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- [aq]§. 11[/aq]. Der artliche Poet/ Herr Simon Dach/ wan er an seinen Damon schreibet/ nimmt er die Erfindung von der schönen Ergetzligkeit/ die er aus desselben sehr angenehmer Freundschaft und Lustspiel hat: ¶ Damon/ wo hinfort dich Preussen (Q2555)
- [aq]§. 9[/aq]. Herr Sieber/ als er auff einer Adelichen Geistlichen Jungfrauen Nahmens-Tag ein Gedicht verfertiget/ hat er die Erfindung genommen/ von dero Gottseligkeit und heiligen Wesen: ¶ Heilge Nimphe/ gönnt sies mir/ (Q2554)
- Ein Exempel ist dieses/ welches [S] wir aus Herrn Tscherning an Jacob Sebastian Lauremberg hieher setzen: ¶ Kom/ du neues Licht der Jugend/ (Q2553)
- [aq]§. 4[/aq]. An den Durchläuchtigsten/ Hochgebohrnen Fürsten und Herrn/ Herrn Fridrich/ Erben zu Norwegen [...] hat der HochEhrwürdige/ und Hochedle Herr Rist/ eine solche LobRede geschrieben/ daß Er in derselben auch die hohen Fürstlichen Tugende (Q2552)
- [aq]§. 3[/aq]. So hat der selige Herr Tscherning/ auf den Namens-Tag/ Frauen Magdal. Sanffte Lebinn/ gebohrner Lyrinn/ die Erfindung von ihren vornehmsten Tugenden genommen/ wie aus dem nachfolgenden zusehen/ dessen Lehrsätze unten [aq]lib. 4. c. 2. §. (Q2551)
- [aq]§. 2[/aq]. Der Herr von Boberfeld hat an Hn. Zincgräfen ein sehr sauberes Gedicht verfertiget/ und die [aq]Invention[/aq] sonderlich von desselben seltener Geschickligkeit genommen/ welches aus dem ersten Buch der Poetischen Wälder/ wir anhero setz (Q2550)
- [aq]§. 9[/aq]. Und in unserm Buche der Redlichen/ ist eine dergleichen [aq]Invention[/aq] enthalten/ auf Hn. Augustin Schaffhirten/ Beyder Rechten wolbeflissenen/ und Jungf. Anna Elisabethen Kühnin von Zittau/ ansehnliches Hochzeitfest/ aus Brandenburg/ (Q2549)
- [aq]§. 8[/aq]. Ein solches ist auch Hn. Tschernings Ode/ auf der edlen Poetin Jungf. Anna Memorata ihme übersendetes gelehrtes [aq]Epigramma[/aq]: ¶ Was gedenckst du/ Charitinne? (Q2548)
- [aq]§. 5[/aq]. Ingleichen auf Herrn Christoph Schlegels/ gekröhnten Poeten und der H. Schrift Licentiaten/ Predigern und [aq]Professoren[/aq] zu St. Elisabeth in Breßlau/ Hochzeit: ¶ Ich weis mich selber zwar/ (Q2547)
- [aq]§. 12[/aq]. Ingleichen an den nunmehr in GOtt verblichenen Herren Sennert/ zu Wittenberg: ¶ Als erst der Höllen-Gott/ Herr Sennert/ Euch verspürte/ (Q2546)
- [aq]§. 4[/aq]. Eine solche ist das weitleufftige Hochzeit Gedicht Herrn Flemmings/ welches er die Liefländische SchneeGräfin nennet/ und im [aq]4[/aq]. Buch seiner Poetischen Wälder beschrieben ist: [S] ¶ Es war ein schöner Tag im Himmel/ wie auf Er (Q2545)
- [aq]§. 2[/aq]. Ein Exempel solcher Fabel lesen wir im [aq]5[/aq]. Buche der Argenis/ in welchem Nicopompus auf das Fürstliche Beylager der Argenis und [aq]Poliarchus[/aq], ein herrliches [aq]Epithalamium[/aq] auffgesetzet/ welches wir Lateinisch hieher (Q2544)
