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| Eigenschaft / Mythenkritik | |
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| Eigenschaft / Mythenkritik: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Rang | |
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| Eigenschaft / Mythenkritik: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Fundstelle | |
| Seite: (61-62) [III; 78-79] | |
| Eigenschaft / Mythenkritik | |
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| Eigenschaft / Mythenkritik: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Rang | |
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| Eigenschaft / Mythenkritik: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der wahre Auctor ist nicht der Käyser [aq]Maximilianus[/aq] selbst/ sondern Melchior Pfintzing/ der solches dem [aq]Carolo V. 1517[/aq]. zugeschrieben. Er nennet sich Ihr Majest. Capellanen zu St. Alban bey Meintz und St. Seebald zu Nürnberg Probsten. Das Buch ist in ansehnlicher Form gedruckt mit einer Arth Buchstaben/ welche noch heutiges Tages den Nahmen Theurdanck davon behalten. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der wahre Auctor ist nicht der Käyser [aq]Maximilianus[/aq] selbst/ sondern Melchior Pfintzing/ der solches dem [aq]Carolo V. 1517[/aq]. zugeschrieben. Er nennet sich Ihr Majest. Capellanen zu St. Alban bey Meintz und St. Seebald zu Nürnberg Probsten. Das Buch ist in ansehnlicher Form gedruckt mit einer Arth Buchstaben/ welche noch heutiges Tages den Nahmen Theurdanck davon behalten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Diese der Deutschen Gedichte und Nahmen hat Morhof [aq]I. c[/aq]. nach einander erzehlt/ daraus ich den Kern vorgestellet. Drauf schliest Er: Nach Hans Sachsen weiß ich niemand zu nennen/ der einige des Andenckens würdige Verse geschrieben. Es sind aber doch hin und wieder auch nach der Zeit artige Büchelchen in solchen alten Reimen heraus kommen. Bartholomaeus Ringwald/ Pfarrherr in Langenfeld/ hat [aq]Anno 1558[/aq]. ein Buch lassen ausgehen/ welches er nennet die lautere Warheit/ in demselben zeigt er an/ wie sich ein weltlicher und geistlucher Kriegsmann in seinem Beruff verhalten sol in allen Ständen. Ist hernach [aq]Anno 85[/aq]. und wieder [aq]97. ejusd. seculi[/aq] aufgelegt. Eben derselbe Ringwald hat den Zustand des Himmels und der Hölle in einer Parabel vom treuen Eckart den Frommen zum Trost/ den Bosen zur Warnung geschrieben/ so [aq]Anno 1597[/aq]. wieder nachgedruckt. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Diese der Deutschen Gedichte und Nahmen hat Morhof [aq]I. c[/aq]. nach einander erzehlt/ daraus ich den Kern vorgestellet. Drauf schliest Er: Nach Hans Sachsen weiß ich niemand zu nennen/ der einige des Andenckens würdige Verse geschrieben. Es sind aber doch hin und wieder auch nach der Zeit artige Büchelchen in solchen alten Reimen heraus kommen. Bartholomaeus Ringwald/ Pfarrherr in Langenfeld/ hat [aq]Anno 1558[/aq]. ein Buch lassen ausgehen/ welches er nennet die lautere Warheit/ in demselben zeigt er an/ wie sich ein weltlicher und geistlucher Kriegsmann in seinem Beruff verhalten sol in allen Ständen. Ist hernach [aq]Anno 85[/aq]. und wieder [aq]97. ejusd. seculi[/aq] aufgelegt. Eben derselbe Ringwald hat den Zustand des Himmels und der Hölle in einer Parabel vom treuen Eckart den Frommen zum Trost/ den Bosen zur Warnung geschrieben/ so [aq]Anno 1597[/aq]. wieder nachgedruckt. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wie ich denn von Grund des Hertzens den Höchsten anruffe/ daß Ihre [aq]Studia Academica[/aq] also möchten gesegnet seyn/ damit zu grossem Ruhme Ihrer [aq]Familie[/aq] durch Dieselbe dereinst zuföderst Gottes Ehre/ der noch lebenden hohen Eltern ihre Frede/ vieler frommer Christen Wohlfarth und nach GOttes Willen auch grosser Herrn und dero Lande Auffnahm möge befördert werden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wie ich denn von Grund des Hertzens den Höchsten anruffe/ daß Ihre [aq]Studia Academica[/aq] also möchten gesegnet seyn/ damit zu grossem Ruhme Ihrer [aq]Familie[/aq] durch Dieselbe dereinst zuföderst Gottes Ehre/ der noch lebenden hohen Eltern ihre Frede/ vieler frommer Christen Wohlfarth und nach GOttes Willen auch grosser Herrn und dero Lande Auffnahm möge befördert werden. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 3[/aq]. Ob nun wol nicht einem iedweden GOtt solche Gaben verliehen/ daß er [S] entweder vorbeniemten die Wage halten oder doch geringern nichts zuvorgeben möchte/ so verbindet doch gleichwohl die Liebe zu seinem Vaterlande und der nothwendige Gebrauch der Mutter-Sprache männiglich/ daß er sich darinne vor andern übe/ und sie der Ausländer/ sonst wohl nützlichen/ uns aber nicht allemahl so gar nöthigen Sprachen/ vorziehe. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 3[/aq]. Ob nun wol nicht einem iedweden GOtt solche Gaben verliehen/ daß er [S] entweder vorbeniemten die Wage halten oder doch geringern nichts zuvorgeben möchte/ so verbindet doch gleichwohl die Liebe zu seinem Vaterlande und der nothwendige Gebrauch der Mutter-Sprache männiglich/ daß er sich darinne vor andern übe/ und sie der Ausländer/ sonst wohl nützlichen/ uns aber nicht allemahl so gar nöthigen Sprachen/ vorziehe. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Gott gebe/ daß auch diese geringe Sache zu seiner Ehre und der [aq]studirenden[/aq] Jugend zu Nutz gereiche! / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Gott gebe/ daß auch diese geringe Sache zu seiner Ehre und der [aq]studirenden[/aq] Jugend zu Nutz gereiche! / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Denn was sonst noch übrig ist/ wird nach GOttes Willen ins künfftige in einem andern Werckgen dargestellet werden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Denn was sonst noch übrig ist/ wird nach GOttes Willen ins künfftige in einem andern Werckgen dargestellet werden. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: so hat sich meine liebe Mutter/ der ichs noch in der Erde nachzurühmen weiß/ nebst der damahls noch lebenden Groß-Mutter/ äusserst bemühet/ damit wir GOtt zu Ehren und andern Leuthen zu Nutz möchten aufferzogen werden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: so hat sich meine liebe Mutter/ der ichs noch in der Erde nachzurühmen weiß/ nebst der damahls noch lebenden Groß-Mutter/ äusserst bemühet/ damit wir GOtt zu Ehren und andern Leuthen zu Nutz möchten aufferzogen werden. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nach selbiger Zeit wiese mir GOtt Gelegenheit in Sondershausen/ in die zwey Jahr mein Hinkommen zu erlangen/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nach selbiger Zeit wiese mir GOtt Gelegenheit in Sondershausen/ in die zwey Jahr mein Hinkommen zu erlangen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Massen mein Bruder/ der jetzo in der Marck der Gemeinde Christi zu Friedersdorff/ als Seel-Sorger/ fürgestellet ist/ mir nicht alleine in Greussen in [S] Bedienung der Gelegenheit fast eben so lange gefolget/ sondern auch meine Mutter hat bey erwehnter Stadt solche Gunst verspühret/ (massen sie auch ihres Wandels wegen darinne nicht unbekandt gewesen) daß sie ihr die daselbst blühende Jugend Weibliches Geschlechts zur Auffsicht und Unterricht/ sowohl in der Gottesfurcht als andern ihnen anständigen Dingen anvertrauen wollen. Ja nach ihrem Hintritt hat auch die Schwester/ die sich bißher bey ihr auffgehalten und gleicher Gewogenheit mit genossen/ die entledigte Stelle vertreten müssen/ biß ihr GOtt anders Ortes eine nicht unanständige Heyrath und gleiche Verrichtung auffgetragen. ¶ In Erwegung dieses meines Schicksals pflege ich nicht wenig zu gedencken/ wie mir der liebe GOtt gleichsam ein dreyfaches Vaterland verliehen/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Massen mein Bruder/ der jetzo in der Marck der Gemeinde Christi zu Friedersdorff/ als Seel-Sorger/ fürgestellet ist/ mir nicht alleine in Greussen in [S] Bedienung der Gelegenheit fast eben so lange gefolget/ sondern auch meine Mutter hat bey erwehnter Stadt solche Gunst verspühret/ (massen sie auch ihres Wandels wegen darinne nicht unbekandt gewesen) daß sie ihr die daselbst blühende Jugend Weibliches Geschlechts zur Auffsicht und Unterricht/ sowohl in der Gottesfurcht als andern ihnen anständigen Dingen anvertrauen wollen. Ja nach ihrem Hintritt hat auch die Schwester/ die sich bißher bey ihr auffgehalten und gleicher Gewogenheit mit genossen/ die entledigte Stelle vertreten müssen/ biß ihr GOtt anders Ortes eine nicht unanständige Heyrath und gleiche Verrichtung auffgetragen. ¶ In Erwegung dieses meines Schicksals pflege ich nicht wenig zu gedencken/ wie mir der liebe GOtt gleichsam ein dreyfaches Vaterland verliehen/ / Fundstelle | |
| Seite: unpag.) [II; 87-88] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wünsche/ nebst Uberreichung dieses/ daß der grund-gütige GOtt mit allem Segen so wohl über das gantze hohe Schwartzburgische Hauß/ als insonderheit über Dero hohe Eltern walten wolle/ auch Eure Hoch-Gräfliche Gnaden Denenselben zum Preise und dem gantzen Römischen Reiche zum sonderbaren Nutz wolle lassen auffwachsen. [S] Werde auch nicht ablassen/ vor Ihr und Ihres Hohen Hauses Wohl iederzeit den Höchsten anzuflehen/ dessen Schutz ich Sie auch hiermit befehle. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wünsche/ nebst Uberreichung dieses/ daß der grund-gütige GOtt mit allem Segen so wohl über das gantze hohe Schwartzburgische Hauß/ als insonderheit über Dero hohe Eltern walten wolle/ auch Eure Hoch-Gräfliche Gnaden Denenselben zum Preise und dem gantzen Römischen Reiche zum sonderbaren Nutz wolle lassen auffwachsen. [S] Werde auch nicht ablassen/ vor Ihr und Ihres Hohen Hauses Wohl iederzeit den Höchsten anzuflehen/ dessen Schutz ich Sie auch hiermit befehle. / Fundstelle | |
| Seite: unpag.) [II; 90-91] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 5[/aq]. GOtt der Ursprung alles guten gebe nach seiner in unserm Heylande sich gründenden Gnade/ daß solches der studirenden Jugend zum besten und seinem Nahmen zu ewigen Ehren gereichen möge. Amen! / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 5[/aq]. GOtt der Ursprung alles guten gebe nach seiner in unserm Heylande sich gründenden Gnade/ daß solches der studirenden Jugend zum besten und seinem Nahmen zu ewigen Ehren gereichen möge. Amen! / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und ob ich mich wohl nicht unterstehe einen Meister in solcher Wissenschafft zu rühmen/ so deucht mir doch ich werde nicht unrecht thun/ wenn ich meinen Untergebenen/ üm deren willen ich meistentheils schreibe/ den Anfang des Weges/ welchen ein Künstler hierinne zu gehen hat/ gleichsam nur von ferne zeige/ ihrem Glück aber und Fleisse/ nebst GOttes Seegen zuförderst/ überlasse/ ob sie den Gipfel des Vorsatzes hierdurch ersteigen und zur Vollkommenheit endlich gelangen werden/ darzu ich bißher gekommen zu seyn weder erachten kan noch wil. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und ob ich mich wohl nicht unterstehe einen Meister in solcher Wissenschafft zu rühmen/ so deucht mir doch ich werde nicht unrecht thun/ wenn ich meinen Untergebenen/ üm deren willen ich meistentheils schreibe/ den Anfang des Weges/ welchen ein Künstler hierinne zu gehen hat/ gleichsam nur von ferne zeige/ ihrem Glück aber und Fleisse/ nebst GOttes Seegen zuförderst/ überlasse/ ob sie den Gipfel des Vorsatzes hierdurch ersteigen und zur Vollkommenheit endlich gelangen werden/ darzu ich bißher gekommen zu seyn weder erachten kan noch wil. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: GOtt gebe/ daß auch dieses nicht ohne Frucht abgehe. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: GOtt gebe/ daß auch dieses nicht ohne Frucht abgehe. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Fundstelle | |
| Seite: (61-62) [III; 78-79] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Des Hochgebohrnen Grafen und HERRN/ Hn. Christian Wilhelms zu Sondershausen/ [...] Vielgeliebten jüngerem Sohne/ Herrn Günthern/ [...] Meinem Gnädigen Grafen und Herrn/ Wünsche ich von GOTT dem Höchsten Glück und Heyl! / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Des Hochgebohrnen Grafen und HERRN/ Hn. Christian Wilhelms zu Sondershausen/ [...] Vielgeliebten jüngerem Sohne/ Herrn Günthern/ [...] Meinem Gnädigen Grafen und Herrn/ Wünsche ich von GOTT dem Höchsten Glück und Heyl! / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Des Hochgebohrnen Grafen und HERRN/ Hn. Christian Wilhelms zu Sondershausen/ [...] Vielgeliebten jüngerem Sohne/ Herrn Günthern/ [...] Meinem Gnädigen Grafen und Herrn/ Wünsche ich von GOTT dem Höchsten Glück und Heyl! / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Des Hochgebohrnen Grafen und HERRN/ Hn. Christian Wilhelms zu Sondershausen/ [...] Vielgeliebten jüngerem Sohne/ Herrn Günthern/ [...] Meinem Gnädigen Grafen und Herrn/ Wünsche ich von GOTT dem Höchsten Glück und Heyl! / Fundstelle | |
| Seite: unpag.) [III; 4-5] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der Auctor des [aq]Herculiscus[/aq] sucht die Gottesfurcht mit seinen Schrifften ein zu blauen. Und ist [S] wahr/ er ist nicht unglücklich darinnen. Massen ich selbst manchmal/ als ich meinen jüngern Jahren es einmahl durch gelesen/ nicht ohne Erregung heiliger Andacht auch manchmal nicht ohne Tränen das Buch gelesen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der Auctor des [aq]Herculiscus[/aq] sucht die Gottesfurcht mit seinen Schrifften ein zu blauen. Und ist [S] wahr/ er ist nicht unglücklich darinnen. Massen ich selbst manchmal/ als ich meinen jüngern Jahren es einmahl durch gelesen/ nicht ohne Erregung heiliger Andacht auch manchmal nicht ohne Tränen das Buch gelesen. / Fundstelle | |
| Seite: (351-352) [III; 366-367] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich solte einen verstorbenen Prediger ein Leichen-Gedichte auffsetzen/ so geben mir die Umstände dieses an die Hand/ daß ich ihn nennete: Den treuen Knecht. Dieser Tittel zeigt ein [aq]thema simplex[/aq] an/ ich kan auch denselben gar wohl zum Tittel meines Gedichtes behalten und doch ein [aq]thema compositum[/aq] ausarbeiten/ als etwan folgendes: Dieser Verstorbene ist ein treuer Knecht Gottes gewesen. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich solte einen verstorbenen Prediger ein Leichen-Gedichte auffsetzen/ so geben mir die Umstände dieses an die Hand/ daß ich ihn nennete: Den treuen Knecht. Dieser Tittel zeigt ein [aq]thema simplex[/aq] an/ ich kan auch denselben gar wohl zum Tittel meines Gedichtes behalten und doch ein [aq]thema compositum[/aq] ausarbeiten/ als etwan folgendes: Dieser Verstorbene ist ein treuer Knecht Gottes gewesen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als: [aq]Anno 1686[/aq]. den [aq]20. Febr[/aq]. ist Herr [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]OLEARIUS[/aq], weyland wohlverdienter [aq]Superintendens[/aq] allhier zu Halle/ seelig verstorben/ wenn ich nun ihm ein Leich-Gedichte zu Ehren hätte auffsetzen sollen; so were dasjenige/ worauff das Gedichte zuverfertigen gewesen/ das Absterben des seel. Mannes. Hierbey müsse ich nur durch die Umstände gehen/ und fragen zu erst: ¶ [aq]1[aq]. WER ist gestorben? Nemlich: Ein Gottfried; ein [aq]OLEARIUS[/aq]; ein [aq]Doctor Theologiae[/aq]; [S] [aq]ein Superintendens[/aq]; ein Lehrer/ der [aq]51[/aq]. Jahr im Predigamt gewesen; ein [aq]Presbyter[/aq] aller [aq]Theologorum[/aq] in Teutschland/ ein Diener Christi etc. ¶ […] ¶ [aq]3[/aq]. WO ist er gestorben? zu Halle in Sachsen; in der daselbst befindlichen [aq]Superindentur[/aq]; im Saal-Refier etc. ¶ [aq]4. Quibus auxiliis[/aq]? durch wessen Beystand? Durch GOTTES der ihn aufgelöset? der Engel/ die ihn begleitet; der streitenden Kirche/ die ihr Gebet vor ihn abgeleget etc. ¶ [aq]5. Cur[/aq]? Warum? Daß er die Last ablegte; das Creutz loß würde; seinen Heiland sehe; ewig seelig würde etc. ¶ [aq]6. Quomodo[/aq]? Wie? sanfft; in beyseyn der Seinigen; mit zusammen gehobenen Händen; unter dem Gebeth der Seinigen etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als: [aq]Anno 1686[/aq]. den [aq]20. Febr[/aq]. ist Herr [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]OLEARIUS[/aq], weyland wohlverdienter [aq]Superintendens[/aq] allhier zu Halle/ seelig verstorben/ wenn ich nun ihm ein Leich-Gedichte zu Ehren hätte auffsetzen sollen; so were dasjenige/ worauff das Gedichte zuverfertigen gewesen/ das Absterben des seel. Mannes. Hierbey müsse ich nur durch die Umstände gehen/ und fragen zu erst: ¶ [aq]1[aq]. WER ist gestorben? Nemlich: Ein Gottfried; ein [aq]OLEARIUS[/aq]; ein [aq]Doctor Theologiae[/aq]; [S] [aq]ein Superintendens[/aq]; ein Lehrer/ der [aq]51[/aq]. Jahr im Predigamt gewesen; ein [aq]Presbyter[/aq] aller [aq]Theologorum[/aq] in Teutschland/ ein Diener Christi etc. ¶ […] ¶ [aq]3[/aq]. WO ist er gestorben? zu Halle in Sachsen; in der daselbst befindlichen [aq]Superindentur[/aq]; im Saal-Refier etc. ¶ [aq]4. Quibus auxiliis[/aq]? durch wessen Beystand? Durch GOTTES der ihn aufgelöset? der Engel/ die ihn begleitet; der streitenden Kirche/ die ihr Gebet vor ihn abgeleget etc. ¶ [aq]5. Cur[/aq]? Warum? Daß er die Last ablegte; das Creutz loß würde; seinen Heiland sehe; ewig seelig würde etc. ¶ [aq]6. Quomodo[/aq]? Wie? sanfft; in beyseyn der Seinigen; mit zusammen gehobenen Händen; unter dem Gebeth der Seinigen etc. / Fundstelle | |
| Seite: (15-16) [II; 112-113] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 7[/aq]. Ich wil bey dieser Regel Voriges Exempel von den seel. Herrn [aq]D. OLEARIO[/aq] wieder durchlauffen und meine Gedancken an demselben erkären/ damit es um so viel desto eher gefaßt werden könne. Nehme ich demnach den Umstand: WER? Vor mich/ finde ich erst: Den Nahmen Gottfried. Ich setze nachfolgende [aq]epitheta[/aq] hierzu: Der Friedliebende/ der in GOtt befriedigte/ der Unfriedhassende/ der Gottliebende etc. Ein iedes unter diesen/ wenn es mit dem Nahmen selbst vereinbahret wird/ gibt mir ein [aq]Thema[/aq]. Denn da kan ich vorstellen: Den friedliebenden Gottfried; den in Gott befriedigten Gottfried; den unfriedhassenden Gottfried; den gottliebenden Gottfried. [...] Weiter ([aq]3[/aq]) find ich daß er ist [aq]DOCTOR THEOLOGIAE[/aq]; ich setzte darzu [S] der Grundgelehrte/ Rechtlehrende/ Rechtberühmte etc. Ich finde ([aq]4[/aq]) daß er ist [aq]SUPERINTENDENS[/aq] ich setze darzu: Der Wachsame/ Sorgfältige/ Vernünfftige/ mit seinen Exempel Vorleuchtende etc. Ich finde ([aq]5[/aq]) daß er ist ein Prediger. Ich setze darzu: Der Eyfrige/ Muthige/ Freudige/ Durchdringliche etc. Ich finde ([aq]6[/aq]) daß er ist Pastor, ein Hirte. Ich setze darzu: Der Wolmeinende/ Treue/ Wohlwartende etc. Ich finde ([aq]7[/aq]) daß er ist [aq]Theologorum Lutheranorum Presbyter[/aq], der älteste unter den berühmten Lutherischen [aq]Theologen[/aq]. Ich setze darzu: Der Wohlversuchte/ Wohlerfahrne [aq]presbyter &c[/aq]. Ich finde (8) daß er ist ein Diener Christi. Ich setze darzu: Der Treue/ Anständige/ Wohlbelohnte/ Wohlversorgte etc. zugeschweigen anderer Ehren-Titul welche Lehrern und Predigern zukommen/ die alle mit ihren [aq]epithetis[/aq] können ausgeschmücket werden. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 7[/aq]. Ich wil bey dieser Regel Voriges Exempel von den seel. Herrn [aq]D. OLEARIO[/aq] wieder durchlauffen und meine Gedancken an demselben erkären/ damit es um so viel desto eher gefaßt werden könne. Nehme ich demnach den Umstand: WER? Vor mich/ finde ich erst: Den Nahmen Gottfried. Ich setze nachfolgende [aq]epitheta[/aq] hierzu: Der Friedliebende/ der in GOtt befriedigte/ der Unfriedhassende/ der Gottliebende etc. Ein iedes unter diesen/ wenn es mit dem Nahmen selbst vereinbahret wird/ gibt mir ein [aq]Thema[/aq]. Denn da kan ich vorstellen: Den friedliebenden Gottfried; den in Gott befriedigten Gottfried; den unfriedhassenden Gottfried; den gottliebenden Gottfried. [...] Weiter ([aq]3[/aq]) find ich daß er ist [aq]DOCTOR THEOLOGIAE[/aq]; ich setzte darzu [S] der Grundgelehrte/ Rechtlehrende/ Rechtberühmte etc. Ich finde ([aq]4[/aq]) daß er ist [aq]SUPERINTENDENS[/aq] ich setze darzu: Der Wachsame/ Sorgfältige/ Vernünfftige/ mit seinen Exempel Vorleuchtende etc. Ich finde ([aq]5[/aq]) daß er ist ein Prediger. Ich setze darzu: Der Eyfrige/ Muthige/ Freudige/ Durchdringliche etc. Ich finde ([aq]6[/aq]) daß er ist Pastor, ein Hirte. Ich setze darzu: Der Wolmeinende/ Treue/ Wohlwartende etc. Ich finde ([aq]7[/aq]) daß er ist [aq]Theologorum Lutheranorum Presbyter[/aq], der älteste unter den berühmten Lutherischen [aq]Theologen[/aq]. Ich setze darzu: Der Wohlversuchte/ Wohlerfahrne [aq]presbyter &c[/aq]. Ich finde (8) daß er ist ein Diener Christi. Ich setze darzu: Der Treue/ Anständige/ Wohlbelohnte/ Wohlversorgte etc. zugeschweigen anderer Ehren-Titul welche Lehrern und Predigern zukommen/ die alle mit ihren [aq]epithetis[/aq] können ausgeschmücket werden. / Fundstelle | |
| Seite: (18-19) [II; 115-116] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es ist ([aq]2[/aq]) da [in Halle, J.T.]/ die [aq]SUPERINTENTUR[/aq]. Ich setze hinzu: die ausgeleerte/ ausgeräumte/ zerfallene/ zerrissene/ entblöste [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es ist ([aq]2[/aq]) da [in Halle, J.T.]/ die [aq]SUPERINTENTUR[/aq]. Ich setze hinzu: die ausgeleerte/ ausgeräumte/ zerfallene/ zerrissene/ entblöste [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es kömmt auch der vierdte Umstand: [aq]Quibus auxiliis[/aq] durch wessen Beyhülffe? da findet sich ([aq]1[/aq]) GOTT. So viel ich demselben nun [aq]epitheta[/aq] kan beylegen/ welche dessen Verrichtung bey diesen Sterben anzeigen/ so viel neue [aq]themata[/aq] geben si[unleserlich, J.T.] an. Als ich nenne Ihn: den Hülffreichen/ Wohlführenden/ aus diesem Elend reissenden/ Allmächtigen/ Gnädigen/ Wohllohnenden etc. Zum (2) finden sich die Engel. Ich setze hinzu: die Geschäfftige/ Auffwartende/ Bedienende/ Fröliche/ Empfangende &c. Zum (3) findet sich die streitende Kirche. Ich setze hinzu: die Betende/ zum ewigen Leben Gebehrende/ Nachruffende &c. Zum (4) die Triumphirende Kirche. Ich setze hinzu: die Erfreuete/ Glückwünschende/ Vermehrte &c. ¶ Ferner kömmt der Umstand [aq]CUR[/aq]? WARUM? da findet sich (1) die Last. Ich setze hinzu: die Abgelegte/ Abgenommene/ Verwechselte. (2) das Creutz. Ich setze hinzu: das Uberstandene/ Uberwundene &c. (3) das Sehen GOttes. Ich setze hinzu: das Seelige/ Himmlische/ Ewige/ Fröliche [aq]&c[/aq]. (4) das Seeligseyn oder die Seeligkeit. Ich setze hinzu: die Erlangte/ Ewigwehrende/ Mitgetheilte &c. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es kömmt auch der vierdte Umstand: [aq]Quibus auxiliis[/aq] durch wessen Beyhülffe? da findet sich ([aq]1[/aq]) GOTT. So viel ich demselben nun [aq]epitheta[/aq] kan beylegen/ welche dessen Verrichtung bey diesen Sterben anzeigen/ so viel neue [aq]themata[/aq] geben si[unleserlich, J.T.] an. Als ich nenne Ihn: den Hülffreichen/ Wohlführenden/ aus diesem Elend reissenden/ Allmächtigen/ Gnädigen/ Wohllohnenden etc. Zum (2) finden sich die Engel. Ich setze hinzu: die Geschäfftige/ Auffwartende/ Bedienende/ Fröliche/ Empfangende &c. Zum (3) findet sich die streitende Kirche. Ich setze hinzu: die Betende/ zum ewigen Leben Gebehrende/ Nachruffende &c. Zum (4) die Triumphirende Kirche. Ich setze hinzu: die Erfreuete/ Glückwünschende/ Vermehrte &c. ¶ Ferner kömmt der Umstand [aq]CUR[/aq]? WARUM? da findet sich (1) die Last. Ich setze hinzu: die Abgelegte/ Abgenommene/ Verwechselte. (2) das Creutz. Ich setze hinzu: das Uberstandene/ Uberwundene &c. (3) das Sehen GOttes. Ich setze hinzu: das Seelige/ Himmlische/ Ewige/ Fröliche [aq]&c[/aq]. (4) das Seeligseyn oder die Seeligkeit. Ich setze hinzu: die Erlangte/ Ewigwehrende/ Mitgetheilte &c. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich nenne es: die eröffneten/ erleuchteten/ himmelschauende Augen [aq]&c[/aq]. die bethenden/ die vom Heyland ergreiffende Hände [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich nenne es: die eröffneten/ erleuchteten/ himmelschauende Augen [aq]&c[/aq]. die bethenden/ die vom Heyland ergreiffende Hände [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich nenne es: einen betrübten/ finstern/ unangenehmen Morgen; oder auch wohl einen seeligen/ den Engeln gewünschten/ der Triumphirenden Kirchen erfreulichen/ einen längst verlangten Morgen. [...] Er ist gestorben ([aq]4[/aq]) am Tage. Ich nenne ihn: den rechtlichten/ den von aller Finsterniß gereinigten/ den schönen/ seeligen Tag [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich nenne es: einen betrübten/ finstern/ unangenehmen Morgen; oder auch wohl einen seeligen/ den Engeln gewünschten/ der Triumphirenden Kirchen erfreulichen/ einen längst verlangten Morgen. [...] Er ist gestorben ([aq]4[/aq]) am Tage. Ich nenne ihn: den rechtlichten/ den von aller Finsterniß gereinigten/ den schönen/ seeligen Tag [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Damit es aber desto deutlicher werde/ wil ich noch ein Exempel/ und zwar aus der Bibel/ hinsetzen/ damit man nicht meine/ solche Erfindung gehe allein in weltliche Sachen an. Als: Ich solte ein Gedicht auf Ostern verfertigen/ alwo von der Aufferstehung Jesu Christi geprediget wird. So ist nun das [aq]factum[/aq] oder die Sache/ davon ich das Gedichte verfertigen sol/ die Aufferstehung Christi. So frag ich demnach ¶ ([aq]1[/aq]) Wer ist aufferstanden? Und antworte: Es ist ([aq]a[/aq]) JEsus ([aq]b[/aq]) Christus/ ([aq]c[/aq]) Gottes und Marien Sohn/ ([aq]d[/aq]) der Welt Heyland [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]2[/aq]) Was hat er gethan? Er ist von den Todten erstanden. ¶ ([aq]3[/aq]) Wo denn? Im Jüdischen Lande/ im Garten/ in seinem felsichten Grabe. ¶ ([aq]4[/aq]) Durch wessen Beyhülffe? Gottes des Vaters/ und des heiligen Geistes. Die Engel aber haben es verkündiget. [S] ¶ ([aq]5[/aq]) Warum denn? daß er wisse ([aq]a[/aq]) Er sey Sieger/ ([aq]b[/aq]) Er habe der Hölle ihre Macht zerstöret. ([aq]c[/aq]) Tod und Leben sey in seiner Hand ([aq]d[/aq]) die Sünde sey getilget. ([aq]e[/aq]) Gott und dessen Gerechtigkeit sey genug geschehen [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]6[/aq]) WIE? ([aq]a[/aq]) mächtig/ ([aq]b[/aq]) prächtig/ ([aq]c[/aq]) sieghafft (siegreich) [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]7[/aq]) WENN? nach Mitternacht/ gegen morgen/ vor Auffgang der Sonnen. ¶ Diese Umstände nehme ich nun vor und setze zu jedem wiederum anständige und feine [aq]epitheta[/aq], so hab ich abermahl Erfindungen genug. ¶ [aq]§. 9[/aq]. Als bey dem ersten Umstande: WER? findet sich zu allererst ([aq]1[/aq]) der Nahme JEsus/ welcher heist ein Heyland. Ich setze darzu: der Heylbringende/ der mächtig Erwiesene/ der Erfreuende/ der Allgemeine [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) Der Nahme CHRISTUS/ welcher heist ein Gesalbter. Ich setze darzu: der Kräfftig-Gesalbte/ der Ungesalbte Gesalbte [denn er war auferstanden/ ehe sie ihn mit Spezereyen salben kunten/) der durch di gantze Welt wohlriechende Gesalbte [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) GOTTES Sohn. Ich setze hinzu: der Allmächtige/ der Triumphirende [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) Marien Sohn. Ich setze darzu: der in Göttlicher Gestalt erschienene/ der über Marien Sohn Erwiesene [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) der Welt Heyland Ich setze darzu: der Siegende/ der aus dem Gefängniß Hervorgehende [aq]&c[/aq]. [S] ¶ Bey dem andern Umstande ist die Aufferstehung. Ich setze hinzu: die Mächtige/ Tröstliche/ Lebendigmachende/ Seeligmachende [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem dritten Umstande Wo? ist ([aq]1[/aq]) das Jüdische Land. Ich nenne es: das mit neuen Leben erfreute/ das fröliche/ das siegreiche/ das glückseelige Land. ([aq]2[/aq]) der Garten. Ich nenne ihn: den verjungten/ mit neuen Bluhmen ausgezierten/ den lebhafften Garten [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) das Grab. Ich nenne es: das unvergleichliche/ das rechte verneute/ das Lebenvolle Grab [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem vierdten Umstande kömt vor ([aq]1[/aq]) GOTT der Vater. Ich nenne ihn: den Liebreichen/ Wunderthätigen/ Errettenden/ Versöhnten [aq]&c[aq]. ([aq]2[/aq]) der H. Geist. Ich nenne ihn: den Lebendigmachenden/ den Hülff-reichen ([aq]3[/aq]) die Engel. Ich nenne sie: die Erfreuten/ die üm die Betrübten Geschäfftigen [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem fünfften Umstande komt vor ([aq]1[/aq]) daß Er sey Sieger. Ich nenne ihn: den mächtigen/ den siegreichen/ den ewigen Sieger [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) die Hölle. Ich nenne sie: die Uberwundene/ die Zerstörte/ die zerissene [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) die Macht der Hölle. Ich nenne sie: die Unmächtige/ die durch mächtige-[S]re Macht überwundene [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) der Todt. Ich nenne ihn: den getödteten Tod/ den todten Tod [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) das Leben. Ich nenne es: das erwiesene Leben/ das lebhaffte/ das genommene [aq]&c[/aq]. ([aq]6[/aq]) Die Sünde. Ich nenne sie: die nicht sündige Sünde ([aq]propter non imputationem[/aq],) die getilgte/ die überwiegte ([aq]7[/aq]) die Gerechtigkeit GOttes. Ich nenne sie: die entrechtete Gerechtigkeit GOttes/ die Rach-vergnügte Gerechtigkeit Gottes. