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  1. Hergegen in wichtigen sachen/ da von Göttern/ Helden/ Könige/ Fürsten/ Städten und dergeichen gehandelt wird/ muß man ansehnliche/ volle und hefftige reden vorbringen/ und ein ding nicht nur bloß nennen/ sondern mit prächtigen hohen worten umbschre (Q264)
  2. [zu den Sylven, J.T.:] sie begreiffen auch allerley geistliche unnd weltliche getichte (Q263)
  3. Hymni oder Lobgesänge waren vorzeiten/ die sie jhren Göttern vor dem altare zue singen pflagen/ und wir unserem GOtt singen sollen. Dergleichen ist der lobgesang den Heinsius unserem erlöser/ und der den ich auff die Christnacht geschrieben habe. (Q262)
  4. Nachmals haben die heiden jhre Götter angerufen/ das sie jhnen zue vollbringung des werckes beystehen wollen: denen wir Christen nicht allein folgen/ sondern auch an frömigkeit billich sollen uberlegen sein. (Q261)
  5. Die erfindung der dinge ist nichts anders als eine sinnreiche faßung aller sachen die wir uns einbilden können/ der Himlischen und jrrdischen/ die Leben haben und nicht haben/ welche ein Poete jhm zue beschreiben und herfür zue bringen vornimpt: (Q260)
  6. Die nahmen der Heidnischen Götter betreffendt/ derer sich die stattlichsten Christlichen Poeten ohne verletzung jhrer religion jederzeit gebrauchet haben/ angesehen das hierunter gemeiniglich die Allmacht Gottes/ welcher die ersten menschen nach den sond (Q259)
  7. Welches aber alsdenn vollkömlich geschehen kan/ wenn zue dem was hiebevor in diesem buche erzehlet ist worden/ die vornehmlich jhren fleiß werden anlegen/ welche von natur selber hierzue geartet sein/ unnd von sich sagen können was Ovidius: ¶ [aq]Est (Q258)
  8. Denn ein Poete kann nicht schreiben wenn er wil/ sondern wenn er kan/ und jhn die regung des Geistes welchen Ovidius unnd andere vom Himmel her zue kommen vermeinen/ treibet. (Q257)
  9. Er muß [griech.], von sinnreichen einfällen und erfindungen sein/ muß ein grosses unverzagtes gemüte haben/ muß hohe sachen bey sich erdencken können/ soll anders seine rede eine art kriegen/ und von der erden empor steigen. (Q256)
  10. und haben die Gelehrten/ was sie in den Poeten (welcher schrifften auß einem Göttlichen antriebe und von natur herkommen/ wie Plato hin und wieder hiervon redet) auffgemercket/ (Q255)
  11. Wir folgen dem/ an welches uns Gott und die natur leitet/ und auß dieser zueversicht hoffen wir/ es werde uns an vornemer leute gunst und liebe/ welche wir/ nebenst dem gemüte unserem Vaterlande zue dienen/ einig hierdurch suchen/ nicht mangeln. Den ver (Q254)
  12. Die [aq]Vates[/aq] opfferten und betrachteten die Natur aller dinge (Q253)
  13. So ist auch ferner nichts närrischer/ als wann sie meinen/ die Poeterey bestehe bloß in jhr selber; die doch alle andere künste und wissenschafften in sich helt. Apuleius nennet den Homerus einen viel wissenden unnd aller dinge erfahrenen Menschen; Ter (Q252)
  14. DIe Poeterey ist anfanges nichts anders gewesen als eine verborgene Theologie/ und unterricht von Göttlichen sachen. Dann weil die erste und rawe [S] Welt gröber und ungeschlachter war/ als das sie hette die lehren von weißheit und himmlischen dingen r (Q251)
  15. An den Leser. (Q250)
  16. Das [aq]VIII.[/aq] Kapitel. Beschluß dieses buches. (Q249)
  17. Das [aq]VII.[/aq] Kapitel. Von den reimen/ ihren wörtern und arten der getichte. (Q248)
  18. Das [aq]VI.[/aq] Kapitel. Von der zuebereitung und ziehr der worte (Q247)
  19. Das [aq]V.[/aq] Kapitel. [S] Von der zuegehör der Deutschen Poesie/ [...] (Q246)
  20. Das [aq]IIII.[/aq] Kapitel. Von der Deutschen Poeterey. (Q245)
  21. Das [aq]III.[/aq] Kapitel. Von etlichen fachen die den Poeten vorgeworffen werden; und derselben entschuldigung. (Q244)
