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- Ein Exempel soll folgende <aq>Sententz<aq> machen/ aus dem <aq>Ambrosio, Epist.<aq> 60. so ich <aq>Anno<aq> 1681. den 19. <aq>Augusti<aq> zu Wittenberg Herrn <aq>Thebesio<aq> in sein Stammbuch geschrieben. ¶ <aq>Sobriam à turbis gravitatem, Severam vita (Q230)
- Ein Exempel von 2. Strophen soll uns geben die Bewillkommnung der Stadt Wittenberg/ als wenn der Durchl. Churfürst zu Sachsen darinn seinen Einzug hielte. ¶ 1. Satz. ¶ O Himmel schmücke dich/ (Q229)
- wie zur Anweisung dieses ist/ von Abscheidung eines guten Freudes: ¶ 1. ¶ Fahr wohl geliebter Freund/ diß seuffzet noch mein Hertze/ (Q228)
- so soll folgendes Begräbniß-Gedichte unsre Meinung vorstellen. [S] ¶ Der Port ist wohl erreicht/ itzt still ich mein Verlangen/ (Q227)
- Uns soll alhier zum Exempel seyn/ eine Aufmunterung des Gemüthes: ¶ 1. ¶ Was wilstu dich mein Hertze selbst verzehren? (Q226)
- Ein Exempel einer <aq>Parodie<aq> giebt Herr <aq>D.<aq> Müller in seiner Creutz- und Leidens-Schule über die Worte des weltlichen Liedes: [S] ¶ Lebt iemand so wie ich/ so lebt er kümmerlich etc. (Q225)
- Mit Gegenhaltung der Worte <aq>Augustini<aq>. ¶ 63 40 128 4 52 26 76 ¶ <aq>Inter Brachia Salvatoris D. Jesu mei, vivere<aq>, ¶ 26 52 61 39 22 19 44 640. ¶ <aq>& mori cupio, ut in eo maneam<aq> ¶ Worauff hernach die Verße können eingerichtet werden (Q224)
- Die andere wird also gemacht/ als zu einem Paten-Zettel: ¶ JEsus soll der Morgen-Stern liebster Pate stetig bleiben/ (Q223)
- Also ein Hertz. ¶ Treue Hertzen/ (Q222)
- Zum Exempel soll seyn der Nahme ¶ Daniel von Helmrich/ ¶ meines hochgeehrten <aq>Patronis<aq>, aus solchem kommt nach dem Buchstaben Wechsel heraus: ¶ In Leid kam Ruhe Lohn. ¶ Solches kan in folgende Verße gebracht werden: ¶ Der Morgen folgt auff di (Q221)
- 1. ¶ JCh steh unter deinem Kreutz/ ach mein JEsu gantz verlassen/ (Q220)
- wie folgender Buß-Seuffzer den Nahmen JESUS heraus bringet. (Q219)
- Wann die ersten Buchstaben aller Wörter/ so in den Verßen auff einander folgen/ zusammen gelesen werden e.g. in dem Worte JESUS. ¶ Jch Erquicke Sinn Und Seele. (Q218)
- Diese Form-Reime werden auff zweyerley Arten gemacht (a) wenn der erste Buchstabe einer ieden Zeile von oben biß unten wieder zusammen gesetzt wird als: JESUS. ¶ In mein Hertze soll kein GOtt/ als mein süsser Jesus kommen/ (Q217)
- Ich bin vorwitzig gewesen solches Irrgedichte also vorzustellen: ¶ Wie irret doch der Menschen Sinn/ (Q216)
- Wie diß Exempel einer Ode auff Pfingsten weiset. ¶ 1. ¶ Die Andacht rufft/ HErr fülle meine Sinnen/ (Q215)
- Wer meine Meinung nicht sattsam kan fassen/ der beliebe folgendes Exempel einer ,[aq]Sextinne[/aq] auff eine Hochzeit anzunehmen/ von dem Liebes-Kusse. [S] ¶ 1. Der Zucken den die Welt vor ihre Freunde trägt/ (Q214)
