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- In der vierdten: GOtt ist alleine Allmächtig; sind diese: Gott ist allmächtig; und: was nicht Gott ist/ ist nicht allmächtig. In der fünften: Alle Menschen/ ohne der HErr Christus/ sind sündig: sind folgende: Christus ist nicht sündig; aber die ande (Q7221)
- Die achte Arth. ¶ Ein Mensche/ welcher Gott/ doch mit Vertrauen/ scheuet/ (Q7220)
- Die siebende Arth. ¶ Ein Frommer/ dessen Furcht auf Gottes Drohnung schauet/ (Q7219)
- Die sechste Arth. ¶ Des Höchsten Augen nicht aus seinen Augen setzen/ (Q7218)
- Die fünffte Arth. ¶ Wer nur den Höchstes scheut in allen seinen Wesen/ (Q7217)
- Ein gantzer [aq]SYLLOGISMUS[/aq]. ¶ Ein Vater liebt sein Kind und kan es nicht vergessen/ ¶ […] ¶ [aq]NB[/aq]. Der [aq]Syllogismus[/aq], kurtz gefaßt/ ist dieser: Ein Kind wird von seinen Eltern geliebt: Fromme sind Gottes Kinder; darum werden s (Q7216)
- Die vierdte Arth. ¶ und zwar ¶ Ein [aq]ENTHYMEMA[/aq]. ¶ Gott hat sich ewiglich mit solchen Sinn verlobet/ ¶ […][S][..] ¶ [aq]NB. 1[/aq]. Der gantze [aq]Syllogismus[/aq] dieses [aq]enthymematis[/aq] müste folgender seyn: Mit wem sich GOtt ve (Q7215)
- nach dem ich aber die Liebe [aq]ab effectu[/aq] beschrieben habe/ so sich auch durch der Engel Schutz erweist/ als hat solcher Umstand auch mit angeführet werden können. ¶ Die dritte Arth. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] Dem ist der Höchste huld/ der ih (Q7214)
- Die andere Arth. ¶ [aq]Quis[/aq]. Wer sich des Höchsten Furcht in seine Seele pflantzet/ (Q7213)
- Ich wil zum Exempel vor mir nehmen folgende [aq]proposition[/aq]: Der Gottfürchtige ist GOtt lieb; oder wie die Heil. Schrifft redt: Wer GOTT fürchtet der ist ihm angenehm. ¶ Die erste Arth. ¶ [G: [aq]Subjectum[/aq]] Wer seinen GOtt erkennt und ihn (Q7212)
- Diß gab mir Anleitung [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Andreae Christoph Schubarthen/ anitzo Churfürstl. Durchl. zu Brandenburg [aq]Consistorial[/aq]-Rath bey dem Hertzogthume Magdeb. wie auch [aq]Pastori[/aq] bey der Ulrichs Kirchen allhier in Ha (Q7211)
- Als/ ich setze diese [aq]proposition[/aq]: Jesus Leyden gereicht allen armen Sündern zu Trost; dieselbe könte auf folgende Art ausgearbeitet werden. ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] Dein Leiden/ Pein und Tod/ (Q7210)
- Hieher gehöret das Lateinische Gedichte/ welches Anno [aq]1683. Tit[/aq]. Herrn [aq]JOHANNI PASTOCHIO, Panonio Exuli, Collegae Nono[/aq] an unserm [aq]Gymnasio[/aq], da Er nebst seinem gantzen Hause an der Pest drauff gieng/ gleichsam zum Andencken (Q7209)
- [aq]Conf. hujus tit. §. 33[/aq]. alwo die [aq]propositio[/aq]: Gott ist unser Geleitsmann durch einen [hebr.] erweitert ist. (Q7208)
- die Menschen werden von Gott geliebt (Q7207)
