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  1. auf den Anzugs-tag den II. des Mäymonats dieses 1687sten Heil-Jahres (Q3764)
  2. Blum: Engeltrank/ [aq]Alisma[/aq]. Spruch: Im Glauben gekostet. (Q3763)
  3. EJn Teutsches Gedichte wollen wir schreiben lernen. Die rechte unfehlbare Uhrankunft und Wurzel des Wortes Teutsch ist Teut/ mit welchem Namen unsere uhralte Vorfahren ihren GOtt benamet/ wie solches Herr Schottel unter andern aus dem [aq]Tacitus[/aq] bew (Q3762)
  4. Denn/ unangesehen ich hoffe/ es solle nichts unverantwortliches darinn enthalten seyn/ so ist es doch/ leider! dahin gekommen/ daß/ mitten im Teutschlande/ von vielen Teutschen nichts geringer geschäzzet wird/ als unsere Teutsche Muttersprache/ die uns (Q3761)
  5. 4. Hier gibts Gelegenheit zu reden/ ob/ und wie fern wir/ als Christen/ die Heydnische Gözzen-Namen und Fabeln/ in unseren Gedichten/ gebrauchen dörfen? Der Rüstige/ in dem nohtwendigen Vorberichte seines Teutschen Parnasses/ scheinet den Gebrauch und (Q3760)
  6. so soll sich doch ein Poet noch höher schwingen/ die gemeine Red-Art unter sich tretten/ und alles höher/ kühner/ verblümter und frölicher sezzen/ also/ daß seine Worte eine sonderbare Majestät mit sich führen/ und mehr einem Göttlichen Ausspruch (Q3759)
  7. Die aber aus einem andern Wesen etwas herfürgebracht haben/ haben Sie [griech.] genennet. Ovidius selber hat dafür gehalten/ daß der Poeten Einfälle von einem Göttlichen Getriebe und Einflusse herrühren/ wann Er gesungen: ¶ [aq]Est Deus in nobis, a (Q3758)
  8. 3. Wenn die Erfindung da ist/ so hat man eine hierzu sich wol schikkende Redgebänd=Art aus zu wehlen / wol an zu fangen/ zierlich fort zu gehen/ (wie denn die Poetische Rede dem Tanzen/ und die Gemeine dem Gehen verglichen wird) schöne Lehren von Gotte (Q3757)
  9. Der Gekrönte in seinem B. von der Deutschen Poeterey/ im V. Capitel beschreibet solche also: Die Erfindung der Dinge ist nichts anders als eine sinnreiche Fassung aller Sachen/ die wir uns einbilden können/ der himmelischen und irdischen/ die Leben habe (Q3756)
  10. Was geistlichen Innhalts ist/ dem hat man allezeit/ wie billich/ den Vortritt gelassen. (Q3755)
  11. Nachdem ich dadurch bekannt worden/ habe ich hernach/ auf Ersuchen/ bey allerhand Fällen/ mit Gedichten gedienet/ und vieler Mund und Feder seyn müssen/ wie der Fort- und Aufgang besaget/ und bezeuget/ daß ich das [S] wenigste unter meinem Namen gemach (Q3754)
  12. Zur Ehre des Himmels (Q3753)
  13. Geneigter Leser! (Q3752)
  14. Des Wittenbergischen Poeten-Steiges Anderes Register. (Q3751)
  15. Des Wittenbergischen Poeten-Steiges Erstes Register [...] (Q3750)
  16. Folgen/ als eine Zugabe/ drey geistliche Lieder/ aus so vielen Andachten Müllerischer Erquikkstunden gezogen [...] (Q3749)
  17. Des Wittenbergischen Poeten-Steiges Ausgang bestehet in eines Haubt-Feldes III. Gängen/ welche von einer ganzen Gesellschaft bewandlet und behandlet worden. (Q3748)
  18. Des Wittenbergischen Poeten-Steiges Fortgang Zeiget sich/ in eines Haubt-Feldes IX. Gängen/ mit allerhand Gedichten/ Geist- und Weltlichen Einhalts bepflanzet. (Q3747)
  19. Der VI. und lezzte Gang Des andern Haubt-Feldes gehet auf die Kundigkeit Teutscher Poeten und Benuzzung derselben. (Q3746)
  20. Der V. Gang Gehet auf die Poetische Lebhaftigkeit. (Q3745)
