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  1. Christian Hoffmann von Hoffmanns-Waldau/ da er in der Vorrede seiner Gedichte von diesen alten Gesängen redet/ schreibet er hievon mercklich also: solche Gesänge sein nachmahls je mehr und mehr im Lauff kommen/ und haben viele bey der damahls zimlich ha (Q3514)
  2. [aq]P. 67. a[/aq]. imgleichen [aq]P. 69. a[/aq]. gedencket er einiger alten [S] Reime die von dem alten Teutschen Warsager Meister Alber lang vor Christi gebuhrt gemacht/ von welchen noch thörichte Leute albern genant werden. [aq]P. 93. a[/aq]. findet si (Q3513)
  3. In der Teutschen Historie/ die nach der Lateinischen herauß gegeben/ und insonderheit dessen erstem Buch welches er [Johannes Aventinus, J.T] selbst sehr vermehret/ meldet er/ daß er zu Regensburg in S. Haymerans Kloster/ gute alte Lateinische Verse gef (Q3512)
  4. Was nun die Uhralte Zeit anlanget/ so haben wir deren keine Nachricht als welche wir [aq]beym Tacito[/aq] finden. Desselben Worte lauten also: [aq]Celebrant carminibus antiquis (quod unum apud illos memoriae & annalium genus est (Tui[/aq]-[S][aq]stonem De (Q3511)
  5. Es wäre des [aq]Verdiers[/aq] Urthel nicht groß zu achten; aber der gelehrte [aq]Cardinal Perronius[/aq] ist selbst in der Meinung/ denn in den [aq]Excerptis[/aq], die die [aq]fratres Puteani[/aq] von ihm auffgezeichnet/ seyn diese Worte außdrücklich (Q3510)
  6. [aq]P. C. Hooft[/aq], Ritter von [aq]S. Michaelis[/aq], Drost von Muyden und [aq]Baljow[/aq] von [aq]Goeiland[/aq] hat nicht allein Trauerspiele/ sondern auch [S] andere Getichte geschrieben/ welche eine hochtrabende arth haben/ viele sonderliche gesuchte (Q3509)
  7. Ich hoffe ob Gott will noch einmahl die Gelegenheit zu haben/ nicht allein ihnen [den Engländern, J.T.] sondern auch andern [aq]Nationen[/aq], die dergleichen Schnarchereyen über die Teutsche machen/ in einem absonderlichem Werck zu zeigen: daß die Ver (Q3508)
  8. [aq]George Herbert[/aq] hat sehr gute Geistliche Oden geschrieben/ auff welchen [aq]Abrah. Cowley[/aq] eine trefliche Lobschrifft gemacht/ und dem der Cantzler [aq]Baco Verulamius[/aq] seine in Verse übersetzte Psalmen Davids zu geschrieben hat/ welche s (Q3507)
  9. Sehet hier ein trefliches Zeugniß/ von einem so grossen Mann/ der dieses [aq]John Donne[/aq] seine Poetische Wercke/ die er in seiner Jugend geschrieben/ (denn in seinem Männlichen Alter hat er als [aq]Decanus[/aq] der [aq]S. Paulus[/aq] Kirchen viel ge (Q3506)
  10. Der Aelteste Englische Poet wird von dem Ubersetzer des [aq]Rapini[/aq] gesetzet [aq]Geoffry Chaucer[/aq], der im Jahr [aq]1400[/aq] gelebet. Selbiger ist mit unter den [aq]Chymischen[/aq] Poeten/ und findet sich in deß [aq]Ashmols[/aq] seinen [aq]Tracta (Q3505)
  11. Derselbe [aq]Spelmannus[/aq] erwehnet/ in den notis [aq]ad §. 43[/aq]. daß der [aq]AElfredus[/aq] in diesen Gesängen zu machen dem heiligen [aq]Aldhelmo[/aq] der fast in die [aq]200[/aq] Jahr vor ihm gelebet/ nachgefolgt. von welchen [aq]Malmesburiensi (Q3504)
