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- [aq]XLI. Locus Testimoniorum[/aq] schliesset den [aq]Troup[/aq], und beziehet sich entweder auff ein [aq]Dictum Biblicum[/aq], oder [aq]Hypothesin[/aq] und [aq]Principium[/aq], so schon insgemein von der klugen Welt [aq]recipi[/aq]ret ist/ oder schön [aq (Q5420)
- Dis heisset [aq]Alphabethum Cabbalisticum Quadrangulare[/aq]. (Q5419)
- Das heisset [aq]Alphabethum Cabbalisticum Trigonale[/aq]. (Q5418)
- Das heisset [aq]Alphabethum Cabbalisticum vulgare[/aq]. (Q5417)
- Dieses heisset [aq]Alphabethum Cabbalisticum naturale[/aq]. (Q5416)
- Das heisset [aq]Alphabetum juxta ordinem literatum[/aq]. ¶ Oder [aq]Cabbala naturalissima[/aq]. (Q5415)
- [aq]XI[/aq]. Uber dis aber wird zu dem [aq]Anagrammate[/aq] das [aq]Artificium cabbalae[/aq] gezogen. (Q5414)
- Und wenn man kein ander [aq]Fundament[/aq] hat/ so redet und schreibet man auff die Arth/ wie [aq]D[/aq]. Luther die heilige Bibel übersetzet. (Q5413)
- [aq]LIII[/aq]. Die Warheit zu bekennen/ setze ich die Feder lieber in einer Geistlichen/ als andern Materie/ an/ und wenn ich meine geistlichen Oden gegen die Politischen zusammen rechnen wolte/ würden jener eine grössere Anzahl/ als dieser seyn. ¶ [aq (Q5412)
- [aq]XLVIII[/aq]. Wir wollen aber eben nicht eine neue [aq]Division[/aq] des [aq]Styli[/aq], und eine [aq]Distinction[/aq] zwischen dem [aq]Stylo Ecclesiastico[/aq] und [aq]Politico[/aq] machen/ weil doch jener mit diesem eine grosse Verwandschafft hat/ oh (Q5411)
- [aq]XL[/aq]. Sind es aber Göttliche Sachen/ so behält man lieber nach beständiger Gewohnheit das [aq]Pronomen[/aq] Du. (Q5410)
- [aq]XXXV[/aq]. Er wurde oben [aq]Stylus curiae[/aq] genennet/ doch andere wollen den [aq]Stylum curiae[/aq] lieber zu einer [aq]Specie[/aq] des Politischen [aq]Styli[/aq] machen. Jeder hat es nach seinem Gutdüncken. Inzwischen werden wir doch keine Todt- (Q5409)
- [aq]CCCI[/aq]. Denn das läst sehr läppisch/ wenn eine Person auftritt/ und behtet/ so zu sagen/ ihr Gebethgen her/ gehet so dann wieder ab: eine andere machts wieder so und fort/ bis ihrer endlich ein Paar zusammen kommen. Das machet die [aq]Spectatores (Q5408)
- [aq]CCLXIV[/aq]. Ehe wir aber zu den [aq]Fontibus inventionis[/aq] kommen/ wolte ich kürtzlich noch gedencken/ ob man auch Biblische Geschichte in einer [aq]Opera[/aq] vorstellen dürffte? ¶ [aq]CCLXV[/aq]. Ich weiß/ daß solches von vielen/ als etwas (Q5407)
- [aq]CCLII[/aq]. Und wer wolte wegen der Göttlichen Music/ die in der [aq]Opera[/aq] ihre Vortrefflichkeit am besten sehen läst/ nicht etwas Menschliches begehen. (Q5406)
- [aq]XVI[/aq]. ¶ Von [aq]Oratorien[/aq]. ¶ [aq]CCXI[/aq]. ¶ Eine [aq]Oratoria[/aq] ist eine vortrefflich schöne Art/ und vornehmlich wird sie uns in geistlichen Sachen und Kirchen-Stücken [aq]contenti[/aq]ren. ¶ [aq]CCXII[/aq]. Sie ist aber kürtzlic (Q5405)
- Aber eine [aq]Satyra[/aq], welche die Feindschafft der Laster/ die Liebe zur Tugend/ die Verachtung der Eitelkeit zum Zwecke hat/ kan ich nicht anders/ als gut preisen. Zumahl sie nichts anders thun/ als was die Priester auf der Cantzel an den verderbten (Q5404)
- Ich bin nicht ein so hoffärtiger Papst/ sondern bescheide mich selber/ daß viel [aq]defecte[/aq] können gezogen werden. (Q5403)
