{"entities":{"Q1750":{"pageid":1838,"ns":120,"title":"Item:Q1750","lastrevid":27203,"modified":"2025-02-12T08:46:45Z","type":"item","id":"Q1750","labels":{"de":{"language":"de","value":"9. De\u00df Poeten Absehen ist gerichtet auf den Nutzen/ und auf die Belustigung zugleich. Der Nutz sol andre und auch ihn selbst betreffen/ und niemals wider Gott/ noch durch Aergerni\u00df wider den Nechsten gerichtet seyn. Was Ehr und Ruhm kan man doch aus unehrlichen und sch\u00e4ndlichen Gedichten haben? Solche Unfl\u00e4ter/ wie sie Herr Lutherus nennet/ wollen sich mit Koht wei\u00df machen/ und verstellen den Satan in einen Engel de\u00df Liechts. Ihnen solte stets in den Ohren gellen der Fluch unsers Seligmachers: Verflucht sey/ der da Aergerni\u00df giebet/ und da\u00df wir auch von einem ieden unn\u00fctzen Wort m\u00fcssen Rechenschaft geben. Solcher Mi\u00dfbrauch der Poeterey ist fast gro\u00df/ und wird von frommen Hertzen billich dar\u00fcber geeifert: Es kan aber der fehler der Person nicht der Kunst zugemessen werden/ noch der Mi\u00dfbrauch den rechten Gebrauch aufheben."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{"P86":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P86","hash":"5865bc1a59035e692e2c89027ea4f5c534cbb4de","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":90,"id":"Q90"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1750$C5B79C0A-3AFC-4359-9EF1-BA1998F1D78C","rank":"normal"}]},"sitelinks":{}}}}