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Eigenschaft / Bibliographische AngabenEigenschaft / Bibliographische Angaben
Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Reimmann, Jakob Friedrich (Killy) / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Skepsis, Providenz, Polyhistorie. Jakob Friedrich Reimmann (1668–1743). / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]1410[/aq]. Hat [aq]Petrus Dresdensis[/aq] das bekante Lied: [aq]In dulci Jubilo[/aq], nun singet und seyd froh; verfertiget und damit den Weg zu denen deutschen Kirchen-Gesängen algemach gebahnet. ([aq]13[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 368[/aq].]) / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]1410[/aq]. Hat [aq]Petrus Dresdensis[/aq] das bekante Lied: [aq]In dulci Jubilo[/aq], nun singet und seyd froh; verfertiget und damit den Weg zu denen deutschen Kirchen-Gesängen algemach gebahnet. ([aq]13[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 368[/aq].]) / Fundstelle
Seite: (unpag.) [25]
 
Eigenschaft / Autoritäten
WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen.
 
Eigenschaft / Autoritäten: WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen. / Fundstelle
Seite: (156-158) [219-221]
 
Eigenschaft / Autoritäten
[aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq].
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq]. / Fundstelle
Seite: (211-213) [274-276]
 
Eigenschaft / Autoritäten
[aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen.
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen. / Fundstelle
Seite: (260-261) [323-324]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Z. E. [aq]Paulus I. Timoth[/aq]. am 6ten schreibet: ¶ Der Geitz ist eine Wurtzel alles Ubels. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Z. E. [aq]Paulus I. Timoth[/aq]. am 6ten schreibet: ¶ Der Geitz ist eine Wurtzel alles Ubels. / Fundstelle
Seite: (18) [63]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Z. E. als [aq]Anno 1699[/aq]. der hochwürdige und hochgelahrte Herr Joh. Melchior Götze der [S] Heil. Schrift [aq]Doctor[/aq], Fürstl. Sächs-[aq]Consistorial[/aq]-Rath/ an der hiesigen Haupt-Kirche [aq]St. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] eben in dem Rosen-Monat von denen Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn [aq]Rudolph August[/aq], und [aq]Anton[/aq] Ulrich/ Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg etc. etc. zum [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Pflichtmäßige Beyfreude und Vergnügung unter dem Bilde eines bepurperten Rosen-Stocks in nachfolgender Ode entschatten wollen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Hochwürdiger/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Z. E. als [aq]Anno 1699[/aq]. der hochwürdige und hochgelahrte Herr Joh. Melchior Götze der [S] Heil. Schrift [aq]Doctor[/aq], Fürstl. Sächs-[aq]Consistorial[/aq]-Rath/ an der hiesigen Haupt-Kirche [aq]St. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] eben in dem Rosen-Monat von denen Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn [aq]Rudolph August[/aq], und [aq]Anton[/aq] Ulrich/ Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg etc. etc. zum [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Pflichtmäßige Beyfreude und Vergnügung unter dem Bilde eines bepurperten Rosen-Stocks in nachfolgender Ode entschatten wollen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Hochwürdiger/ / Fundstelle
Seite: (125-126) [188-189]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§ 7[/aq]. Von der Ersten Gattung [[aq]Carmina discreta in Strophes[/aq], J.T.] habe ich [aq]Anno 1702[/aq]. ein [aq]Exempel[/aq] gegeben/ da wir in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] von der ersten [aq]Decade[/aq] derer Halberstädtischen Bischöffe [aq]perori[/aq]ren ließen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ LAß sich AEgypten Arm an Pyramiden bauen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§ 7[/aq]. Von der Ersten Gattung [[aq]Carmina discreta in Strophes[/aq], J.T.] habe ich [aq]Anno 1702[/aq]. ein [aq]Exempel[/aq] gegeben/ da wir in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] von der ersten [aq]Decade[/aq] derer Halberstädtischen Bischöffe [aq]perori[/aq]ren ließen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ LAß sich AEgypten Arm an Pyramiden bauen / Fundstelle
Seite: (173) [236]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Als [aq]Anno 1698[/aq] der Hoch-Ehr-würdige und Hochgelahrte Herr Johann Melchior Götze der Heil. Schrifft [aq]D[/aq]. an der hiesigen Haupt-Kirchen zu [aq]S. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] von dem Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Wilhelm/ Hertzogen zu Sachsen etc. etc. zu dero [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Vergnügung hierüber in nachfolgenden Madrigal zu erkennen gegeben. [S] ¶ Madrigal. ¶ [aq]DIe Ceder wächst im Stehen[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Als [aq]Anno 1698[/aq] der Hoch-Ehr-würdige und Hochgelahrte Herr Johann Melchior Götze der Heil. Schrifft [aq]D[/aq]. an der hiesigen Haupt-Kirchen zu [aq]S. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] von dem Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Wilhelm/ Hertzogen zu Sachsen etc. etc. zu dero [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Vergnügung hierüber in nachfolgenden Madrigal zu erkennen gegeben. [S] ¶ Madrigal. ¶ [aq]DIe Ceder wächst im Stehen[/aq]. / Fundstelle
Seite: (217-218) [280-281]
 
Eigenschaft / Autoritäten
[aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget.
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget. / Fundstelle
Seite: (231-232) [294-295]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Hingegen als der Wohl-Ehrwürdige Groß-achtbahre und Wohlgelahrte Herr Johannes Conradus Schwan/ der Christl. Gemeinde zu Athenstädt treumeinender Seel-Sorger mit der Wohl-Edlen viel Ehr- und Tugend begabten Jungfer Cathari-[S]na Elisabetha Stieglitz/ das Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-achtbahren und Wohlgelahrten Herren Matthiä Stieglitz/ wohl [aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Athenstedt nachgelassenen Jungfer Tochter den [aq]25. Junii 1699[/aq]. sich höchst vergnüglich vermählen liesse: habe ich nach der Anleitung derer Nahmen die [aq]nuptias heterogeneas[/aq] oder die ungleiche Gleichheit derer unterschiedenen Verliebten in der nachfolgenden [aq]Elegia Paradigmatica[/aq] entworffen. ¶ DEr Liebes-GOTT verknüpfft nicht immer gleich und gleiche. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Hingegen als der Wohl-Ehrwürdige Groß-achtbahre und Wohlgelahrte Herr Johannes Conradus Schwan/ der Christl. Gemeinde zu Athenstädt treumeinender Seel-Sorger mit der Wohl-Edlen viel Ehr- und Tugend begabten Jungfer Cathari-[S]na Elisabetha Stieglitz/ das Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-achtbahren und Wohlgelahrten Herren Matthiä Stieglitz/ wohl [aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Athenstedt nachgelassenen Jungfer Tochter den [aq]25. Junii 1699[/aq]. sich höchst vergnüglich vermählen liesse: habe ich nach der Anleitung derer Nahmen die [aq]nuptias heterogeneas[/aq] oder die ungleiche Gleichheit derer unterschiedenen Verliebten in der nachfolgenden [aq]Elegia Paradigmatica[/aq] entworffen. ¶ DEr Liebes-GOTT verknüpfft nicht immer gleich und gleiche. / Fundstelle