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Damit es aber desto deutlicher werde/ wil ich noch ein Exempel/ und zwar aus der Bibel/ hinsetzen/ damit man nicht meine/ solche Erfindung gehe allein in weltliche Sachen an. Als: Ich solte ein Gedicht auf Ostern verfertigen/ alwo von der Aufferstehung Jesu Christi geprediget wird. So ist nun das [aq]factum[/aq] oder die Sache/ davon ich das Gedichte verfertigen sol/ die Aufferstehung Christi. So frag ich demnach ¶ ([aq]1[/aq]) Wer ist aufferstanden? Und antworte: Es ist ([aq]a[/aq]) JEsus ([aq]b[/aq]) Christus/ ([aq]c[/aq]) Gottes und Marien Sohn/ ([aq]d[/aq]) der Welt Heyland [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]2[/aq]) Was hat er gethan? Er ist von den Todten erstanden. ¶ ([aq]3[/aq]) Wo denn? Im Jüdischen Lande/ im Garten/ in seinem felsichten Grabe. ¶ ([aq]4[/aq]) Durch wessen Beyhülffe? Gottes des Vaters/ und des heiligen Geistes. Die Engel aber haben es verkündiget. [S] ¶ ([aq]5[/aq]) Warum denn? daß er wisse ([aq]a[/aq]) Er sey Sieger/ ([aq]b[/aq]) Er habe der Hölle ihre Macht zerstöret. ([aq]c[/aq]) Tod und Leben sey in seiner Hand ([aq]d[/aq]) die Sünde sey getilget. ([aq]e[/aq]) Gott und dessen Gerechtigkeit sey genug geschehen [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]6[/aq]) WIE? ([aq]a[/aq]) mächtig/ ([aq]b[/aq]) prächtig/ ([aq]c[/aq]) sieghafft (siegreich) [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]7[/aq]) WENN? nach Mitternacht/ gegen morgen/ vor Auffgang der Sonnen. ¶ Diese Umstände nehme ich nun vor und setze zu jedem wiederum anständige und feine [aq]epitheta[/aq], so hab ich abermahl Erfindungen genug. ¶ [aq]§. 9[/aq]. Als bey dem ersten Umstande: WER? findet sich zu allererst ([aq]1[/aq]) der Nahme JEsus/ welcher heist ein Heyland. Ich setze darzu: der Heylbringende/ der mächtig Erwiesene/ der Erfreuende/ der Allgemeine [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) Der Nahme CHRISTUS/ welcher heist ein Gesalbter. Ich setze darzu: der Kräfftig-Gesalbte/ der Ungesalbte Gesalbte [denn er war auferstanden/ ehe sie ihn mit Spezereyen salben kunten/) der durch di gantze Welt wohlriechende Gesalbte [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) GOTTES Sohn. Ich setze hinzu: der Allmächtige/ der Triumphirende [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) Marien Sohn. Ich setze darzu: der in Göttlicher Gestalt erschienene/ der über Marien Sohn Erwiesene [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) der Welt Heyland Ich setze darzu: der Siegende/ der aus dem Gefängniß Hervorgehende [aq]&c[/aq]. [S] ¶ Bey dem andern Umstande ist die Aufferstehung. Ich setze hinzu: die Mächtige/ Tröstliche/ Lebendigmachende/ Seeligmachende [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem dritten Umstande Wo? ist ([aq]1[/aq]) das Jüdische Land. Ich nenne es: das mit neuen Leben erfreute/ das fröliche/ das siegreiche/ das glückseelige Land. ([aq]2[/aq]) der Garten. Ich nenne ihn: den verjungten/ mit neuen Bluhmen ausgezierten/ den lebhafften Garten [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) das Grab. Ich nenne es: das unvergleichliche/ das rechte verneute/ das Lebenvolle Grab [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem vierdten Umstande kömt vor ([aq]1[/aq]) GOTT der Vater. Ich nenne ihn: den Liebreichen/ Wunderthätigen/ Errettenden/ Versöhnten [aq]&c[aq]. ([aq]2[/aq]) der H. Geist. Ich nenne ihn: den Lebendigmachenden/ den Hülff-reichen ([aq]3[/aq]) die Engel. Ich nenne sie: die Erfreuten/ die üm die Betrübten Geschäfftigen [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem fünfften Umstande komt vor ([aq]1[/aq]) daß Er sey Sieger. Ich nenne ihn: den mächtigen/ den siegreichen/ den ewigen Sieger [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) die Hölle. Ich nenne sie: die Uberwundene/ die Zerstörte/ die zerissene [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) die Macht der Hölle. Ich nenne sie: die Unmächtige/ die durch mächtige-[S]re Macht überwundene [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) der Todt. Ich nenne ihn: den getödteten Tod/ den todten Tod [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) das Leben. Ich nenne es: das erwiesene Leben/ das lebhaffte/ das genommene [aq]&c[/aq]. ([aq]6[/aq]) Die Sünde. Ich nenne sie: die nicht sündige Sünde ([aq]propter non imputationem[/aq],) die getilgte/ die überwiegte ([aq]7[/aq]) die Gerechtigkeit GOttes. Ich nenne sie: die entrechtete Gerechtigkeit GOttes/ die Rach-vergnügte Gerechtigkeit Gottes. / Fundstelle | |
| Seite: (23-26) [II; 120-123] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als wenn ein gelehrter Mann ein Bräutigam ist und Hochzeit machet/ und ich wil ihm zu Ehren ein Gedichte auffsetzen/ so kommt aus dem Umstand: Wer? unter andern etwa heraus: der rechtweise Juriste/ oder [aq]Theolog. &c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als wenn ein gelehrter Mann ein Bräutigam ist und Hochzeit machet/ und ich wil ihm zu Ehren ein Gedichte auffsetzen/ so kommt aus dem Umstand: Wer? unter andern etwa heraus: der rechtweise Juriste/ oder [aq]Theolog. &c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 12[/aq]. Also könte der Herr JESUS ad [aq]§. 8[/aq]. genennt werden: Das friedbringende Täubgen/ [aq]ad similitudinem columbae Noachicae[/aq]; oder die Sonne der Gerechtigkeit [aq]ex Malach. 4. v. 2[/aq]. Wozu denn leicht hernach neue [aq]epitheta[/aq] können gesetzt werden. ¶ Die Aufferstehung könte genennet werden: ein Auffgang der Sonne/ eine kräfftige Uberwindung/ ein Triumph. ¶ Das Jüdische Land könte genennet [S] werden: Das Auge der Welt; der Edelgestein im Ringe &c. Den Garten könte man nennen: Das neue Paradieß. Das Grab nennte man etwan: den Kercker [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 12[/aq]. Also könte der Herr JESUS ad [aq]§. 8[/aq]. genennt werden: Das friedbringende Täubgen/ [aq]ad similitudinem columbae Noachicae[/aq]; oder die Sonne der Gerechtigkeit [aq]ex Malach. 4. v. 2[/aq]. Wozu denn leicht hernach neue [aq]epitheta[/aq] können gesetzt werden. ¶ Die Aufferstehung könte genennet werden: ein Auffgang der Sonne/ eine kräfftige Uberwindung/ ein Triumph. ¶ Das Jüdische Land könte genennet [S] werden: Das Auge der Welt; der Edelgestein im Ringe &c. Den Garten könte man nennen: Das neue Paradieß. Das Grab nennte man etwan: den Kercker [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (28-29) [II; 125-126] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte den Tod/ wenn ein Geistlicher gestorben/ nennen: einen Kirchen-Räuber; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte den Tod/ wenn ein Geistlicher gestorben/ nennen: einen Kirchen-Räuber; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 21[/aq]. Aber ich bleibe wieder bey dem Tod des seel. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]Olearii[/aq] unsers vormahligen Hochverdienten [aq]Superintendentis[/aq]. [...] Wenn ich bedencke das [aq]QUIS[/aq] oder Wer gestorben? so ists ein wohlverdienter [aq]Superintendente[/aq]. Dabey kriege ich Gelegenheit zu sagen: Geistliche sind nicht von allem frey/ zum wenigsten nicht vorm Tode; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 21[/aq]. Aber ich bleibe wieder bey dem Tod des seel. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]Olearii[/aq] unsers vormahligen Hochverdienten [aq]Superintendentis[/aq]. [...] Wenn ich bedencke das [aq]QUIS[/aq] oder Wer gestorben? so ists ein wohlverdienter [aq]Superintendente[/aq]. Dabey kriege ich Gelegenheit zu sagen: Geistliche sind nicht von allem frey/ zum wenigsten nicht vorm Tode; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte bey dem Absterben des seel. [aq]Olearii[/aq] sagen: Der Tod ist unverschämt; darüm reist er auch die Frommen hin; insonderheit aber müssen ihm auch treue Lehrer und Wächter herhalten; wir betrüben uns billich darüber; doch freuen wir uns auch/ wenn wir ihre Seeligkeit bedencken; Wünschen daher den seelig Verstorbenen Glück in der Ruhe/ haben auch die gute Hoffnung sie bald wieder zu schauen. Das sind sieben unterschiedliche [aq]propositiones[/aq], die alle in einem [aq]Carmine[/aq] können ausgearbeitet werden/ deren die [aq]3[/aq]. und [aq]6[/aq]. insonderheit mit des seel. [aq]Olearii[/aq] Exempel erlautert werden kan. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte bey dem Absterben des seel. [aq]Olearii[/aq] sagen: Der Tod ist unverschämt; darüm reist er auch die Frommen hin; insonderheit aber müssen ihm auch treue Lehrer und Wächter herhalten; wir betrüben uns billich darüber; doch freuen wir uns auch/ wenn wir ihre Seeligkeit bedencken; Wünschen daher den seelig Verstorbenen Glück in der Ruhe/ haben auch die gute Hoffnung sie bald wieder zu schauen. Das sind sieben unterschiedliche [aq]propositiones[/aq], die alle in einem [aq]Carmine[/aq] können ausgearbeitet werden/ deren die [aq]3[/aq]. und [aq]6[/aq]. insonderheit mit des seel. [aq]Olearii[/aq] Exempel erlautert werden kan. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 23[/aq]. Als daß ich abermahl bey dem seel. Tode des Herrn [aq]Superintendenten[/aq] [aq]Olearii[/aq] bleibe/ so hätte ich den seelig Verstorbenen anmahnen können sich zu freuen/ weil er nunmehr die Seeligkeit erlanget; der Welt zuvergessen/ weil sie voller Angst; seinen Gott zupreisen/ als den er nun von Angesicht schaue [aq]&c[/aq]. [...] Die Seeligkeit könte ich anmahnen/ den Verblichenen in ihren Schoß auffzunehmen/ weil er durch des Lammes Bluth gereinigt [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 23[/aq]. Als daß ich abermahl bey dem seel. Tode des Herrn [aq]Superintendenten[/aq] [aq]Olearii[/aq] bleibe/ so hätte ich den seelig Verstorbenen anmahnen können sich zu freuen/ weil er nunmehr die Seeligkeit erlanget; der Welt zuvergessen/ weil sie voller Angst; seinen Gott zupreisen/ als den er nun von Angesicht schaue [aq]&c[/aq]. [...] Die Seeligkeit könte ich anmahnen/ den Verblichenen in ihren Schoß auffzunehmen/ weil er durch des Lammes Bluth gereinigt [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So könte ich von dem seel. [aq]Oleario[/aq] sagen: Du thust recht/ daß du dich deiner Seeligkeit freuest/ [aq]ô Oleari[/aq]; daß du der Welt vergissest; daß du deinen Schöpffer preisest; Von dem Leidtragenden: Ihr thuh nicht unbillich/ daß ihr euch betrübt [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So könte ich von dem seel. [aq]Oleario[/aq] sagen: Du thust recht/ daß du dich deiner Seeligkeit freuest/ [aq]ô Oleari[/aq]; daß du der Welt vergissest; daß du deinen Schöpffer preisest; Von dem Leidtragenden: Ihr thuh nicht unbillich/ daß ihr euch betrübt [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]IV[/aq]. Durch wessen Beyhülffe oder Fügung? [aq]Resp[/aq]. ([aq]1[/aq]) durch Gottes Schickung/ der dieses Paar zusammen gebracht. [[aq]2[/aq]] der H. Engel/ die sich darbey gefreuet und geschäfftig erwiesen. [[aq]3[/aq]] der lieben Eltern/ insonderheit des Herrn Vaters der Jungf. Braut/ der seine älteste Tochter versorgen wollen. [aq]&c[/aq]. ¶ [aq]V[/aq]. WARUM? Dahin gehören nun erstlich die [aq]causae finales[/aq] oder End-Ursachen/ darunter ([aq]1[/aq]) daß sie die Welt vermehren. ([aq]2[/aq]) Die Kirche Gottes allhier erbauen ([aq]3[/aq]) den Himmel dermahl-[S]eins füllen helffen [...] [[aq]11[/aq]] Gottes Schickung nicht verachteten. [[aq]12[/aq]] Sich dem Befehl Gottes Gehorsam unterwürffen [aq]&c[/aq]. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]IV[/aq]. Durch wessen Beyhülffe oder Fügung? [aq]Resp[/aq]. ([aq]1[/aq]) durch Gottes Schickung/ der dieses Paar zusammen gebracht. [[aq]2[/aq]] der H. Engel/ die sich darbey gefreuet und geschäfftig erwiesen. [[aq]3[/aq]] der lieben Eltern/ insonderheit des Herrn Vaters der Jungf. Braut/ der seine älteste Tochter versorgen wollen. [aq]&c[/aq]. ¶ [aq]V[/aq]. WARUM? Dahin gehören nun erstlich die [aq]causae finales[/aq] oder End-Ursachen/ darunter ([aq]1[/aq]) daß sie die Welt vermehren. ([aq]2[/aq]) Die Kirche Gottes allhier erbauen ([aq]3[/aq]) den Himmel dermahl-[S]eins füllen helffen [...] [[aq]11[/aq]] Gottes Schickung nicht verachteten. [[aq]12[/aq]] Sich dem Befehl Gottes Gehorsam unterwürffen [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (45-46) [II; 142-143] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Die Schickung Gottes. Und zwar so ([aq]1[/aq]) da dieselbe nach ihrem wunderlichen Begebnissen/ sonderlich in Liebes-Sachen/ beschrieben wird. ([aq]2[/aq]) daß sie sonderlich mit gegenwärtiger Heyrath erläutert wird. ([aq]3[/aq]) wird daher geschlossen/ daß Gott noch weiter mit seiner Schickung auch ins künfftige bey ihnen seyn werde. ([aq]4[/aq]) wird mit einem Wunsche beschlossen. ¶ [aq]II[/aq]. Der Engelgeschäffte. Und zwar ([aq]1[/aq]) wird derselben Geschäfftigkeit und Thätigkeit bey frommen Braut und Bräutigam beschrieben. ([aq]2[/aq]) wirds insonderheit vermuthet/ daß sie sich auch allhier werden geschäfftig erweisen. ([aq]3[/aq]) wird daraus die Glückseeligkeit der Heyrath geschlossen und zum Voraus beschrieben. ([aq]4[/aq]) wird mit einem Wunsch beschlossen. ¶ [aq]III[/aq]. Der Braut Herr Vater. [...] ([aq]3[/aq]) wird Gottes Schicksal und Beystand dabey gewiesen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Die Schickung Gottes. Und zwar so ([aq]1[/aq]) da dieselbe nach ihrem wunderlichen Begebnissen/ sonderlich in Liebes-Sachen/ beschrieben wird. ([aq]2[/aq]) daß sie sonderlich mit gegenwärtiger Heyrath erläutert wird. ([aq]3[/aq]) wird daher geschlossen/ daß Gott noch weiter mit seiner Schickung auch ins künfftige bey ihnen seyn werde. ([aq]4[/aq]) wird mit einem Wunsche beschlossen. ¶ [aq]II[/aq]. Der Engelgeschäffte. Und zwar ([aq]1[/aq]) wird derselben Geschäfftigkeit und Thätigkeit bey frommen Braut und Bräutigam beschrieben. ([aq]2[/aq]) wirds insonderheit vermuthet/ daß sie sich auch allhier werden geschäfftig erweisen. ([aq]3[/aq]) wird daraus die Glückseeligkeit der Heyrath geschlossen und zum Voraus beschrieben. ([aq]4[/aq]) wird mit einem Wunsch beschlossen. ¶ [aq]III[/aq]. Der Braut Herr Vater. [...] ([aq]3[/aq]) wird Gottes Schicksal und Beystand dabey gewiesen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Der Welt Vermehrung. Und zwar also/ daß ich ([aq]1[/aq]) die Vermehrung der Menschen beschreibe/ wie sie durch Gottes Seegen allenthalben geschiehet ([aq]2[/aq]) die Güthe GOttes/ die sich hierdurch spühren läst/ herausstreiche. [[aq]3[/aq]] die jenigen lobe/ die den Trieb der Natur (den ich auch beschreiben kan) nicht verachten. […] ¶ [aq]II[/aq]. Der Kirchen Gottes Erbauung. Da man denn sagen kan ([aq]1[/aq]) Es werde durch den Ehstand auch GOttes Kirche erbauet. ([aq]2[/aq]) wird die Glückseeligkeit derer/ die Gottes Kirche erbauen/ beschrieben. […] ¶ [aq]III[/aq]. Die Erfüllung des Himmels. Dabey kan gesagt werden ([aq]1[/aq]) daß es ein grosses sey/ Gott den Himmel vermehren. ([aq]2[/aq]) daß solches Glück fromme Ehleute zu hoffen hätten ([aq]3[/aq]) kan die Glückseeligkeit des Himmels und daher des Ehstandes/ der auff den Himmel sein Absehen hat/ vorgestellet werden. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Der Welt Vermehrung. Und zwar also/ daß ich ([aq]1[/aq]) die Vermehrung der Menschen beschreibe/ wie sie durch Gottes Seegen allenthalben geschiehet ([aq]2[/aq]) die Güthe GOttes/ die sich hierdurch spühren läst/ herausstreiche. [[aq]3[/aq]] die jenigen lobe/ die den Trieb der Natur (den ich auch beschreiben kan) nicht verachten. […] ¶ [aq]II[/aq]. Der Kirchen Gottes Erbauung. Da man denn sagen kan ([aq]1[/aq]) Es werde durch den Ehstand auch GOttes Kirche erbauet. ([aq]2[/aq]) wird die Glückseeligkeit derer/ die Gottes Kirche erbauen/ beschrieben. […] ¶ [aq]III[/aq]. Die Erfüllung des Himmels. Dabey kan gesagt werden ([aq]1[/aq]) daß es ein grosses sey/ Gott den Himmel vermehren. ([aq]2[/aq]) daß solches Glück fromme Ehleute zu hoffen hätten ([aq]3[/aq]) kan die Glückseeligkeit des Himmels und daher des Ehstandes/ der auff den Himmel sein Absehen hat/ vorgestellet werden. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]VII[/aq]. Die besiegte Wollust. Dabey beschreibt man ([aq]1[/aq]) wie leicht es geschehen könne/ daß der Mensch die Wollust sich überwinden liesse. ([aq]2[/aq]) wird die beste Verwahrung davor/ der Ehstand [aq]recommandiret[/aq]/ und dessen Krafft wieder die Wollust beschrieben. [...] ([aq]4[/aq]) wird ihnen Glück darzu gewünschet/ und dabey erwehnt/ wie sie einst in ewiger Crone der Keuschheit prangen werden. ¶ [aq]VIII[/aq]. Die Ehrliebende Ergetzung. Dabey zu erwehnen [...] ([aq]3[/aq]) daß diese Ergetzung nicht nur zu-[S]läßig/ sondern auch von Gott befohlen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]VII[/aq]. Die besiegte Wollust. Dabey beschreibt man ([aq]1[/aq]) wie leicht es geschehen könne/ daß der Mensch die Wollust sich überwinden liesse. ([aq]2[/aq]) wird die beste Verwahrung davor/ der Ehstand [aq]recommandiret[/aq]/ und dessen Krafft wieder die Wollust beschrieben. [...] ([aq]4[/aq]) wird ihnen Glück darzu gewünschet/ und dabey erwehnt/ wie sie einst in ewiger Crone der Keuschheit prangen werden. ¶ [aq]VIII[/aq]. Die Ehrliebende Ergetzung. Dabey zu erwehnen [...] ([aq]3[/aq]) daß diese Ergetzung nicht nur zu-[S]läßig/ sondern auch von Gott befohlen. / Fundstelle | |
| Seite: (52-53) [II; 149-150] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]X[/aq]. Die Liebe. Dabey wird [...] [aq]3[/aq]. demselben deswegen Glück gewünscht und dabey gebethen/ Gott möchte dieselbe erhalten und vermehren. ¶ [aq]XI[/aq]. Der erwiesene Gehorsam gegen den Befehl GOttes. Dabey kan man sagen [aq]1[/aq]. gegenwärtiges Paar habe Gottes Befehl in acht genommen/ da er den Ehstand eingesetzt. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]X[/aq]. Die Liebe. Dabey wird [...] [aq]3[/aq]. demselben deswegen Glück gewünscht und dabey gebethen/ Gott möchte dieselbe erhalten und vermehren. ¶ [aq]XI[/aq]. Der erwiesene Gehorsam gegen den Befehl GOttes. Dabey kan man sagen [aq]1[/aq]. gegenwärtiges Paar habe Gottes Befehl in acht genommen/ da er den Ehstand eingesetzt. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Das er ist [aq]Sacerdos Justitiae[/aq] (denn so werden insgemein die Juristen ehrendwegen beniemet.) / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Das er ist [aq]Sacerdos Justitiae[/aq] (denn so werden insgemein die Juristen ehrendwegen beniemet.) / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey em vierdten Umstande findet sich [aq]1[/aq]. Das Geschicke GOTTES. Ich [S] nenne es: das Wundersame/ das Liebreiche/ das Gute/ das erfreuliche [aq]&c. 2[/aq]. Der Engel Beyhülffe. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey em vierdten Umstande findet sich [aq]1[/aq]. Das Geschicke GOTTES. Ich [S] nenne es: das Wundersame/ das Liebreiche/ das Gute/ das erfreuliche [aq]&c. 2[/aq]. Der Engel Beyhülffe. / Fundstelle | |
| Seite: (58-59) [II; 155-156] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem fünfften Umstande findet sich [...] [aq]2[/aq]. Der Kirchen Gottes Erbauung. Ich nenne sie: die den Christen Anständige [aq]&c. 3[/aq]. Die Erfüllung des Himmels Ich nenne sie die seelige/ Ewig erfreuende [aq]&c[/aq]. [...] [aq]5[/aq]. Die Ehliche Vertrauligkeit. Ich nenne sie: die Liebreiche/ die Vergnügende/ eine den himmlischen Vorschmack reichende [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem fünfften Umstande findet sich [...] [aq]2[/aq]. Der Kirchen Gottes Erbauung. Ich nenne sie: die den Christen Anständige [aq]&c. 3[/aq]. Die Erfüllung des Himmels Ich nenne sie die seelige/ Ewig erfreuende [aq]&c[/aq]. [...] [aq]5[/aq]. Die Ehliche Vertrauligkeit. Ich nenne sie: die Liebreiche/ die Vergnügende/ eine den himmlischen Vorschmack reichende [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Vermiedene Wollust/ oder die Vermeidung der Wollust. Ich setze darzu: die Sichere/ die durch GOttes Beystand Geschehene/ die Ehrliebende/ die Ergetzende [aq]&c. 9[/aq]. Die Ergetzung. Ich setze darzu: die Reine/ Keusche/ halb himmlische [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Vermiedene Wollust/ oder die Vermeidung der Wollust. Ich setze darzu: die Sichere/ die durch GOttes Beystand Geschehene/ die Ehrliebende/ die Ergetzende [aq]&c. 9[/aq]. Die Ergetzung. Ich setze darzu: die Reine/ Keusche/ halb himmlische [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem sechsten Umstande findet sich [...] [aq]3[/aq]. Die Vergnügung. Ich nenne sie: die von GOtt erbetene/ Gewünschte/ Unverhofft-Beschehrte [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem sechsten Umstande findet sich [...] [aq]3[/aq]. Die Vergnügung. Ich nenne sie: die von GOtt erbetene/ Gewünschte/ Unverhofft-Beschehrte [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So beschreibe ich [...] [aq]2[/aq]. zeige ich dabey an/ wie ihnen solche [Hochzeit, J.T.] von GOtt gegönnet sey. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So beschreibe ich [...] [aq]2[/aq]. zeige ich dabey an/ wie ihnen solche [Hochzeit, J.T.] von GOtt gegönnet sey. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. erweise ich sie daher: Gott führet [S] euch hiermit von neuen in das Paradiß. [aq]3[/aq]. bekräfftige ich solches durch die Beschreibung des lieblichen Zustandes einer Vertrauten Ehe/ der nicht unbillich mit dem Paradiese verglichen wird. [...] Endlich [aq]5[/aq]. bitte ich zu Gott/ daß er dergleichen herrlichen Zustand ihnen stets wolle geniessen lassen etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. erweise ich sie daher: Gott führet [S] euch hiermit von neuen in das Paradiß. [aq]3[/aq]. bekräfftige ich solches durch die Beschreibung des lieblichen Zustandes einer Vertrauten Ehe/ der nicht unbillich mit dem Paradiese verglichen wird. [...] Endlich [aq]5[/aq]. bitte ich zu Gott/ daß er dergleichen herrlichen Zustand ihnen stets wolle geniessen lassen etc. / Fundstelle | |
| Seite: (62-63) [II; 159-160] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünschet man ihnen Glück und bittet/ daß ihnen Gott noch weiter alles Gewünschte verleihen wolle. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünschet man ihnen Glück und bittet/ daß ihnen Gott noch weiter alles Gewünschte verleihen wolle. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]5[/aq]. wird gewünscht/ Gott wolle ferner dessen Fürsicht segnen/ und auch den neuen Ehleuten beystehen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]5[/aq]. wird gewünscht/ Gott wolle ferner dessen Fürsicht segnen/ und auch den neuen Ehleuten beystehen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünsche ich Glück und göttlichen Seegen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünsche ich Glück und göttlichen Seegen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünsche ich ihnen alhier die Crone zeitlichen Seegens/ und dort des ewigen Lebens. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]4[/aq]. wünsche ich ihnen alhier die Crone zeitlichen Seegens/ und dort des ewigen Lebens. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Vereinigung nenne ich eine Feste/ Vertrauliche/ recht Göttliche [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Vereinigung nenne ich eine Feste/ Vertrauliche/ recht Göttliche [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]3[/aq]. wünsche ich den Vereinigten Glück und bitte/ Gott wolle sie fein einig erhalten. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]3[/aq]. wünsche ich den Vereinigten Glück und bitte/ Gott wolle sie fein einig erhalten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. kan ich solche erweisen durch Beschreibung derjenigen Bezeugung/ die man an frommen Ehgatten findet. [aq]3[/aq]. kan ich sagen/ daß sie dadurch vielen Frommen ein löblich Exempel geben würden. [...] [S] ¶ [aq]III[/aq]. Eine recht Göttliche. So stelle ich demnach vor: die recht Göttliche Vereinigung. Will ich nun dieselbe Materie vortragen ¶ Als ein [aq]thema simplex[/aq], so beschreibe ich [aq]1[/aq]. die Unvermuthete Schickung GOttes/ so sich bey ihrer Verbindung hat blicken lassen. [aq]2[/aq]. beschreibe ich auch die künfftige göttliche [aq]direction[/aq], so weiter über die halten wird. […] ¶ Als ein [aq]thema compositum[/aq] aber solches vorzustellen/ so sage ich [aq]1[/aq]. Es ist ausser Zweiffel ihre ehliche Verbindung aus göttlichen Triebe geschehen. [...] [g] weil sie nichts als göttliches zum Zweck haben [aq]&c. 3[/aq]. wird daraus noch weiter Gottes Gnade gegen sie versichert. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. kan ich solche erweisen durch Beschreibung derjenigen Bezeugung/ die man an frommen Ehgatten findet. [aq]3[/aq]. kan ich sagen/ daß sie dadurch vielen Frommen ein löblich Exempel geben würden. [...] [S] ¶ [aq]III[/aq]. Eine recht Göttliche. So stelle ich demnach vor: die recht Göttliche Vereinigung. Will ich nun dieselbe Materie vortragen ¶ Als ein [aq]thema simplex[/aq], so beschreibe ich [aq]1[/aq]. die Unvermuthete Schickung GOttes/ so sich bey ihrer Verbindung hat blicken lassen. [aq]2[/aq]. beschreibe ich auch die künfftige göttliche [aq]direction[/aq], so weiter über die halten wird. […] ¶ Als ein [aq]thema compositum[/aq] aber solches vorzustellen/ so sage ich [aq]1[/aq]. Es ist ausser Zweiffel ihre ehliche Verbindung aus göttlichen Triebe geschehen. [...] [g] weil sie nichts als göttliches zum Zweck haben [aq]&c. 3[/aq]. wird daraus noch weiter Gottes Gnade gegen sie versichert. / Fundstelle | |
| Seite: (70-71) [II; 167-168] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 49[/aq]. Ich könte aber an diesem Orte den Herrn Bräutigam nennen: Den andern Sohn des seeligen [aq]Rector[/aq] Bergers. (Denn er ist der andere/ ob er wohl der älteste von den noch ietzt lebenden ist.) [...] Die Schickung GOttes kan ich nennen: Gottes Regierung etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 49[/aq]. Ich könte aber an diesem Orte den Herrn Bräutigam nennen: Den andern Sohn des seeligen [aq]Rector[/aq] Bergers. (Denn er ist der andere/ ob er wohl der älteste von den noch ietzt lebenden ist.) [...] Die Schickung GOttes kan ich nennen: Gottes Regierung etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte den andern Sohn des seeligen Bergers/ die Vermählung dieses Paares/ die Chur-Fürstl. Residentz-Stadt/ GOttes Regierung [aq]&c[/aq]. vortragen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich könte den andern Sohn des seeligen Bergers/ die Vermählung dieses Paares/ die Chur-Fürstl. Residentz-Stadt/ GOttes Regierung [aq]&c[/aq]. vortragen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 51[/aq]. Als wenn ich etwa den andern Sohn des seeligen Bergers vorstellen wolte [...] [S] [...] [aq]1[/aq]. der andere Sohn des seel. Bergers were der erste worden. [aq]2[/aq]. Die [aq]ratio[/aq] were etwan/ weil der erste Bruder ihm nicht alleine durch zeitlichen Tod gewichen/ sondern weil er auch in dieser Welt mehr Ehre und Freude/ als jener/ erlanget. [...] [aq]4[/aq]. wünsche ich/ daß GOtt ihn nebst seiner Liebsten noch weiter ehren und erfreuen wolle [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 51[/aq]. Als wenn ich etwa den andern Sohn des seeligen Bergers vorstellen wolte [...] [S] [...] [aq]1[/aq]. der andere Sohn des seel. Bergers were der erste worden. [aq]2[/aq]. Die [aq]ratio[/aq] were etwan/ weil der erste Bruder ihm nicht alleine durch zeitlichen Tod gewichen/ sondern weil er auch in dieser Welt mehr Ehre und Freude/ als jener/ erlanget. [...] [aq]4[/aq]. wünsche ich/ daß GOtt ihn nebst seiner Liebsten noch weiter ehren und erfreuen wolle [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (73-74) [II; 170-171] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: oder den gesegneten Wunsch/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: oder den gesegneten Wunsch/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von dem Herrn Bräutigam/ der zu dem ersten Umstand gehöret/ ist mit dieses bewust/ daß er von Jugend auf nicht nur ein fähigen und [S] feurigen Verstand gehabt und fleißig studiret/ sondern daß ihm auch/ gleich wie andern seinen Geschwistern/ sein seeliger Vater noch auff seinem Tod-Bette einen sonderlichen Seegen gegeben/ der in diesem seinen Glücke nicht wenig zugetroffen; weiter/ daß es ihm in seinen Academicis studiis anfänglich wunderlich gegangen/ biß er sie zu solchem Stande gebracht/ davor er Gott zu dancken. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von dem Herrn Bräutigam/ der zu dem ersten Umstand gehöret/ ist mit dieses bewust/ daß er von Jugend auf nicht nur ein fähigen und [S] feurigen Verstand gehabt und fleißig studiret/ sondern daß ihm auch/ gleich wie andern seinen Geschwistern/ sein seeliger Vater noch auff seinem Tod-Bette einen sonderlichen Seegen gegeben/ der in diesem seinen Glücke nicht wenig zugetroffen; weiter/ daß es ihm in seinen Academicis studiis anfänglich wunderlich gegangen/ biß er sie zu solchem Stande gebracht/ davor er Gott zu dancken. / Fundstelle | |
