{"entities":{"Q6252":{"pageid":6344,"ns":120,"title":"Item:Q6252","lastrevid":17183,"modified":"2023-01-22T10:28:44Z","type":"item","id":"Q6252","labels":{"de":{"language":"de","value":"<aq>\u00a7. 1</aq>. \u00b6 DIe Poesie/ eine edle Gabe GOttes und <aq>galante</aq> Wissenschafft <aq>politer</aq> Welt, ist zu allen Zeiten in grossen <aq>Estim</aq> gewesen, so da\u00df nicht nur die allerh\u00f6chsten H\u00e4upter Geistliches und Weltliches Standes, sondern auch viele Kriegs Helden, der Adel und Kern von gelehrten Leuten B\u00fcrgerlicher <aq>Extraction</aq> sich derselben gewiedmet und diejenigen, so sich darinnen vor andern hervorgethan, in hohen Wert gehalten. [S] \u00b6 <aq>\u00a7. 2</aq>. \u00b6 Es konte nicht anders seyn; man hielte sie theils vor was G\u00f6ttliches und Himmlisches, weil solches herrliche <aq>Talent</aq> nicht allen, sondern nur einigen und fast aus Gunst beygeleget w\u00fcrde; theils auch vor eine f\u00e4hige Wissenschafft, darinnen die G\u00f6ttliche und weltliche Wei\u00dfheit mit Nachdruck k\u00f6nne vorgetragen werden, der Menschen Hertzen und Gem\u00fcther mit desto leichterer M\u00fche zu gewinnen; daher sie auch der unvergleichliche Lohenstein die erste Wiege der Wei\u00dfheit genennet."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{},"sitelinks":{}}}}