- iede Sünde ist schädlich (Q7206)
- Ich gebe die [aq]ration[/aq]: Denn der Satan stellet ihnen nach. Dieses kan in folgenden [aq]Syllogismum[/aq] gebracht werden. ¶ Wem der Satan nachstellet der sol nicht sicher seyn. ¶ […] ¶ [[aq]Conclusio per de & adhortat[/aq].] Last nicht die Si (Q7205)
- Der daher fliessende [aq]Syllogismus[/aq] ist folgender: ¶ Wobey man sich vieler Gefahr zu besorgen hat/ das fängt man billich mit Wunsch und Gebet an. ¶ […] ¶ [G: [aq]Minor[/aq].] Das Jahr hat vieler Noth sich jährlich zu besorgen/ (Q7204)
- Also hab' ich abermahl die [aq]proposition[/aq] vor genommen: Die H. Schrifft ergetzet: [aq]Ratio[/aq]. Denn sie versichert uns der Gnade GOttes. Daraus fliest folgender [aq]Syllogismus[/aq]. ¶ Was uns der Gnade GOTTes versichert/ das ergetzet; ¶ [ (Q7203)
- Als ich nehme etwan die [aq]proposition[/aq] vor mich: Ein Christe darff sich nicht fürchten. Die [aq]ration[/aq] ist. Denn Gott schützt ihn. Hieraus fliesset nun folgender [aq]Syllogismus[/aq]: [S] ¶ Wen GOTT schützt der darff sich nicht fürcht (Q7202)
- Als ich setzte meinem vormahls treuen und liebgewesenen [aq]Praeceptori[/aq], hernach aber auch in meinem itzigem Amte nahmhafften [aq]Antecessori[/aq], dem seel. Herrn [aq]M. JOHANNI MARCI[/aq], im Nahmen der sämtlichen [aq]Collegen[/aq] bey dessen (Q7201)
- Demuth und Ruhmräthigkeit. ¶ [G: R] Der Klugheit Wagen führt dich durch die gantze Welt. (Q7200)
- Und hieher gehöret das Gedichte/ welches auf die Hochzeit [aq]Tit[/aq]. Hn. Andreä Ockels [aq]J.U.D[/aq]. und des Schöppenstuhls in Magdeburg. Hertzogthume hochverordneten Assessoris, mit Jungfer Christinen Elisabethen geb. Matthesien [aq]1686[/aq (Q7199)
- Ich gab ehmahl diese [aq]proposition[/aq] vor auszuarbeiten: [aq]Vita humanae est fallaciarum plena[/aq]. Dieselbe wurde also vorgebracht: [S] ¶ [G: [aq]Propos[/aq].] [aq]Tempora mortalis vitae sunt fraude doloque[/aq] ¶ […] ¶ Der Geist/ den Go (Q7198)
- Auf den Hintrit des oben angeführten Hochverdienten Mannes [aq]Tit[/aq]. Herrn [aq]D[/aq]. Gottfried [S] [aq]OLEARII[/aq], weyland [aq]Superintendentis[/aq] allhier/ wurde im Nahmen der [aq]Collegen[/aq] des [aq]Gymnasii[/aq] etwas auffgesetzt/ (Q7197)
- Anno [aq]1686[/aq]. den [aq]12[/aq]. Julii hatte [aq]Tit[/aq]. Herr Michael Friederich Drachstedt [aq]Medicinae Doctor[/aq] und [aq]Practicus[/aq] allhier in Halle mit Jgf. Catharinen Margarethen/ geb. Gericken zu Berlin Hochzeit/ auff dessen Eh (Q7196)
- Ich will anitzt den Brieff mit dessen Beantwortung/ weil sie zusammen gehören/ mit hersetzen. ¶ Anbinde-Brieff. ¶ [G: [aq]Exordium petitio[/aq].] Wo nickt der Sonnen Blick/ so dich vor dißmahl ehret/ (Q7195)
- Als ich nur anfieng in der deutschen Poesie was vorzu nehmen/ habe ich meinem damahligen [aq]Hospiti[/aq] Herrn Volrath Drachstedten/ E. E. Hochweisen Raths Geheimten/ wie auch vornehmen Geschlechter und Pfänner Anno [aq]1669[/aq]. einen neuen Jahr-W (Q7194)
