Anfangs-Gründe zur Reinen Teutschen Poesie Itziger Zeit (Q140): Unterschied zwischen den Versionen

 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als der Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste Fürst und Herr/ Herr Friederich/ Marggraff zu Brandenburg, des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Churfürst/ Den [aq]18. Januar. 1701[/aq]. Unter vieler Völcker Frolocken Zum ersten Könige in Preussen gesalbet wurde/ Im Nahmen der [aq]Studiosorum[/aq] aus der Grafschafft Marck auf der Friedrichs-Universität. ¶ GRoßmächtigster, / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als der Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste Fürst und Herr/ Herr Friederich/ Marggraff zu Brandenburg, des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Churfürst/ Den [aq]18. Januar. 1701[/aq]. Unter vieler Völcker Frolocken Zum ersten Könige in Preussen gesalbet wurde/ Im Nahmen der [aq]Studiosorum[/aq] aus der Grafschafft Marck auf der Friedrichs-Universität. ¶ GRoßmächtigster, / Fundstelle
 
Seite: (447) [495]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als HERR Johann George Bube/ Des Hällischen [aq]Gymnasii Collega Quartus[/aq], JUNGFER Sophien Elisabeth Beumlingerin/ Den [aq]14[/aq]. Octobr. [aq]1721[/aq]. heyrathete/ wurde Im Nahmen seiner Untergebenen vierdter Classe erwogen. Das von GOtt geschenckte Labsal eines treuen Schulmannes. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Ein Schulmann, der sein Amt treu verwaltet, erhält allemahl von GOtt ein süsses Labsal bey seiner sauren Mühe. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als HERR Johann George Bube/ Des Hällischen [aq]Gymnasii Collega Quartus[/aq], JUNGFER Sophien Elisabeth Beumlingerin/ Den [aq]14[/aq]. Octobr. [aq]1721[/aq]. heyrathete/ wurde Im Nahmen seiner Untergebenen vierdter Classe erwogen. Das von GOtt geschenckte Labsal eines treuen Schulmannes. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Ein Schulmann, der sein Amt treu verwaltet, erhält allemahl von GOtt ein süsses Labsal bey seiner sauren Mühe. / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Thema[/aq]: ¶ Die angenehme und GOtt-gefällige Ehestandes-Liebe. ¶ Eine [aq]Propositio ex Themate[/aq]. ¶ Die Liebe im Ehestande ist angenehm und GOtt-gefällig. ¶ […] ¶ Die durch einem seeligen Tod aus dem Lazaret dieser Welt befreyete Seele. ¶ Zwey [aq]Propositiones[/aq] aus einem [aq]Themate[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Die Welt ist ein Lazaret voller Krancken. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Thema[/aq]: ¶ Die angenehme und GOtt-gefällige Ehestandes-Liebe. ¶ Eine [aq]Propositio ex Themate[/aq]. ¶ Die Liebe im Ehestande ist angenehm und GOtt-gefällig. ¶ […] ¶ Die durch einem seeligen Tod aus dem Lazaret dieser Welt befreyete Seele. ¶ Zwey [aq]Propositiones[/aq] aus einem [aq]Themate[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Die Welt ist ein Lazaret voller Krancken. / Fundstelle
 
Seite: (633) [685]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da ein [aq]Oxymoron[/aq] im [aq]Themate[/aq]: ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Der GOtt-gefällige Götzen-Dienst betrachtet bey der Götzisch- und Kirchhoffischen Ehelichen Verbindung/ Welche Den [aq]20[/aq]. Octobr. [aq]1716[/aq]. zu Quedlinburg vollzogen wurde. Im Nahmen der sämtlichen Brüder von der Jungfer Braut. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ GOtt ist den Götzen feind; auch haßt er Hertz und Seelen/ / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da ein [aq]Oxymoron[/aq] im [aq]Themate[/aq]: ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Der GOtt-gefällige Götzen-Dienst betrachtet bey der Götzisch- und Kirchhoffischen Ehelichen Verbindung/ Welche Den [aq]20[/aq]. Octobr. [aq]1716[/aq]. zu Quedlinburg vollzogen wurde. Im Nahmen der sämtlichen Brüder von der Jungfer Braut. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ GOtt ist den Götzen feind; auch haßt er Hertz und Seelen/ / Fundstelle
 
