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Eigenschaft / Bibliographische AngabenEigenschaft / Bibliographische Angaben
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Kindermann, Balthasar (Killy) / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Komödientheorie. Texte und Kommentare vom Barock bis zur Gegenwart. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 38[/aq]. So iemand hievon weitern Nachricht begehret/ der ersehe sich nur in dem Nothwendigen Vorbericht/ zu dem andern Theil/ des Musicalischen Seelen-Paradieses/ Meines Väterlichen Gönners/ des unsterblichen Ristii/ mit dessen Worten ich dieses Kapit. wil beschliessen/ wann Er/ an gedachtem Orte/ saget: Wann alle die Bücher ärgerlich/ und des lesens unwürdig solten geschätzet werden/ in welchen von lieben/ küssen und hertzen etwas gedacht wird: So müste man offt die allerChristlichste Bücher/ ja die heilige Schrifft selber nicht [S] lesen/ zumahlen in derselben so viel mahlen/ nicht allein des liebens/ küssens/ umfangens/ sondern auch so gar des Beischlaffens wird erwehnet/ und zwar mit so klaren Worten/ daß man es fast nicht deutlicher könte geben. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 38[/aq]. So iemand hievon weitern Nachricht begehret/ der ersehe sich nur in dem Nothwendigen Vorbericht/ zu dem andern Theil/ des Musicalischen Seelen-Paradieses/ Meines Väterlichen Gönners/ des unsterblichen Ristii/ mit dessen Worten ich dieses Kapit. wil beschliessen/ wann Er/ an gedachtem Orte/ saget: Wann alle die Bücher ärgerlich/ und des lesens unwürdig solten geschätzet werden/ in welchen von lieben/ küssen und hertzen etwas gedacht wird: So müste man offt die allerChristlichste Bücher/ ja die heilige Schrifft selber nicht [S] lesen/ zumahlen in derselben so viel mahlen/ nicht allein des liebens/ küssens/ umfangens/ sondern auch so gar des Beischlaffens wird erwehnet/ und zwar mit so klaren Worten/ daß man es fast nicht deutlicher könte geben. / Fundstelle
Seite: (31-32) [72-73]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein. / Fundstelle
Seite: (43-44) [84-85]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von diesen wird gerühmet/ daß Er [Frauenlob, J.T.] den ZugThon erfunden/ welchen auch [aq]Anno 1317[/aq]. am [S] [aq]Sanct[/aq] Andreas-Tage/ zu Meintz etliche ehliche Matronen/ aus seiner Herberge/ bis in den Dom/ zu Grabe getragen/ mit vielen Thränen und Weinen/ auch so viel Weins ihm auf sein Grab gegossen/ daß es umb das Grab von lauterem Weine geschwommen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Von diesen wird gerühmet/ daß Er [Frauenlob, J.T.] den ZugThon erfunden/ welchen auch [aq]Anno 1317[/aq]. am [S] [aq]Sanct[/aq] Andreas-Tage/ zu Meintz etliche ehliche Matronen/ aus seiner Herberge/ bis in den Dom/ zu Grabe getragen/ mit vielen Thränen und Weinen/ auch so viel Weins ihm auf sein Grab gegossen/ daß es umb das Grab von lauterem Weine geschwommen. / Fundstelle
Seite: (44-45) [85-86]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Fundstelle
Seite: (55) [96]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Zuzeiten müssen sie zweene Cupidines führen/ auf einen Wagen/ und halten wir dafür/ als sey hiermit auf des Göttlichen Platonis seinen Spruch gezielet worden/ in welchen er der Meinung ist/ als wenn zweene Cupidines gefunden würden/ ein irrdischer und ein Himmlischer/ von welchen dieser eine Himmlische/ jener aber eine irdische Liebe in uns entzündete. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Zuzeiten müssen sie zweene Cupidines führen/ auf einen Wagen/ und halten wir dafür/ als sey hiermit auf des Göttlichen Platonis seinen Spruch gezielet worden/ in welchen er der Meinung ist/ als wenn zweene Cupidines gefunden würden/ ein irrdischer und ein Himmlischer/ von welchen dieser eine Himmlische/ jener aber eine irdische Liebe in uns entzündete. / Fundstelle
Seite: (94) [135]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der grundgütige GOtt erhalte unsere weitbe-[S]ruffene Vater-Stadt/ bey solcher ruhmwürdigen Glückseligkeit; Die Väter aber derselben/ für so sorgfältiges fortpflantzen/ der Göttlichen Studien/ bey ewigen Friede/ Ruhe und Segen/ daß auch wir sagen können: Von Machir sind Regenten kommen/ und von Sebulon sind Regierer worden/ durch die Schreibfeder/ aus dem Buch der Richter am [aq]5. 15[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der grundgütige GOtt erhalte unsere weitbe-[S]ruffene Vater-Stadt/ bey solcher ruhmwürdigen Glückseligkeit; Die Väter aber derselben/ für so sorgfältiges fortpflantzen/ der Göttlichen Studien/ bey ewigen Friede/ Ruhe und Segen/ daß auch wir sagen können: Von Machir sind Regenten kommen/ und von Sebulon sind Regierer worden/ durch die Schreibfeder/ aus dem Buch der Richter am [aq]5. 15[/aq]. / Fundstelle
Seite: (244-245) [285-286]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 26[/aq]. Die Humoristen oder Befeuchtenden zu Rom führen/ in ihrem Sinnbilde eine Wolcke/ welche sich von dem Meer in die Lufft erhebt/ und von dar wiederum hernieder tauet/ mit der Beischrifft: [aq]Redit agmine dulci[/aq]: Mit süsser Macht es wieder tropfft. Anzudeuten/ weil durch des Pabsts/ Cardinäl/ und anderer vornehmer Herrn Gegenwart/ Ihre Versamlung gleichsam biß an die Wolcken erhaben worden/ so müsse auch ihre saure und bittere Arbeit/ zu Ihren Anhörern [S] und zugethanen/ gleich dem Thau wiederkehren/ und zu Nutz gelangen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 26[/aq]. Die Humoristen oder Befeuchtenden zu Rom führen/ in ihrem Sinnbilde eine Wolcke/ welche sich von dem Meer in die Lufft erhebt/ und von dar wiederum hernieder tauet/ mit der Beischrifft: [aq]Redit agmine dulci[/aq]: Mit süsser Macht es wieder tropfft. Anzudeuten/ weil durch des Pabsts/ Cardinäl/ und anderer vornehmer Herrn Gegenwart/ Ihre Versamlung gleichsam biß an die Wolcken erhaben worden/ so müsse auch ihre saure und bittere Arbeit/ zu Ihren Anhörern [S] und zugethanen/ gleich dem Thau wiederkehren/ und zu Nutz gelangen. / Fundstelle
Seite: (667-668) [708-709]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
[aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey.
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey. / Fundstelle
Seite: (717-718) [758-759]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 4[/aq]. Ein solches LobLied ist des [aq]Anthyri[/aq], des Königes der Wenden. Von welchen die hochlöbliche Hertzogen zu Mecklenburg ihren Ursprung genommen und gewonnen/ welches/ nach dem es vor etlichen Jahren in dem Kloster Dobberau/ im Fürstenthum Mecklenburg/ von etlichen Kayserlichen Soldaten/ in einem vermaureten heimlichen Schranck/ wunderbahrer weise gefunden/ von dem hochberühmten Unverdrossenen in seinem Deutschen PalmBaum in Gothischer Schrifft/ wie folget/ versetzet worden: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Dü Tugend hat ken Rast/ sy schlaffet nicht in Betten/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 4[/aq]. Ein solches LobLied ist des [aq]Anthyri[/aq], des Königes der Wenden. Von welchen die hochlöbliche Hertzogen zu Mecklenburg ihren Ursprung genommen und gewonnen/ welches/ nach dem es vor etlichen Jahren in dem Kloster Dobberau/ im Fürstenthum Mecklenburg/ von etlichen Kayserlichen Soldaten/ in einem vermaureten heimlichen Schranck/ wunderbahrer weise gefunden/ von dem hochberühmten Unverdrossenen in seinem Deutschen PalmBaum in Gothischer Schrifft/ wie folget/ versetzet worden: ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Dü Tugend hat ken Rast/ sy schlaffet nicht in Betten/ / Fundstelle
Seite: (34) [75]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 4[/aq]. An den Durchläuchtigsten/ Hochgebohrnen Fürsten und Herrn/ Herrn Fridrich/ Erben zu Norwegen [...] hat der HochEhrwürdige/ und Hochedle Herr Rist/ eine solche LobRede geschrieben/ daß Er in derselben auch die hohen Fürstlichen Tugenden/ als die Gottesfurcht/ Geschickligkeit in den Himmlischen/ irdischen und unterirrdischen Sachen/ die kluge Regierung/ [S] und der gleichen mehr/ auf das Allerziehrlichste anführet/ in seinem nie zur gnüge gepriesenen Teutschen Parnaß: ¶ [aq]§. 5[/aq]. ¶ Laß/ meine Feder itzt/ all andre Fürsten stehen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 4[/aq]. An den Durchläuchtigsten/ Hochgebohrnen Fürsten und Herrn/ Herrn Fridrich/ Erben zu Norwegen [...] hat der HochEhrwürdige/ und Hochedle Herr Rist/ eine solche LobRede geschrieben/ daß Er in derselben auch die hohen Fürstlichen Tugenden/ als die Gottesfurcht/ Geschickligkeit in den Himmlischen/ irdischen und unterirrdischen Sachen/ die kluge Regierung/ [S] und der gleichen mehr/ auf das Allerziehrlichste anführet/ in seinem nie zur gnüge gepriesenen Teutschen Parnaß: ¶ [aq]§. 5[/aq]. ¶ Laß/ meine Feder itzt/ all andre Fürsten stehen / Fundstelle
Seite: (170-171) [211-212]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 43[/aq]. Jener rühmet ein Nonnen-Kloster/ daß es eine sehr gesunde Lufft hätte/ weil in hundert Jahren keine Jungfrau daraus gestorben; Aus welchem wir folgendes Gedicht machen: ¶ Warlich dieses NonnenKloster mag von guter Luft wol sagen/ / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 43[/aq]. Jener rühmet ein Nonnen-Kloster/ daß es eine sehr gesunde Lufft hätte/ weil in hundert Jahren keine Jungfrau daraus gestorben; Aus welchem wir folgendes Gedicht machen: ¶ Warlich dieses NonnenKloster mag von guter Luft wol sagen/ / Fundstelle
Seite: (258) [299]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 48[/aq]. Soldaten sind fromme gutthätige Leute/ weil sie so viel arme Häuser stifften: ¶ Es ist ein frommes Volck/ Soldaten/ / Rang
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 48[/aq]. Soldaten sind fromme gutthätige Leute/ weil sie so viel arme Häuser stifften: ¶ Es ist ein frommes Volck/ Soldaten/ / Fundstelle
Seite: (259) [300]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 14[/aq]. Wan die Sechswöchnerin zur Kirchen gehet/ mit ihrem Kinde/ kan man sein Gedicht solcher gestalt einrichten/ daß man ¶ Anfänglich die Freude der Heiligen Engel beschreibe/ so sie empfinden/ bey darstellung des kleinen Kindes/ in dem Tempel. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach auch die Eltern zur Freude ermahne. [aq]B[/aq]. [S] ¶ Drittens dero löbliche Ordnung lobe/ welche darinnen verfasset ist/ daß sie den ersten Gang zur Kirchen/ den folgenden zum Tische/ den dritten aber ins Bette thun u. s. w. [aq]C[/aq]. ¶ [aq]§. 15[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Sieber/ auf den Kirchgang der HochEdlen Frauen Marthen von Gerstorf/ Gebohrnen Löbinn/ ausgearbeitet: ¶ [aq]A[/aq]. Die Engel werden ihn itzt eine Freude machen/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: [aq]§. 14[/aq]. Wan die Sechswöchnerin zur Kirchen gehet/ mit ihrem Kinde/ kan man sein Gedicht solcher gestalt einrichten/ daß man ¶ Anfänglich die Freude der Heiligen Engel beschreibe/ so sie empfinden/ bey darstellung des kleinen Kindes/ in dem Tempel. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach auch die Eltern zur Freude ermahne. [aq]B[/aq]. [S] ¶ Drittens dero löbliche Ordnung lobe/ welche darinnen verfasset ist/ daß sie den ersten Gang zur Kirchen/ den folgenden zum Tische/ den dritten aber ins Bette thun u. s. w. [aq]C[/aq]. ¶ [aq]§. 15[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Sieber/ auf den Kirchgang der HochEdlen Frauen Marthen von Gerstorf/ Gebohrnen Löbinn/ ausgearbeitet: ¶ [aq]A[/aq]. Die Engel werden ihn itzt eine Freude machen/ / Fundstelle