- Ich erachte/ es soll uns auch an unserer Seeligkeit nichts schaden/ ob wirs wissen oder nicht. (Q5402)
- [aq]XX[/aq]. In der andern Classe waren faule [aq]Patres[/aq], solche Würmer/ welche der Eigenschaft unserer Sprache nicht nachgedacht/ spndern immer bey der alten Leyer blieben sind/ und haben die wahre Losung behalten: Narr[aq]avere Patres, & nos Narra (Q5401)
- [aq]X[/aq]. Allein wenn wir diese Leute genauer ansehen/ so sinds entweder [aq]Pedant[/aq]en oder faule [aq]Patres[/aq]. (Q5400)
- Und wer weiß/ ob mancher Catholischer [aq]Pater[/aq] bey der Ohren-Beichte so viel Geheimnisse erfähret/ als der/ der einen Verliebten mit Verse trösten muß. (Q5399)
- [aq]XXIV[/aq]. Zur Zeit der [aq]Reformation[/aq], wie alle Künste/ so wurde auch die [aq]Poesie reformi[/aq]ret. (Q5398)
- Leute von [aq]Meriten[/aq] bleiben in ihrem Falle groß/ bey fremder unrechtmäßiger Beschimpffung [aq]honnet[/aq], und werden auch im Staube nicht weniger hoch geschätzt/ als [aq]ruinir[/aq]te Tempel/ vor die [aq]religieuse[/aq] Personen eben die [aq]V (Q5397)
- Dieses heist recht Aergerniß geben; dieses aber ein Aergerniß aus seinem bösen Hertzen nehmen/ oder Gifft aus Rosen saugen/ wenn man aus wohl anständiger Beschreibung einer keuschen Liebe böse Flammen fängt. Die ehliche Liebe ist ja eine Tugend/ [S] (Q5396)
- Es gibt so Kluge unter sie/ [der [aq]Opern[/aq]-Frauenzimmer, J.T.] daß wenn sie so schön leben/ als schön (manchmahl auch garstig) sie zu [aq]raisonni[/aq]ren wissen/ so würde lauter Lob-Reden vor sie verfertigen. Gleichwol will aus Christlicher Hoff (Q5395)
- Wenn manche Priester Romanen nicht gar zu wohl wollen passiren lassen/ weil sie von der Liebe handeln/ was können sie nicht bey den [aq]Opern[/aq] sagen/ da die Liebe von lebendigen Personen/ oder durch verliebte und geschminckte [aq]Opern[/aq]-Printzess (Q5394)
- Allein einer ansehnlichen Menge durch allzu lustige/ natürliche/ und verblümte unreindliche Sachen gefallen wollen/ darüber ein Weiser nicht lange Raht hält/ ob es wenig Christlich/ ist das nicht tadelhafft zu nennen? Ich getraue mir zu behaupten/ da (Q5393)
- An den schönen Helden/ Liebes- und Freundschaffts-Briefen/ an den [aq]galant[/aq]en/ verliebten/ lustigen/ [aq]morali[/aq]schen und zur Zufriedenheit des Gemühts dienenden [aq]Arien[/aq] [S] und an den herrlichen [aq]Cantaten[/aq], geistlichen und ander (Q5392)
- Gleichwol muß man solche Leute lieben: Es ist zwar nicht Christlich/ aber allzu menschlich/ von Leuten nicht gut zu reden/ denen wir von Natur wegen widriger Neigung des Hertzens nicht gewogen/ und die noch darzu unserm Ehrgeitz scheinen Abbruch zu thun. (Q5391)
- So wir noch ein Mittel haben/ uns einigermassen Gott gleich zu machen/ so muß es seyn/ sagt ein Weiser: Wohlthun/ und die Warheit sagen. (Q5390)
- Wenn man denn/ welches sonder Zweifel/ vernehmen dürffte/ daß wenige solcher Ehre würdig: so kan sich ein Vernünfftiger selber zu Gemühte führen: wie man auch die Asche vortrefflicher Männer heilig halten müsse/ und der Ehre Ruhm-würdig Verstorbe (Q5389)
- Der blosse Nahmen eines geistlichen Buchs ist mancher ihrem Gewissen zuwider/ daß es keines Anblicks gewürdiget wird: alleine in Roman/ darinnen manchmahl die schärffsten Sitten-Lehre enthalten/ wird nicht mit solchem Eckel durchblättert/ weil er [S] (Q5388)
