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- Es wurden auff des [aq]Cardinal Richelieu[/aq] angeben einige Zusammenkünffte gehalten/ darin von allen dieses Werck [Cid, J.T.] gar genau geurtheilet ward / welche Urtheile hervor gegeben/ und ist das jenige was sie getadelt/ wieder von [aq]Corneille[/a (Q3497)
- [aq]Balzac[/aq] in seiner Lateinischen Briefe einem an den [aq]Silhon p. m. 196[/aq]. gibt ihm den grösten Lobspruch: [...] [aq]Docuit quid esset purè & cum religione scribere[/aq]. (Q3496)
- Der gelahrte Bischoff [aq]Godeau[/aq], welcher selbst die Psalmen Davids in die sauberste und zierlichste Frantzösische Verse gebracht/ hat zu seinem Lobe [Malherbe, J.T.] eine eigene Schrifft auffgesetzet/ (Q3495)
- [aq]Du Bartas[/aq] der das Werck der Schöpffung in Frantzösischem [aq]Carmine[/aq] beschrieben/ ist mehr einem [aq]Historico[/aq] als Poeten ähnlich/ selbst nach [aq]Sc. Sanmarthani[/aq] Urtheil. (Q3494)
- Der [aq]Sulpicius Severn in vitâ S. Martini[/aq] macht gar einen Unterscheid unter einem [aq]Gallier[/aq] und [aq]Aquitanier[/aq], und eignet diesem [S] die Hoffsprache/ jenen aber die Baursprache zu. (Q3493)
- es konte ein grosses Buch davon zusammen getragen werden/ und werde ich ob GOtt will hievon absonderlich und außführlich handeln. (Q3492)
- [aq]Hucbaldus Monachus Elromensis in vitâ S. Lebvini Pres[/aq]-[S][aq]byteri cap.1. Lebvinum carum sibi amicum juxta idioma nominis sui optime congruentis[/aq]. (Q3491)
- [aq]Willeramus in Paraphrasi Cantici Canticorum min Wino dilectus meus[/aq]. (Q3490)
- In den Gothischen [aq]Evangeliis[/aq] hat man das Wort [aq]VVair Luc. 8, 27. VVairos twai, Viri duo[/aq]. Zween Männer. [aq]Luc. 9, 30[/aq]. [...] So findet man in der Angelsächsischen übersetzung des ersten Psalms: [aq]Eath Ver Beatus Vir[/aq]. (Q3489)
- [aq]UNda[/aq] bey den Lateinern/ auch bey den Teutschen ist Unde gebräuchlich. Welches im Lobwasser. [aq]Ps. 51[/aq]. noch gefunden wird/ Lösch die auß mit deiner Gnaden Unden. (Q3488)
- Bey den [aq]Otfrido lib. 2. Evangel. cap. 11[/aq]. wird die Mörder-Grube genant [aq]scahero luage[/aq], und [aq]lib. 4. c. 27. 31[/aq]. die mit Christo gecreutzigte Mörder [aq]Scahero, Lutherus[/aq] nennet sie gleichfals Schächer. (Q3487)
- In dem alten Gothischen ist [aq]Mats[/aq], davon [aq]Matza vesci[/aq], und das [aq]Compositum Matibalg, Pera[/aq], ein Speisesack/ das bey den Dänen Madpose/ welches vorkomt in den Gothischen Evangelien [aq]Marc. 6, 8. Luc. 9, 3[/aq]. wie auch [aq]Natham (Q3486)
- Es zeigt zum Theil das [aq]Instrumentum plenariae securitatis[/aq] welches zu [aq]Justiniani[/aq] Zeiten geschrieben/ und [aq]Anno 1641[/aq]. von [aq]Gabriele Naudeo[/aq] auß der [aq]Bibliothec[/aq] des [aq]Cardinalis â Balneo[/aq] (der die Abschrifft a (Q3485)
- Worunter vor allen andern zu setzen ist der so genadte [aq]Codex argenteus Evangeliorum Gothicorum[/aq], welcher nach dem er einmahl auß der Königlichen Schwedischen [aq]Bibliothec[/aq] verlohren gewesen/ vor eine grosse Summa Geldes/ von dem Herrn Reic (Q3484)
- Die [aq]Edda Islandorum[/aq], darinnen der alten Nordischen Völcker ihre [aq]Theologia[/aq] und [aq]Mythologia[/aq] bestanden/ ist von [aq]Petro Resenio[/aq] herauß gegeben. Es sol aber eine vollständiger [aq]Edda[/aq] noch in Schweden vorhanden seyn/ (Q3483)
- wie imgleichen [aq]Franciscus Junius[/aq] in seinem [aq]Glossario Gothico[/aq], welches er den Gothischen [aq]Evangeliis[/aq] zugefüget (Q3482)
- [aq]Kircherus[/aq] in seinem Buch [aq]de Turri Babel. lib. 3. sect. 3. c. 4[/aq]. macht die Holländische/ Englische und Westpfälische zu Töchter der Teutschen (Q3481)
- Daher meinet [aq]Kircherus in Oedip. AEgypt: Synt. 3. c. 6[/aq]. komme des [aq]Jovis Ammonis[/aq] Beynahme. (Q3480)
