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- Vom Lobe des Schattens hat der weltbekante Jesuit Athanasius Kircherus ein eignes Buch/ und J. Dousa eine statliche Rede/ (im Schauplatz der Socratischen Weisheit) geschrieben. (Q2355)
- Hievon spricht der Edle Spielende Seel. Gedächtniß [S.i.O.] [S] im [aq]151[/aq]. Gesprächspiel: Die Edle Poeterey ist eine keusche Jungfrau/ welche alle Unreinigkeit hasset/ und anfangs sonderlich zu dem Gottesdienste gewiedmet gewesen/ auch von denen (Q2354)
- [aq]Melanchton Poesin salutat florem & thesaurum eruditionis, Magistram vitae, & formatricem linguae[/aq]. (Q2353)
- [aq]Lotich ad Petron. Satyricon lib. 2. c. 8. tradit Poetices originem antiquissimam, ab Ebraeis inventam esse, ab Ethnicis excultam, & ab utrisque semper sanctam esse habitam: Poetas fuisse[/aq] [S.i.O.] [S] [aq]plerumque Regum atque Imperatorum Praecept (Q2352)
- Ist Apollo/ dem die Erfindung der Poeterey und Medicin zugeschrieben wird. Bey [aq]Ovidio l.1. metam[/aq]. spricht er von sich selber. [S.i.O.] [S] -- [aq]per me concordant carmina nervis[/aq]. soll des Osiridis/ oder Mittzraims (der des Chams Sohn war) B (Q2351)
- Aventin. setzt die Zerstörung Trojas auf das [aq]2788[/aq]. Jahr der Welt/ vor Christi Geburt [aq]1183[/aq]. (Q2350)
- [aq]v. 12[/aq]. Die durch Beredsamkeit. [aq]&c[/aq]. Davon spricht der berühmte Französische Ritter/ H. [aq]Sorel in Tract[/aq]. von der Menschlichen Vollkommenheit/ durch den Seel. Herrn von Stubenberg gedeutscht. I. Abhandlung am [aq]218[/aq]. Blat. (Q2349)
- Denn singt mein Rüstiger die ¶ süssen Himmels-Lieder/ ¶ Vor denen sich der Fluß/ der ge- ¶ gen Morgen läufft/ ¶ Aus Ehren-Furcht entsetzt/ wenn ¶ er sein Ufer täufft/ (Q2348)
- So macht es der Franzos und ¶ alle Lands-genossen/ ¶ der Türk' und Araber: Elbedag ¶ und Ibun ¶ Die wollen ihrer Sprach' allein ¶ die Ehre thun/ ¶ Und wir/ wir solten nur sein da- ¶ von ausgeschlossen? ¶ Drum ist der Helden-Geist Lu- ¶ therus au (Q2347)
- [aq]Paulò post Nobilissimi cujusdam VIRI comitate ad Musarum sacra invitatus, de praedictô argumento consilium repetere coepi[/aq]; (Q2346)
- Der Heillose Schwermer Severus hat fürgegeben: der Wein wäre ein Geschöpf des Teufels/ daher auch die Weinstökke rund wären und sich wie die Schlangen krümmeten/ die nichts als Giffttropffen von sich geben könten. Fast auf [S.i.O.] diesen Schlag ha (Q2345)
- Bey den Ebräern heißt es [das Wort Wein, J.T.] [hebr.] [aq]Chaldaic.[/aq] [hebr.] ([aq]à Janô, puta Noah, qui vini inventor creditur, & à quô JENAM nomen accepisse nonnulli autumant: cùm verò Janum Germanos coluisse ex Historiis non constet, proba (Q2344)
- Die alten Dähnen/ bey welchen der Bischoff Uphila die Buchstaben aufgebracht/ beschrie-[S.i.O.]ben ihrer Vorfahren thaten Verßweise/ und gruben sie in Stein; dieser war das Papier/ der eiserne Grieffel die Feder/ und der Schlegel oder Hammer die Dinten. (Q2343)
- [aq]Imperator Orientis, sub quo 8. Christianorum persecutio, infensissimus literatis, quos propter summam inscitiam, pestem venenum & aulicos mures nominabat; ipse tàm rudis, ut ne nomen mandatis quidem subscribere posset. vid. Text. Offic. Tursellin lib (Q2342)
- Ich mag durch dieses Lied ge- ¶ nauer nicht verfassen/ ¶ womit sonst Teutschland prangt. ¶ Was Schwartz erfunden hat/ ¶ Wie auch den Schiff-Compas/ ¶ den mag ein ander Blat/ ¶ (So Gott und Glükk vergönnt) ¶ beschrieben sehen lassen. (Q2341)
