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- Selbige [die "[aq]Haravec[/aq]", J.T.] haben von natürlichen dingen Verse geschrieben/ und einige Fabeln mit untermischt/ nemlich wie der Schöpffer der Welt/ eine Jungfrau vom Himmel gesandt/ in der Hand einen Krug Wasser haltend/ welcher [S] wann er vo (Q3464)
- Sie [die Lappländer, J.T.] haben auch noch einen andern Gesang darin sie GOtt dancken/ daß er das Wild zu ihren Nutzen erschaffen/ und die Krafft verliehen/ daß sie ein so grausames Thier haben überwinden können. (Q3463)
- [aq]Wormius[/aq] behauptet daß sie [die "Nordsche[] Poeterey" (396) [406], J.T.] vor Christi Gebuhrt schon in vollem Schwange gewesen/ und führet zum Beweißthum an/ daß kurtz nach Christi Gebuhrt der [aq]Hiarnus[/aq] dadurch das Königreich an sich ge (Q3462)
- Daß einige derselben so gar alt nicht sein/ ist daraus abzunehmen/ weil sie geschrieben/ da der Christliche Glaube in Schweden schon auffgekommen. (Q3461)
- Er [Abrahamus Mylius, J.T.] setzet auch den [aq]19. Psalm[/aq] nebenst der Lateinischen und neuen Niederländischen Ubersetzung dahin/ damit ein jeder die Gleichheit sehen könne. (Q3460)
- Denn daß die unsrige solche von den Griechen und Römern geholet/ kan nicht mit dem geringsten Schein der Warheit gesaget werden; und laufft wider des [aq]Dionysii Halicarnassaei[/aq], oben angeführtes Zeugnis. Es weren denn solche Wörter mit Einführu (Q3459)
- So meldet auch [aq]Ghilini[/aq] in seinen [aq]Theatro d'huomini litterati[/aq] von einem [aq]Antonio Riccardi[/aq], der in Welscher Sprache ein Buch geschrieben/ [aq]della precedenza delle lingue[/aq], worinnen er be-[S] behauptet/ daß die [aq]Cimbrische (Q3458)
- Das teut-[S]sche Wort Mensch ist auch von diesem Wort/ nicht von den Lateinischen [aq]Mens[/aq] oder von dem Hebräischen [hebr.] wie [aq]Vossius[/aq] meinet/ davon [aq]Junius[/aq] in seinem [aq]Glossario Gothico[/aq] und weitläufftig [aq]Vorstius[/aq] i (Q3457)
- Bey den [aq]AEgyptiern[/aq] ist das Wort [aq]Mene[/aq] auch ein Nahm der Könige gewesen. [aq]Goropius Becanus in lib. I. Gallicorum[/aq]. und andern Orthen mehr hat über dieses Wort Man seine sonderliche schier [aq]cabali[/aq]stische einfälle/ welche i (Q3456)
- Er [Jamblichius, J.T.] sagt ferner/ wie die [aq]Barbari[/aq] ernsthafftig und beständig in ihrem Wesen und Reden seyn/ und wie die [aq]Barbarische[/aq] Wörter sehr kürtz seyn/ und einen grossen Nachdruck haben/ und derohalben bequem zu Göttlichen Ding (Q3455)
- Die die Hebreische oder Griechische Sprache vor andern lieben/ wollen hievon alles herholen/ wie [aq]Bochartus[/aq] alles von der [aq]Punichen[/aq]. (Q3454)
- Das Wort [aq]Matta, Storea[/aq] oder [aq]teges[/aq], [S] welches [aq]Ovid I. 6. Fastor[/aq]. gebraucht/ wird beym [aq]Martino[/aq] vergeblich vom Hebräischen abgeführet/ weil es ein rechtes Teutsches Wort/ und in eben demselben Verstande genommen wird. (Q3453)
- Und ist mercklich was [aq]Claude Duret, Histoire de l'origine des langues p.m. 860[/aq]. saget von einem Ertzbischoff zu [aq]Toledo[/aq], welcher davor gehalten [aq]que l'Alphabet des lettres Gothes a esté le premier Alphabet des premiers & plus ancienne (Q3452)
- Von der Chinesischen Sprache hat ein Engelländer [aq]Johannes Webbe[/aq] behaupten wollen/ daß sie die erste sey: weil die Chineser ein uhraltes Volck/ und ihr Land so fort nach der Sündfluth vor Erbauung des Babilonischen Thurms/ bey welchem sie vermu (Q3451)
- sondern es ist nur eine [aq]Synopsis Capitum[/aq] des gantzen Werkes [von Georg Stiernhielm, J. T.] dessen [aq]Titul: RUNA SUETICA[/aq] sein sollen/ zu meinen Händen gekommen. Worinnen er die Hebraeische [S] und fast alle andere Sprachen zu [aq]dialectos (Q3450)
- und gefält mir in verschiedenen Dingen sein Urtheil besser als des [aq]Rodorni Schrieckii[/aq], welcher indem er die Gleichheit der Hebraeischen und Niederteutschen Sprache darthun will/ in den [aq]Nominibus propriis[/aq] seltzame weitgesuchte [aq]allite (Q3449)