| Seite: (75-76) [II; 172-173] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder: Die Hochzeit ist der Verliebten himmlische Vorkost; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder: Die Hochzeit ist der Verliebten himmlische Vorkost; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: GOtt wirds auch erhören und ihm alles gutes geben [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: GOtt wirds auch erhören und ihm alles gutes geben [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ch kan die Schickung des Höchsten anreden/ sie wolle das angefan-[S]gene gute Werck zu völligem Stande bringen. Die Gesellschafft der heiligen Engel/ sie wolle sich noch weiter geschäfftig erweisen; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ch kan die Schickung des Höchsten anreden/ sie wolle das angefan-[S]gene gute Werck zu völligem Stande bringen. Die Gesellschafft der heiligen Engel/ sie wolle sich noch weiter geschäfftig erweisen; / Fundstelle | |
| Seite: (79-80) [II; 176-177] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: die schnöde Wollust/ sie solle betrübet seyn/ als die nun abermahl überwunden worden; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: die schnöde Wollust/ sie solle betrübet seyn/ als die nun abermahl überwunden worden; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nach dem [aq]Alphabeto Cabalico Vulgari[/aq] hält das Wörtgen Braut in sich [aq]293[/aq]. weil nun eben die Zahl nach eben dem [aq]Alphabete[/aq] steckt in den Worten: O ein Rath! / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nach dem [aq]Alphabeto Cabalico Vulgari[/aq] hält das Wörtgen Braut in sich [aq]293[/aq]. weil nun eben die Zahl nach eben dem [aq]Alphabete[/aq] steckt in den Worten: O ein Rath! / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]V[/aq]. WARUM? Weil ihr Sohn Hochzeit hat; (ist allhier die [aq]causa impulsiva[/aq];) daß sie ihr mütterliches Hertz an den Tag lege; daß sie üm so viel desto eiffriger Gott dancke [aq]&c[/aq]. [ist also die [aq]causa finalis[/aq].] ¶ [aq]VI[/aq]. WIE? Aus treuem Gemüthe/ mit Thränen/ mit beygefügten mütterlichem Gebethe und Seegen [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]V[/aq]. WARUM? Weil ihr Sohn Hochzeit hat; (ist allhier die [aq]causa impulsiva[/aq];) daß sie ihr mütterliches Hertz an den Tag lege; daß sie üm so viel desto eiffriger Gott dancke [aq]&c[/aq]. [ist also die [aq]causa finalis[/aq].] ¶ [aq]VI[/aq]. WIE? Aus treuem Gemüthe/ mit Thränen/ mit beygefügten mütterlichem Gebethe und Seegen [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich wil alleine die Mutter-Freude hier vornehmen/ die kan ich nennen: die Unverfälschte/ Seegen-bringende den Sohn Erfreuende/ Hertzbewegliche [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich wil alleine die Mutter-Freude hier vornehmen/ die kan ich nennen: die Unverfälschte/ Seegen-bringende den Sohn Erfreuende/ Hertzbewegliche [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als droben C. [aq]2. S. 9[/aq]. mache ich aus den Worte: der heylbringende Jesus/ nachfolgende [aq]Enunciation[/aq]: JEsus bringet Heyl/ und zwar [wie es in dieser Materie zu [aq]restringiren[/aq] ist] durch seine Aufferstehung. Dieses ist hernach ein [aq]thema compositum[/aq], muß auch/ wenn es so [aq]formiret[/aq] ist/ als ein [aq]thema compositum[/aq] ausgearbeitet werden. Wenn ich aber den HErrn JEsum beschreibe nach seiner Aufferstehung/ und zwar also/ daß das Heyl daraus zuentstehen pfleget/ so ist es als ein [aq]thema simplex[/aq] ausgearbeitet/ und doch eben die Materie behalten. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als droben C. [aq]2. S. 9[/aq]. mache ich aus den Worte: der heylbringende Jesus/ nachfolgende [aq]Enunciation[/aq]: JEsus bringet Heyl/ und zwar [wie es in dieser Materie zu [aq]restringiren[/aq] ist] durch seine Aufferstehung. Dieses ist hernach ein [aq]thema compositum[/aq], muß auch/ wenn es so [aq]formiret[/aq] ist/ als ein [aq]thema compositum[/aq] ausgearbeitet werden. Wenn ich aber den HErrn JEsum beschreibe nach seiner Aufferstehung/ und zwar also/ daß das Heyl daraus zuentstehen pfleget/ so ist es als ein [aq]thema simplex[/aq] ausgearbeitet/ und doch eben die Materie behalten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Denn/ wenn ich zum Exemple den heylbringenden JEsus beschreibe/ so ist es ein [aq]thema simplex[/aq], nehme ich aber diese [aq]proposition[/aq]: JEsus bringet Heyl; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Denn/ wenn ich zum Exemple den heylbringenden JEsus beschreibe/ so ist es ein [aq]thema simplex[/aq], nehme ich aber diese [aq]proposition[/aq]: JEsus bringet Heyl; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als wenn ich wolte die Aufferstehung des HErrn Christi beschreiben/ könte es etwan auff folgende Art geschehen/ worinne die meisten Umstände ausgedrucket seyn. ¶ Die Aufferstehung Christi. ¶ [G: [aq]quando?[/aq]] Die Zeit/ da Mitternacht auff ihrer Wache stehet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als wenn ich wolte die Aufferstehung des HErrn Christi beschreiben/ könte es etwan auff folgende Art geschehen/ worinne die meisten Umstände ausgedrucket seyn. ¶ Die Aufferstehung Christi. ¶ [G: [aq]quando?[/aq]] Die Zeit/ da Mitternacht auff ihrer Wache stehet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil alhier den Lebenslauff meiner seel. Mutter Christiana Rothin/ aus schuldigen Andencken mit beysetzen/ welche Anno [aq]1634[/aq]. den [aq]31. Decembr[/aq]. zu Tieffensee/ in Meissen gelegen/ zur Welt gebohren worden; Ihr Vater ist gewesen [aq]Tit[/aq]. Herr Andreas Dörffler/ erst [aq]Rector[/aq] der Schulen zu Radeberg: Dann [S] Pfarr zu Tieffensee in der Haupt-Kirchen und dem dabey befindlichen [aq]filiale[/aq] Schnaditz/ und hernach bey Königl. Schwedischer Armee in de [aq]13[/aq]. Jahr Feld-Prediger: die Mutter Frau Maria/ gebohrne Heroldin. Ist Anno [aq]1648[/aq]. Sonntags nach Johannis mit [aq]Tit[/aq]. Herr Johann Rothen/ unter Königl. Schwedischen Regimente des Obristen Lilienstrohms wohlbestelltem [aq]Cornete[/aq] zur Neustadt in Mähren getrauet; Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]10[/aq]. Febr. in Greussen/ im [aq]49[/aq]. Jahre ihres Alters gestorben/ und den [aq]12[/aq]. ][aq]ejusdem[/aq] daselbst begraben. ¶ Lebens-Lauff. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Diß Denckmahl bau ich ihr als ein gehorsams Kind/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil alhier den Lebenslauff meiner seel. Mutter Christiana Rothin/ aus schuldigen Andencken mit beysetzen/ welche Anno [aq]1634[/aq]. den [aq]31. Decembr[/aq]. zu Tieffensee/ in Meissen gelegen/ zur Welt gebohren worden; Ihr Vater ist gewesen [aq]Tit[/aq]. Herr Andreas Dörffler/ erst [aq]Rector[/aq] der Schulen zu Radeberg: Dann [S] Pfarr zu Tieffensee in der Haupt-Kirchen und dem dabey befindlichen [aq]filiale[/aq] Schnaditz/ und hernach bey Königl. Schwedischer Armee in de [aq]13[/aq]. Jahr Feld-Prediger: die Mutter Frau Maria/ gebohrne Heroldin. Ist Anno [aq]1648[/aq]. Sonntags nach Johannis mit [aq]Tit[/aq]. Herr Johann Rothen/ unter Königl. Schwedischen Regimente des Obristen Lilienstrohms wohlbestelltem [aq]Cornete[/aq] zur Neustadt in Mähren getrauet; Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]10[/aq]. Febr. in Greussen/ im [aq]49[/aq]. Jahre ihres Alters gestorben/ und den [aq]12[/aq]. ][aq]ejusdem[/aq] daselbst begraben. ¶ Lebens-Lauff. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Diß Denckmahl bau ich ihr als ein gehorsams Kind/ / Fundstelle | |
| Seite: (97-98) [II; 194-195] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Engel. ¶ Werden angeredt in folgender Erzehlung/ welche ich auf den seeligen Abschied meines Töchterchens Christianen Eleonoren verfertiget/ welche Anno [aq]1681[/aq]. den [aq]9[/aq]. May zur Welt gebohren/ und Anno [aq]1685[/aq]. den [aq]17[/aq]. Febr. aber wieder verschieden ist. ¶ [G: [aq]descriptio Angelorum[/aq].] Ihr Geister/ die ihr Gott in seinem Glantze schauet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Engel. ¶ Werden angeredt in folgender Erzehlung/ welche ich auf den seeligen Abschied meines Töchterchens Christianen Eleonoren verfertiget/ welche Anno [aq]1681[/aq]. den [aq]9[/aq]. May zur Welt gebohren/ und Anno [aq]1685[/aq]. den [aq]17[/aq]. Febr. aber wieder verschieden ist. ¶ [G: [aq]descriptio Angelorum[/aq].] Ihr Geister/ die ihr Gott in seinem Glantze schauet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Dergleichen Beschreibung ist in der himmlischen Hoffstadt/ welche ich Ihrer HochAdelichen [aq]Excell[/aq]. Herrn Caspar von Dießkau/ weyland Hochfürstlicher Durchlauchtigkeit Sachsen Merseb. hochbestaltem Hoff-Marschall in eines andern Nahmen verfertiget/ die also lautet. [S] ¶ I Weil der von DIESKAU stets der Hoffstatt treu gewesen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Dergleichen Beschreibung ist in der himmlischen Hoffstadt/ welche ich Ihrer HochAdelichen [aq]Excell[/aq]. Herrn Caspar von Dießkau/ weyland Hochfürstlicher Durchlauchtigkeit Sachsen Merseb. hochbestaltem Hoff-Marschall in eines andern Nahmen verfertiget/ die also lautet. [S] ¶ I Weil der von DIESKAU stets der Hoffstatt treu gewesen/ / Fundstelle | |
| Seite: (209-210) [II; 306-307] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Weil es nun gleich der Sonnabend vor H. Dreyfaltigfaltigkeit war/ so gab einer folgende [aq]proposition[/aq] auff: ¶ [aq]Deus est rationi impervestigabilis[/aq]. ¶ In der Ausarbeitung/ die gleich darauff an der Tafel geschahe/ ließ ich erst das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq], nemlich [aq]Deus[/aq], mit vielen Worten beschreiben; hernach ließ ich das [aq]praedicatum[/aq] nehmen und dasselbe gleichfals weitläufftig vortragen/ indem insonderheit die [aq]proprietates[/aq] des [aq]subjecti[/aq] gleichsam allezeit [aq]rationes[/aq] gaben/ warum GOtt unbegreifflich were. Der Vers ist folgender. ¶ [G: [aq]descriptio Dei ab essentia[/aq].] [aq]Est Deus, est unus certè trinusque, potenti[/aq] ¶ […][S][...] ¶ NB. Das [aq]subjectum[/aq], wenn es eigendlich hieher hätte gebracht werden sollen/ hätte müssen so eingerichtet seyn: [aq]Deus, qui unus & trinus est, coelum terrasque creavit &c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Weil es nun gleich der Sonnabend vor H. Dreyfaltigfaltigkeit war/ so gab einer folgende [aq]proposition[/aq] auff: ¶ [aq]Deus est rationi impervestigabilis[/aq]. ¶ In der Ausarbeitung/ die gleich darauff an der Tafel geschahe/ ließ ich erst das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq], nemlich [aq]Deus[/aq], mit vielen Worten beschreiben; hernach ließ ich das [aq]praedicatum[/aq] nehmen und dasselbe gleichfals weitläufftig vortragen/ indem insonderheit die [aq]proprietates[/aq] des [aq]subjecti[/aq] gleichsam allezeit [aq]rationes[/aq] gaben/ warum GOtt unbegreifflich were. Der Vers ist folgender. ¶ [G: [aq]descriptio Dei ab essentia[/aq].] [aq]Est Deus, est unus certè trinusque, potenti[/aq] ¶ […][S][...] ¶ NB. Das [aq]subjectum[/aq], wenn es eigendlich hieher hätte gebracht werden sollen/ hätte müssen so eingerichtet seyn: [aq]Deus, qui unus & trinus est, coelum terrasque creavit &c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (223-225) [II; 320-322] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die [aq]praeposition[/aq] selbst ist folgende: [aq]Spiritus Sanctus exhilarat Christianos[/aq]: Welche abermahl von einem unsers [aq]Gymnasii[/aq] auff das damahl bevorstehende Pfingst-Fest aus zu arbeiten ist vorgeschlagen worden/ welches auch also bald an der Tafel geschehen. Die Verse lauten also. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] [aq]Quid faciat laetas mentes, quo Numine corda[/aq], / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die [aq]praeposition[/aq] selbst ist folgende: [aq]Spiritus Sanctus exhilarat Christianos[/aq]: Welche abermahl von einem unsers [aq]Gymnasii[/aq] auff das damahl bevorstehende Pfingst-Fest aus zu arbeiten ist vorgeschlagen worden/ welches auch also bald an der Tafel geschehen. Die Verse lauten also. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] [aq]Quid faciat laetas mentes, quo Numine corda[/aq], / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als Ihre Churfürstliche Durchl. zu Brandenb. unser gnädigster Herr/ Anno [aq]1681[/aq]. den [aq]4[/aq]. Junii die Erbhuldigung des Hertzogthums Magdeburg alhier zu Halle einnahm/ muste meine Wenigkeit im Nahmen des [aq]Gymnasii[/aq] was auffsetzen. [...] Die andere [aq]ration[/aq] ist ([aq]b[/aq]) weil Sie GOtt zu uns in unsre Stadt/ als unsre hohe Obrigkeit. gebracht. [...][S][...] Das Gedichte ist folgendes. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Wir scheuen/ Grosser FURST/ uns zwar vor seiner Sonne/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als Ihre Churfürstliche Durchl. zu Brandenb. unser gnädigster Herr/ Anno [aq]1681[/aq]. den [aq]4[/aq]. Junii die Erbhuldigung des Hertzogthums Magdeburg alhier zu Halle einnahm/ muste meine Wenigkeit im Nahmen des [aq]Gymnasii[/aq] was auffsetzen. [...] Die andere [aq]ration[/aq] ist ([aq]b[/aq]) weil Sie GOtt zu uns in unsre Stadt/ als unsre hohe Obrigkeit. gebracht. [...][S][...] Das Gedichte ist folgendes. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Wir scheuen/ Grosser FURST/ uns zwar vor seiner Sonne/ / Fundstelle | |
| Seite: (240-241) [II; 337-338] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 19[/aq]. Anno [aq]1680[/aq] den [aq]12[/aq]. Julii wurde die HochFürstliche Leiche des vormahl höchst-seeligsten [aq]ADMINISTRATORIS[/aq] des damahl sogenandten Magdeburgisch. Ertzstiffts Herrn Augusti/ Hertzogs zu Sachsen etc. nacher Weissenfels abgeführet/ und damit dem in in die [aq]700[/aq]. Jahr gestandenen Ertzstiffte ein Ende gemacht. [...] Die erste [aq]ration[/aq] ist/ [aq]1[/aq]. weil sein Fall den Magdeburgischen Mauren Risse macht/ das Land erschuttert/ und das Ertzstifft niederreist. [...] [aq]2[/aq]. weil Er zuvor bey der gefährlichsten Zeit (die [aq]per[/aq] [griech.] erzehlt wird) das Ertzstifft nechst Gott erhalten. [...][S][...] Darauff wird das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq] der höchstseeligste August gleichsam in den Grabe beschauet und beschrieben [aq]stroph[/aq]. [aq]27-37[/aq]. […] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Augustus liegt nunmehr des gantzen Landes Stütze/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 19[/aq]. Anno [aq]1680[/aq] den [aq]12[/aq]. Julii wurde die HochFürstliche Leiche des vormahl höchst-seeligsten [aq]ADMINISTRATORIS[/aq] des damahl sogenandten Magdeburgisch. Ertzstiffts Herrn Augusti/ Hertzogs zu Sachsen etc. nacher Weissenfels abgeführet/ und damit dem in in die [aq]700[/aq]. Jahr gestandenen Ertzstiffte ein Ende gemacht. [...] Die erste [aq]ration[/aq] ist/ [aq]1[/aq]. weil sein Fall den Magdeburgischen Mauren Risse macht/ das Land erschuttert/ und das Ertzstifft niederreist. [...] [aq]2[/aq]. weil Er zuvor bey der gefährlichsten Zeit (die [aq]per[/aq] [griech.] erzehlt wird) das Ertzstifft nechst Gott erhalten. [...][S][...] Darauff wird das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq] der höchstseeligste August gleichsam in den Grabe beschauet und beschrieben [aq]stroph[/aq]. [aq]27-37[/aq]. […] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Augustus liegt nunmehr des gantzen Landes Stütze/ / Fundstelle | |
| Seite: (251-252) [II; 348-349] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 23[/aq]. Als des Herrn Rathsmeisters [aq]Doct[/aq]. Johann Christian [aq]GVEINZII[/aq] jungste Tochter erster Ehe/ Jungf. Christiana Elisabeth/ [S] mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Hiepen/ wohlverordneten Ober-Pfarr zu Walhausen/ Anno [aq]1686[/aq]. den [aq]20[/aq]. Junii ehlich vertrauet ward/ ist nach Anlaß des Spruches Sirachs [aq]cap. II. v. 30[/aq]. Was einer für ein Mann gewest sey/ das findet man an seinen Nachkommen/ folgendes aufgesetzt worden. In welchem die [aq]proposition[/aq] ist: GOtt nimmt sich der [aq]Gvein[/aq]zischen Nachkommen an. Wie solche ausgeführet worden/ ersiehet man am Rande. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] O [aq]GVEINZI[/aq], den ich erst im Tode lernen kennen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 23[/aq]. Als des Herrn Rathsmeisters [aq]Doct[/aq]. Johann Christian [aq]GVEINZII[/aq] jungste Tochter erster Ehe/ Jungf. Christiana Elisabeth/ [S] mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Hiepen/ wohlverordneten Ober-Pfarr zu Walhausen/ Anno [aq]1686[/aq]. den [aq]20[/aq]. Junii ehlich vertrauet ward/ ist nach Anlaß des Spruches Sirachs [aq]cap. II. v. 30[/aq]. Was einer für ein Mann gewest sey/ das findet man an seinen Nachkommen/ folgendes aufgesetzt worden. In welchem die [aq]proposition[/aq] ist: GOtt nimmt sich der [aq]Gvein[/aq]zischen Nachkommen an. Wie solche ausgeführet worden/ ersiehet man am Rande. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] O [aq]GVEINZI[/aq], den ich erst im Tode lernen kennen/ / Fundstelle | |
| Seite: (278-279) [II; 375-376] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Sonst hab ich auch ehmahl auff den andern Sonntag nach [aq]Epiphanias[/aq], von der Hochzeit zu Cana aus der [aq]36[/aq]. Ode des ersten Buchs der [aq]Carminum[/aq] des [aq]Horatii[/aq] folgende [aq]parodiam[/aq] machen lassen/ in welcher die [aq]propositio[/aq] ist: Last uns den Hochzeit-Gast Christum loben; die [aq]ratio[/aq] war: denn Er ist freygebig. Dieselbe wil ich hier auch mit her setzen. ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] [aq]Et voce & fidibus juvat[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Sonst hab ich auch ehmahl auff den andern Sonntag nach [aq]Epiphanias[/aq], von der Hochzeit zu Cana aus der [aq]36[/aq]. Ode des ersten Buchs der [aq]Carminum[/aq] des [aq]Horatii[/aq] folgende [aq]parodiam[/aq] machen lassen/ in welcher die [aq]propositio[/aq] ist: Last uns den Hochzeit-Gast Christum loben; die [aq]ratio[/aq] war: denn Er ist freygebig. Dieselbe wil ich hier auch mit her setzen. ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] [aq]Et voce & fidibus juvat[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich setze zum Exempel hieher das Gedichte/ welches ich auff die Hochzeit meines Hn. Schwagers [aq]Tit[/aq]. Christian Jacob Ratschens/ wohlbestalten Amt-Verwalters zum Wendelstein/ [S] als Er Anno [aq]1685[/aq]. den [aq]1. Dec[/aq] sich mit Jungfer Johannen Magdalenen Stielin vermahlet/ verfertiget habe. Der Satz in demselben ist dieser: GOtt sorget vor die Wäysen und versorget sie/ oder: Gott ist der beste Amts-Verwalter in Versorgung der Wäysen. […] ¶ Der beste Amts-Verwalter bey Versorgung der Wäysen ist GOtt. ¶ [G: [aq]Ratio antithesios[/aq].] Wir Menschen/ wenn uns Gott zu früh die Väter nimmet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich setze zum Exempel hieher das Gedichte/ welches ich auff die Hochzeit meines Hn. Schwagers [aq]Tit[/aq]. Christian Jacob Ratschens/ wohlbestalten Amt-Verwalters zum Wendelstein/ [S] als Er Anno [aq]1685[/aq]. den [aq]1. Dec[/aq] sich mit Jungfer Johannen Magdalenen Stielin vermahlet/ verfertiget habe. Der Satz in demselben ist dieser: GOtt sorget vor die Wäysen und versorget sie/ oder: Gott ist der beste Amts-Verwalter in Versorgung der Wäysen. […] ¶ Der beste Amts-Verwalter bey Versorgung der Wäysen ist GOtt. ¶ [G: [aq]Ratio antithesios[/aq].] Wir Menschen/ wenn uns Gott zu früh die Väter nimmet/ / Fundstelle | |
| Seite: (222-323) [II; 419-420] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey der Ausarbeitung ist folgendes beobachtet worden/ [aq]1[/aq]. ist des Zorns des Papisten/ welchen nach sie noch immer solche Stiffter wieder an sich zu bringen gedencken/ nur gespottet/ und also [aq]per generosum contemptum[/aq] der Gegensatz abgeleinet/ v. [aq]1-5[/aq]. hernach [aq]2[/aq]. ist die [aq]proposition[/aq] gesetzt v. [aq]5-9[/aq]. Darauff ist [aq]3[/aq]. die [aq]proposition[/aq] mit etlichen [aq]rationibus[/aq] erwiesen/ deren die erst ist: weil es in eine gantz andere Gestalt gebracht und aus einem Bischoffthum ein Hertzogthum worden v. [aq]9-14[/aq]. [...] Denn kömmt die andere [aq]ration[/aq]: weil die Veränderung GOtt/ dem Käyser und andern Potentaten gefallen. v. [aq]17-21[/aq]. […][S][...] ¶ [aq]Jam freme, Roma, tuo quae quondam robore, folis[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey der Ausarbeitung ist folgendes beobachtet worden/ [aq]1[/aq]. ist des Zorns des Papisten/ welchen nach sie noch immer solche Stiffter wieder an sich zu bringen gedencken/ nur gespottet/ und also [aq]per generosum contemptum[/aq] der Gegensatz abgeleinet/ v. [aq]1-5[/aq]. hernach [aq]2[/aq]. ist die [aq]proposition[/aq] gesetzt v. [aq]5-9[/aq]. Darauff ist [aq]3[/aq]. die [aq]proposition[/aq] mit etlichen [aq]rationibus[/aq] erwiesen/ deren die erst ist: weil es in eine gantz andere Gestalt gebracht und aus einem Bischoffthum ein Hertzogthum worden v. [aq]9-14[/aq]. [...] Denn kömmt die andere [aq]ration[/aq]: weil die Veränderung GOtt/ dem Käyser und andern Potentaten gefallen. v. [aq]17-21[/aq]. […][S][...] ¶ [aq]Jam freme, Roma, tuo quae quondam robore, folis[/aq] / Fundstelle | |
| Seite: (329-330) [II; 426-427] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Exempel dessen hab' ich dem Gedichte erwiesen/ welches ich auff den Hintrit [aq]Tit[/aq]. Herrn Johann Rudolph Kesersteins/ weyland Sr. Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Amts-Geleitmann zu Eylenburg/ im Nahmen des Herrn SchwiegerSohns verfertiget/ das lautet also: ¶ Das hohe Geleite Gottes im Leben und Tode. ¶ [G: [aq]Dubia[/aq]] Wir müssen in der Welt als Wallfarths-Brüder wallen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Exempel dessen hab' ich dem Gedichte erwiesen/ welches ich auff den Hintrit [aq]Tit[/aq]. Herrn Johann Rudolph Kesersteins/ weyland Sr. Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Amts-Geleitmann zu Eylenburg/ im Nahmen des Herrn SchwiegerSohns verfertiget/ das lautet also: ¶ Das hohe Geleite Gottes im Leben und Tode. ¶ [G: [aq]Dubia[/aq]] Wir müssen in der Welt als Wallfarths-Brüder wallen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich nehme etwan die [aq]proposition[/aq] vor mich: Ein Christe darff sich nicht fürchten. Die [aq]ration[/aq] ist. Denn Gott schützt ihn. Hieraus fliesset nun folgender [aq]Syllogismus[/aq]: [S] ¶ Wen GOTT schützt der darff sich nicht fürchten. ¶ […] ¶ Die Ausarbeitung dieses [aq]Syllogismi[/aq] ist auff folgende Art geschehen. ¶ [G: [aq]Conclusio per modum adhortationis[/aq].] Ein Christe fürchte sich in keinem Ungelücke/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich nehme etwan die [aq]proposition[/aq] vor mich: Ein Christe darff sich nicht fürchten. Die [aq]ration[/aq] ist. Denn Gott schützt ihn. Hieraus fliesset nun folgender [aq]Syllogismus[/aq]: [S] ¶ Wen GOTT schützt der darff sich nicht fürchten. ¶ […] ¶ Die Ausarbeitung dieses [aq]Syllogismi[/aq] ist auff folgende Art geschehen. ¶ [G: [aq]Conclusio per modum adhortationis[/aq].] Ein Christe fürchte sich in keinem Ungelücke/ / Fundstelle | |
| Seite: (389-390) [II; 486-487] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Also hab' ich abermahl die [aq]proposition[/aq] vor genommen: Die H. Schrifft ergetzet: [aq]Ratio[/aq]. Denn sie versichert uns der Gnade GOttes. Daraus fliest folgender [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Was uns der Gnade GOTTes versichert/ das ergetzet; ¶ […][S][...] ¶ [G: [aq]Minor[/aq].] Die Schrifft/ so GOttes Mund selbst ehmahl schreiben heissen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Also hab' ich abermahl die [aq]proposition[/aq] vor genommen: Die H. Schrifft ergetzet: [aq]Ratio[/aq]. Denn sie versichert uns der Gnade GOttes. Daraus fliest folgender [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Was uns der Gnade GOTTes versichert/ das ergetzet; ¶ […][S][...] ¶ [G: [aq]Minor[/aq].] Die Schrifft/ so GOttes Mund selbst ehmahl schreiben heissen/ / Fundstelle | |
| Seite: (391-392) [II; 488-489] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der daher fliessende [aq]Syllogismus[/aq] ist folgender: ¶ Wobey man sich vieler Gefahr zu besorgen hat/ das fängt man billich mit Wunsch und Gebet an. ¶ […] ¶ [G: [aq]Minor[/aq].] Das Jahr hat vieler Noth sich jährlich zu besorgen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der daher fliessende [aq]Syllogismus[/aq] ist folgender: ¶ Wobey man sich vieler Gefahr zu besorgen hat/ das fängt man billich mit Wunsch und Gebet an. ¶ […] ¶ [G: [aq]Minor[/aq].] Das Jahr hat vieler Noth sich jährlich zu besorgen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich gebe die [aq]ration[/aq]: Denn der Satan stellet ihnen nach. Dieses kan in folgenden [aq]Syllogismum[/aq] gebracht werden. ¶ Wem der Satan nachstellet der sol nicht sicher seyn. ¶ […] ¶ [[aq]Conclusio per de & adhortat[/aq].] Last nicht die Sicherheit der Augen Licht befallen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich gebe die [aq]ration[/aq]: Denn der Satan stellet ihnen nach. Dieses kan in folgenden [aq]Syllogismum[/aq] gebracht werden. ¶ Wem der Satan nachstellet der sol nicht sicher seyn. ¶ […] ¶ [[aq]Conclusio per de & adhortat[/aq].] Last nicht die Sicherheit der Augen Licht befallen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hieher gehöret das Lateinische Gedichte/ welches Anno [aq]1683. Tit[/aq]. Herrn [aq]JOHANNI PASTOCHIO, Panonio Exuli, Collegae Nono[/aq] an unserm [aq]Gymnasio[/aq], da Er nebst seinem gantzen Hause an der Pest drauff gieng/ gleichsam zum Andencken verfertiget worden. Und weil sonst bey seiner Beerdigung nichts in öffentlichen Druck herausgekommen/ welches doch bey den andern [aq]4[/aq]. geschehen/ als hab ich dieses geringe mit anfügen wollen. Die Materie zu demselben [aq]carmini[/aq] gab mir ein bekanter Verß beym [aq]Ovveno[/aq] an die Hand/ der auff den [aq]Originem[/aq] des Wörtgens [S] [aq]Exul[/aq] und [aq]Extorris[/aq] sehend/ gar arthig und tröstlich sich vernehmen läst. [...] [aq]2[/aq]. [aq]ex parte Dei exauditio. Stroph. 25[/aq]. Darzu kömmt endlich auch der Schluß [aq]Stroph. 32. ad finem[/aq]. ¶ [aq]Pastochi, tua vita fuit, dum vita manebat[/aq], / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hieher gehöret das Lateinische Gedichte/ welches Anno [aq]1683. Tit[/aq]. Herrn [aq]JOHANNI PASTOCHIO, Panonio Exuli, Collegae Nono[/aq] an unserm [aq]Gymnasio[/aq], da Er nebst seinem gantzen Hause an der Pest drauff gieng/ gleichsam zum Andencken verfertiget worden. Und weil sonst bey seiner Beerdigung nichts in öffentlichen Druck herausgekommen/ welches doch bey den andern [aq]4[/aq]. geschehen/ als hab ich dieses geringe mit anfügen wollen. Die Materie zu demselben [aq]carmini[/aq] gab mir ein bekanter Verß beym [aq]Ovveno[/aq] an die Hand/ der auff den [aq]Originem[/aq] des Wörtgens [S] [aq]Exul[/aq] und [aq]Extorris[/aq] sehend/ gar arthig und tröstlich sich vernehmen läst. [...] [aq]2[/aq]. [aq]ex parte Dei exauditio. Stroph. 25[/aq]. Darzu kömmt endlich auch der Schluß [aq]Stroph. 32. ad finem[/aq]. ¶ [aq]Pastochi, tua vita fuit, dum vita manebat[/aq], / Fundstelle | |