  12. Es wird von dem [aq]Nicolao Antonio[/aq] auch [aq]Gar[/aq]-[S][aq]sias Laso de la Vega[/aq] des Königs [aq]Ferdinandi[/aq] Raht und [aq]Legatus[/aq] an den Pabst gelobet/ welcher auß den Lateinischen und Italiänischen [aq]Carminibus[/aq], die er fleiss (Q3503)
  13. Selbiger [Claudius Verdierus, J.T.] hat auch [aq]Petrarcham[/aq] beschuldigen wollen/ als hätte er die erfindung seiner [aq]Triumphorum[/aq] auß einem alten [aq]Poëten[/aq] genommen/ dessen [aq]Lactantius lib. I. Instit. divin[/aq]. gedencket. (Q3502)
  14. [aq]Castravilla[/aq] hatte zwey Bücher wieder den [aq]Dantem[/aq] geschrieben/ welche [aq]Jacobus Mazonius[/aq] widerleget/ erweisend daß des Dantes ([aq]divini hominis[/aq], wie er sagt) [aq]Comoedia[/aq] unbillig getadelt werde. (Q3501)
  15. Ihr erstes auffkommen/ und gleichsam ihre Jugend ist gewesen um das Jahr Christi [aq]1300[/aq]/ da [aq]Dantes, Petrarcha[/aq] und [aq]Boccacius[/aq] gelebt haben/ als die ersten [aq]Triumvîri[/aq], unter den Italiänischen Poeten. (Q3500)
  16. Es sein auch etliche auff diese Gedancken kommen/ daß sie die gemeine Italiänische Sprache in öffentlichen Schrifften erhoebn und der Lateinischen vorgezogen/ als [aq]Joannes Baptista Evan[/aq]-[S][aq]gelista Picenus[/aq] in einer absonderlichen [aq]Or (Q3499)
  17. [af]Sorell[/aq] gedencket noch des [aq]Pere le Moine le Saint Louys, le S. Paul de M. Godeau, le Moyse sauvé de M. de S. Aymant, le Clouis de M. Desmarests, le David de M. de Lesfargue[/aq]. (Q3498)
  18. Es wurden auff des [aq]Cardinal Richelieu[/aq] angeben einige Zusammenkünffte gehalten/ darin von allen dieses Werck [Cid, J.T.] gar genau geurtheilet ward / welche Urtheile hervor gegeben/ und ist das jenige was sie getadelt/ wieder von [aq]Corneille[/a (Q3497)
  19. [aq]Balzac[/aq] in seiner Lateinischen Briefe einem an den [aq]Silhon p. m. 196[/aq]. gibt ihm den grösten Lobspruch: [...] [aq]Docuit quid esset purè & cum religione scribere[/aq]. (Q3496)
  20. Der gelahrte Bischoff [aq]Godeau[/aq], welcher selbst die Psalmen Davids in die sauberste und zierlichste Frantzösische Verse gebracht/ hat zu seinem Lobe [Malherbe, J.T.] eine eigene Schrifft auffgesetzet/ (Q3495)
  21. [aq]Du Bartas[/aq] der das Werck der Schöpffung in Frantzösischem [aq]Carmine[/aq] beschrieben/ ist mehr einem [aq]Historico[/aq] als Poeten ähnlich/ selbst nach [aq]Sc. Sanmarthani[/aq] Urtheil. (Q3494)
  22. Der [aq]Sulpicius Severn in vitâ S. Martini[/aq] macht gar einen Unterscheid unter einem [aq]Gallier[/aq] und [aq]Aquitanier[/aq], und eignet diesem [S] die Hoffsprache/ jenen aber die Baursprache zu. (Q3493)
  23. es konte ein grosses Buch davon zusammen getragen werden/ und werde ich ob GOtt will hievon absonderlich und außführlich handeln. (Q3492)
