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- Wer stirbt/ noch eh er stirbt: (Q3310)
- JEsus ist ein Schutz der Armen/ (Q3309)
- XIX Die Teutsche Rede-Bind-Kunst oder Poesy-Anweisung: samt dem Schauspiel Psyche und einen Schäfer-Gedicht. bei Christof Riegel in 12. 1679. [S] [...] ¶ XXI Der bäste Freund/ der Tod: in 12 Andachten/ mit Kupfern. ¶ XXII Heiliger Sonntags-Handel und (Q3307)
- XVI Christliche Sterb-Bereitschaft: samt zweyer Matronen Todes-Andenken. beim [aq]Autor[/aq]. In 12.1670. [aq]NB[/aq] Das SchäferGedicht/ ist nun im II Theil der Pegnesis. (Q3306)
- IX Sonn- und FestTags-Andachten: in der Dilherrischen Hand-Postill. [aq]ap. Eosd[/aq]. in 8. 1661. (Q3305)
- II Geistlicher Weyrauch: Ein Dutzet AndachtLieder/ samt XII Dutzet TagSeufzer. A. 1652 bei J. Dümlern in 12. Ist abgegangen. ¶ III. Passion-Andachten: In der Dilherrischen CharWoche A. 1653 bei J. A. Endter. in 12. [S] ¶ IV Vom [aq]Fato[/aq] oder Gotte (Q3304)
- Conrad Feurlein/ Pastor und Prediger bei S. Marien. (Q3303)
- Nürnb. Den 4 Herbstmon. am Tag Mose des ersten Schäfer-Poetens. A. 1679. (Q3302)
- Man pfleget auch/ an stat der Zwischenspiele/ ein Nachspiel anzuhängen/ um die Spielschauer damit zu erfrölichen: wie/ bei Abhandlung des Androfilo/ mit der sogenannten Silvia geschehen. (Q3301)
- Diese Zwischenspiele/ sind etwan wol kleine Comödien: dergleichen/ bei Abhandlung der Psyche/ das [aq]Bivium Herculis[/aq]gewesen. (Q3300)
- Solchergestalt hätte/ die Erste Handlung in der Psyche/ nur IV Auftritte/ und werden der II und V für Zutritte gerechnet. (Q3299)
- Also/ in der Psyche/ zeiget der Eingang/ Alastors Abfall vom K. Anarchus: [S] Darauf folget Sarcanders und der Psyche Verleitung/ und drittens deren Jammer auf Auskunft des Drachens/ von welchem und von Alastorn sie nachgehends der Prinz Theagenes erlöse (Q3298)
- An der Pegnitz/ haben der Edle Strefon und Klajus hiermit den anfang gemacht: denen ihre Blumengenoßen/ absonderlich Floridan/ (welcher deren über XX verfärtigt) ämsig nachgefolget. Zum Vorbilde kan hier dienen/ der zu ende diesem Buch angehängte so- (Q3297)
- Opitzens Jeremias-Klagliedern/ Jonas/ JEsus Lob- und Geburt-Gesang (Q3296)
- Zehen Gebände. (Q3295)
- Mensch/ du Wurm/ du Erden Kloß! (Q3294)
- Der Weißgefüllte Veil sich stenglet hoch hinan/ (Q3293)
- 82 Die Sechslinge oder Sechs-Gebände/ in Latein Hexasticha, bei den Franzosen [aq]Sixains[/aq] genannt/ bestehen in Sechs Zeilen: und sind derer/ in der Dilherrischen Hand Postill über huntert/ im Oesterreichischen Ehren-Spiegel 28 aufzusuchen. Eines vo (Q3292)
- 80 Diese Art/ folget die Zweite mit vier Versen/ wird genannt ein Vierling oder Viergebände/ heist bei den Lateinern [aq]Tetrastichon[/aq], und bei den Franzosen [aq]Quadrain[/aq]. Im Geistlichen Weihrauch sind derer XII Dutzet/ in der Dilherrischen Char (Q3291)
- (Gibt GOtt Leben und Gesundheit (Q3290)
- Der Himmel verfüge/ daß ich mein heiliges Ziel erreiche/ und GOTT hiermit geehret/ auch der Nächste erbauet werde! (Q3289)
- der Himmel wird dort in der Ewigkeit mein Zeuge seyn/ bäst gemeint gewesen. Ich vermuhte/ gleichwie ich auch innigst wünsche/ daß ich meiner Seel. Liebsten Florinda bald in das Land der Heiligen nachfolgen werde. (Q3288)