| Seite: (400-401) [II; 497-498] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil zum Exempel vor mir nehmen folgende [aq]proposition[/aq]: Der Gottfürchtige ist GOtt lieb; oder wie die Heil. Schrifft redt: Wer GOTT fürchtet der ist ihm angenehm. ¶ Die erste Arth. ¶ [G: [aq]Subjectum[/aq]] Wer seinen GOtt erkennt und ihn von Hertzen liebet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil zum Exempel vor mir nehmen folgende [aq]proposition[/aq]: Der Gottfürchtige ist GOtt lieb; oder wie die Heil. Schrifft redt: Wer GOTT fürchtet der ist ihm angenehm. ¶ Die erste Arth. ¶ [G: [aq]Subjectum[/aq]] Wer seinen GOtt erkennt und ihn von Hertzen liebet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: nach dem ich aber die Liebe [aq]ab effectu[/aq] beschrieben habe/ so sich auch durch der Engel Schutz erweist/ als hat solcher Umstand auch mit angeführet werden können. ¶ Die dritte Arth. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Dem ist der Höchste huld/ der ihn zwar kindlich liebet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: nach dem ich aber die Liebe [aq]ab effectu[/aq] beschrieben habe/ so sich auch durch der Engel Schutz erweist/ als hat solcher Umstand auch mit angeführet werden können. ¶ Die dritte Arth. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Dem ist der Höchste huld/ der ihn zwar kindlich liebet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die vierdte Arth. ¶ und zwar ¶ Ein [aq]ENTHYMEMA[/aq]. ¶ Gott hat sich ewiglich mit solchen Sinn verlobet/ ¶ […][S][..] ¶ [aq]NB. 1[/aq]. Der gantze [aq]Syllogismus[/aq] dieses [aq]enthymematis[/aq] müste folgender seyn: Mit wem sich GOtt verlobt hat/ der ist ihm lieb; Nun hat Er sich mit dem Gottesfürchtigen verlobt; Darüm ist ihm der Gottesfürchtige lieb. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die vierdte Arth. ¶ und zwar ¶ Ein [aq]ENTHYMEMA[/aq]. ¶ Gott hat sich ewiglich mit solchen Sinn verlobet/ ¶ […][S][..] ¶ [aq]NB. 1[/aq]. Der gantze [aq]Syllogismus[/aq] dieses [aq]enthymematis[/aq] müste folgender seyn: Mit wem sich GOtt verlobt hat/ der ist ihm lieb; Nun hat Er sich mit dem Gottesfürchtigen verlobt; Darüm ist ihm der Gottesfürchtige lieb. / Fundstelle | |
| Seite: (418-419) [II; 515-516] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: In der vierdten: GOtt ist alleine Allmächtig; sind diese: Gott ist allmächtig; und: was nicht Gott ist/ ist nicht allmächtig. In der fünften: Alle Menschen/ ohne der HErr Christus/ sind sündig: sind folgende: Christus ist nicht sündig; aber die andern Menschen sind sündig. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: In der vierdten: GOtt ist alleine Allmächtig; sind diese: Gott ist allmächtig; und: was nicht Gott ist/ ist nicht allmächtig. In der fünften: Alle Menschen/ ohne der HErr Christus/ sind sündig: sind folgende: Christus ist nicht sündig; aber die andern Menschen sind sündig. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf diese vorgeschlagene Art ist folgende [aq]proposition elaboriret[/aq] worden: Frömmigkeit ist besser als Ehre und hohes Ansehen. […][S][...] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Frömmigkeit geht Hoheit vor/ Redligkeit der eiteln Ehre / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf diese vorgeschlagene Art ist folgende [aq]proposition elaboriret[/aq] worden: Frömmigkeit ist besser als Ehre und hohes Ansehen. […][S][...] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Frömmigkeit geht Hoheit vor/ Redligkeit der eiteln Ehre / Fundstelle | |
| Seite: (431-432) [528-529] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil hier ein einziges Exempel mit hersetzen/ in welchem unterschiedliche Beschreibungen enthalten/ als; eines entstehende Ungewitters; des Doms alhier; des Altars in dem Dome; und des Donner-Schlages der dieses [aq]1687[/aq]. Jahres den [aq]8[/aq]. Aug. etwan [aq]3[/aq]. Viertel auf [/aq]2[/aq]. Uhr hinein geschehen ist. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq]] Damit es nicht so leicht vergessen möge werden/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich wil hier ein einziges Exempel mit hersetzen/ in welchem unterschiedliche Beschreibungen enthalten/ als; eines entstehende Ungewitters; des Doms alhier; des Altars in dem Dome; und des Donner-Schlages der dieses [aq]1687[/aq]. Jahres den [aq]8[/aq]. Aug. etwan [aq]3[/aq]. Viertel auf [/aq]2[/aq]. Uhr hinein geschehen ist. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq]] Damit es nicht so leicht vergessen möge werden/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Im Jahr [aq]1677[/aq]. denn [aq]II. Decembr[/aq]. Wurde mein ehmaliger guter Freund Herr Christian Schönberg/ [aq]Calb. Saxo[/aq], nunmehr seeliger/ nach unterschiedlich abgelegten [aq]speciminibus[/aq] und allerhanderlebtem Glücke zu Jena mit gutem Ruhme Magister; demselben machte ich auf Begehren ein [aq]Carmen[/aq]/ in welchem die [aq]proposition[/aq] folgende war: GOtt füret wunderlich/ doch glücklich. Worinne zwo [aq]proposit[/aq]. liegen/ die einerley [aq]subject[/aq]. und doch unterschiedl. [aq]praedicata[/aq] haben/ nehmlich die erste: GOtt führet wunderlich; die andere: GOtt führet glücklich. [...] Denn [aq]Stroph. 2. 3[/aq]. wird sie mit dem Exempel Davids/ Daniels/ Mosis/ Ißraelis/ [aq]Stroph. 4. 5. 6[/aq]. mit dem Exempel des neuen Magisters erwiesen. Darauf wird mit Erweckung eines fernern Vertrauens auf Gottes Güthe und einem guten Wunsch beschlossen. Das [aq]Carmen[/aq] lautet also: ¶ Der Höchste weiß es wohl was einen Menschen dienet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Im Jahr [aq]1677[/aq]. denn [aq]II. Decembr[/aq]. Wurde mein ehmaliger guter Freund Herr Christian Schönberg/ [aq]Calb. Saxo[/aq], nunmehr seeliger/ nach unterschiedlich abgelegten [aq]speciminibus[/aq] und allerhanderlebtem Glücke zu Jena mit gutem Ruhme Magister; demselben machte ich auf Begehren ein [aq]Carmen[/aq]/ in welchem die [aq]proposition[/aq] folgende war: GOtt füret wunderlich/ doch glücklich. Worinne zwo [aq]proposit[/aq]. liegen/ die einerley [aq]subject[/aq]. und doch unterschiedl. [aq]praedicata[/aq] haben/ nehmlich die erste: GOtt führet wunderlich; die andere: GOtt führet glücklich. [...] Denn [aq]Stroph. 2. 3[/aq]. wird sie mit dem Exempel Davids/ Daniels/ Mosis/ Ißraelis/ [aq]Stroph. 4. 5. 6[/aq]. mit dem Exempel des neuen Magisters erwiesen. Darauf wird mit Erweckung eines fernern Vertrauens auf Gottes Güthe und einem guten Wunsch beschlossen. Das [aq]Carmen[/aq] lautet also: ¶ Der Höchste weiß es wohl was einen Menschen dienet/ / Fundstelle | |
| Seite: (440-441) [II; 537-538] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Im nechstfolgendem Gedichte ist enthalten: Die böse Welt und der zornige GOtt. oder/ welches eben das ist: die Welt ist böse/ und GOtt ist Zornig. […] ¶ [G: [aq]Propos. I[/aq].] Die Welt sucht itzt nicht mehr dem Höchsten Gott zu dienen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Im nechstfolgendem Gedichte ist enthalten: Die böse Welt und der zornige GOtt. oder/ welches eben das ist: die Welt ist böse/ und GOtt ist Zornig. […] ¶ [G: [aq]Propos. I[/aq].] Die Welt sucht itzt nicht mehr dem Höchsten Gott zu dienen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Anno 1678. d. 27. Novembris[/aq]. starb [aq]Tit[/aq]. Herr Simon Andreas Becker/ [aq]Medicinae Licentiatus[/aq], als Er nicht lange zuvor unpäßlich von seiner Reise [...] wieder nach Hause kommen war. [...] daher demselben bey seiner Beerdigung zum Andencken folgendes aufgesetzt. [...] Und insonderheit erwehnt/ wie Er den [aq]Doctor[/aq]-Hut im Himmel nun mehr erlangt/ den Er hier verdient hätte gehabt. [...] [S] ¶ Erst hastu/ Seeliger/ die Bücher lieb gewonnen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Anno 1678. d. 27. Novembris[/aq]. starb [aq]Tit[/aq]. Herr Simon Andreas Becker/ [aq]Medicinae Licentiatus[/aq], als Er nicht lange zuvor unpäßlich von seiner Reise [...] wieder nach Hause kommen war. [...] daher demselben bey seiner Beerdigung zum Andencken folgendes aufgesetzt. [...] Und insonderheit erwehnt/ wie Er den [aq]Doctor[/aq]-Hut im Himmel nun mehr erlangt/ den Er hier verdient hätte gehabt. [...] [S] ¶ Erst hastu/ Seeliger/ die Bücher lieb gewonnen/ / Fundstelle | |
| Seite: (446-447) [II; 543-544] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey der Geburth des HErrn Christi ist folgende Pindarische kleine Ode gemacht worden/ in welcher in der [griech.] die Geburt Christi und deren Nutz erzehlet worden/ in der [griech.] aber und dem [griech.] ist das [aq]morale[/aq] ausgeführt/ das ihn deswegen iederman loben sol. Und ob ich wol sonst nicht viel Grichisch habe mit einrücken wollen/ so kan ich doch nicht unterlassen nur ein eintziges Exempel mit her zusetzen/ damit junge Leuthe sehen/ es sey in der [S] Arth eine Sache auszuarbeiten in keiner Sprache ein Unterscheid. ¶ [aq]I[aq]. [griech.] ¶ [griech.] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey der Geburth des HErrn Christi ist folgende Pindarische kleine Ode gemacht worden/ in welcher in der [griech.] die Geburt Christi und deren Nutz erzehlet worden/ in der [griech.] aber und dem [griech.] ist das [aq]morale[/aq] ausgeführt/ das ihn deswegen iederman loben sol. Und ob ich wol sonst nicht viel Grichisch habe mit einrücken wollen/ so kan ich doch nicht unterlassen nur ein eintziges Exempel mit her zusetzen/ damit junge Leuthe sehen/ es sey in der [S] Arth eine Sache auszuarbeiten in keiner Sprache ein Unterscheid. ¶ [aq]I[aq]. [griech.] ¶ [griech.] / Fundstelle | |
| Seite: (452-452) [II; 549-550] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als [aq]Tit[/aq]. Herr [aq]M[/aq]. Israel Fincke/ hiesiges [aq]Gymnasii[/aq] anitzo wohlverdienter [aq]Collega Tertius[/aq], mein werther Freund/ Anno [aq]1678[/aq]. den [aq]15. Oct[/aq]. zu Wittenberg Magister wurde/ habe ich mich nach seinem und meinem damahligen Stande richtend/ folgendes auffgesetzt. In welchen zwo [aq]propositiones[/aq] stecken: Das Glück der Menschen rühret nicht aus den Sternen; es rühret aber von Gott. […][S] ¶ [G: [aq]rop.1[/aq].] Vergeblich sucht man Glück und Ungluck aus den Sternen; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als [aq]Tit[/aq]. Herr [aq]M[/aq]. Israel Fincke/ hiesiges [aq]Gymnasii[/aq] anitzo wohlverdienter [aq]Collega Tertius[/aq], mein werther Freund/ Anno [aq]1678[/aq]. den [aq]15. Oct[/aq]. zu Wittenberg Magister wurde/ habe ich mich nach seinem und meinem damahligen Stande richtend/ folgendes auffgesetzt. In welchen zwo [aq]propositiones[/aq] stecken: Das Glück der Menschen rühret nicht aus den Sternen; es rühret aber von Gott. […][S] ¶ [G: [aq]rop.1[/aq].] Vergeblich sucht man Glück und Ungluck aus den Sternen; / Fundstelle | |
| Seite: (455-456) [II; 552-553] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich einem guten Freunde ehmahl in einer [aq]Disputation[/aq], die Er zu Jena mit grossen Lobe hielte/ [aq]praesidirt[/aq] hatte/ verehrte Er mir des Gottholds zufällige Andachten in schönen [aq]Corduan[/aq] vergüldt auf dem Schnitt eingebunden/ und hatte in dasselbe Buch das Sprüchelchen hinein geschrieben; Der HErr erfülle alle deine Anschläge: nebst seinem Namen. Weil nun derselbe bald darauf selber starb/ hab ich folgendes hineingesetzt. ¶ Nachdem ich dich/ Mein Freund/ zum Lehr-Stul' erst begleitet / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als ich einem guten Freunde ehmahl in einer [aq]Disputation[/aq], die Er zu Jena mit grossen Lobe hielte/ [aq]praesidirt[/aq] hatte/ verehrte Er mir des Gottholds zufällige Andachten in schönen [aq]Corduan[/aq] vergüldt auf dem Schnitt eingebunden/ und hatte in dasselbe Buch das Sprüchelchen hinein geschrieben; Der HErr erfülle alle deine Anschläge: nebst seinem Namen. Weil nun derselbe bald darauf selber starb/ hab ich folgendes hineingesetzt. ¶ Nachdem ich dich/ Mein Freund/ zum Lehr-Stul' erst begleitet / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als/ da [aq]Tit[/aq]. Herr [aq]D[/aq]. Joachim Oelhafen/ des Churfürstl. Schöppen-Stuls alhier [aq]emeritus Assessor, Anno 1686[/aq]. den [aq]5[/aq]. Martii in dem [aq]84[/aq]. Jahre seines Alters/ sein treues Ehgemahl Frau Mariam Justinam/ geb. Zeisin/ so den [aq]1[/aq]. Martii gestorben war/ in die so genante Schul-Kirche hatte beerdigen lassen/ wurde ihm unter verdeckten Nahmen geschickt nachfolgendes ¶ Trost-Schreiben. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Ich zweiffle/ grosser Freund/ daß seiner Thränen Fluthen / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als/ da [aq]Tit[/aq]. Herr [aq]D[/aq]. Joachim Oelhafen/ des Churfürstl. Schöppen-Stuls alhier [aq]emeritus Assessor, Anno 1686[/aq]. den [aq]5[/aq]. Martii in dem [aq]84[/aq]. Jahre seines Alters/ sein treues Ehgemahl Frau Mariam Justinam/ geb. Zeisin/ so den [aq]1[/aq]. Martii gestorben war/ in die so genante Schul-Kirche hatte beerdigen lassen/ wurde ihm unter verdeckten Nahmen geschickt nachfolgendes ¶ Trost-Schreiben. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Ich zweiffle/ grosser Freund/ daß seiner Thränen Fluthen / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Damit der Leser mercken kan/ solcher Trost gehe nicht alleine an bey verstorbenen/ sondern bey allerhand Creutz und Elend/ so will ich nach eben obangezogenen Stücken einen trösten/ welchen Gott bey einer Feuers-Brunst das seinige genommen hat. ¶ Das Dach ist nun dahin/ mein Freünd/ so dich bedeckte/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Damit der Leser mercken kan/ solcher Trost gehe nicht alleine an bey verstorbenen/ sondern bey allerhand Creutz und Elend/ so will ich nach eben obangezogenen Stücken einen trösten/ welchen Gott bey einer Feuers-Brunst das seinige genommen hat. ¶ Das Dach ist nun dahin/ mein Freünd/ so dich bedeckte/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§.4[/aq]. Oder [...] [aq]3[/aq]. hat man das gute Vertrauen/ GOtt werde es erhalten und vermehren. [...][S][...] Alle diese Stücke hab ich angetroffen in einem [aq]carmine[/aq], mit welchem ich die Hochzeit meines leiblichen Bruders [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoff Andreae Rotthens/ Seel-Sorgers in Friedersdorf/ welche Er mit der Tugend begabten Jungf. Catharinen Herr Johann Beschewitz Rathsherrn in Breßko hinterlassener Tochter in Storkau den [aq]28. Augusti 1683[/aq]. beging/ in meiner Abwesenheit beehret habe. Wil derohalben solches hier mit hersetzen. ¶ Daß Heyrath Gottes Werck und dessen Schickung sey/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§.4[/aq]. Oder [...] [aq]3[/aq]. hat man das gute Vertrauen/ GOtt werde es erhalten und vermehren. [...][S][...] Alle diese Stücke hab ich angetroffen in einem [aq]carmine[/aq], mit welchem ich die Hochzeit meines leiblichen Bruders [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoff Andreae Rotthens/ Seel-Sorgers in Friedersdorf/ welche Er mit der Tugend begabten Jungf. Catharinen Herr Johann Beschewitz Rathsherrn in Breßko hinterlassener Tochter in Storkau den [aq]28. Augusti 1683[/aq]. beging/ in meiner Abwesenheit beehret habe. Wil derohalben solches hier mit hersetzen. ¶ Daß Heyrath Gottes Werck und dessen Schickung sey/ / Fundstelle | |
| Seite: (503-504) [II; 602-603] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Als der nunmehr seelige Herr [aq]M. CHRISTOPHORUS[/aq] Lucht/ vom [aq]Diaconat[/aq] bey der Ulrichs Kirchen zum [aq]Pastorat[/aq] daselbst beruffen und also auch des [aq]Gymnasii Inspect[/aq]. worden/ haben Ihm einige [aq]alumni[/aq] aus dem [aq]Gymnasio[/aq] damahls eine Nacht-Musick gebracht. […][S] ¶ Sterne lasset euern Schein / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 6[/aq]. Als der nunmehr seelige Herr [aq]M. CHRISTOPHORUS[/aq] Lucht/ vom [aq]Diaconat[/aq] bey der Ulrichs Kirchen zum [aq]Pastorat[/aq] daselbst beruffen und also auch des [aq]Gymnasii Inspect[/aq]. worden/ haben Ihm einige [aq]alumni[/aq] aus dem [aq]Gymnasio[/aq] damahls eine Nacht-Musick gebracht. […][S] ¶ Sterne lasset euern Schein / Fundstelle | |
| Seite: (515-516) [II; 612-613] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 13[/aq]. Bey einer Kind-Tauffe wurde vormahls einem nunmehr Verstorbenen von seinem [aq]Paedagogo[/aq] eine Nacht-Musick gebracht/ in derselben wurde [...] [aq]2[/aq]. Gott davor gedanckt. […] ¶ Das Hauß ist itzt beglückt / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 13[/aq]. Bey einer Kind-Tauffe wurde vormahls einem nunmehr Verstorbenen von seinem [aq]Paedagogo[/aq] eine Nacht-Musick gebracht/ in derselben wurde [...] [aq]2[/aq]. Gott davor gedanckt. […] ¶ Das Hauß ist itzt beglückt / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Im folgenden ist eine Erzehlung/ wie sich GOtt seines Volcks und Häuffleins stets angenommen/ und wird dabey der Trost mit angehängt/ daß Er auch itzo desselben sich noch werde annehmen und wieder alle Tyrannen Wuth schützen. ¶ GOtt hat von Anbeginn / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Im folgenden ist eine Erzehlung/ wie sich GOtt seines Volcks und Häuffleins stets angenommen/ und wird dabey der Trost mit angehängt/ daß Er auch itzo desselben sich noch werde annehmen und wieder alle Tyrannen Wuth schützen. ¶ GOtt hat von Anbeginn / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 9[/aq]. Folgendes gleichschliessendes Lied [...] führt diesen Satz aus: Daß GOtt der Menschen bester Trost und Helffer sey. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] GOtt ist der Menschen Heyl / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 9[/aq]. Folgendes gleichschliessendes Lied [...] führt diesen Satz aus: Daß GOtt der Menschen bester Trost und Helffer sey. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] GOtt ist der Menschen Heyl / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 10[/aq]. Hieher gehören solche Lieder/ in welchen sich eine gläubige Seele zu etwas entschleust oder [aq]resolvirt[/aq]. Denn dasjenige/ wozu sie sich entschleust/ ist ihre [aq]propositio[/aq] oder Satz; darauff folgen die andern [aq]amplificationes[/aq], mit welchen man einen Satz ausarbeitet. Als. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Unter tausend Ungemach / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 10[/aq]. Hieher gehören solche Lieder/ in welchen sich eine gläubige Seele zu etwas entschleust oder [aq]resolvirt[/aq]. Denn dasjenige/ wozu sie sich entschleust/ ist ihre [aq]propositio[/aq] oder Satz; darauff folgen die andern [aq]amplificationes[/aq], mit welchen man einen Satz ausarbeitet. Als. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Unter tausend Ungemach / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 11[/aq]. Desgleichen sind auch diejenigen Lieder/ in welchen eine gläubige Seele sagt/ wozu sie sich schon entschlossen hat/ als etwan folgender Ende-Reim. [aq]vid. §. 9[/aq]. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Ich laße meinen GOtt nur walten / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 11[/aq]. Desgleichen sind auch diejenigen Lieder/ in welchen eine gläubige Seele sagt/ wozu sie sich schon entschlossen hat/ als etwan folgender Ende-Reim. [aq]vid. §. 9[/aq]. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Ich laße meinen GOtt nur walten / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als im folgenden Liede ist in [aq]hypothesi[/aq] der Satz wiederlegt: Gott hilfft dir nicht im Unglücke. […] ¶ [G: [aq]Propositio negata[/aq].] Solte meiner Gott vergessen? / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als im folgenden Liede ist in [aq]hypothesi[/aq] der Satz wiederlegt: Gott hilfft dir nicht im Unglücke. […] ¶ [G: [aq]Propositio negata[/aq].] Solte meiner Gott vergessen? / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 13[/aq]. Zu dieser Arth gehören alle diejenigen Lieder/ in welchen man Gott worum bittet. Denn dieselbe mahnen GOtt gleichsam an/ uns etwas zu geben. Bey schon angegangener Pest wurde folgendes verfertiget: ¶ Ach/ Vater/ schlage nicht / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 13[/aq]. Zu dieser Arth gehören alle diejenigen Lieder/ in welchen man Gott worum bittet. Denn dieselbe mahnen GOtt gleichsam an/ uns etwas zu geben. Bey schon angegangener Pest wurde folgendes verfertiget: ¶ Ach/ Vater/ schlage nicht / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 14[/aq]. Zur Abmahnung gehöret nachfolgendes Lied/ welches mitten in Sterbens-Läufften [aq]1683[/aq]. allhier in Halle verfertiget/ in welchen ein frommes Gemüthe von der Furcht abgemahnet wurde. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Erschrick nicht/ Blöder Sinn/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 14[/aq]. Zur Abmahnung gehöret nachfolgendes Lied/ welches mitten in Sterbens-Läufften [aq]1683[/aq]. allhier in Halle verfertiget/ in welchen ein frommes Gemüthe von der Furcht abgemahnet wurde. ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] Erschrick nicht/ Blöder Sinn/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 18[/aq]. Folgen nun etliche wenige geistliche Lieder/ welche/ obigen Versprechen nach/ untereinander hergesetzet sind/ damit mit denselbigen dieses gantze Werckgen beschlossen werde. [S] ¶ Ich lebe zwischen Nesseln / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 18[/aq]. Folgen nun etliche wenige geistliche Lieder/ welche/ obigen Versprechen nach/ untereinander hergesetzet sind/ damit mit denselbigen dieses gantze Werckgen beschlossen werde. [S] ¶ Ich lebe zwischen Nesseln / Fundstelle | |
| Seite: (557-558) [II; 654-655] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]b)[/aq] Als wenn einer den Tod-Schlag Abels nehme/ welches eine wahrhafftige Geschicht ist/ davon [aq]Gen. 4. v. 8[/aq]. zu lesen/ und erdichtete darbey/ wie solches Unglück seinem Vater Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Traumen sey vorgestellet worden; wie der Engel Gabriel dem Cain in die schon auffgehobene Keule gefallen; wie der [aq]Apollyon[/aq] ihn dennoch angetrieben/ indem er ihn durch die [aq]Orgiphilen[/aq] gantz unsinnig gemacht etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]b)[/aq] Als wenn einer den Tod-Schlag Abels nehme/ welches eine wahrhafftige Geschicht ist/ davon [aq]Gen. 4. v. 8[/aq]. zu lesen/ und erdichtete darbey/ wie solches Unglück seinem Vater Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Traumen sey vorgestellet worden; wie der Engel Gabriel dem Cain in die schon auffgehobene Keule gefallen; wie der [aq]Apollyon[/aq] ihn dennoch angetrieben/ indem er ihn durch die [aq]Orgiphilen[/aq] gantz unsinnig gemacht etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich habe droben [aq]§. 6. lit. b[/aq]. die Geschichte von dem Abel angeführet/ und darbey etliche Umstände erdichtet/ als daß es dem Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Träumen sey angedeutet worden. Hierdurch wird gelehrt/ daß GOtt seine Kinder offt warne/ wenn sie sich nur allemahl drein schicken könten. Weiter/ daß der Engel Gabriel dem Cain in seine schon erhabene Keule gefallen. Deutet an/ wie GOtt [aq]moraliter[/aq] & [aq]physicè[/aq] uns offt vom bösen abhält. Noch weiter/ daß der [aq]Apollyon[/aq] ihn gleichwohl angetrieben: Bedeutet/ daß der Sathan die Haupt-Ursache aller Sünde sey. Abermahl/ daß die [aq]Origiphila[/aq] ihn unsinnig gemacht. Deutet an/ daß der Zorn den Menschen so betöbere/ daß er nicht wisse/ was er thue etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich habe droben [aq]§. 6. lit. b[/aq]. die Geschichte von dem Abel angeführet/ und darbey etliche Umstände erdichtet/ als daß es dem Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Träumen sey angedeutet worden. Hierdurch wird gelehrt/ daß GOtt seine Kinder offt warne/ wenn sie sich nur allemahl drein schicken könten. Weiter/ daß der Engel Gabriel dem Cain in seine schon erhabene Keule gefallen. Deutet an/ wie GOtt [aq]moraliter[/aq] & [aq]physicè[/aq] uns offt vom bösen abhält. Noch weiter/ daß der [aq]Apollyon[/aq] ihn gleichwohl angetrieben: Bedeutet/ daß der Sathan die Haupt-Ursache aller Sünde sey. Abermahl/ daß die [aq]Origiphila[/aq] ihn unsinnig gemacht. Deutet an/ daß der Zorn den Menschen so betöbere/ daß er nicht wisse/ was er thue etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als [...] wenn ein Student erst fleißig gewesen wäre/ hernach aber liederlich worden/ gefressen/ gesoffen etc. so darff ich ihn nur erstlich aufführen/ daß er mit frommen Leuten umgehet/ fein gekleidet ist/ keine andere als anständige Reden führet etc. hernach aber führe ich denselben in liederlicher [aq]conversation[/aq] und in liederlichem [aq]habite[/aq] auff/ stelle auch seine Reden so an/ daß man leicht ein liederliches Gemüthe verspüret. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als [...] wenn ein Student erst fleißig gewesen wäre/ hernach aber liederlich worden/ gefressen/ gesoffen etc. so darff ich ihn nur erstlich aufführen/ daß er mit frommen Leuten umgehet/ fein gekleidet ist/ keine andere als anständige Reden führet etc. hernach aber führe ich denselben in liederlicher [aq]conversation[/aq] und in liederlichem [aq]habite[/aq] auff/ stelle auch seine Reden so an/ daß man leicht ein liederliches Gemüthe verspüret. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Poesie wird unter dem Bilde einer Weibes-Person dargestellet/ die einen Rock hat voller Sterne/ einen Lorbeer-Krantz auff dem Haupte/ tieffsinnig/ mit nackten und ausgespannten Brüsten/ üm welche herum 3. Engel fliegen/ einer mit der Leyer/ der andere mit einer Flöthe/ der dritte mit einer Trompete etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Poesie wird unter dem Bilde einer Weibes-Person dargestellet/ die einen Rock hat voller Sterne/ einen Lorbeer-Krantz auff dem Haupte/ tieffsinnig/ mit nackten und ausgespannten Brüsten/ üm welche herum 3. Engel fliegen/ einer mit der Leyer/ der andere mit einer Flöthe/ der dritte mit einer Trompete etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Liebe zu GOTT wird durch ein Knäblein dargestellet/ welches nach dem Himmel siehet/ und mit der Lincken auch darnach weiset/ mit der rechten aber auff seine Brust zeiget. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Liebe zu GOTT wird durch ein Knäblein dargestellet/ welches nach dem Himmel siehet/ und mit der Lincken auch darnach weiset/ mit der rechten aber auff seine Brust zeiget. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]c)[/aq] Die Frömmigkeit [aq]praesentiret[/aq] eine Jungfrau/ die Flügel hat und ein Scharlach-Kleid/ nebst einer Flamme auf dem Haupte. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]c)[/aq] Die Frömmigkeit [aq]praesentiret[/aq] eine Jungfrau/ die Flügel hat und ein Scharlach-Kleid/ nebst einer Flamme auf dem Haupte. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]d)[/aq] Als: die Gotteslästerung wird gebildet als ein alter Mann/ mit blossen auffgesperrtem Munde/ das Gesicht nach der Erde zuschlagend/ die er auch mit einem Stecken stöst. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]d)[/aq] Als: die Gotteslästerung wird gebildet als ein alter Mann/ mit blossen auffgesperrtem Munde/ das Gesicht nach der Erde zuschlagend/ die er auch mit einem Stecken stöst. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 12[/aq]. Ich habe ehmals auff das bevorstehende Weynachts-Fest zwey Jüdische Bauren aufgeführet/ die/ indem sie beyde mit einander nach der Stadt Nazareth gehen/ von dem [aq]Messia[/aq] unterwegens mit einander reden. Den einen habe [S] ich [aq]Pynthanon[/aq] genennet/ ist ein Griechischer Nahme/ und heist so viel als Forscher/ weil er meistentheils in dem Gedichte geforschet oder gefraget hat; Der andere heist [aq]Coelicus[/aq], ist ein lateinischer Nahme/ und heist so viel als himmlisch oder himmlisch gesinnt/ weil er als ein gottfürchtiger und von dem Meßia ziemlich erfahrner Mann eingeführet wird: Das Gedichte selbst soll zum Titul führen das Wort [aq]Messias[/aq]; weil von demselben darinne gehandelt wird. ¶ [aq]Messias[/aq]. ¶ [aq]Pynth/aq[]. Wo/ Nachbar Coelicus, denckstu so früh denn hin? / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 12[/aq]. Ich habe ehmals auff das bevorstehende Weynachts-Fest zwey Jüdische Bauren aufgeführet/ die/ indem sie beyde mit einander nach der Stadt Nazareth gehen/ von dem [aq]Messia[/aq] unterwegens mit einander reden. Den einen habe [S] ich [aq]Pynthanon[/aq] genennet/ ist ein Griechischer Nahme/ und heist so viel als Forscher/ weil er meistentheils in dem Gedichte geforschet oder gefraget hat; Der andere heist [aq]Coelicus[/aq], ist ein lateinischer Nahme/ und heist so viel als himmlisch oder himmlisch gesinnt/ weil er als ein gottfürchtiger und von dem Meßia ziemlich erfahrner Mann eingeführet wird: Das Gedichte selbst soll zum Titul führen das Wort [aq]Messias[/aq]; weil von demselben darinne gehandelt wird. ¶ [aq]Messias[/aq]. ¶ [aq]Pynth/aq[]. Wo/ Nachbar Coelicus, denckstu so früh denn hin? / Fundstelle | |