- Ein Exempel dessen hab' ich dem Gedichte erwiesen/ welches ich auff den Hintrit [aq]Tit[/aq]. Herrn Johann Rudolph Kesersteins/ weyland Sr. Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Amts-Geleitmann zu Eylenburg/ im Nahmen des Herrn SchwiegerSohns verfertiget/ das (Q7193)
- Diese Arth hat mir gefallen/ da ich einsmahls einem guten Freunde muste ein Gedichte auf den Nahmans-Tag [aq]Tit[/aq]. Herrn Christoph Schraders/ Churfürstl. Hoff-Prediger allhier/ etc. nicht lange nach der allhier geschehenen Huldigung auffsetzen. Es (Q7192)
- Bey der Ausarbeitung ist folgendes beobachtet worden/ [aq]1[/aq]. ist des Zorns des Papisten/ welchen nach sie noch immer solche Stiffter wieder an sich zu bringen gedencken/ nur gespottet/ und also [aq]per generosum contemptum[/aq] der Gegensatz abge (Q7191)
- Ich setze zum Exempel hieher das Gedichte/ welches ich auff die Hochzeit meines Hn. Schwagers [aq]Tit[/aq]. Christian Jacob Ratschens/ wohlbestalten Amt-Verwalters zum Wendelstein/ [S] als Er Anno [aq]1685[/aq]. den [aq]1. Dec[/aq] sich mit Jungfer (Q7190)
- [G: [aq]Narratio[/aq].] Zwo Nymphen führen einst auff einem klaren Flusse/ (Q7189)
- Hieher gehöret das Gedichte/ welches auff Jungf. Annen Reginen/ [aq]Tit[/aq]. Herrn Rathsmeister Reichhelms seel. hinterlassener Jungfer Tochter Hochzeit zwar gemacht/ aber weil Sie [S] zuvor starb/ nicht gedruckt wurde. Darinnen ist die [aq]propositi (Q7188)
- [aq]§. 26[/aq]. Anno [aq]1677[/aq]. den [aq]4[/aq]. Septembr. wurde dem [aq]Tit[/aq]. Herrn Dieterich Gebhard Wallburger/ [aq]Medicinae Doctori[/aq], seine [aq]Doctor[/aq]-Würde zu Jena gereichet. Solchem wünschte sein Schwager damahl aus Lei (Q7187)
- Als: Anno [aq]1684[/aq]. den [aq]24[/aq]. Junii wurde Frau Elisabeth geborne Unzerin/ Herr Vollradt Drachstedt E. E. Hochw. Raths weyland geheim-[S]tens und vornehmen Pfänners/ hinterlassene Witbe/ meine viele Jahre gewesene [aq]hospita[/aq] und so (Q7186)
- Als etwan in folgenden ist die [aq]propositio[/aq]: [aq]CHRISTUM CANAM[/aq]; die Ursache dieses Entschlusses ist/ [aq]quia omnia condidit & conservat[/aq]. Welches denn per [griech.] [aq]objecti[/aq] erweitert worden. ¶ [G: [aq]Proposit[/aq].] [a (Q7185)
- Und hieher kan ich nun das [aq]Ecedium[/aq] des seel. [aq]M[/aq]. Samuelis Gottfried Saalbachs/ meines [aq]Antecessoris[/aq] mitziehen/ welcher in der [aq]Contagion Anno 1682. d. I. Septemb[/aq]. bey hiesiger Stadt mit blieb. Es lautet dasselbe al (Q7184)
- Sonst hab ich auch ehmahl auff den andern Sonntag nach [aq]Epiphanias[/aq], von der Hochzeit zu Cana aus der [aq]36[/aq]. Ode des ersten Buchs der [aq]Carminum[/aq] des [aq]Horatii[/aq] folgende [aq]parodiam[/aq] machen lassen/ in welcher die [a (Q7183)
