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- Man hat einige alte [aq]Glossaria[/aq], so billig in hohem werthe zu halten sein/ weil in diesen der ietzigen Sprache Stammwörter zum theil stecken; Da ist des [aq]Rabani Mauri Glossarium Latino-Theodiscum, in tota Biblia Veteris & Novi Testamenti[/aq], (Q3547)
- Dergleichen findet sich auch in der Teutschen Sprache: Aber [S] die Engelländer gebrauchen sich einer grösseren Freyheit in Zusammenziehung der Wörter/ und heraußstossung des [aq](e) Johannes Bellin[/aq] hat in seiner [aq]Syntaxi Praepositionum Teuton (Q3546)
- [aq]Carresius[/aq] urtheilet an angeführtem Ohrte von solcher Sprache also: [...] [aq]Sed ne spera te unquam visurum illam in usu: id magnas in orbe mutationes supponit, essetque necesse totum Orbem in Paradisum terrestrem converti; quod sanè in fabulis (Q3545)
- Welches vom Herrn [aq]Becchero[/aq] in seinem [aq]Charactere Universali[/aq], und nachgehends von [aq]Kirchero[/aq] in seiner [aq]Polygraphia[/aq], vorgestellet worden (Q3544)
- Diese des [aq]Caroli M. Grammâtica[/aq] ist wie [aq]Gesnerus[/aq] in seiner [aq]Bibliothecâ[/aq] erwehnet noch zu seiner Zeit verhanden gewesen. Sie ist aber dennoch nicht zur Vollkommenheit gebracht: denn es klaget nachgehends der [aq]Ottfridus[/aq] in (Q3543)
- Der [aq]Wallefridus Strabo de Vitâ Galli cap. 6[/aq]. nennet [aq]linguam Alemannicam barbaricam locutionem[/aq]. Derselbe hat [aq]de reb. Ecclesiast. c. 7[/aq]. diese Worte. [aq]Dicam secundum nostram barbariem, quae est Theodisca[/aq]. (Q3542)
- Nach ihrem [Sibylla Schwarz', J.T.] Tod sein ihre Verse von M. Samuel Gerlach zu Dantzig [aq]Anno 1650[/aq]. in [aq]4to[/Aq] heraußgegeben/ und mit des Herrn [aq]Pastorii[/aq] und Herrn [aq]Titii[/aq] auffrichtigen Lobsprüchen beehret. (Q3541)
- Diese [Sibylla Schwarz, J.T.] war traun ein Wunder ihrer Zeit/ dann sie hat von dem dreyzehenden Jahr ihres Alters [S] bis zum siebenzehnden/ worin sie seeligen Todes verblichen/ Verse geschrieben/ die vor solche zarte Jugend und zwar einer Frauenperson/ (Q3540)
- Hingegen sein gelehrte Leute die in Lateinischer Sprache die grösten Poeten sein/ und in Teutscher gantz [S] außarten/ nach des [aq]Ennii[/aq] art/ [aq]ingenio maximi, arte rudes[/aq], wie [aq]Jacob Balde[/aq] in seinen Teutschen [aq]Carminibus de vanit (Q3539)
- Ich muß zwar bekennen/ daß bißweilen auch bey den gemeinen ungelehrten Leuten ein Tichter-Geist sich erreget/ sich über deren Verstand erhebet/ und was ungemeines bey sich führet/ wie dann der jenige Baur [aq]Benedictus[/aq] gewesen/ dessen [aq]Jan. (Q3538)
- Simon Dach hat auch sehr gute Oden geschrieben/ dessen Nachfolger in der [aq]Professione Poëseos[/aq] zu Königsberg der Hr. Röling mein lieber Freund/ gewesen/ der gar zu frühe uns durch den Tod entrissen ist. Seine Geistliche Lieder/ deren ein Theil (Q3537)
- Wir sein dem Sehl. Herrn [aq]Oleario[/aq] sehr verpflichtet/ (Q3536)
- Dann die geistliche Lieder und Psalmen/ die bey ihnen in Verse gesetzt/ und das Finni-[S]sche [aq]Chronicon[/aq] in Finnischen Reimen/ so zu [aq]Abo 1658[/aq]. heraußgegangen/ sein wie ich vermeine/ uach art der Schwedischen eingerichtet. [aq]Petrus[/aq] (Q3535)
