{"entities":{"Q3080":{"pageid":3170,"ns":120,"title":"Item:Q3080","lastrevid":8545,"modified":"2022-07-19T09:40:20Z","type":"item","id":"Q3080","labels":{"de":{"language":"de","value":"[M., J.T.] Die k\u00f6stliche goldbluhm. Dieses halbe band klinget zu hart: es kan aber heissen: die teure g\u00fcldenbluhm; welche mit dem Glauben/ dessen bild sie ist/ verglichen wird. Des Glaubens einher steiget. Das ist \u00fcber die ma\u00dfe \u00fcbel/ ja gantz l\u00e4ppisch geredet/ und \u00fcber die ma\u00dfe \u00fcbel gereimet: dan alhier macht das reimwort steiget/ mit dem worte schleichet zu ende des \u00fcbervorigen reimbandes/ mit dem sich hiesiges reimgatten sol/ einen [aq](b)[/aq] gantz falschen pritschmeisterischen reim: und dar-[S]\u00fcm mus das gantze reimband also heissen; die teure g\u00fcldenbluhm des wahren Glaubens blinket: n\u00e4mlich weil wir droben seinen reimgatten/ vor schleichet/ mit wincket/ schon geschlossen. Weiter haben wir vor Wohlgela\u00dfenheit/ Gantzgela\u00dfenheit gesetzt; weil dieses viel durchdringender klinget. Dan ein gantzgela\u00dfener Mensch ergiebet sich seinem Sch\u00f6pfer/ seiner Lebenssonne/ freilich gantz zu eigen/ und schauet gantz allein auf Ihn/ wie die Sonnenrose allein nach der Sonne schauet/ und derselben mit ihrem angesichte den gantzen tag durch nachgehet/ indem sie sich dahin drehet und wendet/ wohin die Sonne gehet."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{},"sitelinks":{}}}}