Frühling/ deine Lieblichkeit'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1050 'Das dritte Sonnetto auf die Liebe. ¶ Es pfleget sich alles auf Erden zu lieben;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1050 'Das dritte Sonnetto auf die Liebe. ¶ Es pfleget sich alles auf Erden zu lieben;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1051 'Du komst mir wie der Aetna vor.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1051 'Du komst mir wie der Aetna vor.'] <br> <br> | ||
<h1>Neumeister, Erdmann</h1> | <h1>Neumeister, Erdmann</h1> | ||
<h2>Die Allerneueste Art/ Zur Reinen und Galanten Poesie zu gelangen</h2> | <h2>Die Allerneueste Art/ Zur Reinen und Galanten Poesie zu gelangen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5431 'Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. ¶ Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese <i>Dame<i> hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5432 'Was kanst du doch darzu/ daß du so schöne bist?'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q5433 'Stets ohne GOtt | |||
<h1>Woken, Franz</h1> | <h1>Woken, Franz</h1> | ||
<h2>Anleitung zur Teutschen Poesie, Zum bequemen Gebrauch Seiner Auditorum entworffen</h2> | <h2>Anleitung zur Teutschen Poesie, Zum bequemen Gebrauch Seiner Auditorum entworffen</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1075 'Mein treu und redlichs Hertz erstirbt,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1075 'Mein treu und redlichs Hertz erstirbt,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1076 'Mein Hertz,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1076 'Mein Hertz,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1077 'Mein sehnlich’s Wünschen gehet nur dahin,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1077 'Mein sehnlich’s Wünschen gehet nur dahin,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1078 'O Himmels Licht durchstrahle meinen Sinn!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1078 'O Himmels Licht durchstrahle meinen Sinn!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1079 'Himmel,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1079 'Himmel,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1080 'Hier schon Himmlisch seyn ist den Christen eigen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1080 'Hier schon Himmlisch seyn ist den Christen eigen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1081 'Selige Lust'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1081 'Selige Lust'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1082 'Erquickete Seelen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1082 'Erquickete Seelen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1083 'Aller Jammer ist aus,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1083 'Aller Jammer ist aus,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1084 'aber glauben oder schrauben reimet sich nicht/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1084 'aber glauben oder schrauben reimet sich nicht/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1085 'Mein GOtt, wie lässest du mich quälen!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1085 'Mein GOtt, wie lässest du mich quälen!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1086 'Vergänglichkeit, du labest mich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1086 'Vergänglichkeit, du labest mich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1087 'Ich achte kein Sterben,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1087 'Ich achte kein Sterben,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1088 'Kein Vogel weiß von meinem Glücke,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1088 'Kein Vogel weiß von meinem Glücke,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1089 'Mein Vater wird mich wohl ergötzen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1089 'Mein Vater wird mich wohl ergötzen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1090 'Irrdisches Lebens vergnüglichste Frölichkeit/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1090 'Irrdisches Lebens vergnüglichste Frölichkeit/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1091 'Ich liebe meinen GOtt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1091 'Ich liebe meinen GOtt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1092 'GOtt meinen liebe ich.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1092 'GOtt meinen liebe ich.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1093 'Auf die Mönche, so in Barcellona mit auffgebundenen Kleidern auff den Wercken giengen/ und auff die Spanier loßfeuerten: ¶ Laufft, ihr Feinde, allzumahl!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1093 'Auf die Mönche, so in Barcellona mit auffgebundenen Kleidern auff den Wercken giengen/ und auff die Spanier loßfeuerten: ¶ Laufft, ihr Feinde, allzumahl!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1094 'Auf dieselben. <nowiki>[</nowiki>Mönche, J.T.<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Bedenckt ihr Mönche nicht, daß ihr seyd GOttes Kinder?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1094 'Auf dieselben. <nowiki>[</nowiki>Mönche, J.T.<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Bedenckt ihr Mönche nicht, daß ihr seyd GOttes Kinder?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1095 'Auf <i>Amoenen<i>. ¶ Das Chor der <i>Gratien<i> kam in die Welt herein,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1095 'Auf <i>Amoenen<i>. ¶ Das Chor der <i>Gratien<i> kam in die Welt herein,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1096 'Uber eine Magd, so sich in gantz besonderer Wäsche gewaschen. ¶ Ihr geilen Knechte, kommt, verehret diesen Götzen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1096 'Uber eine Magd, so sich in gantz besonderer Wäsche gewaschen. ¶ Ihr geilen Knechte, kommt, verehret diesen Götzen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1097 'Auff die <i>Fontangen<i>. ¶ Wie? Wollet ihr den Himmel stürmen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1097 'Auff die <i>Fontangen<i>. ¶ Wie? Wollet ihr den Himmel stürmen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1098 'Der HErr, mein Schöpffer will, ich soll die Erde bauen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1098 'Der HErr, mein Schöpffer will, ich soll die Erde bauen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1099 'Die schwartze Liebe. ¶ Eine Frage ist sehr schwehr, die man mir pflegt für zu legen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1099 'Die schwartze Liebe. ¶ Eine Frage ist sehr schwehr, die man mir pflegt für zu legen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1100 'Das Leben dieser Zeit hat tausend Schmeichelungen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1100 'Das Leben dieser Zeit hat tausend Schmeichelungen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1101 '<i>Madrigal<i>. ¶ Was bistu, lieber Mensch?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1101 '<i>Madrigal<i>. ¶ Was bistu, lieber Mensch?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1102 '<i>Madrigal<i>. ¶ Verrathe dich nicht selbst,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1102 '<i>Madrigal<i>. ¶ Verrathe dich nicht selbst,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1103 '<i>Sonette<i> von der Liebe GOttes. ¶ Es soll mein Geist den grossen Vater lieben,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1103 '<i>Sonette<i> von der Liebe GOttes. ¶ Es soll mein Geist den grossen Vater lieben,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1104 '<i>Sonette<i>. ¶ Der Menschen Leben ist ein rechtes Thrähnen-Thal,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1104 '<i>Sonette<i>. ¶ Der Menschen Leben ist ein rechtes Thrähnen-Thal,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1105 'Satz. ¶ Ihr Bauren, erfreuet! der Friede wird kommen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1105 'Satz. ¶ Ihr Bauren, erfreuet! der Friede wird kommen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1106 'I. ¶ Buß-Lied. ¶ Mel. Sieh‘ hie bin ich, Ehren-König. ¶ <i>vid<i>. Hällisches grosse Gesang-Buch <i>p<i>. 450. ¶ FEssel meines bösen Hertzens,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1106 'I. ¶ Buß-Lied. ¶ Mel. Sieh‘ hie bin ich, Ehren-König. ¶ <i>vid<i>. Hällisches grosse Gesang-Buch <i>p<i>. 450. ¶ FEssel meines bösen Hertzens,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1107 'II. ¶ Buß-Lied. ¶ Mel. Auf hinauf zu deinen Freuden. ¶ Hal. grosse Gesang-Buch <i>p<i> 728. ¶ 1. ¶ Auf! nur auf! du sichre Seele;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1107 'II. ¶ Buß-Lied. ¶ Mel. Auf hinauf zu deinen Freuden. ¶ Hal. grosse Gesang-Buch <i>p<i> 728. ¶ 1. ¶ Auf! nur auf! du sichre Seele;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1108 'III. ¶ Danck-Lied nach dem Heil. Abendmahl ¶ Mel. So geh ich denn zum Grabe hin. ¶ Hal. grosse Gesang-Buch <i>p<i>. 188. ¶ 1. ¶ <i>BEglückter Mund, eröfne dich<i>,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1108 'III. ¶ Danck-Lied nach dem Heil. Abendmahl ¶ Mel. So geh ich denn zum Grabe hin. ¶ Hal. grosse Gesang-Buch <i>p<i>. 188. ¶ 1. ¶ <i>BEglückter Mund, eröfne dich<i>,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1109 'IV. ¶ Um göttliche Regierung. ¶ 1. ¶ Mein GOtt, mein Lehrer, Heyland, Schöpffer.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1109 'IV. ¶ Um göttliche Regierung. ¶ 1. ¶ Mein GOtt, mein Lehrer, Heyland, Schöpffer.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1110 'V. ¶ Morgen-Lied ¶ Mel. Mein Hertzens JEsu meine Lust. ¶ Hal. Gesang-Buch <i>p<i>. 77 ¶ 1. ¶ NUn ist es Zeit, erhebet euch.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1110 'V. ¶ Morgen-Lied ¶ Mel. Mein Hertzens JEsu meine Lust. ¶ Hal. Gesang-Buch <i>p<i>. 77 ¶ 1. ¶ NUn ist es Zeit, erhebet euch.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1111 'VI. ¶ Abend-Lied. ¶ Mel. Die Sonn hat sich mit ihrem Glantz gewendet. ¶ 1. ¶ DU Himmels-Licht, durchstrahle meine Sinnen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1111 'VI. ¶ Abend-Lied. ¶ Mel. Die Sonn hat sich mit ihrem Glantz gewendet. ¶ 1. ¶ DU Himmels-Licht, durchstrahle meine Sinnen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1112 'VII. ¶ Mel. Wer nur den lieben GOtt läst walten. ¶ 1. ¶ ICh weiß, daß mich der Himmel liebet;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1112 'VII. ¶ Mel. Wer nur den lieben GOtt läst walten. ¶ 1. ¶ ICh weiß, daß mich der Himmel liebet;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1113 'Zum <i>Exempel<i> sey folgende Ode/ welche gesetzet worden/ als wenn eine Nacht-<i>Music<i> dem Neu ankommenden Käyser <i>Carolo VI<i>. gebracht wäre. ¶ 1. ¶ Sterne, wollt ihr ietzt nicht leuchten?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1113 'Zum <i>Exempel<i> sey folgende Ode/ welche gesetzet worden/ als wenn eine Nacht-<i>Music<i> dem Neu ankommenden Käyser <i>Carolo VI<i>. gebracht wäre. ¶ 1. ¶ Sterne, wollt ihr ietzt nicht leuchten?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1114 'Was wilt du grosser GOtt mir geben?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1114 'Was wilt du grosser GOtt mir geben?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1115 '<i>Aria<i>. ¶ 1. ¶ Ach wancke nicht, mein Hertz, und laß dein sorgen.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1115 '<i>Aria<i>. ¶ 1. ¶ Ach wancke nicht, mein Hertz, und laß dein sorgen.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1116 'zum Exempel folgende <i>Aria<i>, so auf Absterben der Königin Anna in Engelland und <i>Succession<i> des Neuen Königs in Eyl verfertiget ward: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Beglücktes Land,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1116 'zum Exempel folgende <i>Aria<i>, so auf Absterben der Königin Anna in Engelland und <i>Succession<i> des Neuen Königs in Eyl verfertiget ward: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ 1. ¶ Beglücktes Land,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1117 'Buß-Lied. ¶ 1. ¶ O JEsu, schau doch nicht zurücke,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1117 'Buß-Lied. ¶ 1. ¶ O JEsu, schau doch nicht zurücke,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1118 "1. ¶ <i>Cantata<i> von der Hofnung. ¶ 'Hofnung ist das Manna Brod,"] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1118 "1. ¶ <i>Cantata<i> von der Hofnung. ¶ 'Hofnung ist das Manna Brod,"] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1119 'II. ¶ <i>Cantata<i> auf die Falschheit. ¶ O falscher Schein!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1119 'II. ¶ <i>Cantata<i> auf die Falschheit. ¶ O falscher Schein!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1120 'III. ¶ <i>Cantata<i> vom heiligen Abendmahl. ¶ Weg von mir!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1120 'III. ¶ <i>Cantata<i> vom heiligen Abendmahl. ¶ Weg von mir!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1121 'IV. ¶ <i>Cantata<i> vom Zweiffel. ¶ <i>Cartesius<i> hat uns’re Welt'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1121 'IV. ¶ <i>Cantata<i> vom Zweiffel. ¶ <i>Cartesius<i> hat uns’re Welt'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1122 'III. In folgender <i>Oratoria<i> redet JEsus mit der büssenden Seele: ¶ JESUS. ¶ Schicke dich/ Israel/ und begegne deinem GOtt. ¶ Ihr Sünder, ist es nicht genug,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1122 'III. In folgender <i>Oratoria<i> redet JEsus mit der büssenden Seele: ¶ JESUS. ¶ Schicke dich/ Israel/ und begegne deinem GOtt. ¶ Ihr Sünder, ist es nicht genug,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1123 'IV. Folgendes ist in Eyl aufs Himmelfahrts-Fest gesetzt. ¶ Du bist in die Höhe gefahren/ und hast das Gefängniß gefangen geführet: ¶ 1. ¶ So sieget der grosse Held,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1123 'IV. Folgendes ist in Eyl aufs Himmelfahrts-Fest gesetzt. ¶ Du bist in die Höhe gefahren/ und hast das Gefängniß gefangen geführet: ¶ 1. ¶ So sieget der grosse Held,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1124 'III. Zum Exempel eines Zahl-Reimes sey folgendes aufs Jahr 1712. ¶ <i>ChrIstVs Ist MeIn Leben<i>'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1124 'III. Zum Exempel eines Zahl-Reimes sey folgendes aufs Jahr 1712. ¶ <i>ChrIstVs Ist MeIn Leben<i>'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1125 'Es thut mir leyd, mein lieber Bruder,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1125 'Es thut mir leyd, mein lieber Bruder,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1126 'Die in Leipzig bekandte <i>Aria<i>: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> Deiner Schönheit Zauber-Stricke, giebt folgendes geistliches Lied: ¶ 1.¶ JEsu, deine Liebes-Stricke'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1126 'Die in Leipzig bekandte <i>Aria<i>: <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Deiner Schönheit Zauber-Stricke, giebt folgendes geistliches Lied: ¶ 1.¶ JEsu, deine Liebes-Stricke'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1072 '<i>ORatori<i>en werden genennet solche Gedichte/ wie insgemein die Kirchen-Stücke zu seyn pflegen/ da Sprüche aus der Bibel und wiederum Arien mit einander abwechseln.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1072 '<i>ORatori<i>en werden genennet solche Gedichte/ wie insgemein die Kirchen-Stücke zu seyn pflegen/ da Sprüche aus der Bibel und wiederum Arien mit einander abwechseln.'] <br> <br> | ||
<h1>Statius, Johann Joachim</h1> | <h1>Statius, Johann Joachim</h1> | ||
<h2>Der Wohlgebahnte Weg zu der Teutschen Poesie</h2> | <h2>Der Wohlgebahnte Weg zu der Teutschen Poesie</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6166 'als Gütikeit/ Billikeit/ Seelikeit/ sondern Gütigkeit/ Billigkeit/ Seeligkeit etc.'] <br> <br> | |||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q6167 'Es hat zwar der Hr. <i>Johann Heinrich<i> Reitz in seinem Teutschen <i>Testament<i>/ welches zu Offenbach am Mayn <i>ediret<i> ist/ an statt | |||
<h1>Hamann, Johann Georg</h1> | <h1>Hamann, Johann Georg</h1> | ||