- Es sein viel andere [aq]Chronica[/aq] auch auff diese art [in schwedischen Reimen, J.T.] verfertiget/ und eine zimliche Menge theils geistlicher theils weltlicher Getichte/ die bey dem Herrn Scheffer können nachgelesen werden. (Q3534)
- Man hat auch [aq]Alexandri M. Historiam[/aq] eines [aq]Anonymi Anno 1363[/aq], ein [aq]Chronicon Episcoporum Sca[/aq]-[S][aq]rensium Anno 1397[/aq]. von [aq]Brynolpho[/aq] in Schwedische Reimen verfasset. (Q3533)
- Daß wir in Teutschland ältere gehabt haben/ ist droben er-[S]wiesen/ und schrieb um [aq]Ludovico II[/aq]. Zeit der [aq]Ottfridus[/aq] seine Evangelia. (Q3532)
- Der Herr Scheffer/ der die Alterthüme der Schweden sorgfältig gnug durchgesuchet/ und alles was ihm müglich gewesen herbeygebracht/ hat in seiner [aq]Suecia literata[/aq], da er de [aq]Scriptoribus Svecis[/aq] handelt/ und insonderheit so merck-[S]wür (Q3531)
- Der ware [aq]Autor[/aq] aber ist Melchior Pfintzing/ er solches dem [aq]Carolo V[/aq]. zugeschrieben im Jahr [aq]1517[/aq]. Er nennet sich I. Majestät Capellanen zu St. Alban bey Meintz und St. Seebald zu Nürnberg Probsten. (Q3530)
- Zu derselben Zeit des Hugo von Trimbergs lebte Freydanck/ der von jenem offt angeführet wird/ hat ein Buch in teutschen Reimen geschrieben/ so er die Laien Bibel nennet/ darinnen er die fürnehmste Historien altes und neues Testaments in teutsche Verse v (Q3529)
- Von diesem [aq]Petro Dresdensi[/aq] und seinen Liedern kan ein mehres bey dem Herrn [aq]Thomasio[/aq] in einer absonderlichen [aq]Dissertation de Petro Dresdensi[/aq] gelesen werden. [aq]Matthias Flacius[/aq] gedencket in seinem [aq]Catalogo Test. Veritat (Q3528)
- Ich muß hie auch eines nicht gar viel bekanten Hugo von Trimberg gedencken/ welcher vor etwa [aq]380[/aq]. Jahren gelebet/ und ein weitläufftig Buch in Reimen geschrieben/ so er den Renner nennet: worin die Mißbräuche die damahls in allen Ständen gew (Q3527)
- [Harsdörffer, IV. Teil der [aq]Gesprächsspiele[/aq], J.T.:] Ist also darauß zu schliessen daß die Urheber dieser Kunst das Reimwesen woll verstanden/ und die Teutsche Sprache bereit vor sechshundert und mehr Jahren darin geübet worden: nemlich zu Kay (Q3526)
- Es wundert mich aber daß in dem Turnier-Buch dieser Meistersänger so gar mit keinem eitzigen Worte gedacht wird. Harstörffer der uns die beste Nachricht geben kan/ weil er an solchem Ohrte gelebet/ da sie ihre meiste [aq]Exercitia[/aq] gehabt/ beschrei (Q3525)
- Wir haben dessen ein unvergleichliches Exempel an dem Hoch-[S]würdigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Ferdinand/ Bischoffen zu Münster/ dessen Hochfürstl. Gnade selbst die Feder zur Hand genommen und die unsterbliche Arbeit [aq]Monumentorum Paderbornensiu (Q3524)
- auch des [aq]St. Annonis[/aq], eines Cölnischen Ertz Bischoffen/ Teutsche Verse/ vor etwa [aq]600[/aq]. Jahren geschrieben/ die Herr Opitz noch kurtz vor seinem Tode mit Anmerckungen heraußgegeben. (Q3523)
- Es bezeuget [aq]Boppo[/aq], der zu der Zeit gelebet/ daß er 2. Bücher geschrieben an seinen Sohn Fridebrand: eines/ darin er handelt von der Unterweisung in Göttlichen dingen; (Q3522)
