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  1. Ein Exempel soll folgendes Leichen-Gedichte seyyn: ¶ Mein Pilgram eile nicht/ (Q213)
  2. deßgleichen <aq>Halman<aq> in seinen Begräbnüß-Gedichten <aq>pag. 83<aq>. gar artlich weiset/ daher ich bin bewogen worden/ eben dergleichen Exempel zu setzen/ von den Worten Fall und Fallen/ also: ¶ Sonnet. ¶ Diß Leben ist ein Fall wo nichts als F (Q212)
  3. und [S] habe ich solches in meinem verlohrnen Kinde gewiesen/ so ich zu ehren Herr <aq>D.<aq> Mayern verfertiget; anietzo aber ein Exempel zu setzen/ soll folgendes Rätzel oder <aq>Aenigma<aq> seyn/ von einem Flohe. Vom Fleisch gebohren seyn/ und von de (Q211)
  4. Es werden diese [vers communs, J.T.] am meisten zu Glückwünschungen/ zu Freuden-Zeiten angewendet/ wie ich dergleichen Verße bey Einweihung der <aq>Catheder Lutheri<aq> in Wittenberg/ so Ihro <aq>Magnificentz<aq> Herr <aq>D. Joh. Frid.<aq> Mayer/ mein (Q210)
  5. Zur Anweisung eines Exempels ist folgendes Carmen/ auff die Leiche/ Herr Müllers/ <aq>Medicinae Doct.<aq> in Wittenberg Anno 1684. den 22. <aq>Novembris<aq>, in eines andern Nahmen von mir gemacht. ¶ Ist mehr kein Perlen Tranck? nicht kräfftige <aq>Asp (Q209)
  6. Süsser JEsu wertheste Himmels-Sonne (Q208)
  7. deßgleichen geht es auch an mit dem i und ui/ als Sünden finden/ (Q207)
  8. als Barmhertzigkeit (Q206)
  9. wie wohl der berühmte <aq>Zesius Loc. cit. p.<aq> 95. und <aq>p.<aq> 107. es verwirfft/ so hat doch Hoffmanswaldau/ <aq>Caspari<aq> und andere gar offt solches gebraucht/ daß sie Leid mit Ewigkeit reimen (Q205)
  10. wiewohl <aq>Zesius<aq> solches <aq>pag.<aq> 99 seines <aq>Helicons<aq> nicht will gar wohl zulassen/ daß man GOtt und Gebot/ solle reimen/ doch finde ich keine erhebliche Ursachen/ warumb solches nicht solte angehen (Q204)
  11. Wer hier die Ewigkeit sucht/ muß noch eh‘ vergehn/ (Q203)
  12. Verstrichner Glantz/ gebleichte Pracht/ verweißtes Heiligthum etc. (Q202)
  13. GOtt wird von uns geliebt und auch gepreiset. (Q201)
  14. Die Wollust bahnt auff Schwanen küssen/ (Q200)
  15. Den Himmels-Schlüssen wiederspricht kein Mensch. (Q199)
  16. Wenn ein Wort sich mit einem Jod anfänget/ als Jerusalem etc. und das vorhergehende Wort sich mit einem e geendiget hat/ so kan das e doch stehen bleiben/ als: das liebe Jericho. (Q198)
  17. als: Eh’mann/ Weih’rauch (Q197)
  18. als: Glied/ Glück/ Gnade/ gnau/ grade/ vor Gelücke/ Genade etc. (Q196)
  19. Die Beywörter werden offt gantz wiedrigen Sachen zugelegt/ als die schöne Sünde/ da doch keine Sünde schön (Q195)
  20. also sage ich: Gott ist das beste Heyl in dieser Sterbligkeit/ oder auch: GOtt ist in dieser Sterbligkeit das beste Heyl. (Q194)
  21. Wuste <aq>Orpheus<aq> seine <aq>Proserpinam<aq> aus der Höllen mit siener Harffe zu bringen/ so weiß die Dichterey durch ihren lieblichen Thon/ einen verirrten Melancholischen Saul wiederum auffzurichten. (Q193)
  22. Ein kluger <aq>Darius<aq> nimt offt so lieb die armselig-doch treumeinend gegebene Gabe an/ als eine von grosser Phariseer Hand überreichte Heichel <aq>Jubele<aq>, die den Werth zum Grunde und Zeige-Mutter/ den Betrug aber zum Vorhange hat. (Q192)
  23. WEr sich die Niedrigkeit nicht mehr will meistern lassen/ [...][S][...] Seiner wegen eitler Tugenden und Gelehrsamkeit überaus lieben Freunde/ und sehr fleißigen begierigen <aq>Auditori<aq>, schriebe dieses eilfertig doch aufrichtig mit hertzlichen Wunt (Q190)
  24. Worbey ich etliche Sachen/ so noch niemahlen das Tage-Licht gesehen/ dörffte anhencken/ so fern mir GOtt Leben und Gesundheit verleihet (Q189)
