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Eigenschaft / Bibliographische AngabenEigenschaft / Bibliographische Angaben
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / Kapitelüberschriften
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VI. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VI. / Fundstelle
Seite: (35-42) [50-57]
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VII. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VII. / Fundstelle
Seite: (42-52) [57-67]
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VIII. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: VIII. / Fundstelle
Seite: (52-65) [67-80]
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: IX. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Kapitelüberschriften: IX. / Fundstelle
Seite: (65-90) [80-109]
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: So bleibt doch bey Redlichgesinnten in Betrachtung deß Nutzens ihr [aq]AEstim[/aq] ungekräncket/ denn dardurch ¶ Die Ehre GOttes außgebreitet/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: So bleibt doch bey Redlichgesinnten in Betrachtung deß Nutzens ihr [aq]AEstim[/aq] ungekräncket/ denn dardurch ¶ Die Ehre GOttes außgebreitet/ / Fundstelle
Seite: (unpag.) [14]
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
[aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden.
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Fundstelle
Seite: (5-6) [20-21]
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]Urf[/aq]. [...][S][...] Jedennoch fliessen unterschiedliche schöne Nutzen auß dieser Kunst her. ¶ [aq]Mel[/aq]. So möchte ich doch wol welche hören. ¶ [aq]Urf[/aq]. Ich bin willig und bereit/ ihm solche zu eröffnen: Er mercke demnach wohl/ daß man GOtt/ seinem Nächsten und sich selbst dienen könne. [S] ¶ [aq]Mel[/aq]. Wie kan aber ein Liebhaber/ der sich darinnen zu üben begehrt/ seinem GOtt damit dienen. ¶ [aq]Urf[/aq]. Bald kan es in einer andächtigen Ode/ bald durch eine anderwärtige geistliche Betrachtung geschehen; Und wohin zielen denn anderst die gewohnliche Kirchen-Lieder/ als/ daß dardurch die Ehre GOttes befördert und gepriesen werde. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]Urf[/aq]. [...][S][...] Jedennoch fliessen unterschiedliche schöne Nutzen auß dieser Kunst her. ¶ [aq]Mel[/aq]. So möchte ich doch wol welche hören. ¶ [aq]Urf[/aq]. Ich bin willig und bereit/ ihm solche zu eröffnen: Er mercke demnach wohl/ daß man GOtt/ seinem Nächsten und sich selbst dienen könne. [S] ¶ [aq]Mel[/aq]. Wie kan aber ein Liebhaber/ der sich darinnen zu üben begehrt/ seinem GOtt damit dienen. ¶ [aq]Urf[/aq]. Bald kan es in einer andächtigen Ode/ bald durch eine anderwärtige geistliche Betrachtung geschehen; Und wohin zielen denn anderst die gewohnliche Kirchen-Lieder/ als/ daß dardurch die Ehre GOttes befördert und gepriesen werde. / Fundstelle
Seite: (6-8) [21-23]
 
Eigenschaft / Mythenkritik
 
Eigenschaft / Mythenkritik: Man meyde die weit hergesuchte [aq]Allusiones[/aq] auf die heydnische [aq]Fabeln[/aq], und befleisse sich einer deutlichen Reinlichkeit. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Mythenkritik: Man meyde die weit hergesuchte [aq]Allusiones[/aq] auf die heydnische [aq]Fabeln[/aq], und befleisse sich einer deutlichen Reinlichkeit. / Fundstelle
Seite: (22) [37]
 
Eigenschaft / Mythenkritik
[aq]Ursent. Monsieur[/aq] legt mir eine Frage vor/ die so spitzig ist/ daß ich wünschen möchte/ mit der Antwort verschont zu bleiben. Ich weiß gar wohl/ daß die meisten denjenigen auß dem teutschen [aq]Helicon[/aq] verbannen/ welcher seine Arbeit mit solchem Schnitzwerck und [aq]Mythologi[/aq]schem Cram nicht aufzuputzen weißt/ und bedaure deßwegen/ daß so viel auf eine blinde Nachahmung gefallen. [S] Jedoch der Wahrheit zum Schutz/ will ich meine Meynung keines Wegs verhalten/ sondern frey gestehen/ daß solche Leuthe Meilenweiß auß dem Gleisse schreiten/ dann die [aq]Poësie[/aq] soll ja der gefallenen teutschen Sprache wieder auf die Beine helffen/ wie mag aber solches geschehen/ da man sie mit dergleichen [aq]Obscurit[/aq]äten je mehr und mehr unterdrücket und unter die Banck stosset. Im übrigen aber lasse ich gern jedem seine Schreibart/ doch muß ich denjenigen [aq]gratuli[/aq]ren/ welche den weitberühmten Herrn Weisen und seinen vielen Nachfolgern zu Wegweisern erwählen. Will man aber die heydnische Götter-[aq]Fabel[/aq]n anbringen/ so hat mehrgelobter Zittauische Redner gewiesen/ daß es ohne Verduncklung des Verstands auf gewisse Weise (den Mißgebrauch will ich außgeschlossen haben) möglich sey.
