Unten werden bis zu 50 Ergebnisse im Bereich 2.101 bis 2.150 angezeigt.
- JEsus ist mein/ Trost/ den ich weiß. (Q5687)
- Darüm klinget es lange so lîblich nicht/ als das fünfte/ das Zusatzwort: Recht und GOtt/ dem Vers einen angenemeren Durchschnitt gibet. (Q5686)
- Libet Billigkeit und Recht/ laßt euch auch bald weisen: ¶ […] ¶ Dise beyde Verse haben sechs volle [aq]Trochaeos[/aq]; inn der Mitten haben sie zum Durchschnitt das Wort: Recht und GOtt; (so man einen Nachsatz/ oder Zusatz kan nennen) und klingen dah (Q5685)
- Wer straks wil seyn ein Herr/ der wird zuletzt ein Knecht/ (Q5684)
- Durch Gedult das Kreuz u. die Beschwerde (Q5683)
- Ein geistlich Mann ist von der Welt geschiden (Q5682)
- Tunkelheit bitet der Sünde die Hand. (Q5681)
- Wir erfaren inn der Taht (Q5680)
- Nichts ist GOttes Segen gleich/ (Q5679)
- Münch’ und böse Pfaffen (Q5678)
- GOtt hat sein Härt und Haus/ (Q5677)
- Wen tödt’t die Gicht (Q5676)
- Also wird der geneigte Leser bey meinem nachfolgendem 16. geistlichen Lide inn acht nemen dy Reime: [S] klebet/ hebet. Häßlich/ greßlich. Borgen/ sorgen. Tüchtig/ züchtig. Hiher gehören inn den bekanten Lidern: Wy schön leuchtet der Morgen Stern/ u (Q5675)
- Ob wîr anitzo zwâr geldlose Zeiten haben: (Q5674)
- Wir erfaren inn der Taht/ (Q5673)
- 8. Allezeit sind 1. die Einsyllbige ein gewisses bedeutende Wörter/ als: GOtt/ Haus/ Lid/ Wôrt. e. g. ¶ GOtt hat sein Härt und Haus/ ¶ […] ¶ Inn disem Reim ist das einsyllbige Wort: GOtt kurz […]. Hingegen in dem folgendem Reim: ¶ GOtt hat bey (Q5672)
- Ermuntre dich O Mensch/ und trage grôß Verlangen (Q5671)
- Also höret man bald/ daß inn dem Wôrte: Heilige/ die erste Syllbe erhoben/ dy beide andere fallend sind. Darüm ist die erste lang; die andern beide aber sind kurz. Doch kan die letzte Syllbe inn: heilige/ auch ohn Ubellaut lang außgesprochchen/ und d (Q5670)
- Also inn dem Wôrte: Heilige/ ist die Erhebung auf der Syllbe: Hei/ und der Fall ist auf den Syllben: li und ge. (Q5669)
- Und mittelst sein Gebät des Himmels-Gunst genîssen/ (Q5668)
- Wer Himmel-Schlüssel hat/ der kan den Himmel schlîssen; (Q5667)
- An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden! (Q5666)
- Herr Friderich von Börne/ Königl. Preußis. Cammer-[aq]Praesident[/aq] und geheimer Hof-Cammer-Raht/ auch Dom-[aq]Dechant[/aq]der hohen Bischöflichen Stifts-Kirchen zu Brandenburg/ auf Gollwitz/ Cemnitz und Lüno Erb-Herr. (Q5665)
- Herr Johann Rist/ [aq]Comes Palatinus, Consistorial[/aq]-Raht und Prediger zu Wedel (Q5664)
- Der 4. Abfluß wird von dem [aq]Quirino Pegeo[/aq] genennet: Dy Abtheilung/ dadurch er nicht eben verstehet dy [aq]Disposition[/aq] der [aq]Oration[/aq]en/ der Predigten/ und langen Gedichten (Q5663)
- 2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht. (Q5662)
- Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu S (Q5661)
- II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. (Q5660)
- (a) Dyjenigen/ welche schôn längst inn der Teutschen Sprache gebräuchlich gewesen/ und so bekant/ daß sy auch das gemeine Volk verstehet. e.g. [aq]Contributiôn, Quartîr, Servîs, Cavallier[/aq], Monath/ Testament/ Firmament/ Cathechismus/ Calender/ (Q5659)
- 24. [aq]Sententiae[/aq], Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. [aq]No[/aq]. [S] 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ d (Q5658)
- Dise Ahrt von vermischten Versen [in Pindarischen Oden, J.T.] schikket sich zwâr auch wol GOtt und andre Dinge zu loben; aber zu solchen Lidern dy inn der Christlichen Kirchen sollen gesungen werden/ schikken sy sich gâr nicht/ darüm weil dy dritte Str (Q5657)
- Solche Beschaffenheit haben auch alle Strophen oder Reim-Schlüße/ dergestalt/ daß dy folgende Strophen/ dy man auch einen Vers nennet/ (wy denn auch dy [aq]Periodi[/aq] inn der Heil. Schrifft Verse genant werden/ darüm das Wôrt: Vers/ ein [aq]aequivo (Q5656)
- (b) Müssen auch dy behalten werden/ da noch [aq]sub judice lis est[/aq]: Ob sy von einer andern Sprache hergenommen; oder ob dy fremde Sprache ein solches Wôrt von den Teutschen entlenet habe. e.g. Fenster/ lateinisch [aq]fenestra[/aq]. Dy Lateinische S (Q5655)
- Dahingegen der Poët weit außstreichet/ sich als ein Adler inn dy Höhe schwinget/ dy gemeine Ahrt zu reden weit hinter sich läßet/ alles bunter/ und fröliger setzt: Alles was er vôrbringt/ neu/ ungewohnt/ gleichsam als mit einer Majestät vermischet (Q5654)
- Wer nun den Namen und die Taht eines Poeten haben wil/ an dem erfodern dy Weltweisen dreyerley/ nemlich: die natürliche Zuneigung zur Dichterey/ die Unterweisung/ und die Ubung. Darüm sagt [aq]Cicero pro Archia: Si à summis hominibus eruditissimisque a (Q5653)
- Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen (Q5652)
- Nun aber da mit den besten Versen wenig Guht zu gewinnen ist/ müssen sie die [aq]Musae[/aq] daran genügen lassen daß inn den Kirchen und auf den Canzeln mit geistreichen Lidern GOtt gedinet wird. Die weltlichen [S] [aq]Carmina[/aq] dinen zu disen Zeite (Q5651)
- Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig geha (Q5650)
- Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstei (Q5649)
- DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyp (Q5648)
- Das 13. Capittel/ Von Erfindung guter Lider und Gedichte. (Q5647)
- Das 12. Capittel/ Von den Hochteutschen Redens-Ahrten. (Q5646)
- Das 11. Capittel/ Von den Rhetorischen [aq]Tropis[/aq] und Figuren. (Q5645)
- Das 10. Capittel/ Von [aq]grammaticali[/aq]schen Verwandelung der Wörter. (Q5644)
- Das 9. Capittel. Von den Wörtern dy da können inn den Versen gebraucht werden. (Q5643)
- Das 8. Capittel/ Von dem Unterscheid der Verse nach dem Einhalt. (Q5642)
- Das 7. Capittel/ Von den vermischten verschrenkten und ungleichen Versen. (Q5641)
- Das 6. Capittel/ Von der Reimung. (Q5640)
- Das 5. Capittel. Von dem Durchschnitt/ Einschnitt und Abschnitt. (Q5639)
- Das 4. Capittel. Wie auß den Füßen Verse/ und diselbe abgemäßen werden. (Q5638)