- Nicht minder muß man hier viel LehrSprüche einmängen/ oder gar Spruch-reden/ wovon in der Psyche leztem Auftritte der III Handlung ein Beispiel zu sehen: dann Schauspiele [S] müßen lehrreich seyn/ und neben dem Belusten zum Nutzen dienen. (Q3287)
- Es scheinet aber auch nicht unschicklich/ wann man sie/ wie voruralters geschehen/ in allerlei Vers-Arten schreibet/ und zwar dieselben nach Beschaffenheit der Reden und Personen erwehlet: und solches ist in der zu Ende angehängten Psyche geschehen. (Q3286)
- Daß/ auf Christlichen Schaubühnen/ Heidnische Götzen nicht auftreten sollen/ ist droben im VI Cap. erinnert worden: und können/ an derer stat/ Göttliche Eigenschaften/ Tugenden und Laster/ auch Flüße/ Länder und Städte in Frauen Gestalt/ oder als (Q3285)
- Man pfleget auch/ wol zween oder drei Vorrednere/ nacheinander heraus zu stellen/ da gewönlich einer den andern von der Stelle jaget: diß thuen/ in [S] der Margenis/ eine Seule/ Mercurius und Cupido/ und in der Psyche/ die Irdische und Himlische Liebe. (Q3284)
- maßen/ da ja in Comödien von Tugenden/ und in Tragödien von Helden und Helden-Thaten gehandelt wird/ jene schicklicher TugendSpiele/ diese Helden-Spiele/ können genennt werden. Dieser letzern Gattung sind/ meine Margenis/ die vom Teutschen Frieden und (Q3283)
- Als aber nachmals fromme Regenten anlaß gegeben/ von ihren löblichen Thaten zu red-spielen/ die dann auf einen guten Beschluß hinaus gelauffen/ hat man solche Spiele Tragico-Comoedias oder TraurFreudenspiele genennet. (Q3282)
- 211 Einer Christlichen Feder stehet wol an/ daß sie einen frommen unsträfflichen Helden erwehle: um/ des allgemeinen Absehens aller Schriften eingedenk/ nicht allein damit den Lehrer zu belusten/ sondern auch ihm zu nutzen. Ists aber ja eine verkehrte P (Q3281)
- Doch darf man auch von Sonne/ Mond und Sternen/ von Wolken/ und von allen andern natürlichen Dingen/ auch von Städten und Vestungen/ von Sitten und Tugenden/ von der WeltEitelkeit/ vom Sterben/ von Höllischen Satyren und deren Betrug/ reden. Wann man v (Q3280)
- Weil diß Buch/ gleichwie billig Alles/ der Ehre des Himmels sich widmet/ als ist jede Art mit einem Gedichte Geistlichen inhalts bebeispielet worden. In meinen Gottes- und Todes Gedanken/ Lorbeerhainen und BirkenWäldern/ sowol auch im gedruckten Ostlän (Q3279)
- 202 Keinen größern Gast können wir bekommen/ als in unsere Herzen den Heil. Geist: der kan dann/ nicht nur am PfingstFest/ sondern alle Tage/ also bewillkommnet werden. ¶ Sih auf/ mein Herz! es kommt ein edler Gast. (Q3278)
- Man erwehnet/ weil er das Land beglücke/ so müße es ihm wieder beglücken: und wie man bisher um ihn gebetten/ also werde man hinfort für ihn den Himmel bitten. (Q3277)
- Man danket dem Himmel dafür/ und dem Orte/ der die Person hergesendet/ und erfreuet sich/ daß man den Tag erlebet. (Q3276)
- 200 Der gewön- und sehnlichste Abschied ist/ wann wir diese Welt segnen. Da erzehlet man/ wie man auf [S] Erden gekränkt gelebet/ Unrecht erlitten/ vom Neid verfolgt/ von der Bosheit geplagt worden: das nun alles aufhören werde. Man danket Gott/ den Ob (Q3275)
- Man wünschet ihme/ das [S] SchutzGeleite der himmlischen Leibwacht/ und sonst gute Gefärtschaft/ auch insonderheit/ daß er/ wie Herkules/ Gott und die Tugend zu Führern haben möge. ¶ 198 Der schmerzlichste Abschied mag zweifelsfrei gewesen seyn/ als (Q3274)