Seite: (251-252) [314-315]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: So wird es der geneigte Leser nicht vor übel nehmen/ wenn ich demselben von dieser Gattung nur ein eintziges [aq]Exempel[/aq] zur Probe übergebe/ [S] welches ich [aq]Anno 1699[/aq]. entworffen/ als der Wohl-Edle/ Vest und Wohlgelahrte Hr. Andreas Feur-Stacke/ der hiesigen [aq]S. Martinis[/aq] Schulen wohl verdienter [aq]Sub-Con-Rector[/aq] mit der Wohl Edlen viel Ehr- und Tugend-begabten Jungfer Margaretha Elisabetha Germerinn/ des Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-Achtbahren und Wohlgelahrten Herrn Herrn Johann Germers wohl-[aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Hauß-Neuendorff hinterlaßenen Jungfer Tochter sich höchst-vergnüglich vermählen ließ. ¶ DEr Schlaff besuchte mich mit seinen dreyen Söhnen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: So wird es der geneigte Leser nicht vor übel nehmen/ wenn ich demselben von dieser Gattung nur ein eintziges [aq]Exempel[/aq] zur Probe übergebe/ [S] welches ich [aq]Anno 1699[/aq]. entworffen/ als der Wohl-Edle/ Vest und Wohlgelahrte Hr. Andreas Feur-Stacke/ der hiesigen [aq]S. Martinis[/aq] Schulen wohl verdienter [aq]Sub-Con-Rector[/aq] mit der Wohl Edlen viel Ehr- und Tugend-begabten Jungfer Margaretha Elisabetha Germerinn/ des Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-Achtbahren und Wohlgelahrten Herrn Herrn Johann Germers wohl-[aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Hauß-Neuendorff hinterlaßenen Jungfer Tochter sich höchst-vergnüglich vermählen ließ. ¶ DEr Schlaff besuchte mich mit seinen dreyen Söhnen. / Fundstelle
Seite: (265-266) [328-329]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ach! wenn doch GOttes Geist dein böses Hertze rührete / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ach! wenn doch GOttes Geist dein böses Hertze rührete / Fundstelle
Seite: (33) [80]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist nach dem Fall die schlimste Creatur / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist nach dem Fall die schlimste Creatur / Fundstelle
Seite: (33) [80]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nachdem sie hatten gessen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nachdem sie hatten gessen / Fundstelle
Seite: (35) [82]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: JEsus schrey zur neundten Stund/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: JEsus schrey zur neundten Stund/ / Fundstelle
Seite: (35) [82]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein Kindelein so löbelich / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein Kindelein so löbelich / Fundstelle
Seite: (35) [82]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Bild der Sterbligkeit / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Bild der Sterbligkeit / Fundstelle
Seite: (36) [83]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie wir auch unsern Schuldigern / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie wir auch unsern Schuldigern / Fundstelle
Seite: (36) [83]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Deiner Sünden grosses Meer / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Deiner Sünden grosses Meer / Fundstelle
Seite: (36) [83]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Den S. Johannes mit Springen zeigt / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Den S. Johannes mit Springen zeigt / Fundstelle
Seite: (37) [84]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nicht von Manns Blut noch vom Fleisch / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Nicht von Manns Blut noch vom Fleisch / Fundstelle
Seite: (37) [84]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Tod Niemand zwingen kund / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Tod Niemand zwingen kund / Fundstelle
Seite: (37) [84]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Daß mich bald mög ableiten / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Daß mich bald mög ableiten / Fundstelle
Seite: (37) [84]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Weicht ab all Ubelthäter/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Weicht ab all Ubelthäter/ / Fundstelle
Seite: (37) [84]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Hilff/ daß ich sey von Hertzen fromm/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Hilff/ daß ich sey von Hertzen fromm/ / Fundstelle
Seite: (38) [85]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Hie ist das rechte Osterlamm / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Hie ist das rechte Osterlamm / Fundstelle
Seite: (38) [85]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir gläuben all an einen GOTT/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir gläuben all an einen GOTT/ / Fundstelle
Seite: (38) [85]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: In Glauben fest und wohl gerüst / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: In Glauben fest und wohl gerüst / Fundstelle
Seite: (38) [85]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ich bin allein dein Gott und HErr/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Ich bin allein dein Gott und HErr/ / Fundstelle
Seite: (39) [86]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Er hat einen Vater-Sinn/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Er hat einen Vater-Sinn/ / Fundstelle
Seite: (40) [87]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Tod Niemand zwingen kund / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Tod Niemand zwingen kund / Fundstelle
Seite: (40) [87]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wenn des Satans-Heer / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wenn des Satans-Heer / Fundstelle
Seite: (40) [87]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Liebster JEsu wir sind hier / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Liebster JEsu wir sind hier / Fundstelle
Seite: (40) [87]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Hoffnung mir auch giebe/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Hoffnung mir auch giebe/ / Fundstelle
Seite: (41) [88]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Entflieh'n des Teuffels Listen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Entflieh'n des Teuffels Listen / Fundstelle
Seite: (41) [88]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wenn sich der Menschen Hulde / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wenn sich der Menschen Hulde / Fundstelle