  22. Das [aq]II.[/aq] Kapitel. Worzue die Poeterey/ und wann sie erfunden worden. (Q243)
  23. Das 1. Kapitel. Vorrede (Q242)
  24. [aq]DN. MARTINUM OPITIUM[/aq] (Q241)
  25. Denen Ehrenvesten/ Wolweisen/ Wolbenambten und Wolgelehrten HErren Bürgermeistern [...] (Q240)
  26. [aq] Horatius ad Pisones:[/aq] (Q239)
  27. [Hoffmannswaldau:] 10. Einer Nonnen. (Q237)
  28. [Hoffmannswaldau:] 9. Eines tadelhafften Mönches. (Q236)
  29. [Hoffmannswaldau:] 8. Eines Welt-weisen Geistlichen oder Jesuiten. (Q235)
  30. [Hoffmannswaldau:] 7. Eines Spaniers. (Q234)
  31. [Hoffmannswaldau:] 2. Schertz-Gedancken. (Q233)
  32. [Hoffmannswaldau:] I. Zeit-Verkürtzung (Q232)
  33. Zum Vorbilde soll diese geistliche Ode seyn. ¶ 1. ¶ Welt ade! Gehab dich wohl! (Q231)
  34. Ein Exempel soll folgende <aq>Sententz<aq> machen/ aus dem <aq>Ambrosio, Epist.<aq> 60. so ich <aq>Anno<aq> 1681. den 19. <aq>Augusti<aq> zu Wittenberg Herrn <aq>Thebesio<aq> in sein Stammbuch geschrieben. ¶ <aq>Sobriam à turbis gravitatem, Severam vita (Q230)
  35. Ein Exempel von 2. Strophen soll uns geben die Bewillkommnung der Stadt Wittenberg/ als wenn der Durchl. Churfürst zu Sachsen darinn seinen Einzug hielte. ¶ 1. Satz. ¶ O Himmel schmücke dich/ (Q229)
  36. wie zur Anweisung dieses ist/ von Abscheidung eines guten Freudes: ¶ 1. ¶ Fahr wohl geliebter Freund/ diß seuffzet noch mein Hertze/ (Q228)
  37. so soll folgendes Begräbniß-Gedichte unsre Meinung vorstellen. [S] ¶ Der Port ist wohl erreicht/ itzt still ich mein Verlangen/ (Q227)
  38. Uns soll alhier zum Exempel seyn/ eine Aufmunterung des Gemüthes: ¶ 1. ¶ Was wilstu dich mein Hertze selbst verzehren? (Q226)
  39. Ein Exempel einer <aq>Parodie<aq> giebt Herr <aq>D.<aq> Müller in seiner Creutz- und Leidens-Schule über die Worte des weltlichen Liedes: [S] ¶ Lebt iemand so wie ich/ so lebt er kümmerlich etc. (Q225)
  40. Mit Gegenhaltung der Worte <aq>Augustini<aq>. ¶ 63 40 128 4 52 26 76 ¶ <aq>Inter Brachia Salvatoris D. Jesu mei, vivere<aq>, ¶ 26 52 61 39 22 19 44 640. ¶ <aq>& mori cupio, ut in eo maneam<aq> ¶ Worauff hernach die Verße können eingerichtet werden (Q224)
  41. Die andere wird also gemacht/ als zu einem Paten-Zettel: ¶ JEsus soll der Morgen-Stern liebster Pate stetig bleiben/ (Q223)
  42. Also ein Hertz. ¶ Treue Hertzen/ (Q222)
  43. Zum Exempel soll seyn der Nahme ¶ Daniel von Helmrich/ ¶ meines hochgeehrten <aq>Patronis<aq>, aus solchem kommt nach dem Buchstaben Wechsel heraus: ¶ In Leid kam Ruhe Lohn. ¶ Solches kan in folgende Verße gebracht werden: ¶ Der Morgen folgt auff di (Q221)
  44. 1. ¶ JCh steh unter deinem Kreutz/ ach mein JEsu gantz verlassen/ (Q220)
  45. wie folgender Buß-Seuffzer den Nahmen JESUS heraus bringet. (Q219)
  46. Wann die ersten Buchstaben aller Wörter/ so in den Verßen auff einander folgen/ zusammen gelesen werden e.g. in dem Worte JESUS. ¶ Jch Erquicke Sinn Und Seele. (Q218)
  47. Diese Form-Reime werden auff zweyerley Arten gemacht (a) wenn der erste Buchstabe einer ieden Zeile von oben biß unten wieder zusammen gesetzt wird als: JESUS. ¶ In mein Hertze soll kein GOtt/ als mein süsser Jesus kommen/ (Q217)
  48. Ich bin vorwitzig gewesen solches Irrgedichte also vorzustellen: ¶ Wie irret doch der Menschen Sinn/ (Q216)
  49. Wie diß Exempel einer Ode auff Pfingsten weiset. ¶ 1. ¶ Die Andacht rufft/ HErr fülle meine Sinnen/ (Q215)
  50. Wer meine Meinung nicht sattsam kan fassen/ der beliebe folgendes Exempel einer ,[aq]Sextinne[/aq] auff eine Hochzeit anzunehmen/ von dem Liebes-Kusse. [S] ¶ 1. Der Zucken den die Welt vor ihre Freunde trägt/ (Q214)

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