| Seite: (50-51) [III; 67-68] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Anitzo aber höre ich/ daß es [die Stadt Greussen, J.T.] gantz abgebrandt/ indem [aq]1687[/aq]. am Mariä Heimsuchungs-Tage unter der Früh-Predigt/ ein ungewöhnlich Feuer auskommen/ und das liebe Städtgen gantz hingerichtet. Diesem Städtgen nun zu schuldiger Danckbarkeit habe ich ehmahls folgendes Feld-Gedichte auffgesetzet/ in welchen [aq]2[/aq] Wintzer/ [aq]Earinus[/aq] und [aq]Philoporus[/aq]/ das Städtgen loben/ und es weiter zu Ehren versprechen. Will es doch mit hersetzen/ und dabey wünschen/ GOTT wolle ihm den erlittenen Schaden reichlich ersetzen. Die Uberschrifft sey: ¶ [aq]Nergusse[/aq]. ¶ […] ¶ Als einsten Earin den Philoporus fand/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Anitzo aber höre ich/ daß es [die Stadt Greussen, J.T.] gantz abgebrandt/ indem [aq]1687[/aq]. am Mariä Heimsuchungs-Tage unter der Früh-Predigt/ ein ungewöhnlich Feuer auskommen/ und das liebe Städtgen gantz hingerichtet. Diesem Städtgen nun zu schuldiger Danckbarkeit habe ich ehmahls folgendes Feld-Gedichte auffgesetzet/ in welchen [aq]2[/aq] Wintzer/ [aq]Earinus[/aq] und [aq]Philoporus[/aq]/ das Städtgen loben/ und es weiter zu Ehren versprechen. Will es doch mit hersetzen/ und dabey wünschen/ GOTT wolle ihm den erlittenen Schaden reichlich ersetzen. Die Uberschrifft sey: ¶ [aq]Nergusse[/aq]. ¶ […] ¶ Als einsten Earin den Philoporus fand/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 2[/aq]. Von dem Mose wird Exod. [aq]2. v. 21[/aq]. berichtet/ daß ihm Reguel ([aq]v. 18. sic dicitur[/aq]) oder Jethro/ der Priester in Midian/ seine Tochter Ziporam/ eine Morin/ zum Weibe gegeben/ da Er sich bey ihm in der Flucht auffhielt. Mehr Umstände sind bey dieser Heyrath in H. Schrifft nicht beniemt. Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 2[/aq]. Von dem Mose wird Exod. [aq]2. v. 21[/aq]. berichtet/ daß ihm Reguel ([aq]v. 18. sic dicitur[/aq]) oder Jethro/ der Priester in Midian/ seine Tochter Ziporam/ eine Morin/ zum Weibe gegeben/ da Er sich bey ihm in der Flucht auffhielt. Mehr Umstände sind bey dieser Heyrath in H. Schrifft nicht beniemt. Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Fundstelle | |
| Seite: 151-155 [III; 168-172] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]II[/aq]. Der Umstand: [aq]QUOMODO[/aq]. Dabey kan nun ein Poet der Ubergebung und der Trauung erdichten. Als etwan [aq]1[/aq]. daß sie ihm von Vater und Mutter zugeführt worden. [aq]2[/aq]. daß sie unter einem Teppiche/ wie bey den Jüden noch itzo gebräuchlich/ zum Tempel gebracht. [aq]3[/aq]. Daß [S] ein grosser Zulauff der Nachbarschafft dabey gewesen [aq]4[/aq]. Daß der Schwieger-Vater Jethro oder Reguel ein grosses Opffer dabey gethan und den Armen Spende gegeben. [aq]5[/aq]. Daß er diese neuvermählten und das gantze Volck gesegnet. etc. [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]II[/aq]. Der Umstand: [aq]QUOMODO[/aq]. Dabey kan nun ein Poet der Ubergebung und der Trauung erdichten. Als etwan [aq]1[/aq]. daß sie ihm von Vater und Mutter zugeführt worden. [aq]2[/aq]. daß sie unter einem Teppiche/ wie bey den Jüden noch itzo gebräuchlich/ zum Tempel gebracht. [aq]3[/aq]. Daß [S] ein grosser Zulauff der Nachbarschafft dabey gewesen [aq]4[/aq]. Daß der Schwieger-Vater Jethro oder Reguel ein grosses Opffer dabey gethan und den Armen Spende gegeben. [aq]5[/aq]. Daß er diese neuvermählten und das gantze Volck gesegnet. etc. [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Fundstelle | |
| Seite: 155-161 (III; 172-178] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es ist in sonderheit berühmt des [aq]Grotii Christus patiens[/aq]. Welche Tragödie weil sie nach Art der alten beschrieben worden ist/ wil ich dieselbe kürtzlich durchlauffen. ¶ Die Materie dieser Tragödie ist das Leiden Christi/ welches in folgenden Worten enthalten: Christus leidet vor das Menschliche Geschlecht. ¶ […] ¶ [aq]ACT. I[/aq]. ¶ ERscheint der HErr JEsus auff dem Schauplatz/ und erzehlt seinem himmlischen Vater [aq]per episodia[/aq] alles was er bißher gethan/ wie er seinen Befehl erfüllet/ und sehe doch seines Jammers noch kein Ende. […][S][...] ¶ [aq]§. 13[/aq]. Und dieses ist also ein Abriß einer alten Tragödie/ wie sie bey den Lateinern gebräuchlich ist gewesen. Denn daß der [aq]Grotius[/aq] diesen seinen [aq]Christum patientem[/aq] auf den Schlag derselben gemacht habe/ insonderheit nach Art des [aq]Senecae[/aq], ist droben schon erwehnet worden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Es ist in sonderheit berühmt des [aq]Grotii Christus patiens[/aq]. Welche Tragödie weil sie nach Art der alten beschrieben worden ist/ wil ich dieselbe kürtzlich durchlauffen. ¶ Die Materie dieser Tragödie ist das Leiden Christi/ welches in folgenden Worten enthalten: Christus leidet vor das Menschliche Geschlecht. ¶ […] ¶ [aq]ACT. I[/aq]. ¶ ERscheint der HErr JEsus auff dem Schauplatz/ und erzehlt seinem himmlischen Vater [aq]per episodia[/aq] alles was er bißher gethan/ wie er seinen Befehl erfüllet/ und sehe doch seines Jammers noch kein Ende. […][S][...] ¶ [aq]§. 13[/aq]. Und dieses ist also ein Abriß einer alten Tragödie/ wie sie bey den Lateinern gebräuchlich ist gewesen. Denn daß der [aq]Grotius[/aq] diesen seinen [aq]Christum patientem[/aq] auf den Schlag derselben gemacht habe/ insonderheit nach Art des [aq]Senecae[/aq], ist droben schon erwehnet worden. / Fundstelle | |
| Seite: (221-241) [III; 238-258] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Tragung eines Dolches/ die aus Aberglauben geschieht/ vor eine Anzeigung eines mördlichen Gemüthes hält; / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Die Tragung eines Dolches/ die aus Aberglauben geschieht/ vor eine Anzeigung eines mördlichen Gemüthes hält; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So machten die Canniter mit ihren Feinden Friede/ daß üm und üm von ihren Mauren/ weil sie zu hoch were/ solte ein Stein genommen werden; welches diese auch zu gaben. Der Feind aber/ nachdem er die Stadt inne hatte/ grub unten einen Stein rauß/ daß also die gantze Maur einfiel. [aq]&c[/aq] / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: So machten die Canniter mit ihren Feinden Friede/ daß üm und üm von ihren Mauren/ weil sie zu hoch were/ solte ein Stein genommen werden; welches diese auch zu gaben. Der Feind aber/ nachdem er die Stadt inne hatte/ grub unten einen Stein rauß/ daß also die gantze Maur einfiel. [aq]&c[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]a[/aq]) Als: Zopirus schnitte sich die Nase und Ohren ab und gab zu Babylon vor/ es wehre vom [aq]Cyro[/aq] geschehen. ¶ ([aq]b[/aq]) Die Phariseer und Hohen-Priester gaben vor/ die Außätzigen wehren rein worden/ weil sie Moses Gesetz in acht genommen und sich den Priestern gezeiget; da es doch Christi Macht gethan. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]a[/aq]) Als: Zopirus schnitte sich die Nase und Ohren ab und gab zu Babylon vor/ es wehre vom [aq]Cyro[/aq] geschehen. ¶ ([aq]b[/aq]) Die Phariseer und Hohen-Priester gaben vor/ die Außätzigen wehren rein worden/ weil sie Moses Gesetz in acht genommen und sich den Priestern gezeiget; da es doch Christi Macht gethan. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Also war jenem Pabste geweissaget worden/ er solte zu Jerusalem sterben/ welches er von der Stadt Jerusalem verstund/ es war aber eine so benahmte Capelle/ da ihn die Kranckheit überfiel und er starb. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Also war jenem Pabste geweissaget worden/ er solte zu Jerusalem sterben/ welches er von der Stadt Jerusalem verstund/ es war aber eine so benahmte Capelle/ da ihn die Kranckheit überfiel und er starb. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]a[/aq]) Als: jener Bauer sagte: sein [aq]Advocate[/aq] wehre klüger als der Richter; als er nun deswegen vor Gericht gefodert wird/ so gestehet ers zwar/ zieht aber daß [aq]Crucifix[/aq] hervor und spricht: Er meinte diesen Advocaten. Darüber die Richter einander ansahen und ihn zu frieden lassen musten. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]a[/aq]) Als: jener Bauer sagte: sein [aq]Advocate[/aq] wehre klüger als der Richter; als er nun deswegen vor Gericht gefodert wird/ so gestehet ers zwar/ zieht aber daß [aq]Crucifix[/aq] hervor und spricht: Er meinte diesen Advocaten. Darüber die Richter einander ansahen und ihn zu frieden lassen musten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als etwan einem Wollüstigen setzt man einen alten Philosophum entgegen; einem boßhafftigen Staatsmann einen gottsfürchtigen Biedermann; einem andern frommen Menschen einen Gottlosen/ dessen Anschlägen es fast gar gelingen muß. etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als etwan einem Wollüstigen setzt man einen alten Philosophum entgegen; einem boßhafftigen Staatsmann einen gottsfürchtigen Biedermann; einem andern frommen Menschen einen Gottlosen/ dessen Anschlägen es fast gar gelingen muß. etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]c[/aq]) Wenn nehmlich einer seinen Betrug so an spinnet/ daß er nicht offenbar wird. Als wie jener Tyrann/ da er sich gerne vor einen GOtt hätte angebetet gewust/ etlichen befahl ihn zu tödten und zu begraben/ diesen hatte er wieder andere entgegen geordnet/ die dieselben musten erschlagen und begraben; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: ([aq]c[/aq]) Wenn nehmlich einer seinen Betrug so an spinnet/ daß er nicht offenbar wird. Als wie jener Tyrann/ da er sich gerne vor einen GOtt hätte angebetet gewust/ etlichen befahl ihn zu tödten und zu begraben/ diesen hatte er wieder andere entgegen geordnet/ die dieselben musten erschlagen und begraben; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Alex. Don. Art. Poet. l. 2. c. 4[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Alex. Don. Art. Poet. l. 2. c. 4[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: der Rappolt seel. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: der Rappolt seel. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: der [aq]Masenius[/aq] in seiner [aq]Arte nova Argutiarum[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: der [aq]Masenius[/aq] in seiner [aq]Arte nova Argutiarum[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [Masen, J.T.] in seiner [aq]Poesi Dramaticâ[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [Masen, J.T.] in seiner [aq]Poesi Dramaticâ[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Dem seel. Herrn Valentin Bergern ehmaligem [aq]Rectori[/aq] unsers [aq]Gymnasii[/aq] und meinem lieben [aq]Praeceptori[/aq], ist folgendes Sonnet zum Andencken bey seiner Leich-Bestattung auffgesetzet worden: ¶ Der Berg/ den/ HALLE/ du den Künsten eingeräumet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Dem seel. Herrn Valentin Bergern ehmaligem [aq]Rectori[/aq] unsers [aq]Gymnasii[/aq] und meinem lieben [aq]Praeceptori[/aq], ist folgendes Sonnet zum Andencken bey seiner Leich-Bestattung auffgesetzet worden: ¶ Der Berg/ den/ HALLE/ du den Künsten eingeräumet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ wenn ich beschreibe: Des Petri böse Gewissen/ des Menschen Sterbligkeit etc. so mache ich keinen Umschweiff; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ wenn ich beschreibe: Des Petri böse Gewissen/ des Menschen Sterbligkeit etc. so mache ich keinen Umschweiff; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: wenn ich des Petri böse Gewissen nenne des Petri Hanen-Geschrey etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: wenn ich des Petri böse Gewissen nenne des Petri Hanen-Geschrey etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: [aq]Anno 1686[/aq]. den [aq]20. Febr[/aq]. ist Herr [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]OLEARIUS[/aq], weyland wohlverdienter [aq]Superintendens[/aq] allhier zu Halle/ seelig verstorben/ wenn ich nun ihm ein Leich-Gedichte zu Ehren hätte auffsetzen sollen; so were dasjenige/ worauff das Gedichte zuverfertigen gewesen/ das Absterben des seel. Mannes. Hierbey müsse ich nur durch die Umstände gehen/ und fragen zu erst: ¶ [aq]1[aq]. WER ist gestorben? Nemlich: Ein Gottfried; ein [aq]OLEARIUS[/aq]; ein [aq]Doctor Theologiae[/aq]; [S] [aq]ein Superintendens[/aq]; ein Lehrer/ der [aq]51[/aq]. Jahr im Predigamt gewesen; ein [aq]Presbyter[/aq] aller [aq]Theologorum[/aq] in Teutschland/ ein Diener Christi etc. ¶ […] ¶ [aq]3[/aq]. WO ist er gestorben? zu Halle in Sachsen; in der daselbst befindlichen [aq]Superindentur[/aq]; im Saal-Refier etc. ¶ [aq]4. Quibus auxiliis[/aq]? durch wessen Beystand? Durch GOTTES der ihn aufgelöset? der Engel/ die ihn begleitet; der streitenden Kirche/ die ihr Gebet vor ihn abgeleget etc. ¶ [aq]5. Cur[/aq]? Warum? Daß er die Last ablegte; das Creutz loß würde; seinen Heiland sehe; ewig seelig würde etc. ¶ [aq]6. Quomodo[/aq]? Wie? sanfft; in beyseyn der Seinigen; mit zusammen gehobenen Händen; unter dem Gebeth der Seinigen etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: [aq]Anno 1686[/aq]. den [aq]20. Febr[/aq]. ist Herr [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]OLEARIUS[/aq], weyland wohlverdienter [aq]Superintendens[/aq] allhier zu Halle/ seelig verstorben/ wenn ich nun ihm ein Leich-Gedichte zu Ehren hätte auffsetzen sollen; so were dasjenige/ worauff das Gedichte zuverfertigen gewesen/ das Absterben des seel. Mannes. Hierbey müsse ich nur durch die Umstände gehen/ und fragen zu erst: ¶ [aq]1[aq]. WER ist gestorben? Nemlich: Ein Gottfried; ein [aq]OLEARIUS[/aq]; ein [aq]Doctor Theologiae[/aq]; [S] [aq]ein Superintendens[/aq]; ein Lehrer/ der [aq]51[/aq]. Jahr im Predigamt gewesen; ein [aq]Presbyter[/aq] aller [aq]Theologorum[/aq] in Teutschland/ ein Diener Christi etc. ¶ […] ¶ [aq]3[/aq]. WO ist er gestorben? zu Halle in Sachsen; in der daselbst befindlichen [aq]Superindentur[/aq]; im Saal-Refier etc. ¶ [aq]4. Quibus auxiliis[/aq]? durch wessen Beystand? Durch GOTTES der ihn aufgelöset? der Engel/ die ihn begleitet; der streitenden Kirche/ die ihr Gebet vor ihn abgeleget etc. ¶ [aq]5. Cur[/aq]? Warum? Daß er die Last ablegte; das Creutz loß würde; seinen Heiland sehe; ewig seelig würde etc. ¶ [aq]6. Quomodo[/aq]? Wie? sanfft; in beyseyn der Seinigen; mit zusammen gehobenen Händen; unter dem Gebeth der Seinigen etc. / Fundstelle | |
| Seite: (15-16) [II; 112-113] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. Ich wil bey dieser Regel Voriges Exempel von den seel. Herrn [aq]D. OLEARIO[/aq] wieder durchlauffen und meine Gedancken an demselben erkären/ damit es um so viel desto eher gefaßt werden könne. Nehme ich demnach den Umstand: WER? Vor mich/ finde ich erst: Den Nahmen Gottfried. Ich setze nachfolgende [aq]epitheta[/aq] hierzu: Der Friedliebende/ der in GOtt befriedigte/ der Unfriedhassende/ der Gottliebende etc. Ein iedes unter diesen/ wenn es mit dem Nahmen selbst vereinbahret wird/ gibt mir ein [aq]Thema[/aq]. Denn da kan ich vorstellen: Den friedliebenden Gottfried; den in Gott befriedigten Gottfried; den unfriedhassenden Gottfried; den gottliebenden Gottfried. [...] Weiter ([aq]3[/aq]) find ich daß er ist [aq]DOCTOR THEOLOGIAE[/aq]; ich setzte darzu [S] der Grundgelehrte/ Rechtlehrende/ Rechtberühmte etc. Ich finde ([aq]4[/aq]) daß er ist [aq]SUPERINTENDENS[/aq] ich setze darzu: Der Wachsame/ Sorgfältige/ Vernünfftige/ mit seinen Exempel Vorleuchtende etc. Ich finde ([aq]5[/aq]) daß er ist ein Prediger. Ich setze darzu: Der Eyfrige/ Muthige/ Freudige/ Durchdringliche etc. Ich finde ([aq]6[/aq]) daß er ist Pastor, ein Hirte. Ich setze darzu: Der Wolmeinende/ Treue/ Wohlwartende etc. Ich finde ([aq]7[/aq]) daß er ist [aq]Theologorum Lutheranorum Presbyter[/aq], der älteste unter den berühmten Lutherischen [aq]Theologen[/aq]. Ich setze darzu: Der Wohlversuchte/ Wohlerfahrne [aq]presbyter &c[/aq]. Ich finde (8) daß er ist ein Diener Christi. Ich setze darzu: Der Treue/ Anständige/ Wohlbelohnte/ Wohlversorgte etc. zugeschweigen anderer Ehren-Titul welche Lehrern und Predigern zukommen/ die alle mit ihren [aq]epithetis[/aq] können ausgeschmücket werden. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. Ich wil bey dieser Regel Voriges Exempel von den seel. Herrn [aq]D. OLEARIO[/aq] wieder durchlauffen und meine Gedancken an demselben erkären/ damit es um so viel desto eher gefaßt werden könne. Nehme ich demnach den Umstand: WER? Vor mich/ finde ich erst: Den Nahmen Gottfried. Ich setze nachfolgende [aq]epitheta[/aq] hierzu: Der Friedliebende/ der in GOtt befriedigte/ der Unfriedhassende/ der Gottliebende etc. Ein iedes unter diesen/ wenn es mit dem Nahmen selbst vereinbahret wird/ gibt mir ein [aq]Thema[/aq]. Denn da kan ich vorstellen: Den friedliebenden Gottfried; den in Gott befriedigten Gottfried; den unfriedhassenden Gottfried; den gottliebenden Gottfried. [...] Weiter ([aq]3[/aq]) find ich daß er ist [aq]DOCTOR THEOLOGIAE[/aq]; ich setzte darzu [S] der Grundgelehrte/ Rechtlehrende/ Rechtberühmte etc. Ich finde ([aq]4[/aq]) daß er ist [aq]SUPERINTENDENS[/aq] ich setze darzu: Der Wachsame/ Sorgfältige/ Vernünfftige/ mit seinen Exempel Vorleuchtende etc. Ich finde ([aq]5[/aq]) daß er ist ein Prediger. Ich setze darzu: Der Eyfrige/ Muthige/ Freudige/ Durchdringliche etc. Ich finde ([aq]6[/aq]) daß er ist Pastor, ein Hirte. Ich setze darzu: Der Wolmeinende/ Treue/ Wohlwartende etc. Ich finde ([aq]7[/aq]) daß er ist [aq]Theologorum Lutheranorum Presbyter[/aq], der älteste unter den berühmten Lutherischen [aq]Theologen[/aq]. Ich setze darzu: Der Wohlversuchte/ Wohlerfahrne [aq]presbyter &c[/aq]. Ich finde (8) daß er ist ein Diener Christi. Ich setze darzu: Der Treue/ Anständige/ Wohlbelohnte/ Wohlversorgte etc. zugeschweigen anderer Ehren-Titul welche Lehrern und Predigern zukommen/ die alle mit ihren [aq]epithetis[/aq] können ausgeschmücket werden. / Fundstelle | |
| Seite: (18-19) [II; 115-116] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Damit es aber desto deutlicher werde/ wil ich noch ein Exempel/ und zwar aus der Bibel/ hinsetzen/ damit man nicht meine/ solche Erfindung gehe allein in weltliche Sachen an. Als: Ich solte ein Gedicht auf Ostern verfertigen/ alwo von der Aufferstehung Jesu Christi geprediget wird. So ist nun das [aq]factum[/aq] oder die Sache/ davon ich das Gedichte verfertigen sol/ die Aufferstehung Christi. So frag ich demnach ¶ ([aq]1[/aq]) Wer ist aufferstanden? Und antworte: Es ist ([aq]a[/aq]) JEsus ([aq]b[/aq]) Christus/ ([aq]c[/aq]) Gottes und Marien Sohn/ ([aq]d[/aq]) der Welt Heyland [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]2[/aq]) Was hat er gethan? Er ist von den Todten erstanden. ¶ ([aq]3[/aq]) Wo denn? Im Jüdischen Lande/ im Garten/ in seinem felsichten Grabe. ¶ ([aq]4[/aq]) Durch wessen Beyhülffe? Gottes des Vaters/ und des heiligen Geistes. Die Engel aber haben es verkündiget. [S] ¶ ([aq]5[/aq]) Warum denn? daß er wisse ([aq]a[/aq]) Er sey Sieger/ ([aq]b[/aq]) Er habe der Hölle ihre Macht zerstöret. ([aq]c[/aq]) Tod und Leben sey in seiner Hand ([aq]d[/aq]) die Sünde sey getilget. ([aq]e[/aq]) Gott und dessen Gerechtigkeit sey genug geschehen [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]6[/aq]) WIE? ([aq]a[/aq]) mächtig/ ([aq]b[/aq]) prächtig/ ([aq]c[/aq]) sieghafft (siegreich) [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]7[/aq]) WENN? nach Mitternacht/ gegen morgen/ vor Auffgang der Sonnen. ¶ Diese Umstände nehme ich nun vor und setze zu jedem wiederum anständige und feine [aq]epitheta[/aq], so hab ich abermahl Erfindungen genug. ¶ [aq]§. 9[/aq]. Als bey dem ersten Umstande: WER? findet sich zu allererst ([aq]1[/aq]) der Nahme JEsus/ welcher heist ein Heyland. Ich setze darzu: der Heylbringende/ der mächtig Erwiesene/ der Erfreuende/ der Allgemeine [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) Der Nahme CHRISTUS/ welcher heist ein Gesalbter. Ich setze darzu: der Kräfftig-Gesalbte/ der Ungesalbte Gesalbte [denn er war auferstanden/ ehe sie ihn mit Spezereyen salben kunten/) der durch di gantze Welt wohlriechende Gesalbte [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) GOTTES Sohn. Ich setze hinzu: der Allmächtige/ der Triumphirende [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) Marien Sohn. Ich setze darzu: der in Göttlicher Gestalt erschienene/ der über Marien Sohn Erwiesene [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) der Welt Heyland Ich setze darzu: der Siegende/ der aus dem Gefängniß Hervorgehende [aq]&c[/aq]. [S] ¶ Bey dem andern Umstande ist die Aufferstehung. Ich setze hinzu: die Mächtige/ Tröstliche/ Lebendigmachende/ Seeligmachende [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem dritten Umstande Wo? ist ([aq]1[/aq]) das Jüdische Land. Ich nenne es: das mit neuen Leben erfreute/ das fröliche/ das siegreiche/ das glückseelige Land. ([aq]2[/aq]) der Garten. Ich nenne ihn: den verjungten/ mit neuen Bluhmen ausgezierten/ den lebhafften Garten [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) das Grab. Ich nenne es: das unvergleichliche/ das rechte verneute/ das Lebenvolle Grab [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem vierdten Umstande kömt vor ([aq]1[/aq]) GOTT der Vater. Ich nenne ihn: den Liebreichen/ Wunderthätigen/ Errettenden/ Versöhnten [aq]&c[aq]. ([aq]2[/aq]) der H. Geist. Ich nenne ihn: den Lebendigmachenden/ den Hülff-reichen ([aq]3[/aq]) die Engel. Ich nenne sie: die Erfreuten/ die üm die Betrübten Geschäfftigen [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem fünfften Umstande komt vor ([aq]1[/aq]) daß Er sey Sieger. Ich nenne ihn: den mächtigen/ den siegreichen/ den ewigen Sieger [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) die Hölle. Ich nenne sie: die Uberwundene/ die Zerstörte/ die zerissene [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) die Macht der Hölle. Ich nenne sie: die Unmächtige/ die durch mächtige-[S]re Macht überwundene [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) der Todt. Ich nenne ihn: den getödteten Tod/ den todten Tod [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) das Leben. Ich nenne es: das erwiesene Leben/ das lebhaffte/ das genommene [aq]&c[/aq]. ([aq]6[/aq]) Die Sünde. Ich nenne sie: die nicht sündige Sünde ([aq]propter non imputationem[/aq],) die getilgte/ die überwiegte ([aq]7[/aq]) die Gerechtigkeit GOttes. Ich nenne sie: die entrechtete Gerechtigkeit GOttes/ die Rach-vergnügte Gerechtigkeit Gottes. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Damit es aber desto deutlicher werde/ wil ich noch ein Exempel/ und zwar aus der Bibel/ hinsetzen/ damit man nicht meine/ solche Erfindung gehe allein in weltliche Sachen an. Als: Ich solte ein Gedicht auf Ostern verfertigen/ alwo von der Aufferstehung Jesu Christi geprediget wird. So ist nun das [aq]factum[/aq] oder die Sache/ davon ich das Gedichte verfertigen sol/ die Aufferstehung Christi. So frag ich demnach ¶ ([aq]1[/aq]) Wer ist aufferstanden? Und antworte: Es ist ([aq]a[/aq]) JEsus ([aq]b[/aq]) Christus/ ([aq]c[/aq]) Gottes und Marien Sohn/ ([aq]d[/aq]) der Welt Heyland [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]2[/aq]) Was hat er gethan? Er ist von den Todten erstanden. ¶ ([aq]3[/aq]) Wo denn? Im Jüdischen Lande/ im Garten/ in seinem felsichten Grabe. ¶ ([aq]4[/aq]) Durch wessen Beyhülffe? Gottes des Vaters/ und des heiligen Geistes. Die Engel aber haben es verkündiget. [S] ¶ ([aq]5[/aq]) Warum denn? daß er wisse ([aq]a[/aq]) Er sey Sieger/ ([aq]b[/aq]) Er habe der Hölle ihre Macht zerstöret. ([aq]c[/aq]) Tod und Leben sey in seiner Hand ([aq]d[/aq]) die Sünde sey getilget. ([aq]e[/aq]) Gott und dessen Gerechtigkeit sey genug geschehen [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]6[/aq]) WIE? ([aq]a[/aq]) mächtig/ ([aq]b[/aq]) prächtig/ ([aq]c[/aq]) sieghafft (siegreich) [aq]&c[/aq]. ¶ ([aq]7[/aq]) WENN? nach Mitternacht/ gegen morgen/ vor Auffgang der Sonnen. ¶ Diese Umstände nehme ich nun vor und setze zu jedem wiederum anständige und feine [aq]epitheta[/aq], so hab ich abermahl Erfindungen genug. ¶ [aq]§. 9[/aq]. Als bey dem ersten Umstande: WER? findet sich zu allererst ([aq]1[/aq]) der Nahme JEsus/ welcher heist ein Heyland. Ich setze darzu: der Heylbringende/ der mächtig Erwiesene/ der Erfreuende/ der Allgemeine [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) Der Nahme CHRISTUS/ welcher heist ein Gesalbter. Ich setze darzu: der Kräfftig-Gesalbte/ der Ungesalbte Gesalbte [denn er war auferstanden/ ehe sie ihn mit Spezereyen salben kunten/) der durch di gantze Welt wohlriechende Gesalbte [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) GOTTES Sohn. Ich setze hinzu: der Allmächtige/ der Triumphirende [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) Marien Sohn. Ich setze darzu: der in Göttlicher Gestalt erschienene/ der über Marien Sohn Erwiesene [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) der Welt Heyland Ich setze darzu: der Siegende/ der aus dem Gefängniß Hervorgehende [aq]&c[/aq]. [S] ¶ Bey dem andern Umstande ist die Aufferstehung. Ich setze hinzu: die Mächtige/ Tröstliche/ Lebendigmachende/ Seeligmachende [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem dritten Umstande Wo? ist ([aq]1[/aq]) das Jüdische Land. Ich nenne es: das mit neuen Leben erfreute/ das fröliche/ das siegreiche/ das glückseelige Land. ([aq]2[/aq]) der Garten. Ich nenne ihn: den verjungten/ mit neuen Bluhmen ausgezierten/ den lebhafften Garten [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) das Grab. Ich nenne es: das unvergleichliche/ das rechte verneute/ das Lebenvolle Grab [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem vierdten Umstande kömt vor ([aq]1[/aq]) GOTT der Vater. Ich nenne ihn: den Liebreichen/ Wunderthätigen/ Errettenden/ Versöhnten [aq]&c[aq]. ([aq]2[/aq]) der H. Geist. Ich nenne ihn: den Lebendigmachenden/ den Hülff-reichen ([aq]3[/aq]) die Engel. Ich nenne sie: die Erfreuten/ die üm die Betrübten Geschäfftigen [aq]&c[/aq]. ¶ Bey dem fünfften Umstande komt vor ([aq]1[/aq]) daß Er sey Sieger. Ich nenne ihn: den mächtigen/ den siegreichen/ den ewigen Sieger [aq]&c[/aq]. ([aq]2[/aq]) die Hölle. Ich nenne sie: die Uberwundene/ die Zerstörte/ die zerissene [aq]&c[/aq]. ([aq]3[/aq]) die Macht der Hölle. Ich nenne sie: die Unmächtige/ die durch mächtige-[S]re Macht überwundene [aq]&c[/aq]. ([aq]4[/aq]) der Todt. Ich nenne ihn: den getödteten Tod/ den todten Tod [aq]&c[/aq]. ([aq]5[/aq]) das Leben. Ich nenne es: das erwiesene Leben/ das lebhaffte/ das genommene [aq]&c[/aq]. ([aq]6[/aq]) Die Sünde. Ich nenne sie: die nicht sündige Sünde ([aq]propter non imputationem[/aq],) die getilgte/ die überwiegte ([aq]7[/aq]) die Gerechtigkeit GOttes. Ich nenne sie: die entrechtete Gerechtigkeit GOttes/ die Rach-vergnügte Gerechtigkeit Gottes. / Fundstelle | |