 
Eigenschaft / Mythenkritik: [aq]Ursent. Monsieur[/aq] legt mir eine Frage vor/ die so spitzig ist/ daß ich wünschen möchte/ mit der Antwort verschont zu bleiben. Ich weiß gar wohl/ daß die meisten denjenigen auß dem teutschen [aq]Helicon[/aq] verbannen/ welcher seine Arbeit mit solchem Schnitzwerck und [aq]Mythologi[/aq]schem Cram nicht aufzuputzen weißt/ und bedaure deßwegen/ daß so viel auf eine blinde Nachahmung gefallen. [S] Jedoch der Wahrheit zum Schutz/ will ich meine Meynung keines Wegs verhalten/ sondern frey gestehen/ daß solche Leuthe Meilenweiß auß dem Gleisse schreiten/ dann die [aq]Poësie[/aq] soll ja der gefallenen teutschen Sprache wieder auf die Beine helffen/ wie mag aber solches geschehen/ da man sie mit dergleichen [aq]Obscurit[/aq]äten je mehr und mehr unterdrücket und unter die Banck stosset. Im übrigen aber lasse ich gern jedem seine Schreibart/ doch muß ich denjenigen [aq]gratuli[/aq]ren/ welche den weitberühmten Herrn Weisen und seinen vielen Nachfolgern zu Wegweisern erwählen. Will man aber die heydnische Götter-[aq]Fabel[/aq]n anbringen/ so hat mehrgelobter Zittauische Redner gewiesen/ daß es ohne Verduncklung des Verstands auf gewisse Weise (den Mißgebrauch will ich außgeschlossen haben) möglich sey. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Mythenkritik: [aq]Ursent. Monsieur[/aq] legt mir eine Frage vor/ die so spitzig ist/ daß ich wünschen möchte/ mit der Antwort verschont zu bleiben. Ich weiß gar wohl/ daß die meisten denjenigen auß dem teutschen [aq]Helicon[/aq] verbannen/ welcher seine Arbeit mit solchem Schnitzwerck und [aq]Mythologi[/aq]schem Cram nicht aufzuputzen weißt/ und bedaure deßwegen/ daß so viel auf eine blinde Nachahmung gefallen. [S] Jedoch der Wahrheit zum Schutz/ will ich meine Meynung keines Wegs verhalten/ sondern frey gestehen/ daß solche Leuthe Meilenweiß auß dem Gleisse schreiten/ dann die [aq]Poësie[/aq] soll ja der gefallenen teutschen Sprache wieder auf die Beine helffen/ wie mag aber solches geschehen/ da man sie mit dergleichen [aq]Obscurit[/aq]äten je mehr und mehr unterdrücket und unter die Banck stosset. Im übrigen aber lasse ich gern jedem seine Schreibart/ doch muß ich denjenigen [aq]gratuli[/aq]ren/ welche den weitberühmten Herrn Weisen und seinen vielen Nachfolgern zu Wegweisern erwählen. Will man aber die heydnische Götter-[aq]Fabel[/aq]n anbringen/ so hat mehrgelobter Zittauische Redner gewiesen/ daß es ohne Verduncklung des Verstands auf gewisse Weise (den Mißgebrauch will ich außgeschlossen haben) möglich sey. / Fundstelle
Seite: (24-25) [39-40]
 
Eigenschaft / Mythenkritik
 
Eigenschaft / Mythenkritik: Jetzt glaube ich erst/ daß ihr die jenige Kinder seyd/ welche jener Scharffsinnige Mahler das Gespihene ihres Alt-VattersHomeri aufleckend gemahlet/ sintemahlen ihr bald hie bald dorten einen Brocken [aq]Mythologi[/aq]scher Finsternussen ans Tage-Liecht gelangen lasset. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Mythenkritik: Jetzt glaube ich erst/ daß ihr die jenige Kinder seyd/ welche jener Scharffsinnige Mahler das Gespihene ihres Alt-VattersHomeri aufleckend gemahlet/ sintemahlen ihr bald hie bald dorten einen Brocken [aq]Mythologi[/aq]scher Finsternussen ans Tage-Liecht gelangen lasset. / Fundstelle
Seite: (76) [91]
 
Eigenschaft / Mythenkritik
