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Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Denn Poeten haben ihren Nahmen von dem Griechischen Worte [griech.], ich mache, schaffe, erdencke, mithin sind sie gleichsam Schöpfer, welche aus nichts etwas machen, oder ersinnen, was nicht da ist. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Denn Poeten haben ihren Nahmen von dem Griechischen Worte [griech.], ich mache, schaffe, erdencke, mithin sind sie gleichsam Schöpfer, welche aus nichts etwas machen, oder ersinnen, was nicht da ist. / Fundstelle
Seite: (776) [828]
 
Eigenschaft / Inspiration
[aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet.
 
Eigenschaft / Inspiration: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Rang
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Eigenschaft / Inspiration: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Fundstelle
Seite: (1-2) [37-38]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Fundstelle
Seite: (1-2) [37-38]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]III[/aq]. ¶ Was vor [aq]Disciplin[/aq]en helffen mir zu [aq]Probantibus[/aq] und [aq]AEtiologi[/aq]en: ¶ Keine ist so arm, daß sie uns auf bedürffenden Fall nicht mit einigen versorgen solte/ wenn man sich nur in acht nimmet, daß man das erfundene [aq]Thema[/aq] unter die rechte [aq]Disciplin[/aq] bringe, wo es hingehöret. Denn weil ein Poet von vielen Sachen zu schreiben hat, so theils unter die [aq]Theologie, Jurisprudenz, Medicin, Philosophie[/aq] etc. theils unter die [aq]Artes Mechanicas[/aq] gehören: so muß er auch aus solchen [aq]Disciplin[/aq]en und Künsten die verlangten [aq]AEtiologi[/aq]en suchen, z. E. ¶ [aq]THESIS[/aq]: ¶ Christen müssen die Lüste dieser Welt fliehen. ¶ Diß gehöret in die [aq]Theologie, hinc[/aq] ¶ [aq]PROBANTIA[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Denn die Welt vergehet mit ihrer Lust. ¶ [aq]2[/aq]. Ein Wollüstiger wird das Reich GOttes nicht ererben. ¶ […] ¶ [aq]Elaboratio[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. Ihr/ die ihr durch das Blut von euren schweren Sünden
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]III[/aq]. ¶ Was vor [aq]Disciplin[/aq]en helffen mir zu [aq]Probantibus[/aq] und [aq]AEtiologi[/aq]en: ¶ Keine ist so arm, daß sie uns auf bedürffenden Fall nicht mit einigen versorgen solte/ wenn man sich nur in acht nimmet, daß man das erfundene [aq]Thema[/aq] unter die rechte [aq]Disciplin[/aq] bringe, wo es hingehöret. Denn weil ein Poet von vielen Sachen zu schreiben hat, so theils unter die [aq]Theologie, Jurisprudenz, Medicin, Philosophie[/aq] etc. theils unter die [aq]Artes Mechanicas[/aq] gehören: so muß er auch aus solchen [aq]Disciplin[/aq]en und Künsten die verlangten [aq]AEtiologi[/aq]en suchen, z. E. ¶ [aq]THESIS[/aq]: ¶ Christen müssen die Lüste dieser Welt fliehen. ¶ Diß gehöret in die [aq]Theologie, hinc[/aq] ¶ [aq]PROBANTIA[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Denn die Welt vergehet mit ihrer Lust. ¶ [aq]2[/aq]. Ein Wollüstiger wird das Reich GOttes nicht ererben. ¶ […] ¶ [aq]Elaboratio[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. Ihr/ die ihr durch das Blut von euren schweren Sünden / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]III[/aq]. ¶ Was vor [aq]Disciplin[/aq]en helffen mir zu [aq]Probantibus[/aq] und [aq]AEtiologi[/aq]en: ¶ Keine ist so arm, daß sie uns auf bedürffenden Fall nicht mit einigen versorgen solte/ wenn man sich nur in acht nimmet, daß man das erfundene [aq]Thema[/aq] unter die rechte [aq]Disciplin[/aq] bringe, wo es hingehöret. Denn weil ein Poet von vielen Sachen zu schreiben hat, so theils unter die [aq]Theologie, Jurisprudenz, Medicin, Philosophie[/aq] etc. theils unter die [aq]Artes Mechanicas[/aq] gehören: so muß er auch aus solchen [aq]Disciplin[/aq]en und Künsten die verlangten [aq]AEtiologi[/aq]en suchen, z. E. ¶ [aq]THESIS[/aq]: ¶ Christen müssen die Lüste dieser Welt fliehen. ¶ Diß gehöret in die [aq]Theologie, hinc[/aq] ¶ [aq]PROBANTIA[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Denn die Welt vergehet mit ihrer Lust. ¶ [aq]2[/aq]. Ein Wollüstiger wird das Reich GOttes nicht ererben. ¶ […] ¶ [aq]Elaboratio[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. Ihr/ die ihr durch das Blut von euren schweren Sünden / Fundstelle
Seite: (278) [324]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]§. 15[/aq]. ¶ Fraget man: Wo dieser [aq]Enthusiasmus[/aq] eigent-[S]lich herrühre? so ist der meisten ihre Meynung, daß er entweder von GOtt, vom Satan oder andern natürlichen Ursachen seinen Ursprung nehme. Kein vernünfftiger Christ wird in Zweiffel ziehen, daß die Psalmen und Lieder der Propheten im Alten Testament und die andächtigen und erbaulichen Lieder des Neuen Bundes von GOttes Eingebung und Triebe herrühren. Ob aber auch die Prophezeyungen etlicher Poeten als des [aq]Lotichii[/aq] vom Untergange der Stadt Magdeburg; [aq]Nostradami[/aq] von den Begebenheiten unterschiedlicher Fürstlichen Häuser und Simon Dachs von der Königlichen Preußischen Crone hieher gehören, das hat der unvergleichliche [aq]Buddeus[/aq] in einer zu Halle gehaltenen [aq]Disputation[/aq] über die Frage: [aq]An naturali homines polleant vaticinandi facultate[/aq], gründlich gewiesen. ¶ [aq]§. 16[/aq]. ¶ Von des Teuffels Eingebung rühren ausser Zweiffel her alle geile Huren- und Sauff Lieder, wodurch man den unreinen Heydnischen Schand-Göttern [aq]Veneri[/aq] und [aq]Baccho[/aq] auf eine unverantwortliche Weise Opfer bringet; ingleichen alle gereimte Pasquille und Sau-Zoten in den Hochzeit-Gedichten; die [aq]Expressiones[/aq] mögen auch noch so gelehrt, sinnreich und unvergleichlich seyn, als sie wollen. In welche Classe man auch setzen möchte die [aq]Carmina Sybillina[/aq], von welchen letzteren gedachter [aq]Petitus[/aq] und [aq]Korthold[/aq] zu [aq]conferir[/aq]en sind.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 15[/aq]. ¶ Fraget man: Wo dieser [aq]Enthusiasmus[/aq] eigent-[S]lich herrühre? so ist der meisten ihre Meynung, daß er entweder von GOtt, vom Satan oder andern natürlichen Ursachen seinen Ursprung nehme. Kein vernünfftiger Christ wird in Zweiffel ziehen, daß die Psalmen und Lieder der Propheten im Alten Testament und die andächtigen und erbaulichen Lieder des Neuen Bundes von GOttes Eingebung und Triebe herrühren. Ob aber auch die Prophezeyungen etlicher Poeten als des [aq]Lotichii[/aq] vom Untergange der Stadt Magdeburg; [aq]Nostradami[/aq] von den Begebenheiten unterschiedlicher Fürstlichen Häuser und Simon Dachs von der Königlichen Preußischen Crone hieher gehören, das hat der unvergleichliche [aq]Buddeus[/aq] in einer zu Halle gehaltenen [aq]Disputation[/aq] über die Frage: [aq]An naturali homines polleant vaticinandi facultate[/aq], gründlich gewiesen. ¶ [aq]§. 16[/aq]. ¶ Von des Teuffels Eingebung rühren ausser Zweiffel her alle geile Huren- und Sauff Lieder, wodurch man den unreinen Heydnischen Schand-Göttern [aq]Veneri[/aq] und [aq]Baccho[/aq] auf eine unverantwortliche Weise Opfer bringet; ingleichen alle gereimte Pasquille und Sau-Zoten in den Hochzeit-Gedichten; die [aq]Expressiones[/aq] mögen auch noch so gelehrt, sinnreich und unvergleichlich seyn, als sie wollen. In welche Classe man auch setzen möchte die [aq]Carmina Sybillina[/aq], von welchen letzteren gedachter [aq]Petitus[/aq] und [aq]Korthold[/aq] zu [aq]conferir[/aq]en sind. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 15[/aq]. ¶ Fraget man: Wo dieser [aq]Enthusiasmus[/aq] eigent-[S]lich herrühre? so ist der meisten ihre Meynung, daß er entweder von GOtt, vom Satan oder andern natürlichen Ursachen seinen Ursprung nehme. Kein vernünfftiger Christ wird in Zweiffel ziehen, daß die Psalmen und Lieder der Propheten im Alten Testament und die andächtigen und erbaulichen Lieder des Neuen Bundes von GOttes Eingebung und Triebe herrühren. Ob aber auch die Prophezeyungen etlicher Poeten als des [aq]Lotichii[/aq] vom Untergange der Stadt Magdeburg; [aq]Nostradami[/aq] von den Begebenheiten unterschiedlicher Fürstlichen Häuser und Simon Dachs von der Königlichen Preußischen Crone hieher gehören, das hat der unvergleichliche [aq]Buddeus[/aq] in einer zu Halle gehaltenen [aq]Disputation[/aq] über die Frage: [aq]An naturali homines polleant vaticinandi facultate[/aq], gründlich gewiesen. ¶ [aq]§. 16[/aq]. ¶ Von des Teuffels Eingebung rühren ausser Zweiffel her alle geile Huren- und Sauff Lieder, wodurch man den unreinen Heydnischen Schand-Göttern [aq]Veneri[/aq] und [aq]Baccho[/aq] auf eine unverantwortliche Weise Opfer bringet; ingleichen alle gereimte Pasquille und Sau-Zoten in den Hochzeit-Gedichten; die [aq]Expressiones[/aq] mögen auch noch so gelehrt, sinnreich und unvergleichlich seyn, als sie wollen. In welche Classe man auch setzen möchte die [aq]Carmina Sybillina[/aq], von welchen letzteren gedachter [aq]Petitus[/aq] und [aq]Korthold[/aq] zu [aq]conferir[/aq]en sind. / Fundstelle
Seite: (12-13) [48-49]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: dancke aber GOtt/ daß Er mir Kräffte verliehen/ der Studierenden Jugend mit deutlichen und nützlichen Sachen aufzuwarten / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: dancke aber GOtt/ daß Er mir Kräffte verliehen/ der Studierenden Jugend mit deutlichen und nützlichen Sachen aufzuwarten / Fundstelle
Seite: (unpag.) [27]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inzwischen werde doch nicht aufhören/ so lange GOtt Leben/ Gesundheit und Kräffte schencken wird/ der Studierenden Jugend/ sonderlich in denjenigen Wissenschafften/ welche zu Ausübung unserer teutschen Helden-Sprache etwas beytragen/ meine Dienste zu wiedmen / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inzwischen werde doch nicht aufhören/ so lange GOtt Leben/ Gesundheit und Kräffte schencken wird/ der Studierenden Jugend/ sonderlich in denjenigen Wissenschafften/ welche zu Ausübung unserer teutschen Helden-Sprache etwas beytragen/ meine Dienste zu wiedmen / Fundstelle
Seite: (unpag.) [36]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 24[/aq]. ¶ Das erste [aq]Requisitum[/aq] muß ein angehender Poet besitzen, und das dritte wohl beobachten. Zu dem andern aber werden ihn folgende Grund-Regeln zustutzen, zu deren Abhandlungen wir nun mit GOtt schreiten und dessen Seegen dazu von oben erwarten wollen. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 24[/aq]. ¶ Das erste [aq]Requisitum[/aq] muß ein angehender Poet besitzen, und das dritte wohl beobachten. Zu dem andern aber werden ihn folgende Grund-Regeln zustutzen, zu deren Abhandlungen wir nun mit GOtt schreiten und dessen Seegen dazu von oben erwarten wollen. / Fundstelle
Seite: (20) [56]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Er wiedmet sich der Keuschheit. ¶ Ode. ¶ 1. ¶ Wer sich vergnügt an geiler Liebe/ / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Er wiedmet sich der Keuschheit. ¶ Ode. ¶ 1. ¶ Wer sich vergnügt an geiler Liebe/ / Fundstelle
Seite: (61) [99]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Zu Rom fanden die Arbeiter in dem Weinberge des Cardinals [aq]Alberoni[/aq] vor der so genanten [aq]Porta pia[/aq], als sie denselben umgruben, eine Schrifft mit diesen Worten: [aq]Reversus unde venerat[/aq]. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Zu Leichen-Gedichten: ¶ Die glückliche Wiederkehrung nach dem himmlischen Vaterlande. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Zu Rom fanden die Arbeiter in dem Weinberge des Cardinals [aq]Alberoni[/aq] vor der so genanten [aq]Porta pia[/aq], als sie denselben umgruben, eine Schrifft mit diesen Worten: [aq]Reversus unde venerat[/aq]. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Zu Leichen-Gedichten: ¶ Die glückliche Wiederkehrung nach dem himmlischen Vaterlande. / Fundstelle
Seite: (238) [280]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit. / Fundstelle
Seite: (247) [289]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Bey einer Hochzeit. ¶ Wodurch ist die Heyrath befördert? ¶ [aq]Respond[/aq]. ¶ Durchs Gebeth, durch klugen Rath, gute Zuneigung und Trieb, Tugenden, Stand, Schönheit, Freundlichkeit etc. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die durchs Gebet beförderte Heyrath. ¶ Die durch andächtige Gebeths-Flammen erregte Liebes-Flammen. ¶ Der Weyrauch des Gebeths als der Ursprung einer gesegneten Ehe. ¶ […] ¶ Die Tugenden als Quellen einer geseegneten Ehe. ¶ […] ¶ Der GOtt-gefällige Trieb Ehelich-Verliebten. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I[/aq]. Bey einer Hochzeit. ¶ Wodurch ist die Heyrath befördert? ¶ [aq]Respond[/aq]. ¶ Durchs Gebeth, durch klugen Rath, gute Zuneigung und Trieb, Tugenden, Stand, Schönheit, Freundlichkeit etc. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die durchs Gebet beförderte Heyrath. ¶ Die durch andächtige Gebeths-Flammen erregte Liebes-Flammen. ¶ Der Weyrauch des Gebeths als der Ursprung einer gesegneten Ehe. ¶ […] ¶ Die Tugenden als Quellen einer geseegneten Ehe. ¶ […] ¶ Der GOtt-gefällige Trieb Ehelich-Verliebten. / Fundstelle