Seite: (706) [758]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da eine [aq]Thesis[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen wird. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Das Creutz Als der Frommen Glück in Zeit und Ewigkeit. Bey Absterben FRAUEN Barbara Eleonora Stahlin/ gebohrner Tentzelin/ HERRN G. E. Stahls/ Königl. Preuß. Hoff-Raths und Leib-[aq]Medici[/aq] Ehe-Liebsten/ Den [aq]17[/aq]. April [aq]1706[/aq]. vorgestellet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Das Creutz machet die Frommen hier und dort glückseelig. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da eine [aq]Thesis[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen wird. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Das Creutz Als der Frommen Glück in Zeit und Ewigkeit. Bey Absterben FRAUEN Barbara Eleonora Stahlin/ gebohrner Tentzelin/ HERRN G. E. Stahls/ Königl. Preuß. Hoff-Raths und Leib-[aq]Medici[/aq] Ehe-Liebsten/ Den [aq]17[/aq]. April [aq]1706[/aq]. vorgestellet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Das Creutz machet die Frommen hier und dort glückseelig. / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da [aq]2. Theses[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen sind. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Den ewigen Feyer-Tag eines getreuen Lehrers/ Bey Absterben Herrn [aq]M[/aq]. Israel Finckens/ Wohlverdienten [aq]Con-Rectoris[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] zu Halle/ Am letzten Weyhnachts-Feyer-Tage Den [aq]27[/aq]. Decembr. [aq]1720[/aq]. entworffen Von den sämtlichen Gliedern der [aq]I[/aq]. Classe. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis 1[/aq]. ¶ Schul-Lehrer haben auf der Welt wenig Feyer-Tage. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da [aq]2. Theses[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen sind. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Den ewigen Feyer-Tag eines getreuen Lehrers/ Bey Absterben Herrn [aq]M[/aq]. Israel Finckens/ Wohlverdienten [aq]Con-Rectoris[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] zu Halle/ Am letzten Weyhnachts-Feyer-Tage Den [aq]27[/aq]. Decembr. [aq]1720[/aq]. entworffen Von den sämtlichen Gliedern der [aq]I[/aq]. Classe. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis 1[/aq]. ¶ Schul-Lehrer haben auf der Welt wenig Feyer-Tage. / Fundstelle
 
Seite: (720) [772]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von einem [aq]Symbolo[/aq]. ¶ Auf einen Verstorbenen exemplarischen Prediger. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ [aq]Carolus V[/aq]. hatte zu seinem [aq]Symbolo[/aq]: [aq]Plus ultra[/aq]. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von einem [aq]Symbolo[/aq]. ¶ Auf einen Verstorbenen exemplarischen Prediger. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ [aq]Carolus V[/aq]. hatte zu seinem [aq]Symbolo[/aq]: [aq]Plus ultra[/aq]. / Fundstelle
 
Seite: (725) [777]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Fundstelle
 
Seite: (734) [786]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Frauenzimmer hätte immer die Worte im Munde geführet: Ich will ins Closter ziehen! könte man poetisch durchführen: Das angenehme Closter-Leben im Stande keuscher Ehe. Wären des Verstorbenen letzte Worte gewesen: Ich sehe den Himmel offen, könte man den offenen Himmel vorstellen und zeigen, wie man den Verstorbenen darinnen in seinem glückseeligen Stande erblicket und ihm eine Rede andichten, wie er die Verstorbenen tröstete etc. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Frauenzimmer hätte immer die Worte im Munde geführet: Ich will ins Closter ziehen! könte man poetisch durchführen: Das angenehme Closter-Leben im Stande keuscher Ehe. Wären des Verstorbenen letzte Worte gewesen: Ich sehe den Himmel offen, könte man den offenen Himmel vorstellen und zeigen, wie man den Verstorbenen darinnen in seinem glückseeligen Stande erblicket und ihm eine Rede andichten, wie er die Verstorbenen tröstete etc. / Fundstelle
 