I. Ob die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den [aq]Stylum Sublimem[/aq] außmachen? Es blehen sich zwar viele/ und leben in der falschen Einbildung/ daß wann sie in ihren Gedichten fast jede Zeile mit diesem Gram außspicken/ so hätten sie schon den [aq]Titul[/aq] eines gekrönten [aq]Poëten[/aq] verdient/ daß aber solche Meilen weg von dem rechten Weg abweichen/ ist kundbar und am Tag: Denn die [aq]Allusiones[/aq] absonderlich auf die [aq]Mythologie[/aq] seyn nur ein Stuck von dem hohen [aq]Oratorischen Stylo[/aq], und muß man sich in der [aq]Mythologie[/aq] trefflich wohl vorsehen/ daß man nicht in eine sündliche und schandliche Abgötterey verfällt: Wie manche in ihren Hochzeit-Gedichten als [aq]Ecstatici[/aq] bald die geile [aq]Venus[/aq] bald ihren blinden Sohn u.a.m. anruffen. Wer sie brauchen will muß mit kluger Behutsamkeit handlen/ daß er sich ja nicht verstosse. Z.E. Wir solten dem gewesen Chur-Fürsten zu Cölln ein [aq]Mythologisches Epigramma[/aq] setzen/ ich hoffte mit diesem wohl hindurch zu kommen: [S] ¶ Chur-Cölln wolte jüngst der Götter Mitgott seyn/ […] ¶ Demnach ist klar/ daß die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den hohen [aq]Stylum[/aq] keines wegs allein außmachen/ sondern daß sie bloß ein [aq]Particul[/aq] seyn/ und über das behutsam müssen gebraucht werden.
 
Eigenschaft / Mythenkritik: I. Ob die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den [aq]Stylum Sublimem[/aq] außmachen? Es blehen sich zwar viele/ und leben in der falschen Einbildung/ daß wann sie in ihren Gedichten fast jede Zeile mit diesem Gram außspicken/ so hätten sie schon den [aq]Titul[/aq] eines gekrönten [aq]Poëten[/aq] verdient/ daß aber solche Meilen weg von dem rechten Weg abweichen/ ist kundbar und am Tag: Denn die [aq]Allusiones[/aq] absonderlich auf die [aq]Mythologie[/aq] seyn nur ein Stuck von dem hohen [aq]Oratorischen Stylo[/aq], und muß man sich in der [aq]Mythologie[/aq] trefflich wohl vorsehen/ daß man nicht in eine sündliche und schandliche Abgötterey verfällt: Wie manche in ihren Hochzeit-Gedichten als [aq]Ecstatici[/aq] bald die geile [aq]Venus[/aq] bald ihren blinden Sohn u.a.m. anruffen. Wer sie brauchen will muß mit kluger Behutsamkeit handlen/ daß er sich ja nicht verstosse. Z.E. Wir solten dem gewesen Chur-Fürsten zu Cölln ein [aq]Mythologisches Epigramma[/aq] setzen/ ich hoffte mit diesem wohl hindurch zu kommen: [S] ¶ Chur-Cölln wolte jüngst der Götter Mitgott seyn/ […] ¶ Demnach ist klar/ daß die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den hohen [aq]Stylum[/aq] keines wegs allein außmachen/ sondern daß sie bloß ein [aq]Particul[/aq] seyn/ und über das behutsam müssen gebraucht werden. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Mythenkritik: I. Ob die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den [aq]Stylum Sublimem[/aq] außmachen? Es blehen sich zwar viele/ und leben in der falschen Einbildung/ daß wann sie in ihren Gedichten fast jede Zeile mit diesem Gram außspicken/ so hätten sie schon den [aq]Titul[/aq] eines gekrönten [aq]Poëten[/aq] verdient/ daß aber solche Meilen weg von dem rechten Weg abweichen/ ist kundbar und am Tag: Denn die [aq]Allusiones[/aq] absonderlich auf die [aq]Mythologie[/aq] seyn nur ein Stuck von dem hohen [aq]Oratorischen Stylo[/aq], und muß man sich in der [aq]Mythologie[/aq] trefflich wohl vorsehen/ daß man nicht in eine sündliche und schandliche Abgötterey verfällt: Wie manche in ihren Hochzeit-Gedichten als [aq]Ecstatici[/aq] bald die geile [aq]Venus[/aq] bald ihren blinden Sohn u.a.m. anruffen. Wer sie brauchen will muß mit kluger Behutsamkeit handlen/ daß er sich ja nicht verstosse. Z.E. Wir solten dem gewesen Chur-Fürsten zu Cölln ein [aq]Mythologisches Epigramma[/aq] setzen/ ich hoffte mit diesem wohl hindurch zu kommen: [S] ¶ Chur-Cölln wolte jüngst der Götter Mitgott seyn/ […] ¶ Demnach ist klar/ daß die [aq]Mythologische Allusiones[/aq] den hohen [aq]Stylum[/aq] keines wegs allein außmachen/ sondern daß sie bloß ein [aq]Particul[/aq] seyn/ und über das behutsam müssen gebraucht werden. / Fundstelle
