Deutsche Poesie dieser Zeit (Q125): Unterschied zwischen den Versionen

 
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Eigenschaft / Bibliographische AngabenEigenschaft / Bibliographische Angaben
Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott / Fundstelle
 
Seite: (346-347) [371-372]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Noch besser geschicht eine solche Ubersetzung aus Biblischen Sprüchen/ worinnen zum Exempel dienen kan die Ubersetzung des Macht-Spruchs [aq]Joh. III[/aq]. Also hat GOtt die Welt geliebet/ etc. in folgende Ode: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Also/ also hat GOtt die Welt/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Noch besser geschicht eine solche Ubersetzung aus Biblischen Sprüchen/ worinnen zum Exempel dienen kan die Ubersetzung des Macht-Spruchs [aq]Joh. III[/aq]. Also hat GOtt die Welt geliebet/ etc. in folgende Ode: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Also/ also hat GOtt die Welt/ / Fundstelle
 
Seite: (355) [380]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Casus[/aq]. ¶ Am verstrichenen [aq]18. Octobr. Anno. 1702[/aq]. hat die [aq]Academie[/aq] zu Wittenberg durch GOttes Gnade ihr andres Jubel-Jahr/ nach zurück-gelegten [aq]200[/aq]. Jahren seint ihrem Ursprung/ erlebt. Was mir hierbey vor [aq]Themata[/aq] zu Jubel-[aq]Carminibus[/aq] aus genennten [aq]Fontibus[/aq] eingefallen sind/ will ich kürtzlich anmercken: ¶ [aq]à re ipsa[/aq], heissen die ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Das [aq]A. 1702[/aq]. gefällige Wittenbergische Jubel-Fest. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Casus[/aq]. ¶ Am verstrichenen [aq]18. Octobr. Anno. 1702[/aq]. hat die [aq]Academie[/aq] zu Wittenberg durch GOttes Gnade ihr andres Jubel-Jahr/ nach zurück-gelegten [aq]200[/aq]. Jahren seint ihrem Ursprung/ erlebt. Was mir hierbey vor [aq]Themata[/aq] zu Jubel-[aq]Carminibus[/aq] aus genennten [aq]Fontibus[/aq] eingefallen sind/ will ich kürtzlich anmercken: ¶ [aq]à re ipsa[/aq], heissen die ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Das [aq]A. 1702[/aq]. gefällige Wittenbergische Jubel-Fest. / Fundstelle
 
Seite: (383) [408]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq](1.)[/aq] Ein Ebräisches auf das Jahr [aq]1702[/aq]. aus [aq]Jer. XXXI, 22[/aq]. ¶ [hebr.] / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq](1.)[/aq] Ein Ebräisches auf das Jahr [aq]1702[/aq]. aus [aq]Jer. XXXI, 22[/aq]. ¶ [hebr.] / Fundstelle
 
Seite: (260) [287]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]4.)[/aq] Und wer will an solcher Möglichkeit zweifeln/ da die/ so de [aq]versibus fortuitis[/aq] geschrieben/ unterschiedene Exempel aus der [S] Teutschen Bibel anführen/ darinnen solche Zeilen ausgesprochen sind/ die sich zu mehr genannten Lateinischen [aq]Generibus[/aq] bringen lassen. Dergleichen [aq]Versus fortuiti[/aq] sind: ¶ [aq]Luc. I, 38[/aq]. ¶ Sieh' ich bin des HErren Magd/ ¶ [...] ¶ [aq]Gen. XXVI, 8[/aq]. ¶ Daß Isaac schertzte mit seinem Weibe Rebecca. ¶ [aq]I. Cor. IX, 24[/aq]. ¶ Lauffet nun also/ daß ihr es ergreiffet. ¶ [aq]Esa. XXI, 14[/aq]. ¶ Bringet den Dürfftigen Wasser entgegen. ¶ [aq]Act. II, 40[/aq]. ¶ Lasset euch helffen von diesen unartigen Leuten. ¶ [aq]Gen. IX, 7[/aq]. ¶ Und reget euch auf Erden/ ¶ [...] / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]4.)[/aq] Und wer will an solcher Möglichkeit zweifeln/ da die/ so de [aq]versibus fortuitis[/aq] geschrieben/ unterschiedene Exempel aus der [S] Teutschen Bibel anführen/ darinnen solche Zeilen ausgesprochen sind/ die sich zu mehr genannten Lateinischen [aq]Generibus[/aq] bringen lassen. Dergleichen [aq]Versus fortuiti[/aq] sind: ¶ [aq]Luc. I, 38[/aq]. ¶ Sieh' ich bin des HErren Magd/ ¶ [...] ¶ [aq]Gen. XXVI, 8[/aq]. ¶ Daß Isaac schertzte mit seinem Weibe Rebecca. ¶ [aq]I. Cor. IX, 24[/aq]. ¶ Lauffet nun also/ daß ihr es ergreiffet. ¶ [aq]Esa. XXI, 14[/aq]. ¶ Bringet den Dürfftigen Wasser entgegen. ¶ [aq]Act. II, 40[/aq]. ¶ Lasset euch helffen von diesen unartigen Leuten. ¶ [aq]Gen. IX, 7[/aq]. ¶ Und reget euch auf Erden/ ¶ [...] / Fundstelle
 