Seite: (42) [89]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Eh wird vergehn die Welt / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Eh wird vergehn die Welt / Fundstelle
Seite: (42) [89]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist Gottloß und verflucht/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist Gottloß und verflucht/ / Fundstelle
Seite: (43) [90]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das gantze Gsetz hat Er erfült / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Das gantze Gsetz hat Er erfült / Fundstelle
Seite: (43) [90]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Gnade GOtts alleine / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Gnade GOtts alleine / Fundstelle
Seite: (44) [91]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das wollstu GOtt bewahren rein / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Das wollstu GOtt bewahren rein / Fundstelle
Seite: (44) [91]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Gedencke HErr der schweren Zeit/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Gedencke HErr der schweren Zeit/ / Fundstelle
Seite: (44) [91]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf dein Gnad will ichs leiden/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf dein Gnad will ichs leiden/ / Fundstelle
Seite: (45) [92]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist Gottloß und verflucht / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Mensch ist Gottloß und verflucht / Fundstelle
Seite: (45) [92]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Todt verschlingt das Leben mein/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Den Todt verschlingt das Leben mein/ / Fundstelle
Seite: (46) [93]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darum auf GOtt will hoffen ich/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Darum auf GOtt will hoffen ich/ / Fundstelle
Seite: (46) [93]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Ehre / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Ehre / Fundstelle
Seite: (50) [97]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 10[/aq]. Von dem [aq]Genere Elegiaco[/aq] hab ich meinem [aq]Discipulis[/aq] ein [aq]Exempel[/aq] vorgeschrieben/ als [aq]Anno 1702[/aq]. den [aq]20. April[/aq]: Meinen vielgeehrten Herrn Schwager und [aq]Collegen[/aq] Hn. [aq]Paulo Christophoro Höpfnero[/aq] zu der ehelichen Verbindung mit meiner Schwester [aq]Sophia Elisabetha[/aq] in ihrer aller Nahmen solte [aq]gratulir[/aq]et werden; ¶ [aq]SOPHIA[/aq] heist die Braut/ da alle Welt nach freyet/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 10[/aq]. Von dem [aq]Genere Elegiaco[/aq] hab ich meinem [aq]Discipulis[/aq] ein [aq]Exempel[/aq] vorgeschrieben/ als [aq]Anno 1702[/aq]. den [aq]20. April[/aq]: Meinen vielgeehrten Herrn Schwager und [aq]Collegen[/aq] Hn. [aq]Paulo Christophoro Höpfnero[/aq] zu der ehelichen Verbindung mit meiner Schwester [aq]Sophia Elisabetha[/aq] in ihrer aller Nahmen solte [aq]gratulir[/aq]et werden; ¶ [aq]SOPHIA[/aq] heist die Braut/ da alle Welt nach freyet/ / Fundstelle
Seite: (55) [102]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Erste Verschränckung. ¶ Weistu/ geliebter Mensch/ was die Gedancken nützen? / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Erste Verschränckung. ¶ Weistu/ geliebter Mensch/ was die Gedancken nützen? / Fundstelle
Seite: (64) [111]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Andere Verschränckung. ¶ Die Wahrheit ist an sich nicht böse und nicht gut/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Andere Verschränckung. ¶ Die Wahrheit ist an sich nicht böse und nicht gut/ / Fundstelle
Seite: (64) [111]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Sünden-Gifft das wir von Adam her geerbet / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Sünden-Gifft das wir von Adam her geerbet / Fundstelle
Seite: (66) [113]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Er wird eben nicht zu der wahren Reu erfodert / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Er wird eben nicht zu der wahren Reu erfodert / Fundstelle
Seite: (70) [117]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ach! du allerhöchster GOtt/ was hab ich bey dir verbrochen? / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ach! du allerhöchster GOtt/ was hab ich bey dir verbrochen? / Fundstelle
Seite: (72) [119]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Es ist nur ein GOtt und ein HErr / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Es ist nur ein GOtt und ein HErr / Fundstelle
Seite: (73) [120]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Jetzo wird alles zum Creutze gezehlet / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Jetzo wird alles zum Creutze gezehlet / Fundstelle
Seite: (74) [121]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Es hat uns der Höchste Gedancken gegeben / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Es hat uns der Höchste Gedancken gegeben / Fundstelle
Seite: (76) [123]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wiewohl wir doch zur [aq]Probe[/aq] ein [aq]Exempel[/aq] aus des Hn. von Bircken Anweisung zur Deutschen [aq]Poësie c. 5[/aq]. [S] [aq]n. 33[/aq]. mit [aq]allegir[/aq]en wollen. ¶ Wird mich der Himmel noch immer begnädigen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wiewohl wir doch zur [aq]Probe[/aq] ein [aq]Exempel[/aq] aus des Hn. von Bircken Anweisung zur Deutschen [aq]Poësie c. 5[/aq]. [S] [aq]n. 33[/aq]. mit [aq]allegir[/aq]en wollen. ¶ Wird mich der Himmel noch immer begnädigen / Fundstelle
Seite: (76-77) [123-124]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Kan sich der Wille wohl selber vertreiben? / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Kan sich der Wille wohl selber vertreiben? / Fundstelle
Seite: (77) [124]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Soll ich das Mittel benennen/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Soll ich das Mittel benennen/ / Fundstelle
Seite: (78) [125]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Weilen die Seelen im Himmel entsprungen/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Weilen die Seelen im Himmel entsprungen/ / Fundstelle
Seite: (78) [125]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Unserer Weißheit einiger Grund / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Unserer Weißheit einiger Grund / Fundstelle
Seite: (80) [127]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Prop[/aq]. Ein rechtschaffener Christ läßet sich kein Creutz und Unglück in seiner Seelen Ruhe stöhren. ¶ [aq]Conf[/aq]. Denn er hat seine Hoffnung auf die Göttlichen Verheissungen als auf einen Felß gegründet. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Prop[/aq]. Ein rechtschaffener Christ läßet sich kein Creutz und Unglück in seiner Seelen Ruhe stöhren. ¶ [aq]Conf[/aq]. Denn er hat seine Hoffnung auf die Göttlichen Verheissungen als auf einen Felß gegründet. / Fundstelle