Seite: (323-324) [364-365]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Insonderheit aber können wir/ nach beschaffenheit der Person/ dieselbe wol andern vorziehen wegen der guten LeibesGesundheit/ welche dan von männiglich für ein hohes Geschenck der Barmhertzigkeit des Himmels zu achten ist/ [aq](a)[/aq] wegen der Schönheit; [aq](b)[/aq] wegen der wolgerahtenen Aufferziehung [aq](c)[/aq] wegen der Ruh [aq](d)[/aq] der sie in ihrem Ehestand zu geniessen hat/ u.s.f. [aq]A[/aq]. ¶ Hernachmals wüschen/ daß sie GOtt bey dergleichen Glückseligkeit ewig erhalten wolle. [aq]B[/aq]. ¶ Und endlich sie zur Fröligkeit und Vertrauen auf GOtt anmahnen u.s.w. [aq]C[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Insonderheit aber können wir/ nach beschaffenheit der Person/ dieselbe wol andern vorziehen wegen der guten LeibesGesundheit/ welche dan von männiglich für ein hohes Geschenck der Barmhertzigkeit des Himmels zu achten ist/ [aq](a)[/aq] wegen der Schönheit; [aq](b)[/aq] wegen der wolgerahtenen Aufferziehung [aq](c)[/aq] wegen der Ruh [aq](d)[/aq] der sie in ihrem Ehestand zu geniessen hat/ u.s.f. [aq]A[/aq]. ¶ Hernachmals wüschen/ daß sie GOtt bey dergleichen Glückseligkeit ewig erhalten wolle. [aq]B[/aq]. ¶ Und endlich sie zur Fröligkeit und Vertrauen auf GOtt anmahnen u.s.w. [aq]C[/aq]. / Fundstelle
Seite: (362) [403]
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hernach kan man die Person/ an die wir schreiben/ zum Exempel aller frommen/ fried- und tugendliebenden Matronen anführen/ und dieselbe/ nach allen ihren guten Eigenschaften/ rühmen/ von der Zucht und Schönheit/ von der Geschickligkeit im Haußhalten/ von der Treu und Freundligkeit u.s.w. [aq]B[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hernach kan man die Person/ an die wir schreiben/ zum Exempel aller frommen/ fried- und tugendliebenden Matronen anführen/ und dieselbe/ nach allen ihren guten Eigenschaften/ rühmen/ von der Zucht und Schönheit/ von der Geschickligkeit im Haußhalten/ von der Treu und Freundligkeit u.s.w. [aq]B[/aq]. / Fundstelle
Seite: (363) [404]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 1[/aq]. Bey der Kröhnung eines vornehmen Potentaten/ ermahnet man [...] ¶ Drittens ermahnet man die Räthe des Reichs/ die Priester/ Bürger u. s. f. zur Danckbarkeit. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Rist/ seinem deutschen Parnaß einverleibet/ als dem Durchläuchtigsten/ Großmächtigsten Fürsten und Herren/ Herren Friede-[S]rich/ dieses Nahmens dem Dritten zu Dennemarck/ Norwegen/ der Gothen und Wenden Könige/ [...]. In deroselben Haubt- und ResidentsStadt Kopenhagen die Königliche Krohn ward aufgesetzet/ welches geschehen am [aq]23[/aq]. des HerbstMonats/ im [aq]1648[/aq]. Jahre. ¶ [aq]A[/aq]. Laß/ altes Dennemarck/ laß itzt mit tausend Freuden / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 1[/aq]. Bey der Kröhnung eines vornehmen Potentaten/ ermahnet man [...] ¶ Drittens ermahnet man die Räthe des Reichs/ die Priester/ Bürger u. s. f. zur Danckbarkeit. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Rist/ seinem deutschen Parnaß einverleibet/ als dem Durchläuchtigsten/ Großmächtigsten Fürsten und Herren/ Herren Friede-[S]rich/ dieses Nahmens dem Dritten zu Dennemarck/ Norwegen/ der Gothen und Wenden Könige/ [...]. In deroselben Haubt- und ResidentsStadt Kopenhagen die Königliche Krohn ward aufgesetzet/ welches geschehen am [aq]23[/aq]. des HerbstMonats/ im [aq]1648[/aq]. Jahre. ¶ [aq]A[/aq]. Laß/ altes Dennemarck/ laß itzt mit tausend Freuden / Fundstelle
Seite: (515-516) [556-557]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Oder/ wir reden bald ¶ Anfänglich den neuen regierenden Bürger-Meister an/ daß Er das ihme auffgetragene Amt willig annehmen/ und die Gaben/ so ihme GOtt gegeben/ hierbey anlegen wolle. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach sagen wir/ wie alles/ so wol im Himmel als auch auff Erden/ an guter Regierung sich ergetze/ und/ ausser GOtt/ derselben nicht entrahten könne. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 4[/aq]. Als der selige Herr [aq]AEgidius[/aq] Siegler/ in Wittenberg/ das BürgerMeister-Amt antrat/ wurde ihm nachgesetztes zu ehren verfertiget: [S] ¶ [aq]A[/aq]. Nehmt an/ Geehrter Herr/ die auffgetragne Würde/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Oder/ wir reden bald ¶ Anfänglich den neuen regierenden Bürger-Meister an/ daß Er das ihme auffgetragene Amt willig annehmen/ und die Gaben/ so ihme GOtt gegeben/ hierbey anlegen wolle. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach sagen wir/ wie alles/ so wol im Himmel als auch auff Erden/ an guter Regierung sich ergetze/ und/ ausser GOtt/ derselben nicht entrahten könne. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 4[/aq]. Als der selige Herr [aq]AEgidius[/aq] Siegler/ in Wittenberg/ das BürgerMeister-Amt antrat/ wurde ihm nachgesetztes zu ehren verfertiget: [S] ¶ [aq]A[/aq]. Nehmt an/ Geehrter Herr/ die auffgetragne Würde/ / Fundstelle
Seite: (626-627) [667-668]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Fünfftes folget das Glück zu/ welches verbunden ist/ theils [aq](a)[/aq] mit der Schwere des Amts/ theils [aq](b)[/aq] auch mit dem Göttlichen Beystande und Segen. u. s. w. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 8[/aq]. Als Herr M. Martin Lehman/ von Guben zum [aq]Archidiaco[/aq]nat/ in sein Vaterland beruffen worden/ hat mehrgerühmter Herr Francke folgendes ausgefertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Daß ungesparter Fleiß dennoch den Thron der Ehren / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: Fünfftes folget das Glück zu/ welches verbunden ist/ theils [aq](a)[/aq] mit der Schwere des Amts/ theils [aq](b)[/aq] auch mit dem Göttlichen Beystande und Segen. u. s. w. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 8[/aq]. Als Herr M. Martin Lehman/ von Guben zum [aq]Archidiaco[/aq]nat/ in sein Vaterland beruffen worden/ hat mehrgerühmter Herr Francke folgendes ausgefertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Daß ungesparter Fleiß dennoch den Thron der Ehren / Fundstelle
Seite: (643) [684]
 
Eigenschaft / Autoritäten
[aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/ / Fundstelle
Seite: (647-648) [688-689]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Drittens mahnen wir ihn an/ der Regierung GOTTes zu folgen/ und seine Reise anzugehn. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 14[/aq]. Als der Hochwürdige/ Fürtreffliche und Hochgelahrte Herr Sebastian Gottfried Starck/ der Heil. Schrifft berühmter Doctor sich von dem Ertz-Englischen Lüneburgischen Pastorat/ die Freybergische Superintendentur anzutreten/ auf die Reise begab/ schrieb Herr Sieber nachgesetzte Ode: ¶ [aq]A[/aq]. Delia/ die edle Nimphe/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Drittens mahnen wir ihn an/ der Regierung GOTTes zu folgen/ und seine Reise anzugehn. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 14[/aq]. Als der Hochwürdige/ Fürtreffliche und Hochgelahrte Herr Sebastian Gottfried Starck/ der Heil. Schrifft berühmter Doctor sich von dem Ertz-Englischen Lüneburgischen Pastorat/ die Freybergische Superintendentur anzutreten/ auf die Reise begab/ schrieb Herr Sieber nachgesetzte Ode: ¶ [aq]A[/aq]. Delia/ die edle Nimphe/ / Fundstelle
Seite: (656) [697]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 18[/aq]. Der Erleuchtete Rist gebrauchet sich gleicher Erfindung/ bey der Hochzeit/ Herrn Johann Konrad Reben und J. Margarethen Schwartzin/ wann Er ¶ [aq](A)[/aq] Anfänglich singet/ wie alle Gaben/ so der Mensch in seinem Leben zugeniessen hat/ Jährlich von der Hand des HErren gesegnet werden. [...] [S] ¶ [aq]§. 19[/aq]. Das Exempel stehet in dem neuen Deutschen Parnaß/ am [aq]121[/aq]. Blat: ¶ [aq]A[/aq]. Alle Schätz und gute Gaben / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 18[/aq]. Der Erleuchtete Rist gebrauchet sich gleicher Erfindung/ bey der Hochzeit/ Herrn Johann Konrad Reben und J. Margarethen Schwartzin/ wann Er ¶ [aq](A)[/aq] Anfänglich singet/ wie alle Gaben/ so der Mensch in seinem Leben zugeniessen hat/ Jährlich von der Hand des HErren gesegnet werden. [...] [S] ¶ [aq]§. 19[/aq]. Das Exempel stehet in dem neuen Deutschen Parnaß/ am [aq]121[/aq]. Blat: ¶ [aq]A[/aq]. Alle Schätz und gute Gaben / Fundstelle
Seite: (57-58) [98-99]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Ein artliches Gedicht ist auch das baldfolgende Schertzgedicht Unsers Herrn Risten/ welches Er/ Herrn Kohlblat und J. Hessin zu Ehren gesetzet/ darinnen dan gleichsfals die Erfindung aus des Herrn Bräutigams Nahmen genommen ist. [S] [...] ¶ [aq]C[/aq] Drittens redet Er den Bräutigam an/ und [aq](f)[/aq] rühmet die Braut von ihrem Vater/ von ihrer eigenen Gottesfurcht/ Keuschheit/ u.s.f. [aq](g[/aq] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Zum Exempel: ¶ So heisst es dan gewagt/ nach vieler Zeit bedencken/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Ein artliches Gedicht ist auch das baldfolgende Schertzgedicht Unsers Herrn Risten/ welches Er/ Herrn Kohlblat und J. Hessin zu Ehren gesetzet/ darinnen dan gleichsfals die Erfindung aus des Herrn Bräutigams Nahmen genommen ist. [S] [...] ¶ [aq]C[/aq] Drittens redet Er den Bräutigam an/ und [aq](f)[/aq] rühmet die Braut von ihrem Vater/ von ihrer eigenen Gottesfurcht/ Keuschheit/ u.s.f. [aq](g[/aq] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Zum Exempel: ¶ So heisst es dan gewagt/ nach vieler Zeit bedencken/ / Fundstelle
Seite: (60-61) [101-102]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 52[/aq]. Fast auf gleichen schlag/ ist die Erfindung des Sonnets/ auf den Abschied von Brandenburg/ zur [aq]Inspection[/aq] nach Saltzwedel/ des vornehmen Theologi/ Herrn M. David Grossen/ Meine hochberühmten Gönners. ¶ Itzt denck ich gleich daran/ was mir in dieser Nacht / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 52[/aq]. Fast auf gleichen schlag/ ist die Erfindung des Sonnets/ auf den Abschied von Brandenburg/ zur [aq]Inspection[/aq] nach Saltzwedel/ des vornehmen Theologi/ Herrn M. David Grossen/ Meine hochberühmten Gönners. ¶ Itzt denck ich gleich daran/ was mir in dieser Nacht / Fundstelle
Seite: (107) [148]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Zum Exempel kan uns sonderlich dienen/ das herrliche Gedicht des vortreflichen und geistreichen Poeten Herrn Siebers/ an unsern hocherleuchteten ElbeSchwan/ den tapfren Rist/ in welchen er sein hertzliches Mitleiden/ gegen unsern ruhmwürdigsten Kröhner/ in der damaligen grossen Nordischen Kriegs-verfolgung/ zuerkennen gegeben hat. [...][S][...] ¶ [aq]A[/aq]. Es war ein edler Schwan im schönen CimberLande/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Zum Exempel kan uns sonderlich dienen/ das herrliche Gedicht des vortreflichen und geistreichen Poeten Herrn Siebers/ an unsern hocherleuchteten ElbeSchwan/ den tapfren Rist/ in welchen er sein hertzliches Mitleiden/ gegen unsern ruhmwürdigsten Kröhner/ in der damaligen grossen Nordischen Kriegs-verfolgung/ zuerkennen gegeben hat. [...][S][...] ¶ [aq]A[/aq]. Es war ein edler Schwan im schönen CimberLande/ / Fundstelle
Seite: (113-114) [154-155]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Ingleichen an den nunmehr in GOtt verblichenen Herren Sennert/ zu Wittenberg: ¶ Als erst der Höllen-Gott/ Herr Sennert/ Euch verspürte/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Ingleichen an den nunmehr in GOtt verblichenen Herren Sennert/ zu Wittenberg: ¶ Als erst der Höllen-Gott/ Herr Sennert/ Euch verspürte/ / Fundstelle
Seite: (148) [189]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Ingleichen auf Herrn Christoph Schlegels/ gekröhnten Poeten und der H. Schrift Licentiaten/ Predigern und [aq]Professoren[/aq] zu St. Elisabeth in Breßlau/ Hochzeit: ¶ Ich weis mich selber zwar/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Ingleichen auf Herrn Christoph Schlegels/ gekröhnten Poeten und der H. Schrift Licentiaten/ Predigern und [aq]Professoren[/aq] zu St. Elisabeth in Breßlau/ Hochzeit: ¶ Ich weis mich selber zwar/ / Fundstelle