Seite: (780) [832]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder wann ich der Unsterblichkeit oder einem Engel eine Rede andichtete, wie sie den Tugend-Wandel des Verstorbenen erhübe, seine itzige Glückseeligkeit rühmte und die Hinterbliebenen tröstete; Oder den Verstorbenen selbst eine solche Rede zueignete; Oder die Engel, die Seeligen anredete etc. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder wann ich der Unsterblichkeit oder einem Engel eine Rede andichtete, wie sie den Tugend-Wandel des Verstorbenen erhübe, seine itzige Glückseeligkeit rühmte und die Hinterbliebenen tröstete; Oder den Verstorbenen selbst eine solche Rede zueignete; Oder die Engel, die Seeligen anredete etc. / Fundstelle
 
Seite: (782) [834]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Das Im Finsterniß aufgehende Freuden-Licht bey dem Blum- und Paulischen Hochzeit-Feste In Ostrau den [aq]9[/aq]. Octobr. [aq]1708[/aq]. vorgestellet/ Da Der Braut Vater Gewesener Pastor zu Ostrau Etliche Tage vorher verstorben war. [aq]Psalm. CXII. 4[/aq]. Den Frommen gehet das Licht auf in Finsterniß. ¶ SO sieht es auf der Welt mit GOttes Kindern aus! / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Das Im Finsterniß aufgehende Freuden-Licht bey dem Blum- und Paulischen Hochzeit-Feste In Ostrau den [aq]9[/aq]. Octobr. [aq]1708[/aq]. vorgestellet/ Da Der Braut Vater Gewesener Pastor zu Ostrau Etliche Tage vorher verstorben war. [aq]Psalm. CXII. 4[/aq]. Den Frommen gehet das Licht auf in Finsterniß. ¶ SO sieht es auf der Welt mit GOttes Kindern aus! / Fundstelle
 
Seite: (516) [568]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Thema[/aq]: ¶ Das Muster eines vollkommenen Printzen in zarter Jugend an dem Preiß-würdigen Exempel des weyland Durchlauchtigsten Erb-Printzen von Sachsen-Zeitz, Friedrich August/ Hertzogen zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg, auch Engern und Westphalen etc. Als Dieselben in zarten Jahren den [aq]17[/aq]. Febr. [aq]1710[/aq]. Auf der Königl. Preuß. Friedrichs-Universität Höchst-seelig entschlaffen/ unterthänigst vorgestellet ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Der Printz von Zeitz ist todt! so klaget Stadt und Land. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Thema[/aq]: ¶ Das Muster eines vollkommenen Printzen in zarter Jugend an dem Preiß-würdigen Exempel des weyland Durchlauchtigsten Erb-Printzen von Sachsen-Zeitz, Friedrich August/ Hertzogen zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg, auch Engern und Westphalen etc. Als Dieselben in zarten Jahren den [aq]17[/aq]. Febr. [aq]1710[/aq]. Auf der Königl. Preuß. Friedrichs-Universität Höchst-seelig entschlaffen/ unterthänigst vorgestellet ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Der Printz von Zeitz ist todt! so klaget Stadt und Land. / Fundstelle
 
Seite: (531) [583]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf das Unvermuthete Absterben HERRN [aq]D[/aq]. Christian Friedrich Hunold/ sonst [aq]MENANTES[/aq] genant, Welches den [aq]6[/aq]. Augusti [aq]1721[/aq]. Zum grösten Leydewesen aller Musen erfolgete. Im Nahmen anderer. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Hochseeliger, laß zu, daß wir Deine Grufft mit dieser Schrifft beehren: denn Deine Verdienste sind einer Lob-Schrifft würdig. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Auf das Unvermuthete Absterben HERRN [aq]D[/aq]. Christian Friedrich Hunold/ sonst [aq]MENANTES[/aq] genant, Welches den [aq]6[/aq]. Augusti [aq]1721[/aq]. Zum grösten Leydewesen aller Musen erfolgete. Im Nahmen anderer. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Hochseeliger, laß zu, daß wir Deine Grufft mit dieser Schrifft beehren: denn Deine Verdienste sind einer Lob-Schrifft würdig. / Fundstelle
 