| Seite: (23-26) [II; 120-123] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Also könte der Herr JESUS ad [aq]§. 8[/aq]. genennt werden: Das friedbringende Täubgen/ [aq]ad similitudinem columbae Noachicae[/aq]; oder die Sonne der Gerechtigkeit [aq]ex Malach. 4. v. 2[/aq]. Wozu denn leicht hernach neue [aq]epitheta[/aq] können gesetzt werden. ¶ Die Aufferstehung könte genennet werden: ein Auffgang der Sonne/ eine kräfftige Uberwindung/ ein Triumph. ¶ Das Jüdische Land könte genennet [S] werden: Das Auge der Welt; der Edelgestein im Ringe &c. Den Garten könte man nennen: Das neue Paradieß. Das Grab nennte man etwan: den Kercker [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Also könte der Herr JESUS ad [aq]§. 8[/aq]. genennt werden: Das friedbringende Täubgen/ [aq]ad similitudinem columbae Noachicae[/aq]; oder die Sonne der Gerechtigkeit [aq]ex Malach. 4. v. 2[/aq]. Wozu denn leicht hernach neue [aq]epitheta[/aq] können gesetzt werden. ¶ Die Aufferstehung könte genennet werden: ein Auffgang der Sonne/ eine kräfftige Uberwindung/ ein Triumph. ¶ Das Jüdische Land könte genennet [S] werden: Das Auge der Welt; der Edelgestein im Ringe &c. Den Garten könte man nennen: Das neue Paradieß. Das Grab nennte man etwan: den Kercker [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (28-29) [II; 125-126] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: als/ JEsus und Christus bedeuten eine Person. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: als/ JEsus und Christus bedeuten eine Person. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 21[/aq]. Aber ich bleibe wieder bey dem Tod des seel. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]Olearii[/aq] unsers vormahligen Hochverdienten [aq]Superintendentis[/aq]. [...] Wenn ich bedencke das [aq]QUIS[/aq] oder Wer gestorben? so ists ein wohlverdienter [aq]Superintendente[/aq]. Dabey kriege ich Gelegenheit zu sagen: Geistliche sind nicht von allem frey/ zum wenigsten nicht vorm Tode; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 21[/aq]. Aber ich bleibe wieder bey dem Tod des seel. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [aq]Olearii[/aq] unsers vormahligen Hochverdienten [aq]Superintendentis[/aq]. [...] Wenn ich bedencke das [aq]QUIS[/aq] oder Wer gestorben? so ists ein wohlverdienter [aq]Superintendente[/aq]. Dabey kriege ich Gelegenheit zu sagen: Geistliche sind nicht von allem frey/ zum wenigsten nicht vorm Tode; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich könte bey dem Absterben des seel. [aq]Olearii[/aq] sagen: Der Tod ist unverschämt; darüm reist er auch die Frommen hin; insonderheit aber müssen ihm auch treue Lehrer und Wächter herhalten; wir betrüben uns billich darüber; doch freuen wir uns auch/ wenn wir ihre Seeligkeit bedencken; Wünschen daher den seelig Verstorbenen Glück in der Ruhe/ haben auch die gute Hoffnung sie bald wieder zu schauen. Das sind sieben unterschiedliche [aq]propositiones[/aq], die alle in einem [aq]Carmine[/aq] können ausgearbeitet werden/ deren die [aq]3[/aq]. und [aq]6[/aq]. insonderheit mit des seel. [aq]Olearii[/aq] Exempel erlautert werden kan. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich könte bey dem Absterben des seel. [aq]Olearii[/aq] sagen: Der Tod ist unverschämt; darüm reist er auch die Frommen hin; insonderheit aber müssen ihm auch treue Lehrer und Wächter herhalten; wir betrüben uns billich darüber; doch freuen wir uns auch/ wenn wir ihre Seeligkeit bedencken; Wünschen daher den seelig Verstorbenen Glück in der Ruhe/ haben auch die gute Hoffnung sie bald wieder zu schauen. Das sind sieben unterschiedliche [aq]propositiones[/aq], die alle in einem [aq]Carmine[/aq] können ausgearbeitet werden/ deren die [aq]3[/aq]. und [aq]6[/aq]. insonderheit mit des seel. [aq]Olearii[/aq] Exempel erlautert werden kan. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 23[/aq]. Als daß ich abermahl bey dem seel. Tode des Herrn [aq]Superintendenten[/aq] [aq]Olearii[/aq] bleibe/ so hätte ich den seelig Verstorbenen anmahnen können sich zu freuen/ weil er nunmehr die Seeligkeit erlanget; der Welt zuvergessen/ weil sie voller Angst; seinen Gott zupreisen/ als den er nun von Angesicht schaue [aq]&c[/aq]. [...] Die Seeligkeit könte ich anmahnen/ den Verblichenen in ihren Schoß auffzunehmen/ weil er durch des Lammes Bluth gereinigt [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 23[/aq]. Als daß ich abermahl bey dem seel. Tode des Herrn [aq]Superintendenten[/aq] [aq]Olearii[/aq] bleibe/ so hätte ich den seelig Verstorbenen anmahnen können sich zu freuen/ weil er nunmehr die Seeligkeit erlanget; der Welt zuvergessen/ weil sie voller Angst; seinen Gott zupreisen/ als den er nun von Angesicht schaue [aq]&c[/aq]. [...] Die Seeligkeit könte ich anmahnen/ den Verblichenen in ihren Schoß auffzunehmen/ weil er durch des Lammes Bluth gereinigt [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: So könte ich von dem seel. [aq]Oleario[/aq] sagen: Du thust recht/ daß du dich deiner Seeligkeit freuest/ [aq]ô Oleari[/aq]; daß du der Welt vergissest; daß du deinen Schöpffer preisest; Von dem Leidtragenden: Ihr thuh nicht unbillich/ daß ihr euch betrübt [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: So könte ich von dem seel. [aq]Oleario[/aq] sagen: Du thust recht/ daß du dich deiner Seeligkeit freuest/ [aq]ô Oleari[/aq]; daß du der Welt vergissest; daß du deinen Schöpffer preisest; Von dem Leidtragenden: Ihr thuh nicht unbillich/ daß ihr euch betrübt [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 49[/aq]. Ich könte aber an diesem Orte den Herrn Bräutigam nennen: Den andern Sohn des seeligen [aq]Rector[/aq] Bergers. (Denn er ist der andere/ ob er wohl der älteste von den noch ietzt lebenden ist.) [...] Die Schickung GOttes kan ich nennen: Gottes Regierung etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 49[/aq]. Ich könte aber an diesem Orte den Herrn Bräutigam nennen: Den andern Sohn des seeligen [aq]Rector[/aq] Bergers. (Denn er ist der andere/ ob er wohl der älteste von den noch ietzt lebenden ist.) [...] Die Schickung GOttes kan ich nennen: Gottes Regierung etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich könte den andern Sohn des seeligen Bergers/ die Vermählung dieses Paares/ die Chur-Fürstl. Residentz-Stadt/ GOttes Regierung [aq]&c[/aq]. vortragen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich könte den andern Sohn des seeligen Bergers/ die Vermählung dieses Paares/ die Chur-Fürstl. Residentz-Stadt/ GOttes Regierung [aq]&c[/aq]. vortragen. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 51[/aq]. Als wenn ich etwa den andern Sohn des seeligen Bergers vorstellen wolte [...] [S] [...] [aq]1[/aq]. der andere Sohn des seel. Bergers were der erste worden. [aq]2[/aq]. Die [aq]ratio[/aq] were etwan/ weil der erste Bruder ihm nicht alleine durch zeitlichen Tod gewichen/ sondern weil er auch in dieser Welt mehr Ehre und Freude/ als jener/ erlanget. [...] [aq]4[/aq]. wünsche ich/ daß GOtt ihn nebst seiner Liebsten noch weiter ehren und erfreuen wolle [aq]&c[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 51[/aq]. Als wenn ich etwa den andern Sohn des seeligen Bergers vorstellen wolte [...] [S] [...] [aq]1[/aq]. der andere Sohn des seel. Bergers were der erste worden. [aq]2[/aq]. Die [aq]ratio[/aq] were etwan/ weil der erste Bruder ihm nicht alleine durch zeitlichen Tod gewichen/ sondern weil er auch in dieser Welt mehr Ehre und Freude/ als jener/ erlanget. [...] [aq]4[/aq]. wünsche ich/ daß GOtt ihn nebst seiner Liebsten noch weiter ehren und erfreuen wolle [aq]&c[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (73-74) [II; 170-171] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als droben C. [aq]2. S. 9[/aq]. mache ich aus den Worte: der heylbringende Jesus/ nachfolgende [aq]Enunciation[/aq]: JEsus bringet Heyl/ und zwar [wie es in dieser Materie zu [aq]restringiren[/aq] ist] durch seine Aufferstehung. Dieses ist hernach ein [aq]thema compositum[/aq], muß auch/ wenn es so [aq]formiret[/aq] ist/ als ein [aq]thema compositum[/aq] ausgearbeitet werden. Wenn ich aber den HErrn JEsum beschreibe nach seiner Aufferstehung/ und zwar also/ daß das Heyl daraus zuentstehen pfleget/ so ist es als ein [aq]thema simplex[/aq] ausgearbeitet/ und doch eben die Materie behalten. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als droben C. [aq]2. S. 9[/aq]. mache ich aus den Worte: der heylbringende Jesus/ nachfolgende [aq]Enunciation[/aq]: JEsus bringet Heyl/ und zwar [wie es in dieser Materie zu [aq]restringiren[/aq] ist] durch seine Aufferstehung. Dieses ist hernach ein [aq]thema compositum[/aq], muß auch/ wenn es so [aq]formiret[/aq] ist/ als ein [aq]thema compositum[/aq] ausgearbeitet werden. Wenn ich aber den HErrn JEsum beschreibe nach seiner Aufferstehung/ und zwar also/ daß das Heyl daraus zuentstehen pfleget/ so ist es als ein [aq]thema simplex[/aq] ausgearbeitet/ und doch eben die Materie behalten. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Denn/ wenn ich zum Exemple den heylbringenden JEsus beschreibe/ so ist es ein [aq]thema simplex[/aq], nehme ich aber diese [aq]proposition[/aq]: JEsus bringet Heyl; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Denn/ wenn ich zum Exemple den heylbringenden JEsus beschreibe/ so ist es ein [aq]thema simplex[/aq], nehme ich aber diese [aq]proposition[/aq]: JEsus bringet Heyl; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als wenn ich wolte die Aufferstehung des HErrn Christi beschreiben/ könte es etwan auff folgende Art geschehen/ worinne die meisten Umstände ausgedrucket seyn. ¶ Die Aufferstehung Christi. ¶ [G: [aq]quando?[/aq]] Die Zeit/ da Mitternacht auff ihrer Wache stehet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als wenn ich wolte die Aufferstehung des HErrn Christi beschreiben/ könte es etwan auff folgende Art geschehen/ worinne die meisten Umstände ausgedrucket seyn. ¶ Die Aufferstehung Christi. ¶ [G: [aq]quando?[/aq]] Die Zeit/ da Mitternacht auff ihrer Wache stehet/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wil alhier den Lebenslauff meiner seel. Mutter Christiana Rothin/ aus schuldigen Andencken mit beysetzen/ welche Anno [aq]1634[/aq]. den [aq]31. Decembr[/aq]. zu Tieffensee/ in Meissen gelegen/ zur Welt gebohren worden; Ihr Vater ist gewesen [aq]Tit[/aq]. Herr Andreas Dörffler/ erst [aq]Rector[/aq] der Schulen zu Radeberg: Dann [S] Pfarr zu Tieffensee in der Haupt-Kirchen und dem dabey befindlichen [aq]filiale[/aq] Schnaditz/ und hernach bey Königl. Schwedischer Armee in de [aq]13[/aq]. Jahr Feld-Prediger: die Mutter Frau Maria/ gebohrne Heroldin. Ist Anno [aq]1648[/aq]. Sonntags nach Johannis mit [aq]Tit[/aq]. Herr Johann Rothen/ unter Königl. Schwedischen Regimente des Obristen Lilienstrohms wohlbestelltem [aq]Cornete[/aq] zur Neustadt in Mähren getrauet; Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]10[/aq]. Febr. in Greussen/ im [aq]49[/aq]. Jahre ihres Alters gestorben/ und den [aq]12[/aq]. ][aq]ejusdem[/aq] daselbst begraben. ¶ Lebens-Lauff. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Diß Denckmahl bau ich ihr als ein gehorsams Kind/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wil alhier den Lebenslauff meiner seel. Mutter Christiana Rothin/ aus schuldigen Andencken mit beysetzen/ welche Anno [aq]1634[/aq]. den [aq]31. Decembr[/aq]. zu Tieffensee/ in Meissen gelegen/ zur Welt gebohren worden; Ihr Vater ist gewesen [aq]Tit[/aq]. Herr Andreas Dörffler/ erst [aq]Rector[/aq] der Schulen zu Radeberg: Dann [S] Pfarr zu Tieffensee in der Haupt-Kirchen und dem dabey befindlichen [aq]filiale[/aq] Schnaditz/ und hernach bey Königl. Schwedischer Armee in de [aq]13[/aq]. Jahr Feld-Prediger: die Mutter Frau Maria/ gebohrne Heroldin. Ist Anno [aq]1648[/aq]. Sonntags nach Johannis mit [aq]Tit[/aq]. Herr Johann Rothen/ unter Königl. Schwedischen Regimente des Obristen Lilienstrohms wohlbestelltem [aq]Cornete[/aq] zur Neustadt in Mähren getrauet; Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]10[/aq]. Febr. in Greussen/ im [aq]49[/aq]. Jahre ihres Alters gestorben/ und den [aq]12[/aq]. ][aq]ejusdem[/aq] daselbst begraben. ¶ Lebens-Lauff. ¶ [G: [aq]Exord[/aq].] Diß Denckmahl bau ich ihr als ein gehorsams Kind/ / Fundstelle | |
| Seite: (97-98) [II; 194-195] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret das Carmen/ welches ich [aq]Tit[/aq]. Herrn Johann Heinrich Bergern/ anitzo weitberühmtem [aq]Juris Doctori[/aq], [aq]ejusdemque P.P[/aq]. auf der weltberühmten [aq]Universität[/aq] Wittenberg/ als er Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]27[/aq]. Aprilis zu Leipzig den höchsten Grad in seiner [aq]Facultät[/aq] erlangete/ auf Begehren auffsetzen muste. Denn in demselben wird der längst verstorbene Vater/ Herr Valentin Berger/ weyland wohlverdienter [aq]Rector[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] allhier zu Halle/ angeredet/ und ihm gleichsam erzehlt/ wie sich seine Söhne nach dessen Hintritt wohl verhalten. Ich habe aus Andencken des seeligen Mannes/ weil es mein lieber [aq]Praeceptor[/aq], [aq]Hospes[/aq] und grosser Wolthäter gewesen ist/ nicht unterlassen wollen solches mit hieher zusetzen/ ob es wol Lateinisch ist/ zumahl diß Werckgen für solche Leute auffgesetzet worden/ die der Lateinischen Sprache nicht unkundig sind. Es ist aber gedachtes Carmen folgendes: ¶ [aq]Sancto miste choro, portio coelitum[/aq], / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret das Carmen/ welches ich [aq]Tit[/aq]. Herrn Johann Heinrich Bergern/ anitzo weitberühmtem [aq]Juris Doctori[/aq], [aq]ejusdemque P.P[/aq]. auf der weltberühmten [aq]Universität[/aq] Wittenberg/ als er Anno [aq]1682[/aq]. den [aq]27[/aq]. Aprilis zu Leipzig den höchsten Grad in seiner [aq]Facultät[/aq] erlangete/ auf Begehren auffsetzen muste. Denn in demselben wird der längst verstorbene Vater/ Herr Valentin Berger/ weyland wohlverdienter [aq]Rector[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] allhier zu Halle/ angeredet/ und ihm gleichsam erzehlt/ wie sich seine Söhne nach dessen Hintritt wohl verhalten. Ich habe aus Andencken des seeligen Mannes/ weil es mein lieber [aq]Praeceptor[/aq], [aq]Hospes[/aq] und grosser Wolthäter gewesen ist/ nicht unterlassen wollen solches mit hieher zusetzen/ ob es wol Lateinisch ist/ zumahl diß Werckgen für solche Leute auffgesetzet worden/ die der Lateinischen Sprache nicht unkundig sind. Es ist aber gedachtes Carmen folgendes: ¶ [aq]Sancto miste choro, portio coelitum[/aq], / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wil zwey Briefe setzen/ deren der erste von dem Jacob erdichtet ist/ als wenn er an seine Rahel schriebe und ihr erzehlte/ wie es ihm mit der Lea gienge; der andere enthält Rahels Antwort/ in welchen sie ihren Zustand auch erzehlt. Die Schreiben sind folgende. [S] ¶ Jacob an Rahel. ¶ Meiner Augen Augen-Licht/ schönste Rahel/ brich diß Schreiben/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wil zwey Briefe setzen/ deren der erste von dem Jacob erdichtet ist/ als wenn er an seine Rahel schriebe und ihr erzehlte/ wie es ihm mit der Lea gienge; der andere enthält Rahels Antwort/ in welchen sie ihren Zustand auch erzehlt. Die Schreiben sind folgende. [S] ¶ Jacob an Rahel. ¶ Meiner Augen Augen-Licht/ schönste Rahel/ brich diß Schreiben/ / Fundstelle | |
| Seite: (112-113) [209-210] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ da [aq]Tit[/aq]. Hr. George Lilie/ damahls [aq]Theologiae Studiosus[/aq], itzo Churfürstl. Brandenb. Regiments Quartir-Meister/ als mein vormahliger Stuben-Gesell zu Jena/ in den Krieg gieng/ habe ich folgendes an einen bekanten Freund abgehen lassen: ¶ Ich schreibe/ werther Freund/ was er kaum wird vermuthen. ¶ [...] [S] [...] [aq]NB. 1[/aq]. Die Lilje [aq]repraentirt[/aq] hierinne einen [aq]Studiosum Theologiae[/aq], aber der Dorn mit seinen Stacheln einen Soldaten. Darunter denn die Lobwürdige nicht unbillich den Rosen-Stöcken zuvergleichen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ da [aq]Tit[/aq]. Hr. George Lilie/ damahls [aq]Theologiae Studiosus[/aq], itzo Churfürstl. Brandenb. Regiments Quartir-Meister/ als mein vormahliger Stuben-Gesell zu Jena/ in den Krieg gieng/ habe ich folgendes an einen bekanten Freund abgehen lassen: ¶ Ich schreibe/ werther Freund/ was er kaum wird vermuthen. ¶ [...] [S] [...] [aq]NB. 1[/aq]. Die Lilje [aq]repraentirt[/aq] hierinne einen [aq]Studiosum Theologiae[/aq], aber der Dorn mit seinen Stacheln einen Soldaten. Darunter denn die Lobwürdige nicht unbillich den Rosen-Stöcken zuvergleichen. / Fundstelle | |
| Seite: (128-129) [II; 225-226] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 10[/aq]. Man kan auch [aq]per fictionem poeticam[/aq] verstorbene Menschen/ oder Engel/ [S] oder leblose Creaturen/ als Sonne/ Mond/ Flüsse/ Länder/ Städte/ oder auchwohl GOtt selbst redend einführen/ daß sie was erzehlen müssen. Also könte ich gar leicht Gott eine Rede andichten/ in welcher er die Hinterbliebenen eines Verstorbenen tröstete und dabey dessen glücklich Abfarth und Ankunfft in der himmlischen Herrligkeit erzehlte [aq]&c. vid. infra Tit. IV. §. 36. exempl. 2[/aq]. Ich wil an diesem Orte ein Exempel anführen/ welches auff das Ableben [aq]Tit[/aq]. Jungfer Annen Reginen/ [aq]Tit[/aq]. Hn. Sigismund Siegfried Reichhelms/ weyland wohlverdienten Rathsmeisters/ hinterbliebenen Tochter (als sie mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Biecken/ Churfürstl. Brandenb. Rath/ hiesiger Stadt wohlbestelltem [aq]Syndico[/aq], auch des [aq]Gymnasii Inspectoris[/aq], [aq]&c. &c[/aq]. verlobet war/ und gleich an dem Tage/ der sonst zur Hochzeit bestellet war/ war der [aq]5. Decembr. 1683[/aq]. verschied/) ist verfertiget worden. In demselben wird die seelig Verstorbene redend eingeführt/ daß sie ihren himmlischen Hochzeit-Tag selbst beschreiben und also ihre Glückseeligkeit erzehlen muß. Das Gedicht ist folgendes. ¶ [G: [aq]propositio: spes nostra fugax[/aq].] Ihr Töchter irdner Welt/ ihr angenehmen Seelen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 10[/aq]. Man kan auch [aq]per fictionem poeticam[/aq] verstorbene Menschen/ oder Engel/ [S] oder leblose Creaturen/ als Sonne/ Mond/ Flüsse/ Länder/ Städte/ oder auchwohl GOtt selbst redend einführen/ daß sie was erzehlen müssen. Also könte ich gar leicht Gott eine Rede andichten/ in welcher er die Hinterbliebenen eines Verstorbenen tröstete und dabey dessen glücklich Abfarth und Ankunfft in der himmlischen Herrligkeit erzehlte [aq]&c. vid. infra Tit. IV. §. 36. exempl. 2[/aq]. Ich wil an diesem Orte ein Exempel anführen/ welches auff das Ableben [aq]Tit[/aq]. Jungfer Annen Reginen/ [aq]Tit[/aq]. Hn. Sigismund Siegfried Reichhelms/ weyland wohlverdienten Rathsmeisters/ hinterbliebenen Tochter (als sie mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Biecken/ Churfürstl. Brandenb. Rath/ hiesiger Stadt wohlbestelltem [aq]Syndico[/aq], auch des [aq]Gymnasii Inspectoris[/aq], [aq]&c. &c[/aq]. verlobet war/ und gleich an dem Tage/ der sonst zur Hochzeit bestellet war/ war der [aq]5. Decembr. 1683[/aq]. verschied/) ist verfertiget worden. In demselben wird die seelig Verstorbene redend eingeführt/ daß sie ihren himmlischen Hochzeit-Tag selbst beschreiben und also ihre Glückseeligkeit erzehlen muß. Das Gedicht ist folgendes. ¶ [G: [aq]propositio: spes nostra fugax[/aq].] Ihr Töchter irdner Welt/ ihr angenehmen Seelen/ / Fundstelle | |
| Seite: (131-132) [II, 228-229] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Anno [aq]1683[/aq]. den [aq]3[/aq]. Junii/ hatte meine Schwester Maria Christina Rothin/ mit Herr Johann Andreä Schemeln/ wohlverordneten [aq]Cantore[/aq] in Kindelbrücken Hochzeit. Diesen beyden zu Ehren ist folgende Hirten-Ode auffgesetzt und hier zum Exempel mit eingerückt worden. Die redenden Personen sind [aq]Urbano, Tityro[/aq], und [aq]Florido[/aq], deren die beyden letzten die Erzehlung anstellen/ der erste aber nur den Anfang der Erzehlung vorstellt/ im übrigens aber ein Zuhörer ist. Die Ode ist folgende. ¶ [aq]URBANO[/aq]. ¶ Zwey Hirten/ da der Lentz sich völlig eingefunden/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Anno [aq]1683[/aq]. den [aq]3[/aq]. Junii/ hatte meine Schwester Maria Christina Rothin/ mit Herr Johann Andreä Schemeln/ wohlverordneten [aq]Cantore[/aq] in Kindelbrücken Hochzeit. Diesen beyden zu Ehren ist folgende Hirten-Ode auffgesetzt und hier zum Exempel mit eingerückt worden. Die redenden Personen sind [aq]Urbano, Tityro[/aq], und [aq]Florido[/aq], deren die beyden letzten die Erzehlung anstellen/ der erste aber nur den Anfang der Erzehlung vorstellt/ im übrigens aber ein Zuhörer ist. Die Ode ist folgende. ¶ [aq]URBANO[/aq]. ¶ Zwey Hirten/ da der Lentz sich völlig eingefunden/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es ist aber besagte [aq]Ecloga[/aq] so angewendet/ daß [aq]Geomoerus[/aq], ein auff der Welt im Elend noch lebender Schäfer/ den [aq]Leutherus[/aq], einen durch seeligen Tod in den Himmel versetzten/ seelig preiset/ dieser aber jenem hinwiederum erzehlt/ wie er zu solcher Herrligkeit kommen/ wie der Ort beschaffen sey/ wo er anitzo sich auffhalte/ warum er dahin verlanget habe [aq]&c[/aq]. Ist also ein Gespräch eines im Elend noch lebenden und eines seelig-verstorbenen Menschen unter der Person des [aq]Geomaeri[/aq], und des [aq]Leutheri[/aq]. [S] ¶ [aq]GEOMOERUS[/aq]. ¶ [aq]Leuthere, tu recubans sub dulci tegmine felix[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es ist aber besagte [aq]Ecloga[/aq] so angewendet/ daß [aq]Geomoerus[/aq], ein auff der Welt im Elend noch lebender Schäfer/ den [aq]Leutherus[/aq], einen durch seeligen Tod in den Himmel versetzten/ seelig preiset/ dieser aber jenem hinwiederum erzehlt/ wie er zu solcher Herrligkeit kommen/ wie der Ort beschaffen sey/ wo er anitzo sich auffhalte/ warum er dahin verlanget habe [aq]&c[/aq]. Ist also ein Gespräch eines im Elend noch lebenden und eines seelig-verstorbenen Menschen unter der Person des [aq]Geomaeri[/aq], und des [aq]Leutheri[/aq]. [S] ¶ [aq]GEOMOERUS[/aq]. ¶ [aq]Leuthere, tu recubans sub dulci tegmine felix[/aq] / Fundstelle | |
| Seite: (154-155) [II; 251-252] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret auch das höhere Chor/ welches bey dem Ableben des Weyland bey diesem [aq]Gymnasio[/aq] in die [aq]42[/aq]. Jahr wohl verdienten [aq]Collegae Quinti[/aq] und [aq]Cantoris Primarii[/aq] Herrn Christian Kießlings/ welcher Anno [aq]1682[/aq]. d. [aq]16. Septemb[/aq]. in der [aq]Contagion[/aq] mit ist geblieben/ ist vorgestellet worden. ¶ [G: [aq]Narratio facti[/aq].] So hat sich demnach einst die Lippe müssen schliessen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret auch das höhere Chor/ welches bey dem Ableben des Weyland bey diesem [aq]Gymnasio[/aq] in die [aq]42[/aq]. Jahr wohl verdienten [aq]Collegae Quinti[/aq] und [aq]Cantoris Primarii[/aq] Herrn Christian Kießlings/ welcher Anno [aq]1682[/aq]. d. [aq]16. Septemb[/aq]. in der [aq]Contagion[/aq] mit ist geblieben/ ist vorgestellet worden. ¶ [G: [aq]Narratio facti[/aq].] So hat sich demnach einst die Lippe müssen schliessen/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 19[/aq]. Anno [aq]1680[/aq] den [aq]12[/aq]. Julii wurde die HochFürstliche Leiche des vormahl höchst-seeligsten [aq]ADMINISTRATORIS[/aq] des damahl sogenandten Magdeburgisch. Ertzstiffts Herrn Augusti/ Hertzogs zu Sachsen etc. nacher Weissenfels abgeführet/ und damit dem in in die [aq]700[/aq]. Jahr gestandenen Ertzstiffte ein Ende gemacht. [...] Die erste [aq]ration[/aq] ist/ [aq]1[/aq]. weil sein Fall den Magdeburgischen Mauren Risse macht/ das Land erschuttert/ und das Ertzstifft niederreist. [...] [aq]2[/aq]. weil Er zuvor bey der gefährlichsten Zeit (die [aq]per[/aq] [griech.] erzehlt wird) das Ertzstifft nechst Gott erhalten. [...][S][...] Darauff wird das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq] der höchstseeligste August gleichsam in den Grabe beschauet und beschrieben [aq]stroph[/aq]. [aq]27-37[/aq]. […] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Augustus liegt nunmehr des gantzen Landes Stütze/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 19[/aq]. Anno [aq]1680[/aq] den [aq]12[/aq]. Julii wurde die HochFürstliche Leiche des vormahl höchst-seeligsten [aq]ADMINISTRATORIS[/aq] des damahl sogenandten Magdeburgisch. Ertzstiffts Herrn Augusti/ Hertzogs zu Sachsen etc. nacher Weissenfels abgeführet/ und damit dem in in die [aq]700[/aq]. Jahr gestandenen Ertzstiffte ein Ende gemacht. [...] Die erste [aq]ration[/aq] ist/ [aq]1[/aq]. weil sein Fall den Magdeburgischen Mauren Risse macht/ das Land erschuttert/ und das Ertzstifft niederreist. [...] [aq]2[/aq]. weil Er zuvor bey der gefährlichsten Zeit (die [aq]per[/aq] [griech.] erzehlt wird) das Ertzstifft nechst Gott erhalten. [...][S][...] Darauff wird das [aq]subjectum[/aq] der [aq]proposition[/aq] der höchstseeligste August gleichsam in den Grabe beschauet und beschrieben [aq]stroph[/aq]. [aq]27-37[/aq]. […] ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Augustus liegt nunmehr des gantzen Landes Stütze/ / Fundstelle | |
| Seite: (251-252) [II; 348-349] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Anno [aq]1684[/aq]. den [aq]18[/aq]. Novembris ließ sich [aq]Tit[/aq]. Herr Christoph Schrader/ Churfürstliche Durchl. wohlbestallter Hoff-Prediger in Halle und das zu dem Hertzogthume Magdeb. verordneten [aq]Consistorii[/aq] hochansehnlicher [aq]Consistorial[/aq]-Rath/ nach Absterbung und Betraurung seiner ersten Ehfrauen/ in ein anderwärtiges Eh-Verbündniß durch öffendliche Trauung ein mit [aq]Tit[/aq]. Jungfer Julianen Sophien Beckerin/ auf welche Hochzeit ich ein Carmen verfertiget/ [...] [S] […] ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] [aq]Post vidui luctum thalami longosque; dolores[/aq] ¶ [...] [S] […] ¶ Nachdem Er lange gnug den Witberstand geführt / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Anno [aq]1684[/aq]. den [aq]18[/aq]. Novembris ließ sich [aq]Tit[/aq]. Herr Christoph Schrader/ Churfürstliche Durchl. wohlbestallter Hoff-Prediger in Halle und das zu dem Hertzogthume Magdeb. verordneten [aq]Consistorii[/aq] hochansehnlicher [aq]Consistorial[/aq]-Rath/ nach Absterbung und Betraurung seiner ersten Ehfrauen/ in ein anderwärtiges Eh-Verbündniß durch öffendliche Trauung ein mit [aq]Tit[/aq]. Jungfer Julianen Sophien Beckerin/ auf welche Hochzeit ich ein Carmen verfertiget/ [...] [S] […] ¶ [G: [aq]Propositio[/aq]] [aq]Post vidui luctum thalami longosque; dolores[/aq] ¶ [...] [S] […] ¶ Nachdem Er lange gnug den Witberstand geführt / Fundstelle | |
| Seite: (261-265) [II; 358-362] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: In der ungewöhnlich grossen Pest/ welche Anno [aq]1681[/aq]. das liebe Eißleben/ das Vaterland des seel. Lutheri/ befiel/ blieb auch alsobald zu Anfange der seelige Herr [aq]M[/aq]. Christoph Pelsius/ wohlverordneter [aq]Pastor[/aq] der Kirchen zu [aq]S. Andreae[/aq] daselbst und des [aq]Consistorii Assessor[/aq], nebst seiner Ehfrauen/ Frauen Christinen Catharinen/ geb. [aq]Gveinzin[/aq], und [aq]5[/aq]. Kindern/ nur ein eintziges Söhnchen blieb noch überig/ welches das folgende Jahr aber auch bey seinem Vormunde Todes verblichen. Und also ist das gantze Hauß des seel. [aq]Pelsii[/aq] in dem Himmel zusammen kommen. Dem seel. Manne zum Andencken/ habe aus schwägerlichem Gemüthe ich folgendes auffgesetzt/ in welchen die [aq]proposition[/aq] ist: Ihr/ O Pelisches Hauß/ seyd glückseelig. […][S] ¶ [G: [aq]Ratio I[/aq].] Glückseelige/ die nicht zertrennet können werden/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: In der ungewöhnlich grossen Pest/ welche Anno [aq]1681[/aq]. das liebe Eißleben/ das Vaterland des seel. Lutheri/ befiel/ blieb auch alsobald zu Anfange der seelige Herr [aq]M[/aq]. Christoph Pelsius/ wohlverordneter [aq]Pastor[/aq] der Kirchen zu [aq]S. Andreae[/aq] daselbst und des [aq]Consistorii Assessor[/aq], nebst seiner Ehfrauen/ Frauen Christinen Catharinen/ geb. [aq]Gveinzin[/aq], und [aq]5[/aq]. Kindern/ nur ein eintziges Söhnchen blieb noch überig/ welches das folgende Jahr aber auch bey seinem Vormunde Todes verblichen. Und also ist das gantze Hauß des seel. [aq]Pelsii[/aq] in dem Himmel zusammen kommen. Dem seel. Manne zum Andencken/ habe aus schwägerlichem Gemüthe ich folgendes auffgesetzt/ in welchen die [aq]proposition[/aq] ist: Ihr/ O Pelisches Hauß/ seyd glückseelig. […][S] ¶ [G: [aq]Ratio I[/aq].] Glückseelige/ die nicht zertrennet können werden/ / Fundstelle | |
| Seite: (276-277) [II; 373-374] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 23[/aq]. Als des Herrn Rathsmeisters [aq]Doct[/aq]. Johann Christian [aq]GVEINZII[/aq] jungste Tochter erster Ehe/ Jungf. Christiana Elisabeth/ [S] mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Hiepen/ wohlverordneten Ober-Pfarr zu Walhausen/ Anno [aq]1686[/aq]. den [aq]20[/aq]. Junii ehlich vertrauet ward/ ist nach Anlaß des Spruches Sirachs [aq]cap. II. v. 30[/aq]. Was einer für ein Mann gewest sey/ das findet man an seinen Nachkommen/ folgendes aufgesetzt worden. In welchem die [aq]proposition[/aq] ist: GOtt nimmt sich der [aq]Gvein[/aq]zischen Nachkommen an. Wie solche ausgeführet worden/ ersiehet man am Rande. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] O [aq]GVEINZI[/aq], den ich erst im Tode lernen kennen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 23[/aq]. Als des Herrn Rathsmeisters [aq]Doct[/aq]. Johann Christian [aq]GVEINZII[/aq] jungste Tochter erster Ehe/ Jungf. Christiana Elisabeth/ [S] mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Hiepen/ wohlverordneten Ober-Pfarr zu Walhausen/ Anno [aq]1686[/aq]. den [aq]20[/aq]. Junii ehlich vertrauet ward/ ist nach Anlaß des Spruches Sirachs [aq]cap. II. v. 30[/aq]. Was einer für ein Mann gewest sey/ das findet man an seinen Nachkommen/ folgendes aufgesetzt worden. In welchem die [aq]proposition[/aq] ist: GOtt nimmt sich der [aq]Gvein[/aq]zischen Nachkommen an. Wie solche ausgeführet worden/ ersiehet man am Rande. ¶ [G: [aq]Exordium[/aq].] O [aq]GVEINZI[/aq], den ich erst im Tode lernen kennen/ / Fundstelle | |