Seite: (75-76) [94-95]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
Wie groß ist doch immer die vorsichtige Weißheit unsers GOttes in allen Geschöpffen/ durch die er unsern vorseyenden Wercken gleichsam/ wie getreue Lehrmeister ihrer anvertrauten Jugend/ eine geschickte Vorschrifft entgegen setzet/ durch deren offtermalige Erinnerung und Anschauen [S] die [aq]Copie[/aq] je mehr und mehr sich ähnlicher stellen möchte. Gleicher gestalten gibt der unerforschliche Schöpffer einem jeden den wunderbaren Wechsel der Jahr-Zeiten als das [aq]Original[/aq] hin/ welches er/ so viel die Möglichkeit gestattet/ aufs genaueste abzubilden trachten solle/ d.i. er wirfft uns durch die Traurige Winter-Lufft ein Joch an den Hals/ welches die überleyhe und außschweiffende Gedancken/ so zu reden in der Geburt erdrucken/ und zur ernstlichen Arbeit/ sonderheitlich junge/ dem Studieren gewidmete Leute von allen eitlen [aq]Extravagancen[/aq] zu fleissigem [aq]meditiren[/aq] bereden soll. Jedoch besitzt er auch die liebreiche Art eines Vatern in der höchsten Vollkommenheit/ der zwar seinen Kindern unterweilen frostige/ aber gleich wieder gütige Wort außtheilet/ und nachdem selbige einen kurtzen Zwang mit gedultigem Gehorsam überstanden/ einen Gang ins Grüne zu wagen/ nicht abschlägt. Ich meines Orts erkenne den guten Willen dieses getreuen Vaters/ warum er durch die beschwerliche Winter-Stunden mir in meiner warmen Stunden gleichsam einen [aq]Arrest[/aq] vorgeleget/ daß ich nemlich meinen Fleiß desto emsiger beobachten möchte/ nunmehr aber den Kercker eröffnet/ und denen schwürigen Gedancken eine beliebliche Aufklärung ge-[S]stattet.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wie groß ist doch immer die vorsichtige Weißheit unsers GOttes in allen Geschöpffen/ durch die er unsern vorseyenden Wercken gleichsam/ wie getreue Lehrmeister ihrer anvertrauten Jugend/ eine geschickte Vorschrifft entgegen setzet/ durch deren offtermalige Erinnerung und Anschauen [S] die [aq]Copie[/aq] je mehr und mehr sich ähnlicher stellen möchte. Gleicher gestalten gibt der unerforschliche Schöpffer einem jeden den wunderbaren Wechsel der Jahr-Zeiten als das [aq]Original[/aq] hin/ welches er/ so viel die Möglichkeit gestattet/ aufs genaueste abzubilden trachten solle/ d.i. er wirfft uns durch die Traurige Winter-Lufft ein Joch an den Hals/ welches die überleyhe und außschweiffende Gedancken/ so zu reden in der Geburt erdrucken/ und zur ernstlichen Arbeit/ sonderheitlich junge/ dem Studieren gewidmete Leute von allen eitlen [aq]Extravagancen[/aq] zu fleissigem [aq]meditiren[/aq] bereden soll. Jedoch besitzt er auch die liebreiche Art eines Vatern in der höchsten Vollkommenheit/ der zwar seinen Kindern unterweilen frostige/ aber gleich wieder gütige Wort außtheilet/ und nachdem selbige einen kurtzen Zwang mit gedultigem Gehorsam überstanden/ einen Gang ins Grüne zu wagen/ nicht abschlägt. Ich meines Orts erkenne den guten Willen dieses getreuen Vaters/ warum er durch die beschwerliche Winter-Stunden mir in meiner warmen Stunden gleichsam einen [aq]Arrest[/aq] vorgeleget/ daß ich nemlich meinen Fleiß desto emsiger beobachten möchte/ nunmehr aber den Kercker eröffnet/ und denen schwürigen Gedancken eine beliebliche Aufklärung ge-[S]stattet. