Anfangs-Gründe zur Reinen Teutschen Poesie Itziger Zeit (Q140): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
[aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet.
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: [aq]§. 1[/aq]. ¶ DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und galante Wissenschafft [aq]politer[/aq] Welt, ist zu allen Zeiten in grossen [aq]Estim[/aq] gewesen, so daß nicht nur die allerhöchsten Häupter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten Bürgerlicher [aq]Extraction[/aq] sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] ¶ [aq]§. 2[/aq]. ¶ Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was Göttliches und Himmlisches, weil solches herrliche [aq]Talent[/aq] nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget würde; theils auch vor eine fähige Wissenschafft, darinnen die Göttliche und weltliche Weißheit mit Nachdruck könne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gemüther mit desto leichterer Mühe zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Weißheit genennet. / Fundstelle
 
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Version vom 23. Januar 2025, 13:50 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Anfangs-Gründe zur Reinen Teutschen Poesie Itziger Zeit
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

    0 Fundstellen
    1724
    0 Fundstellen
    Halle im Magdeb.
    0 Fundstellen
    Unbekannter Wert
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [17-36]
    Eine Fundstelle
    (27-40) [63-76]
    Eine Fundstelle
    (840-847) [892-899]
    Eine Fundstelle
    (847-853) [899-907]
    Eine Fundstelle
    (858-863) [912-917]
    Eine Fundstelle
    (897-906) [953-962]