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- Was vormahls Palumed und ¶ Cadmus kunt' ergründen/ ¶ Was Rom in Ertz und Wachs/ ¶ und Pergamus hernach ¶ Auf Pergament gebracht/ ist ¶ durch die schöne Sach ¶ Das Nutz-bereichte Werk/ der ¶ Drukker-kunst erfinden ¶ Uns glükklich mitgetheilt: wi (Q2338)
- [aq]Mihi tamen religio sit, heîc silentii peripetasmati planè involvere, vel etiam dissimulare, quae omnes aequitatis amantes gratâ mente agnoscunt & honorant. Nihil certè est, quod homines tàm a beneficiis de-[/aq] [S.i.O.] [aq]terreat, quàm ingrat (Q2337)
- die [aq]IV.[/aq] [Denkzeit der deutschen Sprache, J.T.] fället auf die Zeit des grossen Mannes Lutheri ein (Q2336)
- Also ist unsere ietzige teutsche Sprache/ eben dieselbe uhralte weltweite teutsche Sprache/ die sie vorhin gewesen/ ob sie schon durch mildesten Himmels Segen zu einer mehr prächtigen Zier und Vollkommenheit gerahten ist. (Q2335)
- das die teutsche Sprach nicht allererst vor wenig Zeiten aufgekommen/ ist aus alten Merkmahlen zu erweisen. Ihrer viel wollen daß sie von dem Thurmbau zu Babel auf uns hergeleitet/ und nehmen ihre Beweiß-gründe aus den Zeit- und Geschlecht-rechnungen/ (Q2334)
- So ist es auch mit ihr/ der längst ¶ versühnte Himmel ¶ Erweiset unsrer Sprach' erwün- ¶ schte Gnad und Gunst/ ¶ Und breitet durch sie aus die viel- ¶ verlangte Kunst/ ¶ Nach dem ein End' erreicht des ¶ krieges mord-getümmel! (Q2333)
- Sie [die deutsche Sprache und Welt, J.T.] ist ja/ die sich mag von Ba- ¶ bels Zeiten preisen/ ¶ Von wannen Ascenas/ des gros- ¶ sen Gomers Sohn ¶ Und aller Helden Haupt/ gebracht ¶ denselben Thon/ ¶ Der uns noch heute kan die teut- ¶ schen Wurzeln (Q2332)
- [aq]v. 126[/aq]. Es müst' ein Schöpffer sein. Solches ist bey heidnischen Scribenten mit Uberfluß zu lesen/ dannenhero [aq]Lipsius[/aq] wohl gesprochen [aq]cent. 2. Ep. 26. ad Belgas: Est inter communes receptasque notiones, quas natura parens omnibus, (Q2331)
- [aq]92[/aq]. Um bey die Heidenschafft [aq]&c. Famigeratissimus Philologus & Theologus, J. M. Dilherrus lib. 2. Elect. c. 6. p m 146. è Censorin l. de N. D. c. 1. observavit quemlibet gentilium in agro suo habuisse[/aq] [S.iO] [aq]partem aliquam Dîs cons (Q2330)
- Wenn man aber dem Nahmen Prometheus/ welcher [griech.] [aq]à Providentiâ[/aq]. stammet/ eigentlich nachsinnen will/ wird dadurch nicht ungeschikklich die Gött-[S.i.O.] [S] liche Vorsorge verstanden. [aq]Plutarchus[/aq] deutet hiermit auf des Menschen G (Q2329)
- So wurde dieses Land mit der ¶ Vernunfft geflügelt/ ¶ Der Himmel wolt' ihm wohl/ daß ¶ es in Aufwachs kam/ ¶ Und alle Wissenschafft daselbst ¶ die Wohnung nahm/ (Q2328)
- Auch keiner würde nicht bei ih- ¶ nen [den Griechen, J.T.] leicht gelitten/ ¶ Dem Gott wär' unbekant/ Mi- ¶ nerven-Stadt verjagt ¶ Von ihr Protagoras/ weil er ein- ¶ mahl gesagt: ¶ Er wüst' und kennt' ihn nicht; (Q2327)
