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- 07:35, 24. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und dafern/ ich durch Gottes Gnade/ Leben und Gesundheit erhalte/ künftige Neujahr-messe/ des in meinem jüngsthin vor wenig Monaten/ heraus gelassenen Historischem Lustgarten gethanenem Versprechen nach/ wieder ein ander Tractätlein gewarten. Gott mit (Q2794) (wbeditentity-create:2|de: Und dafern/ ich durch Gottes Gnade/ Leben und Gesundheit erhalte/ künftige Neujahr-messe/ des in meinem jüngsthin vor wenig Monaten/ heraus gelassenen Historischem Lustgarten gethanenem Versprechen nach/ wieder ein ander Tractätlein gewarten. Gott mit Uns!)
- 07:34, 24. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Hie wird [aq]1[/aq]. auf das zu Jehna ausgegangene Tractätlein [von Martin Kempe, J.T.] [aq]De statu Armeniae Ecclesiastico & Politico tam pristino quàm hodierno[/Aq] [...] gesehen. (Q2793) (wbeditentity-create:2|de: Hie wird 1. auf das zu Jehna ausgegangene Tractätlein [von Martin Kempe, J.T.] De statu Armeniae Ecclesiastico & Politico tam pristino quàm hodierno [...] gesehen.)
- 07:34, 24. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Demnach ich aber von solcher Werkstellung/ bald durch dieses/ bald jenes abgehalten/ und sonderlich/ weil ich auf der Reise an keinem beständigen Ohrte lange verharret/ auch bey meiner Heimkunft/ durch GOttes väterliche Vorsorge/ bald in hiesige Fürstl (Q2792) (wbeditentity-create:2|de: Demnach ich aber von solcher Werkstellung/ bald durch dieses/ bald jenes abgehalten/ und sonderlich/ weil ich auf der Reise an keinem beständigen Ohrte lange verharret/ auch bey meiner Heimkunft/ durch GOttes väterliche Vorsorge/ bald in hiesige Fürstliche Dienste getreten/ ist es etliche Jahre nach einander ins stekken gerahten/)
- 07:33, 24. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite und meine/ wie bishero also auch forthin unverdrossene Dienstleistungen/ Euren Durchl. nach Gottes Willen/ in treuer Pflicht fernerweit darbiete. (Q2791) (wbeditentity-create:2|de: und meine/ wie bishero also auch forthin unverdrossene Dienstleistungen/ Euren Durchl. nach Gottes Willen/ in treuer Pflicht fernerweit darbiete.)
- 07:33, 24. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite In dem nun/ Durchleuchtigste Fürsten und [S] Herren/ ich dieses bey mir auch erwege/ und darneben/ welcher gestalt nicht allein hiebevor unter dero weyland Durchleuchtigsten/ und in Gott seeligst-ruhenden Herrn Vaters etc. (Q2790) (wbeditentity-create:2|de: In dem nun/ Durchleuchtigste Fürsten und [S] Herren/ ich dieses bey mir auch erwege/ und darneben/ welcher gestalt nicht allein hiebevor unter dero weyland Durchleuchtigsten/ und in Gott seeligst-ruhenden Herrn Vaters etc.)
- 12:42, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Alles hüllen sie ein/ und verwirren es auf mancherley weise in lauter schwere Poetische eigene Nahmen/ daß man sie billich neue [aq]Heracliten[/aq] (der vormahls den Zunahmen des Dunkelen geführt) nennen möchte. Und dieses ist eine Würkung der Ehrsuc (Q2789) (wbeditentity-create:2|de: Alles hüllen sie ein/ und verwirren es auf mancherley weise in lauter schwere Poetische eigene Nahmen/ daß man sie billich neue Heracliten (der vormahls den Zunahmen des Dunkelen geführt) nennen möchte. Und dieses ist eine Würkung der Ehrsucht/ in dem solche Leute angesehen seyn wollen/ daß sie die Lateinische Poeten von Anfang bis zum Ende auswendig können/ da mancher mehrmahls kaum in einen gegukket/ und an dessen statt/ auf seinem Tisch/ des Natales Comitis Fab…)
- 12:36, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XX[/aq]. Zum Beschluß dieser Tafel/ damit ich nun wieder auf die Stükke/ so in einer Rede zu betrachten sind/ komme/ soll sie ([aq]i[/aq]) erbar und höflich seyn: Es soll sich auch der Poet höchstes Fleisses von Beschreibung abscheulicher Sach (Q2788) (wbeditentity-create:2|de: §. XX. Zum Beschluß dieser Tafel/ damit ich nun wieder auf die Stükke/ so in einer Rede zu betrachten sind/ komme/ soll sie (i) erbar und höflich seyn: Es soll sich auch der Poet höchstes Fleisses von Beschreibung abscheulicher Sachen enthalten/ wo nicht der Inhalt des Getichtes nohtwendig solche erfodert: Denn sonst wird es dem Leser oder Zuhörer einen Ekkel machen/ da doch iederzeit sein Zwekk dahin gerichtet seyn soll/ daß seine Erfindung beliebt werde. Von den…)
- 12:32, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XI[/aq]. Die fremden Wörter/ so allbereit bey den Deutschen das Bürgerrecht erlanget/ und sicher können gebraucht werden/ sind entweder die Kunstwörter/ so nicht füglich können gedeutscht werden. In welchem Stükke der nie genug gepriesene H (Q2787) (wbeditentity-create:2|de: §. XI. Die fremden Wörter/ so allbereit bey den Deutschen das Bürgerrecht erlanget/ und sicher können gebraucht werden/ sind entweder die Kunstwörter/ so nicht füglich können gedeutscht werden. In welchem Stükke der nie genug gepriesene Harsdorff und Schottelius in ihren Schrifften ein grosses Kunststükk erwiesen haben. (Ut in republica tolerantur cives necessarii, quibus ejectis, vel seditio, vel aliud malum metuendum esset; ita peregrini feruntur termini: sunt v…)