- Dieser oder jener Land-Juncker/ anstatt sich auf die [aq]Physic[/aq], oder die Betrachtung der wunderbaren Arbeit GOttes an Wäldern/ Wiesen/ Teichen und Gärten zu legen/ legt sich auf die Mägde/ (mit Erlaubniß zu reden) und auf andere/ die er deswegen (Q5387)
- [aq]LXXX[/aq]. Sließlich soll ich diesem Capitul noch ein Paar nohtwendige [aq]Remarquen[/aq] beyfügen. Es fraget sich nehmlich: Ob man auch die Nahmen der Heydnischen Götter brauchen? ob man auch seinen Versen einen [aq]Commentarium[/aq] oder [aq]Nota (Q5386)
- [aq]CCLVII[/aq]. Wie aber dieses meistentheils in Heidnischen Fabeln vorzukommen pfleget; so haben im Gegentheil andere einen Eckel daran/ und delectiren sich lieber an einer Christlichen oder Politischen Hi-[S]storie/ worinnen aber wenig oder gar nicht v (Q5385)
- Und wo ein schöner Einfluß des Himmels oder der Sterne keinen Poeten macht/ die Menschen thun es wol nicht. (Q5384)
- Wollen sie einwenden/ sie verlangen den Ruhm der Poeten nicht/ und wenn sie auch keine grosse/ würden dennoch ihre Regeln mittelmäßige Poeten gemacht haben/ die einen reinen Vers und dergleichen scheiben könten. So dienet ihnen zur Antwort: ¶ [aq]Med (Q5383)
- Wenn sich wenige [aq]Philosophi[/aq] zu Poeten/ so schicken sich alle rechtschaffene Poeten hauptsächlich [aq]Philosophi[/aq] zu seyn/ wegen ihres vor andern vor Natur empfangenen durchdringenden und zur Er-[S]kentniß verborgener Warheit fähigen Geiste (Q5382)
- [aq]II[/aq]. Das wird mir niemand läugnen können/ daß die Poesie etwas Göttliches in sich begreiffe/ und hierinnen den Rang vor allen andern [aq]Disciplinen[/aq] habe. Ja/ wenn ich so reden darff/ so [aq]concentri[/aq]ret sich die verborgene Krafft un (Q5381)
- Allein welchen vernünfftig Gelehrten ist unbekandt/ was der Herr von Lohenstein in seinen Trauer-Spielen/ noch mehr aber in seinen beyden Theilen des [aq]Arminius[/aq] erwiesen? Wir haben kein schöner Muster zur Nachfolge in der [aq]Poesie[/aq] als dies (Q5380)
- Die Keuschheit bleibt an sich eine vortreffliche Tugend/ ob sie gleich von allzuvielen Jungfern und Wittwen [aq]practice[/aq] nicht gerühmet wird; und wir sind desto weniger gesinnt/ der [aq]Poesie[/aq] einen [aq]Panegyricum[/aq] zu schreiben/ weil wir n (Q5379)
- Wenn sie an sich ein Licht eines vortrefflichen Verstandes/ so kan man es zum Ruhm des Höchsten/ zu einer Zufriedenheit des Gemühts/ zur Erbauung des Nächsten und dergleichen/ so wol in einem duncklen Wald/ in einer einsamen Wiesen/ unter schattigten B (Q5378)
- Die dritte Sorte/ die von ein und andern Exempel sich verleiten lassen/ die Wissenschafft zu verachten/ erfüllet/ so zu sagen/ die gantze Welt. Ich allein/ der die Welt nur ein wenig gesehen/ habe über tausend wegen der schlimmen Lebens-Art einiger Prie (Q5377)
- Ob nun gleich die Poesie eine der edelsten Wissenschafften/ und man sie wegen der angebohrnen Hoheit und Vortreflichkeit des Geistes/ so sie durch denjenigen strahlen läst/ in dem sie rechtschaffen wohnet/ eine Göttliche Kunst nennet/ so wird sie dennoc (Q5376)
- Vollständiges Register [...] (Q5374)
- Das [aq]VI[/aq]. Cap. Von der [aq]Elaboration[/aq]. (Q5373)
- Das [aq]V[/aq]. Cap. Von der [aq]Disposition[/aq]. (Q5372)
- Das [aq]IV[/aq]. Cap. Von der [aq]Invention[/aq]. (Q5371)
- Das [aq]III[/aq]. Cap. Von der [aq]Oratione Poetica[/aq]. (Q5370)