- Als Ihre Durchlauchtigkeit Hertzog Christian von Gothe mit dem Hertzoglichem Fräulein von Merseburg/ Fräulein Christianen/ Hochfürstlich Beylager hielt/ ist in eines andern Nahmen folgendes verfertiget: ¶ [G: [aq]Propositio[/aq].] Erfreue/ Sachsen/ d (Q7182)
- [aq]§. 23[/aq]. Als des Herrn Rathsmeisters [aq]Doct[/aq]. Johann Christian [aq]GVEINZII[/aq] jungste Tochter erster Ehe/ Jungf. Christiana Elisabeth/ [S] mit [aq]Tit[/aq]. Herrn Christian Hiepen/ wohlverordneten Ober-Pfarr zu Walhausen/ Anno [aq (Q7181)
- In der ungewöhnlich grossen Pest/ welche Anno [aq]1681[/aq]. das liebe Eißleben/ das Vaterland des seel. Lutheri/ befiel/ blieb auch alsobald zu Anfange der seelige Herr [aq]M[/aq]. Christoph Pelsius/ wohlverordneter [aq]Pastor[/aq] der Kirchen zu (Q7180)
- [aq]§. 22[/aq]. Im Jahr [aq]1681[/aq]. den [aq]9. Augusti[/aq] starb Frau Anna Regina/ gebohrne Warlitzin/ [aq]Tit[/aq]. Herrn Andreæ Beckers/ E. E. Hochw. Raths alhier geheimden/ Oberbornmeisters im Thal/ auch vornehmen Apotheckers Eheliebste/ (Q7179)
- Als aus des [aq]Horatii Lib. I. Carm[/aq]. oder [aq]3[/aq]. habe ich einsmahls folgende [aq]proposition[/aq] zur Materie [aq]dictirt. QUI PRIMUS NAVIGAVIT, FUIT AUDACISSIMUS[/aq]. Die [aq]ratio[/aq] war: [aq]NAM MARE EST PLENUM PERICULORUM[/aq (Q7178)
- Die [aq]propositio[/aq] ist: [aq]DEUM LAUDABO[/aq]. ¶ [G: [aq]Ratio[/aq].] [aq]Ille Deus, patriis huc me qui traxit ab arvis[/aq], (Q7177)
- Auff [aq]Tit[/aq]. Herrn Dietrich Gebhart Walburgers/ damahl [aq]Medicinae Licentiati[/aq] Hochzeit erster Ehe wurde von seinem Schwager folgendes überreicht/ welches aus dem bekanten Sprich-Wort: [aq]Medice, cura te ipsum[/aq]; hergenommen worden. (Q7176)
- [aq]§. 20[/aq]. Anno [aq]1684[/aq]. den [aq]18[/aq]. Novembris ließ sich [aq]Tit[/aq]. Herr Christoph Schrader/ Churfürstliche Durchl. wohlbestallter Hoff-Prediger in Halle und das zu dem Hertzogthume Magdeb. verordneten [aq]Consistorii[/aq] h (Q7175)
- [aq]§. 19[/aq]. Anno [aq]1680[/aq] den [aq]12[/aq]. Julii wurde die HochFürstliche Leiche des vormahl höchst-seeligsten [aq]ADMINISTRATORIS[/aq] des damahl sogenandten Magdeburgisch. Ertzstiffts Herrn Augusti/ Hertzogs zu Sachsen etc. nacher Wei (Q7174)
- [aq]§. 18[/aq]. Damit der Durchlauchtigste Chur-Printz/ Herr Friedrich/ Marggraf zu Brandenburg [aq]&c. &c. &c[/aq]. unser gnädigster Herr/ dem Herrn Vater in der Ordnung folgen mö-[S]ge/ so rücke ich die Bewilkommung mit ein/ welche Ihm und seiner (Q7173)
- Als Ihre Churfürstliche Durchl. zu Brandenb. unser gnädigster Herr/ Anno [aq]1681[/aq]. den [aq]4[/aq]. Junii die Erbhuldigung des Hertzogthums Magdeburg alhier zu Halle einnahm/ muste meine Wenigkeit im Nahmen des [aq]Gymnasii[/aq] was auffsetzen (Q7172)