- 12:24, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Es ist merkwürdig/ daß in allen [aq]72[/aq]. Sprachen (welche/ wie die Gelehrten ins gemein davor halten/ geschrieben werden) das [aq]A[/aq] den Anfang macht/ wovon Frantz [aq]Loredano[/aq] in seinen [aq]Bizzarien fol. 560[/aq]. dreyerley Ursachen giebt (Q2786) (wbeditentity-create:2|de: Es ist merkwürdig/ daß in allen 72. Sprachen (welche/ wie die Gelehrten ins gemein davor halten/ geschrieben werden) das A den Anfang macht/ wovon Frantz Loredano in seinen Bizzarien fol. 560. dreyerley Ursachen giebt. I. Weil das A einer Thüren gleich/ dadurch man zu den andern Buchstaben allen gleichsam eingehen müsse; wiewohl in der Ebraeischen/ Syrischen und Deutschen Sprache das A so wenig einer Thüre gleicht/ was die Figur betrift/ als das [hebr.] einem Haus…)
- 12:23, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Lobgetichte werden nach der Personen Stand und Eigenschaft gerichtet/ darinn der Poet von dem Redner nicht viel unterschieden ist. Diesen sind entgegen gesetzt die Verfluchungs- und Verachtungsgedichte/ von welchen/ wie auch den geistlichen Lob- und D (Q2785) (wbeditentity-create:2|de: Die Lobgetichte werden nach der Personen Stand und Eigenschaft gerichtet/ darinn der Poet von dem Redner nicht viel unterschieden ist. Diesen sind entgegen gesetzt die Verfluchungs- und Verachtungsgedichte/ von welchen/ wie auch den geistlichen Lob- und Dankgesängen/ itztbenante Scribenten gnüglichen Nachricht ertheilen.)
- 12:17, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Diese Nennung haben die Reime darum erlanget/ weil den Männern eine starke und durchdringende Rede zukommt; den Weibern aber eine gelinde und subtiele anstehet. Nicht aber/ wie etliche gemeinet/ weil die Weiber eine Riebe mehr hätten/ als die Männer: [ (Q2784) (wbeditentity-create:2|de: Diese Nennung haben die Reime darum erlanget/ weil den Männern eine starke und durchdringende Rede zukommt; den Weibern aber eine gelinde und subtiele anstehet. Nicht aber/ wie etliche gemeinet/ weil die Weiber eine Riebe mehr hätten/ als die Männer: [S] Denn daß solches falsch und irrig sey/ erweisen die wohlerfahrnen Medici und Anatomici. Die gemeine Meinung ist/ der erste Mensch Adam hab eine Riebe weniger als sein Weib die Eva gehabt/ weil sie aus derselben vo…)
- 12:14, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. IV[/aq]. Sonst ist bekannt/ daß bey den Hebraeern die Reime in drey Hauffen abgesondert werden. Denn [aq]I[/aq]. haben sie die einsylbige Reimung/ wie wir Deutschen die männlichen Reime/ als: Welt/ [G: [aq]Buxtorff. Thes. Gramm. Ebr. Tractat. de (Q2783) (wbeditentity-create:2|de: §. IV. Sonst ist bekannt/ daß bey den Hebraeern die Reime in drey Hauffen abgesondert werden. Denn I. haben sie die einsylbige Reimung/ wie wir Deutschen die männlichen Reime/ als: Welt/ [G: Buxtorff. Thes. Gramm. Ebr. Tractat. de Prosodia metrica p.m. 636.] Geld/ Stand/ Land/ Gunst/ Dunst. Solche nennen sie [hebr.] carmen transiens, (tolerabile, quod transire & ferri possit, etsi parum elegantiae, habeat & auctores raros.) II. Die zweysilbige Reimung/ als: Leben/…)
- 11:58, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Etliche gelehrte Leute haben beobachtet/ daß die Ebræer mit den Deutschen [G: [aq]lib. 5. Op. p. 1024[/aq].] im Verse-machen ziemlich übereinkommen/ zu welchem Ende [aq]Clajus[/aq] geschrieben: [aq]Germani ut Hebraei carmina scribunt, observantes in fi (Q2782) (wbeditentity-create:2|de: Etliche gelehrte Leute haben beobachtet/ daß die Ebræer mit den Deutschen [G: lib. 5. Op. p. 1024.] im Verse-machen ziemlich übereinkommen/ zu welchem Ende Clajus geschrieben: Germani ut Hebraei carmina scribunt, observantes in fine Rythmum, id est, [griech.], ut: [G: Grammat. German. de ratio. Carm. German.] HERR JESU Christ/ [...] [S] Versus non quantitate (ut apud Latinos & Graecos diphthongo, vocali ante vocalem & positione) sed numero syllabarum mensurantu…)
- 11:58, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XXIV[/aq]. Die beweisende Gleichnüsse sind fast wie die Exempel geartet/ und können auf eine Schlußrede gezogen werden. Ein hieher gehöriges Exempel ist in dem Eintritt von des Agrippae Fabel beygebracht/ und könte man unterschiedliche aus de (Q2781) (wbeditentity-create:2|de: §. XXIV. Die beweisende Gleichnüsse sind fast wie die Exempel geartet/ und können auf eine Schlußrede gezogen werden. Ein hieher gehöriges Exempel ist in dem Eintritt von des Agrippae Fabel beygebracht/ und könte man unterschiedliche aus der Bibel anführen/ womit der HErr Christus die Jüden vielmahls widerleget hat/ wenn es die Zeit leiden wolte.)