Seite: (156) [197]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. So hat der selige Herr Tscherning/ auf den Namens-Tag/ Frauen Magdal. Sanffte Lebinn/ gebohrner Lyrinn/ die Erfindung von ihren vornehmsten Tugenden genommen/ wie aus dem nachfolgenden zusehen/ dessen Lehrsätze unten [aq]lib. 4. c. 2. §. 31[/31]. zufinden. ¶ [aq]A[/aq] So viel höher allen Schätzen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. So hat der selige Herr Tscherning/ auf den Namens-Tag/ Frauen Magdal. Sanffte Lebinn/ gebohrner Lyrinn/ die Erfindung von ihren vornehmsten Tugenden genommen/ wie aus dem nachfolgenden zusehen/ dessen Lehrsätze unten [aq]lib. 4. c. 2. §. 31[/31]. zufinden. ¶ [aq]A[/aq] So viel höher allen Schätzen / Fundstelle
Seite: (168) [209]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 4[/aq]. An den Durchläuchtigsten/ Hochgebohrnen Fürsten und Herrn/ Herrn Fridrich/ Erben zu Norwegen [...] hat der HochEhrwürdige/ und Hochedle Herr Rist/ eine solche LobRede geschrieben/ daß Er in derselben auch die hohen Fürstlichen Tugenden/ als die Gottesfurcht/ Geschickligkeit in den Himmlischen/ irdischen und unterirrdischen Sachen/ die kluge Regierung/ [S] und der gleichen mehr/ auf das Allerziehrlichste anführet/ in seinem nie zur gnüge gepriesenen Teutschen Parnaß: ¶ [aq]§. 5[/aq]. ¶ Laß/ meine Feder itzt/ all andre Fürsten stehen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 4[/aq]. An den Durchläuchtigsten/ Hochgebohrnen Fürsten und Herrn/ Herrn Fridrich/ Erben zu Norwegen [...] hat der HochEhrwürdige/ und Hochedle Herr Rist/ eine solche LobRede geschrieben/ daß Er in derselben auch die hohen Fürstlichen Tugenden/ als die Gottesfurcht/ Geschickligkeit in den Himmlischen/ irdischen und unterirrdischen Sachen/ die kluge Regierung/ [S] und der gleichen mehr/ auf das Allerziehrlichste anführet/ in seinem nie zur gnüge gepriesenen Teutschen Parnaß: ¶ [aq]§. 5[/aq]. ¶ Laß/ meine Feder itzt/ all andre Fürsten stehen / Fundstelle
Seite: (170-171) [211-212]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Also redet der Hoch-Edle Herr Rist seinen Parnaß/ als Er denselben im [aq]1652[/aq]. Jahre zum ersten mahl besuchte/ mit sehr liebreichen Worten an/ in folgendem Sonnete: ¶ Glück zu mein Elbestrohm/ Parnassus sey gegrüsset/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Also redet der Hoch-Edle Herr Rist seinen Parnaß/ als Er denselben im [aq]1652[/aq]. Jahre zum ersten mahl besuchte/ mit sehr liebreichen Worten an/ in folgendem Sonnete: ¶ Glück zu mein Elbestrohm/ Parnassus sey gegrüsset/ / Fundstelle
Seite: (196) [237]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Unter die Zeit/ werden auch ins gemein allerley Kranckheiten gebracht/ gleich wie der selige Herr Tscherning ein solch Gedicht an Hn. Johann Hermann/ Pfarrern zu Köben/ als derselbe am Fieber zu Bette lag/ geschrieben: ¶ O GOtt/ du grosser Artzt/ der du in deinen Händen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Unter die Zeit/ werden auch ins gemein allerley Kranckheiten gebracht/ gleich wie der selige Herr Tscherning ein solch Gedicht an Hn. Johann Hermann/ Pfarrern zu Köben/ als derselbe am Fieber zu Bette lag/ geschrieben: ¶ O GOtt/ du grosser Artzt/ der du in deinen Händen / Fundstelle
Seite: (211) [252]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 13[/aq]. Hieher gehöret auch die Erfindung von dem Alter/ woraus Herr Tscherning/ an Herrn Zacharias Hermann/ der heil. Schrifft Doctorn/ als derselbe das siebentzigste Jahr angetreten/ folgendes Gedicht verfertiget: ¶ Der alles ist und weiß/ der alles auch kan geben/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 13[/aq]. Hieher gehöret auch die Erfindung von dem Alter/ woraus Herr Tscherning/ an Herrn Zacharias Hermann/ der heil. Schrifft Doctorn/ als derselbe das siebentzigste Jahr angetreten/ folgendes Gedicht verfertiget: ¶ Der alles ist und weiß/ der alles auch kan geben/ / Fundstelle
Seite: (227) [268]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 11[/aq]. Unter diesen Titul ziehen wir das niedliche Gedicht über Herrn Johann Ristens/ Predigers zu Wedel/ an der Elbe/ Käys. Hoff-Pfaltzgrafens/ Edelgekröhnten Poetens/ und fürnehmen Mitgenossens der löbl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ abermahlige geistliche Arbeit/ an den Alle-Manns-Tadler-Pasquin/ welches Herr Just Sieber seiner Poetisirenden Jugend hat einvereibet: [S] ¶ Was lässt du dich/ Pasquin/ was läst du dich gelüsten/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 11[/aq]. Unter diesen Titul ziehen wir das niedliche Gedicht über Herrn Johann Ristens/ Predigers zu Wedel/ an der Elbe/ Käys. Hoff-Pfaltzgrafens/ Edelgekröhnten Poetens/ und fürnehmen Mitgenossens der löbl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ abermahlige geistliche Arbeit/ an den Alle-Manns-Tadler-Pasquin/ welches Herr Just Sieber seiner Poetisirenden Jugend hat einvereibet: [S] ¶ Was lässt du dich/ Pasquin/ was läst du dich gelüsten/ / Fundstelle
Seite: (245-246) [286-287]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 17[/aq]. Und itztgedachter Herr Rist hat in seinem Parnaß über das Bildnis des weiland WolEhrwürdigen und hochgelahrten Herrn/ Herrn Johann Balthasar Schuppen/ hocherühmten Theologen und HaubtPredigers der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg/ seines gewesenen grossen Freundes das nachgesetzte aufgezeichnet: ¶ Wenn man die Tugend könt als Eure Glieder mahlen/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 17[/aq]. Und itztgedachter Herr Rist hat in seinem Parnaß über das Bildnis des weiland WolEhrwürdigen und hochgelahrten Herrn/ Herrn Johann Balthasar Schuppen/ hocherühmten Theologen und HaubtPredigers der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg/ seines gewesenen grossen Freundes das nachgesetzte aufgezeichnet: ¶ Wenn man die Tugend könt als Eure Glieder mahlen/ / Fundstelle
Seite: (250) [291]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Unser Herr Rist/ setzet über die Abbildung des WolEhrwürdigen und Hochgelahrten Herrn Daniel Wülffern/ vornehmen Predigers in Nürnberg/ folgendes [aq]Epigramma[/aq]: ¶ Hier ist der Schatten nur gebildet anzusehen ¶ [...] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Ein anders: ¶ Hier siehet man zwar die Gestalt ¶ [...] ¶ [aq]§. 22[/aq]. Und noch ein anders eben darauf: ¶ Sehr hier das Ebenbild des Nürenberger Hirten/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 20[/aq]. Unser Herr Rist/ setzet über die Abbildung des WolEhrwürdigen und Hochgelahrten Herrn Daniel Wülffern/ vornehmen Predigers in Nürnberg/ folgendes [aq]Epigramma[/aq]: ¶ Hier ist der Schatten nur gebildet anzusehen ¶ [...] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Ein anders: ¶ Hier siehet man zwar die Gestalt ¶ [...] ¶ [aq]§. 22[/aq]. Und noch ein anders eben darauf: ¶ Sehr hier das Ebenbild des Nürenberger Hirten/ / Fundstelle
Seite: (251) [292]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 27[/aq]. Unser Herr Rist/ hat der seligverstorbenen/ Viel Tugendwerthen Frauen Margarethen Rövers/ gebohrnen Beckmannin/ nachgehende Grabschrifft aufgebauet: [S] ¶ Die lebens würdig war/ die sich mit Tugend zierte/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 27[/aq]. Unser Herr Rist/ hat der seligverstorbenen/ Viel Tugendwerthen Frauen Margarethen Rövers/ gebohrnen Beckmannin/ nachgehende Grabschrifft aufgebauet: [S] ¶ Die lebens würdig war/ die sich mit Tugend zierte/ / Fundstelle
Seite: (252-253) [293-294]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 28[/aq]. Und eine andere/ auf das Grab des in Gott selig verstorbenen Herrn Lucas von Eitzen/ des hohen Stiffts zu Hamburg wolverdienten Seniorn und fürnehmen Dohmherrn: ¶ Der redlich/ friedlich/ from/ getreu/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 28[/aq]. Und eine andere/ auf das Grab des in Gott selig verstorbenen Herrn Lucas von Eitzen/ des hohen Stiffts zu Hamburg wolverdienten Seniorn und fürnehmen Dohmherrn: ¶ Der redlich/ friedlich/ from/ getreu/ / Fundstelle
Seite: (253) [294]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 36[/aq]. Von der [aq]Comparation[/aq] oder Vergleichung/ hat der Wol-Ehrwürdige und Hochgelahrte Herr SIEBER/ über den [S] trefflichen Kirchenlehrer/ Hn. D. Jacob Wellern von Molßdorff/ Churf. Sächs. Ober-Hoffprediger/ Beichtvatern/ Geistlichen und [aq]Consistorial[/aq]-Raht/ nachgesetztes [aq]Epigramma[/aq] verfertiget: ¶ Was ist doch für ein Geist der Väter wieder kommen? / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 36[/aq]. Von der [aq]Comparation[/aq] oder Vergleichung/ hat der Wol-Ehrwürdige und Hochgelahrte Herr SIEBER/ über den [S] trefflichen Kirchenlehrer/ Hn. D. Jacob Wellern von Molßdorff/ Churf. Sächs. Ober-Hoffprediger/ Beichtvatern/ Geistlichen und [aq]Consistorial[/aq]-Raht/ nachgesetztes [aq]Epigramma[/aq] verfertiget: ¶ Was ist doch für ein Geist der Väter wieder kommen? / Fundstelle
Seite: (255-256) [296-297]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 39[/aq]. Und Herr Rist/ an den WolEhrwürdigen und Hochgelahrten Hn. M. Johann Hudeman/ bey der löbl. Stadt Krempe treufleissigen SeelenHirten und HauptPrediger/ hat folgendes aufgesetzet: ¶ Ich weiß es/ daß ich dir/ Mein Bruder/ zugefallen. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 39[/aq]. Und Herr Rist/ an den WolEhrwürdigen und Hochgelahrten Hn. M. Johann Hudeman/ bey der löbl. Stadt Krempe treufleissigen SeelenHirten und HauptPrediger/ hat folgendes aufgesetzet: ¶ Ich weiß es/ daß ich dir/ Mein Bruder/ zugefallen. / Fundstelle
Seite: (256) [297]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. Der Edelgekröhnte Herr Christian Adolph Balduin/ vornehmer Rechtsgelehrter/ und [aq]Syndicus[/aq] zum grossen Hayn/ hat auf Herrn Zacharias Engelhardt/ Churf. Durchl. zu Sachsen wolbestalten Kornschreiber zu Wittenberg seliges Absterben folgende Elegie (darinnen ein löbliches Abbild der alten Deutschen enthalten ist) aufgesetzet: ¶ Groß ist der edle Ruhm der alten deutschen Ahnen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 7[/aq]. Der Edelgekröhnte Herr Christian Adolph Balduin/ vornehmer Rechtsgelehrter/ und [aq]Syndicus[/aq] zum grossen Hayn/ hat auf Herrn Zacharias Engelhardt/ Churf. Durchl. zu Sachsen wolbestalten Kornschreiber zu Wittenberg seliges Absterben folgende Elegie (darinnen ein löbliches Abbild der alten Deutschen enthalten ist) aufgesetzet: ¶ Groß ist der edle Ruhm der alten deutschen Ahnen / Fundstelle
Seite: (276) [317]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Ingleichen auff das Hochadeliche Hochzeit Fest/ des hochedlen/ Gestrengen und Vesten/ Herrn Christian von Hartig/ auff Hörnitz/ Rittern von [aq]S. Marco[/aq] [...] mit der Weiland Edlen und Tugendberühmten Jungf. Dorotheen Schedin/ des HochEdlen [...] Herrn Johann Scheden/ auff Ammelgoßwitz [...] [S] [...] meines hochgeschätzten Gönners/ hertzgeliebten Jungfer Tochter/ meiner großgeneigten seligen Fr. Burgermeisterin/ hat unser Herr D. Ziegler folgende Madrigalen gespielet: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Zu Leitzig sucht man itzt auff allen Strassen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Ingleichen auff das Hochadeliche Hochzeit Fest/ des hochedlen/ Gestrengen und Vesten/ Herrn Christian von Hartig/ auff Hörnitz/ Rittern von [aq]S. Marco[/aq] [...] mit der Weiland Edlen und Tugendberühmten Jungf. Dorotheen Schedin/ des HochEdlen [...] Herrn Johann Scheden/ auff Ammelgoßwitz [...] [S] [...] meines hochgeschätzten Gönners/ hertzgeliebten Jungfer Tochter/ meiner großgeneigten seligen Fr. Burgermeisterin/ hat unser Herr D. Ziegler folgende Madrigalen gespielet: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Zu Leitzig sucht man itzt auff allen Strassen / Fundstelle