Seite: (553) [605]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Bey Absterben HERRN Johann Friedrich Schmalians/ Hoch-berühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Raths und Land-Syndici im Fürstenthum Halberstadt/ wie auch eines hoch-würdigen Dom-Capituls daselbst [aq]Consulent[/aq]ens und Dero Burg-Voigtey-Gerichte und des Amts Zilly [aq]Justitiarii[/aq], Den [aq]23[/aq]. [aq]Julii 1720[/aq]. betrachtete Der Halberstädtische Frey-Tisch Das Muster eines gottseeligen Juristen und Frommen Christen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Gottseelige Juristen und fromme Christen sind liebens-würdig; / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Bey Absterben HERRN Johann Friedrich Schmalians/ Hoch-berühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Raths und Land-Syndici im Fürstenthum Halberstadt/ wie auch eines hoch-würdigen Dom-Capituls daselbst [aq]Consulent[/aq]ens und Dero Burg-Voigtey-Gerichte und des Amts Zilly [aq]Justitiarii[/aq], Den [aq]23[/aq]. [aq]Julii 1720[/aq]. betrachtete Der Halberstädtische Frey-Tisch Das Muster eines gottseeligen Juristen und Frommen Christen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Gottseelige Juristen und fromme Christen sind liebens-würdig; / Fundstelle
 
Seite: (684) [736]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Das Muster eines gottseeligen Juristen an dem Preiß-würdigen Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen Herrn Samuel Stryks/ Weitberühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Geheimen Raths und [aq]Professoris Primarii[/aq] auf der Welt-berühmten Friedrichs-Universität/ Den [aq]31[/aq]. Julii [aq]1710[/aq]. als Am Tage Seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] entworffen. ¶ BEtrachtet/ Sterbliche/ ein Muster guter Christen; / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Das Muster eines gottseeligen Juristen an dem Preiß-würdigen Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen Herrn Samuel Stryks/ Weitberühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Geheimen Raths und [aq]Professoris Primarii[/aq] auf der Welt-berühmten Friedrichs-Universität/ Den [aq]31[/aq]. Julii [aq]1710[/aq]. als Am Tage Seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] entworffen. ¶ BEtrachtet/ Sterbliche/ ein Muster guter Christen; / Fundstelle
 
Seite: (689) [741]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Fundstelle
 
Seite: (734) [786]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: 2. Nahmen der Personen. ¶ […] ¶ [aq]Galenus. per Anagramma Angelus[/aq]. ¶ [aq]Lutherus. per Anagramma[/aq] Lust Ruhe. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: 2. Nahmen der Personen. ¶ […] ¶ [aq]Galenus. per Anagramma Angelus[/aq]. ¶ [aq]Lutherus. per Anagramma[/aq] Lust Ruhe. / Fundstelle
 
Seite: (859) [913]

Aktuelle Version vom 4. Februar 2025, 11:46 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Anfangs-Gründe zur Reinen Teutschen Poesie Itziger Zeit
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    Aussagen