<h2>Nützlicher und brauchbarer Vorrath von allerhand Poetischen Redens-Arten</h2> | <h2>Nützlicher und brauchbarer Vorrath von allerhand Poetischen Redens-Arten</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1138 'Du gabst zu meinem Heil den allerersten Rath;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1138 'Du gabst zu meinem Heil den allerersten Rath;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1139 'Heil vor den Schlangen-Biß! Rath uns, mach uns gesund!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1139 'Heil vor den Schlangen-Biß! Rath uns, mach uns gesund!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1140 'Gewonnne. gesegnte. vernichtt. ¶ für Gewonnene. gesegnete. vernichtet.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1140 'Gewonnne. gesegnte. vernichtt. ¶ für Gewonnene. gesegnete. vernichtet.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1141 'Heil’ger Vater, ew’ger GOtt;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1141 'Heil’ger Vater, ew’ger GOtt;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1142 'Barmhertz’ger Vater, güt’ger GOtt.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1142 'Barmhertz’ger Vater, güt’ger GOtt.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1143 'Z. E. so saget gleichfalls Richey: ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ So überlaß ichs GOtt, der Großmuth und der Zeit; für: ich es.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1143 'Z. E. so saget gleichfalls Richey: ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ So überlaß ichs GOtt, der Großmuth und der Zeit; für: ich es.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1144 'Z. E. beym Richey: ¶ Man könnt auf ewigen Altären etc. für: könnte auf etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1144 'Z. E. beym Richey: ¶ Man könnt auf ewigen Altären etc. für: könnte auf etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1145 'Ich hang an deiner Gnad’ als eine Klett am Kleide etc.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1145 'Ich hang an deiner Gnad’ als eine Klett am Kleide etc.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1146 'Sonn, Himmel, Erd und Lufft sind Zeichen deiner Macht.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1146 'Sonn, Himmel, Erd und Lufft sind Zeichen deiner Macht.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1147 'Erzeige du mir Gnad’, GOtt, weise deine Güt’'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1147 'Erzeige du mir Gnad’, GOtt, weise deine Güt’'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1148 'HErr, willst du von uns ab dein Angesichte wenden?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1148 'HErr, willst du von uns ab dein Angesichte wenden?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1149 'Du hast ja des Gesetzes Joch'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1149 'Du hast ja des Gesetzes Joch'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1150 'Ihr blöden Sinnen auf, auf schwingt euch von der Erden'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1150 'Ihr blöden Sinnen auf, auf schwingt euch von der Erden'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1151 'Ich bin ein armer Erden-Kloß,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1151 'Ich bin ein armer Erden-Kloß,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1152 'Derohalben ist der Reim falsch und unrein, wenn ich Fröhligkeit und Seeligkeit zusammen reimen wollte.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1152 'Derohalben ist der Reim falsch und unrein, wenn ich Fröhligkeit und Seeligkeit zusammen reimen wollte.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1153 'Ich tauche meinen Geist in JEsu Wunden ein,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1153 'Ich tauche meinen Geist in JEsu Wunden ein,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1154 'Mein Hoffen gründet sich auf GOtt; drum kan ich nicht verzagen;'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1154 'Mein Hoffen gründet sich auf GOtt; drum kan ich nicht verzagen;'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1155 'Kommt denn, ihr Völcker, sagt, wie reich die Deutschen seyn. ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1155 'Kommt denn, ihr Völcker, sagt, wie reich die Deutschen seyn. ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Weichmann.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1156 'Von GOtt erbethner Printz, in dessen göldner Wiegen ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> Richey.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1156 'Von GOtt erbethner Printz, in dessen göldner Wiegen ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Richey.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1157 'Erwarte nicht von mir, o tieffgebeugter Greiß,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1157 'Erwarte nicht von mir, o tieffgebeugter Greiß,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1158 'O daß mein Gemüthe,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1158 'O daß mein Gemüthe,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1159 'Zittau, rede du vor mich. Doch du selber liegst entkräfftet, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> Wentzel.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1159 'Zittau, rede du vor mich. Doch du selber liegst entkräfftet, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Wentzel.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1160 'Weg Pan, weg Peles, weg! du Docken-Werck der Heyden! ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Chr. Gryph.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1160 'Weg Pan, weg Peles, weg! du Docken-Werck der Heyden! ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Chr. Gryph.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1161 'Sterbt, Sinnen, sterbt! hat JEsus sterben müssen, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ Chr. Gryph.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1161 'Sterbt, Sinnen, sterbt! hat JEsus sterben müssen, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ Chr. Gryph.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1162 'Ich beuge mich, o Höchster! Demuths-voll vor dir.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1162 'Ich beuge mich, o Höchster! Demuths-voll vor dir.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1163 'Der Herr geh. <i>Secr<i>. König hat in einer unvergleichlichen heroischen Ode auf den letztern Kirchgang Ihrer Hoheit der Königl. Chur-Prinzeßin zu Dreßden, und zwar in den ersten Strophen gedachter Ode den <i>Caracter<i> einer Ode vortrefflich ausgedrückt. Er sagt: ¶ Auf! Dicht-Kunst! reiche mir die Hand,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1163 'Der Herr geh. <i>Secr<i>. König hat in einer unvergleichlichen heroischen Ode auf den letztern Kirchgang Ihrer Hoheit der Königl. Chur-Prinzeßin zu Dreßden, und zwar in den ersten Strophen gedachter Ode den <i>Caracter<i> einer Ode vortrefflich ausgedrückt. Er sagt: ¶ Auf! Dicht-Kunst! reiche mir die Hand,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1164 'Inzwischen soll Anfängern in der Poesie folgende Ode, die der Frey-Herr von Canitz auf den Tod seiner Gemahlin geschrieben, zum Muster und Exempel dienen. Sie stehet in den Neben-Stunden unterschiedner Gedichte auf dem 83. und folgendem Bl. ¶ 1. ¶ Soll ich meine Doris missen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1164 'Inzwischen soll Anfängern in der Poesie folgende Ode, die der Frey-Herr von Canitz auf den Tod seiner Gemahlin geschrieben, zum Muster und Exempel dienen. Sie stehet in den Neben-Stunden unterschiedner Gedichte auf dem 83. und folgendem Bl. ¶ 1. ¶ Soll ich meine Doris missen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1165 'Zum Exempel einer <i>Elegie<i> mag folgendes Gedichte aus dem Herrn Chr. Gryphio dienen: ¶ Was kan die Liebe nicht vor Wunder-Dinge zeugen?'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1165 'Zum Exempel einer <i>Elegie<i> mag folgendes Gedichte aus dem Herrn Chr. Gryphio dienen: ¶ Was kan die Liebe nicht vor Wunder-Dinge zeugen?'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1166 'Weichmann. ¶ Ihr Winde, heult und sauset!'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1166 'Weichmann. ¶ Ihr Winde, heult und sauset!'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1167 'Folgendes sey eine Probe, welches Hr. Richey verfertiget, und in Hrn. Weichmanns erstem Theil der <i>Poesie<i> der Nieder-Sachsen auf dem 94. und folgenden Blat anzutreffen ist. ¶ Personen. ¶ Die Freude. Die Demuth. Die Danckbarkeit. Die Eintracht. Die Zeit. ¶ Aria. ¶ Freude. Erhebt euch Dem. Fallt nieder'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1167 'Folgendes sey eine Probe, welches Hr. Richey verfertiget, und in Hrn. Weichmanns erstem Theil der <i>Poesie<i> der Nieder-Sachsen auf dem 94. und folgenden Blat anzutreffen ist. ¶ Personen. ¶ Die Freude. Die Demuth. Die Danckbarkeit. Die Eintracht. Die Zeit. ¶ Aria. ¶ Freude. Erhebt euch Dem. Fallt nieder'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1168 'Ich will hier zur Probe eines hersetzen, welches der Freyherr von Canitz verfertiget hat, und auf dem 2. Bl. seiner Neben-Stunden unterschiedner Gedichte zu finden ist. ¶ Der Sünden-Schlaff. ¶ O GOtt! ich bin nicht werth, daß du mir so viel Güte'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1168 'Ich will hier zur Probe eines hersetzen, welches der Freyherr von Canitz verfertiget hat, und auf dem 2. Bl. seiner Neben-Stunden unterschiedner Gedichte zu finden ist. ¶ Der Sünden-Schlaff. ¶ O GOtt! ich bin nicht werth, daß du mir so viel Güte'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1169 'Die Gedichte des gantz unvergleichlichen Frey-Herrn von Canitz bestehen grossen Theils aus <i>Satyrischen<i> Einfällen. Ich will den Anfängern in der Poesie zur Probe folgende in seinen Neben-Stunden Bl. 52. befindliche Stachel-Schrifft hersetzen. ¶ Der Tod des ungerechten Geitzhalses. ¶ Den Harpax, welcher sich zum reichen Mann gelogen,'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1169 'Die Gedichte des gantz unvergleichlichen Frey-Herrn von Canitz bestehen grossen Theils aus <i>Satyrischen<i> Einfällen. Ich will den Anfängern in der Poesie zur Probe folgende in seinen Neben-Stunden Bl. 52. befindliche Stachel-Schrifft hersetzen. ¶ Der Tod des ungerechten Geitzhalses. ¶ Den Harpax, welcher sich zum reichen Mann gelogen,'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1170 'Z. E. ein Creutz. ¶ Auf dich'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1170 'Z. E. ein Creutz. ¶ Auf dich'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1171 'Mein Heyland bleibet mein.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1171 'Mein Heyland bleibet mein.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1172 '<i>ChrIstVs DVX, ergo trIVMphVs<i>.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1172 '<i>ChrIstVs DVX, ergo trIVMphVs<i>.'] <br> <br> | ||
<h1>Gressel, Johann Georg</h1> | <h1>Gressel, Johann Georg</h1> | ||
<h2>Musophili Vergnügter Poetischer Zeitvertreib</h2> | <h2>Musophili Vergnügter Poetischer Zeitvertreib</h2> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1182 'Ich habe nur oben hin den I. II. III. Theil der zusammen getragenen Hoffmannswauldauischer Gedichte durchblättert, so sind mit viel von diesen Redens-Arten vorgekommen, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> ¶ In Geistlichen Gedichten: ¶ <i>Pag<i>. 13.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1182 'Ich habe nur oben hin den I. II. III. Theil der zusammen getragenen Hoffmannswauldauischer Gedichte durchblättert, so sind mit viel von diesen Redens-Arten vorgekommen, ¶ <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>S<nowiki>] <br> <br> </nowiki> <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> ¶ In Geistlichen Gedichten: ¶ <i>Pag<i>. 13.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1183 'Canaan.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1183 'Canaan.'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1184 'Z.E. die Juden, die Jüden, sie gläuben/ sie glauben'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1184 'Z.E. die Juden, die Jüden, sie gläuben/ sie glauben'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1185 'Du heiligest/ ¶ Predigest/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1185 'Du heiligest/ ¶ Predigest/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1186 'Ich achte nicht ein Haar was mit die Feinde dräuen/'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1186 'Ich achte nicht ein Haar was mit die Feinde dräuen/'] <br> <br> | ||
[http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1187 'Gnade/Genade. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> Heil’ger/ Heiliger. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> </nowiki> Ich seegne/ ich seegene.'] <br> | [http://barockpoetik.de/wiki/Item:Q1187 'Gnade/Genade. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Heil’ger/ Heiliger. <nowiki>[</nowiki>…<nowiki>] <br> <br> </nowiki> Ich seegne/ ich seegene.'] <br> <br> | ||
Aktuelle Version vom 20. Januar 2025, 12:13 Uhr
'Bey dem Masenio sein etzliche artige Exempla Symbolorum, als da er aus dem Wapen des Fabii Chisii einen Adler nimt/ worauß er 50. Symbola macht/ und auß der Pamphiliorum Wapen/ eine Taube und Oelbaum/ von welchen er gleichfalls 50. Symbola erfunden. Der Index Masenii, darin er alle Ordnungen der Dinge durchgeht/ uud von jeden kürtzlich die Eygenschafft setzt/ am Rande aber den sensum moralem, nützt treflich zu den Erfindungen.'
'Im Englischen hat Franciscus Quarles Geistliche Emblemata geschrieben/ wie auch Epigrammata, die er divine fancies, nennet. Aber die Emblemata sein mehrentheils aus des Hermani Hugonis piis desideriis genommen/ [S] <br> <br> da er doch derselben mit keinem Worte gedencket.'
'Die Rätzel gehören auch zu den Sinnbildern/ welche gleichfalls ihre fontes inventionum in den vorigen locis haben und bestehen theils in Bildern/ theils in Schrifften. Von jenen handelt Masenius weitläufftig in Speculo Imaginum.'
'Bey den Ißländern hat man ein sonderlich Buch die Edda gehabt/ welches war die Mythologia Poetica der alten Nordischen Völcker/ oder vielmehr ihre Theologia, Physica und Ethica. Es sind zweyerley Eddae gewesen/ die eine als die älteste/ ist in alte unverständliche Verse verfasset von Sämund Sigfuson/ der mit dem Zunahmen Froda/ daß ist/ der Weise genant worden/ und An. 1077. zu Odde in Ißland Prediger gewesen. Die neue Edda hat gemacht Snorrre Sturläson/ ein Vornehmer kluger Mann/ und Ober-Richter über Ißland im Jahr 1222. und auß der ältern des Sämunden zusammen gezogen/ welche Petrus Resenius mit sehr nützlichen Anmerckungen/ und einer weitläufftigen Vorrede heraußgegeben/ darinnen er mit mehren von diesen beyden ddis handelt. In der Königlichen Schwe-[S] <br> <br> dischen Bibliothec soll noch eine andere und besser verhanden sein/ wie Herr Rudbeck meldet. Dieser Snorre Sturleson hat die alte Eddam etwas verändert/ und auff ihre Poeterey gerichtet. Wie nun die Edda ihre Mythologia, so ist die Scalda ihre Metrica und Prosodia gewesen. Arngrimus sagt von dieser also: Scalda est liber de arte Poëticâ Islandorum, qui est quasi praxis Eddae ut Edda inventionem, Scalda usum vel artem adiuvet,'
Kornfeld, Theodor
Selbst-Lehrende Alt-Neue Poësîe Oder Vers-Kunst Der Edlen Teutschen-Helden-Sprache
'als: Göttliches/ Himlisches/ leibliches/ nützliches/ Tapfferkeit/ Mäßigkeit/ gnädiglich/ himlische/ höllische/ irdische & c.'
'als: göttliche/ geistliche/ heilige'
'als: -vv Göttliches/ himlisches/ höllisches/ tägliches/ sterbliches/ heyligkeit/ fröligkeit/ seeligkeit &c.'
'als: Ewigkeit/ seeligkeit; ewiglich/ seliglich'
'Mein Herr Jesu durch dein Blut/'
'Mein JEsu meiner Seelen Schatz'
'Himlischer Vater erlaß mir die Schulde/'
'Ach Vater in des Himmels-Thron/'
'Gott geb‘ uns allen seinen Segen/'
'Gottes Hand/'
'Mein Tugend-Kleid/'
'Das Laster-Lebend werffet weg/'
'Ich singe meinem Gott dis Liedlein zu Ehren/'
'Kommet ihr Völcker und singet mit Freuden/'
'Dieser vorgedachten Jahr-zeits-Versen Exempla habe ich zwar offt gesetzet/ besonders aber in meiner Decuriâ Acclamationum Votivarum primâ, so ich in Jena anno 1666. habe drücken lassen/ da unter vielen anderen Poêtischen Kunst-stücklein sich finden der Jahrzahlen (1) Per num: pronunciationem: ¶ Gott Mehre DoCh Lehre/ VerWahre sIe gantz! […] <br> <br> '
'Ey lasset uns den Herren loben'
'Gott segne nun der Christen Waffen/'
'Laß den höchsten Gott nur walten/'
'Ach! mein Gott/ hilff mir besingen/'
'Ein Exempel des Sonnets/ So ich dem Wollbohrnen Herrn Fride-[S] <br> <br> rich Ulrich von Münchhausen/ da er mit J. Anna Dorothea vom Busch Hochzeit zu Ippenburg machete/ anno 1661. zu Ehren/ unter andern Gedichten/ gesetzet habe/ und zu Rinteln drücken lassen/ also lautend. ¶ Als Jacob in der Fremb von jederman verlassen/'
'Solch ein Wandelgedicht setze Ich hier im Gebeth gegen die in der Nähe herümb wandelende Rühr/ also: ¶ Wandelt itzt herümb die Plag‘/'
'Wie irret doch herümme/'
'Exempel der Echo. ¶ Was hat uns Gott gegeben? Leben.'
'das solche 6. Reigen offtmahln Strophen machen. als: ¶ Lasst uns den HErren singen'
'Exemp. der doppelgängigen. ¶ Des Himmels Zorn'
'An Gläubigen scheint herlich die Frömmigkeit/'
'Was wird uns der Höchste geben? Leben.'
'O reicher Gott! du kanst uns wol ernehren/'
'Der Höchste kan den Krieg erregen/'
'Trauen geistlich/ ist auf festen Grunde bauen;'
'Ein Creutz: [S] <br> <br> dessen Exempel mir beliebet aus meiner Geistl: Verlöbniß pag. 13. so anno 1664. zu Giessen habe drücken lassen/ hieher zu setzen/ juxta Matth. 16. V. 24. ¶ Das Creutz nim auff'
'Ein Pocal; Aus eben-selbigen kurtzen Tractätlein meiner Geistl: Verlöbnüß. p. 29. Ex. Joh. 7. V. 3. Trauet/'
'Ein Baum des Lebens. Aus ebenselbiger Geistl: Verlöbnüß. p: 15. ¶ Ich bin dein grosser Lohn.'
'Ein Laute; so anno 1664. auff Herrn Henr. Klostermans J.U.L. Hochzeit von mir gesetzet/ und gegeben. ¶ Ihr Lauten itzt klinget/'
'Ein Licht aufn Leuchter/ von p. 24. oben gemelter Geist-Verlöbnüß. ¶ Drümb gehet Chrißt Braut zum Himmel richtig fort. […] <br> <br> Joh. 8. V. 12. Psalm. 119. V. 105.'
'Apffel. Und zwar ein Apffel vom Baum des Lebens/ von p. 16. Ebenselbiges meines Tractätleins. ¶ Allhier ¶ […] <br> <br> ¶ Gen: 3. V. 22. & 24.'
'Ein Denck- und Danck-Seule des Wienischen Siegs. ¶ Als man schrieb achtzig drey/'
'Figur eines Eyes; und zwar/ Eines Pasch-Eyes. ¶ Ich wünsch‘ an diesem Oster-Tage'
'Ein anders; Auff eine andere Weise. ¶ Ein Ey'
'Ein Sand-Uhr. ¶ Das du in letzter Stund kanst gute Rechnung machen'
Männling, Johann Christoph
Europäische Parnassus, Oder kurtze und deutliche Anweisung Zu der Deutschen Dicht-Kunst
'Ein kluger <aq>Darius<aq> nimt offt so lieb die armselig-doch treumeinend gegebene Gabe an/ als eine von grosser Phariseer Hand überreichte Heichel <aq>Jubele<aq>, die den Werth zum Grunde und Zeige-Mutter/ den Betrug aber zum Vorhange hat.'