- [aq]v. 700.[/aq] Ja ja sie hat fürwahr ein himmlisches Beginnen etc. [aq]Cicero p. L[?]archiâ. §. 18. Atque sic à summis hominibus eruditissimisque accepimus, caeterarum rerum studia, & Doctrinâ, & praeceptis, & arte constare: poetam naturâ ipsâ va (Q2326)
- Hier wurde der Parnaß und A- ¶ ons-Berg geschauet/ ¶ Und rührt die wolken an/ hie stru- ¶ delt' hell und süß ¶ Der Brunn/ üm den ein Pferd ¶ sich wachsam sehen ließ/ ¶ Hier war das Heiligthum der ¶ Musen aufgebauet/ ¶ Und zoge zu sich an die (Q2325)
- Was war die alte Welt? Ein gar ¶ verwirrtes Wesen/ ¶ Ein nebel-voller Klumpf/ eh sie ¶ der Weisheit Strahl ¶ Erleuchtet/ und als sie zum al- ¶ lerersten mahl ¶ Die Weisen angehört/ und man- ¶ ches Buch gelesen. ¶ Sie ward erst angeblikkt zu Mo- (Q2324)
- weil ich mich solcher Ehr ¶ Nie habe wehrt geschäzt/ die ei- ¶ nem nur gebühret/ ¶ Der sonderlich begabt/ und klüg- ¶ lich weiß zu sinnen/ ¶ Ja den die Himmels-Huld aus ¶ andern hat erwehlt/ ¶ Wo Witz und grosse Kunst sich ¶ schwesterlich verm (Q2323)
- [aq]v. 90[/aq]. Der ein Prophete war/ und gleichfals ein Poet. [aq]Moses Exod. 15. Primum carmen condidisse legitur. Anno Mundi 2453 juxta Alsted. Chronologiam. pag. 485. Ioseph. l. 4. Antiq. Judaic. cap. ult. Vir omnium, quotquot unquam fuêre prudentiss (Q2322)
- [aq]Maximus Tyrius Serm. 16. p. 121. edit. Stephani.[/aq] Nennet die Poeterey eine ältere Philosophy. [aq]conf. Strabonem lib.1. Geograph. & Lipsii Manuduct. ad. Philosophiam Stoic. libr. 1. dissertat. 7. D. Schottel. in Opere de L. Germ. dissert.[/aq] [ (Q2321)
- Seid insgesamt gegrüst ihr künst- ¶ lichen Poeten/ ¶ Die ihr den Himmel fühlt! Ich ¶ stelle mich zu euch/ ¶ Als einer/ der euch ehrt/ (Q2320)
- Sie [die Dichtung; J.T.] ist ¶ das Licht der Sinnen/ ¶ Die Schwester der Natur/ des ¶ Himmels Freuden-Lust ¶ Und Tausend-Künstlerin/ der ¶ nichts ist unbewußt/ ¶ Ja/ ja/ sie hat fürwar ein himli- ¶ sches Beginnen! ¶ Und stammt von Göttern her; (Q2319)
- Komm holdes Jungferlein/ du ¶ Wollust hoher Seelen/ ¶Du schöne Führerin/ du Götter- ¶ holde Braut/ ¶ Die du dich ihrem dienst ergeben ¶ und vertraut/ ¶ Komm Himmelsforscherin/ die ¶ gleichsam in Gemählen ¶ Stellt alles lebhaft für/ und weiß (Q2318)
- [aq]Prohibet mea infantia omnia ac singula tangere; Liceat igitur hîc Aegyptios sacrificulos imitari: qui Divos suos parvâ & inarticulatâ voce colere solebant, ut se facultate magis, quàm voluntate destitui, indicarent. Penicillò uti Apelleô, aut co (Q2317)
- [aq]INDEX AUTORUM.[/aq] (Q2316)
- Nohtwendige Anmerkungen über dieses Gedichte. (Q2315)
- M. G. AUf/ auf mein Saitenspiel/ (Q2314)
- Geneigter Gönner und Freunde Ehrengedichte. (Q2313)
- [aq]B. L.[/aq] [griech.] (Q2312)
- [aq]VIRI MAGNIFICI, NOBILISSIMI, AMPLISSIMI, EXCELLENTISSIMI[/aq]. [...] [S] [...] [aq]MARTINUS KEMPIUS, DE MONTE REGIO BORUSSUS. Dabam JENAE A. O. R. M DC LXIV. Kal. Junii.[/aq] (Q2311)
- [aq]VIRIS[/aq] [...] [aq]DN. JUSTO GEORGIO SCHOTTELIO[/aq] [...] [aq]AC DN. SIGISMUNDO à[/aq] BIRKEN [...] [S] [aq]NEC NON DNO. JACOBO KLINKEBEIL[/aq] [...] (Q2310)