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wie groß ist doch immer die vorsichtige Weißheit unsers GOttes in allen Geschöpffen/ durch die er unsern vorseyenden Wercken gleichsam/ wie getreue Lehrmeister ihrer anvertrauten Jugend/ eine geschickte Vorschrifft entgegen setzet/ durch deren offtermalige Erinnerung und Anschauen [S] die [aq]Copie[/aq] je mehr und mehr sich ähnlicher stellen möchte. Gleicher gestalten gibt der unerforschliche Schöpffer einem jeden den wunderbaren Wechsel der Jahr-Zeiten als das [aq]Original[/aq] hin/ welches er/ so viel die Möglichkeit gestattet/ aufs genaueste abzubilden trachten solle/ d.i. er wirfft uns durch die Traurige Winter-Lufft ein Joch an den Hals/ welches die überleyhe und außschweiffende Gedancken/ so zu reden in der Geburt erdrucken/ und zur ernstlichen Arbeit/ sonderheitlich junge/ dem Studieren gewidmete Leute von allen eitlen [aq]Extravagancen[/aq] zu fleissigem [aq]meditiren[/aq] bereden soll. Jedoch besitzt er auch die liebreiche Art eines Vatern in der höchsten Vollkommenheit/ der zwar seinen Kindern unterweilen frostige/ aber gleich wieder gütige Wort außtheilet/ und nachdem selbige einen kurtzen Zwang mit gedultigem Gehorsam überstanden/ einen Gang ins Grüne zu wagen/ nicht abschlägt. Ich meines Orts erkenne den guten Willen dieses getreuen Vaters/ warum er durch die beschwerliche Winter-Stunden mir in meiner warmen Stunden gleichsam einen [aq]Arrest[/aq] vorgeleget/ daß ich nemlich meinen Fleiß desto emsiger beobachten möchte/ nunmehr aber den Kercker eröffnet/ und denen schwürigen Gedancken eine beliebliche Aufklärung ge-[S]stattet. / Fundstelle
Seite: (1-3) [16-18]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ja so lang wir auch geile/ ärgerliche und auß verhurtem Gehirne geflossene Gedichte ansehen/ so lang werden wir nicht gebessert/ sondern der Wagen wird immer tieffer in den Koth gestossen/ da wir diese Kunst/ so zu reden/ nothzüchtigen/ und uns endlichen in die Hölle dichten. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ja so lang wir auch geile/ ärgerliche und auß verhurtem Gehirne geflossene Gedichte ansehen/ so lang werden wir nicht gebessert/ sondern der Wagen wird immer tieffer in den Koth gestossen/ da wir diese Kunst/ so zu reden/ nothzüchtigen/ und uns endlichen in die Hölle dichten. / Fundstelle
Seite: (27) [42]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2. à Cosect[/aq]. GOttes Will muß geschehen. [S] ¶ [aq]Rat[/aq]. Dann es zwecket zu unserm Nutzen ab. ¶ [aq]Concl. per solat[/aq]. Darum überlasse er sich GOtt. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2. à Cosect[/aq]. GOttes Will muß geschehen. [S] ¶ [aq]Rat[/aq]. Dann es zwecket zu unserm Nutzen ab. ¶ [aq]Concl. per solat[/aq]. Darum überlasse er sich GOtt. / Fundstelle
Seite: (34-35) [49-50]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und also löset sich die zweyte Frage selbsten auf/ daß man nehmlich keine ärgerliche und sündliche/ sondern die Laster in ihrer eingeschränckten Behutsamkeit durchzihende [aq]Carmina[/aq] verfertigen solle. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Und also löset sich die zweyte Frage selbsten auf/ daß man nehmlich keine ärgerliche und sündliche/ sondern die Laster in ihrer eingeschränckten Behutsamkeit durchzihende [aq]Carmina[/aq] verfertigen solle. / Fundstelle
Seite: (65) [80]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die [aq]Allusiones[/aq] hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die [aq]Allusiones[/aq] hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden. / Fundstelle
Seite: (82) [101]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Fundstelle