- 11:57, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]Augustinus[/aq] vergleicht sie [die Gleichnisse, J.T.] mit einem hellen Glase: Denn wie durch selbiges alle Säffte und Blumen so viel herrlicher gläntzen/ also wird der Verstand durch die Gleichnüsse desto mehr beleuchtet und vergnüget. Es sind ab (Q2780) (wbeditentity-create:2|de: Augustinus vergleicht sie [die Gleichnisse, J.T.] mit einem hellen Glase: Denn wie durch selbiges alle Säffte und Blumen so viel herrlicher gläntzen/ also wird der Verstand durch die Gleichnüsse desto mehr beleuchtet und vergnüget. Es sind aber zweyerley Gleichnüsse/ die entweder etwas erklären oder beweisen/ und haben einen grossen Nachdrukk bey den Zuhörern. Dannenher der HErr Christus so viel Lehrgedichte/ welche nichts anders/ als in vielen Stükken bestehende…)
- 07:48, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Hebräer haben in ihrer [aq]Cabala[/aq], welches eine Wissenschafft ist von den Geheimnissen/ so theils in eintzeln Buchstaben/ theils in gantzen Worten bestehet/ ([aq]Cabala est divinae revelationis ad salutiferam Dei & formarum separatum contemplati (Q2779) (wbeditentity-create:2|de: Die Hebräer haben in ihrer Cabala, welches eine Wissenschafft ist von den Geheimnissen/ so theils in eintzeln Buchstaben/ theils in gantzen Worten bestehet/ (Cabala est divinae revelationis ad salutiferam Dei & formarum separatum contemplationem tradita symbolica receptio. Johan. Reuchlin. lib. I. de arte Cabalisticâ.) sehr viel seltzame Dinge durch die Wortforschung hervorgebracht/ in dem sie einem jeden Buchstaben im Alphabeth eine Bedeutung zugelegt. Davon der…)
- 07:45, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Andere aber haben kein bedencken/ dergleichen Gedichte [in Prosa, J.T.] unter die [S] [G: [aq]Masen. Palaestr. Eloq. Ligat. cap. I. p. 2[/aq].] Poetische Sachen zu rechnen/ weil der vornehmste Theil darvon/ als die Erfindung und der Inhalt/ Poetisch ist. (Q2778) (wbeditentity-create:2|de: Andere aber haben kein bedencken/ dergleichen Gedichte [in Prosa, J.T.] unter die [S] [G: Masen. Palaestr. Eloq. Ligat. cap. I. p. 2.] Poetische Sachen zu rechnen/ weil der vornehmste Theil darvon/ als die Erfindung und der Inhalt/ Poetisch ist. Wie das Helden-gedicht von der Diana und Dianae, und des Hochgebornen Ritters, Hn. von Stubenberg Sel. Gedächtniß. Eromena und Kalloandro; imgleichen des berühmten Theologi, Johann. Valentini Andreae Mythologia Christiana.…)
- 07:43, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Zuletzt hat der bekante [aq]Philosophus[/aq], der alle Wissenschafft durch der Fische Sprache/ das stillschweigen/ ergründen wollen/ dem Gezänck abzuhelffen/ eine neue Lehrart erfunden/ und alles in dunckele Sprichwörter verkleidet/ welches auch nach [ (Q2777) (wbeditentity-create:2|de: Zuletzt hat der bekante Philosophus, der alle Wissenschafft durch der Fische Sprache/ das stillschweigen/ ergründen wollen/ dem Gezänck abzuhelffen/ eine neue Lehrart erfunden/ und alles in dunckele Sprichwörter verkleidet/ welches auch nach Philonis Zeugniß bey den Jüden im Gebrauch war.)
