{"entities":{"Q2122":{"pageid":2212,"ns":120,"title":"Item:Q2122","lastrevid":27220,"modified":"2025-02-12T08:48:05Z","type":"item","id":"Q2122","labels":{"de":{"language":"de","value":"[aq]Finis[/aq] oder der Zwekk/ dieser Kunst ist: da\u00df durch H\u00fclfe der s\u00fc\u00dfklingenden [aq]Harmonia[/aq]: vieler zierlich-eingef\u00fcgten Wort-Glieder/ mancher art/ von herrlich- und vern\u00fcnfftigen Red-arten leuchtende/ beides zum h\u00f6gsten Prei\u00df/ des Allgewaltigen/ wie dann auch zu offtmahligen M\u00e4nschlichen Ehren-Ruhm und Belustbarkeiten dienende Gedichte/ k\u00f6nnen au\u00dfgearbeitet und ans Licht gef\u00fchret werden. Wiewol aber als der teur-edle [aq]Po\u00ebta[/aq] Herr Georg Filip Harsdorfer/ in seinem 151. Gespr\u00e4ch-Spiele redet: Die edle Poeterey/ als eine keusche Jungfrau/ welche alle Unreinigkeit hasset/ [S] anfangs sonderlich zu dem Gottes-dienst gewidmet worden; Demnach aber will kein unseliges Werk/ durch H\u00fclfe deren/ bei zu Hand-kommender Gelegenheit/ besonders deren Ehe- und Ehren-Tagen/ eines wehrtem Hertzen-Freundes einiges Ehr- und Lust-Gedicht/ uffzusetzen: Als hat nachgehents dieselbe/ anderweit/ und zwar vielmehr (M\u00e4nschlich verderbter Natur gem\u00e4\u00df/) in Welt- als Geistlichen Reim-setzungen sich m\u00fcssen gebrauchen lassen. Dieses aber ist hertzlich zubetrauren/ da\u00df sie gar offt ihrer Jungfrauschafft beraubet/ vielen leichtfertigen und den Christen nicht geziemenden Gedichten/ mu\u00df bedienet sein/ welches dann wie es leider unm\u00fcglich in dem M\u00e4nschen durch M\u00e4nschen zu endern; also vergeblich zu schelten ist."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{"P86":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P86","hash":"28d235e6f95cc248257eba78b4571ba9ddf99e7b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":96,"id":"Q96"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2122$3EA0DB5F-1544-4A1A-B4B2-F436FCAEF445","rank":"normal"}]},"sitelinks":{}}}}