Seite: (5-6) [20-21]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Urf[/aq]. [...][S][...] Jedennoch fliessen unterschiedliche schöne Nutzen auß dieser Kunst her. ¶ [aq]Mel[/aq]. So möchte ich doch wol welche hören. ¶ [aq]Urf[/aq]. Ich bin willig und bereit/ ihm solche zu eröffnen: Er mercke demnach wohl/ daß man GOtt/ seinem Nächsten und sich selbst dienen könne. [S] ¶ [aq]Mel[/aq]. Wie kan aber ein Liebhaber/ der sich darinnen zu üben begehrt/ seinem GOtt damit dienen. ¶ [aq]Urf[/aq]. Bald kan es in einer andächtigen Ode/ bald durch eine anderwärtige geistliche Betrachtung geschehen; Und wohin zielen denn anderst die gewohnliche Kirchen-Lieder/ als/ daß dardurch die Ehre GOttes befördert und gepriesen werde. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Urf[/aq]. [...][S][...] Jedennoch fliessen unterschiedliche schöne Nutzen auß dieser Kunst her. ¶ [aq]Mel[/aq]. So möchte ich doch wol welche hören. ¶ [aq]Urf[/aq]. Ich bin willig und bereit/ ihm solche zu eröffnen: Er mercke demnach wohl/ daß man GOtt/ seinem Nächsten und sich selbst dienen könne. [S] ¶ [aq]Mel[/aq]. Wie kan aber ein Liebhaber/ der sich darinnen zu üben begehrt/ seinem GOtt damit dienen. ¶ [aq]Urf[/aq]. Bald kan es in einer andächtigen Ode/ bald durch eine anderwärtige geistliche Betrachtung geschehen; Und wohin zielen denn anderst die gewohnliche Kirchen-Lieder/ als/ daß dardurch die Ehre GOttes befördert und gepriesen werde. / Fundstelle
Seite: (6-8) [21-23]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem [aq]galanten[/aq] Lehrer hat legen lassen/ vor dessen [aq]Gloir[/aq] und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ [aq]O mihi tam longae maneat pars ultima vitae[/aq] ¶ [aq]Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta[/aq]. [S] ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem [aq]galanten[/aq] Lehrer hat legen lassen/ vor dessen [aq]Gloir[/aq] und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ [aq]O mihi tam longae maneat pars ultima vitae[/aq] ¶ [aq]Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta[/aq]. [S] ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen. / Fundstelle
Seite: (unpag.-unpag.) [6-7]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Inzwischen lasse der höchste GOTT sein wachendes Auge über Dero gesammte Hochwerthe [aq]Familien[/aq] allezeit offen stehen/ Ihre Verrichtungen umkräntze Er mit ersinnli-[S]cher Glückseeligkeit/ und umziehe Sie mit seinem Seegen/ daß ich in Zukunfft immerdar darthun möge / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Inzwischen lasse der höchste GOTT sein wachendes Auge über Dero gesammte Hochwerthe [aq]Familien[/aq] allezeit offen stehen/ Ihre Verrichtungen umkräntze Er mit ersinnli-[S]cher Glückseeligkeit/ und umziehe Sie mit seinem Seegen/ daß ich in Zukunfft immerdar darthun möge / Fundstelle
Seite: (unpag.-unpag.) [7-8]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Nach ihm hat [aq]Masenius Societatis Jesu[/aq] ein scharffsinniger Kopff den Kunst-Griff auß dem [aq]Fundament[/aq] gewiesen in einem [aq]Tractat[/aq], welcher [aq]Ars Nova Argutiarum[/aq], genennet wird. ¶ [aq]Balbinus[/aq] ein anderer [aq]Jesuiter[/aq], hat in seinen [aq]Verisimilibus[/aq] auch ein besonder Capitel den [aq]Inscriptionen[/aq] vorbehalten. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Nach ihm hat [aq]Masenius Societatis Jesu[/aq] ein scharffsinniger Kopff den Kunst-Griff auß dem [aq]Fundament[/aq] gewiesen in einem [aq]Tractat[/aq], welcher [aq]Ars Nova Argutiarum[/aq], genennet wird. ¶ [aq]Balbinus[/aq] ein anderer [aq]Jesuiter[/aq], hat in seinen [aq]Verisimilibus[/aq] auch ein besonder Capitel den [aq]Inscriptionen[/aq] vorbehalten. / Fundstelle
Seite: (70) [85]
 
Eigenschaft / Autoritäten
[aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden.