Seite: (89) [136]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Vanis successibus[/aq] / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Vanis successibus[/aq] / Fundstelle
Seite: (90) [137]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Z. E. Ich solte einem wohlgerathenen [aq]Studioso Theologiae[/aq] ein [aq]Carmen funebre[/aq] zu Ehren machen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Z. E. Ich solte einem wohlgerathenen [aq]Studioso Theologiae[/aq] ein [aq]Carmen funebre[/aq] zu Ehren machen. / Fundstelle
Seite: (92) [139]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wie ich bey dem ersten vornehmlich s. [aq]naturam, docilitatem, pietatem, eruditionem, patientiam & candorem[/aq] zu loben/ hingegen bey dem andern s. [aq]mortem praematuram[/aq] zu beklagen/ und endlich bey dem letzten s. glücksel. Zustand zu [aq]urgi[/aq]ren Ursach hatte; / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wie ich bey dem ersten vornehmlich s. [aq]naturam, docilitatem, pietatem, eruditionem, patientiam & candorem[/aq] zu loben/ hingegen bey dem andern s. [aq]mortem praematuram[/aq] zu beklagen/ und endlich bey dem letzten s. glücksel. Zustand zu [aq]urgi[/aq]ren Ursach hatte; / Fundstelle
Seite: (93) [140]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 4.) Du warest Gottesfürchtig. ¶ [aq]Confirm[/aq]. Denn dein Hertz war mit Göttl. Liebe entzündet. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 4.) Du warest Gottesfürchtig. ¶ [aq]Confirm[/aq]. Denn dein Hertz war mit Göttl. Liebe entzündet. / Fundstelle
Seite: (95) [142]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Ich such' ein Ebenbild von deinen Selten-heiten / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Ich such' ein Ebenbild von deinen Selten-heiten / Fundstelle
Seite: (97) [144]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Hingegen wenn ich diesen Lehr-Satz des [aq]IV[/aq]. Gebothes in einem [aq]Emblemate[/aq] vor Augen stellen wolte/ so muste die [griech.] gantz geändert und zum Exempel [aq]ex physica speciali[/aq] ein junger Storch gemahlet werden/ der den Alten auf seinen Rücken aus den brennenden Neste träget/ mit Umschrifft/ [aq]Amore Parentis Vel ex igne per ignem[/aq], ¶ Durch die Gunst ¶ Aus der Brunst. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Hingegen wenn ich diesen Lehr-Satz des [aq]IV[/aq]. Gebothes in einem [aq]Emblemate[/aq] vor Augen stellen wolte/ so muste die [griech.] gantz geändert und zum Exempel [aq]ex physica speciali[/aq] ein junger Storch gemahlet werden/ der den Alten auf seinen Rücken aus den brennenden Neste träget/ mit Umschrifft/ [aq]Amore Parentis Vel ex igne per ignem[/aq], ¶ Durch die Gunst ¶ Aus der Brunst. / Fundstelle
Seite: (107) [154]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Amplif. â Contrar[/aq]. Aber es gehö-[S]ret nicht mit zu des Salomonis Silber-Flotte. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Amplif. â Contrar[/aq]. Aber es gehö-[S]ret nicht mit zu des Salomonis Silber-Flotte. / Fundstelle
Seite: (110-111) [157-158]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Prop[/aq]. Der Himmel laße dero Durchl. im Glücke leben. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Prop[/aq]. Der Himmel laße dero Durchl. im Glücke leben. / Fundstelle
Seite: (111) [158]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Wenn ich Durchlauchtigste das Glücke nicht genossen/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]I[/aq]. ¶ Wenn ich Durchlauchtigste das Glücke nicht genossen/ / Fundstelle
Seite: (113) [176]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. [aq]Anno 1700[/Aq]/ als ich meine Untergebene [aq]de laudibus Linguarum perori[/aq]ren ließe/ wurde bey der Endigung einer jeglichen [aq]Oration[/aq] von dieser Ode eine [aq]Strophe musici[/aq]ret [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Die Sprachen sind ein Schacht da güldne Adern liegen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. [aq]Anno 1700[/Aq]/ als ich meine Untergebene [aq]de laudibus Linguarum perori[/aq]ren ließe/ wurde bey der Endigung einer jeglichen [aq]Oration[/aq] von dieser Ode eine [aq]Strophe musici[/aq]ret [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Die Sprachen sind ein Schacht da güldne Adern liegen / Fundstelle
Seite: (119-120) [182-183]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. als [aq]Anno 1699[/aq]. der hochwürdige und hochgelahrte Herr Joh. Melchior Götze der [S] Heil. Schrift [aq]Doctor[/aq], Fürstl. Sächs-[aq]Consistorial[/aq]-Rath/ an der hiesigen Haupt-Kirche [aq]St. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] eben in dem Rosen-Monat von denen Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn [aq]Rudolph August[/aq], und [aq]Anton[/aq] Ulrich/ Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg etc. etc. zum [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Pflichtmäßige Beyfreude und Vergnügung unter dem Bilde eines bepurperten Rosen-Stocks in nachfolgender Ode entschatten wollen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Hochwürdiger/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. als [aq]Anno 1699[/aq]. der hochwürdige und hochgelahrte Herr Joh. Melchior Götze der [S] Heil. Schrift [aq]Doctor[/aq], Fürstl. Sächs-[aq]Consistorial[/aq]-Rath/ an der hiesigen Haupt-Kirche [aq]St. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] eben in dem Rosen-Monat von denen Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn [aq]Rudolph August[/aq], und [aq]Anton[/aq] Ulrich/ Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg etc. etc. zum [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Pflichtmäßige Beyfreude und Vergnügung unter dem Bilde eines bepurperten Rosen-Stocks in nachfolgender Ode entschatten wollen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Hochwürdiger/ / Fundstelle
Seite: (125-126) [188-189]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 7[/aq]. Imgleichen als [aq]Anno 1701[/aq]. der Weyland Wohl-Edle/ Groß-Achtbahre und wohlgelahrte Herr Andreas Haupt/ der hiesigen Stadt- und Raths-Schule zu [aq]S. Martini[/aq] treu verdienter [aq]Con-Rector[/aq], mein lieb-wehrtester [aq]Collega[/aq], der Zeitlichkeit entrissen und in der besten Blüthe seines Alters zur Erden bestattet wurde/ habe ich dessen geliebtes Andencken im Nahmen des gesammten [aq]Collegii[/aq] unter dem Bilde einer beglückten Sonnen-Blume vor Augen stellen und in der nachfolgenden Symbolischen Ode entschatten wollen: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Indem wir uns bemühn ein solches Bild zu mahlen/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 7[/aq]. Imgleichen als [aq]Anno 1701[/aq]. der Weyland Wohl-Edle/ Groß-Achtbahre und wohlgelahrte Herr Andreas Haupt/ der hiesigen Stadt- und Raths-Schule zu [aq]S. Martini[/aq] treu verdienter [aq]Con-Rector[/aq], mein lieb-wehrtester [aq]Collega[/aq], der Zeitlichkeit entrissen und in der besten Blüthe seines Alters zur Erden bestattet wurde/ habe ich dessen geliebtes Andencken im Nahmen des gesammten [aq]Collegii[/aq] unter dem Bilde einer beglückten Sonnen-Blume vor Augen stellen und in der nachfolgenden Symbolischen Ode entschatten wollen: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Indem wir uns bemühn ein solches Bild zu mahlen/ / Fundstelle