'also sage ich: Gott ist das beste Heyl in dieser Sterbligkeit/ oder auch: GOtt ist in dieser Sterbligkeit das beste Heyl.'
'Die Beywörter werden offt gantz wiedrigen Sachen zugelegt/ als die schöne Sünde/ da doch keine Sünde schön'
'als: Glied/ Glück/ Gnade/ gnau/ grade/ vor Gelücke/ Genade etc.'
'als: Eh’mann/ Weih’rauch'
'Wenn ein Wort sich mit einem Jod anfänget/ als Jerusalem etc. und das vorhergehende Wort sich mit einem e geendiget hat/ so kan das e doch stehen bleiben/ als: das liebe Jericho.'
'Den Himmels-Schlüssen wiederspricht kein Mensch.'
'Die Wollust bahnt auff Schwanen küssen/'
'GOtt wird von uns geliebt und auch gepreiset.'
'Verstrichner Glantz/ gebleichte Pracht/ verweißtes Heiligthum etc.'
'Wer hier die Ewigkeit sucht/ muß noch eh‘ vergehn/'
'wiewohl <aq>Zesius<aq> solches <aq>pag.<aq> 99 seines <aq>Helicons<aq> nicht will gar wohl zulassen/ daß man GOtt und Gebot/ solle reimen/ doch finde ich keine erhebliche Ursachen/ warumb solches nicht solte angehen'
'wie wohl der berühmte <aq>Zesius Loc. cit. p.<aq> 95. und <aq>p.<aq> 107. es verwirfft/ so hat doch Hoffmanswaldau/ <aq>Caspari<aq> und andere gar offt solches gebraucht/ daß sie Leid mit Ewigkeit reimen'
'als Barmhertzigkeit'
'deßgleichen geht es auch an mit dem i und ui/ als Sünden finden/'
'Süsser JEsu wertheste Himmels-Sonne'
'Zur Anweisung eines Exempels ist folgendes Carmen/ auff die Leiche/ Herr Müllers/ <aq>Medicinae Doct.<aq> in Wittenberg Anno 1684. den 22. <aq>Novembris<aq>, in eines andern Nahmen von mir gemacht. ¶ Ist mehr kein Perlen Tranck? nicht kräfftige <aq>Asphalten<aq>,'
'Es werden diese [vers communs, J.T.] <br> <br> am meisten zu Glückwünschungen/ zu Freuden-Zeiten angewendet/ wie ich dergleichen Verße bey Einweihung der <aq>Catheder Lutheri<aq> in Wittenberg/ so Ihro <aq>Magnificentz<aq> Herr <aq>D. Joh. Frid.<aq> Mayer/ mein vielgeehrter Patron/ und an Vater Statt geliebter Gönner/ den GOtt mit zeitlichem und ewigen [S] <br> <br> Seegen beschütte/ anstellete/ Anno 1685. den 23. ¶ April/ unter eines andern Nahmen setzte. ¶ Auff kluge Welt/ betrachte Zeit und Glantz/'
'und [S] <br> <br> habe ich solches in meinem verlohrnen Kinde gewiesen/ so ich zu ehren Herr <aq>D.<aq> Mayern verfertiget; anietzo aber ein Exempel zu setzen/ soll folgendes Rätzel oder <aq>Aenigma<aq> seyn/ von einem Flohe. Vom Fleisch gebohren seyn/ und von dem Fleische leben/'
'deßgleichen <aq>Halman<aq> in seinen Begräbnüß-Gedichten <aq>pag. 83<aq>. gar artlich weiset/ daher ich bin bewogen worden/ eben dergleichen Exempel zu setzen/ von den Worten Fall und Fallen/ also: ¶ Sonnet. ¶ Diß Leben ist ein Fall wo nichts als Fallen wachet/'
'Ein Exempel soll folgendes Leichen-Gedichte seyyn: ¶ Mein Pilgram eile nicht/'
'Wer meine Meinung nicht sattsam kan fassen/ der beliebe folgendes Exempel einer ,Sextinne auff eine Hochzeit anzunehmen/ von dem Liebes-Kusse. [S] <br> <br> ¶ 1. Der Zucken den die Welt vor ihre Freunde trägt/'
'Wie diß Exempel einer Ode auff Pfingsten weiset. ¶ 1. ¶ Die Andacht rufft/ HErr fülle meine Sinnen/'
'Ich bin vorwitzig gewesen solches Irrgedichte also vorzustellen: ¶ Wie irret doch der Menschen Sinn/'
'Diese Form-Reime werden auff zweyerley Arten gemacht (a) wenn der erste Buchstabe einer ieden Zeile von oben biß unten wieder zusammen gesetzt wird als: JESUS. ¶ In mein Hertze soll kein GOtt/ als mein süsser Jesus kommen/'
'Wann die ersten Buchstaben aller Wörter/ so in den Verßen auff einander folgen/ zusammen gelesen werden e.g. in dem Worte JESUS. ¶ Jch Erquicke Sinn Und Seele.'
'wie folgender Buß-Seuffzer den Nahmen JESUS heraus bringet.'
'1. ¶ JCh steh unter deinem Kreutz/ ach mein JEsu gantz verlassen/'
'Zum Exempel soll seyn der Nahme ¶ Daniel von Helmrich/ ¶ meines hochgeehrten <aq>Patronis<aq>, aus solchem kommt nach dem Buchstaben Wechsel heraus: ¶ In Leid kam Ruhe Lohn. ¶ Solches kan in folgende Verße gebracht werden: ¶ Der Morgen folgt auff die Betrübte Nacht/'
'Also ein Hertz. ¶ Treue Hertzen/'
'Die andere wird also gemacht/ als zu einem Paten-Zettel: ¶ JEsus soll der Morgen-Stern liebster Pate stetig bleiben/'
'Mit Gegenhaltung der Worte <aq>Augustini<aq>. ¶ 63 40 128 4 52 26 76 ¶ <aq>Inter Brachia Salvatoris D. Jesu mei, vivere<aq>, ¶ 26 52 61 39 22 19 44 640. ¶ <aq>& mori cupio, ut in eo maneam<aq> ¶ Worauff hernach die Verße können eingerichtet werden also: ¶ So donnre Hagel/ Blitz/ auff meine Scheitel zu/'
'Ein Exempel einer <aq>Parodie<aq> giebt Herr <aq>D.<aq> Müller in seiner Creutz- und Leidens-Schule über die Worte des weltlichen Liedes: [S] <br> <br> ¶ Lebt iemand so wie ich/ so lebt er kümmerlich etc.'
'Uns soll alhier zum Exempel seyn/ eine Aufmunterung des Gemüthes: ¶ 1. ¶ Was wilstu dich mein Hertze selbst verzehren?'
'so soll folgendes Begräbniß-Gedichte unsre Meinung vorstellen. [S] <br> <br> ¶ Der Port ist wohl erreicht/ itzt still ich mein Verlangen/'
'wie zur Anweisung dieses ist/ von Abscheidung eines guten Freudes: ¶ 1. ¶ Fahr wohl geliebter Freund/ diß seuffzet noch mein Hertze/'
'Ein Exempel von 2. Strophen soll uns geben die Bewillkommnung der Stadt Wittenberg/ als wenn der Durchl. Churfürst zu Sachsen darinn seinen Einzug hielte. ¶ 1. Satz. ¶ O Himmel schmücke dich/'
'Ein Exempel soll folgende <aq>Sententz<aq> machen/ aus dem <aq>Ambrosio, Epist.<aq> 60. so ich <aq>Anno<aq> 1681. den 19. <aq>Augusti<aq> zu Wittenberg Herrn <aq>Thebesio<aq> in sein Stammbuch geschrieben. ¶ <aq>Sobriam à turbis gravitatem, Severam vitam, singulare pondus Dignitas sibi vendicat Sacerdotalis.<aq> ¶ Der Laster-Mackel muß nicht am Gespinste kleben/'
'Zum Vorbilde soll diese geistliche Ode seyn. ¶ 1. ¶ Welt ade! Gehab dich wohl!'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> I. Zeit-Verkürtzung'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> 2. Schertz-Gedancken.'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> 7. Eines Spaniers.'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> 8. Eines Welt-weisen Geistlichen oder Jesuiten.'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> 9. Eines tadelhafften Mönches.'
'[Hoffmannswaldau:] <br> <br> 10. Einer Nonnen.'
'Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie <aq>Georgius Sabinus<aq> redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der Spiegel/ so den Menschen in geist- und weltlichem Leben alles vorstellete/ was ihnen zur Sitten und Tugend lehre/ ja selbst zur Gottesfurcht vonnöthen solte seyn. ¶ §. 4. <aq>Marcellinus Lib. 5.<aq> und <aq>Strabo Lib. 5. Geograph.<aq> schreiben: Es waren dreyerley Leute/ die man in höchsten Ehren hielt: <aq>Bardi, Vates<aq>, und <aq>Druiden<aq>. Die <aq>Bardi<aq>, welche Sachsen und die <aq>Lombardeu<aq> bewohneten/ so hernach von <aq>Carolo M<aq>.sind bekehret worden/ die sungen ihre Lob-Gedichte/ und waren Poeten/ welche <aq>Nonius, Nobilitatis Cantores<aq>, und <aq>Diodorus Siculus, Poetas Melodiarum<aq> nennen <aq>Lib. 16.<aq> Von diesen kamen hernach die Meister-Sänger. Die Vates opfferten und betrachteten die Natur aller Dinge. Die Druiden pflegten über die natürliche Wissenschafft auch von guten Sitten zu unterrichten. Besiehe hievon <aq>Lucanum L. 1.<aq> von bürgerlichem Kriege. <aq>Polydorum Virgilium<aq>. Herr <aq>D. Scharffens<aq>, meines hochgeehrten <aq>Patro-<aq> [S] <br> <br> <aq>nis<aq>, welchen Gott mit Segen kröne/ seine <aq>Disputation, de Gallorum Druidis<aq>. ¶ §. 5. <aq>Zoroaster, Eumulphus, Museus, Orpheus, Homerus, Plato, Johannes Grammaticus<aq> und andere vornemlich Grichen/ die sind die ersten Anherren dieser Kunst gewesen/ daß man also wohl sagen kan: die Dichter waren eher als die Redner und Geschicht-Schreiber: welchem <aq>Lactantius<aq> selbst und <aq>Strabo Lib. I. Geograph.<aq> Beyfall giebet: Die Poeterey sey nach der Alten Sprichwort/ die erste <aq>Philosophi<aq>, daher sie in den grichischen Städten zu erst die Knaben in der Dichterey unterweisen ließen/ daß sie theils Sittsamkeit lehreten/ theils auch desto grössere Lust zum Studiren schöpfften; und hielten die Heyden die Poeten vor Propheten wie die Schrifft weiset <aq>Act. 17. 28. Tit. I. 12. I. Cor. 15. 33<aq>. besiehe Sr. <aq>Excellentz<aq> Herr <aq>D. Scharffens Problemata Poetica<aq>. ¶ §. 6. <aq>Aristoteles, Cicero<aq>, die gaben zu erst ihre Meinungen in gebundener Rede heraus; Ja wie <aq>Livius<aq> und <aq>Cicero<aq> selbst gedencket/ so habe man alles damahls abgesungen. Und so wir das Zeit-Maß von Adam anziehen/ so will <aq>Polydorus Virgilius Lib. I. c. 14. de rerum invent<aq>. daß die Reim-Kunst dem Adam wäre von GOtt nebst andern Wissenschafften mitseinem Leben eingeblasen worden/ welcher sie den dem Seth, und der folgends seinen Nachkommen beygebracht hätte. Daher hernach Moses/ als er durch das rothe [S] <br> <br> Meer glücklich gegangen wäre/ Gott zu Ehren/ in Versen sein Danck-Opffer gebracht; nach <aq>Josephi<aq> Bericht <aq>Lib. 2. Antiquit. Judaic<aq>. welchem David hernach mit seinen Psalmen/ Assaph mit seinen Liedern/ Salomon mit seinem Hohenliede/ und andere mehr gefolget. Besiehe Herr <aq>M. Küpffenders Disput<aq>. vom Lob der Poesie/ desgleichen <aq>Meisnerum de Leg. p. 8<aq>. ¶ §. 7. Was <aq>Homerus<aq>, der zur Zeit des Königes Assä lebte/ und also noch vor Elia/ vor Erfindungen gehabt/ davon will noch nicht der Ruhm schweigen. Von den Griechen worde solche Kunst in dem ersten <aq>Seculo<aq> durch <aq>Livium Andronicum<aq>, und <aq>Paccuvium<aq> zu den Römern gebracht& biß sie nach und nach solche <aq>Maecenates<aq>, und Augustos erweckte/ die sie beföderten/ und es hernach <aq>Seculo X. XII. & :III<aq>. so hoch darinnen kam/ daß man es die goldene Zeit der Poeten nennete.'
'Alle Künste so nicht einen Nutzen sollen nach sich ziehen/ die verdienen mehr geflohen als geliebt zu werden; Allein unsre edle Poesie erzeiget einen dreyfachen Nutzen; Da ist sie (1) nützlich wegen GOttes/ (2) wegen unsers Nechsten (3) wegen unser selbsten. ¶ §. 2. Nützlich ist diese annehmliche Wissenschafft wegen Gottes/ denn da kan ein verpflichteter Mensch die Ehre seines Schöpffers ausbreiten/ wie Rist/ Opitz und andere gethan. Kayser Ludwig der Gottselige genannt/ wolte diesen Nutzen im Wercke weisen/ in dem er aus Liebe zu der Poesie die Biebel in Reime bringen ließ/ wie das Register <aq>Testium Veritatis pag. 1035<aq>. berichtet / und <aq>Otfridus Wissemburgensis<aq>, wie eben daselbst <aq>pag. 934<aq>. zu finden ist/ ließ ein Theil des Evangelien-Buches in deutsches Verse bringen/ um seine <aq>Devotion<aq> gegen GOtt zu bezeugen.'
'Der erste Urheber ist im Jahr 1560. gewesen <aq>Michael Stivelius<aq>, ein Prediger in Sachsen/ der solche erfunden/ diesem ist anietzt nachgefolget <aq>M. Johann Henningius<aq> in Quedlinburg/ welcher nicht allein die einfache/ sondern auch die andern Sorten in einem sonderbahren Tractätchen/ so er <aq>Cabbalogiam<aq> nennt/ gar deutlich angewiesen/ deßgleichen <aq>Paschasius in Poesi artificiali<aq>, und andere mehr.'
Stieler, Kaspar von
Die Dichtkunst des Spaten 1685
'Süßbitter, lasterfeind, hochpralend, nimmerbleich, ¶ unsterblich, göttlich, frisch, wundheilend, Tugendreich,'
'Mensch Gott, entmenschter Mensch, ein Ziel, so nie getroffen'
'Als: Wie die fremde Schuld in Adam uns verhönet: ¶ So hat die fremde Huld in Jesu uns versöhnet.'
'Ein Affe von Gestalt, ein Teufel vom Gemüte,'
"So heißt ein OhneGott ein Heyd' und Atheiste. ¶ Ein Unding ist gar nichts, ein Folgekreuz ein Christe."
'Der Leib: das Gelt und Guht: der Seelen Seeligkeit:'
'Wenn Höflichkeit und Zucht einander Schwestern heißen, ¶ Verstand und Wille sich auf Frömmichkeit befleißen;'
'So weit dein Kasten langt, soweit auch langt dein Glauben.'
'Ein Fortsteig ist auch der: Jerusalem, die kränket ¶ ihr Herz ohn unterlaß, wenn sie zurücke denket ¶ wer sie für weilen war und wer sie nun muß seyn, ¶ die edle wehrte Stadt: Es frißt ihr Mark und bein ¶ daß sie ihr Volk soll sehn zu ihres Feindes Füßen ¶ und niemand hilft ihr nicht: kein Mensch will von ihr wißen: ¶ Sie ist der Feinde Lust; sie spotten Ihr darzu, ¶ und lachen hönisch aus die heilge Satbatsruh.'
'Um Gottes willen, denkt! ¶ spricht er, aus Schalkheit nur, wie geht doch so vermengt ¶ in dieser Stadt, daher:'
'Ists Sünde, daß mich brennt der Liebe süßer Brand, ¶ daß drob der Himmel zörnt, weß ich mich unterwinde; ¶ So ists ein schöner Brand und eine schöne Sünde, ¶ die, ob das strenge Recht gleich arme Menschen schreckt, ¶ man streite wie man will, in Herz und Adern steckt.'
"die Seele solte seyn ein reiner Gottes Tempel, ¶ so ist sie eine Höl' ergrimmter Drachen Zucht, ¶ ein heßlichs Rattennest, in dem die schnöde Sucht [S.i.O.] <br> <br> ¶ der schwarzen Lüste heckt."
'Unchristlich ist mit Recht das Christentum zunennen, ¶ worinnen leider! kaum ein Christ ist zuerkennen.'
