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- [aq]Jac. Masenius in Arte nova Argutiarum P. I[/aq]. [...] [aq]Balbinus in Veri[/aq]-[S]-[aq]simil. Cap. V. §. 6. p. 142[/aq]. (Q5014)
- [aq]D. Hildebrandi Tract. de Veterum Christianorum Arte bene moriendi, Ott. Aicheri Theatrum funebre, Masenii Speculum Imaginum & c[/aq]. (Q5013)
- Ferner danket man/ nechst GOtt/ dem [S] Uberwinder (Q5012)
- daß GOtt zur Ertragung dieser Last ([aq]nam Honos est onus[/aq]) Leibes- und Seelen-Kräfften verleihen wolle (Q5011)
- [aq]Vid. Jos. Stegmanni Christognosiam T. I. sub tit. Christi Strenophori[/aq] (Q5010)
- [aq]Masenius[/aq] in seiner [aq]Palaestra Eloquentiae Ligatae Lib. I. cap. 16[/aq] (Q5009)
- [aq]De Fictionibus Poëticis & Inventionibus Mythologicis vid. Masenius in Palaestr. Eloqu. Lig. Cap. IV[/aq] und vielen folgenden [aq]Libri I. De Fictione Poëtica[/aq] hat auch artige [aq]Praecepta Balbinus in Verisimilibus Cap. V. Part. l. §. 5 & 6. p (Q5008)
- Ferner wird sich der ienige in der Erfindung und Dicht-Kunst viel fertiger aufführen/ welcher zuvor nicht allein die beste Teutsche Poëten/ sondern auch die Griechische/ [...] gelesen/ auch unter den jüngern des [aq]Balde, Masenii, Sarbievii, H. Grotii (Q5007)
- denen bei den Lateinern gleichen die [aq]Dithyrambi. Jac. Balde[/aq] nennet sie [aq]Carmina vaga. Daniel Heinsius[/aq] und [aq]Hugenius[/aq]haben deren etliche Lateinisch geschrieben/ die sie [griech.] nennen. [aq]Vid[/aq]. [S] [aq]Dan. Heinsii Carm. p. 1 (Q5006)
- und erfreue mich/ daß durch Göttlichen Segen/ und erstbelobter tapferer Männer unermüdeten Fleiß und Nachsinnen/ unsere T. Poësie im jüngst-zurückgelegten Jahrhundert/ so reine/ [aq]galant[/q] und hochgetrieben worden/ daß sie der ausländischen (Q5005)
- Nach der Pegnesischen hat sich eine andere Gesellschaft in Teutschland hervor gethan A. 1660/ unter An- und Aufführung Herrn Joh. Risten/ [aq]Comitis Palat. Caesarei[/aq], und berühmten Predigers zu Wedel an der Elbe; derer Ordens-Zeichen war ein vergul (Q5004)
- Sind auch versichert/ wann der seel. Herr Morhof noch leben solte/ (welcher wir [aq]ob publicum rei literariae commodum[/aq]herzlich wünscheten) und verschiedene Gedichte/ so bei einigen Jahren her an der Pegnitz geschrieben worden/ derer mehrere auch mi (Q5003)
- da dann die gegenwärtige Pegnitz-Hirten ein oder mehrere T. Gedichte mitbringen/ die abwesende aber dergleichen einsenden: aus denen künftighin/ so GOtt will/ die auserlesenste/ samt noch andern Schrifften/ der gelehrten Welt durch den Druck sollen vor (Q5002)
- Bestehet auch dieser Orden [der Blumenorden, J.T.] noch von verschiedenen Herren Standes- und Adelichen Personen/ Fürstl. Geheimen- Hof- und [aq]Consistorial[/aq]-Rähten/ [aq]Theologiae, Jurium, Medicinae, Philosophiae Doctoribus[/aq] und [aq]Professori (Q5001)
- Zum Beispiel/ der gewesene dritte Fürsteher/ Herr Martin Limburger/ ein Keiserl. gekrönter und scharfsinniger Po[aq]ë[/aq]t/ auch sehr beredter GOttes-Lehrer zu Krafftshof/ allwo er/ als Norischer Dädalus/ den von [S] vielen fremd- und einheimischen b (Q5000)