| Seite: (278-279) [II; 375-376] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Und hieher kan ich nun das [aq]Ecedium[/aq] des seel. [aq]M[/aq]. Samuelis Gottfried Saalbachs/ meines [aq]Antecessoris[/aq] mitziehen/ welcher in der [aq]Contagion Anno 1682. d. I. Septemb[/aq]. bey hiesiger Stadt mit blieb. Es lautet dasselbe also: [S] ¶ [G: [aq]Assertio pro adhortatione[/aq].] [aq]Qui quondam laeto curristi flumine, valles[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Und hieher kan ich nun das [aq]Ecedium[/aq] des seel. [aq]M[/aq]. Samuelis Gottfried Saalbachs/ meines [aq]Antecessoris[/aq] mitziehen/ welcher in der [aq]Contagion Anno 1682. d. I. Septemb[/aq]. bey hiesiger Stadt mit blieb. Es lautet dasselbe also: [S] ¶ [G: [aq]Assertio pro adhortatione[/aq].] [aq]Qui quondam laeto curristi flumine, valles[/aq] / Fundstelle | |
| Seite: (285-286) [II; 382-383] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als etwan in folgenden ist die [aq]propositio[/aq]: [aq]CHRISTUM CANAM[/aq]; die Ursache dieses Entschlusses ist/ [aq]quia omnia condidit & conservat[/aq]. Welches denn per [griech.] [aq]objecti[/aq] erweitert worden. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] [aq]Carmen ego tenui meditabor arundine, teque[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als etwan in folgenden ist die [aq]propositio[/aq]: [aq]CHRISTUM CANAM[/aq]; die Ursache dieses Entschlusses ist/ [aq]quia omnia condidit & conservat[/aq]. Welches denn per [griech.] [aq]objecti[/aq] erweitert worden. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] [aq]Carmen ego tenui meditabor arundine, teque[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret das Gedichte/ welches auff Jungf. Annen Reginen/ [aq]Tit[/aq]. Herrn Rathsmeister Reichhelms seel. hinterlassener Jungfer Tochter Hochzeit zwar gemacht/ aber weil Sie [S] zuvor starb/ nicht gedruckt wurde. Darinnen ist die [aq]proposition[/aq]: Vertrauligkeit und Liebe ist der Ehe bester [aq]Confect[/aq]. Die Ausarbeitung ist folgende. ¶ [G. [aq]dubit[/aq].] Mensch/ sage was doch wohl den Ehstand lieblich machet/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hieher gehöret das Gedichte/ welches auff Jungf. Annen Reginen/ [aq]Tit[/aq]. Herrn Rathsmeister Reichhelms seel. hinterlassener Jungfer Tochter Hochzeit zwar gemacht/ aber weil Sie [S] zuvor starb/ nicht gedruckt wurde. Darinnen ist die [aq]proposition[/aq]: Vertrauligkeit und Liebe ist der Ehe bester [aq]Confect[/aq]. Die Ausarbeitung ist folgende. ¶ [G. [aq]dubit[/aq].] Mensch/ sage was doch wohl den Ehstand lieblich machet/ / Fundstelle | |
| Seite: (309-310) [406-407] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Diese Arth hat mir gefallen/ da ich einsmahls einem guten Freunde muste ein Gedichte auf den Nahmans-Tag [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoph Schraders/ Churfürstl. Hoff-Prediger allhier/ etc. nicht lange nach der allhier geschehenen Huldigung auffsetzen. Es ist aber der Gegensatz [aq]cum aliqua abominatione[/aq] vorgebracht worden/ also: ¶ [G: [aq]Antithesis[/aq].] [aq]Ite procul vani, quorum vox improba curam[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Diese Arth hat mir gefallen/ da ich einsmahls einem guten Freunde muste ein Gedichte auf den Nahmans-Tag [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoph Schraders/ Churfürstl. Hoff-Prediger allhier/ etc. nicht lange nach der allhier geschehenen Huldigung auffsetzen. Es ist aber der Gegensatz [aq]cum aliqua abominatione[/aq] vorgebracht worden/ also: ¶ [G: [aq]Antithesis[/aq].] [aq]Ite procul vani, quorum vox improba curam[/aq] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Hintrit des oben angeführten Hochverdienten Mannes [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [S] [aq]OLEARII[/aq], weyland [aq]Superintendentis[/aq] allhier/ wurde im Nahmen der [aq]Collegen[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] etwas auffgesetzt/ in welchen die [aq]propositio[/aq] ist: O Oleari/ verlaß die Welt. Welches eine Anmahnung ist an den Verstorbenen. […] ¶ [G: [aq]Ratio I[/aq].] Die Arbeit ist vollbracht/ der Gnaden-Lohn verhanden/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Hintrit des oben angeführten Hochverdienten Mannes [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [S] [aq]OLEARII[/aq], weyland [aq]Superintendentis[/aq] allhier/ wurde im Nahmen der [aq]Collegen[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] etwas auffgesetzt/ in welchen die [aq]propositio[/aq] ist: O Oleari/ verlaß die Welt. Welches eine Anmahnung ist an den Verstorbenen. […] ¶ [G: [aq]Ratio I[/aq].] Die Arbeit ist vollbracht/ der Gnaden-Lohn verhanden/ / Fundstelle | |
| Seite: (354-355) [II; 451-452] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich setzte meinem vormahls treuen und liebgewesenen [aq]Praeceptori[/aq], hernach aber auch in meinem itzigem Amte nahmhafften [aq]Antecessori[/aq], dem seel. Herrn [aq]M. JOHANNI MARCI[/aq], im Nahmen der sämtlichen [aq]Collegen[/aq] bey dessen Beerdigung Anno [aq]1678[/aq]. den [aq]25[/aq]. Augusti/ da er den [aq]22. ejusd[/aq]. von einem Schlag-Fluß auff der [aq]Catheder[/aq] umgefallen und bald darauff gestorben/ nachfolgendes Grab-Gedichte auf. [...] Der [aq]major[/aq] dieses [aq]Syllogismi[/aq] stehet bey der Ausarbeitung Stroph. [aq]1. & 2[/aq]. [aq]cum implicatis rationibus[/aq], wird auch erweitert durch das Exempel des Jonathans und Judae/ Stroph. [aq]3. 4. 5[/aq]. […][S][...] ¶ Die recht seelige Wahlstadt. ¶ Nicht besser kan ein Held als auff der Wahlstadt sterben/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als ich setzte meinem vormahls treuen und liebgewesenen [aq]Praeceptori[/aq], hernach aber auch in meinem itzigem Amte nahmhafften [aq]Antecessori[/aq], dem seel. Herrn [aq]M. JOHANNI MARCI[/aq], im Nahmen der sämtlichen [aq]Collegen[/aq] bey dessen Beerdigung Anno [aq]1678[/aq]. den [aq]25[/aq]. Augusti/ da er den [aq]22. ejusd[/aq]. von einem Schlag-Fluß auff der [aq]Catheder[/aq] umgefallen und bald darauff gestorben/ nachfolgendes Grab-Gedichte auf. [...] Der [aq]major[/aq] dieses [aq]Syllogismi[/aq] stehet bey der Ausarbeitung Stroph. [aq]1. & 2[/aq]. [aq]cum implicatis rationibus[/aq], wird auch erweitert durch das Exempel des Jonathans und Judae/ Stroph. [aq]3. 4. 5[/aq]. […][S][...] ¶ Die recht seelige Wahlstadt. ¶ Nicht besser kan ein Held als auff der Wahlstadt sterben/ / Fundstelle | |
| Seite: (377-378) [II; 474-475] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ ich setze diese [aq]proposition[/aq]: Jesus Leyden gereicht allen armen Sündern zu Trost; dieselbe könte auf folgende Art ausgearbeitet werden. ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] Dein Leiden/ Pein und Tod/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als/ ich setze diese [aq]proposition[/aq]: Jesus Leyden gereicht allen armen Sündern zu Trost; dieselbe könte auf folgende Art ausgearbeitet werden. ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] Dein Leiden/ Pein und Tod/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Diß gab mir Anleitung [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Andreae Christoph Schubarthen/ anitzo Churfürstl. Durchl. zu Brandenburg [aq]Consistorial[/aq]-Rath bey dem Hertzogthume Magdeb. wie auch [aq]Pastori[/aq] bey der Ulrichs Kirchen allhier in Halle und [aq]Inspectori[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq], bey seinem [aq]Doctorat[/aq] zu Jena/ alwo ich mich damahl als ein Student auffhielt/ wiewohl mit etwas schlechter Schreib-Arth/ auff zuwarten. ¶ Als uns das Paradieß ein hauend Schwerdt verschloß / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Diß gab mir Anleitung [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Andreae Christoph Schubarthen/ anitzo Churfürstl. Durchl. zu Brandenburg [aq]Consistorial[/aq]-Rath bey dem Hertzogthume Magdeb. wie auch [aq]Pastori[/aq] bey der Ulrichs Kirchen allhier in Halle und [aq]Inspectori[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq], bey seinem [aq]Doctorat[/aq] zu Jena/ alwo ich mich damahl als ein Student auffhielt/ wiewohl mit etwas schlechter Schreib-Arth/ auff zuwarten. ¶ Als uns das Paradieß ein hauend Schwerdt verschloß / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wurde von einem guten Freunde gebethen in seinem Nahmen an die Durchlauchtigste damahls vermehlte Herzogin zu Sachsen/ des Durchl. Herzogens [aq]AUGUSTI, Administratoris[/aq] vormahligen Erzstiffts Magdeburg herzliebstes Ehgemahl/ anitzo aber noch lebende Fr. Witbe Johann Walpurgis/ auf dero instehenden Geburths Tag ein Gedichte zu verfertigen. […][S][...] ¶ Durchlauchtigste/ das Feld das Ihr zu Füssen lieget/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich wurde von einem guten Freunde gebethen in seinem Nahmen an die Durchlauchtigste damahls vermehlte Herzogin zu Sachsen/ des Durchl. Herzogens [aq]AUGUSTI, Administratoris[/aq] vormahligen Erzstiffts Magdeburg herzliebstes Ehgemahl/ anitzo aber noch lebende Fr. Witbe Johann Walpurgis/ auf dero instehenden Geburths Tag ein Gedichte zu verfertigen. […][S][...] ¶ Durchlauchtigste/ das Feld das Ihr zu Füssen lieget/ / Fundstelle | |
| Seite: (428-429) [II; 525-526] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Im Jahr [aq]1677[/aq]. denn [aq]II. Decembr[/aq]. Wurde mein ehmaliger guter Freund Herr Christian Schönberg/ [aq]Calb. Saxo[/aq], nunmehr seeliger/ nach unterschiedlich abgelegten [aq]speciminibus[/aq] und allerhanderlebtem Glücke zu Jena mit gutem Ruhme Magister; demselben machte ich auf Begehren ein [aq]Carmen[/aq]/ in welchem die [aq]proposition[/aq] folgende war: GOtt füret wunderlich/ doch glücklich. Worinne zwo [aq]proposit[/aq]. liegen/ die einerley [aq]subject[/aq]. und doch unterschiedl. [aq]praedicata[/aq] haben/ nehmlich die erste: GOtt führet wunderlich; die andere: GOtt führet glücklich. [...] Denn [aq]Stroph. 2. 3[/aq]. wird sie mit dem Exempel Davids/ Daniels/ Mosis/ Ißraelis/ [aq]Stroph. 4. 5. 6[/aq]. mit dem Exempel des neuen Magisters erwiesen. Darauf wird mit Erweckung eines fernern Vertrauens auf Gottes Güthe und einem guten Wunsch beschlossen. Das [aq]Carmen[/aq] lautet also: ¶ Der Höchste weiß es wohl was einen Menschen dienet/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Im Jahr [aq]1677[/aq]. denn [aq]II. Decembr[/aq]. Wurde mein ehmaliger guter Freund Herr Christian Schönberg/ [aq]Calb. Saxo[/aq], nunmehr seeliger/ nach unterschiedlich abgelegten [aq]speciminibus[/aq] und allerhanderlebtem Glücke zu Jena mit gutem Ruhme Magister; demselben machte ich auf Begehren ein [aq]Carmen[/aq]/ in welchem die [aq]proposition[/aq] folgende war: GOtt füret wunderlich/ doch glücklich. Worinne zwo [aq]proposit[/aq]. liegen/ die einerley [aq]subject[/aq]. und doch unterschiedl. [aq]praedicata[/aq] haben/ nehmlich die erste: GOtt führet wunderlich; die andere: GOtt führet glücklich. [...] Denn [aq]Stroph. 2. 3[/aq]. wird sie mit dem Exempel Davids/ Daniels/ Mosis/ Ißraelis/ [aq]Stroph. 4. 5. 6[/aq]. mit dem Exempel des neuen Magisters erwiesen. Darauf wird mit Erweckung eines fernern Vertrauens auf Gottes Güthe und einem guten Wunsch beschlossen. Das [aq]Carmen[/aq] lautet also: ¶ Der Höchste weiß es wohl was einen Menschen dienet/ / Fundstelle | |
| Seite: (440-441) [II; 537-538] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Bey der Geburth des HErrn Christi ist folgende Pindarische kleine Ode gemacht worden/ in welcher in der [griech.] die Geburt Christi und deren Nutz erzehlet worden/ in der [griech.] aber und dem [griech.] ist das [aq]morale[/aq] ausgeführt/ das ihn deswegen iederman loben sol. Und ob ich wol sonst nicht viel Grichisch habe mit einrücken wollen/ so kan ich doch nicht unterlassen nur ein eintziges Exempel mit her zusetzen/ damit junge Leuthe sehen/ es sey in der [S] Arth eine Sache auszuarbeiten in keiner Sprache ein Unterscheid. ¶ [aq]I[aq]. [griech.] ¶ [griech.] / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Bey der Geburth des HErrn Christi ist folgende Pindarische kleine Ode gemacht worden/ in welcher in der [griech.] die Geburt Christi und deren Nutz erzehlet worden/ in der [griech.] aber und dem [griech.] ist das [aq]morale[/aq] ausgeführt/ das ihn deswegen iederman loben sol. Und ob ich wol sonst nicht viel Grichisch habe mit einrücken wollen/ so kan ich doch nicht unterlassen nur ein eintziges Exempel mit her zusetzen/ damit junge Leuthe sehen/ es sey in der [S] Arth eine Sache auszuarbeiten in keiner Sprache ein Unterscheid. ¶ [aq]I[aq]. [griech.] ¶ [griech.] / Fundstelle | |
| Seite: (452-452) [II; 549-550] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Den [aq]18. Augusti 1687[/aq]. ist der berühmte und nicht alleine üm die Universität Jena sondern auch üm die gantze gelehrte Welt verdinte Mann [aq]Tit[/aq]. Herr Joh. Frischmuth/ weyland [aq]Prof. Orientalium Lingg[/aq]. in Jena und [aq]Facultatis Philosophicae Senior[/aq] gestorben. Damit demnach das Andencken des Seel. Mannes/ als meines vormahligen grossen Gönners/ auch durch meine wenigkeit möchte fortgepflantzet werden/ als habe ich seinen Schwieger-Sohn [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]Valentino[/aq] [S] Velthem, [aq]S. S. Th. Doct[/aq]. und [aq]Prof[/aq]. in Jena folgendes Briefgen mit Gelegenheit überschickt und es hernach hier mit einrücken lassen. […] ¶ Daß bey Gelegenheit ich dis Papyr ergriffen/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Den [aq]18. Augusti 1687[/aq]. ist der berühmte und nicht alleine üm die Universität Jena sondern auch üm die gantze gelehrte Welt verdinte Mann [aq]Tit[/aq]. Herr Joh. Frischmuth/ weyland [aq]Prof. Orientalium Lingg[/aq]. in Jena und [aq]Facultatis Philosophicae Senior[/aq] gestorben. Damit demnach das Andencken des Seel. Mannes/ als meines vormahligen grossen Gönners/ auch durch meine wenigkeit möchte fortgepflantzet werden/ als habe ich seinen Schwieger-Sohn [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]Valentino[/aq] [S] Velthem, [aq]S. S. Th. Doct[/aq]. und [aq]Prof[/aq]. in Jena folgendes Briefgen mit Gelegenheit überschickt und es hernach hier mit einrücken lassen. […] ¶ Daß bey Gelegenheit ich dis Papyr ergriffen/ / Fundstelle | |
| Seite: (494-495) [II; 591-592] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§.4[/aq]. Oder [...] [aq]3[/aq]. hat man das gute Vertrauen/ GOtt werde es erhalten und vermehren. [...][S][...] Alle diese Stücke hab ich angetroffen in einem [aq]carmine[/aq], mit welchem ich die Hochzeit meines leiblichen Bruders [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoff Andreae Rotthens/ Seel-Sorgers in Friedersdorf/ welche Er mit der Tugend begabten Jungf. Catharinen Herr Johann Beschewitz Rathsherrn in Breßko hinterlassener Tochter in Storkau den [aq]28. Augusti 1683[/aq]. beging/ in meiner Abwesenheit beehret habe. Wil derohalben solches hier mit hersetzen. ¶ Daß Heyrath Gottes Werck und dessen Schickung sey/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§.4[/aq]. Oder [...] [aq]3[/aq]. hat man das gute Vertrauen/ GOtt werde es erhalten und vermehren. [...][S][...] Alle diese Stücke hab ich angetroffen in einem [aq]carmine[/aq], mit welchem ich die Hochzeit meines leiblichen Bruders [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoff Andreae Rotthens/ Seel-Sorgers in Friedersdorf/ welche Er mit der Tugend begabten Jungf. Catharinen Herr Johann Beschewitz Rathsherrn in Breßko hinterlassener Tochter in Storkau den [aq]28. Augusti 1683[/aq]. beging/ in meiner Abwesenheit beehret habe. Wil derohalben solches hier mit hersetzen. ¶ Daß Heyrath Gottes Werck und dessen Schickung sey/ / Fundstelle | |
| Seite: (503-504) [II; 602-603] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als [aq]Tit[/aq]. Herr Johann [aq]Guilielmus Bajer SS. Theol. Doct[/aq]. und wohlverdienter [aq]Professor[/aq] derselben auf der weitberühmten [aq]universität[/aq] zu Jena seine [aq]Profession[/aq] erlangte nach abzug des Herrn [aq]D[/aq]. Niemans wurde folgendes aufgesetzt/ darinne vorbeniemte Stücke sich finden. ¶ Mein Gönner/ sol ich Ihm durch eine Zeil entdecken/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als [aq]Tit[/aq]. Herr Johann [aq]Guilielmus Bajer SS. Theol. Doct[/aq]. und wohlverdienter [aq]Professor[/aq] derselben auf der weitberühmten [aq]universität[/aq] zu Jena seine [aq]Profession[/aq] erlangte nach abzug des Herrn [aq]D[/aq]. Niemans wurde folgendes aufgesetzt/ darinne vorbeniemte Stücke sich finden. ¶ Mein Gönner/ sol ich Ihm durch eine Zeil entdecken/ / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Als der nunmehr seelige Herr [aq]M. CHRISTOPHORUS[/aq] Lucht/ vom [aq]Diaconat[/aq] bey der Ulrichs Kirchen zum [aq]Pastorat[/aq] daselbst beruffen und also auch des [aq]Gymnasii Inspect[/aq]. worden/ haben Ihm einige [aq]alumni[/aq] aus dem [aq]Gymnasio[/aq] damahls eine Nacht-Musick gebracht. […][S] ¶ Sterne lasset euern Schein / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Als der nunmehr seelige Herr [aq]M. CHRISTOPHORUS[/aq] Lucht/ vom [aq]Diaconat[/aq] bey der Ulrichs Kirchen zum [aq]Pastorat[/aq] daselbst beruffen und also auch des [aq]Gymnasii Inspect[/aq]. worden/ haben Ihm einige [aq]alumni[/aq] aus dem [aq]Gymnasio[/aq] damahls eine Nacht-Musick gebracht. […][S] ¶ Sterne lasset euern Schein / Fundstelle | |
| Seite: (515-516) [II; 612-613] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. In folgendem Liede ist das Verdienst des HErrn Christi kürtzlich beschrieben seiner Natur und Wirckung nach. ¶ Mein Heyland/ dein Verdienst und Leiden / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. In folgendem Liede ist das Verdienst des HErrn Christi kürtzlich beschrieben seiner Natur und Wirckung nach. ¶ Mein Heyland/ dein Verdienst und Leiden / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Weil aber gleich wohl auch in H. Schrifft des Trostes absonderlich gedacht wird/ als wollen wir es als einer absonderliche Arth gehen lassen. Und gehört nun hierher folgender Vornlauf/ aus [aq]Matth. 26. 39[/aq]. Nicht wie ich wil/ sondern wie du wilt; welches ich mir zum [aq]symbolo[/aq] erwehlt. ¶ Nicht betrübt! obgleich die Noth / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Weil aber gleich wohl auch in H. Schrifft des Trostes absonderlich gedacht wird/ als wollen wir es als einer absonderliche Arth gehen lassen. Und gehört nun hierher folgender Vornlauf/ aus [aq]Matth. 26. 39[/aq]. Nicht wie ich wil/ sondern wie du wilt; welches ich mir zum [aq]symbolo[/aq] erwehlt. ¶ Nicht betrübt! obgleich die Noth / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]b)[/aq] Als wenn einer den Tod-Schlag Abels nehme/ welches eine wahrhafftige Geschicht ist/ davon [aq]Gen. 4. v. 8[/aq]. zu lesen/ und erdichtete darbey/ wie solches Unglück seinem Vater Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Traumen sey vorgestellet worden; wie der Engel Gabriel dem Cain in die schon auffgehobene Keule gefallen; wie der [aq]Apollyon[/aq] ihn dennoch angetrieben/ indem er ihn durch die [aq]Orgiphilen[/aq] gantz unsinnig gemacht etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]b)[/aq] Als wenn einer den Tod-Schlag Abels nehme/ welches eine wahrhafftige Geschicht ist/ davon [aq]Gen. 4. v. 8[/aq]. zu lesen/ und erdichtete darbey/ wie solches Unglück seinem Vater Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Traumen sey vorgestellet worden; wie der Engel Gabriel dem Cain in die schon auffgehobene Keule gefallen; wie der [aq]Apollyon[/aq] ihn dennoch angetrieben/ indem er ihn durch die [aq]Orgiphilen[/aq] gantz unsinnig gemacht etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich habe droben [aq]§. 6. lit. b[/aq]. die Geschichte von dem Abel angeführet/ und darbey etliche Umstände erdichtet/ als daß es dem Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Träumen sey angedeutet worden. Hierdurch wird gelehrt/ daß GOtt seine Kinder offt warne/ wenn sie sich nur allemahl drein schicken könten. Weiter/ daß der Engel Gabriel dem Cain in seine schon erhabene Keule gefallen. Deutet an/ wie GOtt [aq]moraliter[/aq] & [aq]physicè[/aq] uns offt vom bösen abhält. Noch weiter/ daß der [aq]Apollyon[/aq] ihn gleichwohl angetrieben: Bedeutet/ daß der Sathan die Haupt-Ursache aller Sünde sey. Abermahl/ daß die [aq]Origiphila[/aq] ihn unsinnig gemacht. Deutet an/ daß der Zorn den Menschen so betöbere/ daß er nicht wisse/ was er thue etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ich habe droben [aq]§. 6. lit. b[/aq]. die Geschichte von dem Abel angeführet/ und darbey etliche Umstände erdichtet/ als daß es dem Adam unterschiedliche mahl in Symbolischen Träumen sey angedeutet worden. Hierdurch wird gelehrt/ daß GOtt seine Kinder offt warne/ wenn sie sich nur allemahl drein schicken könten. Weiter/ daß der Engel Gabriel dem Cain in seine schon erhabene Keule gefallen. Deutet an/ wie GOtt [aq]moraliter[/aq] & [aq]physicè[/aq] uns offt vom bösen abhält. Noch weiter/ daß der [aq]Apollyon[/aq] ihn gleichwohl angetrieben: Bedeutet/ daß der Sathan die Haupt-Ursache aller Sünde sey. Abermahl/ daß die [aq]Origiphila[/aq] ihn unsinnig gemacht. Deutet an/ daß der Zorn den Menschen so betöbere/ daß er nicht wisse/ was er thue etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ein kluger Mensch wird von dem HErrn Christo selbst mit einer Schlange verglichen/ wenn ich denn sagen solte/ wie einer mit einem klugen listigen Menschen in Feindschafft gerathen/ kan ich sagen/ er wäre von einer Schlange angefallen worden; / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ein kluger Mensch wird von dem HErrn Christo selbst mit einer Schlange verglichen/ wenn ich denn sagen solte/ wie einer mit einem klugen listigen Menschen in Feindschafft gerathen/ kan ich sagen/ er wäre von einer Schlange angefallen worden; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Von dem Mose wird Exod. [aq]2. v. 21[/aq]. berichtet/ daß ihm Reguel ([aq]v. 18. sic dicitur[/aq]) oder Jethro/ der Priester in Midian/ seine Tochter Ziporam/ eine Morin/ zum Weibe gegeben/ da Er sich bey ihm in der Flucht auffhielt. Mehr Umstände sind bey dieser Heyrath in H. Schrifft nicht beniemt. Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Von dem Mose wird Exod. [aq]2. v. 21[/aq]. berichtet/ daß ihm Reguel ([aq]v. 18. sic dicitur[/aq]) oder Jethro/ der Priester in Midian/ seine Tochter Ziporam/ eine Morin/ zum Weibe gegeben/ da Er sich bey ihm in der Flucht auffhielt. Mehr Umstände sind bey dieser Heyrath in H. Schrifft nicht beniemt. Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Fundstelle | |
| Seite: 151-155 [III; 168-172] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. Der Umstand: [aq]QUOMODO[/aq]. Dabey kan nun ein Poet der Ubergebung und der Trauung erdichten. Als etwan [aq]1[/aq]. daß sie ihm von Vater und Mutter zugeführt worden. [aq]2[/aq]. daß sie unter einem Teppiche/ wie bey den Jüden noch itzo gebräuchlich/ zum Tempel gebracht. [aq]3[/aq]. Daß [S] ein grosser Zulauff der Nachbarschafft dabey gewesen [aq]4[/aq]. Daß der Schwieger-Vater Jethro oder Reguel ein grosses Opffer dabey gethan und den Armen Spende gegeben. [aq]5[/aq]. Daß er diese neuvermählten und das gantze Volck gesegnet. etc. [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. Der Umstand: [aq]QUOMODO[/aq]. Dabey kan nun ein Poet der Ubergebung und der Trauung erdichten. Als etwan [aq]1[/aq]. daß sie ihm von Vater und Mutter zugeführt worden. [aq]2[/aq]. daß sie unter einem Teppiche/ wie bey den Jüden noch itzo gebräuchlich/ zum Tempel gebracht. [aq]3[/aq]. Daß [S] ein grosser Zulauff der Nachbarschafft dabey gewesen [aq]4[/aq]. Daß der Schwieger-Vater Jethro oder Reguel ein grosses Opffer dabey gethan und den Armen Spende gegeben. [aq]5[/aq]. Daß er diese neuvermählten und das gantze Volck gesegnet. etc. [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Fundstelle | |
| Seite: 155-161 (III; 172-178] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es ist in sonderheit berühmt des [aq]Grotii Christus patiens[/aq]. Welche Tragödie weil sie nach Art der alten beschrieben worden ist/ wil ich dieselbe kürtzlich durchlauffen. ¶ Die Materie dieser Tragödie ist das Leiden Christi/ welches in folgenden Worten enthalten: Christus leidet vor das Menschliche Geschlecht. ¶ […] ¶ [aq]ACT. I[/aq]. ¶ ERscheint der HErr JEsus auff dem Schauplatz/ und erzehlt seinem himmlischen Vater [aq]per episodia[/aq] alles was er bißher gethan/ wie er seinen Befehl erfüllet/ und sehe doch seines Jammers noch kein Ende. […][S][...] ¶ [aq]§. 13[/aq]. Und dieses ist also ein Abriß einer alten Tragödie/ wie sie bey den Lateinern gebräuchlich ist gewesen. Denn daß der [aq]Grotius[/aq] diesen seinen [aq]Christum patientem[/aq] auf den Schlag derselben gemacht habe/ insonderheit nach Art des [aq]Senecae[/aq], ist droben schon erwehnet worden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es ist in sonderheit berühmt des [aq]Grotii Christus patiens[/aq]. Welche Tragödie weil sie nach Art der alten beschrieben worden ist/ wil ich dieselbe kürtzlich durchlauffen. ¶ Die Materie dieser Tragödie ist das Leiden Christi/ welches in folgenden Worten enthalten: Christus leidet vor das Menschliche Geschlecht. ¶ […] ¶ [aq]ACT. I[/aq]. ¶ ERscheint der HErr JEsus auff dem Schauplatz/ und erzehlt seinem himmlischen Vater [aq]per episodia[/aq] alles was er bißher gethan/ wie er seinen Befehl erfüllet/ und sehe doch seines Jammers noch kein Ende. […][S][...] ¶ [aq]§. 13[/aq]. Und dieses ist also ein Abriß einer alten Tragödie/ wie sie bey den Lateinern gebräuchlich ist gewesen. Denn daß der [aq]Grotius[/aq] diesen seinen [aq]Christum patientem[/aq] auf den Schlag derselben gemacht habe/ insonderheit nach Art des [aq]Senecae[/aq], ist droben schon erwehnet worden. / Fundstelle | |
| Seite: (221-241) [III; 238-258] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: ([aq]a[/aq]) Als wenn einer Petrum vor Johannem entweder angiebt oder ansiehet; / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: ([aq]a[/aq]) Als wenn einer Petrum vor Johannem entweder angiebt oder ansiehet; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: Wenn in einer Tragödie der vornehmste Irrthum ohne Schuld des/ der darein verwickelt wird/ sich zu trägt/ als wie bey der Verkauffung des Josephs geschehen/ so entstehet daher ein Mitleiden und Bejammerung bey dem Zuschauer. Damit demnach solche Gemüths-Regung nicht vermindert/ sondern vielmehr vermehret werde/ muß des Josephs Person so auffgeführet werden/ daß er seine Brüder mit nichts anders/ als mit seiner Auffrichtigkeit beleidiget habe. Wenn a-[S]ber iemand eine Furcht und Schröcken vor den Lastern in einer Tragödie bey den Zuschauern erwecken wil/ als etwan an dem hochmüthigen Nebucadnezar vor der Hochmuth/ oder des Ehrgeitzigen Absolons vor den Ehrgeitz/ so muß er dieselben Personen nicht auffführen/ als wenn sie aus Unwissenheit das Laster begangen/ sonst würde diß der grausamen Unthat etwas benehmen. / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: Wenn in einer Tragödie der vornehmste Irrthum ohne Schuld des/ der darein verwickelt wird/ sich zu trägt/ als wie bey der Verkauffung des Josephs geschehen/ so entstehet daher ein Mitleiden und Bejammerung bey dem Zuschauer. Damit demnach solche Gemüths-Regung nicht vermindert/ sondern vielmehr vermehret werde/ muß des Josephs Person so auffgeführet werden/ daß er seine Brüder mit nichts anders/ als mit seiner Auffrichtigkeit beleidiget habe. Wenn a-[S]ber iemand eine Furcht und Schröcken vor den Lastern in einer Tragödie bey den Zuschauern erwecken wil/ als etwan an dem hochmüthigen Nebucadnezar vor der Hochmuth/ oder des Ehrgeitzigen Absolons vor den Ehrgeitz/ so muß er dieselben Personen nicht auffführen/ als wenn sie aus Unwissenheit das Laster begangen/ sonst würde diß der grausamen Unthat etwas benehmen. / Fundstelle | |