"So muß mans laßen gehen ¶ wenn ein Poete schreibt; der Schlachtordnung Geschick ¶ hab ein verherrlicht, schön, und prächtigen Anblick. ¶ der eing' und ewge Gott, und reimet mit begehren, ¶ verklären, Zähren gar: beschweeren, mehren, hören, ¶ wenns nur kein Handwerk wird, noch weh den ohren tuht."
'Geschicht ist Sünde, ¶ reimt man es vor geschieht'
'Himmelreich sagt man noch endlich Reich ¶ des Himmels;'
"Ein Misbrauch ist gemeine ¶ auch in der mehrern Zahl mit n, als wann vor seine [S.i.O.] <br> <br> ¶ man seinen, frommen schreibt vor fromm'. Ein anders ist, ¶ wann in der Gebendung man denen Frommen liest. ¶ Man sagt die Geistliche, nicht Geistlichen, nicht Blinden ¶ vor Blinde läßet sich schon allezeit nicht binden ¶ alhier der Feder trutz."
"Also gefällt mir nicht: [S.i.O.] <br> <br> ¶ hin- nach der Kirche -gehn, zum Gotteshaus' hingehen, ¶ wie hin- zur Kirche -gehn[., Anm. i.O.] <br> <br> "
'So klinget auch sehr hart: Indem die fromme Seele ¶ aus ihrem Miethause, des keuschen Leibes höle, ¶ Nicht tüchtig aber ist zum Vers: bereitfertig, ¶ unwiederersetzlich, wie auch Naturmäßig, ¶ Gelindmütig und mehr. So machen dem Gehöre, ¶ wiewol mans dulden muß, die Springer viel Beschweere. ¶ Als: lebendiger Gott! Ihr arme Sterbliche!'
'als: ein Kamin, Zibeht, Altar, Panket, Pokal, ¶ Arrest, kompaß, klavier, Blanket, Komet, Kanal, ¶ und wie sie heißen mehr.'
'Man höre nur wie schlecht der dattelvers hier klingt: ¶ die Welt und das Fleisch das will ich ietzt verachten ¶ und Gott, den will ich mir stets recht wol betrachten. ¶ Ach Gott! wie sind wir doch immer nicht klug?'
"so bringet auch der Schluß ¶ der Zeilen solcher Art nicht weniger Verdruß, ¶ wenn ich so schreiben wolt': Es bleibet doch Gott mein bester ¶ Trost, wenn mich noht bestürmt und ketten schlingen fester: ¶ Der ist mein Meisterling, mein Urteilfinder, und ¶ sucht, wo der Wetterhan ümgeht, des Hauses Grund:"
'Die Wollust, Müßiggang, Gelt, Freyheit, Stand und Macht ¶ hat oft den frömsten Sinn zu einem Schalk gemacht.'
"Wenn Gott uns soll verzeihen, ¶ so muß, wer uns erzürnt, sich unsrer Gnad' auch freuen."
"Fleuch du die Welt! es ist ¶ die Welt ein Bubenstall und Fallstrick iede frist ¶ Wer seines Tuhns wart ab, hält Fried', auf Gott sich steiffet ¶ der hat die rechte kunst zu leben schön ergreiffet ¶ weil es ergriffen heißt."
'Wenn Josef wird verkauft, versucht und kommt in Banden, ¶ bald Landesvater wird, zeugt Kinder, schüttet auf ¶ redt mit den Brüdern hart bey dem GetreydeKauf, [S] <br> <br> ¶ versöhnt sich, weint und gibt sich endlich zuerkennen. ¶ Ist so ein Mischmach wol ein Schauspiel zubenennen?'
Spengler, Johann Friedrich
Wittenbergischer Poeten-Steig
'Uberreichung. ¶ OBschon ein Pisga zeigt das ferne Canaan: ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> [...] <br> <br> ¶ Krafftshof/ den 20. Apr. A. 1687. Aus Ehr-Schuld übersendet von Myrtillus.'
'Bericht aus dem Parnasse die Reinigung der Teutschen Sprache betreffend. ¶ ALektor war bereit die Wache zu bestehen/ ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> [...] <br> <br> ORIBASIUS.'
'Wie soll ich heute mich bezeigen/'
'SEyd willkommen/ liebe Stunden!'
'als der Himmel/ die Erde/ Mann/ Pferd/ Feld/ Sieg/ u.s.w.'
'Als wenn ich sage: der gütige/ gnädige/ milde Himmel/ ist der Wortklang ein gelinder; spreche ich aber: der erzürnte/ ergrimmte/ grausame/ harte Himmel/ so kommet ein scharfer Wortklang heraus.'
'6. Hieher schikket sich nicht unfüglich das CXII. Lehrgedichte des Spielenden/ aus dem II. Theile seines Jothams/ in der 112. Blatseite/ als in welcher vor den Tag geleget wird das herrliche [S] <br> <br> Vermögen unserer Teutschen Sprache/ der Natur auf das deutlichste nachzusprechen/ und alles das/ was einen Laut von sich giebet/ ganz eigentlich auszudrükken.'
'als: Gottlos/ Sprichwort/ Weltsinn/ Sanftmut.'
'als Gottlose/ Sprüchwörter/ Weltsinnig/ sanftmütig/ Geldmittel/ Blutrichter'
'andächtig/ Göttin/ himmlisch'
'aus dem mehr-gelobten Schottel/ in der 885. Blatseite dienen: ¶ Tugend/ Fried/ Gerechtigkeit die werden endlich wieder kommen doch/'
"Allein ich halte dafür/ der Seel. Mann [Buchner, J. T.] <br> <br> rede von den zweysilbigen Gebändzeilen/ wenn aus ihnen allein ein Gedichte bestehen sollte/ nicht aber wenn sie andern längeren nur untermenget sind/ wie im folgenden Sazze: ¶ O Fürstenkind aus David Stamm'"
'aus dem Suchenden hierzu entlehnet worden: ¶ Es wird ja endlich in der Welt der güldne Friede wieder kommen/'
'Schaut es/'
'Ach schauet doch:'
'Drum ich dein Lob und Ehr'
'GOtt rufft aus von dem Himmelsthron:'
'Das war ein guter Tausch nach so viel Sorg und Plagen/'
'Nichts ist auf der ganzen Welt das ich könnte lieben.'
'Und weil Er [Birken, J.T.] <br> <br> zwey Red-Gebände in dieser Art anführet/ wollen wir/ um ihrer Seltenheit willen/ das andere/ welches ein Trauung-Wunsch ist/ hieher getragen haben: ¶ Himmlischer Wille der müsse sie ehlichen/'
'Zeitlichkeit-Ewigkeit'
'Gleiches Versehen ist zu sehen in einer Obschrift der Nacht/ welche Michael Angelo zu Florenz in einer Kirche von Marmol gebildet/ und dieses Begriffes ist; ¶ Hier schläfft und ruht die sanfte Nacht'
'Hölle-Stelle'
'15. Es reimet auch der Seel. Opizz i und ö/ als Sinnen-können/ in dem 57. und 58. Verse seines Lobgesanges über den freudenreichen Geburtstag unsers HErrn und Heylandes JEsu Christi; und nimmt: kömmt/ auf den Anfang des 1621. Jahrs/ fast gegen das Ende; und drey Seiten zurükke/ en und öw/ Scheuen und Löwen: welches zwar in unsern Ohren etwas hart klinget/ nach seiner Mundart aber wol angehet.'
'Mich kan zwar sonst in seinem Schilder-Kleid/'
'Ein Beyspiel/ daß sie in eine Zeile gebracht sind/ gibt erstgelobte Pegnesis in der 504. Blatseite: ¶ Glaube es nicht/ es sind Gedanken/'
'Gnädiger Vater sende viel Güte/'
'Ach mein lieber GOtt/ ach mein JEsulein!'
'Gütiger Vater voll Genaden'
'6. Und weil der Seel. Herr von Birken/ in seiner vielberegten Anweisung im 96. Bl. der Hoch-wolgebornen Freyinn von Greifenberg/ der Hochfürtrefflichen Teutschen Uranie/ in dieser Redgebänd-Art ein grosses zumisset/ als mag folgendes Exempel langkurzer Art/ ein Zeuge seyn ihres unvergleichlichen Geistes: ¶ Göttliche Wunder=Regierung. ¶ Wer kan deinen Sinn ersinnen/ unersinnter Gottheit-Schluß'
'8. Ein Sonnet/ Anapästischer Art/ habe ich/ unter eines andern Namen/ auf die Magisters-Ehre meines liebwehrten Freundes und damaligen Stuben-Gesellens in Wittenberg/ Tit. Herrn M. Georg Oswalds/ iezt Hochf. Brandenb. Onolzb. wolverdienten Pfarrers zu Mark Breit/ im [S] <br> <br> Christen=Jahre 1673. gefertiget/ worinn der Candidat also redend eingeführet wird: ¶ Bellona! was zeigst du vor grimmige Wut?'
'Auf solche Weise hab ich der Lucretia Keuschen Selbstmord vorgestellet: ¶ Sazz. ¶ Je schöner eine Vestung steht/'
'11. Der Erwachsene hat ein Exempel/ darinn Er auf den Sazz einen richtigen Gegensazz füget/ und endlich einen Ausspruch machet/ wenn Er im Sazze das himmlische Freuden-Leben beschreibet und hoch hebet/ im Gegensazze dieses irdische Elend-Leben dargegen sezzet und endlich durch den Nachsazz den Entscheidspruch gleichsam ergehen lässet: ¶ Sazz. ¶ Glükk der Seelen/ Wunsch der Zeiten/'
'oder/ es wäre ein schlechte Kunst darum/ da doch der erste Meister derselben/ der hochgelehrte Herr Caspar Ziegler in seinem nüzzlichen Tractätlein von den Madrigalen schreibet: Er wolle lieber etliche Strophen lange Verse machen/ als ein Madrigal. Wir wollen Jhm ein paar Exempel abborgen. Das eine sey das Mängzeilgebände/ so Er an den Durchläuchtigsten Kuhr-Fürsten zu Sachsen bey dem Fürstl. Altenburgischen Beylager gestellet: ¶ Glück zu/ Glück zu/ du edler Stamm aus Sachsen/'
'Das andere ist von seiner [des sächsischen Kurfürsten, J.T.] <br> <br> Heyrath: ¶ Ich wünsche mir ein Weib/'
'Und im folgenden 9. Blate hat Er [Kleodor, J.T.] <br> <br> vom vorigen Zustande/ und nach den Worten: Olim non erat sic, diesen Madrigal verfertiget: ¶ Wie gehet es doch heut?'
'18. Den tödtlichen Hintritt des weiland Hoch-Edlen und Gestrengen Herrn/ Lorenz Eyseleins/ Hochfürstl. Brandenb. Hochverordneten Geheimen- und Hof-Rahts/ auch Lehen-Probsts im Hochlöbl. Hause Onolzbach/ meines hochmögenden Patrons/ habe ich mit folgendem Madrigal beklaget: ¶ Die Kerze brennt / wirft angenehme Stralen;'
'Das eitle hinvergeht/ wer sicher hie will leben/'
'Du A und O/ du Anfang und das Ende! ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> Jst zu finden in des Erwachsenen Anweisung zur Teutschen Poesy/ am 143. Bl.'
'27. Der Erwachsene in den 21. und 22. Bl. seiner vielgelobten Anweisung hat in dieser Art nachkommendes: [S] <br> <br> ¶ Hie steh ich ganz voll Threnen/'
'31. Ein reines Echo ist aus der erst-angezogenen Pegnesis 402. 403. 404. Blättern nachkommendes: ¶ Echo! höre meine Klage;'
'Daher ich kein Bedenken genommen/ erst dort mich dieser verantwortlichen [S] <br> <br> Freyheit zu bedienen/ als auf den vor unsern Augen allzufrühen/ doch hochseeligen Todes-Hintritt Des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Friderichs/ Marggrafens zu Brandenburg/ zu Magdeburg/ in Preussen/ Stettin/ Pommern/ der Cassuben und Wenden/ auch in Schlesien zu Crossen und Jägerndorf Herzogens/ Burggrafens zu Nürnberg/ Fürstens zu Halberstadt/ Minden und Cammen/ Grafens zu Hohenzollern N. N. Unsers Gnädigsten/ leider! gewesenen Landes-Fürsten und Herrn/ ich folgendes Klagelied gesezzet/ welches auch hier in Crailsheim/ bey der Hochfürstl. Leichbegängniß/ nach der beweglichen Sangweise/ in des von Zesen Dichterischen Rosen- und Liljen-Tahles 32. und 33. Blättern gesungen worden: ¶ 1. ¶ O Jhr Tannen heulet laut!'
'35. Ein Fraggebände/ darinn der Gegenhall in der Mitte und am Ende der Zeilen sich hören lässet/ gibt das Lied des Erwachsenen in den 139. und 140. Blättern seiner viel-beregten Anweisung/ betitelt ¶ Lob des Unglükks. ¶ Daß Ungemach mach Ach und bittres grämen'
'Vornlauff/ ¶ darinn die Anfangs-Buchstaben/ von oben herunter gelesen/ den Namen IESUS andeuten. ¶ In der Welt einer ist allein/'
'Vornlauff/ ¶ so/ von unten auf zusammgelesen/ das Wort CHRISTUS vorstellet. ¶ So ich leben soll/ will ich stets mich üben/'
'Vornlauff/ ¶ darinn die Anfangs-Buchstaben/ nur in iedem Sazze zusammgelesen/ den Namen FLORIDAN ausdrukken/ aus den 124. 125. Bl. der Anweisung des Erwachsenen. ¶ Feige Seelen die sind feige:'
'Welcher sind wenig?'
'40. Eine noch ganz neue und etwas ungemeine Art ist abzumerken aus dem folgenden Malzeit Dankliede/ befindlich in den 125. und 126. Blättern der Anweisung des Erwachsenen: ¶ Nun danket alle GOtt in dieser Stunde/'
'Also hat der nunmehr unter den Seeligen Spielende in des grossen Schauplazzes jämmerlicher Mordgeschichte 485. und 486. Bl. in ein Jrrgedichte gebracht die Worte/ welche Daniel in der Löwengrube vermutlich geführet.'
'43. Meldung ist auch zu tuhn von den Bildgebänden oder Bilder-Reimen/ welche entstehen/ wann die Reimzeilen also geordnet werden/ daß sie die Gestalt dieses oder jenen Dinges/ als: eines Pocals/ Herzens/ gedoppelten Herzens/ Eyes/ Kreuzes/ Flügels/ Altars/ einer Seule/ einer Flamm-Seule/ und dergleichen Formen abbilden. Wir wollen nur etliche Exempel der allerneuesten anführen/ doch auch ein paar von alten und bekannten folgen lassen.'
'48. In Gestalt eines Pocals oder Bechers. ¶ Nehmet ¶ [...] <br> <br> NiderS. Lorbeerh. in den 23 und 35. Bl.'
'Jch will aus unterschiedlichen von mir gemachten/ die an seinem Orte sollen mit-getheilet werden/ folgende kurze hieher sezen/ die meinem Seel. Herrn Schwehervatter/ Wolffgang Bauern/ Hochfürstl. Brandenb. treuverdient-gewesenen Landschaft-Secretario in Onolzbach/ unter der Wittib/ Kinder und meinem Namen/ ich der Leich-Predigt andrukken lassen: [S] <br> <br> ¶ So weiß der Weise Vatter im Himmel uns unverständige und erdelende Kinder zu seinem vorhin guten Willen zu bequemen und mürbe zu machen! ¶ Mir/'
'Auf Tit. Herrn D. Höltichs/ gewesenen Syndici in Grossen Salza Absterben habe/ unter eines Patrons Namen/ ich folgendes aufgesezzet: [S] <br> <br> ¶ Hoeltich durch einen Letterwechsel: ¶ Hohe Licht/ ¶ belicht/ ¶ ich holte. ¶ Madrigal. ¶ Erlischt so bald das hohe Licht/'
'3. Wer ein Exempel verlanget mit einem Gemählde/ der kan das nehmen/ welches der Spielende auf die Krankheit Herrn Sauberts folgenden Schlages gemachet: ¶ Johann Saubert ¶ Jonas Abentruh. ¶ Das darzu gehörige Gemähl ist zu ersehen und besehen in der 186. Blatseite vierdten Theils der [S] <br> <br> Gesprächspiele. Die Erklärung bestehet in nachkommenden ¶ Klingreimen: ¶ Als Jonas kam zu Land/ durch Gottes Wundertaht/'
'Als wenn ich den Namen Jesus theile/ so bekomme ich daraus ie süß; den Namen Jonas/ Jo-naß/ er war jo naß. Also wenn ich das Wort Gesprachspiel umsezze/ so kommet heraus Sprachspiegel. Und dieser Titel kommet den Gesprächspielen des Edlen Spielenden ganz wol zu/ weil die Teutsche Sprache trefflich dadurch ist ausgeübet worden. Aus Tugend entstehet Gut-End/ dann den Frommen muß endlich alles Frommen und zu einem guten End ausschlagen.'
