Der Deutsche Poët (Q104): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Inspiration
 
Eigenschaft / Inspiration: Also wird auch die unpolirte/ und ihre Krafft noch im verborgen haltende Natur des Dichters/ durch die Kunstgeübte Hirnschleiffer (ich wolte sagen/ die Lehr-Meister) vermittelst der Kunst und Ubung/ dergestalt bemeistert/ daß der verborgene Geist seine Stralen weit von sich wirft/ und Himmelhoch anzuflammen beginnet. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Inspiration: Also wird auch die unpolirte/ und ihre Krafft noch im verborgen haltende Natur des Dichters/ durch die Kunstgeübte Hirnschleiffer (ich wolte sagen/ die Lehr-Meister) vermittelst der Kunst und Ubung/ dergestalt bemeistert/ daß der verborgene Geist seine Stralen weit von sich wirft/ und Himmelhoch anzuflammen beginnet. / Fundstelle
 
Seite: (6) [47]

Version vom 2. Juni 2022, 05:49 Uhr

Keine Beschreibung vorhanden
Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Der Deutsche Poët
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

    0 Fundstellen
    1664
    0 Fundstellen
    Wittenberg
    0 Fundstellen
    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [17-21]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [22-31]
    Eine Fundstelle
    (6-16) [47-57]
    Eine Fundstelle
    (16-32) [57-73]
    Eine Fundstelle
    (32-47) [73-88]
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    (65-107) [106-148]
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    (108-128) [149-169]
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    (165-193) [206-234]
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    (260-277) [301-318]
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    (325-394) [366-435]
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    (515-539) [556-580]
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    Eine Fundstelle
    (632-660) [673-701]
    Eine Fundstelle
    (673-676) [714-717]
    Eine Fundstelle
    (676-680) [717-721]
    Eine Fundstelle
    (680-686) [721-727]
    Eine Fundstelle
    (699-712) [740-753]
    Eine Fundstelle
    (712-735) [753-776]
    Eine Fundstelle
    (735-740) [776-781]
    Eine Fundstelle
    (740-744) [781-785]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [797-806]
    [aq]§. 3[/aq]. Was nun das Wort/ Dicht/ belanget/ so sagen wir/ daß dasselbe vornemlich zweyerley Bedeutung habe: Erstlich wird dadurch verstanden/ alles das jenige/ was fest/ hart und dik ineinander gefüget ist/ wie dorten befohlen wird/ daß man die Mayen von den dichten Bäumen nehmen sol/ zu dem Laubhüttenfest/ im [aq]3[/aq]. Mos. am [aq]23/40[/aq]. Hernach wird dicht gebraucht/ für oft/ als wann man sagt; Dichternannte/ dichterwehnte/ dichtbesagte Nahmen: Drittens wird auch durch das Wort Dicht/ Gedicht/ und dichten verstanden das Nachsinnen/ Ausdencken/ Untersuchen; daher lesen wir/ daß der Menschen Dichten und Trachten böß sey/ von Jugend auf/ [aq]1[/aq]. Mos. [aq]7./5[/aq]. und das Fleisch und Blut Arges dichtet/ Sirach [aq]17/30[/aq] von solchen Laster-Dichten unserer verderbten Natur/ ist dieses Orts die Frage nicht. Sondern wir verstehen es/ wie [S] dort der Königliche Poet/ dessen Parnassus die Burg Sion gewesen/ wann Er sagt: Mein Hertz dichtet ein feines Lied/ Psal. [aq]45./2[/aq]. Besiehe hiervon obenberührten Herren Harsdörffer/ welcher dieses Wort auch [aq]Metaphoricè[/aq] oder vernennungsweise verstehet/ als wann man sagt/ daß in dem Gedicht alles fest und dicht ineinander gefüget/ und durch die Reimen gleichsam mit Riemen verbunden sein sol. ¶ [aq]§. 4[/aq]. Es ist aber dichten/ nicht/ aus einem Nichts/ etwas machen/ welches allein GOtt zustehet/ sondern/ aus einem geringen oder ungestalten Dinge/ etwas herrlich/ ansehnlich/ geist- und lobreich ausarbeiten.
    Eine Fundstelle
    (48-49) [89-90]
    Eine Fundstelle
    (unpag.) [12]