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Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. | Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. | ||
| Eigenschaft / Element von | |||
| Eigenschaft / Element von: Hochteutsche kurze/ deutliche und gründliche Vers- Reim- Und Dicht-Kunst / Rang | |||