Seite: (131) [194]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Denn als [aq]Anno1702[/aq]. der Hoch-Edle-Vest- und Hochgelahrte Herr [aq]Friderich Joh[/aq]. Stock/ der hiesigen Königl. Preußischen Regierung hoch-ansehnlicher [aq]Advocatus Ordinarius[/aq] zum grossen Leydwesen der Seinigen dieses Zeitliche gesegnen muste/ habe ich dessen Gedächtnis im Nahmen Dero sämtl. allhiesigen Regierungs-[aq]Advocaten[/aq] unter dem Bilde einer Unverstockten [aq]Alöe[/aq] vorgestellet/ und in nachfolgender [aq]Tro[/aq]-[S][aq]chaischen[/aq] und [aq]Symboli[/aq]schen Ode entworffen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ SOllen wir Wohl-Seeliger/ ein geliebtes Bild entstatten / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Denn als [aq]Anno1702[/aq]. der Hoch-Edle-Vest- und Hochgelahrte Herr [aq]Friderich Joh[/aq]. Stock/ der hiesigen Königl. Preußischen Regierung hoch-ansehnlicher [aq]Advocatus Ordinarius[/aq] zum grossen Leydwesen der Seinigen dieses Zeitliche gesegnen muste/ habe ich dessen Gedächtnis im Nahmen Dero sämtl. allhiesigen Regierungs-[aq]Advocaten[/aq] unter dem Bilde einer Unverstockten [aq]Alöe[/aq] vorgestellet/ und in nachfolgender [aq]Tro[/aq]-[S][aq]chaischen[/aq] und [aq]Symboli[/aq]schen Ode entworffen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ SOllen wir Wohl-Seeliger/ ein geliebtes Bild entstatten / Fundstelle
Seite: (138-139) [201-202]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ich nahm [aq]Anno 1699[/aq]. Die Kühn-[S]heit dem Hoch-wohlgebohrnen Herrn von Fuchs Königl. Preußischen würcklichen Geheimten [aq]Etats[/aq]-Rath des [aq]Consistorii Praesidenten[/aq], und Lehn [aq]Directori[/aq], Erb-Herrn in Malchau etc. etc. einen [aq]critisi[/aq]renden Geschichts-Calender von der [aq]Logica[/aq] zu [aq]dedici[/aq]ren. Und weil es in einer [aq]Symbol[/aq]ischen Ode geschehen solte; so nahm ich das Bild der Sonne/ und brachte davon die nachfolgenden [aq]Strophen[/aq] zu Marckte: ¶ [aq]I[/aq].¶ LAß die [aq]Cimmeri[/aq]rer verneinen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Ich nahm [aq]Anno 1699[/aq]. Die Kühn-[S]heit dem Hoch-wohlgebohrnen Herrn von Fuchs Königl. Preußischen würcklichen Geheimten [aq]Etats[/aq]-Rath des [aq]Consistorii Praesidenten[/aq], und Lehn [aq]Directori[/aq], Erb-Herrn in Malchau etc. etc. einen [aq]critisi[/aq]renden Geschichts-Calender von der [aq]Logica[/aq] zu [aq]dedici[/aq]ren. Und weil es in einer [aq]Symbol[/aq]ischen Ode geschehen solte; so nahm ich das Bild der Sonne/ und brachte davon die nachfolgenden [aq]Strophen[/aq] zu Marckte: ¶ [aq]I[/aq].¶ LAß die [aq]Cimmeri[/aq]rer verneinen / Fundstelle
Seite: (143-144) [206-207]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. Als [aq]Anno 1702[/aq]. der Weyland Hoch-Edle/ Veste und Hochgelahrte Herr Johannes Drude/ bey dem Königl. Preuß. Steur-[aq]Directorio[/aq] allhie hochbestalter [aq]Condirector[/aq], und eines Hoch-Edlen [S] und hochweisen Raths dieser Stadt höchst-verdienter Burgermeister/ zum höchsten Leydwesen der gesamten Bürgerschafft dieser Zeitlichkeit entrissen wurde; habe ich dessen Preiß-würdigstes Gedächtnis in nachfolgenden [aq]Hieroglyphi[/aq]schen [aq]Carmine[/aq] entwerffen sollen. ¶ WO ein Regente stirbt/ da müssen Flammen-Säulen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Z. E. Als [aq]Anno 1702[/aq]. der Weyland Hoch-Edle/ Veste und Hochgelahrte Herr Johannes Drude/ bey dem Königl. Preuß. Steur-[aq]Directorio[/aq] allhie hochbestalter [aq]Condirector[/aq], und eines Hoch-Edlen [S] und hochweisen Raths dieser Stadt höchst-verdienter Burgermeister/ zum höchsten Leydwesen der gesamten Bürgerschafft dieser Zeitlichkeit entrissen wurde; habe ich dessen Preiß-würdigstes Gedächtnis in nachfolgenden [aq]Hieroglyphi[/aq]schen [aq]Carmine[/aq] entwerffen sollen. ¶ WO ein Regente stirbt/ da müssen Flammen-Säulen / Fundstelle
Seite: (162-163) [225-226]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§ 7[/aq]. Von der Ersten Gattung [[aq]Carmina discreta in Strophes[/aq], J.T.] habe ich [aq]Anno 1702[/aq]. ein [aq]Exempel[/aq] gegeben/ da wir in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] von der ersten [aq]Decade[/aq] derer Halberstädtischen Bischöffe [aq]perori[/aq]ren ließen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ LAß sich AEgypten Arm an Pyramiden bauen / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§ 7[/aq]. Von der Ersten Gattung [[aq]Carmina discreta in Strophes[/aq], J.T.] habe ich [aq]Anno 1702[/aq]. ein [aq]Exempel[/aq] gegeben/ da wir in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] von der ersten [aq]Decade[/aq] derer Halberstädtischen Bischöffe [aq]perori[/aq]ren ließen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ LAß sich AEgypten Arm an Pyramiden bauen / Fundstelle
Seite: (173) [236]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Hingegen habe ich in der andern Gattung [[aq]Carmina discreta in Sectiones[/aq], J.T.] einen Versuch gethan als [aq]Anno 1703[/aq]. der Allerdurchlauchtigste und Großmächtigste König in Preußen Friderich unser Allergnädigster Herr sein Krönungs-Fest mit öffentlichen [aq]Solennit[/aq]äten zum drittenmahle feyren ließe. Denn da habe ich aus unterthänigster [aq]Devotion[/aq] eine AEgyptische Flammen-Säule aufgerichtet/ daran [S] ¶ Auf der Ersten Seite. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Der Mond im neuen Lichte. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Hingegen habe ich in der andern Gattung [[aq]Carmina discreta in Sectiones[/aq], J.T.] einen Versuch gethan als [aq]Anno 1703[/aq]. der Allerdurchlauchtigste und Großmächtigste König in Preußen Friderich unser Allergnädigster Herr sein Krönungs-Fest mit öffentlichen [aq]Solennit[/aq]äten zum drittenmahle feyren ließe. Denn da habe ich aus unterthänigster [aq]Devotion[/aq] eine AEgyptische Flammen-Säule aufgerichtet/ daran [S] ¶ Auf der Ersten Seite. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Der Mond im neuen Lichte. / Fundstelle
Seite: (182-183) [245-246]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. Als [aq]Anno 1698[/aq] der Hoch-Ehr-würdige und Hochgelahrte Herr Johann Melchior Götze der Heil. Schrifft [aq]D[/aq]. an der hiesigen Haupt-Kirchen zu [aq]S. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] von dem Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Wilhelm/ Hertzogen zu Sachsen etc. etc. zu dero [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Vergnügung hierüber in nachfolgenden Madrigal zu erkennen gegeben. [S] ¶ Madrigal. ¶ [aq]DIe Ceder wächst im Stehen[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. Als [aq]Anno 1698[/aq] der Hoch-Ehr-würdige und Hochgelahrte Herr Johann Melchior Götze der Heil. Schrifft [aq]D[/aq]. an der hiesigen Haupt-Kirchen zu [aq]S. Martini Past. Prim[/aq]. und [aq]Scholarcha[/aq] von dem Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Wilhelm/ Hertzogen zu Sachsen etc. etc. zu dero [aq]Consistorial[/aq]-Rath verordnet wurde/ habe ich meine Vergnügung hierüber in nachfolgenden Madrigal zu erkennen gegeben. [S] ¶ Madrigal. ¶ [aq]DIe Ceder wächst im Stehen[/aq]. / Fundstelle