Seite: (256) [300]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Bey Trauer-Fällen. ¶ Wodurch ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Durch GOttes Auflösung. ¶ Unter dem Gebet der Seinigen. ¶ Unter dem Verlangen nach dem Himmel. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Ob GOtt die Menschen sterben lasse? ¶ GOtt, die beste Hülffe der Sterbenden. ¶ Die seelige Auflösung. ¶ Das unter dem Gebeth erfolgte seelige Ende. ¶ Das gestillete Verlangen nach dem Himmel. ¶ Die gestillete Sehnsucht nach der Crone des ewigen Lebens. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Bey Trauer-Fällen. ¶ Wodurch ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Durch GOttes Auflösung. ¶ Unter dem Gebet der Seinigen. ¶ Unter dem Verlangen nach dem Himmel. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Ob GOtt die Menschen sterben lasse? ¶ GOtt, die beste Hülffe der Sterbenden. ¶ Die seelige Auflösung. ¶ Das unter dem Gebeth erfolgte seelige Ende. ¶ Das gestillete Verlangen nach dem Himmel. ¶ Die gestillete Sehnsucht nach der Crone des ewigen Lebens. / Fundstelle
Seite: (256-257) [300-301]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]2)[/aq] Bey Sterbens-Fällen. ¶ Warum ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Er will gern in den Himmel. ¶ Des Creutzes und Elendes loß zu werden. ¶ […] ¶ Das ewige Leben zu ererben. ¶ GOtt anzuschauen etc. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die gestillete Sehnsucht nach dem Himmel. ¶ Die abgelegte Creutzes-Last. ¶ Die auf die Creutzes-Last erfolgte Himmel-Lust. ¶ Der ewige Feyerabend. [S] ¶ Die aus dem Lazaret der Welt befreyete Seele. ¶ Die ewige Ruhe. ¶ […] ¶ Das erlangte Kleinod des ewigen Lebens. ¶ Die erhaltene Crone ewiger Glückseeligkeit. ¶ Das seeligste Anschauen GOttes. ¶ [aq]3)[/aq] Auf Nahmens- und Geburths-Tage. ¶ Warum feyret man solche? ¶ [aq]Resp[/aq]. Sich der Güte GOttes zu erinnern. ¶ Sich mit guten Freunden zu vergnügen. ¶ GOtt zu dancken. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Das nützliche Andencken der Güte GOttes. ¶ Die Erinnerung der göttlichen Wohlthaten. ¶ Das GOtt-gefällige Vergnügen am Geburths-Tage. ¶ Der angezündete Weyrauch eines danckbahren Hertzens. ¶ Das Opfer eines danckbahren Hertzens vor die Göttlichen Wohlthaten.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2)[/aq] Bey Sterbens-Fällen. ¶ Warum ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Er will gern in den Himmel. ¶ Des Creutzes und Elendes loß zu werden. ¶ […] ¶ Das ewige Leben zu ererben. ¶ GOtt anzuschauen etc. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die gestillete Sehnsucht nach dem Himmel. ¶ Die abgelegte Creutzes-Last. ¶ Die auf die Creutzes-Last erfolgte Himmel-Lust. ¶ Der ewige Feyerabend. [S] ¶ Die aus dem Lazaret der Welt befreyete Seele. ¶ Die ewige Ruhe. ¶ […] ¶ Das erlangte Kleinod des ewigen Lebens. ¶ Die erhaltene Crone ewiger Glückseeligkeit. ¶ Das seeligste Anschauen GOttes. ¶ [aq]3)[/aq] Auf Nahmens- und Geburths-Tage. ¶ Warum feyret man solche? ¶ [aq]Resp[/aq]. Sich der Güte GOttes zu erinnern. ¶ Sich mit guten Freunden zu vergnügen. ¶ GOtt zu dancken. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Das nützliche Andencken der Güte GOttes. ¶ Die Erinnerung der göttlichen Wohlthaten. ¶ Das GOtt-gefällige Vergnügen am Geburths-Tage. ¶ Der angezündete Weyrauch eines danckbahren Hertzens. ¶ Das Opfer eines danckbahren Hertzens vor die Göttlichen Wohlthaten. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2)[/aq] Bey Sterbens-Fällen. ¶ Warum ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Er will gern in den Himmel. ¶ Des Creutzes und Elendes loß zu werden. ¶ […] ¶ Das ewige Leben zu ererben. ¶ GOtt anzuschauen etc. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die gestillete Sehnsucht nach dem Himmel. ¶ Die abgelegte Creutzes-Last. ¶ Die auf die Creutzes-Last erfolgte Himmel-Lust. ¶ Der ewige Feyerabend. [S] ¶ Die aus dem Lazaret der Welt befreyete Seele. ¶ Die ewige Ruhe. ¶ […] ¶ Das erlangte Kleinod des ewigen Lebens. ¶ Die erhaltene Crone ewiger Glückseeligkeit. ¶ Das seeligste Anschauen GOttes. ¶ [aq]3)[/aq] Auf Nahmens- und Geburths-Tage. ¶ Warum feyret man solche? ¶ [aq]Resp[/aq]. Sich der Güte GOttes zu erinnern. ¶ Sich mit guten Freunden zu vergnügen. ¶ GOtt zu dancken. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Das nützliche Andencken der Güte GOttes. ¶ Die Erinnerung der göttlichen Wohlthaten. ¶ Das GOtt-gefällige Vergnügen am Geburths-Tage. ¶ Der angezündete Weyrauch eines danckbahren Hertzens. ¶ Das Opfer eines danckbahren Hertzens vor die Göttlichen Wohlthaten. / Fundstelle
Seite: (258-259) [302-303]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I)[/aq] In Trauer-Fällen. ¶ Wie ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Freudig, gläubig, standhafftig, andächtig, [S] verständig, unvermuthet, des Lebens überdrüßig, durch den Schlag etc. ¶ Erfolgen diese ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ […] ¶ Der freudige Hingang zum Vater. ¶ […] ¶ Der gläubige Abschied aus dieser Sterblichkeit. ¶ Das bey vollem Verstande und Glauben erfolgete Ende. ¶ […] ¶ Das unvermuthete Absterben gläubiger Christen. ¶ Die unterschiedlichen Arten der Schläge GOttes bey seinen liebsten Kindern. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]I)[/aq] In Trauer-Fällen. ¶ Wie ist er gestorben? ¶ [aq]Resp[/aq]. Freudig, gläubig, standhafftig, andächtig, [S] verständig, unvermuthet, des Lebens überdrüßig, durch den Schlag etc. ¶ Erfolgen diese ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ […] ¶ Der freudige Hingang zum Vater. ¶ […] ¶ Der gläubige Abschied aus dieser Sterblichkeit. ¶ Das bey vollem Verstande und Glauben erfolgete Ende. ¶ […] ¶ Das unvermuthete Absterben gläubiger Christen. ¶ Die unterschiedlichen Arten der Schläge GOttes bey seinen liebsten Kindern. / Fundstelle
Seite: (259-260) [303-304]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]3)[/aq] Auf Hochzeiten. ¶ Wie wird die Hochzeit begangen? ¶ [aq]Resp[/aq]. Frölich, mit GOtt, unter Wunsch und Seegen. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ […] ¶ Die zuläßige Fröhlichkeit am Hochzeit-Tage. ¶ Die GOtt-gefälligen Vergnügungen am hochzeitlichen Ehren-Tage. ¶ Die Gottesfurcht als eine Quelle alles Ehe-Seegens. ¶ Die mit GOtt vollzogene Liebes-[aq]Allianz[/aq]. ¶ Der mit GOtt angefangene, in GOtt vollzogene und von GOtt gesegnete Ehestand. ¶ Der unter Wunsch und Seegen blühende Ehestand. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]3)[/aq] Auf Hochzeiten. ¶ Wie wird die Hochzeit begangen? ¶ [aq]Resp[/aq]. Frölich, mit GOtt, unter Wunsch und Seegen. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ […] ¶ Die zuläßige Fröhlichkeit am Hochzeit-Tage. ¶ Die GOtt-gefälligen Vergnügungen am hochzeitlichen Ehren-Tage. ¶ Die Gottesfurcht als eine Quelle alles Ehe-Seegens. ¶ Die mit GOtt vollzogene Liebes-[aq]Allianz[/aq]. ¶ Der mit GOtt angefangene, in GOtt vollzogene und von GOtt gesegnete Ehestand. ¶ Der unter Wunsch und Seegen blühende Ehestand. / Fundstelle
Seite: (260-261) [304-305]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Auf Todes-Fälle. ¶ […] ¶ Der aus dem Winter des Lebens in den Frühling des Himmels versetzte Palmbaum. ¶ […] ¶ Die seelige Himmelfarth aus der mühseeligen Walfahrt. ¶ Die in die Ostern einfallende Marter-Woche. ¶ Das dort ewig-währende [aq]Laetare[/aq]. ¶ Das auf zeitliche Marter-Wochen erfolgte ewige Oster-Fest. [S] ¶ Die am [aq]Palmarum[/aq] empfangene Palmen des Sieges. ¶ Die in Zeit und Ewigkeit grünende Ruhmes-Palmen. ¶ Die am Sonntage [aq]Oculi[/aq] zum Anschauen GOttes gelangete Seele. ¶ Die glückseeligen Augen Seelig-Verstorbener. ¶ Der gekröhnte Sieg über geistliche und leibliche Feinde. ¶ […] ¶ Der auf die zeitliche Trauer-Nacht angebrochene ewige Freuden-Tag. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Auf Todes-Fälle. ¶ […] ¶ Der aus dem Winter des Lebens in den Frühling des Himmels versetzte Palmbaum. ¶ […] ¶ Die seelige Himmelfarth aus der mühseeligen Walfahrt. ¶ Die in die Ostern einfallende Marter-Woche. ¶ Das dort ewig-währende [aq]Laetare[/aq]. ¶ Das auf zeitliche Marter-Wochen erfolgte ewige Oster-Fest. [S] ¶ Die am [aq]Palmarum[/aq] empfangene Palmen des Sieges. ¶ Die in Zeit und Ewigkeit grünende Ruhmes-Palmen. ¶ Die am Sonntage [aq]Oculi[/aq] zum Anschauen GOttes gelangete Seele. ¶ Die glückseeligen Augen Seelig-Verstorbener. ¶ Der gekröhnte Sieg über geistliche und leibliche Feinde. ¶ […] ¶ Der auf die zeitliche Trauer-Nacht angebrochene ewige Freuden-Tag. / Fundstelle
Seite: (262-263) [306-307]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit. / Fundstelle
Seite: (265-266) [309-310]
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf Todes-Fälle. ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ Als die Königin [aq]Christina[/aq] in Schweden die Papistische [aq]Religion[/aq] angenommen, nahm sie die Morgenröthe zum Sinnbilde und setzte die Worte drüber: [aq]De tenebris in lucem[/aq]. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die aus der Finsterniß in das ewige Licht versetzte Seele. ¶ […] ¶ Ein seeliger Tod der Anbruch himmlischer Morgenröthe. [S] ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ [aq]Gen. XIX. 15[/aq]. Loth eilete mit seiner Familie aus Sodom und die Engel begleiteten Sie heraus, als die Morgenröthe anbrach. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der Ausgang aus Sodom bey Anbruch der seeligen Morgenröthe. ¶ Der glückliche Ausgang aus dem Sodom dieser Welt. ¶ Die himmlische Morgenröthe ewiger Glückseeligkeit. ¶ Die Englische Begleitung nach Salem. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Auf Todes-Fälle. ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ Als die Königin [aq]Christina[/aq] in Schweden die Papistische [aq]Religion[/aq] angenommen, nahm sie die Morgenröthe zum Sinnbilde und setzte die Worte drüber: [aq]De tenebris in lucem[/aq]. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die aus der Finsterniß in das ewige Licht versetzte Seele. ¶ […] ¶ Ein seeliger Tod der Anbruch himmlischer Morgenröthe. [S] ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ [aq]Gen. XIX. 15[/aq]. Loth eilete mit seiner Familie aus Sodom und die Engel begleiteten Sie heraus, als die Morgenröthe anbrach. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der Ausgang aus Sodom bey Anbruch der seeligen Morgenröthe. ¶ Der glückliche Ausgang aus dem Sodom dieser Welt. ¶ Die himmlische Morgenröthe ewiger Glückseeligkeit. ¶ Die Englische Begleitung nach Salem. / Fundstelle
Seite: (269-270) [313-314]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]1. QVIS?[/aq] ¶ Ob der Baum des Lebens annoch unter uns sey? ¶ Ob das Paradieß noch auf Erden anzutreffen? ¶ Wo das Paradieß anzutreffen? ¶ […][S][...] ¶ [aq]3. UBI?[/aq] ¶ Ob der Himmel auf Erden anzutreffen sey? ¶ Wo der Himmel auf Erden anzutreffen sey? ¶ […] ¶ [aq]5. CUR?[/aq] ¶ Ob es unsterbliche Menschen gebe? ¶ Wodurch sich die Menschen unsterblich machen können? ¶ [aq]6. QVOMODO?[/aq] ¶ Ob unsere angestelleten Hochzeiten GOtt gefallen können? ¶ […] ¶ [aq]7. QVANDO?[/aq] ¶ […] ¶ Ob ein Evangelischer mit gutem Gewissen Wallfarthen anstellen könne? / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]1. QVIS?[/aq] ¶ Ob der Baum des Lebens annoch unter uns sey? ¶ Ob das Paradieß noch auf Erden anzutreffen? ¶ Wo das Paradieß anzutreffen? ¶ […][S][...] ¶ [aq]3. UBI?[/aq] ¶ Ob der Himmel auf Erden anzutreffen sey? ¶ Wo der Himmel auf Erden anzutreffen sey? ¶ […] ¶ [aq]5. CUR?[/aq] ¶ Ob es unsterbliche Menschen gebe? ¶ Wodurch sich die Menschen unsterblich machen können? ¶ [aq]6. QVOMODO?[/aq] ¶ Ob unsere angestelleten Hochzeiten GOtt gefallen können? ¶ […] ¶ [aq]7. QVANDO?[/aq] ¶ […] ¶ Ob ein Evangelischer mit gutem Gewissen Wallfarthen anstellen könne? / Fundstelle
Seite: (271-272) [315-316]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hätten nun Personen diese ¶ [aq]Symbola[/aq] wären die [aq]Themata[/aq]: ¶ Wie GOtt will. ¶ Der seelig erfüllte GOttes Wille. ¶ Die Glückseeligkeit dessen, der sich dem Willen Gottes ergiebet. [S] ¶ [aq]Sic itur ad astra[/aq]. ¶ Der wohlgetroffene Weg zum Himmel. ¶ Der richtige Weg zum Himmel. ¶ Ein auf dem Wege nach dem Himmel begriffener Christ. ¶ Auf Erden und doch im Himmel. ¶ [aq]In Silentio & Spe[/aq]. ¶ Geduld und Hoffnung zwey gewisse Kennzeichen wahrer Christen. ¶ […] ¶ GOttes Fügen/ Mein Vergnügen. ¶ GOttes Fügung die beste Vergnügung. ¶ Die Beruhigung des Hertzens in der Fügung GOttes. ¶ Gott wirds wohl machen. ¶ Das Wohlmachen GOttes bey den Menschen. ¶ Den alles wohlmachenden GOtt. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hätten nun Personen diese ¶ [aq]Symbola[/aq] wären die [aq]Themata[/aq]: ¶ Wie GOtt will. ¶ Der seelig erfüllte GOttes Wille. ¶ Die Glückseeligkeit dessen, der sich dem Willen Gottes ergiebet. [S] ¶ [aq]Sic itur ad astra[/aq]. ¶ Der wohlgetroffene Weg zum Himmel. ¶ Der richtige Weg zum Himmel. ¶ Ein auf dem Wege nach dem Himmel begriffener Christ. ¶ Auf Erden und doch im Himmel. ¶ [aq]In Silentio & Spe[/aq]. ¶ Geduld und Hoffnung zwey gewisse Kennzeichen wahrer Christen. ¶ […] ¶ GOttes Fügen/ Mein Vergnügen. ¶ GOttes Fügung die beste Vergnügung. ¶ Die Beruhigung des Hertzens in der Fügung GOttes. ¶ Gott wirds wohl machen. ¶ Das Wohlmachen GOttes bey den Menschen. ¶ Den alles wohlmachenden GOtt. / Fundstelle
