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- [M., J.T.] Himmel! schikke liebe blikke; (Q3090)
- [M., J.T.] Nun fängt Drudelieb an den schlus zu machen: ¶ Himmel/ schikke solche blikke/ (Q3089)
- [M., J.T.] Von diesem Senfe/ damit ichs hier beileuftig erinnere/ sagt unser Heiland bei dem Heilverkündiger Mattesen also: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorne/ das ein mensch nahm/ uns säete es auf seinen akker: welches das kleineste ist unter a (Q3088)
- [M., J.T.] Daß der seelige Flämming/ welches mir hierbei eben einfället/ diese zwei bände/ ¶ Verzeiht mirs/ bin ichs währt/ GOtt/ Vater/ Liebste/ [?] Freunde: ¶ [...] ¶ in seine Grabschrift mir eingemischet/ da sie doch zimlich hart lauten/ und da (Q3087)
- D. Ich erinnere mich itzund bei den vorigen reden meines Herrn Liebholds/ da er sagte/ man solte König unser/ vor unser König schreiben/ des Herrn Luhters; der das [aq]Pater noster[/aq], nach dem buchstaben der Lateinischen redensahrt/ Vater unser verte (Q3086)
- [M., J.T.] Adam Reisner hat der Keiserlichen Hoheit keinen eingrif getahn/ wan er in der auftragsrede [S] vor seiner Beschreibung Jerusalems also redet (Q3085)
- [M., J.T.] Daher hette ich auch dieses reimband leichtlich also verändern können: pflantzt ihren heilgen ruhm/ nach seinen würden/ fort. (Q3084)
- [M., J.T.] Für wakren ruhm/ habe ich heilgen gesetzt (Q3083)
- [M., J.T.] als in der Dattelahrt; weder die Engel/ noch menschen (Q3082)
- [M., J.T.] Dis were also Bardewins satz: nun folget Drudelieb wieder; welcher alhier unsere Schöne schlau nennet/ da er von ihrer himmelstugend redet/ aber etwas uneigendlich. Dan schlau sein schikt sich zur himmelstugend oder Gottseeligkeit so wohl nich (Q3081)
- [M., J.T.] Die köstliche goldbluhm. Dieses halbe band klinget zu hart: es kan aber heissen: die teure güldenbluhm; welche mit dem Glauben/ dessen bild sie ist/ verglichen wird. Des Glaubens einher steiget. Das ist über die maße übel/ ja gantz läppis (Q3080)
- [M., J.T.] In der folge wird die Andacht/ die reiffe genennet: welches auch gantz uneigendlich gesagt ist; wie auch das reimwort schleichet. Darüm haben wir das halbe [S] reimband also verändert: der heilgen Andacht winket. (Q3079)
- D. Bei diesem fehler im worte des verlangen/ den mein Herr eben verbessert/ erinnere ich mich itzund/ daß ich in einem liede gelesen: hilf mir/ du Schutzherr Israel ach! hilf/ hilf meiner seel'. Nuhn habe ich mich allezeit daran gestoßen/ und es für ei (Q3078)
- [M., J.T.] Zudem schikket sich das wörtlein glüklich hierher so wohl nicht/ als seelig. (Q3077)
- [M., J.T.] Das letzte reimband/ welches auf himmelsheld ausgehet/ reimet sich mit seinem reimgatten/ der sich auf welt endiget/ gar nicht (Q3076)
- Mahrhold hies sie sehr freundlich und mit großen freuden wilkommen; und so bald sie ihm ihrer Lobgedichte verfassung überreichet/ ließ er sie/ in gegenwart/ seiner zwee Getreuen herlesen; welche dan also lautete: ¶ Dichtreich. ¶ Itz zeigt ein göldne (Q3075)
- [M., J.T.] mit Reimen betlen lauffen/ ¶ [...] wie der Himmelsflammende Flämming an den Herzog von Holstein/ am 219 bl. seiner Dichtereien/ weiter hiervon schreibet. (Q3074)
- Dem Hochfürtreflichen Geist- und Sin-reichen Herren/ Herrn Filip von Zesen/ uam. ¶ So färtigt Er nun aus zu seiner Freunde nutzen/ ¶ [...] ¶ Gottfried Heis/ zu benahmt der Hitzige. (Q3073)