Seite: (281-282) [308-309]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Als [aq]tot. Tit[/aq]. Herr [aq]D[/aq]. Gottlob Friedrich Seligmann/ [aq]Prof. Theol[/aq]. des Chur- und Fürstl. [aq]Consistorii Assessor[/aq] und [aq]Pastor[/aq] zu [aq]S. Thomas[/aq] in Leipzig/ seine ältere Jungfer Tochter/ [aq]Tit. tot[/aq]. Jungfer Johannam Catharinam/ [aq]tot. Tit[/aq]. Hn. [aq]M[/aq]. Heinrich Pippingen/ damahls Mittags-Predigern in Leipzig/ zur Ehe gab/ ward an gemeldten Herrn [aq]D[/aq]. Seligmanns [aq]Magnificentz[/aq] von mir folgendes [aq]Carmen[/aq] überschickt: ¶ Seint mich des Höchsten Winck ein Amt hier heisset treiben/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Als [aq]tot. Tit[/aq]. Herr [aq]D[/aq]. Gottlob Friedrich Seligmann/ [aq]Prof. Theol[/aq]. des Chur- und Fürstl. [aq]Consistorii Assessor[/aq] und [aq]Pastor[/aq] zu [aq]S. Thomas[/aq] in Leipzig/ seine ältere Jungfer Tochter/ [aq]Tit. tot[/aq]. Jungfer Johannam Catharinam/ [aq]tot. Tit[/aq]. Hn. [aq]M[/aq]. Heinrich Pippingen/ damahls Mittags-Predigern in Leipzig/ zur Ehe gab/ ward an gemeldten Herrn [aq]D[/aq]. Seligmanns [aq]Magnificentz[/aq] von mir folgendes [aq]Carmen[/aq] überschickt: ¶ Seint mich des Höchsten Winck ein Amt hier heisset treiben/ / Fundstelle
 
Seite: (292) [319]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. ¶ Zum besten Andencken oben bereits genennten Herrn [aq]M[/aq]. Rumpels/ [aq]Superint[/aq]. zu Saltzungen sel. ward in unserm [aq]Gymnasio[/aq] bey einer [aq]Elaboratione menstrua[/aq] folgendes [aq]Dramati[/aq]sche Gedicht abgelesen: ¶ Des [aq]Morpheus[/aq] starcker Dampff zog mich einst in sein Garn/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. ¶ Zum besten Andencken oben bereits genennten Herrn [aq]M[/aq]. Rumpels/ [aq]Superint[/aq]. zu Saltzungen sel. ward in unserm [aq]Gymnasio[/aq] bey einer [aq]Elaboratione menstrua[/aq] folgendes [aq]Dramati[/aq]sche Gedicht abgelesen: ¶ Des [aq]Morpheus[/aq] starcker Dampff zog mich einst in sein Garn/ / Fundstelle
 
Seite: (300) [327]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Es er- [S] zehlt ein gewisser [aq]Theologus[/aq], es habe einer in der Braut-Suppe die verstorbene Jungferschafft vorgestellt/ und hierauff aus dem Liede/ Nun last uns den Leib begraben/ eine [aq]Parodie[/aq] gemacht. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Es er- [S] zehlt ein gewisser [aq]Theologus[/aq], es habe einer in der Braut-Suppe die verstorbene Jungferschafft vorgestellt/ und hierauff aus dem Liede/ Nun last uns den Leib begraben/ eine [aq]Parodie[/aq] gemacht. / Fundstelle
 