'Meines wissens hat auf diese Wortgrifflein sich Niemand mehr beflissen/ als eben der Spielende/ wie dessen Zeuge ist sein Simson/ den Er seinen geistlichen und weltlichen Lehrgedichten/ Nathan und Jotham angehänget. ¶ Nur ein paar Exempel daher zu hohlen/ so hat Er mit dem Worte Kleid also gespielet: ¶ Das Kleid: Klei: leid: eid. ¶ Mich hat der höchste Gott erfunden/ und gegeben/'
'z. b. Durch die Schlange kan die Klugheit/ die giftige Verleumdung/ und/ wann sie den Schwanz in dem Munde hat/ die Ewigkeit abgebildet werden.'
'Jns gemein (ist eine Anmerkung des Spielenden in der neuen Zugabe des grossen Schauplazzes jämmerlicher Mordgeschichte) können fast allen Erfindungen/ zur Einfassung/ Kindlein beygeordnet werden/ welche man zu geistlichen Sachen mit Feder-Flügeln/ als Engel/ in andern Tugendlehren mit Mukken-Flügeln/ als flüchtige Stunden zieret;'
'Aus dem Feuer hat auch jener sein Sinnbild gehohlet/ welches er auf die unveränderliche Beständigkeit eines Christlöbl. Fürsten gemacht/ als Jhm seine Fürstl. Haubtstadt in die Aschen geleget wurde/ und Er sich darüber/ aus Großmütigkeit nicht betrübte; wenn er einen Diamant in den Flammen gemahlet/ mit der Beyschrift: Unveränderlich. Semper idem.'
'Die Winde können gutes und böses andeuten. Gutes/ als gutes und sanftes Glükk/ grosser Herren Gnade/ Seegen und Fruchtbarkeit. Böses/ als feindliche Waffen/ schnelle Landsverderbungen/ grosser Herren Ungnade und Zorn.'
'Darüber stehet geschrieben: ¶ nächst Gott gesiegt.'
'Wir wollen das ganze Scherz-Gedichte/ wie es damals/ unter eines hochwehrten Freundes Namen/ aus der Feder geflossen/ hieher sezzen: [S] <br> <br> ¶ Ich weiß nicht/ wie ich mich aniezo soll bezeigen/'
'6. Es mag auch wol ein einziger Buchstab eine Erfindung abgeben/ wie wir uns einer solchen bedienet auf das Hochzeitliche Ehren-Fest Tit. Herrn Johann Jacob Bekkens/ damals Hochfürstl. Brandenb. Onolzb. wolverordneten Pfarrers zu Berolzheim/ izt zu Königshofen: ¶ Das B das will Jhm wol/ wirds zu dem Ekk gesellet/'
'Also wenn wir auf das Absterben eines Studenten etwas verfertigen wollten könnte uns dieser Umstand die Erfindung geben/ daß nämlich unsere Gedanken viel anders beschaffen wären/ als Gottes Gedanken. Unserer Meinung nach/ hätte ein solcher nu der Welt erst dienen sollen und können/ und unser HErr Gott hätte ihn doch/ in der bästen Blüte/ welche die herrlichste Früchte versprochen/ nach seinem unerforschlichen Rahte/ weggenommen.'
'Könnte endlich mit einem Troste geschlossen werden/ daß es nicht verlohren/ sondern im Himmel wol aufgehoben wäre.'
'10. So kann auch lezlich zur Erfindung eine durchgehende Gleichniß dienen/ nämlich eine solche/ in welcher die Erfindung eines ganzen Gedichtes bestehet. Dergleichen wir uns/ bey Christlöbl. Beerdigung Tit. Herrn Johann Georg Merzens/ von Unterschüpf aus Franken/ der H. Schrift eiferigst-ergebenen/ so den 14. Brach- oder Rosen-Monats des 1675sten Christen-Jahrs geschehen/ im Namen der damals in Wittenberg studirenden Franken/ bedienet/ und dieses Trauer-Gedichte/ worinnen zwischen den Blumen und Menschen/ in der Hinfällig- wie auch Mannigfaltigkeit/ eine durchgehende Gleichheit gezeiget worden/ betitelt ¶ Die im Elyser-Felde ¶ blühende ¶ Merzen-Blume. ¶ Die Ausführung ware folgende: [S] <br> <br> ¶ Diß Welt-Gebäu gleicht einem Blumen-Garten.'
'Betrachtet'
'z.B. sezzet Lobwasser/ im andern Psalme/ die einzele Zahl vor die mehrere/ König für Könige/ in diesen Zeilen: ¶ Darum ihr König/ Fürsten/ und ihr Herren/'
'Falsch ist gleicher Gestalt/ wenn wir in dem bekannten Advents-Liede singen: ¶ Und blüht ein Frucht Weibes Fleisch/'
'Falsch ist gleicher Gestalt/ wenn wir in dem bekannten Advents-Liede singen: ¶ Und blüht ein Frucht Weibes Fleisch/'
'Also schreibet man nicht recht umb/ darumb/ warumb/ Christentuhmb/ Bräutigamb'
'als: lieblichs/ freundlichs/ Christlichs/ sterblichs etc. etc. für liebliches/ freundliches/ Christliches/ sterbliches etc. etc.'
'heiligster/ heiligste/ heiligstes/ für heiligester/ heiligeste/ heiligestes u.s.w.'
'gesegnt für gesegnet'
'Doch zu Ausdrükkung einer harten Sache darf/ ja soll man auch harte Worte gebrauchen/ als wenn der Gekrönte in den Klagliedern Jerem. das Wort zermalmt/ welches er leichtlich mit einem andern gelinder-lautenden hätte verwechseln können/ zum zweyten male gebrauchet/ als: ¶ Der HErr hat gantz zermalmt und zornig aufgerieben/'
"Ich hoffe HErr auf dich. Und: ¶ Ich hoff' HErr stets auf dich:"
"Wie denn/ seiner [Opitz', J.T.] <br> <br> Psalmen zu geschweigen/ nur in seiner Antigone diese zwey Exempel zu finden: ¶ Ach zeige es nur an/ du wirst nur mehr geplaget."
'Er rühmet deine Ahnen.'
'Er rühmet dein Ahnen.'
"im 27. Blate [von Birkens 'Hirtengedichten', J.T.] <br> <br> : ¶ -- die mir hieher gefolget nach"
"im 298. Blate [von Birkens 'Hirtengedichten', J.T.] <br> <br> : ¶ Himmel! laß den Jugend-Lenzen/"
'So hätten wir von dem vornehmen Buchstaben e ausführliche Nachricht/ welcher wir noch dieses einzige anknüpfen/ daß das Nennwort Herr/ von dem Himmels-HErrn gebrauchet/ mit einem grossen E (HErr) von einem irdischen aber mit einem kleinen e (Herr) geschrieben werde.'
'Also schriebe man unrecht: Muth/ Noth/ thaten/ rhaten oder rathen/ Christenthum etc. für: Muht/ Noht/ Tahten/ rahten/ Christentuhm etc.'
'Ausgelassen in der Sylbe ig/ und isch/ als wenn man saget: heilge/ ewge/ hiesge/ einge/ Bräutgam etc. für heilige/ ewige/ hiesige/ einige/ Bräutigam etc. Macedonsche/ Egyptsche/ höllsche etc.'
'21. An die auf ein m ausgehende Wörter wird/ aus übler Gewonheit/ nicht selten ein b geflikket/ und geschrieben: umb/ warumb/ frommb/ nimmb/ Fürstentuhmb/ Bräutigamb/ welches wie oben schon gedacht/ abzustellen.'
'Also ist zu schreiben Haus/ nicht Hauʃ/ schönes nicht schöneʃ/ Christliches nicht Christlicheʃ u. s. m.'
'Beyspiele gibt uns der Gekrönte im 3. Klagliede Jerem. ¶ -- Ich bin ein Spott und Hassen/'
'Und in den Klagl. Jerem. ums Ende des andern: ¶ Manch junges Weibesbild etc.'
'Schlecht/ die Worte Salomons: es ist alles ganz eitel/ also: ¶ Es ist der Eitelkeit doch alles hier verpfändet. ¶ Beweglich/ wenns durch die Ausschreyung verändert wird: ¶ Wie ist der Eitelkeit doch alles hier verpfändet. ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> ¶ Oder durch eine Frage: ¶ Geh/ sag mir/ was hier nicht der Eitelkeit verpfändet und unterworfen sey?'
'Es wird auf das Verlezzen'
'Lamm-fromm/ für [...] <br> <br> so fromm/ als ein Lamm'
'Als wenn ich eine Pastete einen Berg von Brode/ oder einen Gerngroß einen Goliath in Duodezz nenne.'
'In der 79. Blatseite seiner Anweisung hat er auch seine Exempel von einer Gebändrede: ¶ Dein Tod gab uns das Leben:'
'Als wenn gesaget wird: der Hirt von Bethlehem/ der Mann nach Gottes Herzen/ der Jesse-Sohn und Jesus-Vatter/ der Schleuder-Sieger/ und der David darunter verstanden wird.'
'Als/ wenn in des Poet. Trichters [S] <br> <br> dritten Stunde/ im 49. Bl. in der Nachtigallen Gesange/ unter andern/ also gesungen wird: ¶ Dir/ dir/ dir/ dir/ Höchster Hort/'
'Also kann der König David genennet werden der braune/ liebbare/ tapfere/ grossglaubige/ süssspielende/ flüchtige/ herrschende/ kriegende/ siegende David.'
'In der so genannten Truzz-Nachtigall ist nichts gemeiners/ als dieses/ wiewol wider diesen ganzen Gange sehr oft darinnen gefehlet ist/ und viel Zeitungsingerisch herauskommet. Zu Beglaubung dessen kann nur das einzige Lied von der Sommerzeit allda aufgesuchet und durchgelesen werden/ dessen Anfang ist: Izzt wikkelt sich der Himmel auf etc. etc.'
'Also geben Adam/ [S] <br> <br> Abraham/ Floridan/ Florinda/ Marggraf/ Ober-Hofmarschalk/ Ober-Amtmann/ GrossCanzler/ Grossvatter/ Stadtvogt/ Obervogt/ Andacht/ Altar/ hochachtbar/ sonderbar/ Alabaster/ StadtPfarrer/ StadtCaplan etc. etc. einen hohen und starken Klang; hingegen einen gelinden und weichen: ewig/ seelig/ erbitten/ belieben/ beleben/ geschwind/ Geschwindkeit/ gelind/ Gelindikeit etc. etc.'
'4. Hier gibts Gelegenheit zu reden/ ob/ und wie fern wir/ als Christen/ die Heydnische Gözzen-Namen und Fabeln/ in unseren Gedichten/ gebrauchen dörfen? Der Rüstige/ in dem nohtwendigen Vorberichte seines Teutschen Parnasses/ scheinet den Gebrauch und Misbrauch mtieinander aufzuheben/ wenn er fast zu Ende desselben also schreibet: Ist schon ein guhter Teil lustiger Hochzeit- und anderer dergleichen frölicher Gedichte in diesem Buche enthalten/ so wird man doch weder von Venus/ noch Cupido/ weder von Hymen noch Adonis/ weder von Leda noch Jupiter/ und wie die saubere Burß alle mehr heisset/ etwas darin zu lesen finden/ diese Künste lasse ich den elenden und närrischen Reimmacheren/ die keine andere/ noch bässere Erfindungen aus Ihrem dummen Gehirn/ an den Tag wissen zu geben. Und ein wenig hernach fähret er also fort: Wir dürffen uns in Auffsetzung vielerhand Gedichten der heidnischen Lügen und Ihrer verfluchten Abgötzen schändlicher Laster und Untugenden so weinig bedienen/ so weinig wir von nöhten haben/ daß wir auß Teutschland in Indien schiffen/ und daselbst zur Erhaltung [S] <br> <br> des Lebens/ Ihre Wurtzlen/ Aypi und Maniol [?] <br> <br> genant/ oder auch Ihr Korn/ welches Sie Abati/ andere aber Mais nennen/ in diese Länder bringen/ dieweil wir/ Gottlob/ aus Weitzen und Rokken viel besser Brod/ als aus den dürren Indianischen Wurtzlen und gahr zu dichten Korn oder Maitz können machen. ¶ 5. Der Erwachsene/ in seiner Anweisung im 63. und folgenden Blättern/ ist auch stark darwider/ und zihet/ für die verneinende Meinung/ den Spruch an aus dem andern B. M. am XXIII. 13. Anderer Götter Namen sollt ihr nicht gedenken/ und aus eurem Munde sollen sie nicht gehöret werden. Welchen er fast etwas zu weit ausspannet/ in dem das Randglösslein darüber dieses Lautes ist: Ihr sollt von keinen Heiligen predigen/ als von Göttern/ die euch helfen/ noch dafür danken/ sondern Gott allein. Denn Gedencken heisset/ hie so viel als predigen/ rühmen/ dancken/ Gottesdienst pflegen/ ut, hoc facite in mei commemorationem. Daraus schliessen wir/ daß nicht eben die blosse Erwehnung anderer Götter/ welche in H. Schrift selber Erzehlungs- und Warnungs-weise geschihet/ sondern derselben Göttliche Verehrung/ verbotten sey. Lassen uns unterdessen nicht übel gefallen die von ihm angeführte Worte eines Gotteslehrers: Es ist zu zweiflen/ ob Gott deme beiwohne/ der an höllischen Götzen gefallen hat? und ob der an den Himmel recht gedenke/ der öfter die Venus/ als die Gottes [S] <br> <br> Mutter Maria/ den Cupido/ als das HimmelKind Immanuel/ den Phoebum, als den H. Geist/ den Berg Parnaß/ als den Oelberg/ die Elysische Felder/ als das Paradeis/ und Fabeln/ als das himmlische Wort der Warheit/ in dem Mund seiner Feder führet? Denn diesem haben wir in dem 3. Absazze dieses Ganges bereit vorgebauet/ mit der Erfoderung/ daß man hierinn sparsam und behutsam fahren solle. ¶ 6. Etwas milder ist dißfalls der Spielende/ welcher in dem Fünften Th. S. Gesprächsp. im 36. 37. und 38. Blättern/ auch diese Frag erörtert: Ob die Christen/ in ihren Gedichten/ der Heidnischen Gözzen Namen gebrauchen sollen? zu Beantwortung dieser Frage/ saget er/ ist erstlich zu wissen/ daß der Poet die Personen nicht erdichtet/ welche er/ zu Vorstellung wahrer Geschichte/ auf den Schauplazz führet/ sondern er ist schuldig/ selbe auszubilden/ nach ihrer Ankunft/ Religion/ Gemütsneigungen/ Begierden/ Tuhn und Lassen. Diesen Personen leget er seine Worte in den Mund; iedoch dergestalt/ daß sie/ so viel möglich/ ihren Gedanken/ Worten und Sitten gemäß und anständig kommen/ und verstellet sich gleichsam in die ienige/ welche er vorstellet. Zu solchem Ende holet und entlehnet der Poet aus allen Religionen/ was ihm von nöhten ist. Er führet aber der Helden Redarten nicht in der Kirche Gottes/ sondern auf dem [S] <br> <br> Schauplazze/ nicht ihren Gözzen zu Ehren/ sondern zur Verachtung/ nicht die Wahrheit in der Christen Herzen zu verfinstern/ sondern die abscheuliche Laster und grosse Blindheit der heidnischen Greuel ihren Augen und Ohren vorzuweisen. Solcher gestalt haben die Christliche Poeten sich iederzeit der Götter Namen bedienet/ aber iedesmals was anders darunter verstanden/ wie auch die Väter der ersten Kirchen/ und die H. Schrift selbst. Sollte nun hierbey einige Abgötterey zu befahren gewesen seyn/ würde dergleichen nicht gefunden werden. Wer weiß nicht/ daß Neptun das Meer/ Mars den Krieg/ Apollo die Poeterey/ Pallas die Wissenschaft/ Musa die Kunst/ Venus die Wollust/ Ceres die Erden/ Bacchus den Wein/ Vulcan das Feur/ Jupiter den Regen/ Juno die Luft/ bedeutet? Die Liebe/ der Neid/ die Furcht/ die Gewissens-plage sind so mächtig in den Menschen/ daß die Heiden solche für Götter und Beherrscher der Menschen Herzen gehalten. Wir Christen lassen sie für Gözzen gelten/ nennen ihren Namen und gebrauchen ihrer Gestalt/ um sie abscheulich und verhasst zu machen: weil ihre Vorstellung sich mit der Eigenschaft der Laster/ und Lasterstrafen artig gleichet: So ist mir wol erlaubt/ von dem Avernischen Reiche/ von den Elyser-Felder zu sagen/ aber ich muß sie nicht beschreiben/ wie sie die Heiden beschrieben haben. Das wäre des Spielenden Erörterung. ¶ 7. Unsere Meinung über diese Frage zu eröffenen/ halten wir dafür/ man könne zu Zeiten der Heydnischen Fabel und Gözzennamen sich noch bedienen/ und zwar mit diesen Bedingungen: [S] <br> <br> ¶ (1) Wenn ich mit einem Zusazze zu verstehen gebe/ was ich von solchen Namen halte/ als wenn ich sage/ der Weingözz Bacchus/ so höret man schon/ daß ich ihn nicht vor