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Ursent[/aq]. […] Haben nicht die heiligste Männer ersterer Zeit ihre GOtt-ergebene Andachten in gewissen Liedern der spaten Nachwelt aufgesetzet hinterlassen. Wer solte demnach so verkleinerende Gedancken von der edlen [aq]Poësie[/aq] bey sich hegen. ¶ [aq]Mel[/aq]. Er erlaube mir/ daß ich mich einer Apologie unterfange: Dieser gelehrte Mann [Heinrich Cornelius Agrippa, J.T.] mag wol auf den Heydnischen Mißbrauch dieser Kunst gesehen haben/ da man ihm billich nicht in Abred seyn kann/ ihre [aq]Poësie[/aq] habe nichts denn schandliche/ ärgerliche und anzügliche Geburten ans Liecht gestellet. ¶ [aq]Urs[/aq]. Seiner angeführten Meynung will ich durch ein deutlich Gleichnuß die Hertz-Wurtzel leicht außstechen. Man siehet/ daß viele den edlen Wein schändlich mißbrauchen/ sich damit vollfüllen/ und der Gesundheit mercklichen Abbruch thun; Gleichwol aber [S] wird niemand so verwegen seyn/ und behaupten wollen/ dieses Gewächs seye zu dergleichen Sünden hervor gekommen/ oder man müsse deßwegen den Wein-Bau stracks verbieten. ¶ [aq]Mel[/aq]. So wird man mir doch nimmermehr läugnen können/ daß die Dicht-Kunst ihre vermeynte Zierlichkeit als eine Bettlerin von andern Wissenschafften entlehne. ¶ [aq]Urs[/aq]. Ich muß zwar frey bekennen/ daß die Poësie nach dem Außspruch des gelehrten [aq]Jesuiters Balbini[/aq] der [aq]Pandoraegleich[/aq] komme/ von deren die Poëten dichten/ daß alle Götter sie mit ichtwas gewisses beschencket. Jedoch aber folgt keines Wegs/ die Dicht-Kunst seye verächtlich. Eben wie jene vielmehr hoher und vollkommener geschätzet worden. / Fundstelle
Seite: (5-6) [20-21]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer wünscht nicht diß und das/ der zielt auf Gold und Geld/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer wünscht nicht diß und das/ der zielt auf Gold und Geld/ / Fundstelle
Seite: (24) [39]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Mel[/aq]. Ich will seiner Gewogenheit mißbrauchen/ und denselben um ein Beyspiel ersuchen. Hier werden sich unter meinen Büchern Herrn [S] Weisens reiffe Gedancken finden/ vielleicht können wir wol eine Probe antreffen. ¶ [aq]Ursent[/aq]. Nachdem er das Buch genommen/ und aufgeschlagen. Gar wohl/ und eben findet sich auf dem 179. Blat ein kurtzes Leich-[aq]Carmen[/aq], welches also heißt: ¶ „Nur einmal ist zu viel/ wenn eine Liebste stirbt/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Mel[/aq]. Ich will seiner Gewogenheit mißbrauchen/ und denselben um ein Beyspiel ersuchen. Hier werden sich unter meinen Büchern Herrn [S] Weisens reiffe Gedancken finden/ vielleicht können wir wol eine Probe antreffen. ¶ [aq]Ursent[/aq]. Nachdem er das Buch genommen/ und aufgeschlagen. Gar wohl/ und eben findet sich auf dem 179. Blat ein kurtzes Leich-[aq]Carmen[/aq], welches also heißt: ¶ „Nur einmal ist zu viel/ wenn eine Liebste stirbt/ / Fundstelle
Seite: (32-33) [47-48]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Satzte sich [Melintes, J.T.] also an seinen Studier-Tische/ nahm Herrn Weisens reiffe Gedancken/ und in selbigen unter den Lehr-Gedichten das fünff und sechzigste vor sich/ und brachte nach vielfältigem Nachsinnen und grosser Mühe wegen der [aq]Construction[/aq] diese [aq]Arie[/aq] zuwegen: ¶ I. ¶ Ich spiele nicht! ich habe mich verbunden/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Satzte sich [Melintes, J.T.] also an seinen Studier-Tische/ nahm Herrn Weisens reiffe Gedancken/ und in selbigen unter den Lehr-Gedichten das fünff und sechzigste vor sich/ und brachte nach vielfältigem Nachsinnen und grosser Mühe wegen der [aq]Construction[/aq] diese [aq]Arie[/aq] zuwegen: ¶ I. ¶ Ich spiele nicht! ich habe mich verbunden/ / Fundstelle
Seite: (37) [52]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer GOttes Liebe sucht/ der zeige seinen Fleiß. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer GOttes Liebe sucht/ der zeige seinen Fleiß. / Fundstelle
Seite: (45) [60]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Tene ergo lacessere flamma[/aq] ¶ […] [S] […] ¶ Also schreckte dich das Feuer/ biß das trotzige Gewässer/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Tene ergo lacessere flamma[/aq] ¶ […] [S] […] ¶ Also schreckte dich das Feuer/ biß das trotzige Gewässer/ / Fundstelle
Seite: (48-49) [63-64]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Ach du Blume grüner Jugend/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Ach du Blume grüner Jugend/ / Fundstelle