Seite: (217-218) [280-281]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 7[/aq]. Als [aq]Anno 1696[/aq]. die Wohl-Edle und Tugend hochbegabte Fr. Juliana Sophia Wiesemeyerin/ gebohrne Dieterichsen/ des Wohl-Edlen/ Vest und Rechts-hochgelahrten Herren [aq]Hieronymi[/aq] Wiesemeyers/ wohl [aq]meritir[/aq]ten Stadt-Richters/ und bey der Königl. Preußischen Regierung allhie [aq]Advocati Ordinarii[/aq] hertzlich geliebte Ehe-Liebste in der besten Blüthe ihres Alters von dieser Welt gefodert wurde/ habe ich dem höchst betrübten Herrn Wittwer zu Trost meiner Schuldigkeit in nachfolgenden Madrigal bezeugen sollen. Und obwohl dasselbe das allererste gewesen/ daß ich in [S] der Welt gemacht habe: So finde ich dennoch daß die obgedachten [aq]Reguln[/aq] in demselben nicht vergessen worden. ¶ Madrigal. ¶ DEr Adler dringet aus den Käfig in die Lufft / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 7[/aq]. Als [aq]Anno 1696[/aq]. die Wohl-Edle und Tugend hochbegabte Fr. Juliana Sophia Wiesemeyerin/ gebohrne Dieterichsen/ des Wohl-Edlen/ Vest und Rechts-hochgelahrten Herren [aq]Hieronymi[/aq] Wiesemeyers/ wohl [aq]meritir[/aq]ten Stadt-Richters/ und bey der Königl. Preußischen Regierung allhie [aq]Advocati Ordinarii[/aq] hertzlich geliebte Ehe-Liebste in der besten Blüthe ihres Alters von dieser Welt gefodert wurde/ habe ich dem höchst betrübten Herrn Wittwer zu Trost meiner Schuldigkeit in nachfolgenden Madrigal bezeugen sollen. Und obwohl dasselbe das allererste gewesen/ daß ich in [S] der Welt gemacht habe: So finde ich dennoch daß die obgedachten [aq]Reguln[/aq] in demselben nicht vergessen worden. ¶ Madrigal. ¶ DEr Adler dringet aus den Käfig in die Lufft / Fundstelle
Seite: (219-220) [282-283]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Ich habe auch [aq]Anno 1700[/aq]. dergleichen [aq]Paraboli[/aq]sches [aq]Madrigal[/aq] vor einen guten Freund gemacht. Wiewohl ich mich noch diese Stunde nicht zu beginnen weiß in wessen Nahmen/ und wem es zu Ehren aufgesetzet/ immassen sich denn in meinem [aq]MSto[/aq] nicht mehr Nachricht gefunden/ als daß es auf einen Todes-Fall einer Frauen verfertiget/ und daß die [aq]Invention[/aq] auf dem [S] Leichen Texte [aq]Proverb. ult. cap. v. 10[/aq]. [?] [aq]20[/aq]. genommen. ¶ Madrigal. ¶ DIe Perle mus der Schärffe weichen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Ich habe auch [aq]Anno 1700[/aq]. dergleichen [aq]Paraboli[/aq]sches [aq]Madrigal[/aq] vor einen guten Freund gemacht. Wiewohl ich mich noch diese Stunde nicht zu beginnen weiß in wessen Nahmen/ und wem es zu Ehren aufgesetzet/ immassen sich denn in meinem [aq]MSto[/aq] nicht mehr Nachricht gefunden/ als daß es auf einen Todes-Fall einer Frauen verfertiget/ und daß die [aq]Invention[/aq] auf dem [S] Leichen Texte [aq]Proverb. ult. cap. v. 10[/aq]. [?] [aq]20[/aq]. genommen. ¶ Madrigal. ¶ DIe Perle mus der Schärffe weichen. / Fundstelle
Seite: (221-222) [284-285]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 9[/aq]. Hingegen nahm ich die [aq]Invention[/aq] aus dem Nahmen und Wappen/ als ich bei bey der Beerdigung der Wohlgebohrnen Fr. von Boden-Hausen vor einen vornehmen Freund dergleichen Madrigal aufsetzen muste. Denn weil diese berühmte Geschlechter einen halben Mond und eine Schere führen; so nahm ich hieraus Anlaß zu nachfolgenden Gedancken; [S] ¶ Madrigal. ¶ DEr Boden bricht wenn ihn die Würmer stechen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 9[/aq]. Hingegen nahm ich die [aq]Invention[/aq] aus dem Nahmen und Wappen/ als ich bei bey der Beerdigung der Wohlgebohrnen Fr. von Boden-Hausen vor einen vornehmen Freund dergleichen Madrigal aufsetzen muste. Denn weil diese berühmte Geschlechter einen halben Mond und eine Schere führen; so nahm ich hieraus Anlaß zu nachfolgenden Gedancken; [S] ¶ Madrigal. ¶ DEr Boden bricht wenn ihn die Würmer stechen. / Fundstelle
Seite: (223-224) [286-287]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und dannenhero als [aq]Anno 1699[/aq]. ein Hoch-Edler und Hochweiser Rath allhier am Tage [aq]Hilarii[/aq] nach der alten Gewohnheit von neuen erwehlet und aufgeholet wurde; Nahm ich mir die Freyheit und ließ unter andern auch nachfolgendes [aq]Madrigal[/aq] aus der Feder fliessen: ¶ Madrigal. ¶ DIe Sonne gibt dem Rosen-Stock das Leben / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Und dannenhero als [aq]Anno 1699[/aq]. ein Hoch-Edler und Hochweiser Rath allhier am Tage [aq]Hilarii[/aq] nach der alten Gewohnheit von neuen erwehlet und aufgeholet wurde; Nahm ich mir die Freyheit und ließ unter andern auch nachfolgendes [aq]Madrigal[/aq] aus der Feder fliessen: ¶ Madrigal. ¶ DIe Sonne gibt dem Rosen-Stock das Leben / Fundstelle
Seite: (226) [289]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 13[/aq]. Als der Hoch-Edle Vest und Hochgelahrte Herr [aq]Johann Chri[/aq]-[S][aq]stian[/aq] Reichhelm/ [aq]ICTUS[/aq] und Erb-Herr des Adelichen Freyen Ritter-Guthes zu Güstern/ das mit der Hoch-Edlen und Tugend-hochbegabten Jungfrau [aq]Maria Elisabetha Cellariin[/aq], Herrn [aq]Heinrici Cellarii[/aq] Weyland [aq]Doctoris Medicinae[/aq], Weitberühmten [aq]Practici[/aq] und eines Hochw. [aq]Dom-Capituls[/aq] allhie [aq]Physici Ordinarii[/aq] ältesten nachgelassenen Tochter/ geschlossenen Ehe-Verlöbniß [aq]Anno 1700[/aq]. den [aq]3. Augusti[/aq] Christ-gebührend vollenziehen wolte; Habe ich einem von meinem damahligen [aq]Discipulis[/aq] dieses nachfolgende [aq]Paraboli[/aq]sche Sonnet in die Feder [aq]dictir[/aq]et: ¶ Sonnett. ¶ Itzt da der Reiche-Halm den Ackermann vergnüget. / Fundstelle
Seite: (231-232) [294-295]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wird daher vor itzo nichts mehr übrig seyn/ als daß wir dem geneigten Leser die [aq]Odam Parabolicam[/aq] vor Augen legen/ die wir [aq]Anno 1700[/aq] in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] gebraucht/ da wir [aq]de laudibus & maculis disciplinarum instrumentalium publicè peroriren[/aq] liessen. [...] [S] ¶ [aq]I. MISOSOPHUS[/aq]. ¶ Was ist die Wissenschafft damit wir uns so brüsten? / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Und wird daher vor itzo nichts mehr übrig seyn/ als daß wir dem geneigten Leser die [aq]Odam Parabolicam[/aq] vor Augen legen/ die wir [aq]Anno 1700[/aq] in einem [aq]Actu Oratorio[/aq] gebraucht/ da wir [aq]de laudibus & maculis disciplinarum instrumentalium publicè peroriren[/aq] liessen. [...] [S] ¶ [aq]I. MISOSOPHUS[/aq]. ¶ Was ist die Wissenschafft damit wir uns so brüsten? / Fundstelle