  24. [aq]Hucbaldus Monachus Elromensis in vitâ S. Lebvini Pres[/aq]-[S][aq]byteri cap.1. Lebvinum carum sibi amicum juxta idioma nominis sui optime congruentis[/aq]. (Q3491)
  25. [aq]Willeramus in Paraphrasi Cantici Canticorum min Wino dilectus meus[/aq]. (Q3490)
  26. In den Gothischen [aq]Evangeliis[/aq] hat man das Wort [aq]VVair Luc. 8, 27. VVairos twai, Viri duo[/aq]. Zween Männer. [aq]Luc. 9, 30[/aq]. [...] So findet man in der Angelsächsischen übersetzung des ersten Psalms: [aq]Eath Ver Beatus Vir[/aq]. (Q3489)
  27. [aq]UNda[/aq] bey den Lateinern/ auch bey den Teutschen ist Unde gebräuchlich. Welches im Lobwasser. [aq]Ps. 51[/aq]. noch gefunden wird/ Lösch die auß mit deiner Gnaden Unden. (Q3488)
  28. Bey den [aq]Otfrido lib. 2. Evangel. cap. 11[/aq]. wird die Mörder-Grube genant [aq]scahero luage[/aq], und [aq]lib. 4. c. 27. 31[/aq]. die mit Christo gecreutzigte Mörder [aq]Scahero, Lutherus[/aq] nennet sie gleichfals Schächer. (Q3487)
  29. In dem alten Gothischen ist [aq]Mats[/aq], davon [aq]Matza vesci[/aq], und das [aq]Compositum Matibalg, Pera[/aq], ein Speisesack/ das bey den Dänen Madpose/ welches vorkomt in den Gothischen Evangelien [aq]Marc. 6, 8. Luc. 9, 3[/aq]. wie auch [aq]Natham (Q3486)
  30. Es zeigt zum Theil das [aq]Instrumentum plenariae securitatis[/aq] welches zu [aq]Justiniani[/aq] Zeiten geschrieben/ und [aq]Anno 1641[/aq]. von [aq]Gabriele Naudeo[/aq] auß der [aq]Bibliothec[/aq] des [aq]Cardinalis â Balneo[/aq] (der die Abschrifft a (Q3485)
  31. Worunter vor allen andern zu setzen ist der so genadte [aq]Codex argenteus Evangeliorum Gothicorum[/aq], welcher nach dem er einmahl auß der Königlichen Schwedischen [aq]Bibliothec[/aq] verlohren gewesen/ vor eine grosse Summa Geldes/ von dem Herrn Reic (Q3484)
  32. Die [aq]Edda Islandorum[/aq], darinnen der alten Nordischen Völcker ihre [aq]Theologia[/aq] und [aq]Mythologia[/aq] bestanden/ ist von [aq]Petro Resenio[/aq] herauß gegeben. Es sol aber eine vollständiger [aq]Edda[/aq] noch in Schweden vorhanden seyn/ (Q3483)
  33. wie imgleichen [aq]Franciscus Junius[/aq] in seinem [aq]Glossario Gothico[/aq], welches er den Gothischen [aq]Evangeliis[/aq] zugefüget (Q3482)
  34. [aq]Kircherus[/aq] in seinem Buch [aq]de Turri Babel. lib. 3. sect. 3. c. 4[/aq]. macht die Holländische/ Englische und Westpfälische zu Töchter der Teutschen (Q3481)
  35. Daher meinet [aq]Kircherus in Oedip. AEgypt: Synt. 3. c. 6[/aq]. komme des [aq]Jovis Ammonis[/aq] Beynahme. (Q3480)
  36. Das Wort [aq]Bara[/aq] [S] bey den [aq]AEgyp[/aq]tern, ist/ was bey uns eine Bahr/ Siehe [aq]Kircherum in Obelisc. Pamphil. lib. 5. p. 472[/aq]. dessen [aq]Prodromus Copt[/aq]: viel solche gleichlautende Wörter hat. (Q3479)
  37. Man hat auch wie [aq]Martinus Martinius[/aq] in seinem [aq]Atlanto Sinico[/aq] meldet/ ein Buch mit Gothische Buchstaben geschrieben in [aq]China[/aq] gefunden/ dem etwas von der H. Schrifft in Lateinischer Sprache beygefügt gewesen. [S] [aq]Vidi[/aq], s (Q3478)
