Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. ¶ Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese [aq]Dame[/aq] hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man [S] sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes. (Q5431): Unterschied zwischen den Versionen

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Bezeichnung / deBezeichnung / de
Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese Dame hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man [S] sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes.
Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese [aq]Dame[/aq] hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man [S] sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes.

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2022, 07:11 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Weil dieses alles nicht wahr ist/ so kennet man hieraus die falsche Hoheit der Gedancken. ¶ Wenn ich von einem gewissen Frauenzimmer/ deren Mann gestorben/ sagen kan: Diese [aq]Dame[/aq] hat eine so warhafte Sittsamkeit/ und keusche Frömmigkeit in ihrem Hertzen/ daß man solche/ so wohl als man sie aus dem Gesichte siehet/ dennoch schöner aus der Aufführung erkennet/ und meidet alle verdächtige und freye Gesellschaft so streng/ daß man [S] sie mehr durch ihr edles Leben vor eine Wittwe halten muß/ als durch den Tod ihres Mannes.
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