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- [aq]Scrib. è Gymnasio Zittau. Festo Michaelis MDCXCI[/aq]. (Q4021)
- Wird GOtt gute Zeit erhalten/ so wird es auch an guten [aq]ingeniis[/aq] nicht ermangeln (Q4020)
- Ist man zur Music [aq]inclini[/aq]rt/ wie im vorigen [aq]Seculo[/aq] der Hr. [aq]Lutherus[/aq], in diesem Hr. Opitz/ so darff man sich nur in eine lustige oder traurige Fantasie einlassen/ das Gemüth wird sich schon gefangen geben. (Q4019)
- Er [der Autor des "[aq]l'etat de la France 1678[/aq]", J. T.] sagt noch ferner/ daß [aq]anno 1669[/aq]. zu [aq]Arles[/aq] oder [aq]Arelat[/aq] in der [aq]Provence[/aq] eine eben solche Königliche [aq]Academie[/aq] aufgerichtet worden/ darinne zwantzig v (Q4018)
- Wo ich hinsehe/ da wird der Isaac mit seinem Weibe Rebecca [aq]allegi[/aq]rt/ da ich doch in der Bibel wol bessere Zeilen antreffen wolte/ welche den [aq]hexameter praesentir[/aq]ten. (Q4017)
- Drum kunte nichts manierlichers erdacht werden/ als daß er [Horaz, J. T.] die Freunde um GOttes willen bat/ sie möchten reinen Mund halten/ und mit ihren Plauter-Maule sich selbsten die Göttliche Straffe nicht über den Hals ziehen. Nun frag ich/ ob de (Q4016)
- [aq]DEUS autem, quem ordinis, luminis & veritatis auctorem honoramus, fortunam Tibi servet ordinatissimam, lucidissimam, certissimam, h. e. qualem omnes boni studioremque fautores precantur[/aq]. (Q4015)
- [aq]XVII[/aq]. Doch haben die [aq]Acrosticha[/aq], welche die Zeile mit einem gewissen Buchstaben anfangen/ was sonderliches/ wenn man einen gewissen Nahmen darunter lesen kan. Vornehmlich wenn das [aq]Thema[/aq] von geistlichen Sachen handelt/ so giebt e (Q4014)
- [aq]XIV[/aq]. Und ich hab es viel Jahr nacheinander [aq]probi[/aq]ret/ wenn man im [aq]doci[/aq]ren begriffen ist/ und das Seine bey der Ju-[S]gend würcklich thut/ so ist GOttes Gnade viel kräfftiger/ die Einfälle sind auch viel glückseliger/ als wenn (Q4013)
- [aq]IV[/aq]. Aus den [aq]discipli[/aq]nen bekommen wir die [aq]generalia[/aq], wie eine jedwede Sache nach ihrem [aq]fundamente[/aq] beschaffen ist. Drum wer ein Buß-Lied schreiben will/ der muß aus der [aq]Theologie[/aq] wissen/ was der [aq]Articulus d (Q4012)
- [aq]XVIII[/aq]. Doch solches wird vielleicht in Deutschland so leicht nicht zu [aq]practici[/aq]ren seyn: denn an denselben Orten wohnen vor eins viel Standes-Personen beysammen/ zum andern sind Geistliche/ die köstliche [aq]praeben[/aq]den haben/ und de (Q4011)
- [aq]XVI[/aq]. Und bey so gestalten Sachen ist der [aq]Erudition[/aq], wie man dieselbige bey dieser Zeit in Deutschland zu führen pfleget/ sehr viel daran gelegen/ daß man bey der Mode bleibt/ wie sie von Hr. Opitzen eingeführet worden/ und daß wir ve (Q4010)
- [aq]VI[/aq]. Doch so schlecht als sich die Sorge von vielen [aq]seculis[/aq] angelassen/ so ein guter Wechsel entstund auch mit der Deutschen Sprache zu Anfang des vorigen seculi, welchen wir der wunderbaren [aq]providenz[/aq] Gottes zuschreiben müssen. (Q4009)
