{"entities":{"Q6259":{"pageid":6351,"ns":120,"title":"Item:Q6259","lastrevid":17190,"modified":"2023-01-22T11:23:15Z","type":"item","id":"Q6259","labels":{"de":{"language":"de","value":"<aq>\u00a7. 6</aq>. \u00b6 Von der Poesie erster Zeit ist zu bedauren, da\u00df wir nichts aufzuweisen haben, als was uns <aq>Tacitus</aq> davon meldet, wie sie nehmlich gewisse Lieder gehabt, wenn er <aq>de moribus Germanorum cap. 2</aq>. spricht: <aq>Celebrant carminibus antiquis, quod unun apud illos memoriae & Annalium genus est, Tuistonem Deum terra editum & Filium Mannum originem gentis conditoresq</aq>`[ZEICHEN]; und zu Ende des 2. Buchs seiner Annalium sagt er von den [S] <aq>Cherusci</aq>schen F\u00fcrsten und teutschen Feldherrn <aq>Arminio: Canitur adhuc barbaras apud gentes; Graecorum annalibus ignotus, qui sua tantum mirantur</aq>. Woraus wir den Inhalt ihrer Gedichte und Lob-Ges\u00e4nge wahrnehmen und daraus schliessen k\u00f6nnen 1) da\u00df schonl\u00e4ngst vor <aq>Taciti</aq> Zeiten uhralte Gedichte unter den Teutschen \u00fcblich gewesen, wodurch sie ihre Geschichte auf die Nachkommen gebracht. 2) Da\u00df diese Lieder ein St\u00fcck ihres Gottesdienstes ausgemacht"}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{},"sitelinks":{}}}}