- Das eintzige Exempel des [aq]Ottfridi[/aq], welches er ["Der Herr [aq]de Casaneuve[/aq] in seinem Buch [aq]de l'Origine des Jeuxfleureaux[/aq]" (321) [331], J.T.] anführet/ widerlegt ihn/ welcher Reime geschrieben/ ehe noch von einigen Frantzosen etwas v (Q3521)
- Zu des [aq]Lotharii I[/aq]. Zeiten hat gelebet [aq]Ottfriedus[/aq] ein Munch des Klosters Weissenburg/ hat aber unter [aq]Ludovici II[/aq]. Zeit erstlich die Evangelia in alten Teutschen Versen heraußgegeben/ und dem [aq]Luithberto[/aq] Meintzischen Ertz (Q3520)
- [aq]Hottingerus[/aq] erwehnet am vorigem Ohrte einer andern die er vor sehr alt hält/ auß welcher ihm einzige [aq]fragmenta[/aq] zu handen kommen/ deren eins wir hieher setzen wollen aus der Historia von Joseph. ¶ Do der hunger sere/ ie mere und aber m (Q3519)
- [aq]Caroli[/aq] des Grossen Sohn [aq]Ludovicus[/aq], [S] hat sich zum ersten bemühet die gantze Heilige Schrifft in teutsche Verse zu bringen/ damit auch das gemeine Volck den Verstand haben/ und sie zugleich dem Gedächtniß einverleiben könte. Diß er (Q3518)
- Es ist noch ein altes Teutsches Werck verhanden dessen [aq]Goldastus[/aq] offt gedencket/ und [aq]Lambecius[/aq] Erwehnung thut in [aq]lib. 2. comment. de Biblioth. Vindobonensi[/aq] von den Thaten des [aq]Caroli M[/aq]. und des Rulands/ dessen Verfertige (Q3517)
- Von diesen vermeinet [aq]Bernegger quaest. 6. in Taciti Germaniam[/aq] sein die so genante Meistergesänge und Meistersänger hergekommen/ welche Geistliche und Weltliche Historien in Reimen gebracht/ und dieselbe in Zusammenkünfften offentlich gesungen/ (Q3516)
- ["Herr [aq]Rudbeck[/aq] aus des [aq]Taubmanni[/aq] Vorrede in [aq]Culicem Virgilianum[/aq]" (291) [301], J.T.] Setzet so fort darauff: [aq]Verum enim vero nostra ipsorum sponte largiemur eis poëma multo antiquius seculorum nempe octo ex Ottfridi Evangeli (Q3515)
- Christian Hoffmann von Hoffmanns-Waldau/ da er in der Vorrede seiner Gedichte von diesen alten Gesängen redet/ schreibet er hievon mercklich also: solche Gesänge sein nachmahls je mehr und mehr im Lauff kommen/ und haben viele bey der damahls zimlich ha (Q3514)
- [aq]P. 67. a[/aq]. imgleichen [aq]P. 69. a[/aq]. gedencket er einiger alten [S] Reime die von dem alten Teutschen Warsager Meister Alber lang vor Christi gebuhrt gemacht/ von welchen noch thörichte Leute albern genant werden. [aq]P. 93. a[/aq]. findet si (Q3513)
- In der Teutschen Historie/ die nach der Lateinischen herauß gegeben/ und insonderheit dessen erstem Buch welches er [Johannes Aventinus, J.T] selbst sehr vermehret/ meldet er/ daß er zu Regensburg in S. Haymerans Kloster/ gute alte Lateinische Verse gef (Q3512)
- Was nun die Uhralte Zeit anlanget/ so haben wir deren keine Nachricht als welche wir [aq]beym Tacito[/aq] finden. Desselben Worte lauten also: [aq]Celebrant carminibus antiquis (quod unum apud illos memoriae & annalium genus est (Tui[/aq]-[S][aq]stonem De (Q3511)
- Es wäre des [aq]Verdiers[/aq] Urthel nicht groß zu achten; aber der gelehrte [aq]Cardinal Perronius[/aq] ist selbst in der Meinung/ denn in den [aq]Excerptis[/aq], die die [aq]fratres Puteani[/aq] von ihm auffgezeichnet/ seyn diese Worte außdrücklich (Q3510)