- Zu des Ordens Sinnbild haben sie [die Mitglieder des Pegnesischen Blumenordens, J.T.] anfangs gesetzet die siebenfache Rohr-Pfeife Pans; damit anzudeuten/ daß/ gleichwie diese unterschiedliche Rohre in einer Pfeife vereiniget/ zu einen Ton zusammen-stimm (Q4999)
- Herr Rist/ Simon Dach und Röling/ sind wegen ihrer schönen geistlichen Lieder/ auch der erste etlicher andern Schrifften wegen/ billigst zu loben; unter denen doch die letztere [aq]scripta[/aq] die ersten weit übertreffen. (Q4998)
- A. 1627 hat [aq]Jo. Valentin Andreae[/aq], der folgends hochbenamte [aq]Theologus[/aq] und [aq]Philologus[/aq], erstgedachten Herrn von Bartas Triumph des Glaubens in hochteutsche Verse übersetzet/ und [aq]Matth. Berneggero[/aq] überschrieben. (Q4997)
- wie auch der Vielgekörnte (Diederich von dem Werder) verschiedene T. Ubersetzungen und Gedichte/ sonderlich des [aq]Torquato Tasso[/aq] Gottfried oder Erlösetes Jerusalem/ herausgegeben (Q4996)
- Alle seine Geist- und weltliche Gedichte sind durch die neueste [aq]edition[/aq] zu Breßlau A. 1690 f. 8. zu grossem Vergnügen der gelehrten Welt/ zusammen gedrucket herausgegeben worden. (Q4995)
- Es haben nemlich die Geistlich- und weltliche T. Po[aq]ë[/aq]ten vor ihme [Opitz, J.T.] in ihren Versen nicht auf die [aq]pedes[/aq] und [aq]quantitatem syllabarum[/aq] gesehen/ sondern nur die Syllben gezehlet (Q4994)
- Bald hierauf ist eine kurze Chronic/ darinnen die fürnehmste Geschichte/ so sich von der Welt Anfang biß 1606 nach Christi Geburt/ in allen Landen zugetragen/ in T. Reimen herausgegangen/ durch Conrad Baurn in Nürnberg f. 8. 1607. (Q4993)
- Es hat auch/ zu Ende des bißher gemeldten sechzehenden [aq]seculi[/aq], Elias [aq]Noricus[/aq], Pfarrherr zu Sommerstorf/ ein Buch in T. Reimen herausgegeben/ betitult/ das Neue Jahr/ worinnen ieglichen/ weß Standes er ist/ angezeiget wird/ nach der Hau (Q4992)
- Ingleichen gehöret hieher Bartholme Ringwaldt/ welcher unter andern auch ein [aq]scriptum de Plagio Ernesti & Alberti Ducum Saxoniae[/aq] hinterlaßen. Dieser war Pfarrherr in Langfeld/ und hat A. 1588 ein Buch von T. Reimen/ welches er die Lauter Warhei (Q4991)
- Barthol. Regenbogen/ seines Handwerks ein Schmidt/ und Muscatblüt/ (derer Töne erst gedacht worden) waren zu ihrer Zeit benamte Dichter; und hat jener/ nebst andern/ zum Gedächtnis des Frauenlobs an die I. Maria im Zug-Tone ein Lied gestellet; dieser a (Q4990)
- Von A. 1516 bis 1567 hat ein ehrlicher Burger und Schuhmacher anfangs/ hernach Schulmeister/ zu Nürnberg/ Hannß Sachs/ etliche tausend Stücke/ d.i. geistlich- und weltliche T. Reim-Gedichte/ Comoedien/ Tragoedien/ und allerhand seltsame Spiele/ kurzwei (Q4989)
- Es war dieser Herr Johans Freyher zu Schwarzenberg und hohen Landsberg/ Herrn Sigmund von Schwarzenberg etc. Sohn/ ein sehr fromm- und gelehrter [aq]Cavalier[/aq] [...]. Er hat/ nebst mehrern Schrifften [...] auch ein Buch/ Memorial der Tugend betitelt/ m (Q4988)