    0 Fundstellen
    1724
    0 Fundstellen
    Halle im Magdeb.
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [17-36]
    Eine Fundstelle
    (27-40) [63-76]
    Eine Fundstelle
    (840-847) [892-899]
    Eine Fundstelle
    (847-853) [899-907]
    Eine Fundstelle
    (858-863) [912-917]
    Eine Fundstelle
    (897-906) [953-962]
    [aq]§. 15[/aq]. ¶ Fraget man: Wo dieser [aq]Enthusiasmus[/aq] eigent-[S]lich herrühre? so ist der meisten ihre Meynung, daß er entweder von GOtt, vom Satan oder andern natürlichen Ursachen seinen Ursprung nehme. Kein vernünfftiger Christ wird in Zweiffel ziehen, daß die Psalmen und Lieder der Propheten im Alten Testament und die andächtigen und erbaulichen Lieder des Neuen Bundes von GOttes Eingebung und Triebe herrühren. Ob aber auch die Prophezeyungen etlicher Poeten als des [aq]Lotichii[/aq] vom Untergange der Stadt Magdeburg; [aq]Nostradami[/aq] von den Begebenheiten unterschiedlicher Fürstlichen Häuser und Simon Dachs von der Königlichen Preußischen Crone hieher gehören, das hat der unvergleichliche [aq]Buddeus[/aq] in einer zu Halle gehaltenen [aq]Disputation[/aq] über die Frage: [aq]An naturali homines polleant vaticinandi facultate[/aq], gründlich gewiesen. ¶ [aq]§. 16[/aq]. ¶ Von des Teuffels Eingebung rühren ausser Zweiffel her alle geile Huren- und Sauff Lieder, wodurch man den unreinen Heydnischen Schand-Göttern [aq]Veneri[/aq] und [aq]Baccho[/aq] auf eine unverantwortliche Weise Opfer bringet; ingleichen alle gereimte Pasquille und Sau-Zoten in den Hochzeit-Gedichten; die [aq]Expressiones[/aq] mögen auch noch so gelehrt, sinnreich und unvergleichlich seyn, als sie wollen. In welche Classe man auch setzen möchte die [aq]Carmina Sybillina[/aq], von welchen letzteren gedachter [aq]Petitus[/aq] und [aq]Korthold[/aq] zu [aq]conferir[/aq]en sind.
    Eine Fundstelle
    (12-13) [48-49]
    [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq].
    Eine Fundstelle
    (106-108) [144-146]
    [aq]3[/aq]. Tröstet man die Hinterbliebenen. Die [aq]Fontes[/aq], daraus die Trost-Gründe zu nehmen, sind theils die Heilige Schrifft als ein unerschöpflicher Brunnen voller Geist und Krafft, niedergeschlagene Hertzen aufzurichten, theils die Vernunfft und [aq]Moral[/aq]; wiewohl darunter der erste [aq]Fons[/aq] billig die Ober-Hand behält. ¶ Jedoch lauffen die meisten Trost-Gründe dahinaus: ¶ […] ¶ [aq]2)[/aq] Er ist jung gestorben, zeitig vollkommen worden, wer zeitig erben will, muß zeitig sterben, besser zeitig den Port erreichet, als lange auf dem Meere wallen. GOtt hat ihn zeitig weggenommen, da-[S]mit er nicht von der bösen Welt verführet würde. Bey GOtt ist er wohl aufgehoben. GOtt hat ihn nur als Pfand geliehen, welches er als ein Eigenthums-Herr bald wieder zurück genommen; dort wird die Vereinigung ohne Trennung in grösserer Freude und Herrlichkeit erfolgen. Er gehet voran, wir folgen, wann GOtt will. ¶ [aq]3)[/aq] Er geniesset nach der Unruhe die Ruhe; nach der Last ewige Lust; den beständigen Feyer-Abend nach mühseligen Diensten. ¶ [aq]4)[/aq] Er scheinet dort als die Sonne, da wir hier in Egyptens Nacht leben; uns drücken Dornen, er träget Krohnen; die Sünde befleckt uns noch, er ist ein Engel worden. ¶ [aq]5)[/aq] Der Leib ist nur gestorben, die Seele lebt bey GOtt, auch lebet hier sein Tugend-Lob in den Hertzen der Menschen, sein Andencken ist im Seegen. […] ¶ [aq]4[/aq]. Man wünschet auch bey Hohen an statt der gewöhnlichen Trost-Gründe Trost von [S] GOtt, daß er die Wunden, so er geschlagen, heilen, in der Nacht die Sonne scheinen lassen, und nach dem Weinen sie mit vielen Freuden überschütten wolle etc.
    Eine Fundstelle
    (382-384) [430-432]
