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Es seind | Es seind hiedruch etliche bewogen worden/ daß weiln die Reime viel sanffter und nachdencklicher in den Ohren klingen/ sie viel lieber die Geistlichen Hymnos in Lateinische reimende Verse/ als in die sonst üblichen Oden und Lyrica Carmina verfassen wollen; wie des Heiligen Thomae Hymni von dieser art und noch ältere verhanden. Barthius hat in seinen Adversariis lib. 32. c. 12. eines München Erinfredi, der Anno 806. gelebet Carmen Rhythmicum, so er in der Mertzpurgischen Bibliothec gefunden/ vorgebracht/ dessen Anfang also lautet: Felicitatis Regula [...] [S] Der Herr Buchner urtheilet in seiner 99. Epistel des ersten Theils von diesen Lateinischen Reim-Oden also: Hoc genus poëseos etsi aut ignorarunt veteres, aut non probarunt magnoperè, ut minus grave; non aspernandum tamen penitus est: praecipuè cum pietati inservit. Quare superioribus quoque seculis nonnulli pii & sancti viri eò inprimis se delectarunt. Dieses schreibt er an den Tobiam Hausconium, welcher ein Buch von solchen Lateinischen Odis geschrieben. | ||
| Eigenschaft / Element von | |||
| Eigenschaft / Element von: Unterricht Von Der Teutschen Sprache und Poesie / Rang | |||