- Im Anfang des [aq]XVI Seculi[/aq] hat Herr Melchior Pfinzing/ zu St. Alban bei Mainz/ und St. Sebald zu Nürnberg Probst/ die gefährlich- und hochberühmte Geschichten des Helden und Ritter Theurdanks (darunter er den Prinzen/ und hernach-gewordenen Keis (Q4987)
- Es hat Herr von Hofmannswaldau/ auch einen schönen [aq]locum[/aq] in der Vorrede über seine Gedichte/ welcher sich zu dieser ersten Zeit der Teutschen Poësie wol schicket: Die Teutsche Po[aq]ë[/aq]sie anreichende/ sagt er/ ist solche in Gesängen auch (Q4986)
- und bitte GOtt/ daß meine Arbeit zu seiner Ehre/ und des Nechsten/ sonderlich der studirenden Jugend/ Nutzen und Erbauen gereichen (Q4985)
- Wolten derer mehrere von einigen Liebhabern verlanget werden/ so stehe ich bereit/ künftig/ geliebts GOtt/ so wol mit dergleichen als insonderheit geistlichen Gedichten/ worauf ich fürohin meine meinste Gedanken lenken werde/ gar willig zu dienen. (Q4984)
- Habe mich derowegen/ aus einiger Patronen und geliebter Freunde Ansuchen/ mit GOtt entschloßen/ eine gründliche Anleitung zur T. Poësie (wie sich diese ietziger Zeit im schönsten Flor befindet) ihren beeden Theilen/ als der Reim- und Dicht-Kunst/ nach (Q4983)
- Ich habe nemlich [S] durch Gottes Gnade nun schon eine geraume Zeit und von vielen Jahren her verschiedenen Herren [aq]Studiosis artium elegantiorum[/aq], auf dero Ansuchen/ [aq]Collegia academica[/aq] über die Teutsche Poësie gehalten (Q4982)
- Poliander/ deme an zeitlicher Glückseeligkeit/ auser den leiblichen Namens-Erben/ nichts abgehet/ wird unsere Gesell-[S]schaft/ als eine wolverpflegte fruchtbare Tochter hinterlaßen/ welche durch ihre Schrifft-Kinder seine rühmlichste Gedächtniß auf (Q4981)
- wie dann insonderheit die Löbl. Altdorfische Universität/ und dero Theologisch- und Philosophische Facultäten/ so viel merklich- und wirkliche Denk-Zeichen der Ingolstätterischen Groß-Freygebigkeit nimmermehr vergeßen/ sondern durch ihre Schrifften/ (Q4980)
- Ich könte vor allen gedenken der ungefärbten Gottesfurcht; ohne derer Liecht die Klugheit blind/ die Beredtsamkeit ein Sirenen-Gesang/ die Weißheit Unwißenheit/ auch andere schön-gleißende Gemütes-Gaben verlarvte Laster sind/ und Bilder ohne Leben. (Q4979)
- das reife Urtheil des Verstandes/ der sich vergleichet einer Quelle vieler so ernstlich- als galanten Wißenschaften; daraus/ wie aus dem Musen-Brunnen Aganippe/ nicht nur die studirende Lehrlinge/ sondern auch berühmte Gottes- und Weißheit-Lehrer ihren (Q4978)
- Gegen Meinen hochgeehrten Herrn Schwagern könte ich/ aus vielen Bewegnißen zu dieser meiner Kühnheit/ billich hier an die Spitze stellen die nun über etlich-dreißig Jahre lang/ durch GOttes Gnade/ unter uns fortwärende Freundschaft/ welche/ auf ihre (Q4977)
- Nun fragt sichs/ Ob die Schau-Spiele/ wovon wir bißhero gehandelt/ heut zu Tage unter den Christen in wol angeordneten [aq]Republiquen[/aq] zu erdulten? Viele von denen Gelehrten antworten mit ja: indem nirgend in H. Schrifft gelesen wird/ daß dergleich (Q4976)