Seite: (274-275) [318-319]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THESIS[/aq]. ¶ Seelig-Verstorbene soll man mäßig betrauren. ¶ Diese [aq]Thesis[/aq] läufft in die [aq]Theologie[/aq]; darum können wir viel glücklicher in der Erfindung nach der [aq]Topica[/aq] seyn, wann wir auch ein Auge auf das [aq]Fundament[/aq] werffen, als: ¶ [aq]PROBATIO e LOCO[/aq]. ¶ [aq]1. Causae efficientis[/aq]: ¶ Sie sterben nicht ohngefehr; GOtt lässet sie sterben. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THESIS[/aq]. ¶ Seelig-Verstorbene soll man mäßig betrauren. ¶ Diese [aq]Thesis[/aq] läufft in die [aq]Theologie[/aq]; darum können wir viel glücklicher in der Erfindung nach der [aq]Topica[/aq] seyn, wann wir auch ein Auge auf das [aq]Fundament[/aq] werffen, als: ¶ [aq]PROBATIO e LOCO[/aq]. ¶ [aq]1. Causae efficientis[/aq]: ¶ Sie sterben nicht ohngefehr; GOtt lässet sie sterben. / Fundstelle
Seite: (284) [330]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wer demnach fraget: ¶ Wie vielerley ist das Leben? ¶ Erhält die Antwort ¶ [aq]1)[/aq] aus der [aq]Theologie[/aq], daß es dreyerley sey: das natürliche, das geistliche und das ewige Leben. ¶ […] ¶ [aq]Elaboratio[/aq]. ¶ Wie manchen drücket doch die Armuth an die Brüste/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wer demnach fraget: ¶ Wie vielerley ist das Leben? ¶ Erhält die Antwort ¶ [aq]1)[/aq] aus der [aq]Theologie[/aq], daß es dreyerley sey: das natürliche, das geistliche und das ewige Leben. ¶ […] ¶ [aq]Elaboratio[/aq]. ¶ Wie manchen drücket doch die Armuth an die Brüste/ / Fundstelle
Seite: (299) [345]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich will es mit einem Exempel erläutern auf die Hochzeit eines Predigers, welcher bißher ein betrübter Wittwer gewesen, und von GOtt wiederum mit einer angenehmen Ehegattin erfreuet worden. ¶ [aq]Thema[/aq]: ¶ Den von GOtt geschenckten Leyd- und Freuden-Wechsel. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]THESIS I[/aq]. ¶ GOtt schenckt den Seinigen nicht immer susses Vergnügen, er schickt ihnen auch bißweilen Creutz zu. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ich will es mit einem Exempel erläutern auf die Hochzeit eines Predigers, welcher bißher ein betrübter Wittwer gewesen, und von GOtt wiederum mit einer angenehmen Ehegattin erfreuet worden. ¶ [aq]Thema[/aq]: ¶ Den von GOtt geschenckten Leyd- und Freuden-Wechsel. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]THESIS I[/aq]. ¶ GOtt schenckt den Seinigen nicht immer susses Vergnügen, er schickt ihnen auch bißweilen Creutz zu. / Fundstelle
Seite: (369) [415]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als der Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste Fürst und Herr/ Herr Friederich/ Marggraff zu Brandenburg, des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Churfürst/ Den [aq]18. Januar. 1701[/aq]. Unter vieler Völcker Frolocken Zum ersten Könige in Preussen gesalbet wurde/ Im Nahmen der [aq]Studiosorum[/aq] aus der Grafschafft Marck auf der Friedrichs-Universität. ¶ GRoßmächtigster, / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als der Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste Fürst und Herr/ Herr Friederich/ Marggraff zu Brandenburg, des Heil. Römischen Reichs Ertz-Cämmerer und Churfürst/ Den [aq]18. Januar. 1701[/aq]. Unter vieler Völcker Frolocken Zum ersten Könige in Preussen gesalbet wurde/ Im Nahmen der [aq]Studiosorum[/aq] aus der Grafschafft Marck auf der Friedrichs-Universität. ¶ GRoßmächtigster, / Fundstelle
Seite: (447) [495]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als HERR Johann George Bube/ Des Hällischen [aq]Gymnasii Collega Quartus[/aq], JUNGFER Sophien Elisabeth Beumlingerin/ Den [aq]14[/aq]. Octobr. [aq]1721[/aq]. heyrathete/ wurde Im Nahmen seiner Untergebenen vierdter Classe erwogen. Das von GOtt geschenckte Labsal eines treuen Schulmannes. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Ein Schulmann, der sein Amt treu verwaltet, erhält allemahl von GOtt ein süsses Labsal bey seiner sauren Mühe. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Als HERR Johann George Bube/ Des Hällischen [aq]Gymnasii Collega Quartus[/aq], JUNGFER Sophien Elisabeth Beumlingerin/ Den [aq]14[/aq]. Octobr. [aq]1721[/aq]. heyrathete/ wurde Im Nahmen seiner Untergebenen vierdter Classe erwogen. Das von GOtt geschenckte Labsal eines treuen Schulmannes. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Ein Schulmann, der sein Amt treu verwaltet, erhält allemahl von GOtt ein süsses Labsal bey seiner sauren Mühe. / Fundstelle
Seite: (579) [631]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Thema[/aq]: ¶ Die angenehme und GOtt-gefällige Ehestandes-Liebe. ¶ Eine [aq]Propositio ex Themate[/aq]. ¶ Die Liebe im Ehestande ist angenehm und GOtt-gefällig. ¶ […] ¶ Die durch einem seeligen Tod aus dem Lazaret dieser Welt befreyete Seele. ¶ Zwey [aq]Propositiones[/aq] aus einem [aq]Themate[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Die Welt ist ein Lazaret voller Krancken. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]Thema[/aq]: ¶ Die angenehme und GOtt-gefällige Ehestandes-Liebe. ¶ Eine [aq]Propositio ex Themate[/aq]. ¶ Die Liebe im Ehestande ist angenehm und GOtt-gefällig. ¶ […] ¶ Die durch einem seeligen Tod aus dem Lazaret dieser Welt befreyete Seele. ¶ Zwey [aq]Propositiones[/aq] aus einem [aq]Themate[/aq]. ¶ [aq]1[/aq]. Die Welt ist ein Lazaret voller Krancken. / Fundstelle
Seite: (633) [685]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da ein [aq]Oxymoron[/aq] im [aq]Themate[/aq]: ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Der GOtt-gefällige Götzen-Dienst betrachtet bey der Götzisch- und Kirchhoffischen Ehelichen Verbindung/ Welche Den [aq]20[/aq]. Octobr. [aq]1716[/aq]. zu Quedlinburg vollzogen wurde. Im Nahmen der sämtlichen Brüder von der Jungfer Braut. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ GOtt ist den Götzen feind; auch haßt er Hertz und Seelen/ / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da ein [aq]Oxymoron[/aq] im [aq]Themate[/aq]: ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Der GOtt-gefällige Götzen-Dienst betrachtet bey der Götzisch- und Kirchhoffischen Ehelichen Verbindung/ Welche Den [aq]20[/aq]. Octobr. [aq]1716[/aq]. zu Quedlinburg vollzogen wurde. Im Nahmen der sämtlichen Brüder von der Jungfer Braut. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ GOtt ist den Götzen feind; auch haßt er Hertz und Seelen/ / Fundstelle
Seite: (706) [758]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da eine [aq]Thesis[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen wird. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Das Creutz Als der Frommen Glück in Zeit und Ewigkeit. Bey Absterben FRAUEN Barbara Eleonora Stahlin/ gebohrner Tentzelin/ HERRN G. E. Stahls/ Königl. Preuß. Hoff-Raths und Leib-[aq]Medici[/aq] Ehe-Liebsten/ Den [aq]17[/aq]. April [aq]1706[/aq]. vorgestellet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Das Creutz machet die Frommen hier und dort glückseelig. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da eine [aq]Thesis[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen wird. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Das Creutz Als der Frommen Glück in Zeit und Ewigkeit. Bey Absterben FRAUEN Barbara Eleonora Stahlin/ gebohrner Tentzelin/ HERRN G. E. Stahls/ Königl. Preuß. Hoff-Raths und Leib-[aq]Medici[/aq] Ehe-Liebsten/ Den [aq]17[/aq]. April [aq]1706[/aq]. vorgestellet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Das Creutz machet die Frommen hier und dort glückseelig. / Fundstelle
Seite: (716) [768]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da [aq]2. Theses[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen sind. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Den ewigen Feyer-Tag eines getreuen Lehrers/ Bey Absterben Herrn [aq]M[/aq]. Israel Finckens/ Wohlverdienten [aq]Con-Rectoris[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] zu Halle/ Am letzten Weyhnachts-Feyer-Tage Den [aq]27[/aq]. Decembr. [aq]1720[/aq]. entworffen Von den sämtlichen Gliedern der [aq]I[/aq]. Classe. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis 1[/aq]. ¶ Schul-Lehrer haben auf der Welt wenig Feyer-Tage. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da [aq]2. Theses[/aq] aus dem [aq]Themate[/aq] gezogen sind. ¶ [aq]THEMA[/aq]. ¶ Den ewigen Feyer-Tag eines getreuen Lehrers/ Bey Absterben Herrn [aq]M[/aq]. Israel Finckens/ Wohlverdienten [aq]Con-Rectoris[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] zu Halle/ Am letzten Weyhnachts-Feyer-Tage Den [aq]27[/aq]. Decembr. [aq]1720[/aq]. entworffen Von den sämtlichen Gliedern der [aq]I[/aq]. Classe. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis 1[/aq]. ¶ Schul-Lehrer haben auf der Welt wenig Feyer-Tage. / Fundstelle
Seite: (720) [772]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von einem [aq]Symbolo[/aq]. ¶ Auf einen Verstorbenen exemplarischen Prediger. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ [aq]Carolus V[/aq]. hatte zu seinem [aq]Symbolo[/aq]: [aq]Plus ultra[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von einem [aq]Symbolo[/aq]. ¶ Auf einen Verstorbenen exemplarischen Prediger. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ [aq]Carolus V[/aq]. hatte zu seinem [aq]Symbolo[/aq]: [aq]Plus ultra[/aq]. / Fundstelle
Seite: (725) [777]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Fundstelle
Seite: (734) [786]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Frauenzimmer hätte immer die Worte im Munde geführet: Ich will ins Closter ziehen! könte man poetisch durchführen: Das angenehme Closter-Leben im Stande keuscher Ehe. Wären des Verstorbenen letzte Worte gewesen: Ich sehe den Himmel offen, könte man den offenen Himmel vorstellen und zeigen, wie man den Verstorbenen darinnen in seinem glückseeligen Stande erblicket und ihm eine Rede andichten, wie er die Verstorbenen tröstete etc. / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein Frauenzimmer hätte immer die Worte im Munde geführet: Ich will ins Closter ziehen! könte man poetisch durchführen: Das angenehme Closter-Leben im Stande keuscher Ehe. Wären des Verstorbenen letzte Worte gewesen: Ich sehe den Himmel offen, könte man den offenen Himmel vorstellen und zeigen, wie man den Verstorbenen darinnen in seinem glückseeligen Stande erblicket und ihm eine Rede andichten, wie er die Verstorbenen tröstete etc. / Fundstelle
Seite: (780) [832]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder wann ich der Unsterblichkeit oder einem Engel eine Rede andichtete, wie sie den Tugend-Wandel des Verstorbenen erhübe, seine itzige Glückseeligkeit rühmte und die Hinterbliebenen tröstete; Oder den Verstorbenen selbst eine solche Rede zueignete; Oder die Engel, die Seeligen anredete etc. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Oder wann ich der Unsterblichkeit oder einem Engel eine Rede andichtete, wie sie den Tugend-Wandel des Verstorbenen erhübe, seine itzige Glückseeligkeit rühmte und die Hinterbliebenen tröstete; Oder den Verstorbenen selbst eine solche Rede zueignete; Oder die Engel, die Seeligen anredete etc. / Fundstelle
Seite: (782) [834]
 
Eigenschaft / Autoritäten: Ob es gleich mit den [aq]Anacreonti[/aq]schen, Sapphischen und [aq]Alcai[/aq]schen Versen in der teutschen Poesie noch angehen möchte: so will es doch mit den [aq]Hexametris[/aq] und [aq]Pentametris[/aq] nicht fort, ob es gleich viele [aq]Pedanti[/aq]sche Köpfe, wiewohl mit schlechter [aq]Approbation[/aq], versuchet. Denn der Behelff stehet auf schwachen Füssen, als solte [aq]Lutherus[/aq] bey Ubersetzung der Heil. Schrift hie und da [aq]Hexametros[/aq] gemacht haben z. E. [aq]Gen. II. 7[/aq]. ¶ Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ¶ [aq]Gen. XXVI. 8[/aq]. ¶ Und Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca etc. ¶ Da nun der Geistreiche Mann solches wohl niemahls in seine Gedancken gebracht, indem es ohngefehr so gerathen: so halte gäntzlich dafür, daß um deßwillen sich wohl keiner zu solcher ungewöhnlichen Art solte verleiten lassen, lieber zu lateinisiren als teutsche Verse in Reimen zu schreiben, davon auch das graue Alterthum allein [aq]Estim[/aq] gemacht. / Fundstelle
 
Seite: (28) [64; fehlerhafter Scan: wurde in SUB nachgeschlagen]
Eigenschaft / Autoritäten: Ob es gleich mit den [aq]Anacreonti[/aq]schen, Sapphischen und [aq]Alcai[/aq]schen Versen in der teutschen Poesie noch angehen möchte: so will es doch mit den [aq]Hexametris[/aq] und [aq]Pentametris[/aq] nicht fort, ob es gleich viele [aq]Pedanti[/aq]sche Köpfe, wiewohl mit schlechter [aq]Approbation[/aq], versuchet. Denn der Behelff stehet auf schwachen Füssen, als solte [aq]Lutherus[/aq] bey Ubersetzung der Heil. Schrift hie und da [aq]Hexametros[/aq] gemacht haben z. E. [aq]Gen. II. 7[/aq]. ¶ Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ¶ [aq]Gen. XXVI. 8[/aq]. ¶ Und Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca etc. ¶ Da nun der Geistreiche Mann solches wohl niemahls in seine Gedancken gebracht, indem es ohngefehr so gerathen: so halte gäntzlich dafür, daß um deßwillen sich wohl keiner zu solcher ungewöhnlichen Art solte verleiten lassen, lieber zu lateinisiren als teutsche Verse in Reimen zu schreiben, davon auch das graue Alterthum allein [aq]Estim[/aq] gemacht. / Fundstelle
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Eigenschaft / Autoritäten
[aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq].
