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  1. Von den Oden/ oder Geist- und Weltlichen Liedern. ¶ Wann man mehrere Vierlinge/ Sechslinge/ Achtlinge und dergleichen/ in unterschiedlichen Strophen nacheinander setzet/ so werden Oden daraus/ d.i. Geistlich- und Weltliche Lieder. ¶ Ode [griech.] ist ei (Q4964)
  2. Die wolgemeinte Satzung- und Verordnungen/ worauf sich dieser Löbl. Orden freywillig verglichen/ bestehen meinstens darinnen: daß derselbe vor allen Dingen auf die Verehrung des Göttlichen Namens/ Vermehrung der Teutschen Treue/ und auf das Wachsthum u (Q4963)
  3. Es hat sich ferner dieser Blumen-Orden/ innerhalb etlich dreißig Jahren/ vom Anfang her gerechnet/ fast auf ein halbhundert vornehmer und gelehrter Mitglieder in Franken/ Schwaben/ Sachsen/ Pommern/ Preus-[S]sen/ Dennemark/ und andern Orten/ vermehret; s (Q4962)
  4. Dieses ist allhier von der Meister-Singer Ursprung zu merken. Wir wollen aber bald hernach ein mehrers von ihnen anführen; und hier noch gedenken der Lebens-Beschreibung des Cöllnischen Erzbischoffen [aq]Annonis[/aq], in alt-Teutschen Reimen; welche etw (Q4961)
  5. Dieses Großen Carls Sohn Ludwig der Fromme/ soll sich bemühet haben/ die ganze Heilige Schrifft/ per [aq]Poëtam quendam Saxonem[/aq], in Teutsche Verse zu bringen; welche Ubersetzung aber vermuhtlich nicht mehr vorhanden. Zu den Zeiten Keisers [aq]Loth (Q4960)
  6. Diese andere Zeit ist vom neundten Jahrhundert nach Christi heilwärtiger Geburt/ und zwar von Carl dem Großen selbst anzufangen (Q4959)
  7. Einige haben es nur allein bei den [aq]praeceptis Prosodicis[/aq] gelaßen/ und die bloße Reim- oder Vers-Kunst getrieben; auch ihre Prosodien mit allzu vielen nicht gar richtigen Reguln und Beispielen angehäufet/ ingleichen mit allerhand unnöhtigen Ne (Q4958)
  8. Von diesen und dergleichen mehreren sind zu besehen die schon belobte [aq]Caes. Ripae Iconologia[/aq], und [aq]Jac. Masenii Speculum Imaginum Capp. 19 & 20[/aq]. Absonderlich von Ausbildung- und Vorstellungen der heidnischen Götter und Göttinnen/ besieh (Q4957)
  9. Ein [aq]accurates Symbolum[/aq] stellet weder eines waarhaften noch erdichteten Menschen Gestalt für; ingleichen keines Heidnischen GOttes oder Göttin; und schicket sich der Hercules mit seiner [aq]clava[/aq], Jupiter mit seinem Donner-Keile/ Cupido mit (Q4956)
  10. Hieher gehören die [aq]Hymni[/aq] oder Lob-Gesänge/ so zu Ehren der Heidnischen Götter abgesungen werden: als des Opitzen Lobgesänge dem Bacchus und dem Kriegs-Gotte zu Ehren verfaßet; dergleichen zwar zu verfertigen einem Christen nicht wol anstehet (Q4955)
  11. Jedoch sind hiedurch nicht zu verstehen der heidnischen Götter und Göttinnen Namen/ welche/ so es ohne Abgötterei und Aberglauben geschiehet/ in einem Teutschen Gedicht/ iedoch mit Maas/ zu erdulten sind. Es müßen aber diese Götter-Namen/ und andere (Q4954)
  12. Im andern Theil dieses Werkes zeiget sich eine Teutsche Mythologie/ oder Lehre von den Poëtischen Fabeln/ welche ich iederzeit [S] zu Ende meiner [aq]Collegiorum Poëticorum[/aq] kürzlich tractiret; nicht zwar/ daß wir bloß hin der erdichteten heidnis (Q4953)
  13. Die Poesie in einem bunten Rock voller Blumen oder Sternen/ mit einem Lorbeer-Kranz bekrönet/ sitzend in tiefen Gedanken / und gleichsam in einem [aq]enthusiasmo[/aq] oder Verzuckung/ mit offnen und aufgeblasenen Brüsten/ um welche etliche [aq]Genii[/aq (Q4952)
  14. Wann [aq]Horatius[/aq] singet [aq]Lib. I. Od. 3[/aq]: ¶ [aq]Nec quicquam Deus abscidit[/aq] ¶ [aq]prudens, Oceano dissociabili[/aq] ¶ [aq]terras, si tamen impia[/aq] ¶ [aq]non tangenda rates transiliunt vada[/aq]. ¶ Wie schicklich nennet er [aq]Deum[ (Q4951)
  15. [aq]Ingenium cui sit, cui mens divinior, atque os magna sonaturum, do nominis hujus (Poëtae) honorem; sagt Horatius[/aq]. (Q4950)
  16. EIne gute Erfindung ist die Seele des Gedichtes/ welches ohne jene ganz todt und leblos/ und nur ein eitles Geschwätz zu nennen ist. Die Alten haben sich/ um gewiße Regeln von der Poetischen Erfindung zu geben / wenig bekümmert; weil sie vermeynten/ di (Q4949)