- 07:40, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XVIII[/aq]. Daß aber zu diesen Zeiten die Poeterey in grosse Verachtung kommen/ rühret vornehmlich aus zweyerley Ursachen her/ die eine ist der Neid und Unverstand etlicher Leute/ welche der Poeterey geschwonre und abgesagte Feinde seyn; denn gl (Q2776) (wbeditentity-create:2|de: §. XVIII. Daß aber zu diesen Zeiten die Poeterey in grosse Verachtung kommen/ rühret vornehmlich aus zweyerley Ursachen her/ die eine ist der Neid und Unverstand etlicher Leute/ welche der Poeterey geschwonre und abgesagte Feinde seyn; denn gleich wie ihm/ zu des Käiser Valens Zeiten/ jener aufgeblasene Koch belieben ließ/ des Basilius geistliche Bücher zu verlästern/ wiewohl sich sein Verstand nicht weiter als über die Fleischtöpffe erstreckte; also finden sich n…)
- 07:37, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die vortrefflichsten Gemüther können sich am allermeisten mit einer Platonischen Ergötzung in ihren Gedancken beruhigen und vergnügen. ¶ Das Hertz ist weit von dem was eine Feder schreibet/ ¶ [...] ¶ Singet mein hochgeneigter Hr. von Birken. ¶ Sin (Q2775) (wbeditentity-create:2|de: Die vortrefflichsten Gemüther können sich am allermeisten mit einer Platonischen Ergötzung in ihren Gedancken beruhigen und vergnügen. Das Hertz ist weit von dem was eine Feder schreibet/ [...] Singet mein hochgeneigter Hr. von Birken. Sind derowegen gar zu scharffe Catones, die dieses alles verwerffen/ und einem Christlichen Poeten ein keusches Liebes-Lied [S] zu schreiben nicht gestatten wollen.)
- 07:19, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Sehen wir uns heutiges Tages in unser Hochdeutschen Sprach ein wenig um/ müssen wir uns [S] über ihrer Reinigkeit billich erfreuen/ und haben Ursach dieselbe in Ehren zu halten/ weil der lieblich-abfliessende Laut der Reime/ in den Ohren eine sonderbahr (Q2774) (wbeditentity-create:2|de: Sehen wir uns heutiges Tages in unser Hochdeutschen Sprach ein wenig um/ müssen wir uns [S] über ihrer Reinigkeit billich erfreuen/ und haben Ursach dieselbe in Ehren zu halten/ weil der lieblich-abfliessende Laut der Reime/ in den Ohren eine sonderbahre Ergötzlichkeit erwecket/ nach der leichtlich der Unterscheid zwischen den ietzt-üblichen und denen/ die vor 800. Jahren der Münch Otfrid geschrieben hat/ zu treffen ist. Denn Er lässet sich in der Vorrede seines W…)
- 07:13, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und überdieß berichtet noch [aq]Alfricus[/aq] in [aq]Glossario Saxonico[/aq], daß die alten Sachsen in Engelland ([aq]Britannia[/aq]) ihren Priester [aq]DRY[/aq] genant haben. Dannenher so viel weniger zu zweiffeln/ daß dieses Wort aus der [aq]Celti[/ (Q2773) (wbeditentity-create:2|de: Und überdieß berichtet noch Alfricus in Glossario Saxonico, daß die alten Sachsen in Engelland (Britannia) ihren Priester DRY genant haben. Dannenher so viel weniger zu zweiffeln/ daß dieses Wort aus der Celtischen Sprache/ die vor Zeiten bey den Britten und Gallis üblich gewesen/ herstamme. Das alte deutsche Stammwort Dru/ welches andere trou aussprechen/ heißet nach unserer hochdeutschen Mundahrt Treu/ oder Glauben. Von demselbigen haben die Alte Gott Drutin ode…)
- 07:08, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Druiden seind alte heidnische Priester bey den Deutschen gewesen/ die in natürlichen Dingen und der Sitten Lehre den Leuten Unterricht ertheilet. Wie aus des Caesaris Wor- [S] ten abzunehmen [aq]lib. b. de bell. Gall. Inprimis hoc volunt persuadere, (Q2772) (wbeditentity-create:2|de: Die Druiden seind alte heidnische Priester bey den Deutschen gewesen/ die in natürlichen Dingen und der Sitten Lehre den Leuten Unterricht ertheilet. Wie aus des Caesaris Wor- [S] ten abzunehmen lib. b. de bell. Gall. Inprimis hoc volunt persuadere, non interire animas, sed ab aliis post mortem transire ad alios, atque hoc maximè ad virtutem excitari putant, metu mortis neglecto. Multa praeterea de sideribus, atque eorum motu: de mundi, ac terrarum magnitudine de…)