einen Gott halte/ wie die Heyden getahn haben/ weil ich ihn einen Gözzen heisse. ¶ (2) Wenn ich dergleichen Namen und Fabeln remotivè oder Verwerfungs-Weise anführe/ wie ich einst in einem Klag- und Trost-Liede von den Parzen solcher gestalt geredet/ und aus nachkommendem Sazze erhellet: ¶ Der Himmel weiß/ und zwar am allerbästen/ ¶ [...] <br> <br> ¶ Also hat Herr Sieber/ in seiner Poetisirenden Jugend/ am I. Blate/ sein geistl. Gedichte: Der Bethlehemitische Wunder-Stall/ mit folgenden Versen angefangen: ¶ Hier/ wo der Lebens-Fürst in einer Krippen lieget/ ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> ¶ (3) Wenn ich solche Fabeln auf einen andern Zweg richte/ als wohin die Heyden gezielet haben. Wenn ich z.b. durch die Elisäische Felder den Himmel/ und durch das Avernische Reich die Hölle verstehe. Hieher gehöret auch/ was der Seel. Herr von Birken in einem Ehren-Glükkwunsche an Den Hoch- und Wohlgebohrnen Grafen und Herrn/ Herrn Franz Albrechten/ Grafen von Harrach etc. etc. folgendes Schlages gesezzet/ und in dem 351. und folgenden Blättern des Ostländ. Lorbeerh. befindlich ist: ¶ Nein! es ist ie kein Gedicht/ alles was die Dichter schreiben. ¶ [...] <br> <br> [S] <br> <br> ¶ Wie er ferner auf die Röm. Keyserl. Majestät/ die Herren ReichsRähte/ und insonderheit auf den Grafen von Harrach die Zueignung mache/ kann am besagten Orte nachgesuchet werden. Also wird hoffentlich ohne alle Gefahr seyn/ wenn man durch den Parnaß oder Pindus eine iede Universität/ durch den Phoebum den Rectorem Magnificum oder Decanum, durch den Musen-brunn die Collegia, durch das Trinken aus demselben den Kunst-Fleiß u.f.m. verstehen will. ¶ 8. Das sey gesaget von der Erlaubniß. Doch ist die Christliche Jugend dahin zu bedeuten/ es sey am sichersten/ man überlasse den Heyden ihren Heydnischen Gözzentand/ und halte sich zu der H. Schrift/ welche eine reiche Schazzkammer ist/ woraus sie haben kann/ was sie verlanget. Und ist ein falscher Wahn darbey/ wenn man in den Gedanken stehet/ es falle alle Zier der Gedichte hinweg/ wenn die Heydnische Fabeln und Gözzen-Namen davon bleiben müssen. Denn hat doch der Teuffel/ als Gottes Affe/ sein Gaukel-Werk alles/ aus dem H. Göttl. Schriftbuche/ abgesehen/ und Ovidius die Geschicht von der Welt Erschaffung fast ganz aus dem ersten B. Mose genommen. Will man aber Historien haben/ und seine Gedichte damit auszieren/ was ist schöner/ als die Welt-erschaffung/ nach dem Wahrheitsgrunde/ beschrieben? kühner/ als der Babylonische Thurnbau? himmlischer/ als die Erscheinung Gottes/ dem Abraham geschehen? tröstlicher/ als die Erhaltung des Loths/ des Josephs/ des Kinds Mose? beweglicher/ als das Opfer Isaac? anmuhtiger/ als der Traum und Schäferstand [S] <br> <br> Jacobs? denkwürdiger/ als dessen Ringen mit dem Sohne Gottes? kläglicher/ als der leidige Sündenfall? schrekklicher/ als die Sündflut/ der Feur- und Schwefel-Regen/ welcher über die ganze Sodomer-Gegend ergangen/ die zehen Egyptische Plagen/ die Verschlingung der aufrührischen Rotte Korah/ Dathan und Abiram? wundernswürdiger/ als die reiche Zuführung der Wachteln/ das Man oder Himmelbrod/ das Gehen durch das rohte Meer und den Jordan/ das Grünen/ Blühen und Mandeln-tragen des Stekkens Aarons/ das Stehen der Sonne zu Josua Zeiten? Was annehmlicher/ als die Traum-Auslegung und Erhöhung Josephs/ die Eroberung des gelobten Landes? u.s.f. Wollen wir Berge haben? so erhöhen sich die Berge Sion/ Hermon/ Carmel/ Thabor und Libanon. Wollen wir einen Föbus haben? da ist Jesus Christus/ der rechte Föbus und die Sonne der Gerechtigkeit/ welcher den höllischen Python erwürget. Wollen wir eine Venus und einen Cupido haben? da stehet die keusche Gottesgebärerinn Maria/ mit ihrem allerschönesten Jesulein. Wollen wir Poeten haben? da sind berühmet David / Salomon/ Assaph/ Ethan der Esrahiter/ Heman/ Chalchal und Darda. Poetinnen? da sind die Vorsingerinn Mirjam/ Aarons Schwester und die Prophetinn Debora. Wollen wir Tyrannen und Risen haben? da tretten hervor der gewaltige Jäger Nimrod/ der drängende Pharao/ Ahiman/ Sesai/ Thalmai/ Goliath und andere. Wollen wir einen Kunstbrunn haben? da schleichet der stillgehende Brunn Siloha/ an den Wurzeln des [S] <br> <br> Berges Sion. Bedörfen wir etwan einen Herkules? der Simson stellt ihn. Sonst tapfere Helden? Gideon/ Jephthah/ Jasabeam/ Eleasar/ Abisai/ Benaja und andere Helden Davids bieten sich an. Kurz: es ist nichts zu ersinnen/ damit uns das H. Schriftbuch/ auf bedörfenden Fall/ nicht an die Hand gehen könnte. Daß mir demnach die jenige kein Genügen tuhn/ welche/ da sie wol Mandeln auffezzen könnten und sollten/ nur Eicheln fürtragen. Ich will sagen/ sich mit heydnischen Fabeln schleppen/ da sie es/ aus der Bibel/ und sonst/ weit bässer haben könnten.'
'Oder welches fast eben so viel ist/ wenn die zwey Figuren Hypotyposis und Prosopopoeia gebrauchet werden. Welches denn auch auser dem Gebände/ ja gar in einer Predigt zulässig ist/ weil wir die H. Schrift da zur Vorgängerinn haben. Als wenn wir den zur [S] <br> <br> Rache und Straffe bereitfertigen GOtt gleichsam vor Augen sehen wollen/ so schreibet uns solchen der VII. Psalm/ 12--14. GOtt ist ein rechter Richter/ und ein Gott/ der täglich dräuet. Will man sich nicht bekehren/ so hat er sein Schwert gewetzt/ und seinen Bogen gespannet/ und zielet/ und hat darauf gelegt tödtliche Geschosse/ seine Pfeile hat er zugericht zu verderben. Wollen wir die Gestalt der Verhungernden und Verschmachtenden mit lebendigen Farben abgemahlet haben/ so finden wir solche in den Klagliedern Jerem. im IV. Cap. 8. Ihre Gestalt ist so tunckel für Schwärtze/ daß man sie auf den Gassen nicht kennet/ ihre Haut hänget an den Beinen/ und sind so dürre/ als ein Scheit. Wer die allzuspäte Reue und das Jammerliedlein der Verdammten in der Hölle sich für Augen und Ohren stellen will/ der lese die erste Helfte des V. Cap. aus dem Buche der Weisheit. Im LXXXV. Psalm/ 11. wird der Güte und Treue/ der Gerechtigkeit und dem Frieden ein menschliches Tuhn zugeleget/ wenn gebetten wird/ daß Güte und Treue einander begegnen/ Gerechtigkeit und Friede sich küssen. In der Epistel an die Röm. am IX. [S] <br> <br> 20. lässet der auserwehlte Rüstzeug einen Topf reden/ mit den Fragworten: Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machest du mich also? Also mag ich wol sagen: Die Sünde ist ein stolzes und unbändiges Thier/ deme man einen starken Zaum auf die Nase und ein hartes Gebiß ins Maul legen muß/ wenn wir nicht zu Sandreutern werden wollen.'
'MIt diesem Namen begrüsset meine Feder Jhro WolEhrwürden das erstemal/ den der Seelig-Edle Floridan allbereit vor 10. Jahren unserer Gesellschaffts Rolle eingezeichnet hat. Weil ihm aber seine geschwinde Himmel-Anwanderung nicht zugelassen den Stand und Zustand des Benameten zu entdecken/ hat inzwischen bey uns Verlangen und Zweifel gewaltet/ des jenigen Kentnus zuerlangen/ der doch allbereit Unser ware; und solches so lang: bis die kräfftige Empfehlung des Edelsten Lentilius unsere Augen öffnete/ und die Begierde sättigte. Weil wir nun die Gedanken des verhimmelten Floridans wegen Zueignung der Blume nicht zu errahten wusten/ wurde mir einige zu benennen von meinen Groswehrtesten Mitgenossen aufgetragen; derer Neigung mit eigener Freude zu vergnügen/ wehlte ich aus dem Blumen-Reiche Engeltrank (Alisma Diosco-[S] <br> <br> rid: & Matthioli, Chrysanthemon latifol: Dodonaei, Doronicum 4 Clusij, Doronicum folijs Plantaginis Hofmanni &c.) Deren Bildnüs eine kluge Nadel/ die mit dem Mahler-Pinsel wettstreitet/ dem beyliegenden Ordens-Band eingesticket hat. Meine einfältige Gedanken hierüber wird die Beylage weisen. So gebrauche demnach der Preiswürdigste Charicles dieses weiße Band nach seiner Weise: ¶ Den Himmel zu ehren/'
'Und ist zu Verstehen der Spruch Davids / daß Gott den jungen Raben auch ihre Nahrung gebe/ Ps. CXLVII. 9. Es haben nämlich die Naturkündiger als ein sonderbares Stükk der Göttlichen Vorsorge angemerket. Die Raben sollen ihre noch unbefederte Jungen/ weil sie ihre schwarze Farbe nicht haben/ verlassen/ die Verlassene aber soll der barmherzige Gott wunderbarer Weise erhalten/ entweder von dem Morgentaue/ oder von Würmlein/ die im Neste wachsen/ oder von Mukken/ die um die Nester herum fliegen/ bis sie befedert/ von den Eltern erkennet/ ernehret und auferzogen werden.'
'6. Zwischen diese beyde/ den Opizz nämlich und Tscherning ist billich/ als der dritte Mann/ zu ordnen D. Paulus Flemming [...] <br> <br> . Seine Geist- und Weltliche Poëmata sind zu Lübekk und Jena in 8° gedrukket hervorgekommen.'
'Sonderlich sind zu behalten die Wörter/ so in der Kirche Gottes eingeführet und männiglich bekannt/ ohne Aergerniß derselben nit können abgeschaffet werden/ als da sind: Testament/ Sacrament/ Prophet/ Apostel/ Epistel/ Evangelium/ Catechismus/ absolviren/ und dergleichen. Das Wort Sanct mag auch mitgehen.'
'8. Die beweisende Gleichnisse/ welcher der Exempel Eigenschaft zu haben scheinen/ und zugleich eine Meinung beweisen/ und eine andere widerlegen/ sind der Zierde eines Gedichtes auch mit einzurechnen. Als/ wenn ich beweisende Gleichnisse für die Auferstehung von den Todten anführen will/ so kann ich sagen: das erstorbene und verweste Saamkörnlein grünet in der frölichen Frühlings-Zeit wiederum herrlich herfür. Warum nicht auch unsere Leiber in der frölichen Auferstehung von den Todten? der Seidenwurm spinnet sich ein und stirbet/ und wird dennoch hernach wiederum zur Raupe/ und denn zum Seidenwurme. Warum sollte denn der Mensch/ nach der er sich in seine Arbeit gleichsam eingesponnen/ oder ausgesponnen/ nach seinem Tode/ nicht wieder lebendig werden können? die Bergleute wissen das Gold und Silber meisterlich von der Erde zu scheiden; und der Allmächtige Gott sollte den Staub und die Asche der menschlichen Cörper nicht von anderer Erde zu sondern wissen? Dadurch wird für die Auferstehung der Todten zugleich aus der Natur ein Beweis geführet/ und [S] <br> <br> der Epicurer und Sadduceer Gegen-Meinung widerleget.'
Händel, Christoph Christian
Deo. O. M. Clementer
'himmlischer Bräutigam'
'Eiver/ Täuffer etc.'
'himmlische/ lustige/ fröliche etc.'
'Christus uns weisset die Pforte des etc.'
'Nempe ego, cùm, solenni ante annum ritu, Philosophiae Magister, & Poëta Caesareus, in hac Alma nostra Musarum Sede, crearer, actis, variô Carmine, Gratiis, DEO T. O. M. Reliquisque, queis post DEUM grates debui; Studiosis denique & Hospitibus easdem, ceu mos fasque erat, sequenti solvi Echo, omnemque eâdem Actum clausi: ¶ Annon jam satis imbibêre prata?'
'Liebe deinen GOtt von Herzen:'
'tale est illud, quando ex venerabili Nomine sacratissimae Caesareae Majestatis, (Cui Immortale summumque Numen Vitam, Fortunam, Prolem, Gloriam & Victorias indies magis magisque adaugere velit clementissime!) ¶ LEOPOLDUS,'
'Gottfried/ in voces Gott & Fried etc.'
'Dib/ Dinst/ dinen/ Fiber/ gissen/ liblich/ Licht/ Mitpferd/ nimahl/ niren/ belen/ nenen/ Datel/ falen/ Himel/ from/ Man etc. pro Dieb/ Dienst/ dienen/ Fieber/ giessen/ lieblich/ Liecht/ Mietpferd/ niemahl/ Nieren/ bellen/ nennen/ Dattel/ fallen/ Himmel/ fromm/ Mann etc.'
'Tausend-Schön/ Leichen-Predigt/ Purpur-Roht/ Abend-Mahlzeit etc.'
'Emsig- und Gerechtigkeit/ GOtt- und Gewissenloß/ Schwind- und Schlaffsucht/ pro, Emsigkeit und Gerechtigkeit/ Gottloß und Gewissenloß/ Schwindsucht und Schlaffsucht;'
'Ich kan den Katechismum: Er will einen Medicum aus sich machen; liess den Virgilium &c. Sed meliùs: Ich kan den Katechismus/ Er will einen Medicus aus sich machen/ lies den Virgilius etc.'
'ehrlichs/ nüzzlichs/ trefflichs/ seeligster/ grösster/ pro ehrliches/ nüzzliches/ treffliches/ seeligester/ grössester etc.'
'gütge/ gnädge/ glaubge/ barmherzge etc. pro gütige/ gnädige/ glaubige/ barmherzige. Ita etiam, Kindsche/ Aberglaubsche/ Marckgräffsche/ Nürnbergsche/ pro Kindische/ Aberglaubische/ Marckgräffische/ Nürnbergische.'
'Quid enim? annon ignarus sermonis nostri, summae nos verborum inopiae, ubi tot tantaque ac tàm varia sarcimenta animadvertit, accusabit? annon pauperrimam credet Linguam nostram? quae tamen plures quàm Hebreae radices, majorem, vel certè non minorem verborum copiam, quàm Graeca, & plus suavitatis habet, quàm Latina, omnesque quae inde originem ducunt: ceu sub initium Disputationis jam diximus. Atenim verò quemadmodum nulla regula sine exceptione est, ita & haec suis circumscribitur terminis, easque peregrinarum Linguarum Voces, quae dudum vel in Ecclesia, vel communi Vita, & Re inprimis Militari recepta, & unicuique nota satis sunt superque, neque absque scandalo & grandi difficultate abrogari possunt, non excludit: nam in tali casu Consuetudo pro Lege valet. Sunt autem ejusmodi Voces, Testament/ Sacrament/ [...] <br> <br> absolviren/ Apostel/ Epistel/ Evangelium/ Katechismus/ Sanct/ [...] <br> <br> Engel'
Frohne, Johann Adolph
Kurtze und leichte METHODE Grammaticam Latinam durch meistentheils Teutsche Regeln der zarten Jugend beyzubringen
'Gottheit'
'Gottlos/ Gottlose'
'Gottlos'
'Gnaden Werk'
'Der Mensch ist gottloß und verflucht.'
'Sion ist gar fest gebauet.'
'Sion ist fest gebauet.'
'Engelverstand'
'Ich hof auf dich ô HErr. Nicht aber: Ich hoffe auf den HErrn.'
'from/ nicht fromb'
'Hör‘ Himmel/ was ich dir itzt vor-wil bringen.'
'Ein Sünder: Der mit dem Sünden Rokk der Laster überlumpt. Franc. L. R. ¶ Die Sünde: Das rechte Werk der Nacht. Flem. ¶ Der Sünden Stank und Wust.'
'Der Herr hat mein Gebet genommen auf und an.'
'Mein Trost/ mein Hülf/ ist nur bey GOtt.'