| Seite: (257-258) [III; 274-275] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: Wenn in einer Tragödie der vornehmste Irrthum ohne Schuld des/ der darein verwickelt wird/ sich zu trägt/ als wie bey der Verkauffung des Josephs geschehen/ so entstehet daher ein Mitleiden und Bejammerung bey dem Zuschauer. Damit demnach solche Gemüths-Regung nicht vermindert/ sondern vielmehr vermehret werde/ muß des Josephs Person so auffgeführet werden/ daß er seine Brüder mit nichts anders/ als mit seiner Auffrichtigkeit beleidiget habe. Wenn a-[S]ber iemand eine Furcht und Schröcken vor den Lastern in einer Tragödie bey den Zuschauern erwecken wil/ als etwan an dem hochmüthigen Nebucadnezar vor der Hochmuth/ oder des Ehrgeitzigen Absolons vor den Ehrgeitz/ so muß er dieselben Personen nicht auffführen/ als wenn sie aus Unwissenheit das Laster begangen/ sonst würde diß der grausamen Unthat etwas benehmen. / Rang | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Als: Wenn in einer Tragödie der vornehmste Irrthum ohne Schuld des/ der darein verwickelt wird/ sich zu trägt/ als wie bey der Verkauffung des Josephs geschehen/ so entstehet daher ein Mitleiden und Bejammerung bey dem Zuschauer. Damit demnach solche Gemüths-Regung nicht vermindert/ sondern vielmehr vermehret werde/ muß des Josephs Person so auffgeführet werden/ daß er seine Brüder mit nichts anders/ als mit seiner Auffrichtigkeit beleidiget habe. Wenn a-[S]ber iemand eine Furcht und Schröcken vor den Lastern in einer Tragödie bey den Zuschauern erwecken wil/ als etwan an dem hochmüthigen Nebucadnezar vor der Hochmuth/ oder des Ehrgeitzigen Absolons vor den Ehrgeitz/ so muß er dieselben Personen nicht auffführen/ als wenn sie aus Unwissenheit das Laster begangen/ sonst würde diß der grausamen Unthat etwas benehmen. / Fundstelle | |
| Seite: (257-258) [III; 274-275] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: ([aq]a[/aq]) Wie der Salomo durch Uberreichung des Schwerdts erforschete/ welches die rechte Mutter were; / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: ([aq]a[/aq]) Wie der Salomo durch Uberreichung des Schwerdts erforschete/ welches die rechte Mutter were; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 18[/aq]. Folgen nun etliche wenige geistliche Lieder/ welche/ obigen Versprechen nach/ untereinander hergesetzet sind/ damit mit denselbigen dieses gantze Werckgen beschlossen werde. [S] ¶ Ich lebe zwischen Nesseln / Fundstelle |
| | | Seite: (557-558) [II; 654-655] [[auch:ANHANG??]] |
| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 18[/aq]. Folgen nun etliche wenige geistliche Lieder/ welche/ obigen Versprechen nach/ untereinander hergesetzet sind/ damit mit denselbigen dieses gantze Werckgen beschlossen werde. [S] ¶ Ich lebe zwischen Nesseln / Fundstelle | |
| Seite: (557-558) [II; 654-655] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 2[/aq]. Von dem Mose wird Exod. [aq]2. v. 21[/aq]. berichtet/ daß ihm Reguel ([aq]v. 18. sic dicitur[/aq]) oder Jethro/ der Priester in Midian/ seine Tochter Ziporam/ eine Morin/ zum Weibe gegeben/ da Er sich bey ihm in der Flucht auffhielt. Mehr Umstände sind bey dieser Heyrath in H. Schrifft nicht beniemt. Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Fundstelle | |
| Seite: 151-155 [III; 168-172] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]II[/aq]. Der Umstand: [aq]QUOMODO[/aq]. Dabey kan nun ein Poet der Ubergebung und der Trauung erdichten. Als etwan [aq]1[/aq]. daß sie ihm von Vater und Mutter zugeführt worden. [aq]2[/aq]. daß sie unter einem Teppiche/ wie bey den Jüden noch itzo gebräuchlich/ zum Tempel gebracht. [aq]3[/aq]. Daß [S] ein grosser Zulauff der Nachbarschafft dabey gewesen [aq]4[/aq]. Daß der Schwieger-Vater Jethro oder Reguel ein grosses Opffer dabey gethan und den Armen Spende gegeben. [aq]5[/aq]. Daß er diese neuvermählten und das gantze Volck gesegnet. etc. [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Fundstelle | |
| Seite: 155-161 (III; 172-178] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Diß Buch [Brants [aq]Narrenschiff[/aq], J.T.] hat [aq]Nicolaus Honiger[/aq] mit Anmerckungen gezieret/ und hat ein Straßburger [aq]Theologus Johan Geiler Këiserberg[/aq] Predigten darüber gehalten wie [aq]Moscherosch[/aq] in der Vorrede des Buchs/ das [aq]Gumpelzhaimer de Exercitiis Academicorum[/aq] geschrieben; / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Diß Buch [Brants [aq]Narrenschiff[/aq], J.T.] hat [aq]Nicolaus Honiger[/aq] mit Anmerckungen gezieret/ und hat ein Straßburger [aq]Theologus Johan Geiler Këiserberg[/aq] Predigten darüber gehalten wie [aq]Moscherosch[/aq] in der Vorrede des Buchs/ das [aq]Gumpelzhaimer de Exercitiis Academicorum[/aq] geschrieben; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Diese der Deutschen Gedichte und Nahmen hat Morhof [aq]I. c[/aq]. nach einander erzehlt/ daraus ich den Kern vorgestellet. Drauf schliest Er: Nach Hans Sachsen weiß ich niemand zu nennen/ der einige des Andenckens würdige Verse geschrieben. Es sind aber doch hin und wieder auch nach der Zeit artige Büchelchen in solchen alten Reimen heraus kommen. Bartholomaeus Ringwald/ Pfarrherr in Langenfeld/ hat [aq]Anno 1558[/aq]. ein Buch lassen ausgehen/ welches er nennet die lautere Warheit/ in demselben zeigt er an/ wie sich ein weltlicher und geistlucher Kriegsmann in seinem Beruff verhalten sol in allen Ständen. Ist hernach [aq]Anno 85[/aq]. und wieder [aq]97. ejusd. seculi[/aq] aufgelegt. Eben derselbe Ringwald hat den Zustand des Himmels und der Hölle in einer Parabel vom treuen Eckart den Frommen zum Trost/ den Bosen zur Warnung geschrieben/ so [aq]Anno 1597[/aq]. wieder nachgedruckt. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Diese der Deutschen Gedichte und Nahmen hat Morhof [aq]I. c[/aq]. nach einander erzehlt/ daraus ich den Kern vorgestellet. Drauf schliest Er: Nach Hans Sachsen weiß ich niemand zu nennen/ der einige des Andenckens würdige Verse geschrieben. Es sind aber doch hin und wieder auch nach der Zeit artige Büchelchen in solchen alten Reimen heraus kommen. Bartholomaeus Ringwald/ Pfarrherr in Langenfeld/ hat [aq]Anno 1558[/aq]. ein Buch lassen ausgehen/ welches er nennet die lautere Warheit/ in demselben zeigt er an/ wie sich ein weltlicher und geistlucher Kriegsmann in seinem Beruff verhalten sol in allen Ständen. Ist hernach [aq]Anno 85[/aq]. und wieder [aq]97. ejusd. seculi[/aq] aufgelegt. Eben derselbe Ringwald hat den Zustand des Himmels und der Hölle in einer Parabel vom treuen Eckart den Frommen zum Trost/ den Bosen zur Warnung geschrieben/ so [aq]Anno 1597[/aq]. wieder nachgedruckt. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Ubersetzung der Psalmen Davids [von Martin Opitz, J.T.] verdienen auch ein grosses Lob. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Ubersetzung der Psalmen Davids [von Martin Opitz, J.T.] verdienen auch ein grosses Lob. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Durch das [aq]Emblema[/aq] aber etwas/ so dasjenige/ welches ich vorstellen wil/ sonsten anzeiget/ es sey sonst eigentlich ein [aq]Emblema[/aq], oder es sey ein [aq]Hieroglyphicum[/aq] oder ein [aq]AEnigma[/aq]. Denn daß diese drey/ wenn man genau davon reden wil/ sonst unterschieden seyn/ ist aus des [aq]Masenii Speculo imaginum veritatis occultae[/aq] bekant; / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Durch das [aq]Emblema[/aq] aber etwas/ so dasjenige/ welches ich vorstellen wil/ sonsten anzeiget/ es sey sonst eigentlich ein [aq]Emblema[/aq], oder es sey ein [aq]Hieroglyphicum[/aq] oder ein [aq]AEnigma[/aq]. Denn daß diese drey/ wenn man genau davon reden wil/ sonst unterschieden seyn/ ist aus des [aq]Masenii Speculo imaginum veritatis occultae[/aq] bekant; / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer mehr dergleichen Abbildungen zu sehen Lust hat/ der sehe in des [aq]Masenii Speculo imaginum veritatis occultae cap. 19[/aq]. wo der Länder/ Flüsse/ Winde/ Zeiten und der Künste Bildnisse angetroffen werden/ und [aq]cap. 20[/aq]. wo die Bildnisse der Tugenden und Laster und anderer Verwandten Stücke sind/ meistentheils aus dem [aq]Johannes Bochius[/aq] und [aq]Caesar Ripa[/aq] vorgestellet. Andere Bildnisse viel mehr kommen [aq]cap. 77. seqq. Conf. Joh Pierii Valeriani Hieroglyphica libris 58[/aq]. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer mehr dergleichen Abbildungen zu sehen Lust hat/ der sehe in des [aq]Masenii Speculo imaginum veritatis occultae cap. 19[/aq]. wo der Länder/ Flüsse/ Winde/ Zeiten und der Künste Bildnisse angetroffen werden/ und [aq]cap. 20[/aq]. wo die Bildnisse der Tugenden und Laster und anderer Verwandten Stücke sind/ meistentheils aus dem [aq]Johannes Bochius[/aq] und [aq]Caesar Ripa[/aq] vorgestellet. Andere Bildnisse viel mehr kommen [aq]cap. 77. seqq. Conf. Joh Pierii Valeriani Hieroglyphica libris 58[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Zu der ersten Art gehöret/ wenn ein Poet vor-[S]nehmer Herren Gschlechte/ Leben und Verrichtungen [aq]historicâ fide[/aq] beschreibet etc. Zu der andern Art andere erdichtete Erzehlung- und Beschreibungen/ als des [aq]Thomae Mori Utopia, Joh. Valentini Andreae Respublica Christianopolitana, Alexandri Rosaei Christiados Libri XIII[/aq]. wiewohl diese leicht auch wegen der Sache zu der ersten Art mit zu ziehen ist etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Zu der ersten Art gehöret/ wenn ein Poet vor-[S]nehmer Herren Gschlechte/ Leben und Verrichtungen [aq]historicâ fide[/aq] beschreibet etc. Zu der andern Art andere erdichtete Erzehlung- und Beschreibungen/ als des [aq]Thomae Mori Utopia, Joh. Valentini Andreae Respublica Christianopolitana, Alexandri Rosaei Christiados Libri XIII[/aq]. wiewohl diese leicht auch wegen der Sache zu der ersten Art mit zu ziehen ist etc. / Fundstelle | |
| Seite: (43-44) [III; 60-61] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Und daher meinet oben angezogener [aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Schüsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht [aq]Satyra[/aq], sondern [aq]Satura[/aq]. ¶ [aq](a) Satura, an â carminis rerumque varietate; an â Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an à lege Saturâ, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an à Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico [griech.], â latendo, quod rarò in conspectum hominum veniret; schreibt von der Etymologia des Wortes Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq]. […] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Es sind aber die [aq]Satyri/[/aq] wie gedachter [aq]Rappolt[/aq] in seinem [aq]Commentario p. m. 1287[/aq]. anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Natürliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/ [aq]Anno 1666[/aq]. eine gantze [aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-Götter der Heiden/ welche sich in eines natürlichen [aq]Satyri[/aq] Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der [aq]Pan[/aq] oder [aq]Faunus[/aq]. Er wurde aber unter die schädlichen Götter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ daß eben der Satan offt der natürlichen Satyren gemißbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige [aq]Hieronymus[/aq] in dem Leben des [aq]Pauli Eremitae[/aq] eines sonderlichen [aq]Satyri[/aq] gedencket/ den der heilige [aq]Antonius[/aq] soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben dürffen/ daß er ein Abgesandter von seiner Art wäre den heiligen [aq]Antonium[/aq] zu bitten/ daß er sie bey GOtt möchte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen wäre. / Fundstelle | |
| Seite: (61-62) [III; 78-79] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie ich denn von Grund des Hertzens den Höchsten anruffe/ daß Ihre [aq]Studia Academica[/aq] also möchten gesegnet seyn/ damit zu grossem Ruhme Ihrer [aq]Familie[/aq] durch Dieselbe dereinst zuföderst Gottes Ehre/ der noch lebenden hohen Eltern ihre Frede/ vieler frommer Christen Wohlfarth und nach GOttes Willen auch grosser Herrn und dero Lande Auffnahm möge befördert werden. / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie ich denn von Grund des Hertzens den Höchsten anruffe/ daß Ihre [aq]Studia Academica[/aq] also möchten gesegnet seyn/ damit zu grossem Ruhme Ihrer [aq]Familie[/aq] durch Dieselbe dereinst zuföderst Gottes Ehre/ der noch lebenden hohen Eltern ihre Frede/ vieler frommer Christen Wohlfarth und nach GOttes Willen auch grosser Herrn und dero Lande Auffnahm möge befördert werden. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Ob nun wol nicht einem iedweden GOtt solche Gaben verliehen/ daß er [S] entweder vorbeniemten die Wage halten oder doch geringern nichts zuvorgeben möchte/ so verbindet doch gleichwohl die Liebe zu seinem Vaterlande und der nothwendige Gebrauch der Mutter-Sprache männiglich/ daß er sich darinne vor andern übe/ und sie der Ausländer/ sonst wohl nützlichen/ uns aber nicht allemahl so gar nöthigen Sprachen/ vorziehe. / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Ob nun wol nicht einem iedweden GOtt solche Gaben verliehen/ daß er [S] entweder vorbeniemten die Wage halten oder doch geringern nichts zuvorgeben möchte/ so verbindet doch gleichwohl die Liebe zu seinem Vaterlande und der nothwendige Gebrauch der Mutter-Sprache männiglich/ daß er sich darinne vor andern übe/ und sie der Ausländer/ sonst wohl nützlichen/ uns aber nicht allemahl so gar nöthigen Sprachen/ vorziehe. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Gott gebe/ daß auch diese geringe Sache zu seiner Ehre und der [aq]studirenden[/aq] Jugend zu Nutz gereiche! / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: Gott gebe/ daß auch diese geringe Sache zu seiner Ehre und der [aq]studirenden[/aq] Jugend zu Nutz gereiche! / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Denn was sonst noch übrig ist/ wird nach GOttes Willen ins künfftige in einem andern Werckgen dargestellet werden. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: Denn was sonst noch übrig ist/ wird nach GOttes Willen ins künfftige in einem andern Werckgen dargestellet werden. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: so hat sich meine liebe Mutter/ der ichs noch in der Erde nachzurühmen weiß/ nebst der damahls noch lebenden Groß-Mutter/ äusserst bemühet/ damit wir GOtt zu Ehren und andern Leuthen zu Nutz möchten aufferzogen werden. / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: so hat sich meine liebe Mutter/ der ichs noch in der Erde nachzurühmen weiß/ nebst der damahls noch lebenden Groß-Mutter/ äusserst bemühet/ damit wir GOtt zu Ehren und andern Leuthen zu Nutz möchten aufferzogen werden. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Nach selbiger Zeit wiese mir GOtt Gelegenheit in Sondershausen/ in die zwey Jahr mein Hinkommen zu erlangen/ / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Nach selbiger Zeit wiese mir GOtt Gelegenheit in Sondershausen/ in die zwey Jahr mein Hinkommen zu erlangen/ / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. GOtt der Ursprung alles guten gebe nach seiner in unserm Heylande sich gründenden Gnade/ daß solches der studirenden Jugend zum besten und seinem Nahmen zu ewigen Ehren gereichen möge. Amen! / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. GOtt der Ursprung alles guten gebe nach seiner in unserm Heylande sich gründenden Gnade/ daß solches der studirenden Jugend zum besten und seinem Nahmen zu ewigen Ehren gereichen möge. Amen! / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Und ob ich mich wohl nicht unterstehe einen Meister in solcher Wissenschafft zu rühmen/ so deucht mir doch ich werde nicht unrecht thun/ wenn ich meinen Untergebenen/ üm deren willen ich meistentheils schreibe/ den Anfang des Weges/ welchen ein Künstler hierinne zu gehen hat/ gleichsam nur von ferne zeige/ ihrem Glück aber und Fleisse/ nebst GOttes Seegen zuförderst/ überlasse/ ob sie den Gipfel des Vorsatzes hierdurch ersteigen und zur Vollkommenheit endlich gelangen werden/ darzu ich bißher gekommen zu seyn weder erachten kan noch wil. / Rang |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Und ob ich mich wohl nicht unterstehe einen Meister in solcher Wissenschafft zu rühmen/ so deucht mir doch ich werde nicht unrecht thun/ wenn ich meinen Untergebenen/ üm deren willen ich meistentheils schreibe/ den Anfang des Weges/ welchen ein Künstler hierinne zu gehen hat/ gleichsam nur von ferne zeige/ ihrem Glück aber und Fleisse/ nebst GOttes Seegen zuförderst/ überlasse/ ob sie den Gipfel des Vorsatzes hierdurch ersteigen und zur Vollkommenheit endlich gelangen werden/ darzu ich bißher gekommen zu seyn weder erachten kan noch wil. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]Alex. Don. Art. Poet. l. 2. c. 4[/aq]. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]Alex. Don. Art. Poet. l. 2. c. 4[/aq]. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: der Rappolt seel. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: der Rappolt seel. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Rang |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]Unam autem Actionem voco, quae licet physicè diversa sit, ethice tamen eundem finem exitumque spectat. v. g. Josaphati à gentili vita ad Christianam Religiosamque transitus: ad quem caetera Barlaam etiam & Abenneri gesta, tanquam Adjuncta, episodice referuntur. Cui nihil obstat, etiamsi finis Dramatis unius cum alterius infelicitate connectatur. Masen. Lib. II. Poes. Dram. cap. 2[/aq]. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: der [aq]Masenius[/aq] in seiner [aq]Arte nova Argutiarum[/aq] / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: der [aq]Masenius[/aq] in seiner [aq]Arte nova Argutiarum[/aq] / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [Masen, J.T.] in seiner [aq]Poesi Dramaticâ[/aq] / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [Masen, J.T.] in seiner [aq]Poesi Dramaticâ[/aq] / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: [aq]§. 6[/aq]. Der Endzweck solcher [aq]Romaine[/aq] ist/ daß man dem Leser mit der Lust zugleich allerhand nützliche Sachen beybringe. Daher kan man/ zum Exempel/ aus des klugen [aq]Barclai Argenide[/aq] ersehen/ was bey Hofe [aq]passiret[/aq]; Aus der Englischen [aq]Arcadia[/aq], worinne die wahre Tugend bestehe; der deutsche [aq]Hercules[/aq], als der erste Christliche Roman/ führet einen Heiden von dem Götzendienste des wahren GOttes; andere haben ein anderes Absehen. Nebst diesem aber werden iederzeit die Tugenden gelobt und die Laster gescholten. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten |
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| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: Der Auctor des [aq]Herculiscus[/aq] sucht die Gottesfurcht mit seinen Schrifften ein zu blauen. Und ist [S] wahr/ er ist nicht unglücklich darinnen. Massen ich selbst manchmal/ als ich meinen jüngern Jahren es einmahl durch gelesen/ nicht ohne Erregung heiliger Andacht auch manchmal nicht ohne Tränen das Buch gelesen. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: Der Auctor des [aq]Herculiscus[/aq] sucht die Gottesfurcht mit seinen Schrifften ein zu blauen. Und ist [S] wahr/ er ist nicht unglücklich darinnen. Massen ich selbst manchmal/ als ich meinen jüngern Jahren es einmahl durch gelesen/ nicht ohne Erregung heiliger Andacht auch manchmal nicht ohne Tränen das Buch gelesen. / Fundstelle |
| | | Seite: (351-352) [III; 366-367] |
| Eigenschaft / Exempelpolitik |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Zunahme der Jungfer Braut/ Jacobin/ hat nach dem [aq]Alphabeto Trigonali 296[/aq]. und eben diese Zahl findet sich auch in den Worten: Da! dein Erbe. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Zunahme der Jungfer Braut/ Jacobin/ hat nach dem [aq]Alphabeto Trigonali 296[/aq]. und eben diese Zahl findet sich auch in den Worten: Da! dein Erbe. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Vergötterung ([aq]Aoptheosis[/aq]) eine Weibes-Person auff einem Pfau sitzend/ der mit ihr sich empor schwinget. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Vergötterung ([aq]Aoptheosis[/aq]) eine Weibes-Person auff einem Pfau sitzend/ der mit ihr sich empor schwinget. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Diese Verheyrathung des Moses wil ich zur Materie meiner Comödie annehmen. Denn ihr kommen alle [aq]requisita[/aq] zu. [...][S][...] / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Exempelpolitik |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 4[/aq]. Sehe ich demnach die Personen an oder auch die Sachen der Umstände/ welche ausdrücklich in der Erzehlung oberwehnter Geschicht aus-[S]gedrucket werden/ und erwege/ unter was vor Beschreibung und Habit sie uns in der Bibel schon vorgestellet sind/ so findet sich [aq]1[/aq]. Moses/ der wird uns vorgestellet als ein Fremdling/ und unter dem Bilde eines tapffern Mannes/ weil er nemlich zu unterschiedlich mahlen ein Egyptischer Mann in dem Capitel genant wird. [aq]2[/aq]. Zipora die wird uns als eine arbeitsame Jungfer vorgestellet [aq]Exod. 20. v. 16[/aq]. als eine Morin [aq]Num. 12. v. 1. 3[/aq]. Reguel oder Jethro/ der Ziporä Vater/ wird uns vorgestellet/ als ein Priester in Midian oder auch wohl/ wie das Grund-Wort anzeigt/ als ein vornehmer Bedienter [aq]Exod. 2. v. 16[/aq]. als ein Vater vieler Töchter. [aq]4[/aq]. Der [aq]Ziporä[/aq] Bruder Hobab [wie Er [aq]Num. 10. v. 29[/aq]. genennet wird; denn sonst heist er auch Kain/ [aq]Num. 24. v. 23[/aq]. daher die Keniter kommen/ oder Reguel) als ein kluger und gereister Mann/ weil wel Er die Kinder Israel in der Wüsten hat führen müssen. [aq]5[/aq]. Das Land Midian/ weil es im steinigten Arabien liegt/ ist leicht seiner Beschaffenheit nach zuerkennen. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Was nun ausdrücklich in der Historie beniemt ist/ das lasse ich ungeändert stehen/ aber ich kan doch noch viel bey diesen in der Schrifft schon ausgekleideten Umständen erdichten. Als bey dem Mose kan ich [aq]probabiliter[/aq] erdichten/ daß er in dem Habit eines Schäfers erschienen und sich vor einen Schäfer ausgegeben/ weil die Schrifft/ in was vor einem Habite er erschienen/ [S] nicht ausdrücklich sagt/ und doch dazumahl die Schäfereyen die gemeinste Handthierung gewesen/ auch Moses nach der Zeit der Schafe des Jethro gehütet. Ich kan erdichten/ damit ich seine Hertzhafftigkeit anzeige/ wie ein junger Löwe/ an stat eines Hundes/ bey hergelauffen und um ihn herumgesprungen etc. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Sie die jüngste Tochter gewesen/ daß sie die schönste Schwärtze gehabt/ daß sie nicht allein eine kluge Schäferin/ sondern auch Haußwirthin gewesen/ daß sie von den andern Schwestern sey geneidet gewesen etc. Bey dem Reguel kan ich erdichten/ daß Er nicht alleine Priester/ sondern auch Fürstlicher Rath gewesen/ daß Er bey dem Fürsten und gantzem Lande in grossen Ansehen gestanden; daß Er in seinen nunmehr grauen Alter gewesen etc. Bey dem Hobab/ daß Er dem Moses stets wol gewolt/ daß Er von dem Moses sey in guten Künsten auch in der Erkäntniß Gottes unterrichtet worden etc. Bey dem Lande Midian erdichte ich/ daß es ein dornichtes und bergichtes Land sey/ daß es voller wilder und rauher Menschen gewesen; oder auch wohl/ daß es dem Fremden geneigt gewesen etc. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 5[/aq]. Von den Umständen/ die in der Historie nicht ausgedruckt sind/ erdichte ich nach meinem belieben so wohl die Umstände selbst als derer Ausrüstung. Als es wird in der Historie nicht [S] gemeldet. I. Der Umstand: [aq]QUIBUS AUXILIIS[/aq]; Da kan ich nun erdichten ([aq]1[/aq].) es habe der Braut Mutter darzu geholffen [Der ich nach Belieben einen Nahmen geben kan/ auch unter einer Beschaffenheit vorstellen wie ich wil/ als etwan daß sie mitleidig/ fremde im Lande/ belobt wegen ihrer Kinder-Zucht etc. gewesen] [aq]2[/aq]. Es habe der Braut Bruder/ der Hobab/ auch das Seinige dabey gethan. [aq]3[/aq]. Der Fürst im Lande und dessen Gemahlin habens auch gerne gesehen/ daß der hurtige Mann Moses möchte in dem Hause des Jethro versorget werden/ und dazu unterschiedlich mahl Anlaß gegeben. Ja wil iemand weiter gehen und der Göttlichen Hülffe dabey nicht vergessen/ so kan Er nach Poetischer Freyheit auch wohl erdichten [aq]4[/aq]. Der Engel Raphael sey unterschiedlichmahl in der Sache beschäfftig gewesen/ welchen GOtt in der Gestalt des Nachbars Tochter (Ich wil dieselben Nigrillen und ihren Vater Sylvanus nennen/ auch von ihr erdichten/ daß sie der Ziporae alltägliche Gespielin gewesen und sehr f[]eundlich] geschickt/ daß Er der Ziporae heilsame Gedancken geben müssen etc. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]III[/aq]. Der Umstand: [aq]QUANDO[/aq]. Dabey steht mir nun frey zuerdichten [aq]I[/aq]. Es sey im Frühling geschehen/ insonderheit im Mäy. [aq]2[/aq]. Es sey eben den Tag geschehen/ da Er aus Egypten geflohen; oder was mir sonst zuerdichten beliebet. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]IV[/aq]. In dem Umstande [aq]UBI[/aq] ist alleine des Landes/ als des [aq]loci communis[/aq] Erwehnung geschehen/ ich kan aber wohl dabey einen [aq]locum specialem[/aq] ausdrücken und denselben erdichten. Als etwan/ daß Reguel in einem schönen Lust-Hause vor der Stadt Madian/ welches die Hauptstadt in Midien war/ gewohnet/ daß der allgemeine Tempel unweit darvon auff einem Berge gelegen etc. [...] / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. Diese Umstände nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedrückte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umstände fein auszuschmücken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederfähret. [aq]vid. part. I. c. 3. §. 3. Reg. 4[/aq]. [...] oder/ wie Er eine andere Sprache geführet und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden. [aq]vid. ib[/aq]. oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht. [aq]vid. ib. Reg. 5[/aq]. Wie seine Tapfferkeit an den jungen Löwen/ welcher immer üm ihn gewesen/ könne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ daß Ponophila und Phronöca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Haußhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden können; Daß ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zufügen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ daß Nigrille fleißig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schwärtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ daß ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und göttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der Fürst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Geschäffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe [aq]Polytecna[/aq] geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen [aq]Phronimus[/aq] sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der [aq]Polyodus[/aq] offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen [aq]&c[/aq]. zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen [aq]&c[/aq]. in einen Zwey-Kampf sich müssen einlassen. Also bey den erdichteten Umständen des Lust-Hauses Schönheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daherüm gewohnet/ die Marina aber oder die [aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq] haben auch ihre Schäffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ daß sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet. [aq]vid. ib. Reg. 4[/aq]. Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gemälde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und übel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erlöset/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ daß Er auch dergleichen Held schicken möchte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun können [aq]&c[/aq]. [...][S][...] / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Rang |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. So sey demnach der [aq]Affect[/aq]/ den wir alhier erregen wollen/ die Freude über der Vorsorge Gottes/ so Er frommen Fremdlingen erweiset. ¶ Die Fabel selbst aber wollen wir erstlich als eine [aq]Fabulam simplicem[/aq] vortragen/ und dabey den Mosen zum [griech.] oder zur vornehmsten Person machen/ daß derselbe Hochzeit hält. […][S] ¶ [aq]ACT II[/aq]. ¶ Sc. I. ¶ WIrd des Reguels oder Jethro lustiges Wohnhauß vor Madian [aq]praesenti[/aq]ret und ein Schäffer dabey in einer Flur/ der von der Ziporen Freündligkeit und des Moses Glückseeligkeit singet. / Fundstelle |
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