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq]. / Fundstelle
Seite: (106-108) [144-146]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Wiewohl, wann der Bräutigam selbst aus seiner [aq]Rana[/aq] eine [aq]Diana[/aq] machet, kan noch einiges Lob paßiren: denn dem muß sie doch alleine gefallen. Mancher macht zu seiner eigenen Verspottung aus einer lasterhafftigen [aq]Delila[/aq] oder zornigen [aq]Xantippe[/aq] eine keusche Judith, Abigail oder [aq]Aspasiam[/aq], welches Tadel verdienet. Daher muß nur dieses zum Lobe erwehlet werden, wodurch sie sich von andern [aq]distinguiret[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Wiewohl, wann der Bräutigam selbst aus seiner [aq]Rana[/aq] eine [aq]Diana[/aq] machet, kan noch einiges Lob paßiren: denn dem muß sie doch alleine gefallen. Mancher macht zu seiner eigenen Verspottung aus einer lasterhafftigen [aq]Delila[/aq] oder zornigen [aq]Xantippe[/aq] eine keusche Judith, Abigail oder [aq]Aspasiam[/aq], welches Tadel verdienet. Daher muß nur dieses zum Lobe erwehlet werden, wodurch sie sich von andern [aq]distinguiret[/aq]. / Fundstelle
Seite: (401) [449]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Egyptens König muß im rothen Meer ertrincken. [aq]i.e[/aq]. Pharao. ¶ Was der Apostel sagt/ hat Seele/ Geist und Krafft [aq]i.e[/aq]. Paulus. ¶ Verzage nicht in Noth/ daß du gefallen bist/ [...] / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Egyptens König muß im rothen Meer ertrincken. [aq]i.e[/aq]. Pharao. ¶ Was der Apostel sagt/ hat Seele/ Geist und Krafft [aq]i.e[/aq]. Paulus. ¶ Verzage nicht in Noth/ daß du gefallen bist/ [...] / Fundstelle
Seite: (139) [177]
 
Eigenschaft / Autoritäten
Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit.
 
Eigenschaft / Autoritäten: Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Bey dem Geburths- oder Nahmens-Tage eines Predigers. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der mit Heyl gekleidete Knecht GOttes. ¶ Das in vollem Schein stehende Kirchen-Licht. ¶ Der treue Arbeiter in dem Weinberge des HErrn. ¶ Ein treuer Moses vor GOtt. ¶ Bey dessen Vermählung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die unverwehrte Priester-Ehe. ¶ Ein Prediger, ein GOtt-gefälliger Ehemann. ¶ Der Gottgefällige Ehestand im Prediger-Stande. ¶ Der bey keuscher Liebe heilig bleibende Prediger-Stand. ¶ Die keusche Priester-Liebe. ¶ Die genaue Verbindung der Liebe mit der Heiligkeit. ¶ Bey dessen Beerdigung. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der zur Freude seines HErrn eingegangene Knecht. ¶ Der seelige Feyer-Abend nach beschwerlicher Arbeit. ¶ […] ¶ Das verloschene Kirchen-Licht. ¶ […] ¶ Der annoch im Sarge lehrende Prediger von der allgemeinen Sterblichkeit. / Fundstelle
Seite: (247) [289]
 
Eigenschaft / Autoritäten
Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit.
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Todes-Fall eines wohlverdienten Mannes. ¶ […] ¶ Schlage ich nun auf ([aq]1[/aq]) [aq]Condolenz[/aq], so finde ¶ [aq]Rom. XII. 15[/aq]. Weine mit den Weinenden. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die schuldige Christen-Pflicht: Weine mit den Weinenden. ¶ […] ¶ ([aq]2[/aq]) Absterben. ¶ [aq]Apocal. XIV. 13[/aq]. Seelig sind die Todten, die in den HErrn sterben, von nun an; ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. [S] ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Die Seeligkeit der in den HErrn Verstorbenen. ¶ Die in dem HErrn Verstorbenen Seligen. ¶ […] ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der wohlverdiente Nachruhm Seelig-Verstorbener. ¶ […] ¶ [aq]Petrus Molinaeus Jun[/aq]. sagt in seinem Seelen-Friede [aq]lib. II. cap. 16[/aq]. dieses ist der Vorzug, den ein Christ hat, daß er durch den Todt das Leben erblicket, und das Ende der Natur der Anfang seiner Glückseeligkeit ist. Der Todt ist eine Ruhe nach steter Arbeit. ¶ [aq]Hinc Themata[/aq]: ¶ Der Vorzug eines Christen im Leben, im Tode und nach dem Tode. ¶ Des Lebens ende, der Anfang ewiger Glückseeligkeit. / Fundstelle
Seite: (265-266) [309-310]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf Todes-Fälle. ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ Als die Königin [aq]Christina[/aq] in Schweden die Papistische [aq]Religion[/aq] angenommen, nahm sie die Morgenröthe zum Sinnbilde und setzte die Worte drüber: [aq]De tenebris in lucem[/aq]. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die aus der Finsterniß in das ewige Licht versetzte Seele. ¶ […] ¶ Ein seeliger Tod der Anbruch himmlischer Morgenröthe. [S] ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ [aq]Gen. XIX. 15[/aq]. Loth eilete mit seiner Familie aus Sodom und die Engel begleiteten Sie heraus, als die Morgenröthe anbrach. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der Ausgang aus Sodom bey Anbruch der seeligen Morgenröthe. ¶ Der glückliche Ausgang aus dem Sodom dieser Welt. ¶ Die himmlische Morgenröthe ewiger Glückseeligkeit. ¶ Die Englische Begleitung nach Salem. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Auf Todes-Fälle. ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ Als die Königin [aq]Christina[/aq] in Schweden die Papistische [aq]Religion[/aq] angenommen, nahm sie die Morgenröthe zum Sinnbilde und setzte die Worte drüber: [aq]De tenebris in lucem[/aq]. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Die aus der Finsterniß in das ewige Licht versetzte Seele. ¶ […] ¶ Ein seeliger Tod der Anbruch himmlischer Morgenröthe. [S] ¶ [aq]REALE[/aq]. ¶ [aq]Gen. XIX. 15[/aq]. Loth eilete mit seiner Familie aus Sodom und die Engel begleiteten Sie heraus, als die Morgenröthe anbrach. ¶ [aq]Themata[/aq]: ¶ Der Ausgang aus Sodom bey Anbruch der seeligen Morgenröthe. ¶ Der glückliche Ausgang aus dem Sodom dieser Welt. ¶ Die himmlische Morgenröthe ewiger Glückseeligkeit. ¶ Die Englische Begleitung nach Salem. / Fundstelle
Seite: (269-270) [313-314]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Als Der Herr Geheime Rath Christian [aq]THOMASIUS[/aq] seine älteste Jungfer Tochter [aq]CHRISTIANAM AUGUSTAM[/aq] Durch einen unverhofften doch seeligen Hintritt Den [aq]13[/aq] Octobr. [aq]1719[/aq]. einbüssete. ¶ DAß/ hochbetrübter Mann, Dir nicht zuwieder seyn/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Als Der Herr Geheime Rath Christian [aq]THOMASIUS[/aq] seine älteste Jungfer Tochter [aq]CHRISTIANAM AUGUSTAM[/aq] Durch einen unverhofften doch seeligen Hintritt Den [aq]13[/aq] Octobr. [aq]1719[/aq]. einbüssete. ¶ DAß/ hochbetrübter Mann, Dir nicht zuwieder seyn/ / Fundstelle
Seite: (396) [444]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Geburts-Tag Des Weitberühmten [aq]Professoris Theologiae[/aq] zu Jena/ HERRN [aq]JOH. FRANCISCI BUDDEI[/aq]. ¶ HOchwürdiger/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Auf den Geburts-Tag Des Weitberühmten [aq]Professoris Theologiae[/aq] zu Jena/ HERRN [aq]JOH. FRANCISCI BUDDEI[/aq]. ¶ HOchwürdiger/ / Fundstelle
Seite: (420) [468]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Das Im Finsterniß aufgehende Freuden-Licht bey dem Blum- und Paulischen Hochzeit-Feste In Ostrau den [aq]9[/aq]. Octobr. [aq]1708[/aq]. vorgestellet/ Da Der Braut Vater Gewesener Pastor zu Ostrau Etliche Tage vorher verstorben war. [aq]Psalm. CXII. 4[/aq]. Den Frommen gehet das Licht auf in Finsterniß. ¶ SO sieht es auf der Welt mit GOttes Kindern aus! / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Das Im Finsterniß aufgehende Freuden-Licht bey dem Blum- und Paulischen Hochzeit-Feste In Ostrau den [aq]9[/aq]. Octobr. [aq]1708[/aq]. vorgestellet/ Da Der Braut Vater Gewesener Pastor zu Ostrau Etliche Tage vorher verstorben war. [aq]Psalm. CXII. 4[/aq]. Den Frommen gehet das Licht auf in Finsterniß. ¶ SO sieht es auf der Welt mit GOttes Kindern aus! / Fundstelle
Seite: (516) [568]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Thema[/aq]: ¶ Das Muster eines vollkommenen Printzen in zarter Jugend an dem Preiß-würdigen Exempel des weyland Durchlauchtigsten Erb-Printzen von Sachsen-Zeitz, Friedrich August/ Hertzogen zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg, auch Engern und Westphalen etc. Als Dieselben in zarten Jahren den [aq]17[/aq]. Febr. [aq]1710[/aq]. Auf der Königl. Preuß. Friedrichs-Universität Höchst-seelig entschlaffen/ unterthänigst vorgestellet ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Der Printz von Zeitz ist todt! so klaget Stadt und Land. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Thema[/aq]: ¶ Das Muster eines vollkommenen Printzen in zarter Jugend an dem Preiß-würdigen Exempel des weyland Durchlauchtigsten Erb-Printzen von Sachsen-Zeitz, Friedrich August/ Hertzogen zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg, auch Engern und Westphalen etc. Als Dieselben in zarten Jahren den [aq]17[/aq]. Febr. [aq]1710[/aq]. Auf der Königl. Preuß. Friedrichs-Universität Höchst-seelig entschlaffen/ unterthänigst vorgestellet ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Der Printz von Zeitz ist todt! so klaget Stadt und Land. / Fundstelle
Seite: (531) [583]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf das Unvermuthete Absterben HERRN [aq]D[/aq]. Christian Friedrich Hunold/ sonst [aq]MENANTES[/aq] genant, Welches den [aq]6[/aq]. Augusti [aq]1721[/aq]. Zum grösten Leydewesen aller Musen erfolgete. Im Nahmen anderer. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Hochseeliger, laß zu, daß wir Deine Grufft mit dieser Schrifft beehren: denn Deine Verdienste sind einer Lob-Schrifft würdig. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Auf das Unvermuthete Absterben HERRN [aq]D[/aq]. Christian Friedrich Hunold/ sonst [aq]MENANTES[/aq] genant, Welches den [aq]6[/aq]. Augusti [aq]1721[/aq]. Zum grösten Leydewesen aller Musen erfolgete. Im Nahmen anderer. ¶ [aq]DISPOSITIO NATURALIS[/aq]. ¶ [aq]Propositio[/aq]: ¶ [aq]1[/aq]. Hochseeliger, laß zu, daß wir Deine Grufft mit dieser Schrifft beehren: denn Deine Verdienste sind einer Lob-Schrifft würdig. / Fundstelle
Seite: (553) [605]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Bey Absterben HERRN Johann Friedrich Schmalians/ Hoch-berühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Raths und Land-Syndici im Fürstenthum Halberstadt/ wie auch eines hoch-würdigen Dom-Capituls daselbst [aq]Consulent[/aq]ens und Dero Burg-Voigtey-Gerichte und des Amts Zilly [aq]Justitiarii[/aq], Den [aq]23[/aq]. [aq]Julii 1720[/aq]. betrachtete Der Halberstädtische Frey-Tisch Das Muster eines gottseeligen Juristen und Frommen Christen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Gottseelige Juristen und fromme Christen sind liebens-würdig; / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Bey Absterben HERRN Johann Friedrich Schmalians/ Hoch-berühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Raths und Land-Syndici im Fürstenthum Halberstadt/ wie auch eines hoch-würdigen Dom-Capituls daselbst [aq]Consulent[/aq]ens und Dero Burg-Voigtey-Gerichte und des Amts Zilly [aq]Justitiarii[/aq], Den [aq]23[/aq]. [aq]Julii 1720[/aq]. betrachtete Der Halberstädtische Frey-Tisch Das Muster eines gottseeligen Juristen und Frommen Christen. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Gottseelige Juristen und fromme Christen sind liebens-würdig; / Fundstelle
