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- Und weil die Traur-Getichte Traurigen zu Trost billich müssen gemachet werden/ schikken sich zu denselben die Trochaischen und Jambischen Verse am bequemlichsten; Dactylische und Anapästische aber werden dazu nicht gebraucht; man wolle dan mit fröliche (Q1628)
- In den Begräbniß-Liedern aber/ wird sonderlich die Nichtigkeit menschliches Lebens/ und hergegen die Herrligkeit des zukünftigen FreudenLebens eingeführet. (Q1627)
- Dan da der Geburtstag in Gesundheit [S] erlebet/ freuet man sich billich darüber; und zielet der Wunsch dahin/ daß er bey der Gesundheit möge gestärkket werden/ da aber in grosser LeibesSwachheit der Tag der Geburt erreychet/ wünschet man/ daß der H (Q1626)
- Die Hochzeit- und andere Glükwunschungs- können auch Freuden-Getichte genandt werden: So wird auch dieser Name einem solchem Getichte/ der von geistlichen Freu- [S]densachen handelt/ bequemlich zugeeignet. ¶ Dan wie man in jenen von leiblicher Freude u (Q1625)
- Zum Exempel wie die Alexandrinischen Verse am übligsten gebrauchet werden/ habe auf gutachten guter Freunde/ einen Lobgesang von der Geburt Jesu Christi/ den ich ohnlängst mir/ zu gottseligen Weyhnachtgedancken/ aufzumuntern/ verfertiget/ zugleich mit d (Q1624)
- Zu dieser poetischen Bescheidenheit gehört auch die Schamhafftigkeit/ da sich einer hütet/ daß er im Getichte nicht garstige und unverschamte Wörter einführe; dan dadurch werden ehrliebende Gemüter geärgert/ [S] die [aq]Poesie[/aq] verachtet/ und w (Q1623)
- Gleicher weise [wie im Hebräischen, J.T.] ist auch der Reim bey den Teutschen nicht allein längst üblich/ sondern stehet auch in den Versen zierlich/ jedoch daß man den Vers nicht nach dem blossen Reim schätze (Q1622)
- Also stehet vom Jona: [hebräisch] Jona der Sohn Amithai/ welche hebraische Endunge Opitz also gegeben: ¶ Der Höchste zu der Zeit als Ninos hoch [aq]vermessen[/aq]/ […] ¶ Und ist solches in den Biblischen eygenen Namen mehrmahls geschehen; Also sagt (Q1621)
- Dan in den Gedichten muß die Rede nicht wider den rechten Gebrauch der Sprache gesetzet werden/ sondern so wenig im hebraischen Versen wegen des Reimes wider die Art der Sprache gehandelt wird/ eben so wenig ist auch billich daß man in den teutschen Rei (Q1620)
- Sprichstu aber wir beweisen ja ein anders in dem Gebett des HErrn/ daß wir nach des Herrn [aq]Lutherus[/aq] Verdolmetschung Vatter unser anfangen: Aber daß der Herr [aq]Lutherus[/aq] daselbst [griechisch], Vatter unser verdeutschet/ hat er nicht auß un (Q1619)
- warum solte mit Teutschen Worten Verse zu schreiben unmüglich seyn/ da doch die Sprache vollkommen ist/ und sie alles was ihr vorkömpt außsprächen kan? Sprichstu weil sie die übliche [aq]quanti[/aq]tät der Griechen und Lateiner nicht gebraucht? Ey s (Q1618)
- Die Heyden machten auß blindem Eyfer ihren Götzen in ihrer Sprache unterschiedliche Ehrengetichten/ und wir Kristen solten träg seyn unsern Gott/ den wir zu Ehren ohne das höchlich verbunden/ in unser MutterSprache zu ehren? Die heiligen GOttes/ haben (Q1617)
