{"entities":{"Q6965":{"pageid":7213,"ns":120,"title":"Item:Q6965","lastrevid":25388,"modified":"2025-01-31T13:51:54Z","type":"item","id":"Q6965","labels":{"de":{"language":"de","value":"Ich wil unter die Romanen nicht setzen\u00a0[aq]Damaseni[/aq]\u00a0eines Heidnischen\u00a0[aq]Philosophi[/aq]\u00a0B\u00fccher von denen Wunderbarligkeiten/ welcher unter dem\u00a0[aq]Justiniano[/aq]\u00a0gelebet hat/ dann wann\u00a0[aq]Photius[/aq]\u00a0saget/ da\u00df er\u00a0[aq]Antonio Diogeni[/aq], als dem Vorbilde der meisten Grichischen Romanschreibern/ nachgefolget sey/ solches mu\u00df man also verstehen/ da\u00df er so wohl/ als\u00a0Diogenes, fabelhaffte/ und nicht gl\u00e4ubliche Historien/ aber keine Romanische/ noch auf die Romanische Art geschrieben hat. Solche waren nichts anders/ als Erscheinungen der Gespenster und Nacht-Geister/ und \u00fcbernat\u00fcrliche Begebenheiten/ entweder allzu leichtgl\u00e4ubig/ oder mit weniger Vernunfft bedacht/ als einem ungebundenen Heidnischen Schreiber zu kommet. Zwey Jahr nach\u00a0[aq]Damasco[/aq]\u00a0ward die Historie von\u00a0[aq]Barlaam[/aq]\u00a0und Josaphat gemacht durch\u00a0[aq]S. Joan[/aq]\u00a0von\u00a0[aq]Damascus[/aq]; viel alte Schrifften wollen\u00a0[aq]Johannem[/aq]\u00a0den\u00a0[aq]Sinaiter[/aq]\u00a0zum\u00a0[aq]Autore[/aq]\u00a0dieses Wercks machen/ welcher zu K\u00e4ysers\u00a0[aq]Theodosi[/aq]\u00a0Zeiten lebte: aber Billius beweist uns ein anders/ weil nehmlich der Streit wieder die\u00a0[aq]Iconoclasten[/aq], so in dieses Werck eingef\u00fchret ist/ damahlen noch nicht gef\u00fchret war/ sondern lange Zeit hernach durch K\u00e4yser\u00a0[aq]Leonem Isauricum[/aq]\u00a0auff die Bahn gebracht worden/ unter welchem\u00a0S. [aq]Johan[/aq]\u00a0von\u00a0[aq]Damascus[/aq]\u00a0lebete. Er ist ein Roman/ aber ein Geistlicher/ er handelt von der Liebe/ aber von der Liebe Gottes/ man findet hier viel vergossenen Blutes/ aber sol-[S]ches ist lauter Blut von den Martyrern. Er ist geschrieben wie eine Historie/ und nicht nach den Regeln eines Romans und unter diesen/ ob gleich die Wahrscheinligkeit gnugsam beobachtet ist/ f\u00fchret er doch so viel Zeichen der Verzierungen/ doch man solches zumercken/ nur einer kleinen Auffmerckung bedarff. Im \u00fcbrigen siehet man daraus den Fabelhafften Geist der Landart dieses\u00a0[aq]Scribenten[/aq], welcher in der Menge der Vorbildungen und Gleichnissen/ so durch da\u00df gantze Werck zerstreuet sind/ gnungsam erscheinet. [aq]Theodori Prodromi Roman[/aq], und der jenige/ den man\u00a0[aq]Eustathio[/aq]\u00a0Bischof von\u00a0[aq]Thessalonica[/aq], welcher unter der Regierung\u00a0[aq]Emanuelis Comneni[/aq], fast mitten im zwolfften\u00a0[aq]Seculo[/aq], ber\u00fchmt war/ zuschreibet/ sind fast einerley/ [...] [aq]Theodorus Prodromus[/aq]\u00a0ist nicht vielmehr r\u00fchmens werth/ gleichwol hat er ein wenig mehr Kunst/ aber doch wenig genug. Aus einer schweren Sache rettet er sich nicht anders als durch G\u00f6ttliche Wunder/ [...][S][...] Man h\u00e4lt da vor/ da\u00df er ein Priester/\u00a0[aq]Poet Philosophus, Medicus[/aq], und von Geburt ein Russe gewesen."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{"P86":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P86","hash":"ded5c049ed9d3245843fcdf160295fcab616e6ab","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":117,"id":"Q117"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q6965$A7C8D86E-B647-401D-A0DC-FABB7BF53A29","rank":"normal"}]},"sitelinks":{}}}}