- Du [die Palme, J.T.] bist und bleibest wehrt vor ¶ andern zu erheben/ ¶ Um deine Nutzbarkeit/ darauf ¶ Aegypten zielt ¶ In seiner Bilder-Schrifft/ und ¶ die als heilig hielt ¶ Das stoltze Babylon/ du nährest ¶ Leib und Leben! (Q2340)
- sie [die deutsche Sprache, J.T.] muste traurig wallen ¶ Im Elend' hin und her als eine ¶ Bettlerinn ¶ Und wuste keinen Freund/ biß ¶ daß ein Fürsten-Sinn ¶ Durch himmlisches Geschikk' ein ¶ hertzliches Gefallen ¶ Zu ihr vor andern trug/ worauf (Q2339)
- Was vormahls Palumed und ¶ Cadmus kunt' ergründen/ ¶ Was Rom in Ertz und Wachs/ ¶ und Pergamus hernach ¶ Auf Pergament gebracht/ ist ¶ durch die schöne Sach ¶ Das Nutz-bereichte Werk/ der ¶ Drukker-kunst erfinden ¶ Uns glükklich mitgetheilt: wi (Q2338)
- [aq]Mihi tamen religio sit, heîc silentii peripetasmati planè involvere, vel etiam dissimulare, quae omnes aequitatis amantes gratâ mente agnoscunt & honorant. Nihil certè est, quod homines tàm a beneficiis de-[/aq] [S.i.O.] [aq]terreat, quàm ingrat (Q2337)
- die [aq]IV.[/aq] [Denkzeit der deutschen Sprache, J.T.] fället auf die Zeit des grossen Mannes Lutheri ein (Q2336)
- Also ist unsere ietzige teutsche Sprache/ eben dieselbe uhralte weltweite teutsche Sprache/ die sie vorhin gewesen/ ob sie schon durch mildesten Himmels Segen zu einer mehr prächtigen Zier und Vollkommenheit gerahten ist. (Q2335)
- das die teutsche Sprach nicht allererst vor wenig Zeiten aufgekommen/ ist aus alten Merkmahlen zu erweisen. Ihrer viel wollen daß sie von dem Thurmbau zu Babel auf uns hergeleitet/ und nehmen ihre Beweiß-gründe aus den Zeit- und Geschlecht-rechnungen/ (Q2334)
- So ist es auch mit ihr/ der längst ¶ versühnte Himmel ¶ Erweiset unsrer Sprach' erwün- ¶ schte Gnad und Gunst/ ¶ Und breitet durch sie aus die viel- ¶ verlangte Kunst/ ¶ Nach dem ein End' erreicht des ¶ krieges mord-getümmel! (Q2333)
- Sie [die deutsche Sprache und Welt, J.T.] ist ja/ die sich mag von Ba- ¶ bels Zeiten preisen/ ¶ Von wannen Ascenas/ des gros- ¶ sen Gomers Sohn ¶ Und aller Helden Haupt/ gebracht ¶ denselben Thon/ ¶ Der uns noch heute kan die teut- ¶ schen Wurzeln (Q2332)
- [aq]v. 126[/aq]. Es müst' ein Schöpffer sein. Solches ist bey heidnischen Scribenten mit Uberfluß zu lesen/ dannenhero [aq]Lipsius[/aq] wohl gesprochen [aq]cent. 2. Ep. 26. ad Belgas: Est inter communes receptasque notiones, quas natura parens omnibus, (Q2331)
- [aq]92[/aq]. Um bey die Heidenschafft [aq]&c. Famigeratissimus Philologus & Theologus, J. M. Dilherrus lib. 2. Elect. c. 6. p m 146. è Censorin l. de N. D. c. 1. observavit quemlibet gentilium in agro suo habuisse[/aq] [S.iO] [aq]partem aliquam Dîs cons (Q2330)
- Wenn man aber dem Nahmen Prometheus/ welcher [griech.] [aq]à Providentiâ[/aq]. stammet/ eigentlich nachsinnen will/ wird dadurch nicht ungeschikklich die Gött-[S.i.O.] [S] liche Vorsorge verstanden. [aq]Plutarchus[/aq] deutet hiermit auf des Menschen G (Q2329)
- So wurde dieses Land mit der ¶ Vernunfft geflügelt/ ¶ Der Himmel wolt' ihm wohl/ daß ¶ es in Aufwachs kam/ ¶ Und alle Wissenschafft daselbst ¶ die Wohnung nahm/ (Q2328)
- Auch keiner würde nicht bei ih- ¶ nen [den Griechen, J.T.] leicht gelitten/ ¶ Dem Gott wär' unbekant/ Mi- ¶ nerven-Stadt verjagt ¶ Von ihr Protagoras/ weil er ein- ¶ mahl gesagt: ¶ Er wüst' und kennt' ihn nicht; (Q2327)