- Ich lasse allerley Künst- und Sinnreiche Arbeit wolwissent unberühret; Stelle dir aber zu bedencken vor/ in was Auffnehmen die Künste und Sprachen/ wie auch Geist- und Weltliche/ Himlisch- und Irrdische Sachen/ bey uns schon vorlängst kommen sind/ und (Q1616)
- ES hat der allwissender Schöpffer vor andern Teutschland sonderlich gezieret und mit herrlichem Lobe außgeschmücket (Q1615)
- Er muß [griechisch], von sinnreichen Einfällen und Erfindungen seyn; muß ein grosses unverzagtes Gemühte haben/ muß hohe Sachen bey sich erdencken können/ soll anders seine Rede eine art kriegen/ und von der Erden empor steigen/ sind Opitz eygene w (Q1614)
- [aq]CAP. XVI[/aq]. Von den Anapästischen Versen. (Q1613)
- Nachfolgende Fehler (Q1612)
- [aq]CAP. XXI[/aq]. Von den Begräbnüssen und andern Trauer-Getichten. (Q1611)
- [aq]CAP. XX[/aq]. Von den Geburt- und Anbindungs-Getichten. (Q1610)
- [aq]CAP. XIX[/aq]. Von Hochzeit- und andern Ehren- und Glükwünschungs-Getichten. (Q1609)
- [aq]CAP. XVIII[/aq]. Von dem Gebrauch der Getichte. (Q1608)
- [aq]CAP. XVII[/aq]. Von den vermischten Versen. (Q1607)
- [aq]CAP. XV[/aq]. Von den Dactylischen Versen. (Q1606)
- [aq]CAP. XIV[/aq]. Von den Pindarischen Getichten. (Q1605)
- [aq]CAP. XIII[/aq]. Von dem Sonnet- und Kling-Getichte. (Q1604)
- [aq]CAP. XII[/aq]. Von den Saffischen Getichten. (Q1603)
- [aq]CAP. XI[/aq]. Von der Sechstinne. (Q1602)
- [aq]CAP. X[/aq]. Von den gemeinen Versen. (Q1601)
- [aq]CAP. IX[/aq]. Von den Alexandrinischen Versen. (Q1600)
- [aq]CAP. VIII[/aq]. Von den Trochaischen Versen. (Q1599)
- [aq]CAP. VII[/aq]. Von den Jambischen Versen ins gemein. (Q1598)
- [aq]CAP. VI[/aq]. Von den Teutschen Versen ins gemein. (Q1597)
- [aq]CAP. V[/aq]. Von dem Reim. (Q1596)
- [aq]CAP. IV[/aq]. Von der Grösse der teutschen Wörter. (Q1595)
- [aq]CAP. III[/aq]. Von Außsetzung der Buchstaben. (Q1594)
- [aq]CAP. II[/aq]. Von etlichen Regulen ins gemein. (Q1593)
- [aq]CAPUT I[/aq]. Von der Vorbereitung zur Teutschen [aq]Prosodie[/aq]. (Q1592)
- Troachaischer Vorwunsch/ An den Ehrwürdigen/ Großachtbahrn und wolgelahrten Herrn Johan Hinrich Hadewig (Q1591)
- EGregium nuper specimen gratatur (Q1590)
- Reverendo & Clarißimo Viro, [aq]DOMINO M. JOHANNI HENRICO[/aq] Hadewig (Q1589)
- [hebräisch] An den auffrichtigen Leser (Q1588)
- [aq]VIRIS[/aq] Admodum Strenuis, Praenobilißimis, generosâ prosapia & antiquitate generis praecellentissimis […] (Q1587)
- Was ist d’ Welt bezirk? ein Klumpf d’ Eitelkeiten. (Q1586)
- WAn dich dein rechtes Aug’ hie ärgert/ solstus reissen (Q1585)
- In der Welt herscht die unbeständigkeit/ (Q1584)
- Im Leben hilft uns Gott/ (Q1583)
- Ihr Menschen bringt nur Unschuld her/ (Q1582)
- Mein lieber Mensch/ laß Gott dein wünschen sein/ (Q1581)
- Pindarische Ode ¶ Welche Heertzogen Augusto &c. als S. F. Gn. dero HaubtFestung bezogen/ ist überreichet worden. ¶ Strofe oder Satz ¶ EDle Burg/ berühmtes Büttel/ (Q1580)
- So auf den hochfeyerlichen GeburtsTag ¶ Des Durchleuchtigen Hochgebornen Fürsten und Herrn/ Herrn Augusti/ Heertzogen zu Braunschweig und Lüneburg &c.als S. F. Gn. denselben mit guter gewünscher Leibes-Gesundheit eben zum 66. mahle hinter sich gelegt/ (Q1579)