Seite: (237-238) [300-301]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§ 5[/aq]. Als der Allerdurchlauchtigste Großmächtigste [aq]Monarcha[/aq] Friderich der Dritte/ Marggraf zu Brandenburg/ des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Chur-Fürst etc. etc. etc. [aq]Anno 1701[/aq]. den 18. Jan. sich mit denen glorwürdigsten [aq]Solenni[/aq]täten zum Ersten König in Preußen krönen/ und also die Weissagung [aq]Joachimi Primi[/aq], darinne er dem Durchl. Chur-Hause zu Brandenburg schon vor 200. Jahren eine Crone propheceyet/ in die hochgewünschte Erfüllung treten ließ; Habe ich im Nahmen der gesammten [aq]Collegen[/aq] an unserer [aq]S. Martini[/aq] Schulen das nachfolgende [aq]Paradigmati[/aq]sche Sonnet entworffen und darin die unvergleichlichen Eigenschafften unsers [S] großmächtigsten Königes in unterthänigsten [aq]Respect[/aq] entschatten sollen. ¶ Sonnet. ¶ DAs Glück das Friderich den Ersten angeblicket
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§ 5[/aq]. Als der Allerdurchlauchtigste Großmächtigste [aq]Monarcha[/aq] Friderich der Dritte/ Marggraf zu Brandenburg/ des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Chur-Fürst etc. etc. etc. [aq]Anno 1701[/aq]. den 18. Jan. sich mit denen glorwürdigsten [aq]Solenni[/aq]täten zum Ersten König in Preußen krönen/ und also die Weissagung [aq]Joachimi Primi[/aq], darinne er dem Durchl. Chur-Hause zu Brandenburg schon vor 200. Jahren eine Crone propheceyet/ in die hochgewünschte Erfüllung treten ließ; Habe ich im Nahmen der gesammten [aq]Collegen[/aq] an unserer [aq]S. Martini[/aq] Schulen das nachfolgende [aq]Paradigmati[/aq]sche Sonnet entworffen und darin die unvergleichlichen Eigenschafften unsers [S] großmächtigsten Königes in unterthänigsten [aq]Respect[/aq] entschatten sollen. ¶ Sonnet. ¶ DAs Glück das Friderich den Ersten angeblicket / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§ 5[/aq]. Als der Allerdurchlauchtigste Großmächtigste [aq]Monarcha[/aq] Friderich der Dritte/ Marggraf zu Brandenburg/ des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Chur-Fürst etc. etc. etc. [aq]Anno 1701[/aq]. den 18. Jan. sich mit denen glorwürdigsten [aq]Solenni[/aq]täten zum Ersten König in Preußen krönen/ und also die Weissagung [aq]Joachimi Primi[/aq], darinne er dem Durchl. Chur-Hause zu Brandenburg schon vor 200. Jahren eine Crone propheceyet/ in die hochgewünschte Erfüllung treten ließ; Habe ich im Nahmen der gesammten [aq]Collegen[/aq] an unserer [aq]S. Martini[/aq] Schulen das nachfolgende [aq]Paradigmati[/aq]sche Sonnet entworffen und darin die unvergleichlichen Eigenschafften unsers [S] großmächtigsten Königes in unterthänigsten [aq]Respect[/aq] entschatten sollen. ¶ Sonnet. ¶ DAs Glück das Friderich den Ersten angeblicket / Fundstelle
Seite: (248-249) [311-312]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. Hingegen als der Wohl-Ehrwürdige Groß-achtbahre und Wohlgelahrte Herr Johannes Conradus Schwan/ der Christl. Gemeinde zu Athenstädt treumeinender Seel-Sorger mit der Wohl-Edlen viel Ehr- und Tugend begabten Jungfer Cathari-[S]na Elisabetha Stieglitz/ das Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-achtbahren und Wohlgelahrten Herren Matthiä Stieglitz/ wohl [aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Athenstedt nachgelassenen Jungfer Tochter den [aq]25. Junii 1699[/aq]. sich höchst vergnüglich vermählen liesse: habe ich nach der Anleitung derer Nahmen die [aq]nuptias heterogeneas[/aq] oder die ungleiche Gleichheit derer unterschiedenen Verliebten in der nachfolgenden [aq]Elegia Paradigmatica[/aq] entworffen. ¶ DEr Liebes-GOTT verknüpfft nicht immer gleich und gleiche. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. Hingegen als der Wohl-Ehrwürdige Groß-achtbahre und Wohlgelahrte Herr Johannes Conradus Schwan/ der Christl. Gemeinde zu Athenstädt treumeinender Seel-Sorger mit der Wohl-Edlen viel Ehr- und Tugend begabten Jungfer Cathari-[S]na Elisabetha Stieglitz/ das Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-achtbahren und Wohlgelahrten Herren Matthiä Stieglitz/ wohl [aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Athenstedt nachgelassenen Jungfer Tochter den [aq]25. Junii 1699[/aq]. sich höchst vergnüglich vermählen liesse: habe ich nach der Anleitung derer Nahmen die [aq]nuptias heterogeneas[/aq] oder die ungleiche Gleichheit derer unterschiedenen Verliebten in der nachfolgenden [aq]Elegia Paradigmatica[/aq] entworffen. ¶ DEr Liebes-GOTT verknüpfft nicht immer gleich und gleiche. / Fundstelle
Seite: (251-252) [314-315]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: So wird es der geneigte Leser nicht vor übel nehmen/ wenn ich demselben von dieser Gattung nur ein eintziges [aq]Exempel[/aq] zur Probe übergebe/ [S] welches ich [aq]Anno 1699[/aq]. entworffen/ als der Wohl-Edle/ Vest und Wohlgelahrte Hr. Andreas Feur-Stacke/ der hiesigen [aq]S. Martinis[/aq] Schulen wohl verdienter [aq]Sub-Con-Rector[/aq] mit der Wohl Edlen viel Ehr- und Tugend-begabten Jungfer Margaretha Elisabetha Germerinn/ des Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-Achtbahren und Wohlgelahrten Herrn Herrn Johann Germers wohl-[aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Hauß-Neuendorff hinterlaßenen Jungfer Tochter sich höchst-vergnüglich vermählen ließ. ¶ DEr Schlaff besuchte mich mit seinen dreyen Söhnen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: So wird es der geneigte Leser nicht vor übel nehmen/ wenn ich demselben von dieser Gattung nur ein eintziges [aq]Exempel[/aq] zur Probe übergebe/ [S] welches ich [aq]Anno 1699[/aq]. entworffen/ als der Wohl-Edle/ Vest und Wohlgelahrte Hr. Andreas Feur-Stacke/ der hiesigen [aq]S. Martinis[/aq] Schulen wohl verdienter [aq]Sub-Con-Rector[/aq] mit der Wohl Edlen viel Ehr- und Tugend-begabten Jungfer Margaretha Elisabetha Germerinn/ des Weyland Wohl-Ehrwürdigen/ Groß-Achtbahren und Wohlgelahrten Herrn Herrn Johann Germers wohl-[aq]meritir[/aq]ten [aq]Pastoris[/aq] zu Hauß-Neuendorff hinterlaßenen Jungfer Tochter sich höchst-vergnüglich vermählen ließ. ¶ DEr Schlaff besuchte mich mit seinen dreyen Söhnen. / Fundstelle
Seite: (265-266) [328-329]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: WEnn wir die [aq]Hieroglyphica[/aq] nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als [aq]pallia ignorantiae[/aq], das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen [aq]Theologie[/aq] und [aq]Philosophie[/aq] vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht [aq]prostitui[/aq]ren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte [aq]Figuren[/aq] nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer [aq]Edvardus Stillingfleet[/aq] in seinen [aq]Origin. Sacris c. 2. p. m. 244[/aq]. diese [S] Aegyptischen [aq]Characteres[/aq] nicht uneben mit unter die [aq]difficiles nugas[/aq] rechnet/ und sich über den [aq]Athanasium Kircherum moquiret[/aq]/ daß er in seinen [aq]Oedipo Aegyptiaco[/aq] mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen. / Fundstelle
Seite: (156-158) [219-221]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq].