  25. Der erste Urheber ist im Jahr 1560. gewesen <aq>Michael Stivelius<aq>, ein Prediger in Sachsen/ der solche erfunden/ diesem ist anietzt nachgefolget <aq>M. Johann Henningius<aq> in Quedlinburg/ welcher nicht allein die einfache/ sondern auch die andern So (Q188)
  26. §. 4. Nicht genung ists/ wie etliche meinen/ wenn man nur reimen könne/ und dörffe man dahero keiner nothwendigen <aq>prosodi<aq>; allein von denen heist es/ was Lutherus zu einem sagte/ welcher meinete/ er könne eine Predigt vom Zaune brechen/ ja spr (Q187)
  27. §. 7. Und wann über diß auch kein anderer Nutzen daraus entstünde/ als ein geweihtes Lorbeer-Blat/ welches Kayser <aq>Fridricus II.<aq> dem ersten Poeten <aq>Celtes<aq> hat reichen wollen/ in einem Crantze/ dergleichen Crantz <aq>Otto I.<aq> der Kayse (Q186)
  28. Welchen <aq>Hieronymus in Praef. Esdr. & Nehem. fol. 9. Tom. 4. <aq>macht: <aq>judicare tantum de aliis, & ipsi nihil facere noverunt<aq>. (Q185)
  29. Absonderlich aber soll man sich befleißigen die Heydnischen Götter und ihre Nahmen so viel möglich zu vermeiden/ wie Hoffmannswaldau in der Vorrede seiner Helden-Brieffe/ und Zesius in seinem deutschen <aq>Helicon<aq> davon handeln. (Q184)
  30. Ein dichter soll vornehmlich seine Arbeit dahin anstellen/ daß er GOtt zu Ehren dichte/ wie solches absonderlich die Oden erfodern. (Q183)
  31. EIne <aq>Parodie<aq> sonst Gegen-Gedichte genannt ist/ wann ich eines Gedichtes Meinung auff gar andere Sachen <aq>applicire<aq>, als wenn man die weltlichen Erfindungen ins geistliche setzt/ und sind solche bey denen alten grichischen und lateinischen Po (Q182)
  32. §. 5. Was etliche denen Poeten angedichtet/ als wenn ihre gantze Wissenschafft eine Unsinnigkeit sey/ daß hat <aq>Plato<aq>wiederlegt/ wann er spricht: <aq>Nullum posse esse Poetam sine afflatu divino<aq> und <aq>Ovidius<aq>: [S] ¶ <aq>Est Deus in nobi (Q181)
  33. und hat keine Kunst die Freyheit/ welche die Dicht-Kunst erlanget/ daß sie Todte lebendig und redend kan vorstellen/ Steinen und Bäumen/ Lippen und Augen anbilden etc. daß sie bald aus der Lufft ins Meer/ aus der Höllen in Himmel steiget etc. (Q180)
  34. Alle Künste so nicht einen Nutzen sollen nach sich ziehen/ die verdienen mehr geflohen als geliebt zu werden; Allein unsre edle Poesie erzeiget einen dreyfachen Nutzen; Da ist sie (1) nützlich wegen GOttes/ (2) wegen unsers Nechsten (3) wegen unser selb (Q179)
  35. Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bit (Q178)
  36. Grabschrifften C.H. (Q177)
  37. 2. Schertz-Gedancken. (Q176)
  38. I. Zeit-Verkürtzung/ (Q175)
  39. <aq>CAP. VI.<aq> Die 22. Art. Frag-Reime. (Q174)
  40. <aq>CAP. V.<aq> Die 17. Art. Von Parodien. (Q173)
  41. <aq>CAP. IV.<aq> Die 10. Art. Form-Reime oder Acrosticha. (Q172)
  42. <aq>CAP. III.<aq> Die 6. Art. Madrigalle. (Q171)
  43. <aq>CAP. II.<aq> Die <aq>I.<aq> Art/ oder Alexandrinische Verße. (Q170)
  44. Der <aq>III.<aq> Theil von Exempeln. <aq>CAP. I.<aq> Von den Arten der Verße. (Q169)
  45. <aq>CAP. VI.<aq> Von den Saphischen Verßen. (Q168)
  46. <aq>CAP. V.<aq> Von den Anapästischen Verßen. (Q167)
  47. <aq>CAP. IV.<aq> Von den Dactylischen Verßen. (Q166)
  48. <aq>CAP. III.<aq> Von den Trochaischen Verßen. (Q165)
  49. <aq>CAP. II.<aq> Von den Jambischen Verßen. (Q164)
  50. Der <aq>II.<aq> Theil von der <aq>Praxi. CAP. I.<aq> Von den <aq>Generibus<aq> der Verße. (Q163)

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