- 194 Wer ist/ der uns zu mehrerm Dank verbindet/ als der große GOtt/ unser Vatter und Erlöser? Was hülfe uns aber die Erschaff- und Erhaltung/ wann wir nicht von Sünden erlöst und also zum Ewigen Leben erkauft wären. So folget dann hiermit ein zu GOt (Q3273)
- Endlich/ weil man bei sich kein Vermögen/ solche Wolthaten abzudienen/ findet/ so stel-[S]let man GOtt/ den Höchsten Allvergelter/ zum ZahlBürgen/ wünschet lang-gesundes Leben und allen Wolstand/ und opfert seine Feder der Fama/ in des Wolthäters Lob (Q3272)
- Man bekennet/ daß man/ durch des Wolthäters Gnaden Mänge/ Dank-mangelhaft worden/ und bei Reichtum arm sei. Man vergleicht ihn andern/ die vor ihm gewesen/ ja dem großen Gott selber: dessen Eigenschaft ist/ immer und jederman geben/ und nichts dafür (Q3271)
- 192 Hat jemals ein Held dergleichen SiegZuruff verdienet/ so ist es unser HErr und Heiland/ der Mensch-Gott JEsus Christus: als welcher den grösten Feind/ Gottes und der Menschen/ den höllischen Erzmörder/ und seine Helfer/ den Tod und die Hölle/ gesc (Q3270)
- Man danket ihme folgends/ daß er um das Vatterland sich so wolverdient ge-[S]macht/ welches nun ihme/ nächst GOtt/ sein Heil schuldig; und saget/ wie er/ dessen Sohn/ forthin billig dessen Vatter heiße/ als dessen Erhalter. (Q3269)
- Man vergleicht ihn mit andren/ die vordessen gelebt und ihre Nation errettet: sonderlich mit Abraham/ Josua/ Gideon/ Simson/ David und andren Bekandten des Volks Israel/ und mit andren Helden aus den Welt-Historien. (Q3268)
- Ists ein Werk/ daß von GottesWort und zu dessen Ehre redet/ so saget man/ wie daß Gott dieses Buch in sein Buch des Lebens schreiben/ und den/ der ihn damit beehret/ wieder ehren werde. Dergleichen EhrenZuruff/ ist nachfolgendes Gedichte. ¶ Was ist das (Q3267)
- Man wünschet hierauf/ da seine Tugend-Arbeit ihm Ehre gebohren/ und nun der Ehre Frucht wiederum die Arbeit seyn werde/ daß GOtt/ zu ertragung dieser Last/ ihm Leibs- und SeelenKräfte verleihen wolle/ damit er wol heben und tragen könne/ was ihn erhob (Q3266)
- Man kan erwehnen/ wie zwar hauptsächlich GOtt allein die Ehre gebühre: aber auch denen/ die auf Erden an Gottes stat andern Menschen vorstehen/ und GOtt in tugendlichen Eigenschaften nachahmen. Billig werden solche geehret/ als Gefäße der Gaben Gottes (Q3265)
- Also kan man/ gegen einer Lucretia und Catharina oder Reinhild/ von ihrer Keuschheit/ gegen einen Joseph von seinem Ehrwachstum reden/ und aus Gabriel Gar-Lieb/ aus Simeon in Mose/ aus Daniel in Adel/ aus Gustavus Augustus/ machen. Wer den Namen über all (Q3264)
- Man kan vom Binden und Anbinden sagen/ das Glück der Person durch einen Wunsch an die Hand Gottes binden/ und sich verbunden bezeugen. (Q3263)
- Man vorsaget/ entweder aus der Zahl des Jahrs/ und durch einen die JahrZahl haltenden Spruch/ oder aus der GestirneZusammenblick und Einflüßen/ oder aus wolgesinnter Mutmaßung/ viel Gutes/ und stellet sich an/ als wann man aus Profetischem Geist weissa (Q3262)
- Im NeuJahrswunsch/ danket man dem Himmel/ daß der die Person/ deren man glükwünschet/ bei Gesundheit und Wolstand erhalten/ und sie das Neue Jahr wolerleben lassen. (Q3261)
- Geistliche Lobgedichte sind nützlicher/ wann sie können gesungen werden: wie dann hier/ zum Beispiel/ folget/ ein [S] ¶ Lobgesang GOttes des Himlischen Vatters. (Q3260)