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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
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| Deutsch | Ursent. Monsieur legt mir eine Frage vor/ die so spitzig ist/ daß ich wünschen möchte/ mit der Antwort verschont zu bleiben. Ich weiß gar wohl/ daß die meisten denjenigen auß dem teutschen Helicon verbannen/ welcher seine Arbeit mit solchem Schnitzwerck und Mythologischem Cram nicht aufzuputzen weißt/ und bedaure deßwegen/ daß so viel auf eine blinde Nachahmung gefallen. [S] Jedoch der Wahrheit zum Schutz/ will ich meine Meynung keines Wegs verhalten/ sondern frey gestehen/ daß solche Leuthe Meilenweiß auß dem Gleisse schreiten/ dann die Poësie soll ja der gefallenen teutschen Sprache wieder auf die Beine helffen/ wie mag aber solches geschehen/ da man sie mit dergleichen Obscuritäten je mehr und mehr unterdrücket und unter die Banck stosset. Im übrigen aber lasse ich gern jedem seine Schreibart/ doch muß ich denjenigen gratuliren/ welche den weitberühmten Herrn Weisen und seinen vielen Nachfolgern zu Wegweisern erwählen. Will man aber die heydnische Götter-Fabeln anbringen/ so hat mehrgelobter Zittauische Redner gewiesen/ daß es ohne Verduncklung des Verstands auf gewisse Weise (den Mißgebrauch will ich außgeschlossen haben) möglich sey. |
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