Seite: (684) [736]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Das Muster eines gottseeligen Juristen an dem Preiß-würdigen Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen Herrn Samuel Stryks/ Weitberühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Geheimen Raths und [aq]Professoris Primarii[/aq] auf der Welt-berühmten Friedrichs-Universität/ Den [aq]31[/aq]. Julii [aq]1710[/aq]. als Am Tage Seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] entworffen. ¶ BEtrachtet/ Sterbliche/ ein Muster guter Christen; / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Das Muster eines gottseeligen Juristen an dem Preiß-würdigen Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen Herrn Samuel Stryks/ Weitberühmten [aq]IC[/aq]ti, Königl. Preuß. Geheimen Raths und [aq]Professoris Primarii[/aq] auf der Welt-berühmten Friedrichs-Universität/ Den [aq]31[/aq]. Julii [aq]1710[/aq]. als Am Tage Seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] entworffen. ¶ BEtrachtet/ Sterbliche/ ein Muster guter Christen; / Fundstelle
Seite: (689) [741]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]THEMA[/aq]. ¶ Die Mit himmlischen Cronen belohnte Treue Dienste/ als HERR Johann Michael [aq]HEINECCIUS[/aq], Königl. Preuß. [aq]Consistorial[/aq]-Rath und [aq]Vice-General-Superintendens[/aq] im Hertzogthum Magdeburg etc. den [aq]11[/aq]. Sept. [aq]1722[/aq]. Als ein getreuer Knecht zur Freude seines HErrn eingegangen, Bey seiner [aq]Solenn[/aq]en [aq]Sepultur[/aq] betrachtet. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq]. ¶ [aq]Thesis[/aq]. ¶ Wer dort Cronen erben will, muß GOtt getreu dienen. / Fundstelle
Seite: (734) [786]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: 2. Nahmen der Personen. ¶ […] ¶ [aq]Galenus. per Anagramma Angelus[/aq]. ¶ [aq]Lutherus. per Anagramma[/aq] Lust Ruhe. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: 2. Nahmen der Personen. ¶ […] ¶ [aq]Galenus. per Anagramma Angelus[/aq]. ¶ [aq]Lutherus. per Anagramma[/aq] Lust Ruhe. / Fundstelle
Seite: (859) [913]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Als Se. Hoch-Fürstl. Durchl. zu Anhalt-Dessau [aq]LEOPOLD[/aq] Mit Ihrer Hohen Gegenwart die Stadt Halle Den [aq]16. Septembr. 1721[/aq]. beehreten, bezeigeten Ihre unterthänigste [aq]Devotion[/aq] in folgender [aq]SERENATA[/aq] Einige auf der Friedrichs-Universität Studierende. ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ WElt-geprießner Leopold, / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Als Se. Hoch-Fürstl. Durchl. zu Anhalt-Dessau [aq]LEOPOLD[/aq] Mit Ihrer Hohen Gegenwart die Stadt Halle Den [aq]16. Septembr. 1721[/aq]. beehreten, bezeigeten Ihre unterthänigste [aq]Devotion[/aq] in folgender [aq]SERENATA[/aq] Einige auf der Friedrichs-Universität Studierende. ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ WElt-geprießner Leopold, / Fundstelle
Seite: (888) [944]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]SERENATA[/aq] ¶ Auf das Erfreuliche Geburths-[aq]Festin[/aq] Des Herrn Geheimen Rath Böhmers Den [aq]29[/aq]. Januarii [aq]1722[/aq]. Im Nahmen seiner Tisch-[aq]Compagnie[/aq]. ¶ Chor der Musen. ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ SEy uns tausendmahl willkommen, / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]SERENATA[/aq] ¶ Auf das Erfreuliche Geburths-[aq]Festin[/aq] Des Herrn Geheimen Rath Böhmers Den [aq]29[/aq]. Januarii [aq]1722[/aq]. Im Nahmen seiner Tisch-[aq]Compagnie[/aq]. ¶ Chor der Musen. ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ SEy uns tausendmahl willkommen, / Fundstelle
Seite: (890) [946]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Gratulation[/aq] eines Sohnes an seine Stieff-Mutter bey ihrer Vermählung an seinen rechten Vater. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq] ¶ [aq]1. Formula Initialis[/aq]. ¶ Sie deute es nicht übel, daß ich Sie Mama und mich Sohn nenne. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Gratulation[/aq] eines Sohnes an seine Stieff-Mutter bey ihrer Vermählung an seinen rechten Vater. ¶ [aq]DISPOSITIO[/aq] ¶ [aq]1. Formula Initialis[/aq]. ¶ Sie deute es nicht übel, daß ich Sie Mama und mich Sohn nenne. / Fundstelle
Seite: (899) [955]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf den Nahmens-Tag eines vornehmen Mannes im Nahmen eines Vetters. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ HOchwerthgeschätzter Mann, / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf den Nahmens-Tag eines vornehmen Mannes im Nahmen eines Vetters. ¶ [aq]ELABORATIO[/aq]. ¶ HOchwerthgeschätzter Mann, / Fundstelle
Seite: (901) [957]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft auf den Leichen-Stein einer Freundin. ¶ EIn Stern der Tugenden/ die Sonne dieser Stadt/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft auf den Leichen-Stein einer Freundin. ¶ EIn Stern der Tugenden/ die Sonne dieser Stadt/ / Fundstelle
Seite: (904) [960]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft eines alten bösen Weibes. ¶ [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Wo Quaal, Irrlicht, Teuffel und Nacht ist, / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft eines alten bösen Weibes. ¶ [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Wo Quaal, Irrlicht, Teuffel und Nacht ist, / Fundstelle
Seite: (904) [960]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft auf ein Tugendreiches Frauenzimmer. ¶ [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Wo Perlen, Rubin, Diamant, Gold Magnete seyn / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Grabschrifft auf ein Tugendreiches Frauenzimmer. ¶ [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Wo Perlen, Rubin, Diamant, Gold Magnete seyn / Fundstelle
Seite: (905) [961]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq].
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]XXV[/aq]. ¶ Aber darff denn ein Christlicher Poet aus der [aq]Mythologie[/aq] die Nahmen der Heydnischen Götter und Göttinnen in den Versen gebrauchen? ¶ Hierinnen fehlen einige in [aq]Excessu[/aq], einige in [aq]Defectu[/aq]. Die in [aq]Excessu[/aq] begehen darinnen Fehler, wenn sie der Sache zuviel thun und nichts vor schön halten, wo es nicht mit solchen Heydnischen Alfanzereyen angefüllet ist, daran Christlichgesinnte Gemüther billig einen Eckel haben. Aber die in [aq]Defectu[/aq] fehlen, welche gar nichts aus der [aq]Mythologie[/aq] leyden wollen, wozu sie bewogen werden durch die [aq]Dicta Exod. XXIII. 13. Zachar. XIII. 2. Hos. II. 16. 17[/aq]. Allein sie haben gar nicht nöthig, sich ohne Noth ein Gewissen zu machen, sonst hätte Salomo im Tempel keine Cherubinen, Löwen, Ochsen u. s. w. machen dürffen; Christus die eherne Schlange und der Heil. Geist den [aq]Jupiter[/aq] und [aq]Mercurius Actor. XIV 12. 13[/aq]. nicht [S] nennen dürffen; ja Paulus würde auf dem Schiffe nicht gefahren seyn, woran der [aq]Castor[/aq] und [aq]Pollux[/aq] gestanden. Denn die angeführten [aq]Dicta[/aq] verbiethen nicht die Anführung der Heydnischen Götter, sondern nur die Ehre der Anbethung, welche GOtt allein gebühret. [aq]Exod. XX. 4. 5[/aq]. Haben also [aq]Lipsius, Heinsius[/aq] und Opitz nicht wohl gethan, daß sie der [aq]Venus[/aq], dem [aq]Marti[/aq] und [aq]Baccho[/aq] Lob-Reden gemacht. Allein man kan selbe ohne Verletzung des Gewissens gebrauchen ¶ 1. Als [aq]Inventores[/aq] […] ¶ 2. Wenn man [aq]Allegori[/aq]en, [aq]Comparationes[/aq] und [aq]Allusiones[/aq] davon machet [...] [S] […] ¶ 3. Wenn man von solchen [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Fictiones[/aq] nimmet und daher einführet ¶ Bey einem [aq]Theologo[/aq] die [aq]Eusebiam[/aq] und [aq]Uraniam[/aq]. / Fundstelle
Seite: (106-108) [144-146]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]8[/aq]. Lässet man, wie billig, von dem seeligen Zustande des Verstorbenen was einfliessen, [S] müssen die Heydnischen Fratzen und Fabelwerck von den Elisischen Feldern von [aq]Acheronte[/aq], [aq]Cerbero[/aq], von den [aq]Parcen[/aq] und dergleichen Geschmeisse wegbleiben, weil ein Christlicher Poet schon den seeligen Zustand Gläubig-Verstorbener aus der Heiligen Schrifft viel tröstlicher und lebendiger vorstellen kan, als aus den trüben Pfützen der Heydnischen [aq]Theologie[/aq]; zugeschweigen, daß es eine Sünde und straffbarer Irrthum ist und Christen zur Schande gereichet. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]8[/aq]. Lässet man, wie billig, von dem seeligen Zustande des Verstorbenen was einfliessen, [S] müssen die Heydnischen Fratzen und Fabelwerck von den Elisischen Feldern von [aq]Acheronte[/aq], [aq]Cerbero[/aq], von den [aq]Parcen[/aq] und dergleichen Geschmeisse wegbleiben, weil ein Christlicher Poet schon den seeligen Zustand Gläubig-Verstorbener aus der Heiligen Schrifft viel tröstlicher und lebendiger vorstellen kan, als aus den trüben Pfützen der Heydnischen [aq]Theologie[/aq]; zugeschweigen, daß es eine Sünde und straffbarer Irrthum ist und Christen zur Schande gereichet. / Fundstelle
Seite: (387-388) [435-436]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 6[/aq]. ¶ Von der Poesie erster Zeit ist zu bedauren, daß wir nichts aufzuweisen haben, als was uns [aq]Tacitus[/aq] davon meldet, wie sie nehmlich gewisse Lieder gehabt, wenn er [aq]de moribus Germanorum cap[/aq]. [aq]2[/aq]. spricht: [aq]Celebrant carminibus antiquis, quod unun apud illos memoriae & Annalium genus est, Tuistonem Deum terra editum & Filium Mannum originem gentis conditoresq[/aq]`[ZEICHEN]; und zu Ende des 2. Buchs seiner [aq]Annalium[/aq] sagt er von den [S] [aq]Cherusci[/aq]schen Fürsten und teutschen Feldherrn [aq]Arminio[/aq]: [aq]Canitur adhuc barbaras apud gentes; Graecorum annalibus ignotus, qui sua tantum mirantur[/aq]. Woraus wir den Inhalt ihrer Gedichte und Lob-Gesänge wahrnehmen und daraus schliessen können 1) daß schonlängst vor [aq]Taciti[/aq] Zeiten uhralte Gedichte unter den Teutschen üblich gewesen, wodurch sie ihre Geschichte auf die Nachkommen gebracht. 2) Daß diese Lieder ein Stück ihres Gottesdienstes ausgemacht
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. ¶ Von der Poesie erster Zeit ist zu bedauren, daß wir nichts aufzuweisen haben, als was uns [aq]Tacitus[/aq] davon meldet, wie sie nehmlich gewisse Lieder gehabt, wenn er [aq]de moribus Germanorum cap[/aq]. [aq]2[/aq]. spricht: [aq]Celebrant carminibus antiquis, quod unun apud illos memoriae & Annalium genus est, Tuistonem Deum terra editum & Filium Mannum originem gentis conditoresq[/aq]`[ZEICHEN]; und zu Ende des 2. Buchs seiner [aq]Annalium[/aq] sagt er von den [S] [aq]Cherusci[/aq]schen Fürsten und teutschen Feldherrn [aq]Arminio[/aq]: [aq]Canitur adhuc barbaras apud gentes; Graecorum annalibus ignotus, qui sua tantum mirantur[/aq]. Woraus wir den Inhalt ihrer Gedichte und Lob-Gesänge wahrnehmen und daraus schliessen können 1) daß schonlängst vor [aq]Taciti[/aq] Zeiten uhralte Gedichte unter den Teutschen üblich gewesen, wodurch sie ihre Geschichte auf die Nachkommen gebracht. 2) Daß diese Lieder ein Stück ihres Gottesdienstes ausgemacht / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 6[/aq]. ¶ Von der Poesie erster Zeit ist zu bedauren, daß wir nichts aufzuweisen haben, als was uns [aq]Tacitus[/aq] davon meldet, wie sie nehmlich gewisse Lieder gehabt, wenn er [aq]de moribus Germanorum cap[/aq]. [aq]2[/aq]. spricht: [aq]Celebrant carminibus antiquis, quod unun apud illos memoriae & Annalium genus est, Tuistonem Deum terra editum & Filium Mannum originem gentis conditoresq[/aq]`[ZEICHEN]; und zu Ende des 2. Buchs seiner [aq]Annalium[/aq] sagt er von den [S] [aq]Cherusci[/aq]schen Fürsten und teutschen Feldherrn [aq]Arminio[/aq]: [aq]Canitur adhuc barbaras apud gentes; Graecorum annalibus ignotus, qui sua tantum mirantur[/aq]. Woraus wir den Inhalt ihrer Gedichte und Lob-Gesänge wahrnehmen und daraus schliessen können 1) daß schonlängst vor [aq]Taciti[/aq] Zeiten uhralte Gedichte unter den Teutschen üblich gewesen, wodurch sie ihre Geschichte auf die Nachkommen gebracht. 2) Daß diese Lieder ein Stück ihres Gottesdienstes ausgemacht / Fundstelle