'O JEsu Christ Am Creutzes Stamm'
'Der Christen täglich Brodt/ ist Wermuht/ weh und ach/'
'Der Himmel ist mein Dach/ GOtt ist mein steter Schild/'
'Die Nacht ist hin/'
'Baut einer auf der Welt'
'Wer auf die Hülfe GOttes traut/'
'Wir schauen'
'Ein ieder Christ kan HimmelSchlüssel bringen/'
'1. Ich wünsche ein rein und gut Gewissen/'
'Ich sorg und sorge nicht. Denn der mir hat das Leben'
'Es pfleget auf den Krieg die Pestilentz zukommen/'
'O Schützer Israel u. meiner Väter Gott/'
'Es wird ja endlich in der Welt der güldne Friede wieder kommen/'
'Lauter Sünd und Eitelkeit'
'Wer sich Christo wil vertrauen/'
'(die Tochter Jephte klagt:) ¶ Meine Zeit'
'Höchster GOtt im Himmels Throne'
'Nun ô HErrGOtt kom laß ein Ende seyn/'
'Meiner Sünden grosse Last drükt und quälet mich.'
'So verkehret ist die Welt daß sie GOtt nicht achtet/'
'GOtt ist unser Lebens Heil unser feste Zuversicht/'
'Wer der Tugend sich ergiebet/ und auf GOttes Hülffe traut/'
'JEsus bittres Creutz und Leiden öfnet uns den Weg zur Seligkeit/'
'GOtte vertrau’n'
'Rechte Vergnügung die wohnet nicht hier/'
'Heiliger/ heiliger/ starker/ barmhertziger GOtt/'
'Reichthum nur lieben und zeitliche Güter besitzen/'
'Der Eitelkeit Macht'
'Wer liebet Erbarmen/'
'1. Komt tretet herzu/'
'Das Menschliche Leben geht hin/'
'Die Sterblichen schauen auf Leibes Gezier/'
'Ach/ GOtt/ wie kanst du uns doch gäntzlich so verlassen/'
'Ach GOtt/ mein Hort/ wie werd ich doch geplaget/'
'Ob gleich grosse Noth'
'Weißheit ist Himmel auf niedriger Erden/'
'JEsus ist das rechte Leben/'
'Satz [Stropha.) ¶ Es wechselt alles in der Zeit/'
'Der Edle Held erblast/'
Weise, Christian
Curiöse Gedancken Von Deutschen Versen
'Wol dem/ der zehlen lernt/ der auch mit klugen Messen/'
'Ist es kein Superintendent'
'Ans Creutz geschlagen mit Nägelen/'
'Ich habe mich verlobt/ nun weicht die Liebe nicht/'
'Dergleichen setzte ich auff eine Kirchen-Music unserer Raths-Wahl: ¶ I. ¶ WAs GOTT verspricht/'
'Und auf diesen Schlag habe ich die schöne Weynacht-Arie in Natali Domini vielmahl imitiret. Als Z. E. zu einem selbst belieblichen Tugend-Liede: ¶ I. ¶ GOTT ist König/ und bey dem'
'Ingleichen zu einer geistlichen Ode/ bey der Zittauischen Raths-Wahl 1687. ¶ I. ¶ Höchster Schöpffer habe Danck/'
'Ich finde auch in meinen alten Brieffen ein also genanntes Anacreonticum, welches bey dieser Gelegenheit wol mag angeführet werden: ¶ AUff Universitäten:'
'ICh bin ein armer Jude/'
'Was beklagen wir die Zeiten'
'GOtt Lob der Fürste lebt/ und unser Segen blüht.'
'NUn kömmt die angenehme Zeit/'
'KOmm du gewünschter Tag/ zeig uns die Sonne wieder/'
'DEr Lebens-Garten blüht/ und welche den erblicken/'
'Uber des Gruteri Symbolum: Labor & Mors, hat man diese Alexandrinische Strophe: ¶ Die Arbeit und der Todt sind zwey berühmte Sachen/'
'Die Arbeit und der Tod/'
'Ich gebe ein Exempel von 1689. als in dem Gregorii-Feste die Losung war: ¶ Alles durcheinander. ¶ ALles gehet durcheinander. Das soll unser Wahlspruch seyn/'
'Bey so bestalten Sachen/ kan man die Madrigale in geistlichen Inventionen gebrauchen/ als Z. E. auf ein Söhngen/ welches um Ostern begraben ward. ¶ GOtt Lob/ nun fangen wir die Oster-Wochen an.'
'Sie schicken sich/ auff politische Dinge: Als auff eine Hochzeit am Frühlinge: ¶ DIe Hochzeit ist bestellt/'
'Also wurden diese Madrigale an einer vornehmen Hochzeit/ welche gleich in den Tagen Hilarius und Felix gehalten ward/ zur Taffel-Music gesetzet: Zum Anfange: ¶ GLückzu/ die Zeit ist da!'
'LUst und Jugend stehn beysammen.'
'DIe Liebe führt den Preiß/'
'Wer übereilt sich so? Die Hoffnung hat den Preiß/'
'WEr den Schrancken'
'Es kam ein Madrigal von der guten Nachbarschafft/ darinnen man sich aus gewissen Ursachen/ und wegen der Allusion auff einen geistlichen Text/ einer zeitlichen Licentz in Reimen bedienet hatte: ¶ Drey Dinge sind vor andern wunderschön/'
'Also setzte ich bey dem Tode der kleinen Jungfer Seeligmannin/ über die Worte Christi/ Marc. 10, 16. Er hertzte sie/ er legte die Hände auff sie/ und segnete sie. ¶ GOTT liebet dieses Kind.'
'ZEuch hin/ du liebes Kind/ wo GOtt das seine fodert/'
'Ach wer möchte das nicht/ damit der alte Apt zu Posen in Thüringen eine Nonne und den Closter-Schreiber absolvirt hat. ¶ Strephon kriegt die Jungfer.'
'In der ersten Protasi, da Fortuna und Intentio dem Sesostri/ wegen des liegendrn Obelisci solten Rath geben/ sungen sie zusammen. ¶ F. I. Dura moles, heu quot soles'
'In der Apodosi ward solches auff die Obrigkeit appliciret. ¶ F. I. O quàm laxa dantur saxa.'
'Endlich/ als in der dritten Apodosi der Genius das Bildniß des Großmächtigsten Landes-Vaters offerirte/ daß es zu fernerm Glücke gleich auff den Obeliscum kunte gesetzet werden/ so ward der Actus mit dieser Arie/ nach einer bekandten Kirchen-Melodey dergestalt beschlossen/ daß an statt des Chors/ die gantze Versammlung mitsingen kunte. ¶ O sancta pectora, sic passim pradicatis'
'Wir fahren in den Himmel'
'Dergleichen bey uns/ in einem Acta gratulatorio/ wegen der Victorie wider den Türcken gesungen ward: ¶ DEr Höchste sey gelobt/ der unsern Fürsten segnet/'
'Das ist ein feiner Mann von höfflicher Manier/'
'Von Christlicher Gedult/'
'Er sieht den Weg vor sich/ da ruff ich noch zu letzt'
'Wie das wir ietzt groß und klein/'
'GOtt als ein Schutz und Trutz der theile Segen aus/'
'Man sagt ja wol: Grade/ gerade/ Gnade/ Genade/ Heilige/ Heilge/ selige/ selge.'
'Das Abschieds-Lied im Nahmen des Liebsten war dieses: ¶ MEin Liebgen/ wie gefall ich dir'
'MEin Liebgen/ wie gefall ich dir?'
'Und solches ist einer Hochadelichen Person zu Ehren im Nahmen meiner Tischgenossen/ den II. Martii 1684. geschrieben worden: ¶ WErther Freund/ die Zeit ist da/ welche wir bedencken sollen/'
'NAchdem wir von Paris die mode borgen sollen/'
'Die Türcken sind geschlagen. ¶ I. Der schnöde Mahometh hat seinem schnöden Hauffen/'
'Der Welt-Erschaffer wird dich ferner gunst-beleuchten/'
'Denn wo haben wir ein deutsches Wort/ welches so viel heist/ als Medicus, Professor, Syndicus, Secretarius, Rector, Inspector, Superintendens, Scholarcha & c.'
'Oder wie der alte Ringewald reimt. ¶ Er fuhr wie ein geschoßner Fuchs'
'Alleine sie praesupponirten einen Leser/ der es verstund/ wie manchmahl gute Freunde in ihren Brieffen untereinander schreiben/ wie das alte Lied: In dulci jubilo.'
'MEin Freund/ ich solte zwar mit einem Wunsche kommen/'
'GOtt hat das Leben selbst beschert/'
'Man lebe GOtt/ er ist es wehrt/'
'O daß wir GOtt anhiengen/'
'Ach lernt euch GOtt ergeben/'
'Man hat bey solcher Macht Gelegenheit zur Sünde.'
'Sis pius imprimis. Nam cum vincamur in omni ¶ [...] <br> <br> ¶ Die Tugend schämt sich nicht: voraus wo Lieb und Güte/'
'9. Damit ich aber vor mich nichts schuldig bleibe/ so will ich ein Exempel hersetzen/ damit ein Hoch-Edelgebohrner Sohn an. 1684. von meinen Tischgenossen dergestalt begleitet ward/ daß ein [S] <br> <br> jeder einen nachdencklichen Spruch aus Senecae Epistolis zum Grunde seines Wunsches legte: ¶ DAs ist ein altes Recht/ wenn Freunde scheiden wollen/'
'Wie Herr Opitz schreibet: ¶ Daß zwey gefunden werden/'
'Und hierinne ist Herr Opitz sonderlich ein Meister gewesen. ¶ I. Als zum Exempel: ¶ GOtt wird es auch auff Erden/'
'GOtt wird es auch auff Erden/'
'Ob gleich das Weib zum ersten würd/'
'Und Herr Opitz hat hierinne viel artige Meister-Stücke: ¶ Wird auch in Freyheit bringen/'
'denn es sind viel deutsche orationes, absonderlich Predigten/ da solche Reden in prosâ nicht seltsam sind.'
'GOtt kan uns wol belohnen/'
'Wunder daß ich so erkühnet'
'DAs edle Schlesien/ da Lust und Ehre wohnet/'
'ALso setzte ich auf eine Hoch-Adl. Hochzeit/ als Hr. Caspar von Zedlitz Hen. Abraham von Czetritz seine geliebteste eini-[S] <br> <br> ge Frl. Tochter Annen Magdalenen am 28. Novembr. 1685. ehlich beylegen ließ/ zwar kurtze Verse/ doch einen ziemlich langen commentarium, dadurch gleichwol die Verse nicht verstellet wurden. ¶ DEr Stamm von Zeblitz blüht. Die ungemeine Tugend'
'Ein solch Exempel hatte ich den 16. Martii 1685. an Hrn. D. Johann Siegfried Kießlings Hochzeit/ da war der Titul: die dritte Comoedie, das ist/ die dritte Kießlingische Hochzeit in diesem Seculo. Denn vor eins hatte ich die Woche zuvor drey Comoedien nach einander aufgeführt/ und die Woche drauff hatte dieser dritte Doctor Medicinae Hochzeit/ denn der Herr Groß-Vater hatte den 9. October 1623. Jungfer Marien Fritzschin geheyrathet/ der Herr Vater D. Johann Christian Kießling hatte den 9. October 1656. Jungfer Johannen Schmeidelin geheyrathet/ [S] <br> <br> nun kam der Herr Sohn und heyrathete Jungfer Christianen Dorotheen von Jungenfelsin. Drum kont ich sprechen: Vor gestern war die Comoedie an dem Herrn Groß-Vater/ gestern an dem Herrn Vater/ heute an dem Herrn Sohne. Nun ist das Carmen leicht zuverstehen. ¶ NUn so geht der dritte Kießling unter GOttes Segen hin/'
'doch wenn jemand vom Alexandro und dem König Poro/ spielet, und will im Interscenio/ den Schul-Jungen/ oder den Juden und den Christen/ die sich ihren Heiligen zu Ehren/ ein Haar [S] <br> <br> nach dem andern/ aus dem Barte rauffen lassen/ praesentiren/ das ist wol eine materie, darüber die Leute lachen/ allein/ wer es recht bedenckt/ dem möchte gar leicht übel werden.'
'VIII. Als ich dem vornehmen und im die Zittauische Kirche hochverdienten Prediger Herr Mag. Zacharias Seligmannen den 5. Augusti 1687. zum letzten Andencken was schreiben solte: so fand ich im Lebens-Lauffe/ daß er alle Tage sein Gebet mit dieser Formul beschlossen: ¶ HErr JEsu Christ/ du höchstes Gut/'
'NAchdem ein Seligmann im Leben vor der Welt/'
'IX. So wolte ich den 22. Jan. 1691. meinem geliebten Bruder und Schwager Hrn. Johann Christian Neseno was zum Troste schreiben/ als er sein eintziges und hertzgeliebtes Töchterlein Jungfer Johannen Elisabeth begraben ließ/ und weil der Marien/ ihre Worte gleich im Evangelio waren erkläret worden: was er euch saget das thut/ und wiel eine Maria als Groß Frau Mutter mit interessiret war/ welche sich sonst des Englischen Zuspruchs zugetrösten pflegt: Fürchte dich nicht/ Maria/ [S] <br> <br> du hast Gnade bey GOtt funden: so fand sich die resolution gar leicht/ daß ich bey dem Jambischen genere würde verbleiben müssen. ¶ MEin Bruder/ soll ich dieß die Liebes-Woche nennen/'
'X. Als auch eben dieser liebwerthe Freund seine hertzliebste Frau Johannen Eleonoren Nesenin gebohrne Stollin dem geliebten Kinde den 26. Febr. nachschicken solte/ so gab mir der Leichen-Text zwar lauter Jambische Gedancken/ Thren. 3. v. 24. 25. 26. Der HERR ist mein Theil/ etc. Es ist ein köstlich Ding etc. allein daß ich eben zu einer elegie resolvirte/ darzu brachte mich ein epiphonéma aus des Herrn von Hoffmannswaldau Helden-Brieffen: ¶ Und also will ich küssen'
'MEin Kind/ erlaube mir/ daß ich dein Hertz betrübe/'
'XI. Nicht viel andere Formuln schwebten mir vor Augen/ als das vornehme Stollische Haus/ den 23. Octobr. 1684. das geliebteste kleine Töchterlein Jungfer Marien Elisabeth solte begraben lassen. ¶ GOtt ist ein Wunder-GOtt/ und mehrentheils verborgen/'
'XII. Eben dieses gab mir den 30. Jan. 1690. Anleitung/ als Frau Anna Emeren-[S] <br> <br> tzia Gebhartin gebohrne Wincklerin/ unter ihren herannahenden Geburts-Schmertzen das letzte Wort auf dieser Welt gesprochen hatte: Ach JEsus hilff mir doch. ¶ ACh JEsus hilff mir doch! das war die letzte Stimme/'
'Als Mons Hanß Wolfram von der Heyde/ von mei-[S] <br> <br> nen Tischgenossen/ einen Abschieds Segen verlangte/ war dessen naher Vetter Herr Stattmeister von Zedlitz in Straßburg gestorben. Und als man dessen Andencken hier mit einführen wolte/ gab der eintzige Nahmen Zedlitz so viel an die Hand/ daß man in einem Trochaeischen metro besser fortkommen möchte. ¶ SIeben Sommer sind vorbey/ seit er sich zu uns bekennet/'
'XIV. Bald hernach/ als dessen Herr Bruder Mons. Conrad von der Heyde solchen Dienst verlangte/ war gleich dessen naher Herr Vetter der weitberühmte und tapffre Conrad Sack todes verfahren/ und da gab der Conrad/ ebenfalls Anlaß zum Trochaeo. ¶ COnrad Sack der Ehren-Mann/ der in weisen Lorber grünte/'
'FRanckfurt der berühmte Platz/ da die Marck ihr Marck befindet/'
'REval die berühmte Stadt ist vorlängst im tieffen Norden'
'WIßmar die geliebte Stadt/ welche dort am Balten-Strande'
'XVIII. Etwas weniges von den Dactylen zu gedencken/ so hab ich gleich itzo was unter den Händen/ darinne die Allusion auff die Worte Psalm 85. 11. soll gerichtet werden. [S] <br> <br> ¶ Daß Güte und Treue einander begegnen/'
'MIt was vor guter Zeit'
'Ich habe gefreiht. ¶ IHr Freunde fragt ihr noch/ was mich verändert hat?'
'VI. Das erste auf den Todesfall Hrn. Michael Herfarths S. S. Theol. Stud. den 7. Decemb. 1686. ¶ SO fällt ein frommer Sohn/ der GOtt im Hertzen liebet/'
'VII. Das andere waren etliche strophen auff das Gregorii-Fest 1686. da wir kurtz zuvor ein Jubel-Fest gehalten/ zum Andencken/ daß unser Gymnasium hundert Jahr gestanden war. ¶ SO wird der Grund gelegt/ daß/ wo nach hundert Jahren'
'X. Von langen Versen fieng ich an/ als Mons. Ernst Friedrich von Döring bey seinem Abschiede zur Sommer-Zeit auff Sommer-Gedancken solte geführet werden. ¶ DEr Sommer ziert dieß Land/ die Feld- und Garten-Früchte/'
'XI. Ingleichen als die Frau von Czetritzin/ derer Hochzeit-Carmen oben p. 194. zu finden den 18. Aug. 1687. nach Genesung einer höchstgeliebten Tochter die Welt gesegnete/ und also auch diesem Stücke der sel. Hoch-Adl. Frau Mutter ähnlich war. ¶ MEin Herr/ so schwimmet nun sein Trost in vollen Thränen!'