Seite: (289-290) [330-331]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 48[/aq]. Nicht gar lange hat der Sinnreiche Poet/ Herr Johann Sigmund Pirscher ein Nahmens-Gedicht an seinen Herren Vater/ Herrn Sigmund Pirschern/ der Evangelischen Gemeine zu Groß Glogau wolbestalten [aq]Pastori[/aq] und [aq]Inspectori[/aq], geschrieben/ und abgeschicket/ [...] ¶ [aq]§. 49[/aq]. Das Exempel an ihm selbst ist dieses: ¶ [aq]A[/aq]. Ihr Musen gute Nacht/ die Lust/ die ich genossen/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 48[/aq]. Nicht gar lange hat der Sinnreiche Poet/ Herr Johann Sigmund Pirscher ein Nahmens-Gedicht an seinen Herren Vater/ Herrn Sigmund Pirschern/ der Evangelischen Gemeine zu Groß Glogau wolbestalten [aq]Pastori[/aq] und [aq]Inspectori[/aq], geschrieben/ und abgeschicket/ [...] ¶ [aq]§. 49[/aq]. Das Exempel an ihm selbst ist dieses: ¶ [aq]A[/aq]. Ihr Musen gute Nacht/ die Lust/ die ich genossen/ / Fundstelle
Seite: (380) [421]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 18[/aq]. Ein Exempel hierauf nehmen wir aus dem Herrn Sieber/ auf Herrn Johann Petrins/ Poetens und Pfarrherrns/ in NiederLausitz/ Hochzeit-Fest: ¶ [aq]A[/aq]. Nemlich dieses fehlte nur / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 18[/aq]. Ein Exempel hierauf nehmen wir aus dem Herrn Sieber/ auf Herrn Johann Petrins/ Poetens und Pfarrherrns/ in NiederLausitz/ Hochzeit-Fest: ¶ [aq]A[/aq]. Nemlich dieses fehlte nur / Fundstelle
Seite: (421) [462]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 22[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning auf Hn. Andreas Rölichens/ Pfarrern zu Lüben/ Hochzeit aufgesetzet: [S] ¶ Herr Kölich/ werther Freund/ wo wird mein Vorsatz bleiben/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 22[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning auf Hn. Andreas Rölichens/ Pfarrern zu Lüben/ Hochzeit aufgesetzet: [S] ¶ Herr Kölich/ werther Freund/ wo wird mein Vorsatz bleiben/ / Fundstelle
Seite: (427-428) [468-469]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 25[/aq]. Ein Exempel hierauf stehet im Herrn Risten Parnaß/ auf Herrn Johannes Lonicer/ der Rechte gewürdigten und des WohlEhrwürdigen Dom-Kapittels in der löbl. Stadt Hamburg wolbestalten [S] Secretarien/ mit Frauen Marthen/ Hn. Jochim Lobecks/ Bürgers und Handels-Manns in Lübeck nachgelassenen Wittwen/ Hochzeitlichen Ehren-Tag. ¶ [aq]A[/aq]. Ist dan der erwünschte Tag / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 25[/aq]. Ein Exempel hierauf stehet im Herrn Risten Parnaß/ auf Herrn Johannes Lonicer/ der Rechte gewürdigten und des WohlEhrwürdigen Dom-Kapittels in der löbl. Stadt Hamburg wolbestalten [S] Secretarien/ mit Frauen Marthen/ Hn. Jochim Lobecks/ Bürgers und Handels-Manns in Lübeck nachgelassenen Wittwen/ Hochzeitlichen Ehren-Tag. ¶ [aq]A[/aq]. Ist dan der erwünschte Tag / Fundstelle
Seite: (430-431) [471-472]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: w. wie wir solches klärlich werden sehen aus dem nachgehendem Exempel/ welches der selige Herr Tscherning/ auf Herrn Friedrich Scholtzens/ Pfarrers zu Herren Motschelnitz/ und Jungf. Ursulen/ gebornen Reisselin Hochzeit an die Jungf. Braut: ¶ [aq]A[/aq]. Was seh ich? oder kömt es mit nur also für? / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: w. wie wir solches klärlich werden sehen aus dem nachgehendem Exempel/ welches der selige Herr Tscherning/ auf Herrn Friedrich Scholtzens/ Pfarrers zu Herren Motschelnitz/ und Jungf. Ursulen/ gebornen Reisselin Hochzeit an die Jungf. Braut: ¶ [aq]A[/aq]. Was seh ich? oder kömt es mit nur also für? / Fundstelle
Seite: (442) [483]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Ein Exempel hierauf setzet Herr Tscherning/ auf Herrn David Rhenisches sel. Absterben: ¶ [aq]A[/aq]. Was noch einig hat gefehlet / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 6[/aq]. Ein Exempel hierauf setzet Herr Tscherning/ auf Herrn David Rhenisches sel. Absterben: ¶ [aq]A[/aq]. Was noch einig hat gefehlet / Fundstelle
Seite: (470) [511]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Auff des theuren Herren Harßdörffers seliges Ableben ist/ nach itzt gesetzter Art/ folgender Pindarischer Trauergesang geschrieben worden: ¶ [aq]1[/aq]. Satz. ¶ [aq]A[/aq]. Wie nun? Apollo! darff der Tod / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Auff des theuren Herren Harßdörffers seliges Ableben ist/ nach itzt gesetzter Art/ folgender Pindarischer Trauergesang geschrieben worden: ¶ [aq]1[/aq]. Satz. ¶ [aq]A[/aq]. Wie nun? Apollo! darff der Tod / Fundstelle
Seite: (474) [515]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning auf Herrn Christoph Zacharias sel. Abschied geschrieben: [S] ¶ Was wil ein Mensch viel klagen / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning auf Herrn Christoph Zacharias sel. Abschied geschrieben: [S] ¶ Was wil ein Mensch viel klagen / Fundstelle
Seite: (488-489) [529-530]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Nach dem der Hochwürdige [...] Herr Otto Freyherr von Schwerin/ Herr zu Altenlandsberg/ Oldenwichshagen und Zachan etc. Der Chur- und Marck Brandenburg Erb-Cammerer/ ThumProbst der Churfürstlichen Bischöfflichen [S] StifftsKirchen zu Brandenburg etc. [...] Mein gnädigster Herr/ zum Thumprobst der Churf. Bischöfflichen Stiffts-Kirchen zu Brandenburg aufgeführet worden/ haben wir seiner Hochw. und Excellentz/ mittelst einer Nacht-Music nachgesetzte Ode/ in Unterthänigkeit/ übergeben: ¶ [aq]A[/aq]. Saldria! Dort sitzt die Sonne / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 5[/aq]. Nach dem der Hochwürdige [...] Herr Otto Freyherr von Schwerin/ Herr zu Altenlandsberg/ Oldenwichshagen und Zachan etc. Der Chur- und Marck Brandenburg Erb-Cammerer/ ThumProbst der Churfürstlichen Bischöfflichen [S] StifftsKirchen zu Brandenburg etc. [...] Mein gnädigster Herr/ zum Thumprobst der Churf. Bischöfflichen Stiffts-Kirchen zu Brandenburg aufgeführet worden/ haben wir seiner Hochw. und Excellentz/ mittelst einer Nacht-Music nachgesetzte Ode/ in Unterthänigkeit/ übergeben: ¶ [aq]A[/aq]. Saldria! Dort sitzt die Sonne / Fundstelle
Seite: (551-552) [592-593]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Als dem unvergleichlichem Redner und Poeten/ unserm seligen Herrn Buchnern/ mit einhelligen Raht/ und Zustimmung der Hochgelahrten Väter/ das Zepter und Beherrschung über das Chur-Sächs. Wittenbergische Athen/ als einem wolwürdigen Vorgeher/ auff das halbe Jahr/ vertrauet und übergeben ward/ verfertigte [S] der weitberühmte Gubensche Poet/ Herr Johann Francke/ folgendes Gedichte: ¶ [aq]A[/aq]. Wo dieses würdig war (wie es zwar ist gewesen/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Als dem unvergleichlichem Redner und Poeten/ unserm seligen Herrn Buchnern/ mit einhelligen Raht/ und Zustimmung der Hochgelahrten Väter/ das Zepter und Beherrschung über das Chur-Sächs. Wittenbergische Athen/ als einem wolwürdigen Vorgeher/ auff das halbe Jahr/ vertrauet und übergeben ward/ verfertigte [S] der weitberühmte Gubensche Poet/ Herr Johann Francke/ folgendes Gedichte: ¶ [aq]A[/aq]. Wo dieses würdig war (wie es zwar ist gewesen/ / Fundstelle
Seite: (592-593) [633-634]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Als der WolEhrwürdige [...] Herr Sebastian Gottfried Starcke/ hochverdienter Pastor zum Ertz-Engel in Lüneburg/ und derer darzu gehörigen Kirchen und Schule treufleissiger [aq]Inspector[/aq]/ am [aq]23[/aq]. Tage des HerbstM. des [aq]1651[/aq]. Jahres/ auf der Universität Leipzig/ zum Doctor der heiligen Schrifft gekröhnet worden/ schrieb Mein Ruhmwürdigster Herr Rist nachfolgendes Gedicht/ so zu finden ist/ in seinem Neuen Deutschen Parnaß/ am [aq]568[/aq]. Blate: ¶ [aq]A[/aq]. Nun/ Teutschland/ schmecket man die rechte Friedens-Früchte/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 2[/aq]. Als der WolEhrwürdige [...] Herr Sebastian Gottfried Starcke/ hochverdienter Pastor zum Ertz-Engel in Lüneburg/ und derer darzu gehörigen Kirchen und Schule treufleissiger [aq]Inspector[/aq]/ am [aq]23[/aq]. Tage des HerbstM. des [aq]1651[/aq]. Jahres/ auf der Universität Leipzig/ zum Doctor der heiligen Schrifft gekröhnet worden/ schrieb Mein Ruhmwürdigster Herr Rist nachfolgendes Gedicht/ so zu finden ist/ in seinem Neuen Deutschen Parnaß/ am [aq]568[/aq]. Blate: ¶ [aq]A[/aq]. Nun/ Teutschland/ schmecket man die rechte Friedens-Früchte/ / Fundstelle
Seite: (598) [639]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Als Herr Michael Jacobi/ von einem Edlen und Hochweisen Raht/ der weitberühmten Stadt Lüneburg/ aus Holstein/ zum [aq]Cantore[/aq]/ Führer und Regierer ihrer wolbestalten Music/ für vielen anderen/ ward beruffen/ erwehlet und angenommen/ hat/ zu sonderbahren Ehren/ gedachten Herrn Jacobi/ unser Herr Rist/ nachfolgendes aufgeschrieben: ¶ [aq]A[/aq]. Hertzgeliebtes Vaterland/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 12[/aq]. Als Herr Michael Jacobi/ von einem Edlen und Hochweisen Raht/ der weitberühmten Stadt Lüneburg/ aus Holstein/ zum [aq]Cantore[/aq]/ Führer und Regierer ihrer wolbestalten Music/ für vielen anderen/ ward beruffen/ erwehlet und angenommen/ hat/ zu sonderbahren Ehren/ gedachten Herrn Jacobi/ unser Herr Rist/ nachfolgendes aufgeschrieben: ¶ [aq]A[/aq]. Hertzgeliebtes Vaterland/ / Fundstelle
Seite: (652) [693]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Zum Exempel wollen wir/ in Ermangelung anderen aus unserm Buche der Redlichen/ nachfolgende hieher setzen/ als ¶ über Das Hoch-Freyherrlicheh Wapen Des Hoch-würdigen/ Hoch- und Wohlgebohrnen [...] Herrn/ Otto/ Freyherrn von Schwerin/ Herren zu Alten-Landsberg/ [...] Thumprobstes der Churfl. Bischofflichen Stifftkirchen zu Brandenburg [...] ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Der Deutsche fragt' einmahl/ wodurch der Herr Schwerin/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 3[/aq]. Zum Exempel wollen wir/ in Ermangelung anderen aus unserm Buche der Redlichen/ nachfolgende hieher setzen/ als ¶ über Das Hoch-Freyherrlicheh Wapen Des Hoch-würdigen/ Hoch- und Wohlgebohrnen [...] Herrn/ Otto/ Freyherrn von Schwerin/ Herren zu Alten-Landsberg/ [...] Thumprobstes der Churfl. Bischofflichen Stifftkirchen zu Brandenburg [...] ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Der Deutsche fragt' einmahl/ wodurch der Herr Schwerin/ / Fundstelle
Seite: (681) [722]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Und [aq]Lutherus Luc. 2[/aq]. Siehe/ dieser wird gesetzt/ zu einem Fall und aufferstehen vieler in Israel. ¶ Opitz im [aq]104[/aq]. Ps. ¶ Den Menschen muß die Erde Krauter geben/ / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: Und [aq]Lutherus Luc. 2[/aq]. Siehe/ dieser wird gesetzt/ zu einem Fall und aufferstehen vieler in Israel. ¶ Opitz im [aq]104[/aq]. Ps. ¶ Den Menschen muß die Erde Krauter geben/ / Fundstelle
Seite: (715) [756]
 
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 17[/aq]. Kan demnach Ambrosius Lobwasser/ durchaus nicht entschuldiget werden/ wan Er im [aq]51[/aq]. Ps. gesetzt: ¶ Und lösch sie aus mit deiner GnadenOnden. ¶ Das ist/ Wasser. / Rang
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 17[/aq]. Kan demnach Ambrosius Lobwasser/ durchaus nicht entschuldiget werden/ wan Er im [aq]51[/aq]. Ps. gesetzt: ¶ Und lösch sie aus mit deiner GnadenOnden. ¶ Das ist/ Wasser. / Fundstelle
