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  1. Als wenn die Poeten erdichtet haben/ daß die Pallas (die Göttin der der Weißheit) aus des Jupiters Gehirn gezeuget sey/ dadurch sie haben wollen andeuten/ daß GOtt ein Uhrsprung aller Weißheit sey. [aq]NB. 1) Fabula, nisi per similitudinem aut signif (Q6838)
  2. [aq]c)[/aq] Ein [aq]Episodium[/aq] kömmt her von [griech.] und [griech.], und heißt eigentlich ein angehengtes Lied oder ein Nach-Lied. Und werden sonst zu den EPisodiis gezogen [...][S][...] (2) Insonderheit diejenigen Stücke/ von welchem man gar eige (Q6837)
  3. [aq]§. 6.[/aq] Der Materie nach könte man sie in Theologische/ Juristische/ Medicinische und Philosophische eintheilen/ deren ein jedes denn wiederum gar vielerley Arthen würde unter sich haben (Q6836)
  4. Dieselbe ist nun ein Poet. Der hat seinen Nahmen von dem Griechischen Wort [griech.], welches so viel heist als ich schaffe/ ich mache/ etc. Und ist ein jeglicher sinnreicher Poet so zu reden ein Schöpfer/ der aus nichts etwas machen kan/ das ist/ ob gle (Q6835)
  5. so ist nun nichts mehr übrig/ als/ daß ihm nun vollend in diesem dritten und letzten Theile/ welches ich eine Einleitung zu den Poetischen Gedichten nennen will/ das innere Cabinet der Göttlichen Poesie eröffnet und er also zu dem Kunst-Griffe der eig (Q6834)
  6. Sehet/ wie der Holofern (Q6833)
  7. 3. Wenn die Erfindung da ist/ so hat man eine hierzu sich wol schikkende Redgebänd=Art aus zu wehlen / wol an zu fangen/ zierlich fort zu gehen/ (wie denn die Poetische Rede dem Tanzen/ und die Gemeine dem Gehen verglichen wird) schöne Lehren von Gotte (Q6832)
  8. [M., J.T.] weil Ovidius/ ein so fürtreflicher Dichtmeister darinnen gebohren worden/ und dankte davor dem Gotte selbiges ortes. (Q6831)
  9. So kann ich sagen/ wenn ich den Himmel ümbschreiben will: Der schöne Himmelsbau/ das Haus der Götter/ die Himmels-burg/ das Gewelbe des Himmels (Q6830)
  10. So kan die bekannte schöne Ode unsers Poeten/ [aq]r.[/aq] [[aq]pag. 266. (332.)[/aq]] Tugend ist der beste Freund &c. in längere Verse gebracht werden/ ohngefehr auf nachfolgende weise. Die Tugend wancket nicht: Sie ist der beste Freund (Q6829)
  11. [aq]Dicta fuit Mulier, quasi mollior. Est tamen Eva[/aq] […] Man nennt das Weib von weich: da Eva doch genommen (Q6828)
  12. Zum exempel. Owenus/ der insonderheit gern mit den Worten also kurtzweilet/ saget artig: [aq]Qui modò venisti nostram Mendicus in urbem,[/aq] (Q6827)
  13. Wol dir/ du liebe Seel’/ empfinde deine Lust/ (Q6826)
  14. Welches unser Poet auch im HohenLiede thut/ als: [aq]g.[/aq] [224. (349 [?])] Liebster/ (sagt in süssen schmerzen (Q6825)
  15. So saget unser Poet im 38 Psalm: Herr/ was ich dir vor will tragen. Und eben daselbst: Daß ich Spott nicht aus darff stehn. (Q6824)
  16. Herr/ unser Gott/ Beherrscher aller Herren/ […] [aq]hh.[/aq] [Psalm 8.] (Q6823)
  17. Auf welche art bisweilen auch inn/ für/ in den/ gesetzet wird/ als im 14 und 53 Psalm: [S] Es ist ihr thun und wandel (Q6822)
  18. So saget unser Poet im 90 Psalm. Eh als ein Berg ist auf der Welt erschienen/ (Q6821)
  19. Und unser Poet im dritten Klagelied Jerem. Der Herr/ der ist mein theil/ spricht meine Seel’ in mir. (Q6820)