    [aq]§. 15[/aq]. ¶ Fraget man: Wo dieser [aq]Enthusiasmus[/aq] eigent-[S]lich herrühre? so ist der meisten ihre Meynung, daß er entweder von GOtt, vom Satan oder andern natürlichen Ursachen seinen Ursprung nehme. Kein vernünfftiger Christ wird in Zweiffel ziehen, daß die Psalmen und Lieder der Propheten im Alten Testament und die andächtigen und erbaulichen Lieder des Neuen Bundes von GOttes Eingebung und Triebe herrühren. Ob aber auch die Prophezeyungen etlicher Poeten als des [aq]Lotichii[/aq] vom Untergange der Stadt Magdeburg; [aq]Nostradami[/aq] von den Begebenheiten unterschiedlicher Fürstlichen Häuser und Simon Dachs von der Königlichen Preußischen Crone hieher gehören, das hat der unvergleichliche [aq]Buddeus[/aq] in einer zu Halle gehaltenen [aq]Disputation[/aq] über die Frage: [aq]An naturali homines polleant vaticinandi facultate[/aq], gründlich gewiesen. ¶ [aq]§. 16[/aq]. ¶ Von des Teuffels Eingebung rühren ausser Zweiffel her alle geile Huren- und Sauff Lieder, wodurch man den unreinen Heydnischen Schand-Göttern [aq]Veneri[/aq] und [aq]Baccho[/aq] auf eine unverantwortliche Weise Opfer bringet; ingleichen alle gereimte Pasquille und Sau-Zoten in den Hochzeit-Gedichten; die [aq]Expressiones[/aq] mögen auch noch so gelehrt, sinnreich und unvergleichlich seyn, als sie wollen. In welche Classe man auch setzen möchte die [aq]Carmina Sybillina[/aq], von welchen letzteren gedachter [aq]Petitus[/aq] und [aq]Korthold[/aq] zu [aq]conferir[/aq]en sind.
    Eine Fundstelle
    (12-13) [48-49]
    Eine Fundstelle
    (351) [397]
    [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq].
    Eine Fundstelle
    (106-108) [144-146]
    Eine Fundstelle
    (23) [59]
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    (30) [66]
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    (30) [66]
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    (31) [67]
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    (34) [70]
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    (47) [83]
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    (52) [90]
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    (58) [96]
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    (59) [97]
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    (60) [98]
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    (61) [99]
    Eine Fundstelle
    (63) [101]
    Eine Fundstelle
    (64) [102]
    Eine Fundstelle
    (65) [103]
    Eine Fundstelle
    (66) [104]
    Eine Fundstelle
    (66) [104]
    Eine Fundstelle
    (71) [109]
    Eine Fundstelle
    (73) [111]
    Eine Fundstelle
    (87) [125]
    Eine Fundstelle
    (109) [147]
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    (125) [163]
    Eine Fundstelle
    (136) [174]
    Eine Fundstelle
    (144) [182]
    Eine Fundstelle
    (158) [200]
    Eine Fundstelle
    (170) [212]
    Eine Fundstelle
    (177) [219]
    Eine Fundstelle
    (191) [233]
    Eine Fundstelle
    (192) [234]
    Eine Fundstelle
    (194) [236]
    Eine Fundstelle
    (223) [265]
    Eine Fundstelle
    (779) [831]
    [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq].
    Eine Fundstelle
    (106-108) [144-146]
    [aq]3[/aq]. Tröstet man die Hinterbliebenen. Die [aq]Fontes[/aq], daraus die Trost-Gründe zu nehmen, sind theils die Heilige Schrifft als ein unerschöpflicher Brunnen voller Geist und Krafft, niedergeschlagene Hertzen aufzurichten, theils die Vernunfft und [aq]Moral[/aq]; wiewohl darunter der erste [aq]Fons[/aq] billig die Ober-Hand behält. ¶ Jedoch lauffen die meisten Trost-Gründe dahinaus: ¶ […] ¶ [aq]2)[/aq] Er ist jung gestorben, zeitig vollkommen worden, wer zeitig erben will, muß zeitig sterben, besser zeitig den Port erreichet, als lange auf dem Meere wallen. GOtt hat ihn zeitig weggenommen, da-[S]mit er nicht von der bösen Welt verführet würde. Bey GOtt ist er wohl aufgehoben. GOtt hat ihn nur als Pfand geliehen, welches er als ein Eigenthums-Herr bald wieder zurück genommen; dort wird die Vereinigung ohne Trennung in grösserer Freude und Herrlichkeit erfolgen. Er gehet voran, wir folgen, wann GOtt will. ¶ [aq]3)[/aq] Er geniesset nach der Unruhe die Ruhe; nach der Last ewige Lust; den beständigen Feyer-Abend nach mühseligen Diensten. ¶ [aq]4)[/aq] Er scheinet dort als die Sonne, da wir hier in Egyptens Nacht leben; uns drücken Dornen, er träget Krohnen; die Sünde befleckt uns noch, er ist ein Engel worden. ¶ [aq]5)[/aq] Der Leib ist nur gestorben, die Seele lebt bey GOtt, auch lebet hier sein Tugend-Lob in den Hertzen der Menschen, sein Andencken ist im Seegen. […] ¶ [aq]4[/aq]. Man wünschet auch bey Hohen an statt der gewöhnlichen Trost-Gründe Trost von [S] GOtt, daß er die Wunden, so er geschlagen, heilen, in der Nacht die Sonne scheinen lassen, und nach dem Weinen sie mit vielen Freuden überschütten wolle etc.
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    (382-384) [430-432]