- [aq]v. 700.[/aq] Ja ja sie hat fürwahr ein himmlisches Beginnen etc. [aq]Cicero p. L[?]archiâ. §. 18. Atque sic à summis hominibus eruditissimisque accepimus, caeterarum rerum studia, & Doctrinâ, & praeceptis, & arte constare: poetam naturâ ipsâ va (Q2326)
- Hier wurde der Parnaß und A- ¶ ons-Berg geschauet/ ¶ Und rührt die wolken an/ hie stru- ¶ delt' hell und süß ¶ Der Brunn/ üm den ein Pferd ¶ sich wachsam sehen ließ/ ¶ Hier war das Heiligthum der ¶ Musen aufgebauet/ ¶ Und zoge zu sich an die (Q2325)
- Was war die alte Welt? Ein gar ¶ verwirrtes Wesen/ ¶ Ein nebel-voller Klumpf/ eh sie ¶ der Weisheit Strahl ¶ Erleuchtet/ und als sie zum al- ¶ lerersten mahl ¶ Die Weisen angehört/ und man- ¶ ches Buch gelesen. ¶ Sie ward erst angeblikkt zu Mo- (Q2324)
- weil ich mich solcher Ehr ¶ Nie habe wehrt geschäzt/ die ei- ¶ nem nur gebühret/ ¶ Der sonderlich begabt/ und klüg- ¶ lich weiß zu sinnen/ ¶ Ja den die Himmels-Huld aus ¶ andern hat erwehlt/ ¶ Wo Witz und grosse Kunst sich ¶ schwesterlich verm (Q2323)
- [aq]v. 90[/aq]. Der ein Prophete war/ und gleichfals ein Poet. [aq]Moses Exod. 15. Primum carmen condidisse legitur. Anno Mundi 2453 juxta Alsted. Chronologiam. pag. 485. Ioseph. l. 4. Antiq. Judaic. cap. ult. Vir omnium, quotquot unquam fuêre prudentiss (Q2322)
- [aq]Maximus Tyrius Serm. 16. p. 121. edit. Stephani.[/aq] Nennet die Poeterey eine ältere Philosophy. [aq]conf. Strabonem lib.1. Geograph. & Lipsii Manuduct. ad. Philosophiam Stoic. libr. 1. dissertat. 7. D. Schottel. in Opere de L. Germ. dissert.[/aq] [ (Q2321)
- Seid insgesamt gegrüst ihr künst- ¶ lichen Poeten/ ¶ Die ihr den Himmel fühlt! Ich ¶ stelle mich zu euch/ ¶ Als einer/ der euch ehrt/ (Q2320)
- Sie [die Dichtung; J.T.] ist ¶ das Licht der Sinnen/ ¶ Die Schwester der Natur/ des ¶ Himmels Freuden-Lust ¶ Und Tausend-Künstlerin/ der ¶ nichts ist unbewußt/ ¶ Ja/ ja/ sie hat fürwar ein himli- ¶ sches Beginnen! ¶ Und stammt von Göttern her; (Q2319)
- Komm holdes Jungferlein/ du ¶ Wollust hoher Seelen/ ¶Du schöne Führerin/ du Götter- ¶ holde Braut/ ¶ Die du dich ihrem dienst ergeben ¶ und vertraut/ ¶ Komm Himmelsforscherin/ die ¶ gleichsam in Gemählen ¶ Stellt alles lebhaft für/ und weiß (Q2318)
- [aq]Prohibet mea infantia omnia ac singula tangere; Liceat igitur hîc Aegyptios sacrificulos imitari: qui Divos suos parvâ & inarticulatâ voce colere solebant, ut se facultate magis, quàm voluntate destitui, indicarent. Penicillò uti Apelleô, aut co (Q2317)
- [aq]INDEX AUTORUM.[/aq] (Q2316)
- Nohtwendige Anmerkungen über dieses Gedichte. (Q2315)
- M. G. AUf/ auf mein Saitenspiel/ (Q2314)
- Geneigter Gönner und Freunde Ehrengedichte. (Q2313)
- [aq]B. L.[/aq] [griech.] (Q2312)
- [aq]VIRI MAGNIFICI, NOBILISSIMI, AMPLISSIMI, EXCELLENTISSIMI[/aq]. [...] [S] [...] [aq]MARTINUS KEMPIUS, DE MONTE REGIO BORUSSUS. Dabam JENAE A. O. R. M DC LXIV. Kal. Junii.[/aq] (Q2311)
- [aq]VIRIS[/aq] [...] [aq]DN. JUSTO GEORGIO SCHOTTELIO[/aq] [...] [aq]AC DN. SIGISMUNDO à[/aq] BIRKEN [...] [S] [aq]NEC NON DNO. JACOBO KLINKEBEIL[/aq] [...] (Q2310)
- [aq]Galenus 2. de Facult. Natural.[/aq] (Q2309)
- [Deutsches Helicons Ander Theil. Vgl. den Kommentar unter "4. Kapitelüberschriften".] (Q2308)
- [Richtiger Anzeiger der Deütschen gleichlautenden und einstimmigen/ so wohl Männlichen/ als Weiblichen Wörter, J.T.] (Q2307)
- Dactylisch Sonnet. ¶ Heilige Hertzen und heilige Sinnen/ (Q2306)