- Zu des Weltberühmten Herren/ H. Filips von Zesen/ [...] Helikonischen Hechel. ¶ Und wan auch noch so weit die neid-beflamten Drachen/ ¶ [...] [S] [...] dem Erleuchten und hochsinreichen Herren/ H. von Zesen schrieb dieses/ austreu-dank- und dienstschul (Q3072)
- An den Großtähtigen und Hoch Edlen Färtig-Wohlsetzenden. [...] Friederich Kahlenus (Q3071)
- Mein Herr fahre nur fort in seiner höchst-rühmlichen Tugend: darinnen Er schon so hoch gestiegen/ daß man itzund mehr als wahr zu sein befindet/ was jener Hohe Priester Kaifas/ der das Hochdeutsche Gedicht vor seine Sprachübung gemacht/ in der letzten (Q3069)
- Aber darüm darf Er sich nicht ärgern/ daß nach der zeit/ da Er sich/ in seinem reiffen alter/ in der Deutschen Sprache/ durch unvergleichlichen scharfsinnigen verstand/ und unaussprechlichen fleis immer höher und höher geschwungen/ der Neid die wahrh (Q3068)
- unsers seel. H. Opitzens Prosodie [Der Wohlriechende, J.T.] (Q3067)
- Ach! es ist eine solche schwacheit/ die/ sonderlich itzund/ in vieler/ auch wohl großer Männer hertzen herschet; welche noch darzu Andächtige und Gottsfürchtige heissen wollen. Man weis doch wohl/ daß Er nach dem seeligen Opitz der erste ist/ der von (Q3066)
- Es were sünde/ wan man könte/ und es unterliesse/ ja die gaben des Götlichen lichtes also unter den scheffel stekte. Was vor einen lieben dank mein Herr bei den frommen Sprachliebenden/ durch ausfärtigung seiner Verschmäheten doch wieder Erhöheten M (Q3065)
- Ich versichere Ihn/ daß Er tausend guhte redliche Leute bei uns finden wird/ die zweier oder dreier Neidhämmel boßheit/ die sich wider seinen hertzlich guhtgemeinten fleis rüsten und brüsten/ in die hölle verdammen. Einer Seiner boßhaftigsten Verle (Q3064)
- GOTT befohlen! (Q3063)
- [M., J.T.] Opitz hat in seiner Judit dergleichen bände auch allezeit weiblich durchgeschnitten. (Q3062)
- Itzund war eben die sonne aufgegangen/ als sich Mahrhold aus seiner nachtruhe erhub/ diesem des HERrn ruhetage sein recht zu tuhn/ und dem Höchsten der Götter/ durch etliche andachten/ seine gebühr zu erweisen/ ehe sein Deutschlieb ihn abforderte: welc (Q3061)
- [M., J.T.] Opitz/ welcher in seinen Gedichten etwas flüssiger und färtiger als Flämnming/ wiewohl dieses geist durchdringender/ und dichterischer/ ja gleichsam himmelsflammender ist (Q3060)
- M. Ach! meine Herren/ es ist mir gantz keine mühe: und wolte GOTT/ daß ich sie nur recht vergnügen möchte. Doch ich wil so viel tuhn als mir der himmel gönnet: mehr werden sie auch von mir nicht begehren können. Und so sei dan der anfang: Laßt jene (Q3059)
- D. Mein Herr geruhe günstig und im besten zu vermerken/ daß ich wider seine kluge gedanken den Niederländern das wort rede/ und bejahen darf/ daß sie recht getahn/ wan sie ihren Fürsten S. Hoheit genennet; weil er das höchste Heupt bei Ihnen/ sein e (Q3058)
- [M., J.T.] Nun ist ja S. oder J. Durchl. lange so ein hohes wort nicht/ als Hoheit: welches das allerhöchste in unserer gantzen sprache/ und keinem andern/ als dem allerhöchsten GOTTE/ der sich so hoch gesetzet hat/ und schauet auf das niedrige im Himme (Q3057)
- [M., J.T.] der [S] himmelsflammende Meisner am 222. bl. seiner Gedichte (Q3056)
- [M., J.T.] was der Himmelsflammende Flämming am 220 bl. senier Gedichte schreibet: da er unter andern also spricht: ¶ Die träflichen Poeten/ (Q3055)