- Das Wort [aq]Bara[/aq] [S] bey den [aq]AEgyp[/aq]tern, ist/ was bey uns eine Bahr/ Siehe [aq]Kircherum in Obelisc. Pamphil. lib. 5. p. 472[/aq]. dessen [aq]Prodromus Copt[/aq]: viel solche gleichlautende Wörter hat. (Q3479)
- Man hat auch wie [aq]Martinus Martinius[/aq] in seinem [aq]Atlanto Sinico[/aq] meldet/ ein Buch mit Gothische Buchstaben geschrieben in [aq]China[/aq] gefunden/ dem etwas von der H. Schrifft in Lateinischer Sprache beygefügt gewesen. [S] [aq]Vidi[/aq], s (Q3478)
- [aq]Lutherus[/aq] hat zwar ein Büchlein von den [aq]Nominibus propriis[/aq] der alten Teutschen/ und Gottfried Wegener Anmerckungen darüber geschrieben. (Q3477)
- Hierzu kan auch zum Zeugnis dienen/ was [aq]Gassendus[/aq] von dem unvergleichlichem Manne dem [aq]Peirescio[/aq] in der Beschreibung seines Lebens [aq]p. 195[/aq]. auffgezeichnet: [aq]Ad Anastasium Nannetensem Capuccinium plurima perscripsit de lingua Ar (Q3476)
- Welches alles mit grossen Fleiß untersuchet hat/ mein sehr grosser Gönner und Freund/ Herr Cas-[S]par Voigt/ hochverdienter Bürgermeister der Stad Wißmar/ von welchem die gelehrte Welt dermahleins/ so ihm Gott/ wie ich von Hertzen wünsche/ das Leben (Q3475)
- thels weil ich in einem Lateinischen Buche solches vollständiger/ ob GOtt will vortragen werde. (Q3474)
- Der Hebraeer ihre [aq]Cabala[/aq] bestehet zum Theil in [aq]Anagrammatismo[/aq]. Jacob Spon gedencket in seiner Reisebeschreibung [aq]lib. 2. p. 53[/aq]. daß ei-[S]ner [aq]Chek-Bouni[/aq] ein Aegyptier von der Krafft des Göttlichen und Menschlichen Wort (Q3473)
- In Geistlichen reden hat das [aq]sententiosum dicendi genus[/aq] noch vor andern Platz. Dann die hohe Redensart/ die [aq]Longinus[/aq] [hebr.] nennet/ bestehet zum Theil hierin/ welche zu Göttlichen Sachen insonderheit wol gebraucht wird. (Q3472)
- Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der [aq]materie[/aq] schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Grie (Q3471)
- Ja es sein alle arten der Getichte gesungen worden/ es sey bey den Götzendiensten/ bey Gästeretzen/ bey öffentlichen Spielen oder sonsten gewesen. (Q3470)
- Weiln nun das [aq]metrum[/aq] nicht allein belustiget/ sondern auch die Rede gleichsam befestiget und verewiget/ so hat man zu dem Gottesdienst und der Helden Lob solche Gesänge erwehlet. Es ist nicht ungläublich/ daß auch vor der Sündfluth dergleiche (Q3469)
- An dieser Reimsucht haben damahls fast alle kranck gelegen. Dann man hat ihrer auch nicht auff den Cantzeln und Cathedern entbehren können. Die Prediger haben ihre Predigten Reimweiß [aq]disponi[/aq]ret/ welches bey einigen noch zur Zeit gebräuchlich. (Q3468)
- Es sein auch einige die von den Hebräern die Reime herziehen wollen/ welche aber hierin irren; dann die Juden hierin den Christen gefolget/ und haben ettwa vor [aq]500[/aq]. Jahren seit des [aq]R. David Kimchi[/aq] seiner Zeit dergleichen Verse wie die u (Q3467)
- Es seind hiedurch etliche bewogen worden/ daß weiln die Reime viel sanffter und nachdencklicher in den Ohren klingen/ sie viel lieber die Geistlichen [aq]Hymnos[/aq] in Lateinische reimende Verse/ als in die sonst üblichen Oden und [aq]Lyrica Carmina[/a (Q3466)
- Deßhalben auch bey den Hebräern und Arabern die beyden Reime die vor- und hinter-Tühren des Hauses das ist des [aq]distichi[/aq] genant werden. (Q3465)
- Selbige [die "[aq]Haravec[/aq]", J.T.] haben von natürlichen dingen Verse geschrieben/ und einige Fabeln mit untermischt/ nemlich wie der Schöpffer der Welt/ eine Jungfrau vom Himmel gesandt/ in der Hand einen Krug Wasser haltend/ welcher [S] wann er vo (Q3464)
- Sie [die Lappländer, J.T.] haben auch noch einen andern Gesang darin sie GOtt dancken/ daß er das Wild zu ihren Nutzen erschaffen/ und die Krafft verliehen/ daß sie ein so grausames Thier haben überwinden können. (Q3463)