  20. Hieher gehöret auch/ wenn unser Poete saget/ […] Dem Dreymal-heilgen Gott. – [aq]dd.[/aq] [514 (628)] (Q6819)
  21. Und in einem andern Getichte/ welches Er [Cats] Spoockliefde nennet/ unter der Person einer Zauberinn/ den Teufel: [aq]Lucht-heerscher, Duyster-vorst, Wint-maker, Sinne-spoker,[/aq] (Q6818)
  22. So redet der vornehme und hochberühmte Cats/ im beschluß [S] seines Lobgesanges auf das Geistliche Houwelick oder Ehverbündniß des Sohnes Gottes/ unsern Erlöser also an: [aq]Mensch-liever, Sondaers-troost, Pers-treder, Segen-vechter.[/aq] (Q6817)
  23. So kan man die allerheiligste Gottesgebährerinn/ die allzeitreine oder nieberührte Mutter/ und eine Jmmerjungfraw/ nennen. (Q6816)
  24. Nur der ist ohne Sünden/ (Q6815)
  25. Hier liegt begrabn Herr Melcher/ (Q6814)
  26. Laufft zu dem Herren/ alle Verjageten/ (Q6813)
  27. Ihr blinden Leute/ lebet in sicherheit/ (Q6812)
  28. Wenn dich der Höchste straffet vor deine schuld/ (Q6811)
  29. Zum exempel/ und zugleich zum beschluß dieses Capittes/ wollen wir folgende herrliche Ode [aq]k.[/aq] [[aq]CL. V.[/aq] Sim. DachI.] setzen. (Q6810)
  30. Welches in den bekandten Oden geschiehet/ [...] [aq]g.[/aq] [248 (313)] O du Gott der süssen schmertzen (Q6809)
  31. Und im 146 Acht und Siben-sylbige Trochaische: Meine Seele/ komm zu geben (Q6808)
  32. So stehen im 101. Ps. Eilf Zehen- und Vier-sylbige Jambische beysammen: Ich will ein Lied von Gütigkeit erzwingen/ (Q6807)
  33. Und im 135 Ps. sind in iederer Strofe Sechs Siebensylbige Trochaische Verse: Lobt des Herren Zier und macht/ (Q6806)
  34. So hat im 100 Psalm iede Strofe Vier Achtsylbige Jambische Verse: Ihr Bürger dieser ganzen Welt (Q6805)
  35. Lobt frölich Gott/ singt ihm zu Ehren/ […] Im 33. Ps. (Q6804)
  36. O Herr Gott meiner guten Sachen/ […] Im 4 Ps. (Q6803)
  37. Ich sinne nach/ wie deine Macht/ […] Im 63. Ps. (Q6802)
  38. Wie ein Hirsch/ den man will fangen/ […] Im 42. Ps. (Q6801)
  39. Dieses hat unser Poet vornehmlich in den Psalmen in acht genommen/ da er allezeit/ (wie ihm auch die Melodey an die Hand gegeben hat/) die Langen Strofen dergestallt [S] zu zertheilen pfleget. […] Ich will meine Stimm’ erheben/ […] Im 77. Psalm. (Q6800)
  40. Du grosser Gott/ der du den Fewerwagen (Q6799)
  41. Du solt zum ersten Gott/ darnach die Eltern ehren (Q6798)
  42. Ist Gott ein reiner Geist/ wie die Poeten lehren/ (Q6797)
  43. Wo du wilst ein Kind Gottes sein/ (Q6796)
  44. Lobet den Herren alle weit und ferren/ (Q6795)
  45. Und im 119 folgender massen: 1. O seelig sind/ die nach dem guten stehn/ (Q6794)
  46. Und auf gleiche weise sind auch im 56 die Verse zusammen gereimet. Im 37 aber also: 1. Nicht zürne doch/ wenn daß du siehest blühen (Q6793)
  47. Dieses thut unser Poet im 22 Psalm: 1. Mein Gott/ mein Gott/ warumb dann hastu mich Verlassen doch? (Q6792)
  48. Und Achtsylbige Jambische mit Zehensylbigen im 39 Psalm: Ein ieder Mensch ist warlich eitelkeit/ (Q6791)
  49. So werden kurtze Trochaische mit Längern geparet in 38 der von unserm Poeten nach den Frantzösischen Weisen gesetzten Psalmen: Herr/ geuß deines Eifers flammen/ (Q6790)
  50. Wol dem/ der einig sich der Tugend hat ergeben! (Q6789)

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