- 07:07, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Imgleichen daß in dem gantzen Revier/ da ietzund das Lüneburger Land ist/ in der [S] blinden Heidenschafft solche Leute gewohnet/ biß der Franckische König [aq]Carolus[/aq], der hernach den Nahmen des Großen erworben/ die Sachsen-Länder eingenommen/ (Q2771) (wbeditentity-create:2|de: Imgleichen daß in dem gantzen Revier/ da ietzund das Lüneburger Land ist/ in der [S] blinden Heidenschafft solche Leute gewohnet/ biß der Franckische König Carolus, der hernach den Nahmen des Großen erworben/ die Sachsen-Länder eingenommen/ und zum Christlichen Glauben bekehret. Von der Zeit an seind die erleüchtete Barden mit geistlichen Liedern umgegangen/ und haben dieselbe zu Erweckung Christlicher Andacht nach ihren gewöhnlichen Weisen bey den Gemeinen eingef…)
- 07:04, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Barden waren bey den Celten/ (unter welchem Nahmen nach [aq]Lazii[/aq] aussage die Deutschen zu verstehen. [aq]Primaevi Tuiscones atque Galatae, qui posterius [aq]Alemanni[/aq] Germanive, Celtae Gallive nominati fuerunt. lib. I. p. 20[/aq].) Meisters (Q2770) (wbeditentity-create:2|de: Die Barden waren bey den Celten/ (unter welchem Nahmen nach Lazii aussage die Deutschen zu verstehen. Primaevi Tuiscones atque Galatae, qui posterius Alemanni Germanive, Celtae Gallive nominati fuerunt. lib. I. p. 20.) Meistersänger; und soll/ nach Aventini Meldung/ der erste Bardus zu Abrahams Zeiten in der Gegend/ wo ietzund Franckreich ist/ die Singekunst Feyer- und Tantztage/ wie auch eine sonderlich-bewegliche Ahrt in Deutschen Reimen aufgebracht haben.)
- 07:02, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Bey den Türcken soll noch heute zu Tage gebräuchlich seyn/ Jährlich an des [aq]Mahomets[/aq] GeburthsTage ihre Poeten auf geschehene Proben mit grossen Geschencken/ an Gold/ Kleider und Pferden zu begaben. [aq]Leo. Afer. lib. 3. c. 38. conf. Theatr. Tr (Q2769) (wbeditentity-create:2|de: Bey den Türcken soll noch heute zu Tage gebräuchlich seyn/ Jährlich an des Mahomets GeburthsTage ihre Poeten auf geschehene Proben mit grossen Geschencken/ an Gold/ Kleider und Pferden zu begaben. Leo. Afer. lib. 3. c. 38. conf. Theatr. Tragic. Zeiler. in Not. ex Histor. XV.)
- 07:01, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Folgends wurden auch bey den Gastmahlen etliche Lieder von des Himmels Lauf und des gewaltigen Schöpffers Weißheit hervor gebracht/ von der ersten Arht hat [aq]Virgilius[/aq] ein Exempel/ da er in dem Banquete der Königin [aq]Dido[/aq], den singenden [ (Q2768) (wbeditentity-create:2|de: Folgends wurden auch bey den Gastmahlen etliche Lieder von des Himmels Lauf und des gewaltigen Schöpffers Weißheit hervor gebracht/ von der ersten Arht hat Virgilius ein Exempel/ da er in dem Banquete der Königin Dido, den singenden Jopas einführet. [AEneid. I. lib.1. Argonaut.])
- 06:56, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Uberdieß ist der Türcken [aq]Alkoran[/aq] oder Gesetz-Buch in lauter Arabischen Reimen verfaßt/ wiewohl sie nicht alle gleichförmig; denn bald ist der eine kurtz/ der andere aber zwey und mehrmahl so lang; Dannenher [aq]Scaliger Animadvers. in Chronol (Q2767) (wbeditentity-create:2|de: Uberdieß ist der Türcken Alkoran oder Gesetz-Buch in lauter Arabischen Reimen verfaßt/ wiewohl sie nicht alle gleichförmig; denn bald ist der eine kurtz/ der andere aber zwey und mehrmahl so lang; Dannenher Scaliger Animadvers. in Chronolog. Eusebii p. 7. nicht zugeben wollen/ daß er Poetisch gesetzt wäre/ sagend: Non enim, quod vulgo persuasum video, Alcoranus ullo constat genere metrorum, non magis quàm Epistolae Ciceronis, sed ibi cola finiuntur, ubi similis de…)
- 06:55, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Lob- und Laster-Händel/ als: [...][S][...] [aq]Hymni[/aq] Geistliche Lobes-Lieder oder Getichte. (Q2766) (wbeditentity-create:2|de: Lob- und Laster-Händel/ als: [...][S][...] [aq]Hymni[/aq] Geistliche Lobes-Lieder oder Getichte.)
- 06:55, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Trauer-Händel, als: [...][S][...] [aq]Threni[/aq] Geistliche Klage-Lieder oder Getichte. (Q2765) (wbeditentity-create:2|de: Trauer-Händel, als: [...][S][...] [aq]Threni[/aq] Geistliche Klage-Lieder oder Getichte.)