Seite: (312-313) [339-340]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: In des sel. Hn. Morhoffs [aq]Operibus Poëticis p. m. 602[/aq]. stehen unterschiedene [aq]Strenae[/aq], auch eine/ da er den [aq]Theologis sub auspicium anni summum[/aq] finem wünscht/ mit folgenden Versen: ¶ [aq]Dent alii gemmas, multa auri pondera donent[/aq], ¶ [...] ¶ Solcher Wunsch ward An. [aq]1696[/aq]. in Poetischen Stunden mit diesen Worten übersetzt/ die nach veränderter [aq]Application[/aq] zum N. J. Wunsch an einen [aq]Patron[/aq] dienen können. [S] ¶ Wer reich von Silber ist/ der mag ihm Schätze bringen/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: In des sel. Hn. Morhoffs [aq]Operibus Poëticis p. m. 602[/aq]. stehen unterschiedene [aq]Strenae[/aq], auch eine/ da er den [aq]Theologis sub auspicium anni summum[/aq] finem wünscht/ mit folgenden Versen: ¶ [aq]Dent alii gemmas, multa auri pondera donent[/aq], ¶ [...] ¶ Solcher Wunsch ward An. [aq]1696[/aq]. in Poetischen Stunden mit diesen Worten übersetzt/ die nach veränderter [aq]Application[/aq] zum N. J. Wunsch an einen [aq]Patron[/aq] dienen können. [S] ¶ Wer reich von Silber ist/ der mag ihm Schätze bringen/ / Fundstelle
 
Seite: (314-315) [341-342]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott
Eigenschaft / Autoritäten: Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Ich habe in den [aq]Lectionibus poëticis[/aq] bißher die [aq]Cantica Hennebergica[/aq] zum Griechisch-Lateinisch- und Teutsch-Poetischem [aq]Exercitio[/aq] angewendet/ und besinne mich/ daß/ da des seel. Herrn [aq]D. Samuel. Zehneri[/aq] Lied/ Ach HErre du gerechter GOtt/ etc. zu einer teutschen [aq]Variation[/aq] im [aq]Genere Alexandrino[/aq] dienen solte/ ich [S] den [aq]Sensum[/aq] behielt/ die [aq]Phrases[/Aq] auch guten theils/ den [aq]Rhythmum[/aq] aber zum gemeldten [aq]Genere[/aq] aussuchte: Welches/ damit es klärer erhelle/ und die Jugend erkenne/ wie auch aus den Kirchen-Gesängen so gottselige als Poetische Ubungen vorzunehmen/ will ich ([aq]1[/aq].) gedachten Herrn Zehners drey Verse/ so [aq]varii[/aq]ret worden sind/ und im Gesang-Buch stehen/ ordentlich hersetzen/ ([aq]2[/aq].) die [aq]Materie[/aq], die von mir zur [aq]Variation[/aq] gegeben ist/ beyfügen/ ([aq]3[/aq].) das [aq]Carmen[/aq] selbst hinzu thun/ das sich auff obgemeldte Freyheit im [aq]varii[/aq]ren bezieht. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Herrn [aq]D[/aq]. Sam. Zehners Lied: ¶ Drum laß auch ietzt die gottloß Rott / Fundstelle
 
Seite: (346-347) [371-372]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Noch besser geschicht eine solche Ubersetzung aus Biblischen Sprüchen/ worinnen zum Exempel dienen kan die Ubersetzung des Macht-Spruchs [aq]Joh. III[/aq]. Also hat GOtt die Welt geliebet/ etc. in folgende Ode: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Also/ also hat GOtt die Welt/ / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Noch besser geschicht eine solche Ubersetzung aus Biblischen Sprüchen/ worinnen zum Exempel dienen kan die Ubersetzung des Macht-Spruchs [aq]Joh. III[/aq]. Also hat GOtt die Welt geliebet/ etc. in folgende Ode: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Also/ also hat GOtt die Welt/ / Fundstelle
 
Seite: (355) [380]

Aktuelle Version vom 18. Januar 2025, 17:49 Uhr

Keine Beschreibung vorhanden
Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Deutsche Poesie dieser Zeit
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