- [aq]III[/aq]. Als auch Deutschland hin und wieder mit Klöstern und [aq]consequenter[/aq] mit guten Schulen besetzt war/ so muste doch der Lateinischen Kirche zu Ehren lauter Latein/ mit der Jugend [aq]tractirt[/aq] werden/ [S] und was die Mutter-Sprache (Q4008)
- [aq]XVIII[/aq]. Der innerliche Nutzen/ da die Verse vor sich selbst etwas verrichten können/ ist dreyerley. [...] 2. Man lernet seine und andere [aq]affecten[/aq] vergnügen/ daß sie einer gewissen [aq]meditation[/aq] desto lieber nachhängen/ man mag e (Q4007)
- [aq]An. M DC LXXXVIII[/aq]. ¶ PReise Jerusalem den HErrn/ lobe Zion deinen GOtt. ¶ Liebstes Zittau tritt herfür/ (Q4006)
- [aq]An. M DC LXXXVI[/aq]. ¶ DEr HErr ist groß/ Er ist erhöht/ (Q4005)
- [aq]An. M DC LXXXV[/aq]. ¶ IHr Väter freuet euch/ die Wohlfahrt bleibt bestehn/ (Q4004)
- [aq]X[/aq]. In Kirchen-Musicken giebt es viel Aenderungen/ wenn dergleichen Verse zu gewisser Zeit angebracht werden. Ich will doch etwas setzen/ daß ich unsern Hrn. Kriegern zugefallen/ bey der Raths-Wahl/ nach der Music eingerichtet habe. ¶ [aq]An. M (Q4003)
- [aq]XXXVII[/aq]. Und dannenhero/ ob wol die [aq]trochaeischen[/aq] in Geistl. Liedern zu finden seyn/ wenn sich gleichsam ein verliebter [aq]raptus[/aq] mercken läst/ als in den Liedern: JESU meine Freude etc. Freu dich sehr/ O meine Seele/ etc. Dennoch (Q4002)
- Denn es ist doch nunmehr zu langsam/ wenn etliche einfältige Deutschen sich über die Sprache erzürnen wollen/ daß sie lieber den schwartzen Mann in der sechsten Bitte im Catechismo/ als ein Frantzösisches Wörtgen in Brieffen oder Versen ansehen. (Q4001)
- Und wie bey den Jesuitischen [aq]Operen[/aq] solche Dinge mehrentheils [aq]per Protasin[/aq] und [aq]Apodosin tractiret[/aq] werden; Also geschach allemahl in der [aq]Apodosi[/aq] die [aq]Application[/aq] auff die schwere Mühwaltung der Obrigkeit. (Q4000)
- [aq]XXXVII[/aq]. An sich selber/ ist es in der Music nichts unangenehmes/ wenn gleich ein Text [aq]in prosa[/aq] gesungen wird. Wir haben auch Kirchen-Lieder/ als: Gieb unsern Fürsten und aller Obrigkeit/ etc. Meine Seele erhebet den HErren/ etc. GOtt se (Q3999)
- [aq]XXXV[/aq]. Was in den gemeinen Kirchen-Liedern vor Madrigalische Oden sind/ da sonderlich der Herr Lutherus und andere/ welche ihm gefolget sind/ dessentwegen freye Zeilen gelassen haben/ daß sie mit ihren Centner-Worten/ desto besser haben können z (Q3998)
- Und also muß ich mich wundern/ warum etliche die Kirchen-Lieder aus dem vorigen [aq]Seculo[/aq], Z. E. Nun freut euch lieben Christen gemein: Da die erste Zeile nicht gereimet wird/ durch den dritten Reim gleichsam verbessern wollen. (Q3997)
- [aq]VIII[/aq]. Vor Alters brauchte man lauter kurtze und einsylbichte Reime/ welches man in vielen Kirchen-Liedern noch zu ersehen hat. Und man kan es auch zu unserer Zeit gar wol inacht nehmen. ¶ Ich gebe diß Exempel: Auff den Todes-Fall eines geliebte (Q3996)