Seite: (722) [763]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 1[/aq]. Demnach wir in diesem Kapitel von den Liedern/ so den Verstorbenen zu ehren geschrieben werden/ handeln/ wenden wir erstlich Unsern Fleiß auf hohe Standes-Personen/ und führen bey derselben Hintrit ¶ [...] ¶ Vierdtens/ sagen wir/ daß GOtt die Seele des Verstorbenen zu denen Helden versetzet/ welche durch einen seligen Todt dieser Welt vorlängst gute Nacht gegeben/ und erzehlen hierauf [S] etliche derselben/ und wie sie sämtlich vor des Verstorbenen Ankunfft auffgestanden und sich gebücket. [aq]D[/aq]. ¶ Zum Fünfften/ gedencken wir auch/ daß die Seele des Verstorbenen nun im Himmel wohne/ und auf das Thun der Sterblichen herab sehe/ und wie sie wünsche/ daß GOtt seinem Nachfolger in der Regierung das Leben wolle gönnen/ welches Er Ihme zu früh entnommen. [aq]E[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf setzet Herr Opitz im [aq]3[/aq]. Buch seiner Poetisch. Wäld./ über den Abschied ihrer Hochfürstl. Durchl. Ertzhertzogen Carlens von Oesterreich/ welches Er Ihrer Kays. Majestät dazumahl übergeben: ¶ [aq]A[/aq]. Allhier in diese Grufft liegt Carolus gesencket/
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 1[/aq]. Demnach wir in diesem Kapitel von den Liedern/ so den Verstorbenen zu ehren geschrieben werden/ handeln/ wenden wir erstlich Unsern Fleiß auf hohe Standes-Personen/ und führen bey derselben Hintrit ¶ [...] ¶ Vierdtens/ sagen wir/ daß GOtt die Seele des Verstorbenen zu denen Helden versetzet/ welche durch einen seligen Todt dieser Welt vorlängst gute Nacht gegeben/ und erzehlen hierauf [S] etliche derselben/ und wie sie sämtlich vor des Verstorbenen Ankunfft auffgestanden und sich gebücket. [aq]D[/aq]. ¶ Zum Fünfften/ gedencken wir auch/ daß die Seele des Verstorbenen nun im Himmel wohne/ und auf das Thun der Sterblichen herab sehe/ und wie sie wünsche/ daß GOtt seinem Nachfolger in der Regierung das Leben wolle gönnen/ welches Er Ihme zu früh entnommen. [aq]E[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf setzet Herr Opitz im [aq]3[/aq]. Buch seiner Poetisch. Wäld./ über den Abschied ihrer Hochfürstl. Durchl. Ertzhertzogen Carlens von Oesterreich/ welches Er Ihrer Kays. Majestät dazumahl übergeben: ¶ [aq]A[/aq]. Allhier in diese Grufft liegt Carolus gesencket/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 1[/aq]. Demnach wir in diesem Kapitel von den Liedern/ so den Verstorbenen zu ehren geschrieben werden/ handeln/ wenden wir erstlich Unsern Fleiß auf hohe Standes-Personen/ und führen bey derselben Hintrit ¶ [...] ¶ Vierdtens/ sagen wir/ daß GOtt die Seele des Verstorbenen zu denen Helden versetzet/ welche durch einen seligen Todt dieser Welt vorlängst gute Nacht gegeben/ und erzehlen hierauf [S] etliche derselben/ und wie sie sämtlich vor des Verstorbenen Ankunfft auffgestanden und sich gebücket. [aq]D[/aq]. ¶ Zum Fünfften/ gedencken wir auch/ daß die Seele des Verstorbenen nun im Himmel wohne/ und auf das Thun der Sterblichen herab sehe/ und wie sie wünsche/ daß GOtt seinem Nachfolger in der Regierung das Leben wolle gönnen/ welches Er Ihme zu früh entnommen. [aq]E[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf setzet Herr Opitz im [aq]3[/aq]. Buch seiner Poetisch. Wäld./ über den Abschied ihrer Hochfürstl. Durchl. Ertzhertzogen Carlens von Oesterreich/ welches Er Ihrer Kays. Majestät dazumahl übergeben: ¶ [aq]A[/aq]. Allhier in diese Grufft liegt Carolus gesencket/ / Fundstelle
Seite: (457-458) [498-499]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Vierdtens halten wir seine Glückseligkeit im Himmel/ und unsere Unglückseligkeit auf Erden gegen einander/ und beklagen unsern Zustand/ den seinigen aber rühmen wir. [aq]D[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Ein Exempel hierauf schreibet Herr Tscherning auf Herrn D. Caspar Cunrads/ berühmten Medici und Poeten Absterben: ¶ [aq]A[/aq]. Wie eine Taube kirret/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Vierdtens halten wir seine Glückseligkeit im Himmel/ und unsere Unglückseligkeit auf Erden gegen einander/ und beklagen unsern Zustand/ den seinigen aber rühmen wir. [aq]D[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Ein Exempel hierauf schreibet Herr Tscherning auf Herrn D. Caspar Cunrads/ berühmten Medici und Poeten Absterben: ¶ [aq]A[/aq]. Wie eine Taube kirret/ / Fundstelle
Seite: (477) [518]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 11[/aq]. Sollen wir an einen Wittwer/ der ein guter Poet ist/ schreiben/ so mahnen wir [S] [...] ¶ Zum vierdten trösten wir den Wittwer/ mit dem Willen GOttes. [aq]D[/aq]. ¶ [...] ¶ Zum Beschluß der Seligen auch eine Grabschrifft: [aq]I[/aq]. ¶ [aq]§. 12[/aq]. Ein Exempel hierauff hat der niedliche Dreßnische Poet/ Herr David Schir-[S]mer/ auff das selige Absterben Frauen Annen Margarethen/ gebohrner Voigtin/ Ihrer Churf. und Chur-Printzlicher Durchl. zu Sachsen vornehmen Hoff-Bedienten/ Herrn Christian Brehmen hertzgeliebten Eheweibes/ auffgesetzet: ¶ [aq]A[/aq]. So stimme nun die Goldne Leyer an/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 11[/aq]. Sollen wir an einen Wittwer/ der ein guter Poet ist/ schreiben/ so mahnen wir [S] [...] ¶ Zum vierdten trösten wir den Wittwer/ mit dem Willen GOttes. [aq]D[/aq]. ¶ [...] ¶ Zum Beschluß der Seligen auch eine Grabschrifft: [aq]I[/aq]. ¶ [aq]§. 12[/aq]. Ein Exempel hierauff hat der niedliche Dreßnische Poet/ Herr David Schir-[S]mer/ auff das selige Absterben Frauen Annen Margarethen/ gebohrner Voigtin/ Ihrer Churf. und Chur-Printzlicher Durchl. zu Sachsen vornehmen Hoff-Bedienten/ Herrn Christian Brehmen hertzgeliebten Eheweibes/ auffgesetzet: ¶ [aq]A[/aq]. So stimme nun die Goldne Leyer an/ / Fundstelle
Seite: (480-482) [521-523]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 17[/aq]. Wan Kinder sterben/ schreiben wir an die Eltern folgender gestalt/ daß wir ¶ [...] ¶ Drittens trösten wir sie/ daß ob sie wol zeitlich gestorben/ doch desto eher in Himmel kommen sind. [aq]C[/aq]. ¶ Und endlich auch mit der Hoffnung/ daß GOtt ihnen noch mehr dergleichen Kinder bescheren werde. [aq]D[/aq]. ¶ [aq]§. 18[/aq]. Auf Herrn Johann Mochingers/ geliebten Söhnleins Ehrenfriedes Begräbnis/ hat Herr Tscherning nachgesetzten Pindarischen Gesang geschrieben: ¶ [aq]I[/aq]. Satz. ¶ [aq]A[/aq]. Wer ihm Hoffnung macht auf Erden / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 17[/aq]. Wan Kinder sterben/ schreiben wir an die Eltern folgender gestalt/ daß wir ¶ [...] ¶ Drittens trösten wir sie/ daß ob sie wol zeitlich gestorben/ doch desto eher in Himmel kommen sind. [aq]C[/aq]. ¶ Und endlich auch mit der Hoffnung/ daß GOtt ihnen noch mehr dergleichen Kinder bescheren werde. [aq]D[/aq]. ¶ [aq]§. 18[/aq]. Auf Herrn Johann Mochingers/ geliebten Söhnleins Ehrenfriedes Begräbnis/ hat Herr Tscherning nachgesetzten Pindarischen Gesang geschrieben: ¶ [aq]I[/aq]. Satz. ¶ [aq]A[/aq]. Wer ihm Hoffnung macht auf Erden / Fundstelle
Seite: (490) [531]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 20[/aq]. Auf Begräbnisse der Jungfrauen können wir [sagen, J.T.] ¶ [...] ¶ Zum Andern/ daß sie nicht gestorben/ sondern ihre Seele bey GOtt lebe. [aq]B[/aq]. [...] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Ein Exempel stehet beym Herrn Opitz auf Jungf. Susannen/ gebohrner Eichhäuserin seligen Hintrit. ¶ [aq]A[/aq]. So viel hier Menschen sterben/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 20[/aq]. Auf Begräbnisse der Jungfrauen können wir [sagen, J.T.] ¶ [...] ¶ Zum Andern/ daß sie nicht gestorben/ sondern ihre Seele bey GOtt lebe. [aq]B[/aq]. [...] ¶ [aq]§. 21[/aq]. Ein Exempel stehet beym Herrn Opitz auf Jungf. Susannen/ gebohrner Eichhäuserin seligen Hintrit. ¶ [aq]A[/aq]. So viel hier Menschen sterben/ / Fundstelle
Seite: (494) [535]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 25[/aq]. Wan wir auf den Abschied einer Braut was schreiben/ sagen wir [S] ¶ Vornehmlich/ wie GOTT alle unsere Anschläge so bald zu nichte mache/ und ziehn unser eigen Exempel an/ in dem wir uns vorgenommen/ der Seligen ein HochzeitLied zu schreiben/ nun aber dasselbe in einen Leichen-Gesang verwandelt werde. [aq]A[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 26[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning: ¶ [aq]A[/aq]. Hilf GOTT/ wie eitel ist/ was krancke Menschen tichten! / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 25[/aq]. Wan wir auf den Abschied einer Braut was schreiben/ sagen wir [S] ¶ Vornehmlich/ wie GOTT alle unsere Anschläge so bald zu nichte mache/ und ziehn unser eigen Exempel an/ in dem wir uns vorgenommen/ der Seligen ein HochzeitLied zu schreiben/ nun aber dasselbe in einen Leichen-Gesang verwandelt werde. [aq]A[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 26[/aq]. Ein Exempel hat Herr Tscherning: ¶ [aq]A[/aq]. Hilf GOTT/ wie eitel ist/ was krancke Menschen tichten! / Fundstelle
Seite: (499-500) [540-541]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf das Absterben eines Kindes/ das nur jung worden. ¶ [aq]§. 27[/aq]. Uber das Absterben eines Kindes/ das nur jung worden/ schreiben wir [...] ¶ Drittens/ daß es GOttes Gabe sey/ welcher macht hat dieselbe nach seinem Gefallen wiederum von uns abzufodern. [aq]C[/aq]. [...] [S] [...] ¶ [aq]§. 28[/aq]. Ein Exempel hat Herr Flemming/ auf Herrn Timothei Poli neugebohrnen Töchterleins/ Christinen/ Ihr Absterben gesetzet: ¶ [aq]A[/aq]. Ists dan wieder schon verlohren? / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf das Absterben eines Kindes/ das nur jung worden. ¶ [aq]§. 27[/aq]. Uber das Absterben eines Kindes/ das nur jung worden/ schreiben wir [...] ¶ Drittens/ daß es GOttes Gabe sey/ welcher macht hat dieselbe nach seinem Gefallen wiederum von uns abzufodern. [aq]C[/aq]. [...] [S] [...] ¶ [aq]§. 28[/aq]. Ein Exempel hat Herr Flemming/ auf Herrn Timothei Poli neugebohrnen Töchterleins/ Christinen/ Ihr Absterben gesetzet: ¶ [aq]A[/aq]. Ists dan wieder schon verlohren? / Fundstelle
Seite: (501-502) [542-543]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 29[/aq]. Auf den Hintrit eines Studenten dichten wir also/ daß wir denselben [...] [S] ¶ Drittens/ den Schluß des Höchsten darauff setzen/ welchem nach/ er der Sterbligkeit habe müssen gute Nacht geben. [aq]C[/aq]. Auf welchen dan [...] ¶ Zum fünfften gleichwol einen Trost daraus schöpffen/ in dem wir desto eher zum Himmel kommen. [aq]E[/aq]. [...] ¶ Und endlich ihn selig preisen. [aq]G[/aq]. ¶ [aq]§. 30[/aq]. Herr Flemming/ hat auff Herrn Christoph Schürers/ Studentens Leichbegängnis folgendes gedichtet: ¶ [aq]A[/aq]. Preiß der Jugend/ Lob der Stadt/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 29[/aq]. Auf den Hintrit eines Studenten dichten wir also/ daß wir denselben [...] [S] ¶ Drittens/ den Schluß des Höchsten darauff setzen/ welchem nach/ er der Sterbligkeit habe müssen gute Nacht geben. [aq]C[/aq]. Auf welchen dan [...] ¶ Zum fünfften gleichwol einen Trost daraus schöpffen/ in dem wir desto eher zum Himmel kommen. [aq]E[/aq]. [...] ¶ Und endlich ihn selig preisen. [aq]G[/aq]. ¶ [aq]§. 30[/aq]. Herr Flemming/ hat auff Herrn Christoph Schürers/ Studentens Leichbegängnis folgendes gedichtet: ¶ [aq]A[/aq]. Preiß der Jugend/ Lob der Stadt/ / Fundstelle
Seite: (504-505) [545-546]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 32[/aq]. Oder wir billichen das weinen der Eltern anfänglich. [aq]A[/aq]. [...] ¶ Zum fünfften trösten wir die Betrübten/ [aq](a)[/aq] mit GOttes unerforschlicher Weißheit/ und alle dem [aq](b)[/aq] welchen er der Welt entgangen; Ingleichen [aq](c)[/aq] weil er bey so vielen herrlichen Leuten ruhet/ und in seine solche Schule durch den Tod versetzet worden/ [aq](d)[/aq] in welcher GOtt selbst die außerwehlten unerforschliche Dinge lehret. [aq]E[/aq]. [S] ¶ Und endlich reden wir den Verstorbenen selbst an/ daß er seiner Fröligkeit solle geniessen/ und wir/ nach GOttes Wolgefallen/ zu ihn kommen wollen. [aq]F[/aq]. ¶ [aq]§. 33[/aq]. Ein Exempel ist Herrn Opitzen/ auff Herrn David Rhenisches von Breßlau/ welcher zu Straßburg auf der [aq]Universitet[/aq] gestorben/ sein Grabelied: ¶ [aq]A[/aq] Die Thränen voller Angst/ die Seuffzer mannigfalt/