- 06:23, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]k[/aq] Hebräischer Nahmen [S] Sylben. Als Sion und Sión/ Israel und Isráel/ Hérmon und Hermón/ besiehe Opitz Ps. [aq]3/ 129/ 52/ 133[/aq]. Doch soll man sich hüten/ damit es unserer Sprache nicht gar zu hart zu wider lauffe. (Q2764) (wbeditentity-create:2|de: k Hebräischer Nahmen [S] Sylben. Als Sion und Sión/ Israel und Isráel/ Hérmon und Hermón/ besiehe Opitz Ps. 3/ 129/ 52/ 133. Doch soll man sich hüten/ damit es unserer Sprache nicht gar zu hart zu wider lauffe.)
- 06:21, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Denn durch dieses/ nehmlich die ädle Dankbarkeit/ ([aq]i[/aq] [[aq]Gratitudo omnium virturum mater est; ex qua in Deos Religio in patriam charitas in parentes pietas, inter homines amicitia profluit Cael Rhodig. antiq. lect. lib. 5 cap. 3[/aq].]) als ein (Q2763) (wbeditentity-create:2|de: Denn durch dieses/ nehmlich die ädle Dankbarkeit/ (i [Gratitudo omnium virturum mater est; ex qua in Deos Religio in patriam charitas in parentes pietas, inter homines amicitia profluit Cael Rhodig. antiq. lect. lib. 5 cap. 3.]) als eine Mutter aller andern Tugenden wird diesem Schandflekken und seinen anhangenden Fehlern abgeholffen/ die Christliche Liebe fortgepflantzet/ das freundliche Vertrauen fest gemacht/ die Wohlthaten gegen einander erkennet/ und der Gese…)
- 06:21, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wolte GOtt aber/ es würde iede Undankbarkeit also/ wie an diesem/ belohnet (Q2762) (wbeditentity-create:2|de: Wolte GOtt aber/ es würde iede Undankbarkeit also/ wie an diesem/ belohnet)
- 06:19, 23. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Aus dem andern/ wenn man nehmlich der empfangenen Gutthat vergisset/ fliesset das/ Gott und der gantzen ehrliebenden Welt verhassete Laster/ die abscheuliche Undankbarkeit her/ und wird dardurch das ädle Geschöpf/ der Mensch/ das Göttliche Ebenbild mit (Q2761) (wbeditentity-create:2|de: Aus dem andern/ wenn man nehmlich der empfangenen Gutthat vergisset/ fliesset das/ Gott und der gantzen ehrliebenden Welt verhassete Laster/ die abscheuliche Undankbarkeit her/ und wird dardurch das ädle Geschöpf/ der Mensch/ das Göttliche Ebenbild mit einem nicht geringen Schandflekken bemakelt/ und in seinem herrlichen Wesen dergestalt besudelt/ daß auch ein Christliches Tugendhertz/ vor einem solchen undankbaren Menschen/ (c [In ingratitudine nihil mali non ine…)
- 09:47, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. II[/aq]. Wie man sich in allen andern Sprachen höchstes Fleisses um die Rechtschreibung bemühet/ und die Schulknaben/ so oft sie darinnen irren/ bestraffet: also soll man auch in unser Muttersprache solches beobachten/ welche nach der Hebräisch (Q2760) (wbeditentity-create:2|de: §. II. Wie man sich in allen andern Sprachen höchstes Fleisses um die Rechtschreibung bemühet/ und die Schulknaben/ so oft sie darinnen irren/ bestraffet: also soll man auch in unser Muttersprache solches beobachten/ welche nach der Hebräischen mit allen andern Sprachen üm den Vorzug streiten kan.)
- 09:45, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Von wem aber haben die Griechen und Lateiner an-[S]fangs etwas erlernet? Traun von den [aq]Hebraeern[/aq] und [aq]Celten[/aq], als [G: [aq]Harsdorff. Disquis. 9. in specim. Philol. p. 184. seqq[/aq].] derer Gedichte eigentlich in Reimen bestehen; darauf w (Q2759) (wbeditentity-create:2|de: Von wem aber haben die Griechen und Lateiner an-[S]fangs etwas erlernet? Traun von den Hebraeern und Celten, als [G: Harsdorff. Disquis. 9. in specim. Philol. p. 184. seqq.] derer Gedichte eigentlich in Reimen bestehen; darauf weder die Lateiner noch die Griechen acht haben. Dannenher leichtlich zu ermessen/ daß die Deutsche Poeterey nicht nach der Latein- und Griechischen Thon-forschung zu zwingen sey/ sondern nach ihrer eigenen Sprachen Ahrt beurtheilet werden m…)
- 09:39, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]Julius Caesar[/aq] erinnert/ daß [G: [aq]Lib. VI. Comm. de bello Gallico. Lazius de Migrat. Gent. lib. 3. p. 64. conf. p. 17. & 747[/aq].] sie [die "Alten Deutschen", J. T.] zu seiner Zeit die Griechische Buchstaben gebrauchet/ welches auch gläublic (Q2758) (wbeditentity-create:2|de: Julius Caesar erinnert/ daß [G: Lib. VI. Comm. de bello Gallico. Lazius de Migrat. Gent. lib. 3. p. 64. conf. p. 17. & 747.] sie [die "Alten Deutschen", J. T.] zu seiner Zeit die Griechische Buchstaben gebrauchet/ welches auch gläublich scheinet/ weil sich zu den ersten Zeiten/ 130. Jahr nach der Sündflut ihr Sitz von dem Rhein bis in Asien erstrecket/)