- Ein Exempel soll folgendes Leichen-Gedichte seyyn: ¶ Mein Pilgram eile nicht/ (Q213)
- deßgleichen <aq>Halman<aq> in seinen Begräbnüß-Gedichten <aq>pag. 83<aq>. gar artlich weiset/ daher ich bin bewogen worden/ eben dergleichen Exempel zu setzen/ von den Worten Fall und Fallen/ also: ¶ Sonnet. ¶ Diß Leben ist ein Fall wo nichts als F (Q212)
- und [S] habe ich solches in meinem verlohrnen Kinde gewiesen/ so ich zu ehren Herr <aq>D.<aq> Mayern verfertiget; anietzo aber ein Exempel zu setzen/ soll folgendes Rätzel oder <aq>Aenigma<aq> seyn/ von einem Flohe. Vom Fleisch gebohren seyn/ und von de (Q211)
- Es werden diese [vers communs, J.T.] am meisten zu Glückwünschungen/ zu Freuden-Zeiten angewendet/ wie ich dergleichen Verße bey Einweihung der <aq>Catheder Lutheri<aq> in Wittenberg/ so Ihro <aq>Magnificentz<aq> Herr <aq>D. Joh. Frid.<aq> Mayer/ mein (Q210)
- Zur Anweisung eines Exempels ist folgendes Carmen/ auff die Leiche/ Herr Müllers/ <aq>Medicinae Doct.<aq> in Wittenberg Anno 1684. den 22. <aq>Novembris<aq>, in eines andern Nahmen von mir gemacht. ¶ Ist mehr kein Perlen Tranck? nicht kräfftige <aq>Asp (Q209)
- Süsser JEsu wertheste Himmels-Sonne (Q208)
- deßgleichen geht es auch an mit dem i und ui/ als Sünden finden/ (Q207)
- als Barmhertzigkeit (Q206)
- wie wohl der berühmte <aq>Zesius Loc. cit. p.<aq> 95. und <aq>p.<aq> 107. es verwirfft/ so hat doch Hoffmanswaldau/ <aq>Caspari<aq> und andere gar offt solches gebraucht/ daß sie Leid mit Ewigkeit reimen (Q205)
- wiewohl <aq>Zesius<aq> solches <aq>pag.<aq> 99 seines <aq>Helicons<aq> nicht will gar wohl zulassen/ daß man GOtt und Gebot/ solle reimen/ doch finde ich keine erhebliche Ursachen/ warumb solches nicht solte angehen (Q204)
- Wer hier die Ewigkeit sucht/ muß noch eh‘ vergehn/ (Q203)
- Verstrichner Glantz/ gebleichte Pracht/ verweißtes Heiligthum etc. (Q202)
- GOtt wird von uns geliebt und auch gepreiset. (Q201)
- Die Wollust bahnt auff Schwanen küssen/ (Q200)
- Den Himmels-Schlüssen wiederspricht kein Mensch. (Q199)
- Wenn ein Wort sich mit einem Jod anfänget/ als Jerusalem etc. und das vorhergehende Wort sich mit einem e geendiget hat/ so kan das e doch stehen bleiben/ als: das liebe Jericho. (Q198)
- als: Eh’mann/ Weih’rauch (Q197)
- als: Glied/ Glück/ Gnade/ gnau/ grade/ vor Gelücke/ Genade etc. (Q196)
- Die Beywörter werden offt gantz wiedrigen Sachen zugelegt/ als die schöne Sünde/ da doch keine Sünde schön (Q195)
- also sage ich: Gott ist das beste Heyl in dieser Sterbligkeit/ oder auch: GOtt ist in dieser Sterbligkeit das beste Heyl. (Q194)
- Wuste <aq>Orpheus<aq> seine <aq>Proserpinam<aq> aus der Höllen mit siener Harffe zu bringen/ so weiß die Dichterey durch ihren lieblichen Thon/ einen verirrten Melancholischen Saul wiederum auffzurichten. (Q193)