Seite: (4-5) [40-41]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: X. ¶ Wie mache ich es aber/ wenn ich auf Historien [aq]alludir[/aq]en will? ¶ Siehe zu, ob deine vorhabende Materie mit einer wohl bekannten Historie aus der Bibel, [aq]Profan[/aq]-Historie oder [aq]Mythologie[/aq] kan erläutert werden; hast du sie gefunden, so führe sie, [aq]quoad Nervum[/aq], kurtz an, so bekömmest du eine [aq]allusion[/aq], als: ¶ Des Glückes Paradieß ist mir zur Wüsten worden/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: X. ¶ Wie mache ich es aber/ wenn ich auf Historien [aq]alludir[/aq]en will? ¶ Siehe zu, ob deine vorhabende Materie mit einer wohl bekannten Historie aus der Bibel, [aq]Profan[/aq]-Historie oder [aq]Mythologie[/aq] kan erläutert werden; hast du sie gefunden, so führe sie, [aq]quoad Nervum[/aq], kurtz an, so bekömmest du eine [aq]allusion[/aq], als: ¶ Des Glückes Paradieß ist mir zur Wüsten worden/ / Fundstelle
Seite: (179) [221]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: XI. ¶ Wie kan man zu den übrigen Stücken gelangen/ darauf insgemein <aq>alludiret</aq> wird? ¶ Durch die <aq>Collectanea</aq>: Denn in denselben findet man <aq>colligiret Proverbia, Exempla, Testimonia, Inscriptiones, Emblemata &c</aq>. welches alles Sachen seyn, so nicht in unserm Gehirne gewachsen. Es wäre dann, daß man durch fleißiges Lesen der Heil. Schrift und anderer Historischer, Moralischer, Politischer und <aq>Emblemati</aq>scher Bücher dergleichen <aq>Realia</aq> nicht allein im Buche, sondern auch im Kopfe hätte, oder selbst was vor sich machen und erfinden könne, worauf man <aq>alludire</aq>, welches der ersten Art bey weiten vorzuziehen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: XI. ¶ Wie kan man zu den übrigen Stücken gelangen/ darauf insgemein <aq>alludiret</aq> wird? ¶ Durch die <aq>Collectanea</aq>: Denn in denselben findet man <aq>colligiret Proverbia, Exempla, Testimonia, Inscriptiones, Emblemata &c</aq>. welches alles Sachen seyn, so nicht in unserm Gehirne gewachsen. Es wäre dann, daß man durch fleißiges Lesen der Heil. Schrift und anderer Historischer, Moralischer, Politischer und <aq>Emblemati</aq>scher Bücher dergleichen <aq>Realia</aq> nicht allein im Buche, sondern auch im Kopfe hätte, oder selbst was vor sich machen und erfinden könne, worauf man <aq>alludire</aq>, welches der ersten Art bey weiten vorzuziehen. / Fundstelle
Seite: (180) [222]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]2[/aq]. Billiget man das daher rührende Trauren und die Thränen, weil der Verlust kostbar; doch können sonderlich in [aq]Consideration[/aq] gezogen werden ¶ [...] [S] […] ¶ [aq]4)[/aq] Die Gemahlin, mit welcher er eine vergnügte und gesegnete Ehe geführet. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]2[/aq]. Billiget man das daher rührende Trauren und die Thränen, weil der Verlust kostbar; doch können sonderlich in [aq]Consideration[/aq] gezogen werden ¶ [...] [S] […] ¶ [aq]4)[/aq] Die Gemahlin, mit welcher er eine vergnügte und gesegnete Ehe geführet. / Fundstelle
Seite: (381-382) [429-430]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]3[/aq]. Tröstet man die Hinterbliebenen. Die [aq]Fontes[/aq], daraus die Trost-Gründe zu nehmen, sind theils die Heilige Schrifft als ein unerschöpflicher Brunnen voller Geist und Krafft, niedergeschlagene Hertzen aufzurichten, theils die Vernunfft und [aq]Moral[/aq]; wiewohl darunter der erste [aq]Fons[/aq] billig die Ober-Hand behält. ¶ Jedoch lauffen die meisten Trost-Gründe dahinaus: ¶ […] ¶ [aq]2)[/aq] Er ist jung gestorben, zeitig vollkommen worden, wer zeitig erben will, muß zeitig sterben, besser zeitig den Port erreichet, als lange auf dem Meere wallen. GOtt hat ihn zeitig weggenommen, da-[S]mit er nicht von der bösen Welt verführet würde. Bey GOtt ist er wohl aufgehoben. GOtt hat ihn nur als Pfand geliehen, welches er als ein Eigenthums-Herr bald wieder zurück genommen; dort wird die Vereinigung ohne Trennung in grösserer Freude und Herrlichkeit erfolgen. Er gehet voran, wir folgen, wann GOtt will. ¶ [aq]3)[/aq] Er geniesset nach der Unruhe die Ruhe; nach der Last ewige Lust; den beständigen Feyer-Abend nach mühseligen Diensten. ¶ [aq]4)[/aq] Er scheinet dort als die Sonne, da wir hier in Egyptens Nacht leben; uns drücken Dornen, er träget Krohnen; die Sünde befleckt uns noch, er ist ein Engel worden. ¶ [aq]5)[/aq] Der Leib ist nur gestorben, die Seele lebt bey GOtt, auch lebet hier sein Tugend-Lob in den Hertzen der Menschen, sein Andencken ist im Seegen. […] ¶ [aq]4[/aq]. Man wünschet auch bey Hohen an statt der gewöhnlichen Trost-Gründe Trost von [S] GOtt, daß er die Wunden, so er geschlagen, heilen, in der Nacht die Sonne scheinen lassen, und nach dem Weinen sie mit vielen Freuden überschütten wolle etc.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]3[/aq]. Tröstet man die Hinterbliebenen. Die [aq]Fontes[/aq], daraus die Trost-Gründe zu nehmen, sind theils die Heilige Schrifft als ein unerschöpflicher Brunnen voller Geist und Krafft, niedergeschlagene Hertzen aufzurichten, theils die Vernunfft und [aq]Moral[/aq]; wiewohl darunter der erste [aq]Fons[/aq] billig die Ober-Hand behält. ¶ Jedoch lauffen die meisten Trost-Gründe dahinaus: ¶ […] ¶ [aq]2)[/aq] Er ist jung gestorben, zeitig vollkommen worden, wer zeitig erben will, muß zeitig sterben, besser zeitig den Port erreichet, als lange auf dem Meere wallen. GOtt hat ihn zeitig weggenommen, da-[S]mit er nicht von der bösen Welt verführet würde. Bey GOtt ist er wohl aufgehoben. GOtt hat ihn nur als Pfand geliehen, welches er als ein Eigenthums-Herr bald wieder zurück genommen; dort wird die Vereinigung ohne Trennung in grösserer Freude und Herrlichkeit erfolgen. Er gehet voran, wir folgen, wann GOtt will. ¶ [aq]3)[/aq] Er geniesset nach der Unruhe die Ruhe; nach der Last ewige Lust; den beständigen Feyer-Abend nach mühseligen Diensten. ¶ [aq]4)[/aq] Er scheinet dort als die Sonne, da wir hier in Egyptens Nacht leben; uns drücken Dornen, er träget Krohnen; die Sünde befleckt uns noch, er ist ein Engel worden. ¶ [aq]5)[/aq] Der Leib ist nur gestorben, die Seele lebt bey GOtt, auch lebet hier sein Tugend-Lob in den Hertzen der Menschen, sein Andencken ist im Seegen. […] ¶ [aq]4[/aq]. Man wünschet auch bey Hohen an statt der gewöhnlichen Trost-Gründe Trost von [S] GOtt, daß er die Wunden, so er geschlagen, heilen, in der Nacht die Sonne scheinen lassen, und nach dem Weinen sie mit vielen Freuden überschütten wolle etc. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]3[/aq]. Tröstet man die Hinterbliebenen. Die [aq]Fontes[/aq], daraus die Trost-Gründe zu nehmen, sind theils die Heilige Schrifft als ein unerschöpflicher Brunnen voller Geist und Krafft, niedergeschlagene Hertzen aufzurichten, theils die Vernunfft und [aq]Moral[/aq]; wiewohl darunter der erste [aq]Fons[/aq] billig die Ober-Hand behält. ¶ Jedoch lauffen die meisten Trost-Gründe dahinaus: ¶ […] ¶ [aq]2)[/aq] Er ist jung gestorben, zeitig vollkommen worden, wer zeitig erben will, muß zeitig sterben, besser zeitig den Port erreichet, als lange auf dem Meere wallen. GOtt hat ihn zeitig weggenommen, da-[S]mit er nicht von der bösen Welt verführet würde. Bey GOtt ist er wohl aufgehoben. GOtt hat ihn nur als Pfand geliehen, welches er als ein Eigenthums-Herr bald wieder zurück genommen; dort wird die Vereinigung ohne Trennung in grösserer Freude und Herrlichkeit erfolgen. Er gehet voran, wir folgen, wann GOtt will. ¶ [aq]3)[/aq] Er geniesset nach der Unruhe die Ruhe; nach der Last ewige Lust; den beständigen Feyer-Abend nach mühseligen Diensten. ¶ [aq]4)[/aq] Er scheinet dort als die Sonne, da wir hier in Egyptens Nacht leben; uns drücken Dornen, er träget Krohnen; die Sünde befleckt uns noch, er ist ein Engel worden. ¶ [aq]5)[/aq] Der Leib ist nur gestorben, die Seele lebt bey GOtt, auch lebet hier sein Tugend-Lob in den Hertzen der Menschen, sein Andencken ist im Seegen. […] ¶ [aq]4[/aq]. Man wünschet auch bey Hohen an statt der gewöhnlichen Trost-Gründe Trost von [S] GOtt, daß er die Wunden, so er geschlagen, heilen, in der Nacht die Sonne scheinen lassen, und nach dem Weinen sie mit vielen Freuden überschütten wolle etc. / Fundstelle
Seite: (382-384) [430-432]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]5[/aq]. Unverschämte und ärgerliche Sau-Zoten in diese Gedichte einfliessen lassen, sonderlich in die sogenannten Braut-Suppen, stehet einem Christlichen Poeten nicht wohl an. Unterdessen aber ist nicht gleich verwehret, von den Vergnüglichkeiten keuscher Liebe zu reden, so die Verbundenen zu geniessen hätten, wenn nur die Gräntzen der Erbarkeit nicht überschritten werden, und es das Alter des Poeten zulässet ohne Verdacht von den Geheimnissen ehelicher Liebes-Vergnügungen allzu teutsch zu [aq]raisonniren[/aq]. Der Ehestand führet ohnedem mehr Galle als Honigseim mit sich; deßwegen ist unverwehrt/ solchen angenehm und beliebt vorzubilden. Ein Hochzeit-[S][aq]Carmen[/aq] ist keine Predigt noch ernsthafftiger Trauungs-[aq]Sermon[/aq], sondern ist angenehm und gefällig auszuführen. Doch muß man auch den Unterscheid der Personen ansehen; Bey Predigern die [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Expressiones[/aq] aus der Bibel zu nehmen ist löblich und ihrem Stande gemäß
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]5[/aq]. Unverschämte und ärgerliche Sau-Zoten in diese Gedichte einfliessen lassen, sonderlich in die sogenannten Braut-Suppen, stehet einem Christlichen Poeten nicht wohl an. Unterdessen aber ist nicht gleich verwehret, von den Vergnüglichkeiten keuscher Liebe zu reden, so die Verbundenen zu geniessen hätten, wenn nur die Gräntzen der Erbarkeit nicht überschritten werden, und es das Alter des Poeten zulässet ohne Verdacht von den Geheimnissen ehelicher Liebes-Vergnügungen allzu teutsch zu [aq]raisonniren[/aq]. Der Ehestand führet ohnedem mehr Galle als Honigseim mit sich; deßwegen ist unverwehrt/ solchen angenehm und beliebt vorzubilden. Ein Hochzeit-[S][aq]Carmen[/aq] ist keine Predigt noch ernsthafftiger Trauungs-[aq]Sermon[/aq], sondern ist angenehm und gefällig auszuführen. Doch muß man auch den Unterscheid der Personen ansehen; Bey Predigern die [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Expressiones[/aq] aus der Bibel zu nehmen ist löblich und ihrem Stande gemäß / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]5[/aq]. Unverschämte und ärgerliche Sau-Zoten in diese Gedichte einfliessen lassen, sonderlich in die sogenannten Braut-Suppen, stehet einem Christlichen Poeten nicht wohl an. Unterdessen aber ist nicht gleich verwehret, von den Vergnüglichkeiten keuscher Liebe zu reden, so die Verbundenen zu geniessen hätten, wenn nur die Gräntzen der Erbarkeit nicht überschritten werden, und es das Alter des Poeten zulässet ohne Verdacht von den Geheimnissen ehelicher Liebes-Vergnügungen allzu teutsch zu [aq]raisonniren[/aq]. Der Ehestand führet ohnedem mehr Galle als Honigseim mit sich; deßwegen ist unverwehrt/ solchen angenehm und beliebt vorzubilden. Ein Hochzeit-[S][aq]Carmen[/aq] ist keine Predigt noch ernsthafftiger Trauungs-[aq]Sermon[/aq], sondern ist angenehm und gefällig auszuführen. Doch muß man auch den Unterscheid der Personen ansehen; Bey Predigern die [aq]Inventiones[/aq] und [aq]Expressiones[/aq] aus der Bibel zu nehmen ist löblich und ihrem Stande gemäß / Fundstelle