Seite: (51) [66]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Auf die nichtige Welt-Freude! / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Auf die nichtige Welt-Freude! / Fundstelle
Seite: (52) [67]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: II. ¶ Hochzeit-[aq]Arie[/aq]! / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: II. ¶ Hochzeit-[aq]Arie[/aq]! / Fundstelle
Seite: (53) [68]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: V. ¶ Studenten-Andacht. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: V. ¶ Studenten-Andacht. / Fundstelle
Seite: (57) [72]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Was meinem GOtt beliebt (das will ich gerne sehen: / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Was meinem GOtt beliebt (das will ich gerne sehen: / Fundstelle
Seite: (61) [76]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Er mag nicht eitel seyn. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ Er mag nicht eitel seyn. / Fundstelle
Seite: (71) [86]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: II. ¶ Er nimmt Abschied von der Erden. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: II. ¶ Er nimmt Abschied von der Erden. / Fundstelle
Seite: (72) [87]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: III. ¶ Er mag nicht lieben. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: III. ¶ Er mag nicht lieben. / Fundstelle
Seite: (73) [88]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die [aq]Allusiones[/aq] wollen wir ebenfalls an einem [aq]Exempel[/aq] weisen/ und zwar an einem geist-[S]lichen [aq]Exempel[/aq], da man auf Biblische [aq]Historien[/aq] und Sprüche abzielet. ¶ Auf den Tod eines alten Mannes. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Die [aq]Allusiones[/aq] wollen wir ebenfalls an einem [aq]Exempel[/aq] weisen/ und zwar an einem geist-[S]lichen [aq]Exempel[/aq], da man auf Biblische [aq]Historien[/aq] und Sprüche abzielet. ¶ Auf den Tod eines alten Mannes. / Fundstelle
Seite: (80-81) [99-100]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ HImmels-König süsse Freude! / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: I. ¶ HImmels-König süsse Freude! / Fundstelle
Seite: (87) [106]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: HIer endet sich mein Fleiß! Ist irgend was versehen/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: HIer endet sich mein Fleiß! Ist irgend was versehen/ / Fundstelle
Seite: (88) [107]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die [aq]Allusiones[/aq] hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer seine Bibel fleissig umblättert/ wird alsobald mercken/ wie die [aq]Allusiones[/aq] hier gehäufft seyn/ und wie sie sollen angebracht werden. / Fundstelle
Seite: (82) [101]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem [aq]galanten[/aq] Lehrer hat legen lassen/ vor dessen [aq]Gloir[/aq] und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ [aq]O mihi tam longae maneat pars ultima vitae[/aq] ¶ [aq]Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta[/aq]. [S] ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie ich dann meinem GOtt täglich Danck-Opffer abschicke/ daß er mich den Grund zu meinem Studieren unter diesem [aq]galanten[/aq] Lehrer hat legen lassen/ vor dessen [aq]Gloir[/aq] und Wohlergehen ich allezeit dem Vater Römischer Dicht-Kunst folgenden Wunsch abborge: ¶ [aq]O mihi tam longae maneat pars ultima vitae[/aq] ¶ [aq]Spiritus & quanhtum fat erit tua dicere facta[/aq]. [S] ¶ Oder wie es Teutsch heissen möchte: ¶ Läßt GOTT mein Lebens-Ziel in festem Zirckel gehen/ ¶ Soll Feder/ Mund und Hertz auf FERBERG Nach-Ruhm sehen. / Fundstelle
Seite: (unpag.-unpag.) [6-7]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Allein ich möchte schier dasjenige umgekehrt hieher ziehen/ was der berühmte [aq]Doctor[/aq] Herr Riemer in der Vorrede seines verblümten Christenthums einem Ungeistlichen vorleget/ da er sagt: [aq]Dicunt sed non faciunt[/aq], daß ich verändert sage: [aq]Dicunt sed non probant[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Allein ich möchte schier dasjenige umgekehrt hieher ziehen/ was der berühmte [aq]Doctor[/aq] Herr Riemer in der Vorrede seines verblümten Christenthums einem Ungeistlichen vorleget/ da er sagt: [aq]Dicunt sed non faciunt[/aq], daß ich verändert sage: [aq]Dicunt sed non probant[/aq]. / Fundstelle
Seite: (64) [79]
 

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