  17. und hier nicht übergehen/ was [aq]Lambecius[/aq] [S] [aq]Lib. II Comment. de Bibl. Vindob. p. 772[/aq] meldet/ daß in diesem Keiserl. Bücher-Schatz vorhanden sey eine alte [aq]membrana[/aq], darauf die Sonntags- und Fest-Episteln/ samt andern [aq]fragm (Q4948)
  18. Im zwölften Jahr-hundert nach unsers Seeligmachers Geburt/ unter der Regierung [aq]Friderici Barbarossae[/aq], ist die damalige T. Poesie zu sonderbarem Ansehen erhoben/ und nicht nur eine Ritterliche/ sondern Fürstlich- und Königliche Ubung worden. (Q4947)
  19. [aq]Beatus Rhenanus[/aq] hat in seinen [aq]Rebus Germanicis[/aq] ein alt-Teutsches Gesang/ welches zu Freisingen in einem Closter gefunden/ und/ wie er schreibt/ soll gemacht seyn worden im 485sten Jahr nach Christi Geburt/ als nemlich die Franken zu dem (Q4946)
  20. Gleichwie nun bei den Ebreern die Hohenpriester/ bei den Babyloniern und Persen die [aq]Magi[/aq] oder Weisen/ bei den Aegyptiern und Griechen die [aq]Hierophantae[/aq], bei den Indianern die Brachmanen/ und bei den Römern die [aq]Pontifices[/aq], den [a (Q4945)
  21. Sind also unserer uralten Vorfahrer ihre Priester/ Po[aq]ë[/aq]ten und Musicanten gewesen/ welche bei ihren Opfern/ und sonsten/ ihre Stimme hören laßen/ und an statt der Chronologie und Geschichtschreibung/ verschiedene [aq]carmina[/aq] und Gesänge v (Q4944)
  22. Wir wollen aber bei der alten Ebreer/ Griechen und Lateiner Po[aq]ëterei[/aq] uns nicht aufhalten; sondern nur noch dieses melden/ daß auch von vielen andern alt-bekannten und barbarischen Völkern/ als den Aegyptiern/ Thraciern/ Celten u.a.m. die Po[aq (Q4943)
  23. Viele der Heiden haben derer Erfindung dem Apollo/ die Aegyptier dem Osiris/ die Thracier dem Orpheus zugeschrieben. Andere haben denen Musen die Pallas vorgesetzet/ und gedichtet/ daß diese aus des Jupiters Gehirne gebohren worden: anzudeuten/ daß alle (Q4942)
  24. Die Druck-Fehler/ (Q4941)
  25. Zugabe von einigen Ehr- Lehr- und Leich-Gedichten. (Q4940)
  26. Teutsche Mythologie (Q4939)
  27. Druck-Fehler. (Q4938)
  28. Register/ die vornehmsten Sachen/ so in dieser Anweisung zur Teutschen Po[aq]ë[/aq]sie enthalten/ anzeigend. (Q4937)
  29. Ferner folget/ dem Alphabet nach ein Register vieler T. gleichlautender Wörter/ derer Recht-Schreibung wol zu beobachten. (Q4936)
  30. Von der Teutschen Recht-Schreibung/ wie darüber sich der Löbl. Pegnesische Blumen-Orden verglichen. (Q4935)
  31. Das VII Capitel Von der Teutschen Stein-Schreib-Art und scharf-sinnigen Obschrifften. (Q4934)
  32. Das VI Capitel Von der Ausbild- oder Bilder-Kunst/ ([aq]Iconologia[/aq].) (Q4933)
  33. Das V Capitel Von einigen großen und weitleuftigen Gedichten/ dergleichen sind Die Helden-Gedichte und [aq]Romans[/aq]. (Q4932)
  34. Das IV Capitel Von noch anderer/ und zwar kleinerer/ Kunst-Gedichte Erfindung und Ausfertigung. (Q4931)
  35. Das III Capitel Von unterschiedlicher im gemeinen Leben öffters fürkommender Gedichten Erfindung und Ausarbeitung insonderheit. (Q4930)
  36. Das II Capitel Von der erfundenen Sachen zierlichen Ausarbeitung/ d.i. [aq]Dispositione & Elocutione[/aq]. (Q4929)
  37. Das I Capitel Von der Dicht-Kunst und Erfindung insgemein. (Q4928)
  38. Der andre Theil Von der Dicht-Kunst. (Q4927)
  39. Das IV Capitel Von unterschiedlichen Reim-Schlüßen. (Q4926)
  40. Das III Capitel Von den Reim-Endungen oder [aq]Rythmis, Caesur[/aq], Wort-Fügung u.a.m. (Q4925)
  41. Das II Capitel Von den Tritten/ ([aq]Pedibus[/aq],) Versen und Reim-Geschlechtern. (Q4924)
  42. Das I Capitel Von der Wort-Zeit. (Q4923)
  43. Der erste Theil Von der Reim-Kunst. (Q4922)
  44. Folget nun die Gründliche Anweisunng zur Teutschen Po[aq]ë[/aq]sie. (Q4921)
  45. IV. Von der Teutschen Po[aq]ë[/aq]sie dritten Zeit. (Q4920)
  46. III. Von der Teutschen Po[aq]ë[/aq]terey andern Zeit. (Q4919)
  47. Die andre Vor-Betrachtung/ Von der Teutschen Poësie und zwar derer ersten Zeit. (Q4918)
  48. Nothwenidge Vor-Betrachtungen. Die Erste Von der Po[aq]ë[/aq]sie Ursprung. (Q4917)
  49. Entwurf dieses ganzen Werkes. (Q4916)
  50. Vorrede an den hochgeehrt- und geliebten Leser. (Q4915)

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