  21. Der IV. Gang Gehet auf die Zierlichkeit eines Gedichtes. (Q3744)
  22. Der III. Gang Gehet auf die Mannichfaltigkeit der Reden in einem Gedichte. (Q3743)
  23. Der II. Gang Gehet auf die Deutlichkeit eines Gedichtes. (Q3742)
  24. Das andere Haubt-Feld Von des Wittenbergischen Poeten-Steiges Eingange [...] Der I. Gang Gehet auf die Reinlichkeit eines Gedichtes. (Q3741)
  25. Der XII. und lezzte Gang Des ersten Haubt-Feldes gehet auf die Erfindung. (Q3740)
  26. Der XI. Gang Gehet auf den Letterwechsel und die Sinnbilder/ [aq]Anagrammata & Emblemata[/aq]. (Q3739)
  27. Der X. Gang Gehet auf die nohtwendigste und schönste Reimarten/ nach den Säzzen/ Reimen und Einhalt/ [aq]nova Carminum genera ex strophis, rhythmis & contentis[/aq]. (Q3738)
  28. Der IX. Gang Gehet auf die neu-aufgebrachte Reimgebände/ der Reimmaase/ oder den Gebändteritten nach/ [aq]nova Carminum genera ex pedibus[/aq]. (Q3737)
  29. Der VIII. Gang Gehet auf die Reimung/ [aq]Rythmos[/aq]. (Q3736)
  30. Der VII. Gang Gehend auf die Abmessung und den Abschnitt. (Q3735)
  31. Der VI. Gang Gehet auf die Vier aus den vielerley Gebändtritten entspringende Haubtreimgeschlechter/ [aq]genera carminum[/aq]. (Q3734)
  32. Der V. Gang Gehet auf die Reimmaas/ oder Gebändtritte/ [aq]pedes metricos[/aq]. (Q3733)
  33. Der IV. Gang Gehet auf die mittlere Wortzeit/ [aq]quantitatem ancipitem[/aq]. (Q3732)
  34. Der III. Gang Gehet auf die längere Wortzeit/ [aq]quantitatem longam[/aq]. (Q3731)
  35. Der II. Gang Gehet auf die kürzere Wortzeit/ [aq]quantitatem brevem[/aq]. (Q3730)
  36. Des Wittenbergischen Poeten-Steiges Eingang [...] Der I. Gang Gehet auf die Wortzeit ins gemein/ [aq]quantitatem in genere[/aq]. (Q3729)
  37. Vorbericht (Q3728)
  38. Glükkwünschendes Freuden-Lied/ auf den gesund-erlebten Namens-Tag WILHELM/ des Durchleuchtigsten Prinzen und Herrn/ Herrn Wilhelm Friderichs [...] (Q3727)
  39. Den Anfang machet die Untertähnigste Bewillkommung der Durchleuchtigsten Fürstinn und Frauen/ FRAUEN Eleonoren Erdmuht Loysen [...] (Q3726)
  40. SO tritt Herr Spengler an den klugen Dichter-Steig/ (Q3725)
  41. Bericht aus dem Parnasse die Reinigung der Teutschen Sprache betreffend. (Q3724)
  42. [aq]Qui cupis Aoniae juvenis te jungere turbae[/aq], [...] [aq]VIRI CLARISSIMI[/aq], [...] [aq]Florigera ad Pegnesum Societas[/aq]. (Q3723)
  43. Charicles/ der 44te unter den Blumgenossen/ eingenommen im Jahre 1677. von dem Seelig-Edlen FLORIDAN/ Mit Band/ Blume und Spruch im Jahre 1687. bestättiget/ von Myrtillus. (Q3722)
  44. Die Einnahme des Charicles in den löbl. Blumen-Orden. (Q3721)
  45. Nothwendige Vor-Erinnerung an den Teutschgesinnten und gunstreichen Leser. (Q3720)
  46. Durchleuchtigster Fürst/ Gnädigster ErbPrinz und Herr! (Q3719)
  47. An den Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Christian Albrechten [...] (Q3718)
  48. Erklärung des/ im Kupferblate begriffenen/ dreyständigen Sinnbildes. (Q3717)
  49. Fleuch du die Welt! es ist ¶ die Welt ein Bubenstall und Fallstrick iede frist ¶ Wer seines Tuhns wart ab, hält Fried', auf Gott sich steiffet ¶ der hat die rechte kunst zu leben schön ergreiffet ¶ weil es ergriffen heißt. (Q3716)
  50. Wenn Gott uns soll verzeihen, ¶ so muß, wer uns erzürnt, sich unsrer Gnad' auch freuen. (Q3715)

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