Seite: (402-403) [450-451]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Siehet man aber von diesen dreyen Gedichten [Geburtstags-, Namenstags- und Neujahrsgedichten, J.T.] an ¶ [aq]2[/aq]. Den Inhalt, ¶ So läufft er auf folgende [aq]Momenta[/aq] hinaus. ¶ [aq]1[/aq]. Sie [aq]celebrir[/aq]en einen Tag, ¶ [aq]1)[/aq] Da sie GOtt vor so und so viel Jahren, Reich und Ländern, der [aq]Republic[/aq], der Christenheit, den Musen/ den [aq]Clienten[/aq], [S] den Armen etc. zum Besten geschencket, welches sie bißher bewiesen, [aq]deducatur[/aq]. ¶ […] ¶ [aq]3)[/aq] Da sie das alte Jahr glücklich zurück geleget und das Neue unter GOttes Seegen angetreten. ¶ [aq]2[/aq]. Ihr Hauß, das Land, die Musen, Freunde, [aq]Client[/aq]en etc. freuen sich, daß sie GOtt bißher gesund erhalten, darunter auch ich begriffen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Siehet man aber von diesen dreyen Gedichten [Geburtstags-, Namenstags- und Neujahrsgedichten, J.T.] an ¶ [aq]2[/aq]. Den Inhalt, ¶ So läufft er auf folgende [aq]Momenta[/aq] hinaus. ¶ [aq]1[/aq]. Sie [aq]celebrir[/aq]en einen Tag, ¶ [aq]1)[/aq] Da sie GOtt vor so und so viel Jahren, Reich und Ländern, der [aq]Republic[/aq], der Christenheit, den Musen/ den [aq]Clienten[/aq], [S] den Armen etc. zum Besten geschencket, welches sie bißher bewiesen, [aq]deducatur[/aq]. ¶ […] ¶ [aq]3)[/aq] Da sie das alte Jahr glücklich zurück geleget und das Neue unter GOttes Seegen angetreten. ¶ [aq]2[/aq]. Ihr Hauß, das Land, die Musen, Freunde, [aq]Client[/aq]en etc. freuen sich, daß sie GOtt bißher gesund erhalten, darunter auch ich begriffen. / Fundstelle
Seite: (413-414) [461-462]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]6[/aq]. Der Wunsch muß sein Absehen richten auf die Person, Stand, Würde, [aq]Merit[/aq]en, Alter etc. Hat die mit einem [aq]Carmine[/aq] zu beehrende Person bereits ein sehr hohes Alter, darf man eben den Wunsch nicht auf [aq]Nestors[/aq] oder Methusalems Jahre hinaus setzen, welches bey unserm gewöhnlichen Alter nicht mehr möglich; zumahl wann die Person vielen Beschwerlichkeiten und kräncklichen Zufällen unterworffen, sondern man wünschet vielmehr, daß GOtt ihre Gesundheit und Kräffte verneuren und [S] vermehren wolle, wie den Adlern, daß das [aq]75[/aq]ste Jahr sey, wie das [aq]25[/aq]ste gewesen etc. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]6[/aq]. Der Wunsch muß sein Absehen richten auf die Person, Stand, Würde, [aq]Merit[/aq]en, Alter etc. Hat die mit einem [aq]Carmine[/aq] zu beehrende Person bereits ein sehr hohes Alter, darf man eben den Wunsch nicht auf [aq]Nestors[/aq] oder Methusalems Jahre hinaus setzen, welches bey unserm gewöhnlichen Alter nicht mehr möglich; zumahl wann die Person vielen Beschwerlichkeiten und kräncklichen Zufällen unterworffen, sondern man wünschet vielmehr, daß GOtt ihre Gesundheit und Kräffte verneuren und [S] vermehren wolle, wie den Adlern, daß das [aq]75[/aq]ste Jahr sey, wie das [aq]25[/aq]ste gewesen etc. / Fundstelle
Seite: (416-417) [464-465]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]VIII[/aq]. ¶ Wie verhält man sich in den Gedichten/ da man zu Vermehrung des Hauses durch Kinder [aq]gratuli[/aq]ren muß? ¶ Man siehet in diesen Gedichten zuförderst auf ¶ [aq]I[/aq]. Den [aq]Casum[/aq]. ¶ Dieser ist, wann GOtt den Ehestand mit Leibes-Früchten geseegnet und unsere [aq]Devotion[/aq] oder Schuldigkeit erfodert, bey Durchlauchtigen oder [aq]Illustre[/aq]n Personen, Patronen, Verwandten und guten Freunden mit einem Glückwunsch aufzuwarten. ¶ [aq]II[/aq]. Die [aq]Contenta[/aq] und Inhalt. ¶ Diese bestehen mehrentheils in folgenden Stücken: ¶ [aq]1[/aq]. Man rühmet die Kinder oder den Ehe-Seegen als ein Gnaden-Geschencke GOttes, als eine Augen-Lust und Trost der Eltern, weil sie ihren Nahmen und Geschlechte fortpflantzen, rechtmäßige Besitzer ihrer Tugenden und Vermögens und im Alter ihr Trost und Stab waren. ¶ [aq]2[/aq]. Hiernechst preiset man also das Glück gegenwärtiger Eltern durch ein wohlgestaltes Kind; man drücket ihre Freude darüber [S] aus, weil ihre Hoffnung und Verlangen gestillet, ihr Gebet erhöret und ihr Wunsch nunmehr vollkommen sey. ¶ [...] ¶ [aq]4[/aq]. Wünschet man den Eltern, daß sie viel Ehre und Freude an ihm erleben; dem Kinde aber zur Aufferziehung GOttes Gnade und Seegen.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]VIII[/aq]. ¶ Wie verhält man sich in den Gedichten/ da man zu Vermehrung des Hauses durch Kinder [aq]gratuli[/aq]ren muß? ¶ Man siehet in diesen Gedichten zuförderst auf ¶ [aq]I[/aq]. Den [aq]Casum[/aq]. ¶ Dieser ist, wann GOtt den Ehestand mit Leibes-Früchten geseegnet und unsere [aq]Devotion[/aq] oder Schuldigkeit erfodert, bey Durchlauchtigen oder [aq]Illustre[/aq]n Personen, Patronen, Verwandten und guten Freunden mit einem Glückwunsch aufzuwarten. ¶ [aq]II[/aq]. Die [aq]Contenta[/aq] und Inhalt. ¶ Diese bestehen mehrentheils in folgenden Stücken: ¶ [aq]1[/aq]. Man rühmet die Kinder oder den Ehe-Seegen als ein Gnaden-Geschencke GOttes, als eine Augen-Lust und Trost der Eltern, weil sie ihren Nahmen und Geschlechte fortpflantzen, rechtmäßige Besitzer ihrer Tugenden und Vermögens und im Alter ihr Trost und Stab waren. ¶ [aq]2[/aq]. Hiernechst preiset man also das Glück gegenwärtiger Eltern durch ein wohlgestaltes Kind; man drücket ihre Freude darüber [S] aus, weil ihre Hoffnung und Verlangen gestillet, ihr Gebet erhöret und ihr Wunsch nunmehr vollkommen sey. ¶ [...] ¶ [aq]4[/aq]. Wünschet man den Eltern, daß sie viel Ehre und Freude an ihm erleben; dem Kinde aber zur Aufferziehung GOttes Gnade und Seegen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]VIII[/aq]. ¶ Wie verhält man sich in den Gedichten/ da man zu Vermehrung des Hauses durch Kinder [aq]gratuli[/aq]ren muß? ¶ Man siehet in diesen Gedichten zuförderst auf ¶ [aq]I[/aq]. Den [aq]Casum[/aq]. ¶ Dieser ist, wann GOtt den Ehestand mit Leibes-Früchten geseegnet und unsere [aq]Devotion[/aq] oder Schuldigkeit erfodert, bey Durchlauchtigen oder [aq]Illustre[/aq]n Personen, Patronen, Verwandten und guten Freunden mit einem Glückwunsch aufzuwarten. ¶ [aq]II[/aq]. Die [aq]Contenta[/aq] und Inhalt. ¶ Diese bestehen mehrentheils in folgenden Stücken: ¶ [aq]1[/aq]. Man rühmet die Kinder oder den Ehe-Seegen als ein Gnaden-Geschencke GOttes, als eine Augen-Lust und Trost der Eltern, weil sie ihren Nahmen und Geschlechte fortpflantzen, rechtmäßige Besitzer ihrer Tugenden und Vermögens und im Alter ihr Trost und Stab waren. ¶ [aq]2[/aq]. Hiernechst preiset man also das Glück gegenwärtiger Eltern durch ein wohlgestaltes Kind; man drücket ihre Freude darüber [S] aus, weil ihre Hoffnung und Verlangen gestillet, ihr Gebet erhöret und ihr Wunsch nunmehr vollkommen sey. ¶ [...] ¶ [aq]4[/aq]. Wünschet man den Eltern, daß sie viel Ehre und Freude an ihm erleben; dem Kinde aber zur Aufferziehung GOttes Gnade und Seegen. / Fundstelle
Seite: (432-433) [480-481]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]2[/aq]. Man saget: GOtt habe unser Gebet erhöret, das Verlangen gestillet, die Hoffnung erfüllet und Ihn zu allgemeinen Trost zurücke gebracht. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]2[/aq]. Man saget: GOtt habe unser Gebet erhöret, das Verlangen gestillet, die Hoffnung erfüllet und Ihn zu allgemeinen Trost zurücke gebracht. / Fundstelle
Seite: (486) [538]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]4[/aq]. Und da solches Amt mit vieler Arbeit und Sorgen verknüpfet, so versichert man, wie GOtt alle Mühe und Beschwerlichkeit durch seinen Beystand versüssen und erleichtern würde. [...][S] ¶ [aq]6[/aq]. Man wünschet dazu den göttlichen Seegen, Kräffte, Gesundheit und alles Vergnügen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]4[/aq]. Und da solches Amt mit vieler Arbeit und Sorgen verknüpfet, so versichert man, wie GOtt alle Mühe und Beschwerlichkeit durch seinen Beystand versüssen und erleichtern würde. [...][S] ¶ [aq]6[/aq]. Man wünschet dazu den göttlichen Seegen, Kräffte, Gesundheit und alles Vergnügen. / Fundstelle
Seite: (491-492) [543-544]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Doch kan man auch in dem andern Falle Gelegenheit zu reden nehmen von der Unbeständigkeit menschlicher Vergnügungen;von der Weise GOttes mit seinen Frommen umzugehen, indem er ihnen immer eine Abwechselung giebet, auf den Zucker Salsen; auf Sonnenschein Regen; auf Tag Nacht etc. welches alles zu ihrem Besten gereichen muß etc. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Doch kan man auch in dem andern Falle Gelegenheit zu reden nehmen von der Unbeständigkeit menschlicher Vergnügungen;von der Weise GOttes mit seinen Frommen umzugehen, indem er ihnen immer eine Abwechselung giebet, auf den Zucker Salsen; auf Sonnenschein Regen; auf Tag Nacht etc. welches alles zu ihrem Besten gereichen muß etc. / Fundstelle
Seite: (508) [560]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Doch ist noch dieses hierbey zu mercken, daß auf die Anmahnung zum Trauren endlich eine Ab-[S]mahnung von Trauren angehänget werde wegen der erlangten ewigen Glückseel.keit, nebst einem Wunsche, daß sie GOtt in Trauren aufrichten möge; wiewohl der Wunsch auch zuweilen wegbleiben kan. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Doch ist noch dieses hierbey zu mercken, daß auf die Anmahnung zum Trauren endlich eine Ab-[S]mahnung von Trauren angehänget werde wegen der erlangten ewigen Glückseel.keit, nebst einem Wunsche, daß sie GOtt in Trauren aufrichten möge; wiewohl der Wunsch auch zuweilen wegbleiben kan. / Fundstelle
Seite: (567-568) [619-620]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: In Geistlichen Oden redet man mehrentheils mit der heiligen Schrifft; aber in weltlichen nach Beschaffenheit der Personen u. Sachen, bald schlecht, bald gelehrt. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: In Geistlichen Oden redet man mehrentheils mit der heiligen Schrifft; aber in weltlichen nach Beschaffenheit der Personen u. Sachen, bald schlecht, bald gelehrt. / Fundstelle
Seite: (865) [919]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]VII[/aq]. ¶ Was sind [aq]Oratori[/aq]en? ¶ [aq]Oratori[/aq]en sind eine schöne Art der Kirchen-[aq]Music[/aq], darinnen man Biblische [aq]Texte[/aq], [aq]Arien[/aq], Gesetzgen aus [aq]Choral[/aq]-Gesängen, auch bißweilen kleine [aq]Recitative[/aq] unter einander mischet. Es kömmet dessen Einrichtung zwar bloß auf das [aq]Genie[/aq] des Poeten an; doch hat er, was die [aq]Arien[/aq] und [aq]Recitative[/aq] betrifft, alle dasjenige zu beobachten, was davon bey den [aq]Cantat[/aq]en angemercket worden, damit er in allen Stücken die vorkommenden Sachen und [aq]Affect[/aq]en wohl ausdrücke, um dadurch desto mehr die [aq]Devotion[/aq] zu erwecken. Ob auch hier eine oder mehr Personen singend einzuführen, dazu wird der vorhabende [aq]Text[/aq] oder [aq]Materie[/aq] selbst Gelegenheit an die Hand geben; Wir wollen es in einen Exempel versuchen: ¶ Psalm [aq]LXXIII, 28[/aq]. ¶ Das ist meine Freude, daß ich mich zu GOtt halte, und meine Zuversicht setze auf den HErrn HErrn. [S] ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ GOtt du bleibest meine Freude!