- [aq]§. 5[/aq]. Herr Flemming redet/ in einem Sonnet/ das Schiff vor Niesen also an: ¶ So sey einmahl gegrüsst/ du durch drey halbe Jahre (Q2543)
- [aq]§. 16[/aq]. Zum Exempel kan uns sonderlich dienen/ das herrliche Gedicht des vortreflichen und geistreichen Poeten Herrn Siebers/ an unsern hocherleuchteten ElbeSchwan/ den tapfren Rist/ in welchen er sein hertzliches Mitleiden/ gegen unsern ruhmwür (Q2542)
- [aq]§. 52[/aq]. Fast auf gleichen schlag/ ist die Erfindung des Sonnets/ auf den Abschied von Brandenburg/ zur [aq]Inspection[/aq] nach Saltzwedel/ des vornehmen Theologi/ Herrn M. David Grossen/ Meine hochberühmten Gönners. ¶ Itzt denck ich gleich da (Q2541)
- [aq]§. 23[/aq]. So auch die Grabschrift der Jungfrauschaft/ bey Wolff Heinrich von Kreutzen Hochzeit/ zu Haseldorf. ¶ Hier liegt die Jungfrauschafft in einer langen Nacht/ (Q2540)
- [aq]§. 20[/aq]. Ein artliches Gedicht ist auch das baldfolgende Schertzgedicht Unsers Herrn Risten/ welches Er/ Herrn Kohlblat und J. Hessin zu Ehren gesetzet/ darinnen dan gleichsfals die Erfindung aus des Herrn Bräutigams Nahmen genommen ist. [S] [... (Q2539)
- [aq]§. 18[/aq]. Der Erleuchtete Rist gebrauchet sich gleicher Erfindung/ bey der Hochzeit/ Herrn Johann Konrad Reben und J. Margarethen Schwartzin/ wann Er ¶ [aq](A)[/aq] Anfänglich singet/ wie alle Gaben/ so der Mensch in seinem Leben zugeniessen hat/ (Q2538)
- [aq]§. 15[/aq]. Und der selige Herr Tscherning hat in dem Frül. seiner Deuts. Gedichte/ auf Herrn Steinbachs/ und Fr. Margarethen Meltzerin Hochzeit/ seine Erfindung von der Bach/ von den Steinen und von den Perlen/ aus beyder Nahmen/ heraus gezogen; ¶ (Q2537)
- [aq]§. 4[/aq]. Ein solches LobLied ist des [aq]Anthyri[/aq], des Königes der Wenden. Von welchen die hochlöbliche Hertzogen zu Mecklenburg ihren Ursprung genommen und gewonnen/ welches/ nach dem es vor etlichen Jahren in dem Kloster Dobberau/ im Fürst (Q2536)
- ES sind zwar ihrer viel die sich durch Bücher schreiben ¶ [...] ¶ Heinrich Pladeck/ [aq]Z. L. SS. Theol. Stud[/aq]. (Q2535)
- [aq]PHALEUCUS GRATULATORIUS[/aq]. ¶ [aq]INter assiduos Scholae labores[/aq] ¶ [...] ¶ [aq]Scribb. Danesdorpî A. D. XXV[/aq]. ¶ [aq]Januar: Anno cIɔIɔc LXIII. à[/aq] ¶ [aq]Tuo[/aq] ¶ [aq]M. Adamo Polzio. P.L.C. Pastore ibid[/aq]. (Q2534)
- NUn sag ich abermahl/ ¶ [...] ¶ Johann Rist/ Neun und zwanzig-Jähriger Prediger daselbst [in Wedel an der Elbe, J.T.] [...] (Q2533)
- Sonnet. ¶ Es muß sich etwas mehr/ als Menschlichs/ an Euch finden/ (Q2532)
- Wie auch [...] Friederich/ Marggraffen zu Brandenburg ¶ [...] [S] ¶ Marck! du Marck der deutschen Erden (Q2531)
- [aq]§. 12[/aq]. Rügen heisst so viel bey den alten Deutschen/ als/ [aq]agere, accusare, damnare, unico verbo, judicare[/aq]. Dannenher kan man H. [aq]Lutheri[/aq] Dolmetschung verstehen/ [aq]Matth[/aq]. am [aq]i. cap[/aq]. im [aq]19. v[/aq]. in dem Er d (Q2530)
