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  1. BIß anhero haben wier/ nach dem uns von der allmächtigen Gerechtigkeit GOttes zugemessen- und mit grosser Barmhertzigkeit abgewogenen Gnaden-Theil/ des Füklein wenigen Verstandes/ was nemlich die Verß-Kunst sei […] angezeiget und vorgetragen. (Q2135)
  2. In zu Gemüth-fassung dessen/ wollen wier (negst hülfreicher Gnaden-verleihung der allerheiligsten Mayst. Gottes/) zeigern hoch-herrliche Wissenschafft/ deutscher Verß-Kunst/ richtig/ kurtz/ hell und deutlich/ vorzutragen/ uns mit Mühe unbemühet erfin (Q2134)
  3. [aq]Juva! Domine JESU juva![/aq] (Q2133)
  4. alsdann dancke ich erfreuet meinem GOtt/ daß nicht allein die öde- und Gesetz-Welt; besondern auch die erfüllungs Zeit/ beydes unter denen in GOtt gelahrten/ Reichs- und Rechts-verständigen/ Artznei-weisen/ und Vernunfft-Lehre erfahrnen/ so viel Sinnr (Q2132)
  5. Sehl. H. Rist (Q2131)
  6. und andere Tugend-Lehrer/ jene mehr den Nahmen als die Lehre/ wie [aq]Hector[/aq] der [aq]Trojaner[/aq], [aq]Achilles[/aq] der Grieche/ [aq]Samson[/aq] der Jude/ [aq]Iudas[/aq] der Maccabeer/ (Q2130)
  7. zu dem ich annoch gar jung (zwar dem Allgewaltigen sey Lob/ an Jahren/ nicht an Gnaden-Gaben dessen Mayst.) und dannenhero unerfahren: jedennoch alldieweilen auch die einfältigkeit ihre Liebhaber weiß und kennet/ gleich einig die Ewigkeit keinen überfl (Q2129)
  8. Seelen-Trost/ Gnaden-reich/ Sünden-Gifft/ (Q2128)
  9. sondern vielmehro solches einer Gott-Kunst- und Tugend-lieben-[S]den Seelen/ selbst aus dem Gebrauch und Wort-klang/ zuerlernen/ heimstellend. (Q2127)
  10. Wann ich aber Hochwerthe Herren/ bey außfertigung dessen/ mich deren [aq]in campis Elysiis[/aq], (gemäß Heidnischer pietät/) jetzwallenden/ beneben denen so zum Theil in die Triumpf-Palläste himmlischer Thronen/ albereits eingezogenen/ zum theil GOtt (Q2126)
  11. Massen ein anders ist kluge Erfindungen haben/ ein anders ist dieselbe in Reim-arten fügen und binden können. Nicht wenige werden gefunden/ die zwar den Geist ihres Verstandes durch die Flügel der Vernunfft/ über die gemeine ersinnungen tragen/ und in (Q2125)
  12. DEr wenigen Wenigkeit des Verstandes meiner Jünglingschaft gemäß/ halte mich beredet; es sei die höchste Unnötigkeit/ die tausend wunder-edle Kunst/ der vortrefflichen Dichterei/ als die im Lobe an Mangel keinen Mangel spüret/ weiter zubeloben/ und (Q2124)
  13. Die Mittele betreffend/ durch Hülfe deren man zeigern Wissenschafft kan habhafft werden/ sein diese: ¶ [aq]I.[/aq] ¶ DAß zu foderst/ die Geister der ebenbildigen Kreatur Gottes/ welche/ sothane durch ein [aq]Singulare bonum intellectuale[/aq], aus gan (Q2123)
  14. [aq]Finis[/aq] oder der Zwekk/ dieser Kunst ist: daß durch Hülfe der süßklingenden [aq]Harmonia[/aq]: vieler zierlich-eingefügten Wort-Glieder/ mancher art/ von herrlich- und vernünfftigen Red-arten leuchtende/ beides zum högsten Preiß/ des Allgew (Q2122)
  15. massen sie bey denen anjtzo im Reich der Prinzeßin dieser Erden/ (als dem edlen Bodem deutscher Christenschaar/) befindlich-Hochedel wehrten Herren Poeten/ mehr der stete als des Lesens [S] werden würdig erfunden werden. (Q2121)
  16. Beschluß: […] (Q2120)
  17. Das [aq]V.[/aq] Kapitel. Von etzlichen neu erfundenen fast herrlich fliessend- und zum gebrauch angenommenen Reim-gattungen. (Q2119)
  18. Das [aq]VI.[/aq] Kapitel. Von dem dritten und letzten Reim-Geschlächt der Haubt-arten deutscher Vers-Kunst. (Q2118)
  19. Das [aq]III.[/aq] Kapitel. Von dem andern Haubt-geschlächt der Versen und dessen mancher art Gattungen. (Q2117)
  20. Das [aq]II.[/aq] Kapitel. Von dem lang-kurtzen: oder fallenden Reim-geschlächt und dessen mancherlei gattungen. (Q2116)
