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Eigenschaft / Bibliographische AngabenEigenschaft / Bibliographische Angaben
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Philipp von Zesen. Wissen, Sprache, Literatur. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Philipp von Zesen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Zesens Bedeutung für die Entwicklungsgeschichte der Poetik im 17. Jahrhundert. / Rang
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Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Philipp von Zesen. Ein Studienbuch in drei Bänden. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten
D. Ich erinnere mich itzund bei den vorigen reden meines Herrn Liebholds/ da er sagte/ man solte König unser/ vor unser König schreiben/ des Herrn Luhters; der das [aq]Pater noster[/aq], nach dem buchstaben der Lateinischen redensahrt/ Vater unser verteutschet. Nun sagte mir noch neulich ein Kantzlei-[S]schreiber/ Er hette hierinnen/ auf guht Hofmännisch/ höflich und ehrerbietig handeln wollen/ indem er GOTTE dem Vater die ehre gegeben/ und Ihn vor/ uns aber nach gesetzt. ¶ M. Der guhte Luhter hat alhier wohl am wenigsten an die heutige weltseelige höfligkeit gedacht: sondern er hat auf das Griechische [griech.] ein auge gehabt/ und solches dem buchstaben der grundsprache nach/ verdeutschen wollen/ gleichsam als solte es heissen/ o Vater unserer/ oder/ o Vater unserer aller/ Dan unser ist alhier nicht die nenendung der mehrern zahl; wie der ungeschikte gemeine man/ obenaus und nirgendan/ urteilet: sondern es ist die gebuhrtsendung der mehrern zahl/ aus unserer gemacht; da der wohllaut gemeiniglich das mittelste e/ ja wohl gar das r zugleich mit/ und also das gantze wortglied er/ weg zu werfen pfleget. Zudem wird es alhier nicht als ein beiständiges/ sondern als ein selbständiges gebrauchet. Doch bin ich nicht in abrede/ daß es besser were/ weil es volkommener ist/ wan man sagte/ Vater unserer/ oder unsrer; sonderlich weil unserer alhier ein selbständiges wort sein sol/ oder vielmehr desselben stelle verwalten/ ja zum überflusse als ein wort in der gebuhrtsendung der mehrernzahl seinem zugefügten/ das in der nenendung stehet/ nachgesetzt wird.
 
Eigenschaft / Autoritäten: D. Ich erinnere mich itzund bei den vorigen reden meines Herrn Liebholds/ da er sagte/ man solte König unser/ vor unser König schreiben/ des Herrn Luhters; der das [aq]Pater noster[/aq], nach dem buchstaben der Lateinischen redensahrt/ Vater unser verteutschet. Nun sagte mir noch neulich ein Kantzlei-[S]schreiber/ Er hette hierinnen/ auf guht Hofmännisch/ höflich und ehrerbietig handeln wollen/ indem er GOTTE dem Vater die ehre gegeben/ und Ihn vor/ uns aber nach gesetzt. ¶ M. Der guhte Luhter hat alhier wohl am wenigsten an die heutige weltseelige höfligkeit gedacht: sondern er hat auf das Griechische [griech.] ein auge gehabt/ und solches dem buchstaben der grundsprache nach/ verdeutschen wollen/ gleichsam als solte es heissen/ o Vater unserer/ oder/ o Vater unserer aller/ Dan unser ist alhier nicht die nenendung der mehrern zahl; wie der ungeschikte gemeine man/ obenaus und nirgendan/ urteilet: sondern es ist die gebuhrtsendung der mehrern zahl/ aus unserer gemacht; da der wohllaut gemeiniglich das mittelste e/ ja wohl gar das r zugleich mit/ und also das gantze wortglied er/ weg zu werfen pfleget. Zudem wird es alhier nicht als ein beiständiges/ sondern als ein selbständiges gebrauchet. Doch bin ich nicht in abrede/ daß es besser were/ weil es volkommener ist/ wan man sagte/ Vater unserer/ oder unsrer; sonderlich weil unserer alhier ein selbständiges wort sein sol/ oder vielmehr desselben stelle verwalten/ ja zum überflusse als ein wort in der gebuhrtsendung der mehrernzahl seinem zugefügten/ das in der nenendung stehet/ nachgesetzt wird. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: D. Ich erinnere mich itzund bei den vorigen reden meines Herrn Liebholds/ da er sagte/ man solte König unser/ vor unser König schreiben/ des Herrn Luhters; der das [aq]Pater noster[/aq], nach dem buchstaben der Lateinischen redensahrt/ Vater unser verteutschet. Nun sagte mir noch neulich ein Kantzlei-[S]schreiber/ Er hette hierinnen/ auf guht Hofmännisch/ höflich und ehrerbietig handeln wollen/ indem er GOTTE dem Vater die ehre gegeben/ und Ihn vor/ uns aber nach gesetzt. ¶ M. Der guhte Luhter hat alhier wohl am wenigsten an die heutige weltseelige höfligkeit gedacht: sondern er hat auf das Griechische [griech.] ein auge gehabt/ und solches dem buchstaben der grundsprache nach/ verdeutschen wollen/ gleichsam als solte es heissen/ o Vater unserer/ oder/ o Vater unserer aller/ Dan unser ist alhier nicht die nenendung der mehrern zahl; wie der ungeschikte gemeine man/ obenaus und nirgendan/ urteilet: sondern es ist die gebuhrtsendung der mehrern zahl/ aus unserer gemacht; da der wohllaut gemeiniglich das mittelste e/ ja wohl gar das r zugleich mit/ und also das gantze wortglied er/ weg zu werfen pfleget. Zudem wird es alhier nicht als ein beiständiges/ sondern als ein selbständiges gebrauchet. Doch bin ich nicht in abrede/ daß es besser were/ weil es volkommener ist/ wan man sagte/ Vater unserer/ oder unsrer; sonderlich weil unserer alhier ein selbständiges wort sein sol/ oder vielmehr desselben stelle verwalten/ ja zum überflusse als ein wort in der gebuhrtsendung der mehrernzahl seinem zugefügten/ das in der nenendung stehet/ nachgesetzt wird. / Fundstelle
Seite: (109-110) [125-126]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [M., J.T.] Daß der seelige Flämming/ welches mir hierbei eben einfället/ diese zwei bände/ ¶ Verzeiht mirs/ bin ichs währt/ GOtt/ Vater/ Liebste/ [?] Freunde: ¶ [...] ¶ in seine Grabschrift mir eingemischet/ da sie doch zimlich hart lauten/ und dahin zu deuten/ als wan er auch zugleich GOtte guhte nacht geben/ und neben dem himmel hin fahren wolte / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [M., J.T.] Daß der seelige Flämming/ welches mir hierbei eben einfället/ diese zwei bände/ ¶ Verzeiht mirs/ bin ichs währt/ GOtt/ Vater/ Liebste/ [?] Freunde: ¶ [...] ¶ in seine Grabschrift mir eingemischet/ da sie doch zimlich hart lauten/ und dahin zu deuten/ als wan er auch zugleich GOtte guhte nacht geben/ und neben dem himmel hin fahren wolte / Fundstelle
Seite: (114) [130]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [M., J.T.] Von diesem Senfe/ damit ichs hier beileuftig erinnere/ sagt unser Heiland bei dem Heilverkündiger Mattesen also: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorne/ das ein mensch nahm/ uns säete es auf seinen akker: welches das kleineste ist unter allen saamen; wan es aber erwächset/ so ist es das grösseste unter dem kohl (staudenkreutern) und wird ein baum/ daß die vogel unter dem himmel kommen/ und wohnen unter seinen zweigen. Unser Senf aber/ der bei uns wächset/ ist bei weitem so groß und fruchtbar nicht (wie mein Herr wohl weis) als der Morgenländische/ von dem unser Seeligmacher alhier redet. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [M., J.T.] Von diesem Senfe/ damit ichs hier beileuftig erinnere/ sagt unser Heiland bei dem Heilverkündiger Mattesen also: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorne/ das ein mensch nahm/ uns säete es auf seinen akker: welches das kleineste ist unter allen saamen; wan es aber erwächset/ so ist es das grösseste unter dem kohl (staudenkreutern) und wird ein baum/ daß die vogel unter dem himmel kommen/ und wohnen unter seinen zweigen. Unser Senf aber/ der bei uns wächset/ ist bei weitem so groß und fruchtbar nicht (wie mein Herr wohl weis) als der Morgenländische/ von dem unser Seeligmacher alhier redet. / Fundstelle
Seite: (117) [133]
 

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