- Ein kluger <aq>Darius<aq> nimt offt so lieb die armselig-doch treumeinend gegebene Gabe an/ als eine von grosser Phariseer Hand überreichte Heichel <aq>Jubele<aq>, die den Werth zum Grunde und Zeige-Mutter/ den Betrug aber zum Vorhange hat. (Q192)
- WEr sich die Niedrigkeit nicht mehr will meistern lassen/ [...][S][...] Seiner wegen eitler Tugenden und Gelehrsamkeit überaus lieben Freunde/ und sehr fleißigen begierigen <aq>Auditori<aq>, schriebe dieses eilfertig doch aufrichtig mit hertzlichen Wunt (Q190)
- Worbey ich etliche Sachen/ so noch niemahlen das Tage-Licht gesehen/ dörffte anhencken/ so fern mir GOtt Leben und Gesundheit verleihet (Q189)
- Der erste Urheber ist im Jahr 1560. gewesen <aq>Michael Stivelius<aq>, ein Prediger in Sachsen/ der solche erfunden/ diesem ist anietzt nachgefolget <aq>M. Johann Henningius<aq> in Quedlinburg/ welcher nicht allein die einfache/ sondern auch die andern So (Q188)
- §. 4. Nicht genung ists/ wie etliche meinen/ wenn man nur reimen könne/ und dörffe man dahero keiner nothwendigen <aq>prosodi<aq>; allein von denen heist es/ was Lutherus zu einem sagte/ welcher meinete/ er könne eine Predigt vom Zaune brechen/ ja spr (Q187)
- §. 7. Und wann über diß auch kein anderer Nutzen daraus entstünde/ als ein geweihtes Lorbeer-Blat/ welches Kayser <aq>Fridricus II.<aq> dem ersten Poeten <aq>Celtes<aq> hat reichen wollen/ in einem Crantze/ dergleichen Crantz <aq>Otto I.<aq> der Kayse (Q186)
- Welchen <aq>Hieronymus in Praef. Esdr. & Nehem. fol. 9. Tom. 4. <aq>macht: <aq>judicare tantum de aliis, & ipsi nihil facere noverunt<aq>. (Q185)
- Absonderlich aber soll man sich befleißigen die Heydnischen Götter und ihre Nahmen so viel möglich zu vermeiden/ wie Hoffmannswaldau in der Vorrede seiner Helden-Brieffe/ und Zesius in seinem deutschen <aq>Helicon<aq> davon handeln. (Q184)
- Ein dichter soll vornehmlich seine Arbeit dahin anstellen/ daß er GOtt zu Ehren dichte/ wie solches absonderlich die Oden erfodern. (Q183)
- EIne <aq>Parodie<aq> sonst Gegen-Gedichte genannt ist/ wann ich eines Gedichtes Meinung auff gar andere Sachen <aq>applicire<aq>, als wenn man die weltlichen Erfindungen ins geistliche setzt/ und sind solche bey denen alten grichischen und lateinischen Po (Q182)
- §. 5. Was etliche denen Poeten angedichtet/ als wenn ihre gantze Wissenschafft eine Unsinnigkeit sey/ daß hat <aq>Plato<aq>wiederlegt/ wann er spricht: <aq>Nullum posse esse Poetam sine afflatu divino<aq> und <aq>Ovidius<aq>: [S] ¶ <aq>Est Deus in nobi (Q181)
- und hat keine Kunst die Freyheit/ welche die Dicht-Kunst erlanget/ daß sie Todte lebendig und redend kan vorstellen/ Steinen und Bäumen/ Lippen und Augen anbilden etc. daß sie bald aus der Lufft ins Meer/ aus der Höllen in Himmel steiget etc. (Q180)