  21. [aq]Juva! Domine JESU juva![/aq] Des Andern Theils/ Der Einleitung zur deutschen Verß-Kunst/ […] Das [aq]I.[/aq] Kapitel. Von den Eigenschafften der endreimungen/ und wie dieselbe zuersinnen. (Q2115)
  22. Das [aq]VII.[/aq] Kapitel. Von etzlichen gemeinen; jedoch bey außfertigung eines Gedichtes wolbeobachtenden Aufmerckungen. (Q2114)
  23. Das [aq]VI.[/aq] Kapitel. Enthaltend die anweisung der drei-vier-und mehr-silbigen Wörter/ das ist: zeigend/ welche Glieder derselben kurtz oder lang sein. (Q2113)
  24. Das [aq]V.[/aq] Kapitel. Zeigende/ welche Glieder in zwei-silbigen Wörtern kurtz oder lang sein. (Q2112)
  25. Das [aq]IV.[/aq] Kapitel. Von Erforschung der Reim-maasen/ und zuforderst der ein-silbigen Wörter. (Q2111)
  26. Das [aq]III.[/aq] Kapiel. Von den Reim-maasen und wie viel arten derselben. (Q2110)
  27. Das [aq]II.[/aq] Kapitel. Begreifende die zwei-stämmige Ab- und Eintheilung/ der Verß- und Reim-Kunst. (Q2109)
  28. [aq]Juva! Domine JESU juva![/aq] Des Ehrsten Theils/ Der Einleitung zur deutschen Verß-Kunst/ […] Das I. Kapitel. Was die deutsche Verß-Kunst/ von deren Zwekk und herrlichen Nutzbarkeit/ wie auch höchstnötig dazu gehörenden Mittelen. […] (Q2108)
  29. [aq]VIII.[/aq] LOB- und Ehren-Liedgen. (Q2107)
  30. [aq]VII.[/aq] (Q2106)
  31. [aq]VI.[/aq] (Q2105)
  32. [aq]V.[/aq] Hertz-geneigtes Bruder-Lob- und schuldiges Ehren-Lied. (Q2104)
  33. [aq]IV.[/aq] Dem Ehrnfesten/ Groß-Achtvahren und Wolgelahrten Hr. [aq]ALHARDO MOLLERO[/aq] […] (Q2103)
  34. [aq]III.[/aq] (Q2102)
  35. [aq]II.[/aq] (Q2101)
  36. [aq]I. Praestantissimo & Literatissimo viro-juveni Dn. ALHARDO MOLLERO […][/aq] (Q2100)
  37. WolEhrnfeste/ GroßAchtbahre und Wolfürnehme insonders Hochwertgeehrte wolgeneigte Herren. (Q2099)
  38. Denen Wol-Ehrnfesten/ Groß-Achtbahren/ und Wolfürnehmen Herren […] (Q2098)
  39. wie in der Melodey deß gemeinen Liedes etc. Durch Adams Fall ist gantz verderbt etc. ein solches Exempel zu lesen ist in dem II. Theil der Sonntags Andachten am 333. Blat/ daraus wir das erste Gesetzlein hier anfügen: ¶ O höchster GOTT! sih‘ an den (Q2097)
  40. [aq]MANTISSA. MONOSTICHA TYPOS VETERIS TESTAMENTI, cum HISTORIIS EVANGELICIS conferentia. Quibus accessit EMBLEMATUM SACRARUM. DECAS UNICA[/aq]. (Q2096)
  41. Anhang: Kurtze Verfassung fast aller Stamm- und Grundwörter unsrer Teutschen Sprach. (Q2094)
  42. Sendschreiben/ Den Zweck und Inhalt dieses Werkleins betreffend. [von Johann Michael Dilherr, J.T.] (Q2093)
  43. Christus ist der Wundertrauben/ (Q2091)
  44. Noch eine andre Art hat erstgerühmter Ubeda/ am 173. Blat in welchem das Reimwort/ nur mit einem Buchstaben ändert/ also: ¶ Die wir stets in Unglück schweben (Q2090)
  45. wie unser Rüstiger in seinen himmlischen Liedern I/ 3. gethan/ also: ¶ O Traurigkeit/ O Hertzenleid (Q2089)
  46. Ein Exempel ist zu sehen in den letzten Liede/ deß II. Theils der Sonntags Andachten am 380. Blate/ da in der 6ten Reimzeile geschwinde Noten (deren 16. auf einen Schlag gehen) folgen/ und darunter gesetzet ist: ¶ nach kurtzer Zeit vergehet. (Q2088)
  47. Der Echo wird auch artlich angeführet/ wann desselben Meldung beschihet/ und etliche Wörter solchen gleichsam vorstellen/ als wann Kain in der folgenden Geschichtrede saget: [S] ¶ --- Ich höre doch den Schall (Q2087)
  48. Ein Exempel sol seyn folgendes Liebs’ Gesang/ nach der Stimme: Wol dem/ der weit von [S] hohen Dingen etc. in welchem die Gottergebene Seele ihren H. JESUM suchet und von dem Gegenhall geschertzet wird. ¶ 1. ¶ Als ich bey jenem Bach gesessen/ […] ¶ (Q2086)
  49. In der gebundenen Rede ist die Wiederholung der Wörter und dergleichen Wortgleichung nicht weniger zierlich/ und artet der Reimung nach wie aus den nachgesetzten Geschichtreden/ und sonderlich aus den reuigen Kain zuersehen (Q2085)
  50. Jesus ist Christus (Q2084)

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