- [aq]P. C. Hooft[/aq], Ritter von [aq]S. Michaelis[/aq], Drost von Muyden und [aq]Baljow[/aq] von [aq]Goeiland[/aq] hat nicht allein Trauerspiele/ sondern auch [S] andere Getichte geschrieben/ welche eine hochtrabende arth haben/ viele sonderliche gesuchte (Q3509)
- Ich hoffe ob Gott will noch einmahl die Gelegenheit zu haben/ nicht allein ihnen [den Engländern, J.T.] sondern auch andern [aq]Nationen[/aq], die dergleichen Schnarchereyen über die Teutsche machen/ in einem absonderlichem Werck zu zeigen: daß die Ver (Q3508)
- [aq]George Herbert[/aq] hat sehr gute Geistliche Oden geschrieben/ auff welchen [aq]Abrah. Cowley[/aq] eine trefliche Lobschrifft gemacht/ und dem der Cantzler [aq]Baco Verulamius[/aq] seine in Verse übersetzte Psalmen Davids zu geschrieben hat/ welche s (Q3507)
- Sehet hier ein trefliches Zeugniß/ von einem so grossen Mann/ der dieses [aq]John Donne[/aq] seine Poetische Wercke/ die er in seiner Jugend geschrieben/ (denn in seinem Männlichen Alter hat er als [aq]Decanus[/aq] der [aq]S. Paulus[/aq] Kirchen viel ge (Q3506)
- Der Aelteste Englische Poet wird von dem Ubersetzer des [aq]Rapini[/aq] gesetzet [aq]Geoffry Chaucer[/aq], der im Jahr [aq]1400[/aq] gelebet. Selbiger ist mit unter den [aq]Chymischen[/aq] Poeten/ und findet sich in deß [aq]Ashmols[/aq] seinen [aq]Tracta (Q3505)
- Derselbe [aq]Spelmannus[/aq] erwehnet/ in den notis [aq]ad §. 43[/aq]. daß der [aq]AElfredus[/aq] in diesen Gesängen zu machen dem heiligen [aq]Aldhelmo[/aq] der fast in die [aq]200[/aq] Jahr vor ihm gelebet/ nachgefolgt. von welchen [aq]Malmesburiensi (Q3504)
- Es wird von dem [aq]Nicolao Antonio[/aq] auch [aq]Gar[/aq]-[S][aq]sias Laso de la Vega[/aq] des Königs [aq]Ferdinandi[/aq] Raht und [aq]Legatus[/aq] an den Pabst gelobet/ welcher auß den Lateinischen und Italiänischen [aq]Carminibus[/aq], die er fleiss (Q3503)
- Selbiger [Claudius Verdierus, J.T.] hat auch [aq]Petrarcham[/aq] beschuldigen wollen/ als hätte er die erfindung seiner [aq]Triumphorum[/aq] auß einem alten [aq]Poëten[/aq] genommen/ dessen [aq]Lactantius lib. I. Instit. divin[/aq]. gedencket. (Q3502)
- [aq]Castravilla[/aq] hatte zwey Bücher wieder den [aq]Dantem[/aq] geschrieben/ welche [aq]Jacobus Mazonius[/aq] widerleget/ erweisend daß des Dantes ([aq]divini hominis[/aq], wie er sagt) [aq]Comoedia[/aq] unbillig getadelt werde. (Q3501)
- Ihr erstes auffkommen/ und gleichsam ihre Jugend ist gewesen um das Jahr Christi [aq]1300[/aq]/ da [aq]Dantes, Petrarcha[/aq] und [aq]Boccacius[/aq] gelebt haben/ als die ersten [aq]Triumvîri[/aq], unter den Italiänischen Poeten. (Q3500)
- Es sein auch etliche auff diese Gedancken kommen/ daß sie die gemeine Italiänische Sprache in öffentlichen Schrifften erhoebn und der Lateinischen vorgezogen/ als [aq]Joannes Baptista Evan[/aq]-[S][aq]gelista Picenus[/aq] in einer absonderlichen [aq]Or (Q3499)
- [af]Sorell[/aq] gedencket noch des [aq]Pere le Moine le Saint Louys, le S. Paul de M. Godeau, le Moyse sauvé de M. de S. Aymant, le Clouis de M. Desmarests, le David de M. de Lesfargue[/aq]. (Q3498)