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 32[/aq]. Oder wir billichen das weinen der Eltern anfänglich. [aq]A[/aq]. [...] ¶ Zum fünfften trösten wir die Betrübten/ [aq](a)[/aq] mit GOttes unerforschlicher Weißheit/ und alle dem [aq](b)[/aq] welchen er der Welt entgangen; Ingleichen [aq](c)[/aq] weil er bey so vielen herrlichen Leuten ruhet/ und in seine solche Schule durch den Tod versetzet worden/ [aq](d)[/aq] in welcher GOtt selbst die außerwehlten unerforschliche Dinge lehret. [aq]E[/aq]. [S] ¶ Und endlich reden wir den Verstorbenen selbst an/ daß er seiner Fröligkeit solle geniessen/ und wir/ nach GOttes Wolgefallen/ zu ihn kommen wollen. [aq]F[/aq]. ¶ [aq]§. 33[/aq]. Ein Exempel ist Herrn Opitzen/ auff Herrn David Rhenisches von Breßlau/ welcher zu Straßburg auf der [aq]Universitet[/aq] gestorben/ sein Grabelied: ¶ [aq]A[/aq] Die Thränen voller Angst/ die Seuffzer mannigfalt/ / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 32[/aq]. Oder wir billichen das weinen der Eltern anfänglich. [aq]A[/aq]. [...] ¶ Zum fünfften trösten wir die Betrübten/ [aq](a)[/aq] mit GOttes unerforschlicher Weißheit/ und alle dem [aq](b)[/aq] welchen er der Welt entgangen; Ingleichen [aq](c)[/aq] weil er bey so vielen herrlichen Leuten ruhet/ und in seine solche Schule durch den Tod versetzet worden/ [aq](d)[/aq] in welcher GOtt selbst die außerwehlten unerforschliche Dinge lehret. [aq]E[/aq]. [S] ¶ Und endlich reden wir den Verstorbenen selbst an/ daß er seiner Fröligkeit solle geniessen/ und wir/ nach GOttes Wolgefallen/ zu ihn kommen wollen. [aq]F[/aq]. ¶ [aq]§. 33[/aq]. Ein Exempel ist Herrn Opitzen/ auff Herrn David Rhenisches von Breßlau/ welcher zu Straßburg auf der [aq]Universitet[/aq] gestorben/ sein Grabelied: ¶ [aq]A[/aq] Die Thränen voller Angst/ die Seuffzer mannigfalt/ / Fundstelle
Seite: (509-510) [550-551]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 1[/aq]. Bey der Kröhnung eines vornehmen Potentaten/ ermahnet man [...] ¶ Drittens ermahnet man die Räthe des Reichs/ die Priester/ Bürger u. s. f. zur Danckbarkeit. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Rist/ seinem deutschen Parnaß einverleibet/ als dem Durchläuchtigsten/ Großmächtigsten Fürsten und Herren/ Herren Friede-[S]rich/ dieses Nahmens dem Dritten zu Dennemarck/ Norwegen/ der Gothen und Wenden Könige/ [...]. In deroselben Haubt- und ResidentsStadt Kopenhagen die Königliche Krohn ward aufgesetzet/ welches geschehen am [aq]23[/aq]. des HerbstMonats/ im [aq]1648[/aq]. Jahre. ¶ [aq]A[/aq]. Laß/ altes Dennemarck/ laß itzt mit tausend Freuden / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 1[/aq]. Bey der Kröhnung eines vornehmen Potentaten/ ermahnet man [...] ¶ Drittens ermahnet man die Räthe des Reichs/ die Priester/ Bürger u. s. f. zur Danckbarkeit. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel hierauf hat Herr Rist/ seinem deutschen Parnaß einverleibet/ als dem Durchläuchtigsten/ Großmächtigsten Fürsten und Herren/ Herren Friede-[S]rich/ dieses Nahmens dem Dritten zu Dennemarck/ Norwegen/ der Gothen und Wenden Könige/ [...]. In deroselben Haubt- und ResidentsStadt Kopenhagen die Königliche Krohn ward aufgesetzet/ welches geschehen am [aq]23[/aq]. des HerbstMonats/ im [aq]1648[/aq]. Jahre. ¶ [aq]A[/aq]. Laß/ altes Dennemarck/ laß itzt mit tausend Freuden / Fundstelle
Seite: (515-516) [556-557]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum fünfften/ wünschen wir/ daß ihnen beyden Gott wiederum gesund wolle zusammen helffen/ und bitten/ daß sie vor ihre Person/ uns ihre Fürstl. Gegenwart/ auf etliche Zeit/ wolle gönnen. [aq]E[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 6[/aq]. Ein Exempel hat Herr Flemming schon im [aq]1631[/aq]. Jahre auff der Durchläuchtigsten Frauen/ Frauen Marien Eleonoren/ der Schweden/ Gothen und Wenden Königin/ Ihr. Maj. Ankunfft in Leipzig verfertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Nimphe/ welcher ich zuehren / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum fünfften/ wünschen wir/ daß ihnen beyden Gott wiederum gesund wolle zusammen helffen/ und bitten/ daß sie vor ihre Person/ uns ihre Fürstl. Gegenwart/ auf etliche Zeit/ wolle gönnen. [aq]E[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 6[/aq]. Ein Exempel hat Herr Flemming schon im [aq]1631[/aq]. Jahre auff der Durchläuchtigsten Frauen/ Frauen Marien Eleonoren/ der Schweden/ Gothen und Wenden Königin/ Ihr. Maj. Ankunfft in Leipzig verfertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Nimphe/ welcher ich zuehren / Fundstelle
Seite: (522) [563]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darnach melden wir die Person/ welcher solche Ehre erwiesen wird/ und sagen/ daß solches seine Tugenden verdienet haben/ mit welchen ihn der Himmel vollkömmlich ausgezieret. [aq]B[/aq]. [...][S][...] ¶ [aq]§. 8[/aq]. Ein Exempel hierauf hat/ der vornehme Poet/ Hr. Christian Hübner/ auf des Erleuchten [...] Herren Magnus Gabriels de la Gardie/ Grafen zu Leckoo und Arnsburg/ [...] der Königl. Maj. und Reiche Schweden Raht und Krieges-Raht/ Generalen über die Schwedischen und Finnischen Völcker in Deutschland/ wie auch General Gouverneur über Liefland/ Einzug in Stettin gedichtet: ¶ [aq]A[/aq]. Wem erregt sich das Gezitter? / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Darnach melden wir die Person/ welcher solche Ehre erwiesen wird/ und sagen/ daß solches seine Tugenden verdienet haben/ mit welchen ihn der Himmel vollkömmlich ausgezieret. [aq]B[/aq]. [...][S][...] ¶ [aq]§. 8[/aq]. Ein Exempel hierauf hat/ der vornehme Poet/ Hr. Christian Hübner/ auf des Erleuchten [...] Herren Magnus Gabriels de la Gardie/ Grafen zu Leckoo und Arnsburg/ [...] der Königl. Maj. und Reiche Schweden Raht und Krieges-Raht/ Generalen über die Schwedischen und Finnischen Völcker in Deutschland/ wie auch General Gouverneur über Liefland/ Einzug in Stettin gedichtet: ¶ [aq]A[/aq]. Wem erregt sich das Gezitter? / Fundstelle
Seite: (525-526) [566-567]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 2[/aq]. Bey Empfahungen fürnehmer Leute können wir wol die Erfindung von der Zeit hernehmen/ und/ da es zur Herbstzeitz geschehe/ reden wir [...][S][...] ¶ Endlich Ihm/ Glück und Segen/ von GOtt dem Höchsten. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 3[/aq]. Als der HochEdle/ Veste und Hochgelahrte Herr/ Augustin Strauch/ weitberühmter [aq]ICtus, Comes Palatinus Caesareus[/aq]/ Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Hochansehnlicher Geheimbter Raht/ [...] [aq]Senior[/aq], des Churf. Sächs. Hofgerichts/ Schöppenstuls und geistlichen [aq]Consistorii[/aq] daselbst [...]/ nach dem Frankfurtischen Käyserlichen Wahltage/ den [aq]8. Octobr[/aq]. des [aq]1658[/aq]. Jahres/ in Wittenberg/ einkam/ ward derselbige/ von denen daselbst studierenden Dreßdnern/ mittelst einer Nachtmusic/ mit nachgesetzten empfangen: ¶ [aq]A[/aq]. Blase nur du rauher Nord.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 2[/aq]. Bey Empfahungen fürnehmer Leute können wir wol die Erfindung von der Zeit hernehmen/ und/ da es zur Herbstzeitz geschehe/ reden wir [...][S][...] ¶ Endlich Ihm/ Glück und Segen/ von GOtt dem Höchsten. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 3[/aq]. Als der HochEdle/ Veste und Hochgelahrte Herr/ Augustin Strauch/ weitberühmter [aq]ICtus, Comes Palatinus Caesareus[/aq]/ Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Hochansehnlicher Geheimbter Raht/ [...] [aq]Senior[/aq], des Churf. Sächs. Hofgerichts/ Schöppenstuls und geistlichen [aq]Consistorii[/aq] daselbst [...]/ nach dem Frankfurtischen Käyserlichen Wahltage/ den [aq]8. Octobr[/aq]. des [aq]1658[/aq]. Jahres/ in Wittenberg/ einkam/ ward derselbige/ von denen daselbst studierenden Dreßdnern/ mittelst einer Nachtmusic/ mit nachgesetzten empfangen: ¶ [aq]A[/aq]. Blase nur du rauher Nord. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 2[/aq]. Bey Empfahungen fürnehmer Leute können wir wol die Erfindung von der Zeit hernehmen/ und/ da es zur Herbstzeitz geschehe/ reden wir [...][S][...] ¶ Endlich Ihm/ Glück und Segen/ von GOtt dem Höchsten. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 3[/aq]. Als der HochEdle/ Veste und Hochgelahrte Herr/ Augustin Strauch/ weitberühmter [aq]ICtus, Comes Palatinus Caesareus[/aq]/ Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Hochansehnlicher Geheimbter Raht/ [...] [aq]Senior[/aq], des Churf. Sächs. Hofgerichts/ Schöppenstuls und geistlichen [aq]Consistorii[/aq] daselbst [...]/ nach dem Frankfurtischen Käyserlichen Wahltage/ den [aq]8. Octobr[/aq]. des [aq]1658[/aq]. Jahres/ in Wittenberg/ einkam/ ward derselbige/ von denen daselbst studierenden Dreßdnern/ mittelst einer Nachtmusic/ mit nachgesetzten empfangen: ¶ [aq]A[/aq]. Blase nur du rauher Nord. / Fundstelle
Seite: (549) [590]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 4[/aq]. Oder wir nehmen die Erfindung von der Tugend/ und derselben Belohnung/ und sagen [...] ¶ Darnach preisen wir der Ehre ihr Lob/ und schreiben/ wie nicht allein rechtschaffene Gemühter nach derselben streben/ sondern daß auch Gott selbst begierig sey/ von uns geehret zu werden. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Und vierdtens bekräfftigen wir/ daß/ ob schon die Welt zuweilen unsere Arbeit nicht belohnet/ dennoch GOtt und der Keiser die treuen Dienste nicht unbelohnet lassen. [aq]D[/aq]. [...][S][...] ¶ [aq]§. 5[/aq]. Als dem Hoch- und Wolgebohrnen Herrn/ Herrn Gottlieb Grafen und Herrn von Windischgrätz [...] Die Hochansehnliche ReichsHof RahtStelle/ zugleich auch/ unter dem Namen des Kühnen/ die Mitgliedschafft der Hochlöbl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ und kurtz hernach die Gräfliche Standshoheit auffgetragen worden/ hat der edle Herr von Bircken nachfolgende Ode abgesungen: ¶ [aq]A[/aq]. Die Tugend muß doch Tugend bleiben
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 4[/aq]. Oder wir nehmen die Erfindung von der Tugend/ und derselben Belohnung/ und sagen [...] ¶ Darnach preisen wir der Ehre ihr Lob/ und schreiben/ wie nicht allein rechtschaffene Gemühter nach derselben streben/ sondern daß auch Gott selbst begierig sey/ von uns geehret zu werden. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Und vierdtens bekräfftigen wir/ daß/ ob schon die Welt zuweilen unsere Arbeit nicht belohnet/ dennoch GOtt und der Keiser die treuen Dienste nicht unbelohnet lassen. [aq]D[/aq]. [...][S][...] ¶ [aq]§. 5[/aq]. Als dem Hoch- und Wolgebohrnen Herrn/ Herrn Gottlieb Grafen und Herrn von Windischgrätz [...] Die Hochansehnliche ReichsHof RahtStelle/ zugleich auch/ unter dem Namen des Kühnen/ die Mitgliedschafft der Hochlöbl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ und kurtz hernach die Gräfliche Standshoheit auffgetragen worden/ hat der edle Herr von Bircken nachfolgende Ode abgesungen: ¶ [aq]A[/aq]. Die Tugend muß doch Tugend bleiben / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 4[/aq]. Oder wir nehmen die Erfindung von der Tugend/ und derselben Belohnung/ und sagen [...] ¶ Darnach preisen wir der Ehre ihr Lob/ und schreiben/ wie nicht allein rechtschaffene Gemühter nach derselben streben/ sondern daß auch Gott selbst begierig sey/ von uns geehret zu werden. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Und vierdtens bekräfftigen wir/ daß/ ob schon die Welt zuweilen unsere Arbeit nicht belohnet/ dennoch GOtt und der Keiser die treuen Dienste nicht unbelohnet lassen. [aq]D[/aq]. [...][S][...] ¶ [aq]§. 5[/aq]. Als dem Hoch- und Wolgebohrnen Herrn/ Herrn Gottlieb Grafen und Herrn von Windischgrätz [...] Die Hochansehnliche ReichsHof RahtStelle/ zugleich auch/ unter dem Namen des Kühnen/ die Mitgliedschafft der Hochlöbl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ und kurtz hernach die Gräfliche Standshoheit auffgetragen worden/ hat der edle Herr von Bircken nachfolgende Ode abgesungen: ¶ [aq]A[/aq]. Die Tugend muß doch Tugend bleiben / Fundstelle