- [aq]Nec poenitere methodi me potuit, cujus quidem ea constar veritas, ut nihil in carminibus Gentilium, nihil in canticis Psalmorum sacris, nihil in casibus nunc obviis reperiatur, quod facilem dispondendi vel imitandi rationem non admittat[/aq]. (Q3995)
- [aq]3[/aq]. Ich besinne mich/ daß mir einmahl ein [aq]carmen[/aq] in die [aq]censur[/aq] kommen/ darinnen der Dicht-Meister eine Unterredung der seligen Seelen mit dem HErrn Christo vorgestellt/ darinnen aber hatte der HErr Christus diese Worte zureden. (Q3994)
- [aq]XXIV[/aq]. Ich weiß wol/ daß etliche von den [aq]carminibus[/aq] am meisten halten/ wenn sie mit einem Gedichte prangen können. Allein wer mit abgedroschenen Zeuge viel Wesens macht/ daß entweder die Heydnischen Götter gar viel herum lauffen läs (Q3993)
- [aq]X[/aq]. Bey so gestalten Sachen fragt sichs auch/ ob man die Heydnischen Götter Nahmen mit in die [aq]Construction[/aq] bringen soll? Denn das weiß ich wol/ daß die Heydnischen Fantasien mehrentheils durch eine [aq]Prosopopoeiam[/aq] können [aq]ex (Q3992)
- [aq]XXVI[/aq]. Die alten nenneten solches [aq]furorem poëticum[/aq], und solcher ist nichts anders/ als die [aq]affectuöse[/aq] Entzückung/ dadurch man zu artigen [aq]inventionibus[/aq] getrieben wird. Hat nun jemand diesen [aq]furorem[/aq] nicht verbe (Q3991)
- [aq]XIII[/aq]. Hingegen sind die [aq]Studiosi poeseos[/aq] und hernach die [aq]Professores[/aq] von welchen die [aq]Studiosi[/aq] lernen sollen/ nur solche Leute/ welche die Verse vor ein manierliches Ne-[S]benwerck halten/ und die gantze Zierligkeit als (Q3990)
- [aq]IV[/aq]. Ein Poët/ welcher den Nahmen in der That führen soll/ ist ein solcher Mann/ der in artigen und annehmlichen Gedichten die Göttliche und Menschliche Weißheit vorstellen kan/ wie etwan der alte [aq]Plato[/aq] die Poëterey [griech.], das is (Q3989)
- Das [aq]VI. Cap[/aq]. Von unterschiedenen [aq]Inventionibus[/aq]. (Q3988)
- Das [aq]V. Cap[/aq]. Von der [aq]Operation[/aq]. (Q3987)
- Das [aq]IV. Cap[/aq]. Von der [aq]Praeparation[/aq]. (Q3986)
- Das [aq]III. Cap[/aq]. Von der neuen Manier. (Q3985)
- Das [aq]II. Cap[/aq]. Von der alten Manier. (Q3984)
- Das [aq]I. Cap[/aq]. Von dem Nutzen der Deutschen Verse. (Q3983)
- Alle Weitläufftigkeit zu vermeiden [...] (Q3982)
- [aq]Curiöser[/aq] Gedancken Von Deutschen Versen/ Andrer Theil. (Q3981)
- Das [aq]VI. Cap[/aq]. Von den ungewöhnlichen [aq]Generibus[/aq]. (Q3980)
- Das [aq]V. Cap[/aq]. Von den gebräuchlichen [aq]Generibus[/aq]. (Q3979)
- Das [aq]IV. Cap[/aq]. Von den [aq]Generibus Carminum[/aq]. (Q3978)
- Das [aq]III. Cap[/aq]. Von der [aq]CONSTRUCTION[/aq]. (Q3977)
- Das [aq]II. Cap[/aq]. Von der [aq]Scansion[/aq]. (Q3976)
- Das [aq]I. Cap[/aq]. Von den Reimen. (Q3975)
- Der [aq]I[/aq]. Theil. Von der Beschaffenheit der Verse. (Q3974)
- Nachricht Wegen des Kupffertituls. (Q3972)
- [aq]ILLUSTRI DOMINO DNO. EHRENFRIED-WALTHERO de TSCHIRNHAUS[/aq] [...] [aq]se offert CHRISTIANUS WEISE[/aq]. (Q3971)