- Anbey aber hat unsere Comoedie mehrere Freiheit [aq](1) ratione Objecti seu Materiae[/aq]: dann sie nimmt nicht so wol poßierlich- und lächerliche/ als ergetzliche/ und (wie es billich seyn sollte!) offtmals wichtige/ gottsfürchtig- und lobwürdige Ged (Q4975)
- Es gehöret eine gar große Klugheit hierzu/ daß man der Sache nicht zuviel thue: ist also rahtsamer/ sich solcher Stachel-Schrifften zu enthalten/ und die edle Zeit auf Geistliche oder andere löbliche Gedichte anzuwenden/ dadurch man vielleicht nachdr (Q4974)
- Aber auf den heutigen neuen [aq]Medaillen[/aq], werden entweder [aq]suo Marte[/aq] erdichtete/ oder aus einem bekannten Po[aq]ë[/aq]ten entlehnte [aq]hemistichia[/aq], ganze Verse/ zuweiln wol gar [aq]disticha[/aq], oder auch [aq]dicta S. Scripturae[/aq] (Q4973)
- Darnach darf es auch [aq]Genios[/aq], Engel- und Menschen-Bilder führen/ als Weibs-Personen/ wann von Tugenden und Lastern gehandelt wird; oder aus der Mythologie/ z. B. den Ganymed/ der von einem Adler gen Himmel getragen wird; den Phaëthon vom Himmel (Q4972)
- Nach den [aq]Epigrammatibus[/aq] ist auch etwas weniges von den [aq]Anagrammatibus[/aq] zu gedenken. Diese sind schon den alten Ebraeern bekannt gewesen/ derer [aq]Cabbala[/aq] zum Theil in [aq]Anagrammatismo[/aq] bestehet. (Q4971)
- Die Namens-Tag-Glückwünsche/ kommen mit den Geburts-Tag-Glückwünschungen von der andern Gattung viel überein; denn es kan auch hier der Poët dem Himmel danken/ daß er diesen Tag so glücklich wiederkehren und von dem Patron erleben laßen. (Q4970)
- Bei dem andern Geburts-Gedichte/ da man einer erwachsenen Person an ihrem Geburts-Tage Glück wünschet/ danket der Po[aq]ët[/aq] dem Himmel/ daß er diesen Tag so glücklich habe wieder geboren; er redet die Morgenröhte oder die Sonne an/ und ermuntert (Q4969)
- Allerhand [aq]specialia[/aq] aber pfleget uns die Erfahrung mitzutheilen; z. B. Wer selbst in großer Sünden-Angst gestecket/ oder andern betrübten Gewißen öffters gerahten/ dem werden die Einfälle zu einem Buß-Lied viel beßer von statten gehen. (Q4968)
- Im übrigen können auch die [aq]disciplin[/aq]en und Wißenschaften zu einer ieglichen Materie die [aq]Generalia[/aq] beitragen/ und lehren/ wie eine iede Sache nach ihrem Grunde beschaffen sey. Z. B. Wann [S] ich ein Buß-Lied schreibe/ so kan mir die T (Q4967)
- Es sind aber der Oden zweierlei/ Geistliche und Weltliche. Die Geistliche/ welche man GOtt zu Ehren verfaßet/ werden [aq]Hymni[/aq] oder Geistliche Lieder genennet; dergleichen bei uns Christen billich die meinsten seyn solten: und derer viele schöne vo (Q4966)
- Wir suchen biß heut zu Tage eben so genaue nicht in unsern Oden oder Gesängen: dann wann die erste Strophe einer Ode in die Music gebracht ist/ so müßen die folgende Sätze eben solche Melodie annehmen/ sie schicke sich hierzu oder nicht; da bißweile (Q4965)