Neugrünender Palm-Zweig Der Teutschen Helden-Sprache und Poeterey (Q103): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Sprachgenealogien
 
Sie [die deutsche Sprache und Welt, J.T.] ist ja/ die sich mag von Ba- ¶ bels Zeiten preisen/ ¶ Von wannen Ascenas/ des gros- ¶ sen Gomers Sohn ¶ Und aller Helden Haupt/ gebracht ¶ denselben Thon/ ¶ Der uns noch heute kan die teut- ¶ schen Wurzeln weisen. ¶ Denn da nunmehr das volk zer- ¶ streuet und getrennet/ ¶ Da einer diesen Ort und jener ¶ den nahm ein/ ¶ Bedünkt dem Ascenas das Theil ¶ bequem zu sein/ ¶ So biß auf diesen Tag Europa ¶ wird benennet. ¶ Hie bauet er das Land/ und thei- ¶ let sein Geschlechte ¶ In grossen Inseln aus/ (wo He- ¶ cla donnernd bebt/ ¶ Und wo die Norder-See sich ¶ Wolken an erhebt) ¶ Damit er seinen Ruhm auf spä- ¶ te Nachwelt brächte. [S.i.O.] [S] ¶ Diß ist ihr Alterthum von vielen ¶ langen Jahren/ ¶ Als man die teutsche Wort' erst ¶ ausgebildet hat ¶ Und solches grub in Stein/ was ¶ ein papieren Blat ¶ Bei uns wie ein gemerk und denk- ¶ mahl muß bewahren. ¶ Tuiskon ward geehrt mit Lie- ¶ dern und Gedichten/ ¶ Die nach selbst eigner Ahrt der ¶ Sprachen angestellt/ ¶ Wie Tacitus bezeugt/ daraus ¶ zur gnüg' erhellt/
Eigenschaft / Sprachgenealogien: Sie [die deutsche Sprache und Welt, J.T.] ist ja/ die sich mag von Ba- ¶ bels Zeiten preisen/ ¶ Von wannen Ascenas/ des gros- ¶ sen Gomers Sohn ¶ Und aller Helden Haupt/ gebracht ¶ denselben Thon/ ¶ Der uns noch heute kan die teut- ¶ schen Wurzeln weisen. ¶ Denn da nunmehr das volk zer- ¶ streuet und getrennet/ ¶ Da einer diesen Ort und jener ¶ den nahm ein/ ¶ Bedünkt dem Ascenas das Theil ¶ bequem zu sein/ ¶ So biß auf diesen Tag Europa ¶ wird benennet. ¶ Hie bauet er das Land/ und thei- ¶ let sein Geschlechte ¶ In grossen Inseln aus/ (wo He- ¶ cla donnernd bebt/ ¶ Und wo die Norder-See sich ¶ Wolken an erhebt) ¶ Damit er seinen Ruhm auf spä- ¶ te Nachwelt brächte. [S.i.O.] [S] ¶ Diß ist ihr Alterthum von vielen ¶ langen Jahren/ ¶ Als man die teutsche Wort' erst ¶ ausgebildet hat ¶ Und solches grub in Stein/ was ¶ ein papieren Blat ¶ Bei uns wie ein gemerk und denk- ¶ mahl muß bewahren. ¶ Tuiskon ward geehrt mit Lie- ¶ dern und Gedichten/ ¶ Die nach selbst eigner Ahrt der ¶ Sprachen angestellt/ ¶ Wie Tacitus bezeugt/ daraus ¶ zur gnüg' erhellt/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Sprachgenealogien: Sie [die deutsche Sprache und Welt, J.T.] ist ja/ die sich mag von Ba- ¶ bels Zeiten preisen/ ¶ Von wannen Ascenas/ des gros- ¶ sen Gomers Sohn ¶ Und aller Helden Haupt/ gebracht ¶ denselben Thon/ ¶ Der uns noch heute kan die teut- ¶ schen Wurzeln weisen. ¶ Denn da nunmehr das volk zer- ¶ streuet und getrennet/ ¶ Da einer diesen Ort und jener ¶ den nahm ein/ ¶ Bedünkt dem Ascenas das Theil ¶ bequem zu sein/ ¶ So biß auf diesen Tag Europa ¶ wird benennet. ¶ Hie bauet er das Land/ und thei- ¶ let sein Geschlechte ¶ In grossen Inseln aus/ (wo He- ¶ cla donnernd bebt/ ¶ Und wo die Norder-See sich ¶ Wolken an erhebt) ¶ Damit er seinen Ruhm auf spä- ¶ te Nachwelt brächte. [S.i.O.] [S] ¶ Diß ist ihr Alterthum von vielen ¶ langen Jahren/ ¶ Als man die teutsche Wort' erst ¶ ausgebildet hat ¶ Und solches grub in Stein/ was ¶ ein papieren Blat ¶ Bei uns wie ein gemerk und denk- ¶ mahl muß bewahren. ¶ Tuiskon ward geehrt mit Lie- ¶ dern und Gedichten/ ¶ Die nach selbst eigner Ahrt der ¶ Sprachen angestellt/ ¶ Wie Tacitus bezeugt/ daraus ¶ zur gnüg' erhellt/ / Fundstelle
 