- [aq]Wormius[/aq] behauptet daß sie [die "Nordsche[] Poeterey" (396) [406], J.T.] vor Christi Gebuhrt schon in vollem Schwange gewesen/ und führet zum Beweißthum an/ daß kurtz nach Christi Gebuhrt der [aq]Hiarnus[/aq] dadurch das Königreich an sich ge (Q3462)
- Daß einige derselben so gar alt nicht sein/ ist daraus abzunehmen/ weil sie geschrieben/ da der Christliche Glaube in Schweden schon auffgekommen. (Q3461)
- Er [Abrahamus Mylius, J.T.] setzet auch den [aq]19. Psalm[/aq] nebenst der Lateinischen und neuen Niederländischen Ubersetzung dahin/ damit ein jeder die Gleichheit sehen könne. (Q3460)
- Denn daß die unsrige solche von den Griechen und Römern geholet/ kan nicht mit dem geringsten Schein der Warheit gesaget werden; und laufft wider des [aq]Dionysii Halicarnassaei[/aq], oben angeführtes Zeugnis. Es weren denn solche Wörter mit Einführu (Q3459)
- So meldet auch [aq]Ghilini[/aq] in seinen [aq]Theatro d'huomini litterati[/aq] von einem [aq]Antonio Riccardi[/aq], der in Welscher Sprache ein Buch geschrieben/ [aq]della precedenza delle lingue[/aq], worinnen er be-[S] behauptet/ daß die [aq]Cimbrische (Q3458)
- Das teut-[S]sche Wort Mensch ist auch von diesem Wort/ nicht von den Lateinischen [aq]Mens[/aq] oder von dem Hebräischen [hebr.] wie [aq]Vossius[/aq] meinet/ davon [aq]Junius[/aq] in seinem [aq]Glossario Gothico[/aq] und weitläufftig [aq]Vorstius[/aq] i (Q3457)
- Bey den [aq]AEgyptiern[/aq] ist das Wort [aq]Mene[/aq] auch ein Nahm der Könige gewesen. [aq]Goropius Becanus in lib. I. Gallicorum[/aq]. und andern Orthen mehr hat über dieses Wort Man seine sonderliche schier [aq]cabali[/aq]stische einfälle/ welche i (Q3456)
- Er [Jamblichius, J.T.] sagt ferner/ wie die [aq]Barbari[/aq] ernsthafftig und beständig in ihrem Wesen und Reden seyn/ und wie die [aq]Barbarische[/aq] Wörter sehr kürtz seyn/ und einen grossen Nachdruck haben/ und derohalben bequem zu Göttlichen Ding (Q3455)
- Die die Hebreische oder Griechische Sprache vor andern lieben/ wollen hievon alles herholen/ wie [aq]Bochartus[/aq] alles von der [aq]Punichen[/aq]. (Q3454)
- Das Wort [aq]Matta, Storea[/aq] oder [aq]teges[/aq], [S] welches [aq]Ovid I. 6. Fastor[/aq]. gebraucht/ wird beym [aq]Martino[/aq] vergeblich vom Hebräischen abgeführet/ weil es ein rechtes Teutsches Wort/ und in eben demselben Verstande genommen wird. (Q3453)
- Und ist mercklich was [aq]Claude Duret, Histoire de l'origine des langues p.m. 860[/aq]. saget von einem Ertzbischoff zu [aq]Toledo[/aq], welcher davor gehalten [aq]que l'Alphabet des lettres Gothes a esté le premier Alphabet des premiers & plus ancienne (Q3452)
- Von der Chinesischen Sprache hat ein Engelländer [aq]Johannes Webbe[/aq] behaupten wollen/ daß sie die erste sey: weil die Chineser ein uhraltes Volck/ und ihr Land so fort nach der Sündfluth vor Erbauung des Babilonischen Thurms/ bey welchem sie vermu (Q3451)
- sondern es ist nur eine [aq]Synopsis Capitum[/aq] des gantzen Werkes [von Georg Stiernhielm, J. T.] dessen [aq]Titul: RUNA SUETICA[/aq] sein sollen/ zu meinen Händen gekommen. Worinnen er die Hebraeische [S] und fast alle andere Sprachen zu [aq]dialectos (Q3450)
- und gefält mir in verschiedenen Dingen sein Urtheil besser als des [aq]Rodorni Schrieckii[/aq], welcher indem er die Gleichheit der Hebraeischen und Niederteutschen Sprache darthun will/ in den [aq]Nominibus propriis[/aq] seltzame weitgesuchte [aq]allite (Q3449)
- [aq]Goropius Becanus[/aq] wird von vielen verlachet/ und zwar nicht ohn Uhrsach/ weil er sich in gar seltzame [aq]abstractive speculationes[/aq] und [aq]analogismos[/aq] vertieffet/ die doch wenig zur Sachen thun und im Grunde nichtes beweisen. Eine sonde (Q3448)