- [aq]§. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verlaß uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man muß allhier auf den rechtmässigen Gebrauc (Q2529)
- [aq]§. 8[/aq]. Gefällt mir demnach wol/ was [aq]Laurentius à Villa, Vincentio lib. 3. de Rat. Stud. Theol. c. 8. p. 429[/aq]. schreibet/ da er die Prediger insonderheit zur reinen Muttersprache fleißig ermahnet: [S] [aq]Quò quis, spricht er/ sermonis (Q2528)
- [aq]§. 31[/aq]. Auff die Erheber und Handhaber der hochl. Fruchtbringenden Gesellschafft/ hat Herr Harßdörffer ein solches Dreyständiges Sinnbild ausgedacht. [...] ¶ Drittens mahlet er einen MeerCompaß/ welcher sich nach dem Mitternacht- oder Leitst (Q2527)
- [aq]§. 26[/aq]. Die Humoristen oder Befeuchtenden zu Rom führen/ in ihrem Sinnbilde eine Wolcke/ welche sich von dem Meer in die Lufft erhebt/ und von dar wiederum hernieder tauet/ mit der Beischrifft: [aq]Redit agmine dulci[/aq]: Mit süsser Macht es w (Q2526)
- Als/ wan jener Cardinal von N. einen Stern mahlen lassen/ und darob geschrieben: ¶ [aq]Micat inter omnes[/aq]. ¶ Wer würde hier errathen/ was er dadurch verstanden/ als der/ so gewust/ daß Er Juliam Gonzagam zur Bulschaft gehabt/ und daß der Verß be (Q2525)
- Der grundgütige GOtt erhalte unsere weitbe-[S]ruffene Vater-Stadt/ bey solcher ruhmwürdigen Glückseligkeit; Die Väter aber derselben/ für so sorgfältiges fortpflantzen/ der Göttlichen Studien/ bey ewigen Friede/ Ruhe und Segen/ daß auch wir sagen (Q2524)
- gestalt dan solches von dem Göttlichen [aq]Scaliger[/aq], und anderen theuren Männern ohne diß zur gnüge/ mit deutlichen Worten/ ist dargethan und gewiesen worden. (Q2523)
- Denn gleich wie ein Safft/ schreibet ein Gottseliger KirchenVater/ durch ein Glas/ schöner scheinet/ also gefället uns die Warheit/ in einem schönem Gleichniß: Oder/ wie der Sonnen-Stral/ vermittelst eines HohlSpiegels hefftiger brennet/ also durchdri (Q2522)
- saget der selige Herr Opitz/ in seinem [aq]Vesuvius[/aq]. (Q2521)
- Man besehe hiervon/ und von desselben Bedeutung des selig. Hrn. Harsdörffers Gesprächspiel. (Q2520)
- Zuzeiten müssen sie zweene Cupidines führen/ auf einen Wagen/ und halten wir dafür/ als sey hiermit auf des Göttlichen Platonis seinen Spruch gezielet worden/ in welchen er der Meinung ist/ als wenn zweene Cupidines gefunden würden/ ein irrdischer un (Q2519)
- [aq]§. 16[/aq]. Ingleichen/ als itzund gedachter Herr Tscherning an Herrn Baumann geschrieben/ saget Er/ daß derselbe recht den Nahmen führe von Bauen/ denn er baue [aq](a)[/aq] sich schon bey seinem Leben einen Sitz im Himmel/ und verlache die Eitelke (Q2518)
- Von diesen wird gerühmet/ daß Er [Frauenlob, J.T.] den ZugThon erfunden/ welchen auch [aq]Anno 1317[/aq]. am [S] [aq]Sanct[/aq] Andreas-Tage/ zu Meintz etliche ehliche Matronen/ aus seiner Herberge/ bis in den Dom/ zu Grabe getragen/ mit vielen Thränen (Q2517)