    0 Fundstellen
    1703
    0 Fundstellen
    Leipzig
    0 Fundstellen
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [18-24]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [24-27]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-16) [28-43]
    Eine Fundstelle
    (84-85) [111-112]
    Eine Fundstelle
    (102-112) [129-139]
    Eine Fundstelle
    (112-130) [139-157]
    Eine Fundstelle
    (392-468) [417-493]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-552) [494-577]
    Eine Fundstelle
    (553-613) [578-640]
    Eine Fundstelle
    (614-616) [641-643]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [644-675]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [676-680]
    Eine Fundstelle
    (unpag.) [681]
    [aq]XIV[/aq]. Die [aq]Cabbalis[/aq]tischen oder [aq]Paragrammati[/aq]schen Verse. Dabey zu mercken vorkömmt: [S] ¶ [aq]1.)[/aq] Die [aq]Cabbali[/aq]stischen oder [aq]Paragramma[/aq]tischen [aq]Inventiones[/aq] beruhen auf Erklärung unterschiedener Wörter oder wohl gar Zeilen durch andere Wörter und Zeilen/ und diß zwar durch Beyhülffe gewisser Zahlen/ die man aus gleichfalls gewissen [aq]Cabbali[/aq]stischen Registern sucht. Der Uhrsprung solcher [aq]Cabbalen[/aq] oder Auslegungen kömmt von der Juden/ welchen es Michael Stiefel/ der bekandte Rechen-Meister/ zu erst nachthun wollen: Und vor einiger Zeit haben sich Leute gefunden/ die dergleichen so wohl in Teutschen als Lateinischen [aq]Carminibus[/aq] anzuwenden gesucht. ¶ [aq]2.)[/aq] Da aber solch [aq]Cabbali[/aq]stisch oder [aq]Paragramma[/aq]tisch Wesen gar weitläufftig ist/ und mehr/ als ein [aq]Alphabeth[/aq] hat/ darinn ein Buchstabe bald diß den Zahlen nach/ bald ein anders/ aus gesetzten [aq]Proportio[/aq]nen/ gilt; so will ich mich hierbey wieder nicht auffhalten/ sondern den/ so ein mehrers verlangt/ auf Hn. Hennings [aq]Cabbalologiam[/aq] weisen/ und indeß zu einiger Wissenschafft von solchen [aq]Cabbali[/aq]stischen/ [aq]Alphabet[/aq]en viere hersetzen [...][S][...] ¶ Wenn man nun zu einer Materie die [aq]Invention[/aq] haben will/ suchet man aus seinem [aq]Themate[/aq], wie viel wohl solches nach diesem und jenem [aq]Cabbali[/aq]stischen [aq]Alphabet[/aq] an Zahlen austrage/ und so man in andern nachdencklichen Worten eben diese Zahl finden kan/ scheint hernach die Ausarbeitung desto leichter zu werden.
    Eine Fundstelle
    (265-268) [292-295]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    Eine Fundstelle
    (2) [29]
    Eine Fundstelle
    (4) [31]
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    (9) [36]
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    (19) [46]
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    (20) [47]
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    (22) [49]
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    (24) [51]
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    (26) [53]
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    (28) [55]
    Eine Fundstelle
    (28) [55]
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    (70) [97]
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    (71) [98]
    Eine Fundstelle
    (71) [98]
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    (72) [99]
    Eine Fundstelle
    (72) [99]
    Eine Fundstelle
    (73) [100]
    Eine Fundstelle
    (75) [102]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    Eine Fundstelle
    (91) [118]
    Eine Fundstelle
    (118) [145]
    [aq]XIV[/aq]. Die [aq]Cabbalis[/aq]tischen oder [aq]Paragrammati[/aq]schen Verse. Dabey zu mercken vorkömmt: [S] ¶ [aq]1.)[/aq] Die [aq]Cabbali[/aq]stischen oder [aq]Paragramma[/aq]tischen [aq]Inventiones[/aq] beruhen auf Erklärung unterschiedener Wörter oder wohl gar Zeilen durch andere Wörter und Zeilen/ und diß zwar durch Beyhülffe gewisser Zahlen/ die man aus gleichfalls gewissen [aq]Cabbali[/aq]stischen Registern sucht. Der Uhrsprung solcher [aq]Cabbalen[/aq] oder Auslegungen kömmt von der Juden/ welchen es Michael Stiefel/ der bekandte Rechen-Meister/ zu erst nachthun wollen: Und vor einiger Zeit haben sich Leute gefunden/ die dergleichen so wohl in Teutschen als Lateinischen [aq]Carminibus[/aq] anzuwenden gesucht. ¶ [aq]2.)[/aq] Da aber solch [aq]Cabbali[/aq]stisch oder [aq]Paragramma[/aq]tisch Wesen gar weitläufftig ist/ und mehr/ als ein [aq]Alphabeth[/aq] hat/ darinn ein Buchstabe bald diß den Zahlen nach/ bald ein anders/ aus gesetzten [aq]Proportio[/aq]nen/ gilt; so will ich mich hierbey wieder nicht auffhalten/ sondern den/ so ein mehrers verlangt/ auf Hn. Hennings [aq]Cabbalologiam[/aq] weisen/ und indeß zu einiger Wissenschafft von solchen [aq]Cabbali[/aq]stischen/ [aq]Alphabet[/aq]en viere hersetzen [...][S][...] ¶ Wenn man nun zu einer Materie die [aq]Invention[/aq] haben will/ suchet man aus seinem [aq]Themate[/aq], wie viel wohl solches nach diesem und jenem [aq]Cabbali[/aq]stischen [aq]Alphabet[/aq] an Zahlen austrage/ und so man in andern nachdencklichen Worten eben diese Zahl finden kan/ scheint hernach die Ausarbeitung desto leichter zu werden.
    Eine Fundstelle
    (265-268) [292-295]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    Eine Fundstelle
    (392) [417]
    Eine Fundstelle
    (469) [494]
    Eine Fundstelle
    (553) [578]
    Eine Fundstelle
    (614) [641]