Seite: (585-586) [626-627]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 3[/aq]. Oder/ wir reden bald ¶ Anfänglich den neuen regierenden Bürger-Meister an/ daß Er das ihme auffgetragene Amt willig annehmen/ und die Gaben/ so ihme GOtt gegeben/ hierbey anlegen wolle. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach sagen wir/ wie alles/ so wol im Himmel als auch auff Erden/ an guter Regierung sich ergetze/ und/ ausser GOtt/ derselben nicht entrahten könne. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 4[/aq]. Als der selige Herr [aq]AEgidius[/aq] Siegler/ in Wittenberg/ das BürgerMeister-Amt antrat/ wurde ihm nachgesetztes zu ehren verfertiget: [S] ¶ [aq]A[/aq]. Nehmt an/ Geehrter Herr/ die auffgetragne Würde/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 3[/aq]. Oder/ wir reden bald ¶ Anfänglich den neuen regierenden Bürger-Meister an/ daß Er das ihme auffgetragene Amt willig annehmen/ und die Gaben/ so ihme GOtt gegeben/ hierbey anlegen wolle. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach sagen wir/ wie alles/ so wol im Himmel als auch auff Erden/ an guter Regierung sich ergetze/ und/ ausser GOtt/ derselben nicht entrahten könne. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 4[/aq]. Als der selige Herr [aq]AEgidius[/aq] Siegler/ in Wittenberg/ das BürgerMeister-Amt antrat/ wurde ihm nachgesetztes zu ehren verfertiget: [S] ¶ [aq]A[/aq]. Nehmt an/ Geehrter Herr/ die auffgetragne Würde/ / Fundstelle
Seite: (626-627) [667-668]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Fünfftes folget das Glück zu/ welches verbunden ist/ theils [aq](a)[/aq] mit der Schwere des Amts/ theils [aq](b)[/aq] auch mit dem Göttlichen Beystande und Segen. u. s. w. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 8[/aq]. Als Herr M. Martin Lehman/ von Guben zum [aq]Archidiaco[/aq]nat/ in sein Vaterland beruffen worden/ hat mehrgerühmter Herr Francke folgendes ausgefertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Daß ungesparter Fleiß dennoch den Thron der Ehren / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Fünfftes folget das Glück zu/ welches verbunden ist/ theils [aq](a)[/aq] mit der Schwere des Amts/ theils [aq](b)[/aq] auch mit dem Göttlichen Beystande und Segen. u. s. w. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 8[/aq]. Als Herr M. Martin Lehman/ von Guben zum [aq]Archidiaco[/aq]nat/ in sein Vaterland beruffen worden/ hat mehrgerühmter Herr Francke folgendes ausgefertiget: ¶ [aq]A[/aq]. Daß ungesparter Fleiß dennoch den Thron der Ehren / Fundstelle
Seite: (643) [684]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht/ von einem Ort zu dem andern wallen müssen. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach ziehen wir solches auf den Neubeamteten/ und bestetigen GOttes Weise/ mit desselben Exempel. [aq]B[/aq]. ¶ [...] ¶ Vierdtens wünschen wir/ wie auch mit noch andern lieben Freunden/ denselben länger/ an unserm Ort/ zubehalten; trösten uns aber hierauf mit der wunderbahren Regierung Gottes. [aq]D[/aq]. ¶ [...][S] ¶ [aq]§. 10[/aq]. Als Herr M. Johann Rotlöben/ dero Königl. Majestät zu Dennemarck/ Norwegen bestalter Hoffprediger/ und der Graffschafft Pinneberg wolverordneter Probst/ von höchstgedachter Ihrer Königl. Majestät/ nach Hadersleben zur Probstey daselbst allergnädigst ward beruffen/ und numehr seine Reise daselbst hin anstellete/ schrieb Unser Ruhmwürdigster Herr Rist/ nachgesetzte Glückwünschung/ so zu finden auf dem [aq]179[/aq]. Blate/ seines Deutschen Parnassus: ¶ [aq]A[/aq]. Nun werdet ihr samt mir/ Hochwehrter Probst/ bekennen/ / Fundstelle
Seite: (647-648) [688-689]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Drittens mahnen wir ihn an/ der Regierung GOTTes zu folgen/ und seine Reise anzugehn. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 14[/aq]. Als der Hochwürdige/ Fürtreffliche und Hochgelahrte Herr Sebastian Gottfried Starck/ der Heil. Schrifft berühmter Doctor sich von dem Ertz-Englischen Lüneburgischen Pastorat/ die Freybergische Superintendentur anzutreten/ auf die Reise begab/ schrieb Herr Sieber nachgesetzte Ode: ¶ [aq]A[/aq]. Delia/ die edle Nimphe/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Drittens mahnen wir ihn an/ der Regierung GOTTes zu folgen/ und seine Reise anzugehn. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 14[/aq]. Als der Hochwürdige/ Fürtreffliche und Hochgelahrte Herr Sebastian Gottfried Starck/ der Heil. Schrifft berühmter Doctor sich von dem Ertz-Englischen Lüneburgischen Pastorat/ die Freybergische Superintendentur anzutreten/ auf die Reise begab/ schrieb Herr Sieber nachgesetzte Ode: ¶ [aq]A[/aq]. Delia/ die edle Nimphe/ / Fundstelle
Seite: (656) [697]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wan nu diese/ [ich rede aber nicht von meiner Person/ als welche sich in diesem Fall auch den allergeringsten Ruhm nicht zuschreibet, Anm.i.O.] bey herausgebung ihrer schönen/ so Theologischen als Philosophischen Schrifften/ ihre Contrafey oder Bildniß ihren Büchern an die Stirne setzen lassen/ hoffe ich ja nicht/ daß sie deßwegen also fort einer und der ander für hoffärtig und einbildisch außschreien werde/ / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wan nu diese/ [ich rede aber nicht von meiner Person/ als welche sich in diesem Fall auch den allergeringsten Ruhm nicht zuschreibet, Anm.i.O.] bey herausgebung ihrer schönen/ so Theologischen als Philosophischen Schrifften/ ihre Contrafey oder Bildniß ihren Büchern an die Stirne setzen lassen/ hoffe ich ja nicht/ daß sie deßwegen also fort einer und der ander für hoffärtig und einbildisch außschreien werde/ / Fundstelle
Seite: (unpag.) [27]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 38[/aq]. So iemand hievon weitern Nachricht begehret/ der ersehe sich nur in dem Nothwendigen Vorbericht/ zu dem andern Theil/ des Musicalischen Seelen-Paradieses/ Meines Väterlichen Gönners/ des unsterblichen Ristii/ mit dessen Worten ich dieses Kapit. wil beschliessen/ wann Er/ an gedachtem Orte/ saget: Wann alle die Bücher ärgerlich/ und des lesens unwürdig solten geschätzet werden/ in welchen von lieben/ küssen und hertzen etwas gedacht wird: So müste man offt die allerChristlichste Bücher/ ja die heilige Schrifft selber nicht [S] lesen/ zumahlen in derselben so viel mahlen/ nicht allein des liebens/ küssens/ umfangens/ sondern auch so gar des Beischlaffens wird erwehnet/ und zwar mit so klaren Worten/ daß man es fast nicht deutlicher könte geben. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 38[/aq]. So iemand hievon weitern Nachricht begehret/ der ersehe sich nur in dem Nothwendigen Vorbericht/ zu dem andern Theil/ des Musicalischen Seelen-Paradieses/ Meines Väterlichen Gönners/ des unsterblichen Ristii/ mit dessen Worten ich dieses Kapit. wil beschliessen/ wann Er/ an gedachtem Orte/ saget: Wann alle die Bücher ärgerlich/ und des lesens unwürdig solten geschätzet werden/ in welchen von lieben/ küssen und hertzen etwas gedacht wird: So müste man offt die allerChristlichste Bücher/ ja die heilige Schrifft selber nicht [S] lesen/ zumahlen in derselben so viel mahlen/ nicht allein des liebens/ küssens/ umfangens/ sondern auch so gar des Beischlaffens wird erwehnet/ und zwar mit so klaren Worten/ daß man es fast nicht deutlicher könte geben. / Fundstelle
Seite: (31-32) [72-73]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Fundstelle
Seite: (55) [96]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der grundgütige GOtt erhalte unsere weitbe-[S]ruffene Vater-Stadt/ bey solcher ruhmwürdigen Glückseligkeit; Die Väter aber derselben/ für so sorgfältiges fortpflantzen/ der Göttlichen Studien/ bey ewigen Friede/ Ruhe und Segen/ daß auch wir sagen können: Von Machir sind Regenten kommen/ und von Sebulon sind Regierer worden/ durch die Schreibfeder/ aus dem Buch der Richter am [aq]5. 15[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der grundgütige GOtt erhalte unsere weitbe-[S]ruffene Vater-Stadt/ bey solcher ruhmwürdigen Glückseligkeit; Die Väter aber derselben/ für so sorgfältiges fortpflantzen/ der Göttlichen Studien/ bey ewigen Friede/ Ruhe und Segen/ daß auch wir sagen können: Von Machir sind Regenten kommen/ und von Sebulon sind Regierer worden/ durch die Schreibfeder/ aus dem Buch der Richter am [aq]5. 15[/aq]. / Fundstelle
Seite: (244-245) [285-286]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 31[/aq]. Auff die Erheber und Handhaber der hochl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ hat Herr Harßdörffer ein solches Dreyständiges Sinnbild ausgedacht. [...] ¶ Drittens mahlet er einen MeerCompaß/ welcher sich nach dem Mitternacht- oder Leitstern richtet/ mit schliessender Obschrifft: ¶ Dem Himmel wolgefällt. ¶ Die Meinung ist/ daß diese Gesellschaft/ in dem sie von dem Hochfürstl. Hauß Anhalt gestifftet/ viel Fruchtbringende Mitgenossen gleichsam durch eine Anhaltische oder anhaltende Magnet-tugend/ zu sich gezogen/ und mit hindansetzung dero hohen Angelegenheiten sich mit geringeren Teutschliebenden Personen vereinigt und vergesellschafft haben: über welcher sämtlicher Arbeit/ GOtt der Höchste ein sonderbares Gefallen trägt etc. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 31[/aq]. Auff die Erheber und Handhaber der hochl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ hat Herr Harßdörffer ein solches Dreyständiges Sinnbild ausgedacht. [...] ¶ Drittens mahlet er einen MeerCompaß/ welcher sich nach dem Mitternacht- oder Leitstern richtet/ mit schliessender Obschrifft: ¶ Dem Himmel wolgefällt. ¶ Die Meinung ist/ daß diese Gesellschaft/ in dem sie von dem Hochfürstl. Hauß Anhalt gestifftet/ viel Fruchtbringende Mitgenossen gleichsam durch eine Anhaltische oder anhaltende Magnet-tugend/ zu sich gezogen/ und mit hindansetzung dero hohen Angelegenheiten sich mit geringeren Teutschliebenden Personen vereinigt und vergesellschafft haben: über welcher sämtlicher Arbeit/ GOtt der Höchste ein sonderbares Gefallen trägt etc. / Fundstelle
Seite: (669) [710]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Gefällt mir demnach wol/ was [aq]Laurentius à Villa, Vincentio lib. 3. de Rat. Stud. Theol. c. 8. p. 429[/aq]. schreibet/ da er die Prediger insonderheit zur reinen Muttersprache fleißig ermahnet: [S] [aq]Quò quis, spricht er/ sermonis patrii est peritior, & in eodem disertior, eò judicatur ad docendum populum magis idoneus. Ac decet omninò Concionatorem aliquid supra vulgus praestare in sermonis patrii munditie ac puritate: & non modo verbis quibusdam elegeantibus ac acquisitis, verùm etiam copiâ earundem locupletatum prodire[/aq]. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 8[/aq]. Gefällt mir demnach wol/ was [aq]Laurentius à Villa, Vincentio lib. 3. de Rat. Stud. Theol. c. 8. p. 429[/aq]. schreibet/ da er die Prediger insonderheit zur reinen Muttersprache fleißig ermahnet: [S] [aq]Quò quis, spricht er/ sermonis patrii est peritior, & in eodem disertior, eò judicatur ad docendum populum magis idoneus. Ac decet omninò Concionatorem aliquid supra vulgus praestare in sermonis patrii munditie ac puritate: & non modo verbis quibusdam elegeantibus ac acquisitis, verùm etiam copiâ earundem locupletatum prodire[/aq]. / Fundstelle
Seite: (716-717) [757-758]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey.