'Als Mons. Conrad Gottlieb von Zedlitz/ der nach dem Hintritte seiner Hoch-Adl. Frau Schwester dem Herrn Vater alleine noch übrig war/ bey seinem Abschiede als ein glückseliger und gesegneter Schuldner vorgestellet wurde. ¶ WIls Gott/ die Stunde kömmt/ da er den letzten Gruß/'
'NUn weiß ich/ was vor Nutz auch in den Thränen steckt/'
'XIV. Ebenfalls liessen die Hoch-Adlichen Herrn von Schweinitzischen Stam-Hause Kran/ nach Anleitung etlicher Urnarum oder Ascher Töpfen/ so daselbst ausgegraben worden/ im Jahr 1685. unterschiedne Leichen und Ehren-Gedächtnisse/ von dero Hoch-Adl. Familie zum Drucke befördern/ und meinten nicht unbillig/ daß [S] <br> <br> solcher Dienst etwas besser/ als druch einen todten Aschen Krug/ würde geliefert seyn: da nun in der Druckerey gleich ein leeres Blat solte gelassen werden/ nahm ich die Kühnheit solches mit folgenden Zeilen/ von der gedachten Gattung voll zu machen. ¶ IHr Helden seyd geneigt/ und gönnt mir dieses Blat/'
'Und solches war [S] <br> <br> ein Abschieds-Carmen, darinne ich die Handelschafft zwischen Leipzig und Zittau/ so dann zwischen Zittau und Franckfurt vorstellen solte. ¶ SEit Leipzig als ein Stern im Meißner Lande lacht/'
'Als Herr Friedrich Adolph von Ziegler [aus?] <br> <br> Kliphausen/ mit Frl. Magdalenen Sybillen von Metzradin den 18. Apr. 1690. vermählet war. ¶ GOtt hat den Wunsch erfüllt. Was meine Reden waren/'
'XVIII. Als Herr George Reingast vornehmer Herr des Raths allhier/ mit seiner Hertzliebsten Frauen Rosinen gebohrnen Schnitterin/ nach verfloßnen funffzig [S] <br> <br> Jahren ihres geführten Ehestandes den 15. Julii 1683. ein solennes Andencken/ dieser Zeit begiengen. ¶ ICh habe manches Lied zur Hochzeit-Lust geschrieben/'
'XIX. Als gedachter Herr Reingast bald darauff seine geliebteste Tochter Fr. Dorotheen Denickin den 29. October 1683. verlohr. ¶ HIlff GOtt/ wie spielt diß Jahr mit Hochzeit und mit Leichen?'
'XX. ALs ich an Herr Johann Philip Kriegers Fürstl. Sächs. Capel-Meisters in Weissenfels Hochzeit mein gutes Andencken gegen die geliebte Stadt auslassen solte. ¶ SO muß sich Weissenfels mit Halle noch verbinden/'
'XXI. Als bey der Ettmüller- und Leopoldischen Hochzeit den 15. Junii 1688. die Verneuerung der vormahligen Studenten-Freundschafft/ gestifftet ward. ¶ WIe schön ist der vergnügt/ der im Studenten-Leben/'
'XXII. Als Herr M. Gottfried Hoffmann/ wolmeritirter Sub-Rector in Lauban bey seiner Hochzeit den 24. Maji 1689. meines Praeceptor-Segens nochmahls geniessen solte. ¶ GOtt Lob/ die Schreiber sind mir alle noch gerathen/'
'DAs Edle Brandenburg blüht noch an tapffren Leuten/'
'gleich wie die Lieder: Nun dancket alle GOtt/ etc. It. O GOTT du frommer GOtt/ du Brunnquell aller Gnaden/ etc. nicht unbekandt seyn.'
'Ich will ein [S] <br> <br> paar Exempel aus Herr Kriegers Musicalischer Ergetzligkeit hersetzen. ¶ Eines auff die Vergnügligkeit: ¶ Wol dem/ der sich vergnügt. Kein Mensch kan alles haben.'
'Auff den abgesetzten Liebhaber. ¶ WAs hab ich denn gethan? Ich sol die Straffe leiden.'
'WIe selig sind die hochgeschätzten Seinen/'
'DEr schöne Tag hat sich wol eingefunden/'
'XXXI. Als ein Hoch-Adl. Sohn von ungemeinen Qualitäten den 27. October 1687. in einer unglücklichen Passage durch den Neckar sein kostbahres Leben eingebüsset hatte/ der vor dieser Zeit unter meiner Information wol auffgewachsen war. ¶ ISt es möglich/ daß der Strom sich als unsren Feind erkläret/'
'XXXII. Als Herr Johann Friedrich Junge berühmter Handelsmann in Zittau den 23. Septemb. 1689. seine Eheliebste Fr. Maria Elisabeth gebohrne Eichlerin begraben ließ/ und derselben Zeit nach des ankommenden Weyhnachts-Herrn gnädiger Liebes-Advent erwogen ward. ¶ ISt nun dieses der Advent/ und der Vorschmack von Weihnachten/'
'XXXVIII. Bey dem Begräbnisse des obgedachten Hrn. M. Seligmanns ward über diese Worte aus dem Leichen-Texte Esa. LX. 19. 20. Der HErr wird dein ewiges Licht seyn/ etc. diese Arie gesungen: ¶ ACh GOtt du bist mein rechtes Licht/'
'XXXIX. So must ich auch einmahl den gewissen Trost/ welchen Christliche Eltern bey unverhoffter und betrübter Beerdigung eines todtgebohrnen und also ungetaufften Kindes bey sich erwegen sollen/ den 5. Febr. 1688. dergestalt besingen lassen. ¶ WIe kan sich unsre Seele grämen?'
'Wilstu der Pein entübrigt seyn/'
'Was die Menschen hoffen/'
'Wir haben zwar das kurtze Leben/'
'Wir können hier im Leben'
'4. Auff ein galantes Clavichordium. ¶ ES ist mir von Natur gegeben/'
'2. Auff den angenehmen Spatzier-Gang.'
'3. Im Nahmen eines heimlichen Liebhabers/ der sich vor seinen und ihren Freunden fürchten muste: ¶ A Marillis/ kanstu schweigen/'
'5. Der lustige Tag/ da man tantzen will. ¶ AUff ihr Seyten last mich tantzen/'
'9. Auff die Annehmligkeit eines Gartens: ¶ LIebster Garten laß mir zu/'
'1. Auff ein Frauenzimmer/ das sich durch Geschencke gewinnen läst: ¶ MEin Liebgen vergafft sich in milden Geschencken/'
'1. Auff einen abgesetzten Liebhaber. ¶ SEht/ was Sanct Velten kan/'
'2. Auff ein alten Müttergen/ welches sich verlieben wolte. ¶ ALte Mutter/ schämt euch doch/'
'So gerieth mir die Hochzeit-Ode an Herr M. Gottfried Edelmanns und Jungf. Marien Günthern Hochzeit: ¶ DAs ist ein edler Mann/'
'Ich werde mich hier mit wenig und zwar mit geistlichen Exempeln behelffen. ¶ Nach der Melodey: Ex legis observantia. ¶ Mein Hertz/ wie bistu so verzagt.'
'Auff die Melodey: Du Friedens-Fürst HErr JEsu Christ/ etc. als Ofen eingenommen ward. ¶ GOTT Lob/ nun siegt die Christenheit'
'Auff die Melodey: Hertzlich lieb hab ich dich/ O HErr. ¶ ACh liebster GOtt/ erleuchte mich/'
'VI. Hier muß ich an die Melodey gedencken/ welche Herr Moritz Edelmann einmahl bey uns in einer Lateinischen Comoe-[S] <br> <br> die setzte. [...] <br> <br> [S] <br> <br> [...] <br> <br> ¶ ICh bin mit GOtt vergnügt/'
'Es ward auch bald noch eine parodie drauf gemacht/ bey dem Jubel-Feste wegen der guten progressen wider den Türcken 1686. WIr sind mit GOtt vergnügt/'
'Lebet in lieblicher Ruh/ als liebende Kinder beysammen/'
'So ließ ich in einem solennen Actu 1682. bey Gegenwart hoher und vornehmer Personen zum Anfange dieses singen: ¶ SEit unser Deutschland manchen Helden'
'KOmmt heran und seht die Jugend/'
'So ließ ich 1685. nach beschlossenen Comoedien dieses auf dem Theatro mit drey Choren singen: ¶ ZIttau wachse/ weil du stehst/'
'An Herr D. Kießlings Hochzeit: ¶ WO Jugend und Liebe die Hertzen verbindet/'
'Auf die wolselige Frau Czetritzin/ davon oben p. 2[6?] <br> <br> 3. ¶ IIr meine Lieben weinet nicht/'
'Auff Herrn Bürger-Meister Albert Gierischens und Jungf. Dorotheen Julianen Schmeißin von Ehrenpreißberg Hochzeit. ¶ DAs schönste Bild der Obrigkeit'
'XI. Von Theatralischen Sachen habe ich zwar unterschiedenes in unsern Comoedien angebracht/ doch hier mag nur eine kleine Serenata zur Probe angeführet werden. Von der fatalischen Heyrath. [S] <br> <br> ¶ Innhalt. ¶ ES vergleichen sich etliche Nymfen/ daß sie lieben wollen.'
'Hat doch zu Anfang dieses Seculi Jacob Vogel ein Bader zu Stössen im Ammte Weissenfels, welcher auf Anordnung eines Comitis Pala-[S] <br> <br> tini zum Deutschen Poeten ist gekrönt worden/ dadurch so hochmüthige Gedancken geschöpfet/ daß er den Prologum in einer comoedie so anfangen läst: ¶ Deutschland hat zwar einen Lutherum, ¶ [...] <br> <br> ¶ So viel wuste sich der einfältige Mann/ daß er sich rühmen kunte/ wie der Herr Lutherus das donum propheticum oder die Gabe zu lehren in einem unvergleichlichen gradu bekommen hätte/ so wäre ihm auch das donum poëticum oder die Gabe zierliche Verse zumachen/ so kräfftig beygelegt/ daß er niemand seines gleichen/ in gantz Deutschland finden könte.'
'Ja Herr Opitz/ welcher sich in seiner Kunst so gewiesen hatte/ daß er sich des Tituls nicht hätte schämen dürffen/ gebraucht gleichwol am Herrn Zincgrefen diese Worte: ¶ Soll mir der Harm das Blut aus allen Adern saugen/'
'Vater Unser im Himmelreich.'
'XIIX. Ich habe hier die Gewohnheit/ in dem ich alle viertel Jahr/ meine untergebenen zum Heil. Abendmahl führe/ so pfleg ich sie durch eine meditation zu praepariren/ daraus sie hernach ein gewisses Buß-Lied machen müssen/ und weil ich ihnen dergestalt meine elaboration schuldig bin/ so hab ich von vielen Jahren her nichts anders gethan/ als daß ich die alten in ihrer deutlichen realen simplicität habe imitiren wollen/ und da bin ich viel Dings gewar worden/ welches manchem in seinem Lorber-Krantze verborgen ist. Ich will nur etliche Exempel setzen: ¶ XIX. Eine Ubersetzung des 46. Psalm. ¶ Nach der Melodey: ¶ Nun freut euch lieben Christen gemein. ¶ DEr HErr ist unser Zuversicht/'
'XX. Ein Trost vor arme Studenten/ in Betrachtung der Armuth und der Flucht CHristi. ¶ Nach der Melodey: ¶ Aus tieffer Noth schrey ich zu dir. ¶ HIlff GOtt/ wie geht manch armes Kind/'
'XXI. Uber die Worte Zachariae/ Luc. I. ¶ Daß wir errettet von der Hand unserer Feinde/ ihm dienen ohne Furcht unser Lebe-[S] <br> <br> lang/ in Heiligkeit und Gerechtigkeit/ die ihm gefällig ist. ¶ Nach der Melodey: ¶ HErr GOtt/ dich loben alle wir. ¶ WAch auf/ mein Hertz/ und dencke dran/'
'XXII. Dieses mag genung seyn: denn die andern Liedern von dieser Gattung möchten sich besser zur Continuation der Seligen Gedancken schicken.'
'Man sehe nur die Ode, welche meines Erachtens eine von den besten ist/ darinn er [Opitz, J.T.] <br> <br> auff die variablen conjuncturen/ die sich im Deutschen Kriege dem Ansehn nach der Religion zum schlechten Vorthel hervorthaten/ recht heroische meditationes suchet. ¶ AUf/ auf/ wer Deutsche Freyheit liebet/'
'Propositio: Itzund ist der Frühling.'
'Der Frühling paart die Welt: Er folgt der Liebe nach'
'Unterredung Zwischen einem PROFESSOR und Untergebenen. ¶ Prof. Nun/ Monsieur, wir werden uns einmahl in deutschen Versen exerciren.'
'Es wird dem geneigten Leser nicht unangenehm seyn/ wenn ich etliche kurtze Proben anführe/ damit ich Gottergebenen und Christliebenden Frauenzimmer zuweilen gedie-[S] <br> <br> net habe. [...] <br> <br> ¶ 1. ¶ ACh mein JEsu/ laß den Segen/'
'II. Als Herr M. Martin Grünewald/ in Budißin wolbestallter Conrector mit [S] <br> <br> Jungf. Sophien Magdalenen Vollhartin Hochzeit hatte/ gefiel mit Locus notationis, daß ich die Schule mit einem grünen Walde vergliech. ¶ GOTT hat die Schulen lieb/ und läst sich nicht verachten:'
'III. Als Mons. Wolff Albrecht von Löben/ dessen oben p. 363. in einem betrübten Carmine gedacht/ seinen Abschied aus unserm Gymnasio nahm/ ward in regard des Hoch-Adl. Herrn Vaters als Amt-Hauptmanns in Fürstenthume Görlitz die Invention genommen vom Gott-gefälligen Amts-Hauptmann in dem Fürstenthum der kleinen Welt. ¶ DEr Mensch die kleine Welt/ des Schöpffers höchster Ruhm/'
'VI. Als zwey Hrn. von Stöterogg von hier verreiseten/ wurde auff das Saltzwerck in Lüneburg gezielet. ¶ DAs edle Lüneburg/ das unter andern Gaben/'
'V. Als zwey werthe Freunde von Reval wegreiseten/ und einer ein Studiosus [S] <br> <br> Theologiae, der andere ein Studiosus Legum war/ zielete die Invention hierauf. Und erstlich zwar ward der Studiosus Theologiae also beschrieben. ¶ WOldem der allen Fleiß auff GOttes-Lehre wendet/'
'VI. Der Studiosus Legum bekam diese Beschreibung. ¶ WOldem der seinen Fleiß auff die Gesetze leget/'
'VII. Als fünff Brüder allerseits vornehme Medici Herr Balthasari Bleccio berühmten Theologo in Stetin zum Doctorat Glück wünscheten: ¶ WEr hätte diß vermeynt? Ein Mann der GOttes Lehre'
'VIII. Als an Hrn. Johann Kriegers/ Chori Musici Directoris Hochzeit auff die neuerbaute Orgel solte alludiret werden. ¶ DAs liebe Weissenfels hat endlich viel Personen/'
'IX. Als Herr Johann Jacob von Hartig/ seine Eheliebste Fr. Dorotheen Gottlieb von Bischoffheim begraben ließ/ erwog ich den Spruch: Ein weiser trauret nicht. ¶ EIn weiser trauret nicht. So sagten auch die Heyden;'
'X. Als Herr Johann Christian Meyer Vornehmer Herr des Raths/ seine Eheliebste Fr. Annen Rosinen geb. Baderin begraben ließ/ floß die Allegorie von der unergründlichen See der Göttlichen Liebe/ aus dem Dicto Chrysostomi ad 2. Corinth. I. Homil. I. p. m. 729. ¶ Quemadmodum, si exiguam scintillam in magnum pelagus injicias, eam protinus extinxerit: eodem modo molestia omnis, quamlibet ingens, si in animum bene sibi conscium inciderit, confestim perit & evanescit. ¶ EIn Kind ist schon zu viel/ wann solches unsre Thränen/'
'XI. Als Herr Andreas Noack Churfl. Sächs. Zolleinnehmer seine Ehliebste Fr. Annen Marien geb. Heinrichin begraben ließ/ ward auff die Uberschrifft seines neuerbauten Hauses alludirt. ¶ WIr Menschen sind ein Hauß/ da GOtt den Bau vollführet/'
'XII. Als ich einen Vornehmen von Adel mit einem Abschieds-Carmine bedencken solte/ nahm ich die Invention