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Doch darf man auch von Sonne/ Mond und Sternen/ von Wolken/ und von allen andern natürlichen Dingen/ auch von Städten und Vestungen/ von Sitten und Tugenden/ von der WeltEitelkeit/ vom Sterben/ von Höllischen Satyren und deren Betrug/ reden. Wann man von [S] Hohen Personen redet/ so erwehnet man/ wie unter ihrem Schutz der Feldman in Sicherheit und Segen lebe/ frölich weide und auf seiner Schalmei spiele: und wird hierauf Heil gewünschet/ gewünschet/ und abgeredet/ wie man sie/ zum Dank/ von der Heerde und den Feldfrüchten/ wieder beschenken wolle. 206 Es ist hieraus leichtlich zu erachten/ was reiche Materie ein gelehrter Schäfer habe/ dem Allerhöchsten/ von dem er insonderheit allen Segen seines Feldes erwarten muß/ seinen Danken zu zusingen: maßen diese Gedicht-art/ als die ältste und edelste/ billig vor andern in ihren Ursprung wiederkehret/ und den Himmel ehret/ den ein Feldmann stets vor augen/ auch in sovielen schönen Geschöpfen zu betrachten anlaß hat. Wie man auch ihn/ um Geistliche Wolthaten/ durch Eclogen verehren könne/ folget hier ein Vorspiel des nun im Himmel singenden PegnitzSchäfers und Poeten Klajus/ worinn er etliche Ebreische Hirten/ die Geburt JEsu Christi besingend/ aufführet/ und dadurch ande-[S]ren/ gleichwie anch sonst in seinen GottesGedichten/ zur Geistlichen Poesy-Nachfolge/ vorleuchtet. Bei Eder/ jenem Thurn/ gieng dorten auf der Weide
Doch darf man auch von Sonne/ Mond und Sternen/ von Wolken/ und von allen andern natürlichen Dingen/ auch von Städten und Vestungen/ von Sitten und Tugenden/ von der WeltEitelkeit/ vom Sterben/ von Höllischen Satyren und deren Betrug/ reden. Wann man von [S] Hohen Personen redet/ so erwehnet man/ wie unter ihrem Schutz der Feldman in Sicherheit und Segen lebe/ frölich weide und auf seiner Schalmei spiele: und wird hierauf Heil gewünschet/ gewünschet/ und abgeredet/ wie man sie/ zum Dank/ von der Heerde und den Feldfrüchten/ wieder beschenken wolle. 206 Es ist hieraus leichtlich zu erachten/ was reiche Materie ein gelehrter Schäfer habe/ dem Allerhöchsten/ von dem er insonderheit allen Segen seines Feldes erwarten muß/ seinen Danken zu zusingen: maßen diese Gedicht-art/ als die ältste und edelste/ billig vor andern in ihren Ursprung wiederkehret/ und den Himmel ehret/ den ein Feldmann stets vor augen/ auch in sovielen schönen Geschöpfen zu betrachten anlaß hat. Wie man auch ihn/ um Geistliche Wolthaten/ durch Eclogen verehren könne/ folget hier ein Vorspiel des nun im Himmel singenden PegnitzSchäfers und Poeten Klajus/ worinn er etliche Ebreische Hirten/ die Geburt JEsu Christi besingend/ aufführet/ und dadurch ande-[S]ren/ gleichwie anch sonst in seinen GottesGedichten/ zur Geistlichen Poesy-Nachfolge/ vorleuchtet. Bei Eder/ jenem Thurn/ gieng dorten auf der Weide
Eigenschaft / Element von
 
Eigenschaft / Element von: Teutsche Rede- bind- und Dicht-Kunst / Rang
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