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]VII[/aq]. ¶ Was sind [aq]Oratori[/aq]en? ¶ [aq]Oratori[/aq]en sind eine schöne Art der Kirchen-[aq]Music[/aq], darinnen man Biblische [aq]Texte[/aq], [aq]Arien[/aq], Gesetzgen aus [aq]Choral[/aq]-Gesängen, auch bißweilen kleine [aq]Recitative[/aq] unter einander mischet. Es kömmet dessen Einrichtung zwar bloß auf das [aq]Genie[/aq] des Poeten an; doch hat er, was die [aq]Arien[/aq] und [aq]Recitative[/aq] betrifft, alle dasjenige zu beobachten, was davon bey den [aq]Cantat[/aq]en angemercket worden, damit er in allen Stücken die vorkommenden Sachen und [aq]Affect[/aq]en wohl ausdrücke, um dadurch desto mehr die [aq]Devotion[/aq] zu erwecken. Ob auch hier eine oder mehr Personen singend einzuführen, dazu wird der vorhabende [aq]Text[/aq] oder [aq]Materie[/aq] selbst Gelegenheit an die Hand geben; Wir wollen es in einen Exempel versuchen: ¶ Psalm [aq]LXXIII, 28[/aq]. ¶ Das ist meine Freude, daß ich mich zu GOtt halte, und meine Zuversicht setze auf den HErrn HErrn. [S] ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ GOtt du bleibest meine Freude! / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]VII[/aq]. ¶ Was sind [aq]Oratori[/aq]en? ¶ [aq]Oratori[/aq]en sind eine schöne Art der Kirchen-[aq]Music[/aq], darinnen man Biblische [aq]Texte[/aq], [aq]Arien[/aq], Gesetzgen aus [aq]Choral[/aq]-Gesängen, auch bißweilen kleine [aq]Recitative[/aq] unter einander mischet. Es kömmet dessen Einrichtung zwar bloß auf das [aq]Genie[/aq] des Poeten an; doch hat er, was die [aq]Arien[/aq] und [aq]Recitative[/aq] betrifft, alle dasjenige zu beobachten, was davon bey den [aq]Cantat[/aq]en angemercket worden, damit er in allen Stücken die vorkommenden Sachen und [aq]Affect[/aq]en wohl ausdrücke, um dadurch desto mehr die [aq]Devotion[/aq] zu erwecken. Ob auch hier eine oder mehr Personen singend einzuführen, dazu wird der vorhabende [aq]Text[/aq] oder [aq]Materie[/aq] selbst Gelegenheit an die Hand geben; Wir wollen es in einen Exempel versuchen: ¶ Psalm [aq]LXXIII, 28[/aq]. ¶ Das ist meine Freude, daß ich mich zu GOtt halte, und meine Zuversicht setze auf den HErrn HErrn. [S] ¶ [aq]ARIA[/aq]. ¶ GOtt du bleibest meine Freude! / Fundstelle
Seite: (895-896) [951-952]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
Ob es gleich mit den [aq]Anacreonti[/aq]schen, Sapphischen und [aq]Alcai[/aq]schen Versen in der teutschen Poesie noch angehen möchte: so will es doch mit den [aq]Hexametris[/aq] und [aq]Pentametris[/aq] nicht fort, ob es gleich viele [aq]Pedanti[/aq]sche Köpfe, wiewohl mit schlechter [aq]Approbation[/aq], versuchet. Denn der Behelff stehet auf schwachen Füssen, als solte [aq]Lutherus[/aq] bey Ubersetzung der Heil. Schrift hie und da [aq]Hexametros[/aq] gemacht haben z. E. [aq]Gen. II. 7[/aq]. ¶ Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ¶ [aq]Gen. XXVI. 8[/aq]. ¶ Und Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca etc. ¶ Da nun der Geistreiche Mann solches wohl niemahls in seine Gedancken gebracht, indem es ohngefehr so gerathen: so halte gäntzlich dafür, daß um deßwillen sich wohl keiner zu solcher ungewöhnlichen Art solte verleiten lassen, lieber zu lateinisiren als teutsche Verse in Reimen zu schreiben, davon auch das graue Alterthum allein [aq]Estim[/aq] gemacht.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ob es gleich mit den [aq]Anacreonti[/aq]schen, Sapphischen und [aq]Alcai[/aq]schen Versen in der teutschen Poesie noch angehen möchte: so will es doch mit den [aq]Hexametris[/aq] und [aq]Pentametris[/aq] nicht fort, ob es gleich viele [aq]Pedanti[/aq]sche Köpfe, wiewohl mit schlechter [aq]Approbation[/aq], versuchet. Denn der Behelff stehet auf schwachen Füssen, als solte [aq]Lutherus[/aq] bey Ubersetzung der Heil. Schrift hie und da [aq]Hexametros[/aq] gemacht haben z. E. [aq]Gen. II. 7[/aq]. ¶ Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ¶ [aq]Gen. XXVI. 8[/aq]. ¶ Und Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca etc. ¶ Da nun der Geistreiche Mann solches wohl niemahls in seine Gedancken gebracht, indem es ohngefehr so gerathen: so halte gäntzlich dafür, daß um deßwillen sich wohl keiner zu solcher ungewöhnlichen Art solte verleiten lassen, lieber zu lateinisiren als teutsche Verse in Reimen zu schreiben, davon auch das graue Alterthum allein [aq]Estim[/aq] gemacht. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ob es gleich mit den [aq]Anacreonti[/aq]schen, Sapphischen und [aq]Alcai[/aq]schen Versen in der teutschen Poesie noch angehen möchte: so will es doch mit den [aq]Hexametris[/aq] und [aq]Pentametris[/aq] nicht fort, ob es gleich viele [aq]Pedanti[/aq]sche Köpfe, wiewohl mit schlechter [aq]Approbation[/aq], versuchet. Denn der Behelff stehet auf schwachen Füssen, als solte [aq]Lutherus[/aq] bey Ubersetzung der Heil. Schrift hie und da [aq]Hexametros[/aq] gemacht haben z. E. [aq]Gen. II. 7[/aq]. ¶ Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ¶ [aq]Gen. XXVI. 8[/aq]. ¶ Und Isaac schertzet mit seinem Weibe Rebecca etc. ¶ Da nun der Geistreiche Mann solches wohl niemahls in seine Gedancken gebracht, indem es ohngefehr so gerathen: so halte gäntzlich dafür, daß um deßwillen sich wohl keiner zu solcher ungewöhnlichen Art solte verleiten lassen, lieber zu lateinisiren als teutsche Verse in Reimen zu schreiben, davon auch das graue Alterthum allein [aq]Estim[/aq] gemacht. / Fundstelle
Seite: (28) [64]
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Unbekannter Wert
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Unbekannter Wert / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: XI. ¶ Wie kan man zu den übrigen Stücken gelangen/ darauf insgemein <aq>alludiret</aq> wird? ¶ Durch die <aq>Collectanea</aq>: Denn in denselben findet man <aq>colligiret Proverbia, Exempla, Testimonia, Inscriptiones, Emblemata &c</aq>. welches alles Sachen seyn, so nicht in unserm Gehirne gewachsen. Es wäre dann, daß man durch fleißiges Lesen der Heil. Schrift und anderer Historischer, Moralischer, Politischer und <aq>Emblemati</aq>scher Bücher dergleichen <aq>Realia</aq> nicht allein im Buche, sondern auch im Kopfe hätte, oder selbst was vor sich machen und erfinden könne, worauf man <aq>alludire</aq>, welches der ersten Art bey weiten vorzuziehen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: XI. ¶ Wie kan man zu den übrigen Stücken gelangen/ darauf insgemein <aq>alludiret</aq> wird? ¶ Durch die <aq>Collectanea</aq>: Denn in denselben findet man <aq>colligiret Proverbia, Exempla, Testimonia, Inscriptiones, Emblemata &c</aq>. welches alles Sachen seyn, so nicht in unserm Gehirne gewachsen. Es wäre dann, daß man durch fleißiges Lesen der Heil. Schrift und anderer Historischer, Moralischer, Politischer und <aq>Emblemati</aq>scher Bücher dergleichen <aq>Realia</aq> nicht allein im Buche, sondern auch im Kopfe hätte, oder selbst was vor sich machen und erfinden könne, worauf man <aq>alludire</aq>, welches der ersten Art bey weiten vorzuziehen. / Fundstelle
 
Seite: (180) [222]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Billiget man das daher rührende Trauren und die Thränen, weil der Verlust kostbar; doch können sonderlich in [aq]Consideration[/aq] gezogen werden ¶ [...] [S] […] ¶ [aq]4)[/aq] Die Gemahlin, mit welcher er eine vergnügte und gesegnete Ehe geführet. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]2[/aq]. Billiget man das daher rührende Trauren und die Thränen, weil der Verlust kostbar; doch können sonderlich in [aq]Consideration[/aq] gezogen werden ¶ [...] [S] […] ¶ [aq]4)[/aq] Die Gemahlin, mit welcher er eine vergnügte und gesegnete Ehe geführet. / Fundstelle
 
Seite: (381-382) [429-430]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wiewohl, wann der Bräutigam selbst aus seiner [aq]Rana[/aq] eine [aq]Diana[/aq] machet, kan noch einiges Lob paßiren: denn dem muß sie doch alleine gefallen. Mancher macht zu seiner eigenen Verspottung aus einer lasterhafftigen [aq]Delila[/aq] oder zornigen [aq]Xantippe[/aq] eine keusche Judith, Abigail oder [aq]Aspasiam[/aq], welches Tadel verdienet. Daher muß nur dieses zum Lobe erwehlet werden, wodurch sie sich von andern [aq]distinguiret[/aq]. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Wiewohl, wann der Bräutigam selbst aus seiner [aq]Rana[/aq] eine [aq]Diana[/aq] machet, kan noch einiges Lob paßiren: denn dem muß sie doch alleine gefallen. Mancher macht zu seiner eigenen Verspottung aus einer lasterhafftigen [aq]Delila[/aq] oder zornigen [aq]Xantippe[/aq] eine keusche Judith, Abigail oder [aq]Aspasiam[/aq], welches Tadel verdienet. Daher muß nur dieses zum Lobe erwehlet werden, wodurch sie sich von andern [aq]distinguiret[/aq]. / Fundstelle
 
Seite: (401) [449]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: dancke aber GOtt/ daß Er mir Kräffte verliehen/ der Studierenden Jugend mit deutlichen und nützlichen Sachen aufzuwarten / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: dancke aber GOtt/ daß Er mir Kräffte verliehen/ der Studierenden Jugend mit deutlichen und nützlichen Sachen aufzuwarten / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [27]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Inzwischen werde doch nicht aufhören/ so lange GOtt Leben/ Gesundheit und Kräffte schencken wird/ der Studierenden Jugend/ sonderlich in denjenigen Wissenschafften/ welche zu Ausübung unserer teutschen Helden-Sprache etwas beytragen/ meine Dienste zu wiedmen / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Inzwischen werde doch nicht aufhören/ so lange GOtt Leben/ Gesundheit und Kräffte schencken wird/ der Studierenden Jugend/ sonderlich in denjenigen Wissenschafften/ welche zu Ausübung unserer teutschen Helden-Sprache etwas beytragen/ meine Dienste zu wiedmen / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [36]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 24[/aq]. ¶ Das erste [aq]Requisitum[/aq] muß ein angehender Poet besitzen, und das dritte wohl beobachten. Zu dem andern aber werden ihn folgende Grund-Regeln zustutzen, zu deren Abhandlungen wir nun mit GOtt schreiten und dessen Seegen dazu von oben erwarten wollen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 24[/aq]. ¶ Das erste [aq]Requisitum[/aq] muß ein angehender Poet besitzen, und das dritte wohl beobachten. Zu dem andern aber werden ihn folgende Grund-Regeln zustutzen, zu deren Abhandlungen wir nun mit GOtt schreiten und dessen Seegen dazu von oben erwarten wollen. / Fundstelle
 
Seite: (20) [56]

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