- [M., J.T.] weil Ovidius/ ein so fürtreflicher Dichtmeister darinnen gebohren worden/ und dankte davor dem Gotte selbiges ortes. (Q3054)
- [M., J.T.] Der heilige Paulus [(a) 1. Timot. 5. 24.] schreibet auch an seinen lehrling Timo-[S]teus; daß er nicht allezeit wasser/ sondern bisweilen ein wenig Weins/ üm seines magens willen/ und weil er oft krank sei/ genüßen solte. (Q3053)
- [M., J.T.] NAch volendeten diesen reden/ gelangten sie ans land/ und besuchten/ mit noch andern fremden/ die schon des vorigen abendes daselbsten angelanget/ das GOtteshaus. Von hier/ so bald sie ihren Gottesdienst verrichtet/ begab sich die gantze gesels (Q3052)
- [M., J.T.] Die Bluhtpfennige/ dafür Judas unsern Heiland verrahten/ nennet der Heilverkündiger in der grundsprache auch [griech.]; die wohl arg genug gewesen. Der seelige Luhter giebt es nach dem buchstablichem verstande Silberlinge (Q3051)
- Deuwille [(a) = d.i. [aq]Sibylla[/aq], vom alten Griechischen [griech.], d.i. [griech.], und [griech.]: welches so viel als unser Deuwille (daraus das hartklingende t/ des wohllautes wegen/ weggeworfen) d.i. Gottes wille/ heisset.] (Q3050)
- vom zwitschern und gleissen: bergpech/ d.i. kamfer damit/ nach Gottes befehle/ des Noe kasten/ und Moses papiernes schilfkästlein verpicht gewesen (Q3049)
- Dis hohe fest/ ist auch zu hoch gesprochen von menschlichen fest- oder gebuhrts-tagen/ und kömt den Götlichen allein zu. (Q3048)
- Ob es ein mans- oder weibes-bild sei/ konte er nicht erkennen. Das angesicht war überaus schön gebildet/ weis wie der schnee/ mit einer anmuhtigen röhte vermischet: über die achseln/ die halb entblößet/ flog ein sehr schönes goldgefärbtes haar/ da (Q3047)
- Wan sterbliche bei irdischen geschöpfen iedmahls eine götliche weisheit vernommen/ ein Englisches wesen verspühret/ eine himlische gestalt geschauet/ eine überirdische schönheit erblikket/ und solches auch wohl alles zusammen/ und auf eine zeit bei e (Q3046)
- Und also ward diese lustige geselschaft getrennet: die sich gegen den künftigen morgen schon freuete; da man der götlichen Rosemund zu ehren etliche dichterische Lobreden solte vernehmen laßen. (Q3045)
- [M., J.T.] Jedoch wolte ich darbei bedungen haben/ daß ein solcher Nahme nur den volkomnesten Meistern der Dichtkunst zugeeignet werde: den andern aber/ die mit ihrem lappen- und lumpen-werke bei allen begräbnüssen/ hochzeiten/ kindertauffen/ gebuhrts- (Q3044)
- [M., J.T.] Und es bleibet doch ewig darbei/ daß nüchterne gedanken heiliger/ volkommener/ weiser/ und unsträflicher seind/ als trunkene. (Q3043)
- [ROsemund, J.T.:] Ach! wie glüklich ist die seelige Laure/ indem sie noch vor ihrem tode so einen geschikten Dichtmeister gefunden: welcher ihre hohe himmelstugend/ nicht allein bei ihrem leben ein [S] und zwanzig/ und nach ihrem tode zehen jahr/ geliebe (Q3042)
- [M., J.T.] Es [S] könte auch heissen frohe/ oder freudenblikke. Das dritte/ weil das abgöttische/ läppische/ und heidnische flikwort/ Kloto/ die Hölhure/ darinnen stehet/ hab' ich gantz geändert. ¶ D. Warüm wil Er dan das dichterische wort Kloto so (Q3041)
- [M., J.T.] Hinter ihm stunden drei nakte Jungfrauen oder Mägde mit geflochtenen ärmen/ und abgewendeten angesichtern. Diese reichten einander einen güldnen apfel zu/ und waren fast eben auf die ahrt gebildet/ wie uns sonsten die Heidnischen Dichtmeiste (Q3040)