- [aq]Goropius Becanus[/aq] wird von vielen verlachet/ und zwar nicht ohn Uhrsach/ weil er sich in gar seltzame [aq]abstractive speculationes[/aq] und [aq]analogismos[/aq] vertieffet/ die doch wenig zur Sachen thun und im Grunde nichtes beweisen. Eine sonde (Q3448)
- Es sind fast die meisten so geartet/ daß sie vor einheimischen Dingen einen Eckel haben/ sich über alle frembde Sachen verwundern/ und dieselbe hochhalten/ welches die Teutsche Sprache auch erfahren/ die von ihren eigenen Landsleuten geringschätzig geh (Q3447)
- Bey den Ißländern hat man ein sonderlich Buch die [aq]Edda[/aq] gehabt/ welches war die [aq]Mythologia Poetica[/aq] der alten Nordischen Völcker/ oder vielmehr ihre [aq]Theologia, Physica[/aq] und [aq]Ethica[/aq]. Es sind zweyerley [aq]Eddae[/aq] gewes (Q3446)
- Und wird sich niemand verwundern daß aus dem Norden dieser Götzendienst auff die [S] Römer verpflantzet/ wenn er beym [aq]Diodoro Siculo lib. 2. c. 47[/aq]. lesen wird/ wie die alten Heidnischen bey den Griechen gewöhnliche Götzendienste bey den [aq] (Q3445)
- Die außtheilung und einrichtung des erlöseten Jerusalems/ wie sie an sich selbst ist und sein soll/ wird ohne Nahmen und [aq]Episodiis[/aq] nebst [aq]Homeri[/aq] und [aq]Virgilii[/aq] ihren vorgestellet in seinen Buch [[aq]Mambrunus[/aq] in seiner [aq]D (Q3444)
- [aq]Paulus Guidottus Burghesius[/aq] hat des [aq]Torqauti Tussi[/aq] erlöstem Jerusalem ein anders/ nemlich das verstörte Jerusalem/ entgegen gesetzet/ in eben so viel Gesängen und Versen. Von welchen beyden [aq]Erythraeus[/aq] in seiner ersten [aq]Pin (Q3443)
- Des [aq]Tassi Gjerusalemme Conquistata[/aq], ein ander Werck/ hat nicht die Vollkommenheit des ersten. (Q3442)
- Sein [Torquato Tasso, J. T.] herrlicher Verstand leuchtet hierauß hervor/ daß er in dem siebenzehenden Jahr seines Alters [aq]Theologiae, Jurisprudentiae[/aq] und [aq]Philosophiae Doctor[/aq] geworden/ welche Dinge er aber alle hernach verlassen hat/ un (Q3441)
- [aq]Joh. Baptista Manso Marchio Villensis[/aq], welchem [aq]Torquatus Tassus[/aq] sein Gespräch von der Freundschafft zugeschrieben/ den [aq]Johannes Miltonus[/aq] in seinen [aq]Poëmatibus Juvenilibus p. 74[/aq]. mit einem feinen Lateinischen [aq]Carmin (Q3440)
- Wir haben schon droben erwehnet/ daß bey den alten Gothen dieser Gebrauch auch gewesen/ daß sie ihren alten Helden und Göttern zu ehren gewisse Becher getruncken/ und dabey zu ihrem Lobe gesungen. (Q3439)
- An den geneigten Leser. (Q3438)
- Fehler/ [...] (Q3437)
- Exempel Der verschiedenen Reimgebände/ vorgestellet in übersetzung einiger Oden des [aq]Horatii[/aq] [...] (Q3436)
- Zusatz. (Q3435)
- Das [aq]XVII[/aq]. Cap. Von den [aq]Epigrammatibus[/aq]. (Q3434)
- Das [aq]XIV[/aq]. Cap. Von den Schauspielen/ Hirten- und Straff-Gedichten. (Q3433)
- Das [aq]XV[/aq]. Cap. Von den Oden. (Q3432)
- Das [aq]XIV[/aq]. Cap. Von den Helden-Getichten. (Q3431)
- Das [aq]XIII[/aq]. Cap. Von den Erfindungen/ (Q3430)
- Das [aq]XII[/aq] Cap. Von den verschiedenen Arten der Reimschlüsse. (Q3429)
- Das [aq]XI[/aq]. Cap. Von den [aq]Generibus Carminum[/aq]. (Q3428)
- Das [aq]X[/aq]. Cap. Von einigen Beschaffenheiten der Reimen. (Q3427)
- Das [aq]VIII[/aq]. Cap. Von dem Ursprung der Reime. (Q3426)
- Das [aq]VIII[/aq]. Cap. Verthedigung der Reime. (Q3425)
- Das [aq]VII[/aq]. Cap. Von den Reimen/ ob sie nothwendig sein in der gemeinen Poesi. (Q3424)
- Das [aq]VI[/aq]. Cap. Von dem [aq]Numero Poëtico[/aq]. (Q3423)
- Das [aq]X[/aq]. Cap. Von der [aq]Prosodia[/aq] der Teutschen Sprache. (Q3422)
- Das [aq]IV[/aq]. Cap. Von der [aq]Syntaxi[/aq] der Teutschen Sprache. (Q3421)
- Das [aq]III[/aq]. Cap. Von der [aq]Etymologiâ[/aq] der Teutschen Sprache. (Q3420)
- Das [aq]II[/aq]. Cap. Von der [aq]Orthographia[/aq] der Teutschen Sprache. (Q3419)
- [aq]III[/aq]. Theil. Von der Teutschen Poeterey an ihr selbsten. Das [aq]I[/aq]. Cap. Von der Kunstrichtigkeit der Teutschen Sprache/ und deren fähigkeit zur Poeterey. (Q3418)
- Das [aq]IX[/aq]. Cap. Von der dritten Zeit der Teutschen Poetery. (Q3417)
- Das [aq]VIII[/aq]. Cap. Von der Nordischen Poetererey. (Q3416)
- Das [aq]VII[/aq]. Cap. Von der andern Zeit der Teutschen Poeterey. (Q3415)