- [aq]Galenus 2. de Facult. Natural.[/aq] (Q2309)
- [Deutsches Helicons Ander Theil. Vgl. den Kommentar unter "4. Kapitelüberschriften".] (Q2308)
- [Richtiger Anzeiger der Deütschen gleichlautenden und einstimmigen/ so wohl Männlichen/ als Weiblichen Wörter, J.T.] (Q2307)
- Dactylisch Sonnet. ¶ Heilige Hertzen und heilige Sinnen/ (Q2306)
- Ist dis das edle Bild? bistu es Barbara? (Q2305)
- denn es klinget sehr widerwertig/ wenn ich des Hugons [aq]Desider[/aq]. also verdolmetsche: ¶ vieleicht ist das die schuld/ weil ich befleckt mit sünden (Q2304)
- als wenn ich sage aus der Historien Susannens ¶ ---[aq]1.[/aq] Dieselbe war ein bild/ (Q2303)
- wie aus folgender [Pindarischen Ode, J.T.] zuersehen/ welche ich auf das Früzeitige doch Selige Absterben meines lieben Vettern Philippi Cösii geschrieben im [aq]1637[/aq]. Jahre: ¶ Der [aq]I.[/aq] Satz. [S] ¶ [griech.] ¶ Ihr die Ihr den Jungen Jahre (Q2302)
- [aq]1.[/aq] ¶ Er küsse mich und lasse spüren (Q2301)
- Bißweilen geben die [aq]dactyli[/aq] eine sonderliche anmuth und nachdruck der sache/ von welcher wir reden/ wie Herr Op. im klagliede bey dem Creutze Christi gethan/ da er anfängt/ ¶ Ihr armen sterblichen---- (Q2300)
- denn es ist [S] falsch/ wann Lobwasser setzt: Ol[aq]é[/aq]bendiger G[aq]ó[/aq]tt/ sintemahl die letzte ohne einen kurtze ist/ (Q2299)
- Doch ists in versen zugelaßen/ dz ich setzen mag der Eheman/ Weyherauch/ Nüssewald/ Herbest/ ferren/ Eichenwald/ vor der Ehman/ Weyrauch/ Nuszwald/ Herbst/ Also sage ich auch Monde: Creutze/ annoch/ besondern vor Mond/ Creutz/ noch/ sondern. (Q2298)
- wie Opitz fast auff diesen schlag heilges vor heiliges setzt; welchs nicht unrecht/ weils in ungebunder rede auch also gebraucht wird: So sage ich auch der Hellsche Bösewicht/ etc. (Q2297)
- Am sichersten wird es in den weiblichen Nennwörtern und [aq]Adjectivis[/aq] ausgelaßen/ als in nätrin/ schneidrin/ sündrin/ tunckler/ liebster/ güldner (Q2296)
- Das blinde Göttelein/ (Q2295)
- [aq]Bartas[/aq] im Frantzösischen: ¶ [aq]Beauté, grandeur, richesse, artifice, qui bouche[/aq] (Q2294)
- Also auch in den männlichen/ plan/ und kann/ han und mann/ aas und pasz/ noth und Gott/ welches zwar Herr Opitz offtmahls gebraucht/ weil uns aber unsere Mundart ein anders weiset/ solche wir solche Reim/ wo es nur müglich/ sonderlich wenn es zu hart kl (Q2293)
- Höchster Gott/ und HErr der Himmel. (Q2291)
- W[aq]é[/aq]nde d[aq]í[/aq]e plage lieber G[aq]ó[/aq]tt aus gn[aq]á[/aq]den. (Q2290)
- Dem ist gefolget Doctor Schleupner/ welcher das [aq]Auffer immensam Deus[/aq] verdeütschet/ doch auff eine andre manier/ nemlich also: [S] ¶ W[aq]é[/aq]nde d[aq]í[/aq]e plage Vater li[aq]é[/aq]ber H[aq]é[/aq]rre (Q2289)
- unter denen [aq]Clajus[/aq] ohne zweiffel der erste/ welcher eine strophe mit an seine Deütsche Prosodie gehefft/ welche wier zum exempel anher setzen; ¶ L[aq]ó[/aq]be m[aq]í[/aq]t Cimb[aq]é[/aq]ln der ob [aq]á[/aq]llen H[aq]í[/aq]mmeln (Q2288)