- [aq]§. 8[/aq]. Diese/ sagt obgemeldter Herr Spangenberg/ haben auch ihr besonder Stifft und Hayn gehabt/ an der IlmenAu/ nicht weit von der Elbe/ so nach ihnen Bardwich geheissen/ des Orts/ da vor zeiten den gantzen Strich die Longobarder bewohnet/ und i (Q2516)
- [aq]§. 38[/aq]. So iemand hievon weitern Nachricht begehret/ der ersehe sich nur in dem Nothwendigen Vorbericht/ zu dem andern Theil/ des Musicalischen Seelen-Paradieses/ Meines Väterlichen Gönners/ des unsterblichen Ristii/ mit dessen Worten ich diese (Q2515)
- so wenig als gläublich ist/ daß der Göttliche [aq]Julius Scaliger[/aq] so viel Lesbien/ [aq]Crispillen, Adamantien, Telesillen, Pasicompsen[/aq], und wie sie alle heissen/ geliebet als gepriesen habe. (Q2514)
- Und damit Kurandor ja allen Verdacht und [S] Argwohn/ auch wegen der allerkleinesten Pralerey/ vermeiden möchte: hat Er/ dieser Ursach halben/ nicht einmal eine Unterschrift/ wie gebräuchlich/ ausgebethen; wiewol ihme dergleichen von einem hohen und dur (Q2513)
- Wan nu diese/ [ich rede aber nicht von meiner Person/ als welche sich in diesem Fall auch den allergeringsten Ruhm nicht zuschreibet, Anm.i.O.] bey herausgebung ihrer schönen/ so Theologischen als Philosophischen Schrifften/ ihre Contrafey oder Bildniß (Q2512)
- [aq]§. 23[/aq]. Ins gemein ist hierbey zumercken/ daß man fast allen Erfindungen könne zur Einfassung Kindlein zuordnen/ welche man zu geistlichen Sachen/ mit Federflügeln/ als Engel; in andern Tugendlehren/ mit Mückenflügeln/ als flüchtige Stunden (Q2511)
- Drittens mahnen wir ihn an/ der Regierung GOTTes zu folgen/ und seine Reise anzugehn. [aq]C[/aq]. ¶ [...] ¶ [aq]§. 14[/aq]. Als der Hochwürdige/ Fürtreffliche und Hochgelahrte Herr Sebastian Gottfried Starck/ der Heil. Schrifft berühmter Doctor sich (Q2510)
- [aq]§. 9[/aq]. Solte aber iemand von einem Orte zu dem andern/ aus einem Lande in das ander/ oder nur aus einer Stadt in die ander befördert werden/ so sagen wir ¶ Anfänglich/ wie unser Leben recht eine Pilgerfahrt sey/ und wir/ auf des Himmels Geboht (Q2509)
- Fünfftes folget das Glück zu/ welches verbunden ist/ theils [aq](a)[/aq] mit der Schwere des Amts/ theils [aq](b)[/aq] auch mit dem Göttlichen Beystande und Segen. u. s. w. [aq]E[/aq]. ¶ [aq]§. 8[/aq]. Als Herr M. Martin Lehman/ von Guben zum [aq]Arc (Q2508)
- [aq]§. 3[/aq]. Oder/ wir reden bald ¶ Anfänglich den neuen regierenden Bürger-Meister an/ daß Er das ihme auffgetragene Amt willig annehmen/ und die Gaben/ so ihme GOtt gegeben/ hierbey anlegen wolle. [aq]A[/aq]. ¶ Darnach sagen wir/ wie alles/ so w (Q2507)
- [aq]§. 4[/aq]. Oder wir nehmen die Erfindung von der Tugend/ und derselben Belohnung/ und sagen [...] ¶ Darnach preisen wir der Ehre ihr Lob/ und schreiben/ wie nicht allein rechtschaffene Gemühter nach derselben streben/ sondern daß auch Gott selbst (Q2506)