- 09:38, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite DAß unsere geliebte Muttersprache/ derer Ursprung ins ge- [G: [aq]Wolffgang. Lazius. de Migrat. Gent. lib. I. p. 17[/aq].] mein von dem Babylonischen Thurmbau Babel hergeleitet wird/ eben so wohl als andere Sprachen/ die zahlbare gewißmäßige Kunst/ da (Q2757) (wbeditentity-create:2|de: DAß unsere geliebte Muttersprache/ derer Ursprung ins ge- [G: Wolffgang. Lazius. de Migrat. Gent. lib. I. p. 17.] mein von dem Babylonischen Thurmbau Babel hergeleitet wird/ eben so wohl als andere Sprachen/ die zahlbare gewißmäßige Kunst/ dadurch ein Vers geschlossen wird/ in acht zu nehmen wisse/ ist mit Schimpff und Schande derer/ die gewähnet/ daß die deutsche Mund-arht zu hart und rauh wäre die zarten Musen aufzunehmen/ von vielen vortrefflichen und Dapffern…)
- 09:37, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Nahme [griech.], welcher noch biß auf heutigen Tag aus der Heydenschaft übergeblieben/ heisst eine Wendung: Denn die Heyden pflagen bey diesen Liedern einen Tantz üm der Götter Altäre zu halten. Erstlich kehrten sie sich von der rechten Seiten zu (Q2756) (wbeditentity-create:2|de: Der Nahme [griech.], welcher noch biß auf heutigen Tag aus der Heydenschaft übergeblieben/ heisst eine Wendung: Denn die Heyden pflagen bey diesen Liedern einen Tantz üm der Götter Altäre zu halten. Erstlich kehrten sie sich von der rechten Seiten zur linken. Dieß geschah bey des Liedes ersten Theil/ davon dasselbige den Nahmen der ersten Strophen wie es scheinet/ überkommen. Hernach dreheten sie [G: Masen. Palaestr. Eloq. ligat. p. 326.] sich von der Linken nach…)
- 09:31, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. II. (a)[/aq] Die Lyrischen Getichte haben überall ihren Platz/ und sind anfangs zu der Götter Lob von den Heiden/ nachmahls zu Beschreibungen der Örther/ Thaten/ und Verrichtungen/ Erhebung der Künste und Tugenden/ und Vernichtung der Laster g (Q2755) (wbeditentity-create:2|de: §. II. (a) Die Lyrischen Getichte haben überall ihren Platz/ und sind anfangs zu der Götter Lob von den Heiden/ nachmahls zu Beschreibungen der Örther/ Thaten/ und Verrichtungen/ Erhebung der Künste und Tugenden/ und Vernichtung der Laster gebraucht. Horatius fasst es kürtzlich: Musa dedit fidibus Divos, puerosque Deorum,)
- 09:30, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Alle [aq]corpora fabulosa[/aq] und [aq]Historica[/aq], können mit Menschenbildern zu wege gebracht werden/ wie die Bilder der heydnischen Götter. (Q2754) (wbeditentity-create:2|de: Alle corpora fabulosa und Historica, können mit Menschenbildern zu wege gebracht werden/ wie die Bilder der heydnischen Götter.)
- 09:29, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Zu wünschen wäre es/ daß/ nach dem die Poeterey wieder unter die Christen kommen/ sie nach dem Beyspiel der Spartanischen [aq]Venus[/aq] überall erblicket würde. (Q2753) (wbeditentity-create:2|de: Zu wünschen wäre es/ daß/ nach dem die Poeterey wieder unter die Christen kommen/ sie nach dem Beyspiel der Spartanischen Venus überall erblicket würde.)
- 09:05, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XI[/aq]. Aber wenn wier gleich alle [aq]Fabeln[/aq], so von Natürlichen [G: [aq]Masen. cap. 5[/aq].] Dingen und der SittenLehr handeln/ beyseit setzen und paßiren lassen/ so bleibet dennoch ein nicht geringer Scrupel und Zweiffel übrig/ ob man (Q2752) (wbeditentity-create:2|de: §. XI. Aber wenn wier gleich alle Fabeln, so von Natürlichen [G: Masen. cap. 5.] Dingen und der SittenLehr handeln/ beyseit setzen und paßiren lassen/ so bleibet dennoch ein nicht geringer Scrupel und Zweiffel übrig/ ob man zulassen soll was von den Göttern gedichtet worden? Es ist unleugbar/ daß die Alten um dem gemeinen Mann ihre Geheimnisse der Lehren zu verbergen/ gleich einem köstlichen Schatz in die Erde/ unter die Fabeln verstecket haben. Solebant Poetae fa…)
- 09:04, 22. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wer hat nicht ehemals von dem [aq]Apollo[/aq] gehöret/ der wegen grosser Erfahrenheit in der Poesie/ bey den Heiden den Nahmen eines Gottes verdienet? (Q2751) (wbeditentity-create:2|de: Wer hat nicht ehemals von dem Apollo gehöret/ der wegen grosser Erfahrenheit in der Poesie/ bey den Heiden den Nahmen eines Gottes verdienet?)