  38. [aq]Lutherus[/aq] hat zwar ein Büchlein von den [aq]Nominibus propriis[/aq] der alten Teutschen/ und Gottfried Wegener Anmerckungen darüber geschrieben. (Q3477)
  39. Hierzu kan auch zum Zeugnis dienen/ was [aq]Gassendus[/aq] von dem unvergleichlichem Manne dem [aq]Peirescio[/aq] in der Beschreibung seines Lebens [aq]p. 195[/aq]. auffgezeichnet: [aq]Ad Anastasium Nannetensem Capuccinium plurima perscripsit de lingua Ar (Q3476)
  40. Welches alles mit grossen Fleiß untersuchet hat/ mein sehr grosser Gönner und Freund/ Herr Cas-[S]par Voigt/ hochverdienter Bürgermeister der Stad Wißmar/ von welchem die gelehrte Welt dermahleins/ so ihm Gott/ wie ich von Hertzen wünsche/ das Leben (Q3475)
  41. thels weil ich in einem Lateinischen Buche solches vollständiger/ ob GOtt will vortragen werde. (Q3474)
  42. Der Hebraeer ihre [aq]Cabala[/aq] bestehet zum Theil in [aq]Anagrammatismo[/aq]. Jacob Spon gedencket in seiner Reisebeschreibung [aq]lib. 2. p. 53[/aq]. daß ei-[S]ner [aq]Chek-Bouni[/aq] ein Aegyptier von der Krafft des Göttlichen und Menschlichen Wort (Q3473)
  43. In Geistlichen reden hat das [aq]sententiosum dicendi genus[/aq] noch vor andern Platz. Dann die hohe Redensart/ die [aq]Longinus[/aq] [hebr.] nennet/ bestehet zum Theil hierin/ welche zu Göttlichen Sachen insonderheit wol gebraucht wird. (Q3472)
  44. Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der [aq]materie[/aq] schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Grie (Q3471)
  45. Ja es sein alle arten der Getichte gesungen worden/ es sey bey den Götzendiensten/ bey Gästeretzen/ bey öffentlichen Spielen oder sonsten gewesen. (Q3470)
  46. Weiln nun das [aq]metrum[/aq] nicht allein belustiget/ sondern auch die Rede gleichsam befestiget und verewiget/ so hat man zu dem Gottesdienst und der Helden Lob solche Gesänge erwehlet. Es ist nicht ungläublich/ daß auch vor der Sündfluth dergleiche (Q3469)
  47. An dieser Reimsucht haben damahls fast alle kranck gelegen. Dann man hat ihrer auch nicht auff den Cantzeln und Cathedern entbehren können. Die Prediger haben ihre Predigten Reimweiß [aq]disponi[/aq]ret/ welches bey einigen noch zur Zeit gebräuchlich. (Q3468)
  48. Es sein auch einige die von den Hebräern die Reime herziehen wollen/ welche aber hierin irren; dann die Juden hierin den Christen gefolget/ und haben ettwa vor [aq]500[/aq]. Jahren seit des [aq]R. David Kimchi[/aq] seiner Zeit dergleichen Verse wie die u (Q3467)
  49. Es seind hiedurch etliche bewogen worden/ daß weiln die Reime viel sanffter und nachdencklicher in den Ohren klingen/ sie viel lieber die Geistlichen [aq]Hymnos[/aq] in Lateinische reimende Verse/ als in die sonst üblichen Oden und [aq]Lyrica Carmina[/a (Q3466)
  50. Deßhalben auch bey den Hebräern und Arabern die beyden Reime die vor- und hinter-Tühren des Hauses das ist des [aq]distichi[/aq] genant werden. (Q3465)

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