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und ließ ihn loß/ und die Schuld erließ Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die Sünde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuföderst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ daß Er auch deßwegen/ bey den Außländern selbst/ hochgerühmet worden. Wie dan der fürnehme Frantzösische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegründet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey. / Fundstelle
Seite: (717-718) [758-759]
 
Eigenschaft / Exempelpolitik
[aq]§. 12[/aq]. Rügen heisst so viel bey den alten Deutschen/ als/ [aq]agere, accusare, damnare, unico verbo, judicare[/aq]. Dannenher kan man H. [aq]Lutheri[/aq] Dolmetschung verstehen/ [aq]Matth[/aq]. am [aq]i. cap[/aq]. im [aq]19. v[/aq]. in dem Er das Wörtlein [griech.] gegeben hat/ rügen. Joseph aber ihr ([aq]Mariae[/aq]) Man war fromm/ und wolte sie nicht rügen/ das ist/ Er wolte sie nicht verklagen/ oder zuschanden machen/ vor den Leuten/ als er wol macht hatte/ nach dem Gesetze. ¶ [aq]§. 13[/aq]. Noch viel weniger ist es zugelassen/ mit allerhand unehrlichen und schandbaren Worten um sich zuwerffen/ auch nur mit denen/ die von anderen übel können gedeutet/ und mit Unwillen können gelesen werden. [aq]Faeditates[/aq], spricht [aq]Scaliger, nemo bonus nominare debet, nedum ut literis mandet. Obscoena enim quantumuis bellè dicantur, quid sunt, nisi mella venenum tegentia? ut vocat Lactantius lib. 5. div. Instit. Si, ut Christus docet Matth. 12, 36. de otioso etiam verbo reddenda est ratio: quantò magis de obscoeno, ac moribus noxio, imò gentiles quoque, ejusmodi Scriptores spurcos damnârunt vid. Val. Max. l. 6. c. 4[/aq].
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 12[/aq]. Rügen heisst so viel bey den alten Deutschen/ als/ [aq]agere, accusare, damnare, unico verbo, judicare[/aq]. Dannenher kan man H. [aq]Lutheri[/aq] Dolmetschung verstehen/ [aq]Matth[/aq]. am [aq]i. cap[/aq]. im [aq]19. v[/aq]. in dem Er das Wörtlein [griech.] gegeben hat/ rügen. Joseph aber ihr ([aq]Mariae[/aq]) Man war fromm/ und wolte sie nicht rügen/ das ist/ Er wolte sie nicht verklagen/ oder zuschanden machen/ vor den Leuten/ als er wol macht hatte/ nach dem Gesetze. ¶ [aq]§. 13[/aq]. Noch viel weniger ist es zugelassen/ mit allerhand unehrlichen und schandbaren Worten um sich zuwerffen/ auch nur mit denen/ die von anderen übel können gedeutet/ und mit Unwillen können gelesen werden. [aq]Faeditates[/aq], spricht [aq]Scaliger, nemo bonus nominare debet, nedum ut literis mandet. Obscoena enim quantumuis bellè dicantur, quid sunt, nisi mella venenum tegentia? ut vocat Lactantius lib. 5. div. Instit. Si, ut Christus docet Matth. 12, 36. de otioso etiam verbo reddenda est ratio: quantò magis de obscoeno, ac moribus noxio, imò gentiles quoque, ejusmodi Scriptores spurcos damnârunt vid. Val. Max. l. 6. c. 4[/aq]. / Rang
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Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]§. 12[/aq]. Rügen heisst so viel bey den alten Deutschen/ als/ [aq]agere, accusare, damnare, unico verbo, judicare[/aq]. Dannenher kan man H. [aq]Lutheri[/aq] Dolmetschung verstehen/ [aq]Matth[/aq]. am [aq]i. cap[/aq]. im [aq]19. v[/aq]. in dem Er das Wörtlein [griech.] gegeben hat/ rügen. Joseph aber ihr ([aq]Mariae[/aq]) Man war fromm/ und wolte sie nicht rügen/ das ist/ Er wolte sie nicht verklagen/ oder zuschanden machen/ vor den Leuten/ als er wol macht hatte/ nach dem Gesetze. ¶ [aq]§. 13[/aq]. Noch viel weniger ist es zugelassen/ mit allerhand unehrlichen und schandbaren Worten um sich zuwerffen/ auch nur mit denen/ die von anderen übel können gedeutet/ und mit Unwillen können gelesen werden. [aq]Faeditates[/aq], spricht [aq]Scaliger, nemo bonus nominare debet, nedum ut literis mandet. Obscoena enim quantumuis bellè dicantur, quid sunt, nisi mella venenum tegentia? ut vocat Lactantius lib. 5. div. Instit. Si, ut Christus docet Matth. 12, 36. de otioso etiam verbo reddenda est ratio: quantò magis de obscoeno, ac moribus noxio, imò gentiles quoque, ejusmodi Scriptores spurcos damnârunt vid. Val. Max. l. 6. c. 4[/aq]. / Fundstelle
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Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Wan nu diese/ [ich rede aber nicht von meiner Person/ als welche sich in diesem Fall auch den allergeringsten Ruhm nicht zuschreibet, Anm.i.O.] bey herausgebung ihrer schönen/ so Theologischen als Philosophischen Schrifften/ ihre Contrafey oder Bildniß ihren Büchern an die Stirne setzen lassen/ hoffe ich ja nicht/ daß sie deßwegen also fort einer und der ander für hoffärtig und einbildisch außschreien werde/ / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Wan nu diese/ [ich rede aber nicht von meiner Person/ als welche sich in diesem Fall auch den allergeringsten Ruhm nicht zuschreibet, Anm.i.O.] bey herausgebung ihrer schönen/ so Theologischen als Philosophischen Schrifften/ ihre Contrafey oder Bildniß ihren Büchern an die Stirne setzen lassen/ hoffe ich ja nicht/ daß sie deßwegen also fort einer und der ander für hoffärtig und einbildisch außschreien werde/ / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [27]
Eigenschaft / Autoritäten
 
[aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein.
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und itzt das Lüneburger Land ist/ da sich allezeit im Heidenthum solche Barden enthalten/ biß auf die Zeit des grossen KönigsCarols zu Francken/ welcher alle die SachsenLande etliche Jahr lang bekrieget/ und letzlich bezwungen/ und zum Christl. Glauben gebracht hat. Nach derselben zeit haben sich die zum Christlichen Glauben bekehrte Barden auch befliessen Christliche Lieder/ von den Zehen Geboten Gottes und dem Glauben/ deßgleichen von den Sacramenten/ auch etliche andächtige Gebeth zu GOtt/ in Reime/ und unter ihre gewöhnliche Thöne zu bringen/ und dem gemeinen Volcke vorzusingen/ welches ihm König Carol/ so hernach Anno [aq]801[/aq]. ist Römischer Kayser worden/ hat so wol gefallen lassen/ daß Er auch selbst/ nach solcher Art/ Geistliche und andere Lieder gedichtet/ und wenn Er etwa gereiset/ im Felde/ mit Lust/ gesungen. Welche auch hernachmahls von dem Kayser Otto stattliche [aq]Privilegia[/aq] bekommen/ nebest einem goldenen Krantz/ d'auf ordentlich ausgeschriebenen Singschulen/ demjenigen/ welcher für andern das beste that/ eine zeitlang mit Ehren zutragen [S] gegeben ward; aber doch für und für bey der Gesellschaft bleiben/ und insonderheit zu Meintz/ in guter Verwahrung/ muste behalten werden/ wie dann dieser erste Krantz noch daselbst sol verhanden sein. / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Von diesen wird gerühmet/ daß Er [Frauenlob, J.T.] den ZugThon erfunden/ welchen auch [aq]Anno 1317[/aq]. am [S] [aq]Sanct[/aq] Andreas-Tage/ zu Meintz etliche ehliche Matronen/ aus seiner Herberge/ bis in den Dom/ zu Grabe getragen/ mit vielen Thränen und Weinen/ auch so viel Weins ihm auf sein Grab gegossen/ daß es umb das Grab von lauterem Weine geschwommen. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Von diesen wird gerühmet/ daß Er [Frauenlob, J.T.] den ZugThon erfunden/ welchen auch [aq]Anno 1317[/aq]. am [S] [aq]Sanct[/aq] Andreas-Tage/ zu Meintz etliche ehliche Matronen/ aus seiner Herberge/ bis in den Dom/ zu Grabe getragen/ mit vielen Thränen und Weinen/ auch so viel Weins ihm auf sein Grab gegossen/ daß es umb das Grab von lauterem Weine geschwommen. / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Autoritäten
 
[aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelkeit der Welt. Er baue [aq](b)[/aq] nicht auf Geld und Gut/ sondern auf CHristum [aq](c)[/aq] Nicht auf Menschen Tand/ sondern auf die heilige Schrifft selbst. [aq](d)[/aq] Nicht auf die betrieglichen Menschen/ sondern auf den treuen GOTT. [aq](e)[/aq] Er baue sich durch seine Druckerkunst/ Gunst bey Leuten/ und einen unsterblichen Nahmen bey den Poeten: Und endlich [aq](f)[/aq] weil es eben zur Zeit des Frülings war/ da die Vögel ihre Nester bauten/ ermahnet ihn der Poet Er solle auch sein Ehbet wieder aufbauen u. s. f. ¶ [aq]§. 17[/aq]. Wir wollen das Gedicht selbst hieher schreiben: ¶ So viel ich etwa kan / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 26[/aq]. Die Humoristen oder Befeuchtenden zu Rom führen/ in ihrem Sinnbilde eine Wolcke/ welche sich von dem Meer in die Lufft erhebt/ und von dar wiederum hernieder tauet/ mit der Beischrifft: [aq]Redit agmine dulci[/aq]: Mit süsser Macht es wieder tropfft. Anzudeuten/ weil durch des Pabsts/ Cardinäl/ und anderer vornehmer Herrn Gegenwart/ Ihre Versamlung gleichsam biß an die Wolcken erhaben worden/ so müsse auch ihre saure und bittere Arbeit/ zu Ihren Anhörern [S] und zugethanen/ gleich dem Thau wiederkehren/ und zu Nutz gelangen. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: [aq]§. 26[/aq]. Die Humoristen oder Befeuchtenden zu Rom führen/ in ihrem Sinnbilde eine Wolcke/ welche sich von dem Meer in die Lufft erhebt/ und von dar wiederum hernieder tauet/ mit der Beischrifft: [aq]Redit agmine dulci[/aq]: Mit süsser Macht es wieder tropfft. Anzudeuten/ weil durch des Pabsts/ Cardinäl/ und anderer vornehmer Herrn Gegenwart/ Ihre Versamlung gleichsam biß an die Wolcken erhaben worden/ so müsse auch ihre saure und bittere Arbeit/ zu Ihren Anhörern [S] und zugethanen/ gleich dem Thau wiederkehren/ und zu Nutz gelangen. / Fundstelle
 
Seite: (667-668) [708-709]

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