- 13:23, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge löschte die Seite Item:Q18 (Inhalt war: „Schottel, Justus Georg“. Einziger Bearbeiter: Schennach (Diskussion))
- 09:08, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite WEil die Poeterey so wol weltliche als Göttliche Sachen in sich begreifft/ wie im Anfang des vorhergehenden [aq]3[/aq]. Cap angedeutet/ mag sie mit Recht und Ehren eine Aeltere [aq]Philosophia[/aq] genennet werden: wie sie denn auch der vornehme [aq]Plat (Q2750) (wbeditentity-create:2|de: WEil die Poeterey so wol weltliche als Göttliche Sachen in sich begreifft/ wie im Anfang des vorhergehenden 3. Cap angedeutet/ mag sie mit Recht und Ehren eine Aeltere Philosophia genennet werden: wie sie denn auch der vornehme Platonist/ Maximus Tyrius sermon. 6. p. m. 57. adde Lipsii Manuduct. ad Philosophiam Stoicam lib. I Dissertat. 7. mit diesem Titel beleget. Sintemal sie dem Alter nach/ nicht alleine den Geschichtschreibern/ sondern allen andern Scribenten…)
- 08:48, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]XVI[/aq]. Aber lasset uns ein wenig weiter gehen/ und den vorigen Zustand der Poeterey mit dem heutigen in etwas genauer überlegen: Vorzeiten ward diese keusche Jungfrau in großen Ehren gehalten/ und von allerhand Stands-Personen bedienet. Da schäm (Q2749) (wbeditentity-create:2|de: XVI. Aber lasset uns ein wenig weiter gehen/ und den vorigen Zustand der Poeterey mit dem heutigen in etwas genauer überlegen: Vorzeiten ward diese keusche Jungfrau in großen Ehren gehalten/ und von allerhand Stands-Personen bedienet. Da schämeten sich nicht die klügsten Leute/ die durch das Orakel zu Delphos vor weise ausgeruffen worden/ mit ihr Gemeinschafft zu halten. Ich will nicht von dem Orpheus, Linus, Musaeus, Thales, Cleobulus, Pittacus, Periander, Chilo,…)
- 08:46, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Solcher Meinung nennet [aq]Posi-[/aq] [G: [aq]apud Laert. in Zenone.[/aq]] [aq]donius[/aq] die Poeterey/ eine auf etwas deutende Ertichtung/ welche die Nachahmung Göttlicher und Menschlicher Sachen in sich begreifft. (Q2748) (wbeditentity-create:2|de: Solcher Meinung nennet Posi- [G: apud Laert. in Zenone.] donius die Poeterey/ eine auf etwas deutende Ertichtung/ welche die Nachahmung Göttlicher und Menschlicher Sachen in sich begreifft.)
- 08:44, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. XIII[/aq]. Der Gebrauch der Edlen Poeterey bestehet entweder in Geistlichen oder in Weltlichen Sachen. Anfänglich ist der wahre Gott damit geehret worden/ Als aber die Heyden ihnen nach ihrem eigenen Wahn gewisse Götzen erdacht/ welches [G: [aq] (Q2747) (wbeditentity-create:2|de: §. XIII. Der Gebrauch der Edlen Poeterey bestehet entweder in Geistlichen oder in Weltlichen Sachen. Anfänglich ist der wahre Gott damit geehret worden/ Als aber die Heyden ihnen nach ihrem eigenen Wahn gewisse Götzen erdacht/ welches [G: vid. supr. §. 3.] aus Unwissenheit etlicher Sachen/ woher dieses oder jenes seinen Ursprung hätte/ geschehen/ haben sie denen erwehlten Göttern solche ihnen verborgene Kräffte zugeschrieben/ und sie mit Lobgesängen erhoben. In we…)
- 08:18, 21. Jun. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [aq]§. VIII[/aq]. Ins gemein wird davor gehalten/ daß die Hirten-Lieder die ältesten unter allen Gedichten seyn; Andere hergegen wollen erhärten/ daß von den Wintzern oder Weinhäckern die ersten Gedichte gesungen worden/ dahin sie denn die Sprüche (Q2746) (wbeditentity-create:2|de: §. VIII. Ins gemein wird davor gehalten/ daß die Hirten-Lieder die ältesten unter allen Gedichten seyn; Andere hergegen wollen erhärten/ daß von den Wintzern oder Weinhäckern die ersten Gedichte gesungen worden/ dahin sie denn die Sprüche der Propheten ziehen. Jerem. XXIIX. 33. 45. Der Creter wird nicht mehr sein Lied singen/ Und Esa. V. 1. Ich will meinem Lieben ein Lied meines Vetters singen. Damit sie diese Meinung desto scheinbarer machen/ gebrauchen sie das G…)