Seite: (unpag.-unpag.) [171-172]

Version vom 25. Mai 2022, 07:16 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Neugrünender Palm-Zweig Der Teutschen Helden-Sprache und Poeterey
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    Aussagen

    0 Fundstellen
    1664
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    Jena
    0 Fundstellen
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    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    [aq]v. 126[/aq]. Es müst' ein Schöpffer sein. Solches ist bey heidnischen Scribenten mit Uberfluß zu lesen/ dannenhero [aq]Lipsius[/aq] wohl gesprochen [aq]cent. 2. Ep. 26. ad Belgas: Est inter communes receptasque notiones, quas natura parens omnibus, quae ubique orbis sunt aut fuerunt gentibus insevit, Deum esse. Avicenna: qui Deum aut NUMEN non agnoscit, non tantùm ratione caret, sed etiam sensu. Nulla gens tàm fera, nemo tàm immanis, cujus mentem non imbuerit Deorum opinio. Cic. 1. de[/aq] [S.i.O.] [S] [aq]Cic. 1. Tuscul. quaest. §. 30. conf. De N. D. §. 43. it. libr. 2. de N. D. §. 15. in hunc sensum quoque Seneca Epist. 117. & Eleganter Minutius Felix, in Octavio. t. 8. Bibliothec. Magn. Patrum fol. 4. Et quid, ait, potest esse tàm apertum, tàmque per spicuum, & confessum, cùm oculos in coelum sustuleris, & quae sunt infrà citràque lustraveris, quàm esse aliquod NUMEN praestantissimae mentis, quo omnis natura inspiretur, moveatur, alatur, gubernetur? Coelum ipsum vide, quàm latè tenditur, quàm rapidè volvitur, vel quod in nocte astris distinguitur, vel quod in nocte astris distinguitur, vel quod in diem Sole lustratur; jam scies, quàm sit in eo summi MODERATORIS mira & divina libratio &c. conf. August. Serm. 143. de temp. fol 652. tom. 10. oper. Hugo Grot. l. 1. de Veritate Relig Christian. c. 2. p. 4. 5. Lactantius indignos censet Philosophorum nomine negantes Deum, l. 7. c. 9. scribens: Qui nullum omninò Deum esse dixerunt,[/aq] [S.i.O.] [aq]non modo Philosophos, sed nec homines quidem dixerim. add. Micraelii Ethnophroniam. Lubin. praefation. in Juvenal. Joh. Ludovic. Ruel. Religion Gentium. circa festa. itemque D. Steph. Klotz. Pneumatic. Disputat. 16. pag. 869.[/aq]
    Eine Fundstelle
    (27-29) [209-210]