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 3[/aq]. Und freylich wenn wir elenden Menschen nach dem Fall noch so viel Vermögen hätten/ daß wir die himmlischen und irrdischen Dinge recht klar erkennen/ und dieselben so wohl nach ihrem [S] Wesen als auch nach ihren Eigenschafften fein gründlich vor Augen stellen könten: So wolte ich dem [aq]Empedocli[/aq] selst Beyfall geben und die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poetas Parabolicos[/aq] dem [aq]AEsopi[/aq]schen Hund vergleichen helffen/ der nach dem Schatten schnappete und das Fleisch aus dem Munde entfallen ließ; Allein weil nebst der Heil. Schrifft auch die tägliche Erfahrung bezeuget/ daß es unserm Verstand in dem Erkäntnis der Dinge nicht viel besser gehet als denen blöden Augen der Fleder-Mäuse/ die in dem schönsten Lichte der Sonnen erblinden müssen: So kan ich biß [aq]dato[/aq] noch nicht absehen/ warum die [aq]Oratores[/aq] und [aq]Poet[/aq]en zu tadeln seyn/ die die Beschaffenheit der Sache mit einem Gleichnis erleutern/ davon sie das wahre Wesen noch nicht deutlich vor Augen stellen können. Ein Bräutigam vergnüget sich an dem Brust-Bilde seiner Geliebten/ wenn er dieselbe in Person noch [S] nicht besitzen kan. Und wir alle mit einander halten das [aq]Contrafait[/aq] unsers Heylandes JESu Christi in hohen Ehren/ ungeachtet wir von der Aehnlichkeit desselben nichts allerdings überzeuget sind. Und wenn wir hiebey bemercken/ wie sehr sich der Heil. Geist in denen Schrifften des Alten und Neuen Testaments in die Gleichnisse verliebet hat; so werden wir von uns selbst erkennen/ daß wir den wahren Gebrauch derselben wegen des vielfältigen Mißbrauchs nicht gäntzlich aufheben dürffen. Ich geschweige daß unter einem [aq]Logico[/aq] und [aq]Oratore[/aq] eine grosse Klufft befestiget/ und daß der [aq]Augustinus[/aq] in seiner [aq]119. Epist[/aq]. von denen [aq]Similibus[/aq] nicht unrecht geschrieben hat; [aq]Quemadmodum multa per vitrum & succinum per lucent jucundius; Ita magis delectat veritas per allegoriam relucens[/aq]. / Fundstelle
Seite: (211-213) [274-276]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 2[/aq]. Jemehr aber diese wohlgemeinte Absicht an einem Christen zu loben ist/ je weniger wird ihm von denen unpartheyischen Gemüthern verübelt werden können/ wenn er sich der [aq]Fabeln[/aq] in solchen Fall als eines angenehmen Mittels der Erbauung bedienet. Als dort der Jotham denen Bürgern zu Siechem [aq]remonstri[/aq]ren wolte/ wie unbedachtsam sie gehandelt/ daß sie den Abimelech zu ihrem Könige erwehlet/ da [S] erdichtete er seinen sinnreichen [aq]Apologum[/aq] von denen Bäumen. Und als der Nathan dem König David zu Gemüthe führen wolte/ wie sehr er sich vergriffen/ daß er dem Uria sein Weib weggenommen/ da erzehlet erihm vorhero eine [aq]Fabel[/aq] von einem Schaafe. Und gesetzt auch daß diejenigen was Fabel-hafftes zu behaupten trachten/ die die [aq]Fabeln AEsopi[/aq] dem König Salomoni zuschreiben wollen; so lässet sich doch aus denen angeregten [aq]Exempeln[/aq] so viel erkennen/ daß der rechtschaffene Gebrauch der [aq]Fabuln[/aq] nicht gäntzlich verbothen sey/ und daß der Paulus I. Tim. 4. v. 7. nicht alle sondern nur die Unchristlichen und Alt-Väterischen [aq]Fabuln[/aq] verworffen. / Fundstelle
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Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]812[/aq]. Hat [aq]Ludovicus Pius[/aq] die gantze Bibel in Deutsche Verse übersetzet/ welche glorwürdige Version aber in denen nachfolgenden trübseeligen Zeiten wiederum verlohren gangen. ([aq]3[/aq] [[aq]Morhoffius[/aq] im Unterricht von der Deutschen Sprache [aq]c. 7. p. 311[/aq].]) ¶ [aq]860[/aq]. Hat [aq]Ottfridus[/aq] ein Mönnich des Closters Weissenburg die [aq]Evangelia[/aq] in alte Deutsche Verse übersetzet/ welche [S] Arbeit noch bis [aq]dato[/aq] vorhanden ist ([aq]4[/aq] [[aq]Morhoffius I. c. p. 317. Hoffmans-Waldau[/aq] in der Vorrede derer Deutschen Gedichte.]) / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]812[/aq]. Hat [aq]Ludovicus Pius[/aq] die gantze Bibel in Deutsche Verse übersetzet/ welche glorwürdige Version aber in denen nachfolgenden trübseeligen Zeiten wiederum verlohren gangen. ([aq]3[/aq] [[aq]Morhoffius[/aq] im Unterricht von der Deutschen Sprache [aq]c. 7. p. 311[/aq].]) ¶ [aq]860[/aq]. Hat [aq]Ottfridus[/aq] ein Mönnich des Closters Weissenburg die [aq]Evangelia[/aq] in alte Deutsche Verse übersetzet/ welche [S] Arbeit noch bis [aq]dato[/aq] vorhanden ist ([aq]4[/aq] [[aq]Morhoffius I. c. p. 317. Hoffmans-Waldau[/aq] in der Vorrede derer Deutschen Gedichte.]) / Fundstelle
Seite: (unpag.-unpag.) [20-21]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Eod[/aq]. [1382, J. T.] Hat einer mit Nahmen Freydanck ein Buch in [S] Deutschen Versen geschrieben/ das er der Laien Bibel nennet/ darinn er die vornehmsten Historien A. und N. Test. in Deutsche Verse verfasset und allerhand feine Lehren mit untergemischet ([aq]12[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 362[/aq].]) / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Eod[/aq]. [1382, J. T.] Hat einer mit Nahmen Freydanck ein Buch in [S] Deutschen Versen geschrieben/ das er der Laien Bibel nennet/ darinn er die vornehmsten Historien A. und N. Test. in Deutsche Verse verfasset und allerhand feine Lehren mit untergemischet ([aq]12[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 362[/aq].]) / Fundstelle
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Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]1410[/aq]. Hat [aq]Petrus Dresdensis[/aq] das bekante Lied: [aq]In dulci Jubilo[/aq], nun singet und seyd froh; verfertiget und damit den Weg zu denen deutschen Kirchen-Gesängen algemach gebahnet. ([aq]13[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 368[/aq].]) / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]1410[/aq]. Hat [aq]Petrus Dresdensis[/aq] das bekante Lied: [aq]In dulci Jubilo[/aq], nun singet und seyd froh; verfertiget und damit den Weg zu denen deutschen Kirchen-Gesängen algemach gebahnet. ([aq]13[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 368[/aq].]) / Fundstelle
Seite: (unpag.) [25]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]1522[/aq]. Giebet der Nic. Baumann [aq]Secretarius[/aq] bey dem Hertzog in Mecklenburg den so genannten Reiniken Voß zum erstenmahl ans Licht/ darinn er die Arglistigkeit der Welt und die Beschaffenheit des Hof-Lebens so scharffsinnig vorgestellet/ daß der [aq]Janus Guilielmus Laurenbergius[/aq] davon geurtheilet; Es sey kein besser [S] Buch nechst der Bibel. ([aq]17[/aq] [[aq]Morhoff I. c. p. 366[/aq].]) ¶ 1524. Hat der Seel. [aq]Lutherus[/aq] verschiedene Geistl. Lieder oder Oden gemachet/ die voll Geist und nachdrücklicher Worthe sind. ([aq]18[/aq] [[aq]Morhoff c. 15. p. 712[/aq].]) / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]1522[/aq]. Giebet der Nic. Baumann [aq]Secretarius[/aq] bey dem Hertzog in Mecklenburg den so genannten Reiniken Voß zum erstenmahl ans Licht/ darinn er die Arglistigkeit der Welt und die Beschaffenheit des Hof-Lebens so scharffsinnig vorgestellet/ daß der [aq]Janus Guilielmus Laurenbergius[/aq] davon geurtheilet; Es sey kein besser [S] Buch nechst der Bibel. ([aq]17[/aq] [[aq]Morhoff I. c. p. 366[/aq].]) ¶ 1524. Hat der Seel. [aq]Lutherus[/aq] verschiedene Geistl. Lieder oder Oden gemachet/ die voll Geist und nachdrücklicher Worthe sind. ([aq]18[/aq] [[aq]Morhoff c. 15. p. 712[/aq].]) / Fundstelle
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Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Eod[/aq]. [1382, J. T.] Hat einer mit Nahmen Freydanck ein Buch in [S] Deutschen Versen geschrieben/ das er der Laien Bibel nennet/ darinn er die vornehmsten Historien A. und N. Test. in Deutsche Verse verfasset und allerhand feine Lehren mit untergemischet ([aq]12[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 362[/aq].]) / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Eod[/aq]. [1382, J. T.] Hat einer mit Nahmen Freydanck ein Buch in [S] Deutschen Versen geschrieben/ das er der Laien Bibel nennet/ darinn er die vornehmsten Historien A. und N. Test. in Deutsche Verse verfasset und allerhand feine Lehren mit untergemischet ([aq]12[/aq] [[Morhoff, J.T.] [aq]I. c. p. 362[/aq].]) / Fundstelle
 
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